Jane.Doe hat geschrieben: ↑Sonntag, 25. Januar 2026, 12:21:23
Nee, die Ermittler sind nicht unfehlbar, aber niemand kommt einfach so un U-Haft, die noch zweimal erfolglos überprüft wird., ich bitte Dich. Was denkst Du, wozu ist unser Justizsystem da?
Siehe apokryphe Haftgründe
Klingt komisch, ist aber so: mit der U-Haft ist nicht automatisch ein Tatvorwurf erfüllt.
Gast hat geschrieben: ↑Sonntag, 25. Januar 2026, 11:50:52
Der Mutter war ja über Jahre sehr bewusst und wurde von ihr geduldet und akzeptiert, dass ihr Sohn sehr sehr viel Zeit mit Gina verbringt. Und dieser Frau traut sie direkt dem Mord an ihrem Kind zu. Ich finde das auch ganz eigenartig, denn da hätte ich doch niemals mein Kind gelassen, wenn ich sowas von einem Menschen denke.
Mir fällt in meinem ganzen Umfeld gar niemand ein, dem ich ad hoc einen Mord - einen Kindermord noch dazu - zutrauen würde.
Ich glaube, das ist so nicht ganz richtig gedacht : die Aussage der Mutter war doch, dass ihr G. als eine der wenigen Personen eingefallen ist, bei der Fabian spontan mitgegangen wäre. Also wenn sie ihn abgeholt, oder getroffen hätte. Aber das sie den Gedanke auch gleich wieder verworfen hat, da es ihr abwegig erschienen, dass G. Fabian etwas antun würde und außerdem bescheid geben würde, wenn sie ihn abholt.
Gast hat geschrieben: ↑Sonntag, 25. Januar 2026, 13:19:30
Siehe apokryphe Haftgründe
Klingt komisch, ist aber so: mit der U-Haft ist nicht automatisch ein Tatvorwurf erfüllt.
Also ich hab noch die Aussage des StA im Kopf aus einem Interwiev in dem er so ziemlich wortgetreu sagten die Tatverdächtige werde wegen "dringendem Verdacht des Mordes zum Nachteil des Jungen" in Untersuchungshaft genommen.
Ich seh da jetzt nicht, dass es in diesem Kontext keinen Tatvorwurf gäbe.
Ich bin keine Juristin. Bestimmt gibt's da weirde Schlupflöcher. Aber mir erscheint das absolut unwahrscheinlich in diesem Fall.
Ich bin auch mach wie vor nicht überzeugt, dass sie es alleine war. Aber mir fehlt so ein bisschen die Alternativversion für die Variante in der sie es gar nicht gewesen sein soll.
Und zwar detailliert. Wer wars denn dann? Und warum?
Es wird immer wieder seitenweise ausgebreitet warum sies nicht gewesen sein kann. Aber wer es dann war, darüber findet man nichts?
Da hier u.a. gerade Ginas selbstgetätigte Äußerung „Ziehmutter“ thematisiert wird.
In ihrer Nachricht an Dorina vom 11.10. erwähnte sie, dass sie selbst nach Fabian suche und sich große Sorgen mache.
Ich wundere mich nach wie vor:
Währenddessen der doch ach so geliebte gerade einmal 8-jährige Ziehsohn mit riesigem Polizeiaufgebot und deutschlandweiten medialem Interesse gesucht wird, fällt ihr also nichts besseres ein, als nachts Tiere beobachten zu wollen.
Auch nicht zu vergessen, war es ihr am Tag nach dem Verschwinden offenbar wichtig genug, die Abholung ihres Pferdemistes organisieren zu müssen. Sie verfügt über ausreichend Lagerplatz dafür. Zu diesem Zeitpunkt also eigentlich absolut zweitrangig und unterstreicht nur, wie befremdlich ihre Prioritäten in diesen kritischen Tagen waren, obwohl sie doch selbst am Suchen war?!
Und am späten Vormittag des 14.10., als Taucher bereits im Einsatz waren und jeder währenddessen bangte, ob es gleich eine traurige Nachricht gibt - mit einer Freundin spazieren zu gehen, der es -lt. damaliger Aussage von Gina- nicht gut ginge.
Dieses Verhalten empfinde ich als suspekt, wenn ich doch nichts mit dem Verschwinden zu tun habe, angeblich selber suche und dann doch lieber meine Freizeitaktivitäten über die Suche stelle und diesen nachgehe. Als eigene Ablenkung, um auf andere Gedanken zu kommen, verstehe ich es auch nicht. Ich würde mich reinknien.
Während also G.H.‘s Ziehkind vermisst wird, möchte angeblich die Freundin, weil es ihr nicht gut geht, ausgerechnet mit der betroffenen Ziehmama G.H., spazieren gehen. Das würde nur umgekehrt Sinn ergeben.
Meiner Meinung nach würde niemand auf die Idee kommen, eine betroffene Person zum Spaziergang einzuladen, weil es der Nichtbetroffenen gerade nicht gut geht. Das wäre absolut unsensibel in einer solchen Situation - zumindest während der noch sehr aktiven Phase der Suchmaßnahmen.
Wirkt also durch die TV konstruiert.
So verhält sich doch niemand aus dem nahen, persönlichen Umfeld, der ein Kind wirklich liebt wie sein eigenes.
Ich habe kleine Nichten, Neffen, Cousins und Cousinen, auch bei Kindern aus dem Freundeskreis - Im Leben würde mir nicht einfallen, wenn einer von ihnen vermisst würde, statt aktiv zu suchen, erstmal lieber nachts Tiere beobachten zu wollen.
Als wäre dies ein außergewöhnliches Phänomen in der Wildnis M-V‘s. Hier kann man jederzeit Tiere beobachten.
Ich würde keine Zeit verlieren wollen.
Zudem habe ich den Eindruck, aus dem von ihr inzwischen bekannten Verhalten während der Suchaktion, dass Nicht-Betroffene Menschen, so wie ich, sich aktiver an der Suche beteiligt haben, als die Ziehmutter selbst.
Überlegung hat geschrieben: ↑Sonntag, 25. Januar 2026, 13:43:23
Ich glaube, das ist so nicht ganz richtig gedacht : die Aussage der Mutter war doch, dass ihr G. als eine der wenigen Personen eingefallen ist, bei der Fabian spontan mitgegangen wäre. Also wenn sie ihn abgeholt, oder getroffen hätte. Aber das sie den Gedanke auch gleich wieder verworfen hat, da es ihr abwegig erschienen, dass G. Fabian etwas antun würde und außerdem bescheid geben würde, wenn sie ihn abholt.
Genauso habe ich es auch in Erinnerung.
Und da man erstmal das nahe Umfeld befragt, werden die ersten Widersprüchlichkeiten der TV G.H. entstanden sein.
Jane.Doe hat geschrieben: ↑Sonntag, 25. Januar 2026, 13:46:39
Also ich hab noch die Aussage des StA im Kopf aus einem Interwiev in dem er so ziemlich wortgetreu sagten die Tatverdächtige werde wegen "dringendem Verdacht des Mordes zum Nachteil des Jungen" in Untersuchungshaft genommen.
Ich seh da jetzt nicht, dass es in diesem Kontext keinen Tatvorwurf gäbe.
Ich bin keine Juristin. Bestimmt gibt's da weirde Schlupflöcher. Aber mir erscheint das absolut unwahrscheinlich in diesem Fall.
Ich bin auch mach wie vor nicht überzeugt, dass sie es alleine war. Aber mir fehlt so ein bisschen die Alternativversion für die Variante in der sie es gar nicht gewesen sein soll.
Und zwar detailliert. Wer wars denn dann? Und warum?
Es wird immer wieder seitenweise ausgebreitet warum sies nicht gewesen sein kann. Aber wer es dann war, darüber findet man nichts?
Der komische Begriff mit apokryph bedeutet, dass es in der StPO unbekannte, nicht offizielle Gründe für eine U-Haft gibt.
Es kann ja niemand von uns ausschließen, dass sowas hier zutrifft, nur weil der StA uns das nicht auf die Nase gebunden hat.
Was nicht bedeutet, dass G.H. mit nichts irgendwas zu tun hat.
Sie ist natürlich in irgendeiner Form involviert. Nur der Tatvorwurf, der im Raum steht, da wäre die Frage, was davon am Ende übrig bleibt.
Was die Suche nach einem Haupttäter angeht, ganz allgm. gesprochen und unabhängig von diesem Fall:
Gewalttaten an (Klein-)Kindern passieren in der Mehrheit innerhalb der Familie.
Und/oder, um etwas zu vertuschen, was zuvor stattgefunden hat.
Gast hat geschrieben: ↑Sonntag, 25. Januar 2026, 14:22:48
Was die Suche nach einem Haupttäter angeht, ganz allgm. gesprochen und unabhängig von diesem Fall:
Gewalttaten an (Klein-)Kindern passieren in der Mehrheit innerhalb der Familie.
Und/oder, um etwas zu vertuschen, was zuvor stattgefunden hat.
Der Haupttäter bei Kindstötungen, respektive die Haupttäterin, sind an erster Stelle - na wer wohl? Nicht die Ziehmutter und auch nicht die böse Stiefmutter, sondern tatsächlich die leiblichen Mütter.
Zugegeben liegt das daran, dass Babys überwiegend von Müttern getötet werden.
Bei Kindern in Fabians Alter sieht die Sache anders aus. Vermutlich sind die Täter überwiegend männlich und zwar auch immer noch häufig aus dem nahen Umfeld, aber nicht fast ausschließlich.
Das mit der U- Haft zu erklären, finde ich müßig. Als Hausaufgabe könnte doch jeder mal nach einem TV googlen, der nach der U-Haft wieder frei war oder Jahre nach einer Verurteilung freigesprochen wurde.
Dass mit der dicken Tinte erkläre ich mir so, dass die Oma entweder leicht senil ist oder das Sprichwort verwechselt hat. Meine Güte, das kann doch jedem passieren. Es würde keinen Sinn machen, dass es aus ihrem Mund ironisch gemeint ist - es sei denn, sie bezieht sich mit der Äußerung auf den ganzen Fall
Gast hat geschrieben: ↑Sonntag, 25. Januar 2026, 14:22:48
Der komische Begriff mit apokryph bedeutet, dass es in der StPO unbekannte, nicht offizielle Gründe für eine U-Haft gibt.
Es kann ja niemand von uns ausschließen, dass sowas hier zutrifft, nur weil der StA uns das nicht auf die Nase gebunden hat.
Was nicht bedeutet, dass G.H. mit nichts irgendwas zu tun hat.
Sie ist natürlich in irgendeiner Form involviert. Nur der Tatvorwurf, der im Raum steht, da wäre die Frage, was davon am Ende übrig bleibt.
Was die Suche nach einem Haupttäter angeht, ganz allgm. gesprochen und unabhängig von diesem Fall:
Gewalttaten an (Klein-)Kindern passieren in der Mehrheit innerhalb der Familie.
Und/oder, um etwas zu vertuschen, was zuvor stattgefunden hat.
Okay, dann sind wir ja gar nicht so weit auseinander. Allerdings ist die Frage ob ein apokryhpher Haftgrund dann auch durch zwei Kontrollvorgänge (Haftprüfung und Haftbeschwerde) standhalten würde?
Und ob es da Vorgaben gibt, beispielsweise wenn ein Täter involviert ist, aber man einen Mittäter dingfest machen will.... oder ob dafür schon weniger reicht.
Gast hat geschrieben: ↑Sonntag, 25. Januar 2026, 13:19:30
Siehe apokryphe Haftgründe
Klingt komisch, ist aber so: mit der U-Haft ist nicht automatisch ein Tatvorwurf erfüllt.
Danke für diese interessante Information! Das kannte ich noch nicht.
Demnach wäre als inoffizieller Haftgrund sogar eine Symbolwirkung möglich.
(Der Stastsanwalt würde das jedoch vor der Allgemeinheit nicht äußern.)
GästinF hat geschrieben: ↑Sonntag, 25. Januar 2026, 14:45:26
Der Haupttäter bei Kindstötungen, respektive die Haupttäterin, sind an erster Stelle - na wer wohl? Nicht die Ziehmutter und auch nicht die böse Stiefmutter, sondern tatsächlich die leiblichen Mütter.
Zugegeben liegt das daran, dass Babys überwiegend von Müttern getötet werden.
Bei Kindern in Fabians Alter sieht die Sache anders aus. Vermutlich sind die Täter überwiegend männlich und zwar auch immer noch häufig aus dem nahen Umfeld, aber nicht fast ausschließlich.
Das mit der U- Haft zu erklären, finde ich müßig. Als Hausaufgabe könnte doch jeder mal nach einem TV googlen, der nach der U-Haft wieder frei war oder Jahre nach einer Verurteilung freigesprochen wurde.
Dass mit der dicken Tinte erkläre ich mir so, dass die Oma entweder leicht senil ist oder das Sprichwort verwechselt hat. Meine Güte, das kann doch jedem passieren. Es würde keinen Sinn machen, dass es aus ihrem Mund ironisch gemeint ist - es sei denn, sie bezieht sich mit der Äußerung auf den ganzen Fall
weaselW hat geschrieben: ↑Sonntag, 25. Januar 2026, 14:09:24
Ich wundere mich nach wie vor
Dieses Verhalten empfinde ich als suspekt
Davon kann sich nur keiner freisprechen:
Das Verhalten aller Beteiligten ist ohne Ausnahme äußerst merkwürdig, verdächtig, a-typisch -- wie auch immer man das beschreiben will.
Es verbietet sich halt nur, für jeden einzelnen ein Fass aufzumachen, weshalb sich alles um G.H. dreht.
Gastleser hat geschrieben: ↑Sonntag, 25. Januar 2026, 12:52:33
Nein, dass war nicht die Äußerung von TV’s Großmama.
Danke für den Hinweis.
KI-Beiträge und KI-Ergebnisse sollten eindeutig gekennzeichnet werden.
Wenn man schon versucht, anhand von Nuancen in der Wortwahl dieser eloquenten Zeugen und weiterer Akteure in diesem Fall, zu spekulieren, dann mit dem richtigen Zitat.
“ …… Die Großmutter der Ex-Freundin des Vaters weist jeden Verdacht entschieden zurück. Auf die Frage, ob ihre Enkelin etwas mit dem Verschwinden des Jungen zu tun haben könnte, sagte sie: „Niemals, das steht fest wie dicke Tinte.“ ……” https://www.nordkurier.de/regional/gues ... am-4019180
ja, das steht. "steht fest" wie dicke Tinte war die Wortwahl und nicht "ist klar".
Und ja, es war KI gegoogelt was ich sonst normalerweise nie mache lustigerweise. Bin relativ KI frei unterwegs, soweit mir das bewusst ist jedenfalls.
Also nehme ich meine Interpretation davon zurück. Meinen ersten Beitrag davon Kann man von mir aus löschen, @Sronson.
Über die Oma werde ich auch nichts mehr spekulieren, da sie keine Tatverdächtige ist.
Dass Kinder (Mutter der TV) nicht von alleine so werden, dass sie nicht mehr in der Lage sind, ihre Kinder zu versorgen, ist etwas, dass mangels weiteren Wissens um die familiären Verhältnisse und Relevanz in Bezug auf die Tat, nicht weiter diskutieren werde.
Jane.Doe hat geschrieben: ↑Sonntag, 25. Januar 2026, 14:46:03
Allerdings ist die Frage ob ein apokryhpher Haftgrund dann auch durch zwei Kontrollvorgänge (Haftprüfung und Haftbeschwerde) standhalten würde?
JA.
"Endgegner" der Staatsanwälte in Sachen U-Haft ist das Oberlandesgericht, und deren Richter wollen was Handfestes gegen einen TV gezeigt bekommen -- anders als die Gerichte, die bei G.H. 2x entschieden haben.
Deshalb meinte ihr Anwalt, dass seine Gegenargumente nicht gehört wurden, oder dass man den Begriff dringenden Tatverdacht "ziehen kann wie ein Gummiband", weil er "unbestimmt" sei. https://www.facebook.com/Nordkurier/vid ... 374943204/
Also sehr wahrscheinlich, dass die U-Haft hier genutzt wird, um Polizei & StA die nötige Zeit zu geben, um die "Ermittlungsergebnisse zusammenzufassen." (O-Ton H. Nowack)
(irgendwo weiter hinten im Thread bin ich auf einen längeren Beitrag zur U-Haft gestoßen)
Jane.Doe hat geschrieben: ↑Sonntag, 25. Januar 2026, 14:46:03 ….. Allerdings ist die Frage ob ein apokryhpher Haftgrund dann auch durch zwei Kontrollvorgänge (Haftprüfung und Haftbeschwerde) standhalten würde? …..
Apokryphe Haftgründe sind wie Aliens, nicht direkt beweisbar oder existent.
“In der Lit. wird die Frage diskutiert, ob es über die gesetzlichen Haftgründe hinaus weitere, sog. "apokryphe" Haftgründe, wie z.B. die Förderung der Geständnisbereitschaft (durch U-Haft) oder die Erleichterung der Ermittlungen, gibt.”
Die einen bejahen deren Existenz, die anderen bestreiten vehement deren Existenz, wie bei Aliens. https://www.haufe.de/id/beitrag/u-10-un ... 54766.html
Anderes Land, vergleichbare Strafprozessordnung, aber selbe Problematik, es gibt nur “klare statistische Hinweise für die Existenz geheimer, sogenannter
apokrypher Haftgründe”. https://forumlaw.ch/wp-content/uploads/ ... 1-2018.pdf
GästinF hat geschrieben: ↑Sonntag, 25. Januar 2026, 14:49:44…..
Demnach wäre als inoffizieller Haftgrund sogar eine Symbolwirkung möglich.
(Der Stastsanwalt würde das jedoch vor der Allgemeinheit nicht äußern.)
Nein, nur als zusätzlicher, nicht beweisbarer, mutmaßlicher, spekulierter Haftgrund.
Das könnte auch der pragmatische Gedanke an Beruhigung der Anwohner sein, oder dass der Inhaftierte den Prozess erlebt.
GästinF hat geschrieben: ↑Sonntag, 25. Januar 2026, 14:45:26
Bei Kindern in Fabians Alter sieht die Sache anders aus. Vermutlich sind die Täter überwiegend männlich
Ja, sind sie.
Unter uns Geburtsschwestern, und wir tun mal so, als wenn niemand zuhört:
Es ist doch ziemlich offensichtlich, wer die treibende Kraft hinter der Tat war. Und dieser jemand versteckt sich gerade
feige hinter einer (labilen) Frau, bei der man nur die richtigen Knöpfe drücken brauchte. Das konnte derjenige, welcher offenbar ganz gut.
Frei von jeder Schuld ist G.H. dadurch natürlich nicht.
Vermutlich weiß das ihre Oma auch, nur was sollte sie dem J.S. denn anderes sagen?
Kalle hat geschrieben: ↑Sonntag, 25. Januar 2026, 15:50:57
Ja so wurde sie zitiert. Ich hab mir komischerweise auch „klar“ gemerkt, war aber falsch, „steht fest“ ist das Zitat
wahrscheinlich, weil "klar wie dicke Tinte" der korrekte Ausdruck ist...
Überlegung hat geschrieben: ↑Sonntag, 25. Januar 2026, 13:43:23
Ich glaube, das ist so nicht ganz richtig gedacht : die Aussage der Mutter war doch, dass ihr G. als eine der wenigen Personen eingefallen ist, bei der Fabian spontan mitgegangen wäre. Also wenn sie ihn abgeholt, oder getroffen hätte. Aber das sie den Gedanke auch gleich wieder verworfen hat, da es ihr abwegig erschienen, dass G. Fabian etwas antun würde und außerdem bescheid geben würde, wenn sie ihn abholt.
Ja so ist es überliefert. Es liegt doch nicht in der Person. Immer wieder versucht man D „Schuld“ oder „Blauäugigkeit“ zuzuweisen weil sie nicht Hellsehen konnte. Auch bei dem offensichtlichen Konflikt zwischen Erwachsenen legt man diesen doch keinen 7j offen und verbietet Umgang, schon gar nicht mit einer Frau. G war eben eine Vertrauensperson für F und es gab vielleicht Gründe mal die Stirn zu tu runtzeln, aber mehr auch nicht. Aus Sicht von G die berechtigte Hoffnung dass sich das „rauswächst“ falls G und M doch getrennte Wege gehen sollten. Es ist auch nicht verantwortlich Kindern Bezugspersonen einfach zu verbieten, wenn es keinen Anlass dafür gibt, oder?
GästinF hat geschrieben: ↑Sonntag, 25. Januar 2026, 14:49:44
Danke für diese interessante Information! Das kannte ich noch nicht.
Demnach wäre als inoffizieller Haftgrund sogar eine Symbolwirkung möglich.
(Der Stastsanwalt würde das jedoch vor der Allgemeinheit nicht äußern.)
Google KI sagt bei der Such nach apokryphe Haftgründe bei Mordverdacht allerdings auch:
"Obwohl § 112 Abs. 3 StPO bei Mordverdacht die Anordnung von Haft auch ohne spezifische Flucht- oder Verdunkelungsgefahr (Abs. 2) erlaubt, müssen die Verhältnismäßigkeit und der dringende Tatverdacht immer gegeben sein."
-Symbolwirkung allein ist also nicht ausreichend.
GästinF hat geschrieben: ↑Sonntag, 25. Januar 2026, 11:46:20
Das geht mir genauso. Wobei man fairerweise sagen muss, dass Großeltern (oder Eltern) idR nicht objektiv sind.
Aber, dass mit D wundert mich auch. Ich habe noch keine Erklärung dafür gefunden.
(Vielleicht, dass es ihr eine andere Person suggeriert hätte...).
Wir wissen auch nicht, warum sie sich als Ziehmutter bezeichnet hat. Das hat zwar laut Duden in der Tat die Bedeutung einer Pflegemutter oder Mentorin. Aber niemand, außer vielleicht den Ermittlern, kann bisher beurteilen, ob es nicht einen Grund gab, genau diesen Ausdruck zu wählen.
Vielleicht liegt hier ja sogar ein Zusammenhang zu der Tatsache, dass sie über einen langen Zeitraum den Kontakt zu Fabian aufrechterhielt, obwohl keiner zum Vater bestand.
Vielleicht wars auch so:
JS: Sie waren doch die Spaziergängerin… haben Sie F gleich erkannr?
GH: ja
JS: hatten Sie irgrndeine Beziehung zu ihm?
GH: ja, ich war 4 Jahre mit seinem Vater zusammen
JS: ah, dann waren Sie also dowas wie seine Ziehmama
GH: könnte man so sagen, ja
JS: und war das Verhältnis gut?
GH: ja, wir haben uns gut verstanden
JS: Sie haben ihn also geliebt wie ein eigenes Kind…