Stiefmutter ist nicht Ziehmutter. Eine Ziehmutter hat eine wesentlich positivere Konnotation, nicht einfach 'eingeheiratet' wie die Stiefmutter, sondern liebend, nährend, mehr im Sinne einer Amme, die ein Kind ernährt weil die Mutter es nicht kann. Das wird in diesem Bild suggeriert.GästinF hat geschrieben: ↑Sonntag, 25. Januar 2026, 09:02:35 Wie hätte sie sich denn deiner Meinung nach bezeichnen sollen?
Stiefmutter ist nun mal negativ konnotiert.
Ihre Äußerung korreliert doch mit Dorinas Bezeichnung als zweites Zuhause oder sie war ihm zugetan.
Ich habe den Eindruck, dass es Mütter gibt, die damit ein Problem haben, weil sie eifersüchtig auf eine Neue wären, die sich gut mit ihrem Kind versteht.
Wie sich meiner Meinung nach eine Frau, die eine verbrannte Kinderleiche des Sohnes ihres Expartners findet und dann an die Presse geht um ein Interview zu geben hätte äußern können?
Nicht als Ziehmutter.
Sie hätte ja äußern können, dass sie ihn geliebt hat, keine Frage. Sie hätte auch ihr Bedauern darüber äußern könnten, aber das fehlt. Stattdessen ging es um das Bild in IHREM Kopf.
Sie hätte den Eltern ihr Bedauern ausdrücken können, von denen einer ihr langjähriger Partner war, das fehlt auch.
Oder sie hätte den Begriff Ziehmutter auch einfach nicht verwenden müssen aus Respekt gegeüber der Mutter, denn er hatte eine Mutter und das weiß sie. Selbst wenn er oft bei ihnen war (zeitweise bis zum Kontaktverbot wohlgemerkt). Mir ist da keine Adoptionsurkunde bekannt, die sie als Ziehmutter/Stiefmutter ausweisen würde.
Sich als erweiterte "Mutter" zu bezeichnen finde Ich in diesem Kontext äußerst ungewöhnlich und befremdlich.
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