MORDFALL HANS PLÜSCHKE (59 †), HÜNFELD, 1998

ÄLTERE, NEU AUFGEROLLTE MORDFÄLLE
ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Fälle: Klaus Berninger, Melanie Frank, Cornelia G. (Ilmenau), Heinz Kern, Claus & Zohre Lange, Domenico Lorusso, Hans Plüschke, Martina Posch, Sabine Rahn, Claudia Ruf, Baby "Sabrina" (Büdingen), Christine Stöter, Norbert Stolz, Brigitte Tolle. Jutta Viets, Vanessa Wardelmann & Anja Witt, Bärbel Werner, Heike Wiatrowsky
Manuela23774
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MORDFALL HANS PLÜSCHKE (59 †), HÜNFELD, 1998

Ungelesener Beitrag von Manuela23774 »

Hallo zusammen ,

15.03.1998 in den Morgenstunden wurde Hans Plüschke tod vor seinem Taxi liegend an der B84 gefunden . Hans Plüschke war als selbständiger Taxifahrer in Hünfeld (Hessen) bekannt und geschätzt und war verheiratet und Familienvater . Was im ersten Moment wie ein Raubmord aussah wurde schnell entschärft aufgrund der Tatsache das das Portmonee von Plüschke im Taxi sich befand ferner waren alle persönlichen Sachen von Plüschke am Mann und im Taxi .
Was den Fall sehr mysteriös macht sind mehrere Fakten insbesondere die Tatsache das Plüschke 70m (⚠️) vor seinem Taxi lag und laut Aussage der Polizei soll das ausgesehen haben wie eine Hinrichtung .

Mysteriös , ja insbesondere aufgrund der Tatsache das bis heute der Mord an Plüschke nicht aufgeklärt wurde und bis tappt die Polizei im dunklen . Fakt und Tatsache ist das Plüschke bis 1970 beim BGS tätig war ferner , gab es am 14.08.1962 einen grausigen Vorfall an der innerdeutschen Grenze d.h., ca. 10km von Hünfeld entfernt d.h., an dem Tag kam es zu einer Schießerei zwischen dem BGS und den NVA Grenzern wobei ein Hauptmann (Rudi Arnstadt) der NVA Grenztruppen zu Tode kam . Der BGS beschuldigte die NVA Grenzer das diese zuerst das Feuer auf den BGS eröffneten und die NVA Grenzer sagten offiziell was ganz anderes aus . Wer damals zuerst das Feuer eröffnete ist bis heute ebenfalls nicht vollständig geklärt . Fakt und Tatsache ist das Plüschke an dem Tag an der innerdeutschen Grenze im Einsatz war ! , was bis heute mysteriös ist wie die Stasi und insbesondere die Justiz der DDR von Plüschke erfuhr ferner , wurde Plüschke von der DDR Justiz in Abwesenheit zu 25 Jahren Zuchthaus verurteilt .
Fakt und Tatsache ist auch das Plüschke seinen Dienst beim BGS quittierte und sich als selbständiger Taxifahrer in Hünfeld tätig machte . Was einem das Blut in den Adern gefrieren lässt ist die Tatsache das Plüschke nach 1970 sich stets bedroht fühlte d.h., er war der Meinung das er bzw., seine Frau und Kinder die Rache der Stasi erfahren würden was dazu führte das Plüschke stets eine Schusswaffe bei sich trug ! .
Fakt und Tatsache ist das der BGS damals zu keinem Zeitpunkt den Namen Plüschke öffentlich nannte gar wer seitens des BGS beim Einsatz dabei war ! . Laut Recherchen hieß es seitens des BGS das die eingesetzten BGS Grenzer in Notwehr gehandelt haben sollen . Laut DDR hieß es Mord und das die eingesetzten BGS Grenzer auf dem Territorium der DDR sich befanden .

Im Mai 1993 sowie im August 1997 hatte Plüschke ein TV Interview gegeben und den Fall vom 14.08.1962 erzählt d.h., hier hatte er erzählt daß er der Todesschütze gewesen sein sollte . Darauf hin soll ab 1997 Plüschke massiv Drohungen erhalten haben .

Fakt und Tatsache ist das am 14.03.1998 Plüschke "vermisst" wurde d.h., von Fahrgäste welche Plüschke mit seinem Taxi geordert hatten und aufgrund der Tatsache das Plüschke diese nie abgeholt hatte informierten diese die Polizei . Gegen 4 Uhr morgens d.h., am 15.03.1998 wurde Plüschke an der B84 ca. 70m vor seinem Taxi tod aufgefunden . Was einen erschaudern lässt ist die Tatsache das Plüschke genau die gleichen Todesspuren hatte wie der NVA Grenzer ! .

Was Fakt und Tatsache ist , ist das es seitens der NVA Grenzer stets öffentlich hieß das man den Mord an den Hauptmann Rudi Arnstadt rächen werde . Bis zum heutigen Tag werden Gedenkfeiern abgehalten d.h., von ehemaligen NVA Grenzer für Rudi Arnstadt und , von ehemaligen BGS Angehörigen für Hans Plüschke .

Meine persönlichen Gedanken zu dem Taximord Hans Plüschke sind , das ehemalige NVA Grenzer am 15.03.1997 Hans Plüschke exekutierten , das spricht m.E. dafür daß Plüschke genau die gleichen Todesspuren hatte wie Arnstadt . Hinzu kommt die Tatsache das Plüschke etliche Drohungen nach dem TV Interview bekam d.h., ab 1997 .

Das Plüschke mit dem Vorfall vom 14.08.1962 nicht zurecht kam beweist auch die Tatsache das Plüschke nach der Wiedervereinigung sich juristisch beraten ließ ob er noch für den Vorfall an der innerdeutschen Grenze zur Rechenschaft gezogen werden kann . Abgesehen davon trug Plüschke ab 1970 stets eine Schusswaffe bei sich zum Selbstschutz und aus Angst vor der Stasi .

Stasi , hier könnte man den Verdacht hegen das diese ein Racheakt durchgezogen hat nur kommt diese m.E. nicht in Verdacht da ab der Wiedervereinigung diese regelrecht ausgelöscht wurde .

Meine Frage an euch wäre : was für einen Verdacht habt ihr bzw., hat jemand von euch Hinweise die dazu führen den/die Täter zur Rechenschaft zu ziehen ? .

LG aus Heiligenhafen ⚓ 🌹
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Hans Plüschke zu Lebzeiten
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Foto vom Tatort
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Manuela23774
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Taximord an Hans Plüschke

Ungelesener Beitrag von Manuela23774 »

Hallo ,
es geht um den bis heute ungeklärten Mord an den Taxifahrer Hans Plüschke .

Zur Tat :
In der Nacht vom 14. zum 15.03.1998 wurde im hessischen Hünfeld der selbstständige Taxifahrer/-unternehmer Hans Plüschke erschossen . Hans Plüschke war in der Nacht mit seinem Taxi in und um Hünfeld unterwegs und wurde am Morgen des 15.03.1998 ca. 70m vor seinem Taxi liegend und erschossen aufgefunden d.h. an der B84 zwischen Hünfeld und Radorf .
Der Tatort am Morgen des 15.03.1998 , im Hintergrund das Taxi , 5er BMW , rechts liegend und abgedeckt Hans Plüschke
Der Tatort am Morgen des 15.03.1998 , im Hintergrund das Taxi , 5er BMW , rechts liegend und abgedeckt Hans Plüschke
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Der Tatort liegt im Bereich der "Herbertsdelle" . Was im ersten Moment aussieht wie ein Raubüberfall bzw., Taxiüberfall ließ die Ermittler stutzig machen da die Geldbörse in der Seitentasche d.h., Fahrertür lag . Stutzig macht auch die Tatsache das Hans Plüschke ca. 70m von seinem Taxi liegend aufgefunden wurde , wie und warum Hans Plüschke da lag ist bis heute ebenfalls ungeklärt da Hans Plüschke mittels Kopfschuss im Bereich des rechten Auge aufgefunden wurde . Ungeklärt ist bis heute ob Hans Plüschke aus seinem Taxi ausgestiegen ist und dann erschossen wurde oder ob der/die Täter ihn aus seinem Taxi gezogen haben . Die Ermittlungen hatten ergeben das das Taxi (5er BMW) noch im Modus D (Fahr- bzw., Dauerbetrieb ) war d.h., Automatikgetriebe sowie das der Zündschlüssel noch im Zündschloss steckte ferner , ist man der Meinung das das Taxi den leicht abschüssigen Weg zurück gerollt sein soll .
Das Taxi während der Spurensicherung
Das Taxi während der Spurensicherung
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Fakt und Tatsache ist das Hans Plüschke in der Nacht vom 14. zum 15.03.1998 mit seinem Taxi in und um Hünfeld unterwegs war d.h., mit Fahrgäste . Zeugen sollen welche Hans Plüschke angerufen hatten gehört haben das Hans Plüschke gesagt haben soll das er noch einen Fahrgast hätte und dann zum neuen Kunden komme . Fakt und Tatsache ist das Hans Plüschke in der Nacht einige Fahrgäste aus einer Diskothek abgeholt und eine weitere Tour zur Diskothek hatte d.h., die Diskothek soll Hans Plüschke angerufen haben . Ob der letzte Fahrgast den Hans Plüschke bei sich im Taxi hatte der Täter war ist bis heute ungeklärt . Fakt und Tatsache ist das in der Nacht vom 14. zum 15.03.1998 kein Zeuge eine Person an der B84 gesehen hat d.h., den Täter . Auffällig ist das Hans Plüschke nicht mit einem Großkaliber (9mm) erschossen wurde , so wie es oft benutzt wird , sondern mit einer bis heute unbekannten Kleinkalibrigen Waffe d.h., in der Rechtsmedizin wurden Teile des Projektil im Kopf gefunden .
Umstritten ist ob Hans Plüschke im Taxi erschossen wurde oder das der/die Täter von außen in das Taxi geschossen haben .

Was macht diesen Fall so mysteriös ? , in und um Hünfeld geht bis heute die Meinung um das Hans Plüschke Opfer einer Rache war d.h., Stasi bzw., ehemalige NVA Grenzer .

Hans Plüschke war bis 1970 Beamter beim alten BGS d.h., in der Nähe seines Heimatortes stationiert . Am 14.08.1962 war es zu einem Zwischenfall zwischen NVA Grenzer gekommen und einem BGS Zug . Hierbei soll der damalige Hauptmann Rudi Arnstadt einen Warnschuss in Richtung Hans Plüschke und seinem Zugführer gegeben haben , dabei hatte Hans Plüschke den Hauptmann Rudi Arnstadt mit einem Kopfschuss getötet haben . Wie , warum und wieso es zu dem Zwischenfall gekommen ist , ist bis heute ungeklärt . Seitens der DDR bzw., NVA Grenztruppen heißt es das Hans Plüschke und sein Zugführer auf dem Gebiet der DDR waren , seitens des BGS wurde das heftig dementiert . Was in dem Fall Fakt ist das der Hauptstadt Rudi Arnstadt durch einen Kopfschuss im Bereich des rechten Auge getötet wurde .
Hans Plüschke zu Lebzeiten
Hans Plüschke zu Lebzeiten
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Hans Plüschke verließ 1970 den BGS und machte sich mit seiner Frau in Hünfeld mit einem Taxiunternehmen selbstständig und war dort beliebt und bekannt . Fakt und Tatsache ist auch das Hans Plüschke nach seiner Zeit beim BGS in Angst vor Rache lebte und das dermaßen in Angst das Hans Plüschke stets eine Schusswaffe bei sich führte . 1986 gab es im hessischen TV eine Dokumentation von der Grenze und hier soll der Zwischenfall von 1962 aufgezeigt worden sein aber der Name Hans Plüschke ist da nicht gefallen .
1993 dann gab es im TV eine Dokumentation wo Hans Plüschke im Interview erzählte das er einen NVA Grenzer erschossen haben soll , anbei bemerkt , das Gesicht von Hans Plüschke wurde da mit einem Balken "verpixelt" .
1997 dann ging Hans Plüschke erneut in einem TV Interview bekannt daß er einen NVA Grenzer erschossen hatte ferner , wurde da das Leben von Hans Plüschke gezeigt .

Was bekannt ist das Hans Plüschke , nach dem TV Auftritt 1997 ständig Drohanrufe erhielt d.h., seine Frau wurde das später erzählt . Fakt und Tatsache ist auch das Hans Plüschke in Abwesenheit durch die Militärjustiz der DDR zu 25 Jahren Haft verurteilt wurde . Nach der Wiedervereinigung hatte Hans Plüschke durch seinen Anwalt fragen lassen ob er eventuell wegen dem Vorfall von 1962 juristisch belangt werden könnte . Es wurde zwar ein Verfahren angestrebt jedoch verlief das 1993 im Sande ferner , soll Hans Plüschke damals in Notwehr gehandelt haben .
Bis heute ist es auch ungeklärt wie die DDR an dem Namen Hans Plüschke gekommen ist weil laut BGS dieser nie den Namen des Todesschützen Hans Plüschke öffentlich gemacht hatte .

In dem Fall Hans Plüschke wurde später eine Person gefunden (in unmittelbarer Nähe vom Wohnort von Hans Plüschke) welche ebenfalls via Kopfschuss getötet wurde d.h. hier wurde das gleiche Projektil gefunden bzw., verwendet welches Hans Plüschke getötet hatte . Ob diese Person was mit dem Mord an Hans Plüschke zu tun hat ist ungeklärt da die Justiz eine DNA Abklärung verweigerte da gegen Tote keine Ermittlungsverfahren getätigt werden darf .
Aussagen einiger ehemaligen BGS Kollegen von Hans Plüschke sagen das diese den berechtigten Verdacht haben das Hans Plüschke Opfer der Stasi bzw., ehemaligen NVA Grenzer wurde .

Mich persönlich nimmt dieser Mordfall sehr mit und bin erschüttert das bis heute der/die Täter nicht ermittelt bzw., zur Rechenschaft gezogen wurde . Traurig ist auch die Tatsache das die Witwe von Hans Plüschke etliche Jahre hoffte das der/die Täter gefunden werden , leider verstarb Hans Plüschke seine Frau Jahre später .
Die einzigsten bis heute auf eine Aufklärung des Falls hoffen sind die Kinder von Hans Plüschke .
Manuela23774
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Re: Taximord an Hans Plüschke

Ungelesener Beitrag von Manuela23774 »

⚠️ den Fall Hans Plüschke kann man auch über die ARD Mediathek sehen unter Crime Time ⚠️
gastxyz..me

Re: Taximord an Hans Plüschke

Ungelesener Beitrag von gastxyz..me »

merkwürdig, dass man die tatwaffe nicht bestimmen konnte.. würde man denken.

diese kleinkaliberpistolen haben doch eigentlich auch munition mit patronenhülse, oder? (bild unten)
die hülse wurde im plüschke-mord wohl nicht gefunden.
denn sonst wüsste man, ob er im auto getötet wurde oder außerhalb.
ob ein profikiller mit kleinkaliber unterwegs ist?

man könnte sich vorstellen, der mörder saß neben ihm auf dem beifahrersitz.
und schießt in die rechte kopfhälfte, nahe auge, wie du sagst.
da die verletzung vielleicht nicht sofort tödlich war, schafft er es noch aus dem auto.
das schwere auto rollt im automatik-d(auer)-modus auf der steigung einige meter zurück, so die polizei.
klingt erstmal schlüssig..

dass man (gerüchteküche?) gleich auf die stasi-nva abstellt, käme einem lokalen täter ja entgegen: es war der große unbekannte. stasi-racheakt.
sieht auch erstmal komisch aus, dass dieser ddr-nva-arnstadt angeblich ebenfalls mit einem kopfschuss beim rechten auge umgekommen sein soll.
vielleicht aber nur zufall und hans plüschke hatte eine schusswunde auf der rechten seite, weil der täter eben neben ihm auf dem beifahrersitz saß.

für einen lokalen täter spricht doch auch, dass in der umgebung ein weiteres opfer mit so einer waffe getötet worden ist?
ebenfalls per kopfschuss.
vielleicht muss man mit so einem kleinkaliber schon auf den kopf schießen, um jemanden umzubringen?
und im bereich des auges muss vielleicht weniger knochen durchdrungen werden?

ist bekannt, wie die umstände bei dem 2ten kleinkaliber-todesopfer waren?
wie alt war der? wann und wo ist das passiert?
welchen job hatte der, war der auch beim bundesgrenzschutz, taxifahrer o.ä.?

dieser 2te mord ist wohl auch schon lange her, weil man wohl auch da keine fingerabdrücke oder täter-dna sichern konnte.
oder wurde beim plüschke bzw. 2ten mord täter-dna/fingerabdrücke/haare/fasern o.ä. gefunden :?:
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BILDER KLEINKALIBER BEISPIEL WAFFE + MUNITION
Bild
Bild
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chatgpt.com
Eine Kleinkaliberwaffe ist eine Schusswaffe, die für kleinere Kaliber (also Geschossdurchmesser) ausgelegt ist – typischerweise im Bereich .22 Zoll (5,6 mm). Sie wird oft für den Sport, das Training oder die Freizeit verwendet.

Merkmale einer Kleinkaliberwaffe:
Kaliber: Meist .22 lfB (lang für Büchse) oder international bekannt als .22 LR (Long Rifle)

Geringer Rückstoß: Ideal für Anfänger

Leise und präzise auf kurze bis mittlere Distanzen

Günstige Munition

Verwendung: Sportschießen, Biathlon, Jagd auf Kleintiere (z. B. Kaninchen), Schießausbildung

Typen:
Kleinkalibergewehre: z. B. für das Sportschießen oder Schießstandübungen
Kleinkaliberpistolen: z. B. für Präzisionsdisziplinen oder zur Selbstverteidigung (eher unüblich wegen geringer Durchschlagskraft)
Manuela23774
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Re: Taximord an Hans Plüschke

Ungelesener Beitrag von Manuela23774 »

Das 2. Todesopfer..... laut Ermittlungen soll dieser ebenfalls mit der selben Waffe erschossen worden sein und soll wohl in der Nähe von Hünfeld wohnen .
Was ich ein Unding finde ist die Tatsache das man bereit war die DNA abzuklären von der Person jedoch wurde das verweigert weil nicht gegen Tote ermittelt werden darf .
gastxyz..me

Re: Taximord an Hans Plüschke

Ungelesener Beitrag von gastxyz..me »

2009 täter-dna gefunden
..aber eigentlich unklar, ob die tatsächlich vom täter stammt..
In der Nacht vom 14. zum 15. März 1998, einem Wochenende, war Plüschke bei Hünfeld mit seinem Taxi unterwegs. Kunden, die lange vergebens auf ihn warteten, riefen die Polizei.

Gegen 4 Uhr morgens fanden Polizisten auf der Bundesstraße 84 zwischen Hünfeld und Rasdorf im Bereich „Herbertsdelle“ das offenstehende Taxi.
70 Meter davon entfernt lag Plüschke auf der Straße, getötet von einem Schuss in den Kopf am rechten Auge.
Der Tatort bei Neuwirtshaus, einem Weiler unweit des Hünfelder Stadtteils Kirchhasel, liegt nur etwa 10 km entfernt von dem Ort, wo Rudi Arnstadt 1962 erschossen wurde.

Dem oder den Mördern war es nicht um die Geldbörse Plüschkes gegangen, denn sie blieb unberührt. Vielmehr deuteten der Ort und die tödliche Verletzung auf eine Verbindung mit dem Grenzzwischenfall hin.
Die Ermittlungen ergaben keine Hinweise auf einen Racheakt.

Dabei blieb es, obwohl 2009 Spezialisten des Hessischen Landeskriminalamts die an Plüschkes Auto und Kleidung gefundenen DNA-Spuren mit feineren Analysemethoden auswerten konnten.

Hans Martin Plüschke (* 12. März 1939; † 15. März 1998 bei Hünfeld) war ein ehemaliger Beamter des Bundesgrenzschutzes (BGS), dessen Ermordung im Jahr 1998 deutschlandweites Aufsehen erregte.
https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Pl%C3%BCschke
gastxyz..me

Re: Taximord an Hans Plüschke

Ungelesener Beitrag von gastxyz..me »

1962 14. August vorfall an der DDR-Grenze; todesopfer rudi arnstadt wird in der ddr zum helden stilisiert
1997 (7 monate vor tat) HR hessische rundfunk interview, plüschkes name wird genannt
1998 15. März (samstag nacht) vor 04:00 uhr ermordet
2009 das Hessischen Landeskriminalamt stellt an Plüschkes Auto und Kleidung vermutlich täter DNA sicher (wiki)

tatort: bmw taxi 525 / Bundesstraße 84 zwischen Hünfeld und Rasdorf im Bereich „Herbertsdelle“ /



FOLGE 1: Tödliche Taxifahrt | Stasi-Rache oder Raubmord (S37/E01)
Am 15. März 1998 wird Taxifahrer Hans Plüschke bei einer nächtlichen Fahrt entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze erschossen aufgefunden. Zeugen entdecken ihn gegen 4 Uhr regungslos auf der Straße, getötet durch einen Kopfschuss. Wer hatte ein Motiv? War es ein Raubmord oder wurde ihm ein dunkles Kapitel aus DDR-Zeiten zum Verhängnis?
vom 14.01.2025 ARD Crime Time
https://www.ardmediathek.de/video/ard-c ... EwMmQ0NTlh

einige infos aus folge 1
- 00:10 "das deutete auf einen schießkugelschreiber hin"
- gezeigt wird Winchester T22 50 Cartouches Cartridges, patronen
- screenshot plueschke01 zeigt blutspuren im einstiegsbereich fahrerseite
- (also vermutlich schon im auto erschossen worden?)

01:01
bmw 525 taxi-beige
FD-AT 666
"deisenroth" werbeaufdruck auf der offen stehenden fahrertür

- 15. märz 1998, samstag nacht
- hünfeld rhön (hessen)
- fährt entlang der innerdeutschen grenze, bundesstraße
- gegen 4 uhr finden zeugen ihn regungslos auf der straße
- bundesstraße 84 voll gesperrt, bericht frühmorgens sonntag im radio
- fotos von karl-heinz burkhardt zeitungsfotograf aus hünfeld (als screenshots)
- burkhardt fuhr wegen der radio-meldung zum tatort

04:47 ermittlungsleiter thomas langer
- beweisstück nr 5 wird fotografiert (wie ein "tempo" taschentuch auf der nassen straße)
- um 04:23 uhr wird tod festgestellt von notärztin
- notärztin entdeckt kleines loch im schädel
- leichter nieselregen, tatort wird mit planen abgedeckt
- in "herbertsdelle" steht das taxi
- automatik auf D(auer), kein "P"arken und rollte deshalb zurück
- auto etwa 50m vom fahrer entfernt
- fahrer aus eigener kraft raus oder rausgezogen worden?

06:12 staatsanwalt lars streiberger
- fenster auf fahrerseite runtergedreht
- geldbörse noch in der fahrertür SCREENSHOT (06:23)
- gezeigt werden streifige blutspuren auf dem ?fellbezug des fahrersitzes?
- taxi wird sehr genau spurentechnisch untersucht

07:00 ermittlungsleiter thomas langer
- standlicht brannte
- schlüssel steckte
- motor aus

- sonst keine auffälligkeiten

umfangreiche spurensicherung
- fahrzeug, polster, aschenbecher, spuren außen
- alle spuren die irgendwo in betracht kamen im fahrzeug gesichert
- einzelne haare gefunden, auswertung in dna-datei
- aber zunächst kein treffer

taxi tür und türschweller blutspuren
alle blutspuren waren vom opfer
spurenlage schwierig, weil nicht ganz klar, ob der taxifahrer dort zu tode gekommen ist wo er aufgefunden wurde
es gab keine schleifspuren von einer leiche
eher plüschke also selbst raus und an der stelle zusammengebrochen

es gab keine morddrohungen gegen plüsche und seine familie

08:57
frau plüschke wurde am nächsten tag befragt
keine hinweise auf täter
keine privaten/geschäftlichen konflikte für ein motiv
keine anzeigen wegen bedrohung o.ä.
"kein motiv in sicht"

09:40 obduktion am nächsten tag
- kleinkaliberwaffe
- einschusswunde oberhalb des RE augenlides
- in der nähe der nasenwurzel
- schusskanal leicht aufsteigend
- geschoss hatte sich zerlegt an knöchernden strukturen im kopf
- und geschoss war auseinandergegangen
- es gab 1x schuss
- dieser war todesursache
- der verletzte konnte wohl das fahrzeug noch aus eigener kraft verlassen

10:45 daniela petersen lokal journalistin fuldaer zeitung
- hat mord was mit BGS-tätigkeit zu tun?

11:45 fast jeder kannte ihn in hünfeld
20.03.1998 freitag friedhof hünfeld beerdigung, große teilnahme

war gelernter maurer
ging zum bgs
dann mit ehefrau taxiunternehmen aufgebaut

14:04 Jürgen Riedel, ddr grenzer
ehemaliger obergefreiter
17.01.1942 geboren
mit 18 jahren freiwillig zur grenzpolizei
reine grüne grenze, rüber nüber laufen
1961 machen pioniere grenze zu, stellen also zaun

15:02 philip metzler historiker
minen, schießbefehl
ab 1961 ist grenzübertritt tödlich
14.08.1962 plüschke patroulliert mit 2 bgs kollegen
unklar was war:
- ddr grenzkompanie sagte, deutsche waren auf ihrem gebiet
- rudi arnstadt kompanieleiter, bekannt als sehr freundlich, hat im ort gewohnt
- arnstadt packt pistole ein, sagt was wie "ich fang heute einen ein" (??)

wolfgang christmann bundesgrenzschützer
- war auf weg zum mittagessen
- alarm, d.h. alle müssen zur unterkunft zurück
- innerhalb minuten haben sie waffe, stahlhelm, munition, galopp zur grenze
- 8 bgs-leute, plus zollbeamte
- auf der anderen seite ca 150 leute, sagt er
- plüschke, hauptmann meissner, und anderer kollege
- waren an demarkationslinie
- ddrler rufen: halt stehenbleiben..
- bgs meissner zeigt vogel
- der erste schuss fällt

19:17
- plüschke nimmt gewehr von schulter und schießt aus der hüfte

19:30
- trifft arnstadt in den kopf
- am rechten inneren augenwinkel
- dieselbe schussverletzung die 1998 plüschke tötet, sagen die im video

ddr alte männer spielen grenzzwischenfall hoch in den medien: "man will sie vernichten"
grenze muss noch weiter ausgebaut werden

1962 ermittlungen eingestellt
plüschke handelte in notwehr, sagt brd

ddr sagt so etwas wie "der tag wird kommen, wo der genosse gerächt wird" oder ähnlich

FOLGE 2: Der mysteriöse Anhalter | Stasi-Rache oder Raubmord (S37/E02)
Ein Zeuge berichtet, in der Nacht auf der Bundesstraße 84 bei Hünfeld einen Anhalter mit einem Feuerzeug gesehen zu haben. Stieg dieser in Plüschkes Taxi? War er der Täter oder nur ein unbeteiligter Zeuge? Die letzten Stunden vor dem Mord geben Rätsel auf.
21.01.2025
https://www.ardmediathek.de/video/ard-c ... tartTime=0

einige infos aus folge 2
täter?
- aus dem ehemaligen ddr kameradenkreis
- oder angehörige des toten ddr grenzers
- bevölkerung hünfeld ging schon davon aus, dass es stasi war, sagt der fotograf

TATNACHT
- in der nacht ab 0 uhr war von 3 taxiunternehmen (in hünfeld) nur noch plüschke unterwegs
- frau plüschke ist bis 01:00 oder 01:30 unterwegs, dann nach hause
- hans plüschke übernimmt ab ca 2 uhr
- ab 03:30 gibt es aus diskothek konfetti taxi-bestellungen
- diskothek schließt um 4 uhr
- in der tatnacht 1400 personen in konfetti disco

plüschke hat eine fahrt
- 4 junge leute, 2 damen und 2 männer von disko
- von hünfeld über bundesstraße 84 ins 8 km entfernte kirchhasel
- da steigen die 2 damen aus, um ca 03:50
- die beiden männer werden in großentaft (2 ortschaften weiter), ca 04:00 ausgeladen
- keine zweifel an den festgestellten uhrzeiten
- also plüschke ab 04:00 unterwegs zurück nach hünfeld
- weil da weitere discobesucher
- das taxi ist leer bis dorthin
- kurz nach 4 uhr sirene in diskothek: zeichen, dass sie schließt

04:37
- disco-angestellte ruft plüschke an
- plüschke sagte: "ich fahr den nur noch nach hause, dann komme ich"
- also möglich, täter saß im auto
- man konnte nicht feststellen, ob schuss von aussen oder innen kam
- die runtergelassene scheibe spricht vom schuss von außen

05:26
- schmauchspuren außen an der fahrertür :!:
- schuss vielleicht im abstand 1meter
- beifahrerseite schuss ist weniger wahrscheinlich, wegen der schmauchspuren an der fahrertür

05:58
04:09 verbindungsdaten ausgewertet (? nicht verstanden, unklar was gemeint)
04:10 kam der zeuge, der ihn gefunden hat
also evtl raubüberfall ging schief?
plüschke hätte vielleicht noch paar meter laufen können, denkt man
vielleicht hat auch das den (raubüberfall)täter abgeschreckt

off-stimme: "kugel traf genau die stelle am kopf, an der plüschke einst den ddr grenzer getroffen hatte"

07:29 ANHALTER
zeuge meldet sich auf zeitungsbericht
weil er beruflich die strecke täglich fährt
und auch zu dieser zeit dort vorbeigekommen ist
der sagt aus, dass er einen anhalter gesehen hat
anhalter hat feuerzeug in der hand, das war an
die person hat mit feuerzeug arm hoch und runterbewegt
zeuge fährt vorbei, weil nimmt kein anhalter mit
zeuge hat aber keine anderen fahrzeuge wahrgenommen
das muss sehr kurz vor der tat gewesen sein

08:37
in einer zeit-wege-berechnung konnte festgestellt werden
dass zwischen beobachtung zeuge und dem auffinden des leichnams
nur ein ganz kurzer zeitraum gelegen haben muss (ab 09:45 video steht im zeitungsbericht 5 minuten etwa)
also spricht für die annahme, dass anhalter der täter ist :!:

09:38 anhalter
- etwa 30 bis 35 jahre, männlich
- winkt mit feuerzeug
- dunkel gekleidet
- schlang
- 180-185cm groß
es wird gefahndet flugblätter, presse

10:00 wieder ewig stasi-volksarmee-täter
interview hessischer rundfunk (1997 war das wohl, 7 monate vor dem mord)
plüschkes name wird genannt
also irgendein täter kann rache geplant haben
arnstadt, das grenzopfer von 1962, war ja nationalheld in der ddr

FOLGE 3: Der lange Arm der Stasi | Stasi-Rache oder Raubmord (S37/E03)
Wurde Hans Plüschke Opfer eines Auftragsmordes durch ehemalige DDR-Killer? Es ist die zentrale Frage, der die Ermittler nachgehen. Kann der Waffentyp Hinweise auf den Täter und seine Herkunft geben? Im Kalten Krieg setzten Agenten Schiesskugelschreiber ein. Wer könnte außer der Stasi noch ein Motiv gehabt haben?
28.01.2025 ∙ ARD Crime Time ∙ hr
https://www.ardmediathek.de/video/ard-c ... ZkMTY0NGQ4

einige infos aus folge 3
- kaliber .22
- kleinkaliberwaffe
- aber keine individuellen spuren der waffe feststellbar
- lka wiesbaden hat untersucht

02:27
- wenn sich ein geschoss derart zerlegt
- dann evtl aus schreckschusswaffe mit umgebautem lauf
- so die sachverständigen
- nur einschussöffnung, keine ausschussöffnung
- vermutung, evtl auch schießkugelschreiber war die tatwaffe
- ein teil aus dem kalten krieg
- ehemalige kollegen des getöteten hauptmanns arnstadt?
- es gibt immer noch jährliche gedenkfeier rudi arnstadt

05:35 steinbruch bei hünfeld 22.06.1999 :!:
- knapp 1 jahr später
- ein toter in einem steinbruch
- wenige kilometer vom tatort plüschke
- der mann hat sich suizidiert
- mit kleinkaliberwaffe gleiches kaliber wie tatwaffe plüschke
- die verstorbene person hat in relativer nähe zum tatort gewohnt
- war auch später bekannt geworden, dass diese person auch öfter nachts unterwegs gewesen
- in der nacht sahen zeugen diesen mann auf der bundesstraße 84, in der nähe der herbertsdelle
- sein tagebuch wurde sichergestellt
- dass diese person in der gegend straftaten begangen hat
- der verstorbene hat eingetragen: dass er sich auf illegalem wege geld beschafft hat, er nennt das "IGM" illegale geldmittelbeschaffung im tagebuch
- zum teil in gewerbeobjekte eingebrochen ist, gestohlen hat
- also auch möglich, sagen die, dass er sich entschlossen haben könnte, einen taxifahrer zu berauben
- war das der anhalter aus der tatnacht, fragen die
- der mann mit dem feuerzeug in der hand an der b84 ?

kein dna-test beim selbstmörder
- durchaus möglich, das der anhalter identisch ist mit dem steinbruch-suizid
- dna-abgleich könnte klären, ob er im taxi war
- weil gegen tote nicht ermittelt werden darf

08:40 rechtsexperte prof. matthias jahn
- tote können sich nicht verteidigen, nicht gestehen
- um persönlichkeitsrechte zu schützen, muss verfahren eingestellt werden
- auch finanzielle gründe, denn staat nicht dazu da, allen erkenntnisinteressen bis ins letzte nachzugehen

14:10 2008 neue ermittlungen
ein ehemaliger ddr grenzoffizier major LOTHAR PLÜSCHKE
äußert sich in der faz
ein ganz ganz weitläufiger verwandter vom tatopfer plüschke, brd-bgs
staatsanwalt hünfeld hat den zeugen vernommen
keine konkreten ermittlungen danach
lothar plüschke hatte keine konkreten verdacht oder ähnliches
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Blut am Türschweller Fahrerseite
Blut am Türschweller Fahrerseite
plueschke01_Screenshot 2025-06-17 232531.png (364.85 KiB) 2119 mal betrachtet
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Geldbörse in der Fahrerseite
Geldbörse in der Fahrerseite
plueschke04_Screenshot 2025-06-17 234114.png (508.45 KiB) 2119 mal betrachtet
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Tatort, zurückgerolltes Auto
Tatort, zurückgerolltes Auto
plueschke02_Screenshot 2025-06-17 232531.png (380.58 KiB) 2119 mal betrachtet
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gastxyz..me

Re: Taximord an Hans Plüschke

Ungelesener Beitrag von gastxyz..me »

zusammenfassung aus der ard crime doku

timeline
00:00 uhr nur noch taxi plüschke unterwegs in hünfeld; insgesamt 3 taxiunternehmen vor ort
01:30 uhr ca. ehefrau plüschke beendet ihre schicht
02:00 uhr ca. hans plüschke beginnt seine schicht
03:30 uhr taxi bestellung aus diskothek konfetti (4 junge leute)
03:50 uhr 2 damen steigen in kirchhasel aus
04:00 uhr 2 junge männer steigen in großentaft aus

??zeit?? plüschke (zunächst) leer auf dem rückweg zur disko
??zeit?? autofahrer sieht anhalter auf der b84
??zeit?? diskothek ruft plüschke an: noch eine fahrt
??zeit?? plüschke antwortet "ich fahr den nur noch nach hause, dann komme ich"

04:00 diskothek konfetti schließt; schließ-sirene plärrt
04:10 zeuge findet auto, leiche auf der b84
04:23 notärztin stellt tod fest

bundesstraße b84 (siehe foto unten)
- das opfer liegt an der einbuchtung auf der anhöhe
- gehalten wurde vermutlich an dieser einbuchtung, im bereich wo es leitplanke gibt (siehe bild)
- halten also auf einer leichten anhöhe
- das auto rollt zurück; steht 50-70 meter vom opfer entfernt

fragen bundesstraße
? ist plüschke links rangefahren, um in der einbuchtung zu halten; dort wo seine leiche liegt
? nahm er da den täter auf oder stieg der täter dort aus (z.b. nach diskussion um fahrpreis)
? war das fenster-fahrerseite bereits unten, wegen der vorhergehenden fahrt (4 leute im auto; riechen nach rauch, alkohol)
? oder hat es plüschke nach anhalten runtergefahren, zwecks diskussion mit dem täter

taxi
- schmauchspuren an der fahrerseite
- geldbörse schwarz in der fahrertür (kein raub)
- fenster fahrerseite runtergedreht
- fahrertür steht offen
- beifahrertür zu
- standlicht brannte
- schlüssel steckte
- motor aus
- automatikgetriebe auf D(auer), steht nicht auf P(arken) oder N(eutral)

fragen taxi
? wenn einer aussteigt, würde man auf N stellen, bremse treten? weil auf D schleift die kupplung.
? war der täter bereits ausgestiegen an der einbuchtung?
? gab es an der einbuchtung eine diskussion (fenster auf)
? plüschke will losfahren, stellt auf D, steht noch auf der bremse

? warum stand das fenster offen? es war märz; die letzten disko-muff-fahrgäste waren schon eine zeit raus aus dem auto
? spricht täter (nochmal) mit plüschke durchs geöffnete fenster
? schießt durchs geöffnete fenster; hinterlässt schmauchspuren an der fahrertür
? plüschke steigt mit verletzung aus, täter flüchtet

? auto rollt zurück; aber eigentlich wäre (zum links ranfahren) lenker nach LINKS eingeschlagen; auto rollt nicht auf die straße
? auto steht auf D; plüschke war dabei weiterzufahren? schlägt nach RECHTS ein und das auto kann zurück auf die straße und hügel runter rollen

tatwaffe
- kleinkaliber .22
- möglich auch: umgebaute schreckschusspistole oder schießkugelschreiber
- weil sich das projektil im kopf des opfers extrem zerlegt hat, kleinste teile
- schuss aus etwa 1meter entfernung
- ein vergleich mit einer konkreten waffe ist nicht möglich, weil keine waffenspezifischen spuren (an projektil, an hülse?) gefunden wurden
- schmauchspuren an der fahrertür

fragen tatwaffe
? bei schussproben dürfte die später gefundene suizid-waffe ebenfalls keine waffenspezifischen spuren hinterlassen, oder?
? dann das wäre doch einen abgleich wert gewesen: käme die steinbruch-suizid-waffe als plüschke-tatwaffe in frage?
? weil beide keine waffenspezifischen spuren auf munition hinterlassen ?

anhalter
- 30-35 jahr alt, männlich
- dunkel gekleidet
- schlank
- 180-185cm groß
- wird zur tatzeit von autofahrer auf der b84 gesehen
- wohl im bereich des tatorts
- winkt mit einem brennenden feuerzeug, arm rauf und runter
- zeuge hält nicht an
- zeuge bemerkt kein weiteres auto auf der strecke

steinbruch-suizid 22.06.1999
- ca 1 jahr 3 monate nach dem mord an plüschke
- steinbruch wenige kilometer vom tatort
- suizid-opfer lebte in der nähe des tatorts
- gleiches .22 kaliber wie plüschke-tatwaffe
- selbstmörder war krimineller: "geldmittelbeschaffung" durch einbrüche
- war oft nachts unterwegs
- führte tagebuch; aber wohl kein eintrag zu einem mord
- war möglicherweise der anhalter
- war möglicherweise der täter (zeitlich sehr passend)

spurensicherung taxi
- schmauchspuren an der fahrertür
- einzelne haare gefunden; könnte vom täter sein
- dna an plüschke kleidung und fahrzeug; könnte vom täter sein
- plüschke-blutspuren an fahrertür und türschweller
- streifige plüschke-blutspuren auf dem fell-fahrersitzbezug
- keine schleifspuren (leiche) gefunden

fragen spurensicherung
? täter-dna wohl nur, wenn er im auto war bzw. körperlichen kontakt hatte mit plüschke
? unklar, wo haare gefunden wurden
? im video wurde noch ein weißes teil (tempo-taschentuch vielleicht?) auf der straße fotografiert, beweisstück nr. 5

obduktion plüschke
- 1x einschusswunde
- oberhalb des rechten augenlides
- nähe nasenwurzel
- schusskanal leicht aufsteigend
- schuss war tödlich
- der verletzte konnte wohl selbst nochmal aussteigen
- position soll übereinstimmen mit der schusswunde des ddr-grenzers arnstein

rechts unten im bild, leitplanke einbuchtung mit der leiche
Bild
gastxyz..me

Re: Taximord an Hans Plüschke

Ungelesener Beitrag von gastxyz..me »

Manuela23774 hat geschrieben: Mittwoch, 18. Juni 2025, 00:02:52 Das 2. Todesopfer..... laut Ermittlungen soll dieser ebenfalls mit der selben Waffe erschossen worden sein und soll wohl in der Nähe von Hünfeld wohnen .
Was ich ein Unding finde ist die Tatsache das man bereit war die DNA abzuklären von der Person jedoch wurde das verweigert weil nicht gegen Tote ermittelt werden darf .
das 2te todesopfer war ein selbstmörder.
der sich offensichtlich mit dem gleichen waffentyp (kleinkaliber .22) erschossen hat

selbstmörder
- einer aus der gegend
- kriminell, lebt von einbrüchen z.b. gewerbegebiete
- nachts oft unterwegs
- wochenende: prime-time für einbruch im gewerbegebiet?

anhalter
- zur tatzeit in unmittelbarer tatortnähe
- hat vielleicht auf auge gezielt, weil er weiß, dass kleintiere dann schnell tot sind
- kannte sich dann wohl aus mit dem minikaliber

täter = anhalter = selbstmörder - würde gut passen :?:

ddr-racheakt mMn sehr unwahrscheinlich
- zu unprofessionell mit mini-pistole
- keine wirkliche "hinrichtung", wie er es "verdient" hätte
- auf die bestrafung wurde lange gewartet
- aber dann ohne irgendeine aufgestaute wut, "verurteilung", wie schlagen, verbal anklagen
- da war keine zeit für sowas; opfer zu schnell gefunden nach letzten kontakten
- auch scheint die fahrerei in der nacht/frühen morgen sehr zufällig; nichts geplantes
- und passiert ist die tat auf der bundesstrasse, mitten im hünfelder nowhere..
Gast

Re: Taximord an Hans Plüschke

Ungelesener Beitrag von Gast »

🤔🤔🤔......

Also mein Urin sagt mir irgendwie das das ein Racheakt war und zwar nicht von der Stasi sondern von einem ehemaligen NVA Grenzer !..... ich begründe meine Gedanken und Gefühle :

1. nach der Beisetzung vom erschossenen NVA Grenzer sprich Rudi Arnstadt wurden massive Racheschwüre getätigt und das bis weit in die 90er.... hinzu kommt die Tatsache das im Crime Time Film eine Szene gezeigt wird wo ehemalige NVA Grenzer das Grab von Rudi Arnstadt besuchen und seinen Tod ansprechen d.h., man merkt die Rache Bereitschaft......

2. aus welchem Grund auch immer war der Name Hans Plüschke den NVA Grenzern bekannt d.h., wie diese an dem Namen von Hans Plüschke kamen ist unbekannt insbesondere aufgrund der Tatsache das die DDR Justiz Hans Plüschke in Abwesenheit zu 25 Jahren Haft verurteilt hatten !.....

3. ich sage nur die TV Interviews welche Hans Plüschke gab d.h., eins war sein Gesicht zwar mit einem schwarzen Balken verpixelt nur , das letzte Interview wo er frei sprach und sein Gesicht zeigte plus die Tatsache das bekannt war wo er wohnt und was er macht !.....

4. ich sage nur Wiedervereinigung und die Ermittlungen gegen die sogenannten Mauerschützen welche ab 1994 liefen , wo ehemalige NVA Grenzer ihre Kameraden im Gerichtssaal Beistand leisteten und die Ermittlungsverfahren als westliche Siegerjustiz bezeichneten d.h., zu der Zeit war immer noch der Chorgeist vorhanden !.....

5. wenn man Punkt 1. bis 4. zusammen zieht dann stellt man erschreckend fest das das alte Gedankengut vorhanden war bzw., existierte sprich die Rache an den Mord von 1962 an der Grenze !..... hinzu kommt die Tatsache das der Name und Wohnort von Hans Plüschke bekannt war !.....

Wenn man sich mit den NVA Grenztruppen befasst war das eine Eliteeinheit und gedrillt und ausgebildet bis die Schwarte kracht.....

Hinzu kommt die Tatsache das ab Ende der 90er Material veröffentlicht wurde d.h., Stasiausbildungs/-lehrfilme wo gezeigt wird wie Spezialeinheiten hinter den "Feindlinien" operierten u.a., Scharfschützen.... Bombenanschläge.... Sabotageakte.....
Bekannt ist auch das für solche Einsätze NVA Grenzer eingesetzt wurden !....

Das solche Einsätze durchgeführt wurden d.h., vor und nach der Wiedervereinigung beweisen u.a., :

- Mordanschlag auf Herrhausen..... m.E. und m.W. wurde der Mordanschlag "dummdreist" der RAF angedichtet seitens BKA und Co .....wenn man sich die RAF anschaut stellt man fest das die RAF reine Grobmotoriker waren sprich solch hochtechnologischen Anschlag dafür war die RAF zu blöd..... es gibt bzw., Ende der 90er zeigten einige Medien das man solche Anschläge in der DDR gelehrt hat sprich das was man da gelehrt hat wurde 1:1 umgesetzt.....

⚠️ Nicht mich falsch verstehen ich verharmlose die RAF nicht ⚠️

- Mordanschlag auf Rohwedder..... m.E. und m.W. wurde auch dieser Mordanschlag "dummdreist" der RAF angedichtet seitens BKA und Co ......auch hier die Tatsache das hier ein Spezialist sprich Scharfschütze eingesetzt wurde und solche Scharfschützen wurden militärisch ausgebildet d.h., insbesondere bei den NVA Grenztruppen..... bei Rohwedder war nur das Erdgeschoss mit Panzerglas versehen jedoch das 1. Obergeschoss war mit normalen Fensterglas versehen und , damals sagten einige Ermittler aus das der Schütze ein wirklicher Scharfschütze war sprich die Spiegelung im Fensterglas sei schon ein "Hindernis" jedoch für Scharfschützen ein Witz plus das dieser auf der Lauer war und quasi das Haus und Rohwedder observierte.......

Wenn man jetzt den Fall Hans Plüschke sich anschaut d.h., die Nacht bzw., Tatnacht und kein Zeuge eine Person gesehen hat welche entlang der B84 ging , komme ich zu dem Ergebnis das hier ein ehemaliger NVA Grenzer der Täter war . Diese Leute wurden anbei bemerkt auch zu Einzelkämpfer ausgebildet und gerade in der Nacht können solche Leute querfeldein marschieren ohne wahrgenommen zu werden..... klar macht das eingesetzte Projektil stutzig weil für solche Sachen stets mindestens Kaliber 9mm genommen wird......

Drohanrufe...... nach dem letzten Interview bekam Hans Plüschke solche und leider hat Hans Plüschke nicht seiner Frau davon erzählt , ich glaube das Hans Plüschke wusste wer diese Drohanrufe getätigt hat .....

Persönlich und das ist meine Meinung hat Hans Plüschke gewusst das er zur Zielscheibe wird d.h., nach Ende der Dienstzeit beim BGS war Hans Plüschke regelrecht in Dauerangst und legte sich sogar eine Schusswaffe zu !..... hinzu kommt die Tatsache das Hans Plüschke die Angst hatte das man seine Frau bzw., die Kinder entführt bzw., an denen ein Exempel statuiert..... klar die Frage ist um welche eine Waffe bzw., Waffentyp es sich handelte die Hans Plüschke bei sich trug !?.....

Das 2. Todesopfer 🤔🤔🤔..... ja auch hier wurde wohl das selbe Kaliber eingesetzt wie bei Hans Plüschke nur und das ist meine Meinung kann diese Person nicht der Täter sein !..... weil und das ist meine Meinung :

.....diese Person soll für seine kriminelle Energie bekannt gewesen sein sprich Einbrüche und Diebstähle nur gesetzt der Fall diese Person war im Taxi dann fragt man sich warum die Person nicht die Geldbörse ansich genommen hat !?.... insbesondere aufgrund der Tatsache das diese sichtbar in der Fahrertür lag und m.E. ein Raubmörder sich daran bedient hätte.....

Wo ich (examinierte und ehemalige Rettungsassistentin) zu 100% dementierte ist die Aussage seitens der Ermittler das Hans Plüschke (so der Verdacht) aus dem Taxi gestiegen sein soll sprich mit einem Kopfschuss weil sobald ein Projektil in den Schädel gelangt das Gehirn zerstört wird und sofort der Tod eintrifft . Sprich kein Mensch läuft noch etliche Meter mit einem Projektil im Kopf . Klar ist es mysteriös das Hans Plüschke quasi die gleiche Verletzung hatte wie Rudi Arnstadt sprich der NVA Grenzer .

Was mysteriös ist die Tatsache das das Taxi im D-Modus war und der Zündschlüssel noch im Zündschloss steckte...... laut der Ermittler vertritt man die These das das Taxi zurück rollte nachdem Hans Plüschke nicht mehr im Fahrzeug sich befand und das aufgrund der Senke nur m.W. nach ist das m.E. nicht möglich weil wenn die Automatik auf dem D-Modus steht bewegt sich das Fahrzeug nach vorne sobald der Fuß von der Bremse genommen wird.....

🤔🤔🤔..... das ganze ist sehr mysteriös und wie gesagt meine Meinung sagt das hier ein Racheakt stattgefunden hat weil für mein Geschmack vieles dafür spricht..... was die 2. Person betrifft....... 🤔🤔🤔...... 🤔🤔🤔...... hat diese Person eventuell den Mord beobachtet und wurde beseitigt !?......

Was mich in diesem Fall ebenfalls interessiert ist die Tatsache das die DDR Justiz Hans Plüschke in Abwesenheit verurteilte....... die Frage ist wie ist die DDR an den Namen Hans Plüschke gekommen weil laut BGS dieser nie den Namen veröffentlicht hatte geschweige das dieser in irgendwelche Berichte vor kommt !?..... was ich mir persönlich frage ist die Tatsache warum man Hans Plüschke nicht in eine andere BGS Einheit versetzt hat !?......... insbesondere aufgrund der Tatsache das es zu dem Zwischenfall 1962 an der Grenze kam und man quasi einen Flächenbrand entfacht hat durch diesen Schusswechsel......

Ebenfalls stellt sich die berechtigte Frage was war wirklich 1962 passiert !?..... der BGS sagt man hätte in Notwehr gehandelt und war nicht auf dem Territorium der DDR.... die DDR bzw., NVA Grenztruppen sagen das Hans Plüschke und sein Zugführer auf dem Territorium der DDR waren...... das es in der Zeit der deutsch-deutschen Grenze oft zu Pöbeleien zwischen dem BGS und NVA Grenzer kam ist bekannt insbesondere das Feinbild was die NVA Grenzer zum BGS hatten (Banditen Gangster Söldner so die Meinung zum BGS was bei den NVA Grenztruppen herrschte) .

Persönlich komme ich zu dem Ergebnis das die TV Interviews und Auftritte von Hans Plüschke m.E. dazu beitragen haben das er das Opfer von einem Racheakt wurde 🤔🤔🤔...... was die Stasi betrifft...... ich komme von dem Gedanken auch nicht los das die Stasi nach dem Zwischenfall einen/mehrere IM innerhalb im BGS eingesetzt hat um an mehr Informationen zu kommen und verweise auf die Tatsache das die DDR Justiz Hans Plüschke in Abwesenheit verurteilte !.....

Was mich persönlich entsetzt ist die Tatsache das der/die Täter bis heute nicht ermittelt wurden bzw., zur Rechenschaft gezogen wurden sowie die Tatsache das die Frau von Hans Plüschke nie erfahren konnte wer ihren Mann ermordet hat . Für die Kinder von Hans Plüschke muss das ein extremes Trauma sein das nie der/die Mörder von ihrem Vater ermittelt wurden .
Manuela23774
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Re: Taximord an Hans Plüschke

Ungelesener Beitrag von Manuela23774 »

gastxyz..me hat geschrieben: Mittwoch, 18. Juni 2025, 07:28:40 1962 14. August vorfall an der DDR-Grenze; todesopfer rudi arnstadt wird in der ddr zum helden stilisiert
1997 (7 monate vor tat) HR hessische rundfunk interview, plüschkes name wird genannt
1998 15. März (samstag nacht) vor 04:00 uhr ermordet
2009 das Hessischen Landeskriminalamt stellt an Plüschkes Auto und Kleidung vermutlich täter DNA sicher (wiki)

tatort: bmw taxi 525 / Bundesstraße 84 zwischen Hünfeld und Rasdorf im Bereich „Herbertsdelle“ /



FOLGE 1: Tödliche Taxifahrt | Stasi-Rache oder Raubmord (S37/E01)
Am 15. März 1998 wird Taxifahrer Hans Plüschke bei einer nächtlichen Fahrt entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze erschossen aufgefunden. Zeugen entdecken ihn gegen 4 Uhr regungslos auf der Straße, getötet durch einen Kopfschuss. Wer hatte ein Motiv? War es ein Raubmord oder wurde ihm ein dunkles Kapitel aus DDR-Zeiten zum Verhängnis?
vom 14.01.2025 ARD Crime Time
https://www.ardmediathek.de/video/ard-c ... EwMmQ0NTlh

einige infos aus folge 1
- 00:10 "das deutete auf einen schießkugelschreiber hin"
- gezeigt wird Winchester T22 50 Cartouches Cartridges, patronen
- screenshot plueschke01 zeigt blutspuren im einstiegsbereich fahrerseite
- (also vermutlich schon im auto erschossen worden?)

01:01
bmw 525 taxi-beige
FD-AT 666
"deisenroth" werbeaufdruck auf der offen stehenden fahrertür

- 15. märz 1998, samstag nacht
- hünfeld rhön (hessen)
- fährt entlang der innerdeutschen grenze, bundesstraße
- gegen 4 uhr finden zeugen ihn regungslos auf der straße
- bundesstraße 84 voll gesperrt, bericht frühmorgens sonntag im radio
- fotos von karl-heinz burkhardt zeitungsfotograf aus hünfeld (als screenshots)
- burkhardt fuhr wegen der radio-meldung zum tatort

04:47 ermittlungsleiter thomas langer
- beweisstück nr 5 wird fotografiert (wie ein "tempo" taschentuch auf der nassen straße)
- um 04:23 uhr wird tod festgestellt von notärztin
- notärztin entdeckt kleines loch im schädel
- leichter nieselregen, tatort wird mit planen abgedeckt
- in "herbertsdelle" steht das taxi
- automatik auf D(auer), kein "P"arken und rollte deshalb zurück
- auto etwa 50m vom fahrer entfernt
- fahrer aus eigener kraft raus oder rausgezogen worden?

06:12 staatsanwalt lars streiberger
- fenster auf fahrerseite runtergedreht
- geldbörse noch in der fahrertür SCREENSHOT (06:23)
- gezeigt werden streifige blutspuren auf dem ?fellbezug des fahrersitzes?
- taxi wird sehr genau spurentechnisch untersucht

07:00 ermittlungsleiter thomas langer
- standlicht brannte
- schlüssel steckte
- motor aus

- sonst keine auffälligkeiten

umfangreiche spurensicherung
- fahrzeug, polster, aschenbecher, spuren außen
- alle spuren die irgendwo in betracht kamen im fahrzeug gesichert
- einzelne haare gefunden, auswertung in dna-datei
- aber zunächst kein treffer

taxi tür und türschweller blutspuren
alle blutspuren waren vom opfer
spurenlage schwierig, weil nicht ganz klar, ob der taxifahrer dort zu tode gekommen ist wo er aufgefunden wurde
es gab keine schleifspuren von einer leiche
eher plüschke also selbst raus und an der stelle zusammengebrochen

es gab keine morddrohungen gegen plüsche und seine familie

08:57
frau plüschke wurde am nächsten tag befragt
keine hinweise auf täter
keine privaten/geschäftlichen konflikte für ein motiv
keine anzeigen wegen bedrohung o.ä.
"kein motiv in sicht"

09:40 obduktion am nächsten tag
- kleinkaliberwaffe
- einschusswunde oberhalb des RE augenlides
- in der nähe der nasenwurzel
- schusskanal leicht aufsteigend
- geschoss hatte sich zerlegt an knöchernden strukturen im kopf
- und geschoss war auseinandergegangen
- es gab 1x schuss
- dieser war todesursache
- der verletzte konnte wohl das fahrzeug noch aus eigener kraft verlassen

10:45 daniela petersen lokal journalistin fuldaer zeitung
- hat mord was mit BGS-tätigkeit zu tun?

11:45 fast jeder kannte ihn in hünfeld
20.03.1998 freitag friedhof hünfeld beerdigung, große teilnahme

war gelernter maurer
ging zum bgs
dann mit ehefrau taxiunternehmen aufgebaut

14:04 Jürgen Riedel, ddr grenzer
ehemaliger obergefreiter
17.01.1942 geboren
mit 18 jahren freiwillig zur grenzpolizei
reine grüne grenze, rüber nüber laufen
1961 machen pioniere grenze zu, stellen also zaun

15:02 philip metzler historiker
minen, schießbefehl
ab 1961 ist grenzübertritt tödlich
14.08.1962 plüschke patroulliert mit 2 bgs kollegen
unklar was war:
- ddr grenzkompanie sagte, deutsche waren auf ihrem gebiet
- rudi arnstadt kompanieleiter, bekannt als sehr freundlich, hat im ort gewohnt
- arnstadt packt pistole ein, sagt was wie "ich fang heute einen ein" (??)

wolfgang christmann bundesgrenzschützer
- war auf weg zum mittagessen
- alarm, d.h. alle müssen zur unterkunft zurück
- innerhalb minuten haben sie waffe, stahlhelm, munition, galopp zur grenze
- 8 bgs-leute, plus zollbeamte
- auf der anderen seite ca 150 leute, sagt er
- plüschke, hauptmann meissner, und anderer kollege
- waren an demarkationslinie
- ddrler rufen: halt stehenbleiben..
- bgs meissner zeigt vogel
- der erste schuss fällt

19:17
- plüschke nimmt gewehr von schulter und schießt aus der hüfte

19:30
- trifft arnstadt in den kopf
- am rechten inneren augenwinkel
- dieselbe schussverletzung die 1998 plüschke tötet, sagen die im video

ddr alte männer spielen grenzzwischenfall hoch in den medien: "man will sie vernichten"
grenze muss noch weiter ausgebaut werden

1962 ermittlungen eingestellt
plüschke handelte in notwehr, sagt brd

ddr sagt so etwas wie "der tag wird kommen, wo der genosse gerächt wird" oder ähnlich

FOLGE 2: Der mysteriöse Anhalter | Stasi-Rache oder Raubmord (S37/E02)
Ein Zeuge berichtet, in der Nacht auf der Bundesstraße 84 bei Hünfeld einen Anhalter mit einem Feuerzeug gesehen zu haben. Stieg dieser in Plüschkes Taxi? War er der Täter oder nur ein unbeteiligter Zeuge? Die letzten Stunden vor dem Mord geben Rätsel auf.
21.01.2025
https://www.ardmediathek.de/video/ard-c ... tartTime=0

einige infos aus folge 2
täter?
- aus dem ehemaligen ddr kameradenkreis
- oder angehörige des toten ddr grenzers
- bevölkerung hünfeld ging schon davon aus, dass es stasi war, sagt der fotograf

TATNACHT
- in der nacht ab 0 uhr war von 3 taxiunternehmen (in hünfeld) nur noch plüschke unterwegs
- frau plüschke ist bis 01:00 oder 01:30 unterwegs, dann nach hause
- hans plüschke übernimmt ab ca 2 uhr
- ab 03:30 gibt es aus diskothek konfetti taxi-bestellungen
- diskothek schließt um 4 uhr
- in der tatnacht 1400 personen in konfetti disco

plüschke hat eine fahrt
- 4 junge leute, 2 damen und 2 männer von disko
- von hünfeld über bundesstraße 84 ins 8 km entfernte kirchhasel
- da steigen die 2 damen aus, um ca 03:50
- die beiden männer werden in großentaft (2 ortschaften weiter), ca 04:00 ausgeladen
- keine zweifel an den festgestellten uhrzeiten
- also plüschke ab 04:00 unterwegs zurück nach hünfeld
- weil da weitere discobesucher
- das taxi ist leer bis dorthin
- kurz nach 4 uhr sirene in diskothek: zeichen, dass sie schließt

04:37
- disco-angestellte ruft plüschke an
- plüschke sagte: "ich fahr den nur noch nach hause, dann komme ich"
- also möglich, täter saß im auto
- man konnte nicht feststellen, ob schuss von aussen oder innen kam
- die runtergelassene scheibe spricht vom schuss von außen

05:26
- schmauchspuren außen an der fahrertür :!:
- schuss vielleicht im abstand 1meter
- beifahrerseite schuss ist weniger wahrscheinlich, wegen der schmauchspuren an der fahrertür

05:58
04:09 verbindungsdaten ausgewertet (? nicht verstanden, unklar was gemeint)
04:10 kam der zeuge, der ihn gefunden hat
also evtl raubüberfall ging schief?
plüschke hätte vielleicht noch paar meter laufen können, denkt man
vielleicht hat auch das den (raubüberfall)täter abgeschreckt

off-stimme: "kugel traf genau die stelle am kopf, an der plüschke einst den ddr grenzer getroffen hatte"

07:29 ANHALTER
zeuge meldet sich auf zeitungsbericht
weil er beruflich die strecke täglich fährt
und auch zu dieser zeit dort vorbeigekommen ist
der sagt aus, dass er einen anhalter gesehen hat
anhalter hat feuerzeug in der hand, das war an
die person hat mit feuerzeug arm hoch und runterbewegt
zeuge fährt vorbei, weil nimmt kein anhalter mit
zeuge hat aber keine anderen fahrzeuge wahrgenommen
das muss sehr kurz vor der tat gewesen sein

08:37
in einer zeit-wege-berechnung konnte festgestellt werden
dass zwischen beobachtung zeuge und dem auffinden des leichnams
nur ein ganz kurzer zeitraum gelegen haben muss (ab 09:45 video steht im zeitungsbericht 5 minuten etwa)
also spricht für die annahme, dass anhalter der täter ist :!:

09:38 anhalter
- etwa 30 bis 35 jahre, männlich
- winkt mit feuerzeug
- dunkel gekleidet
- schlang
- 180-185cm groß
es wird gefahndet flugblätter, presse

10:00 wieder ewig stasi-volksarmee-täter
interview hessischer rundfunk (1997 war das wohl, 7 monate vor dem mord)
plüschkes name wird genannt
also irgendein täter kann rache geplant haben
arnstadt, das grenzopfer von 1962, war ja nationalheld in der ddr

FOLGE 3: Der lange Arm der Stasi | Stasi-Rache oder Raubmord (S37/E03)
Wurde Hans Plüschke Opfer eines Auftragsmordes durch ehemalige DDR-Killer? Es ist die zentrale Frage, der die Ermittler nachgehen. Kann der Waffentyp Hinweise auf den Täter und seine Herkunft geben? Im Kalten Krieg setzten Agenten Schiesskugelschreiber ein. Wer könnte außer der Stasi noch ein Motiv gehabt haben?
28.01.2025 ∙ ARD Crime Time ∙ hr
https://www.ardmediathek.de/video/ard-c ... ZkMTY0NGQ4

einige infos aus folge 3
- kaliber .22
- kleinkaliberwaffe
- aber keine individuellen spuren der waffe feststellbar
- lka wiesbaden hat untersucht

02:27
- wenn sich ein geschoss derart zerlegt
- dann evtl aus schreckschusswaffe mit umgebautem lauf
- so die sachverständigen
- nur einschussöffnung, keine ausschussöffnung
- vermutung, evtl auch schießkugelschreiber war die tatwaffe
- ein teil aus dem kalten krieg
- ehemalige kollegen des getöteten hauptmanns arnstadt?
- es gibt immer noch jährliche gedenkfeier rudi arnstadt

05:35 steinbruch bei hünfeld 22.06.1999 :!:
- knapp 1 jahr später
- ein toter in einem steinbruch
- wenige kilometer vom tatort plüschke
- der mann hat sich suizidiert
- mit kleinkaliberwaffe gleiches kaliber wie tatwaffe plüschke
- die verstorbene person hat in relativer nähe zum tatort gewohnt
- war auch später bekannt geworden, dass diese person auch öfter nachts unterwegs gewesen
- in der nacht sahen zeugen diesen mann auf der bundesstraße 84, in der nähe der herbertsdelle
- sein tagebuch wurde sichergestellt
- dass diese person in der gegend straftaten begangen hat
- der verstorbene hat eingetragen: dass er sich auf illegalem wege geld beschafft hat, er nennt das "IGM" illegale geldmittelbeschaffung im tagebuch
- zum teil in gewerbeobjekte eingebrochen ist, gestohlen hat
- also auch möglich, sagen die, dass er sich entschlossen haben könnte, einen taxifahrer zu berauben
- war das der anhalter aus der tatnacht, fragen die
- der mann mit dem feuerzeug in der hand an der b84 ?

kein dna-test beim selbstmörder
- durchaus möglich, das der anhalter identisch ist mit dem steinbruch-suizid
- dna-abgleich könnte klären, ob er im taxi war
- weil gegen tote nicht ermittelt werden darf

08:40 rechtsexperte prof. matthias jahn
- tote können sich nicht verteidigen, nicht gestehen
- um persönlichkeitsrechte zu schützen, muss verfahren eingestellt werden
- auch finanzielle gründe, denn staat nicht dazu da, allen erkenntnisinteressen bis ins letzte nachzugehen

14:10 2008 neue ermittlungen
ein ehemaliger ddr grenzoffizier major LOTHAR PLÜSCHKE
äußert sich in der faz
ein ganz ganz weitläufiger verwandter vom tatopfer plüschke, brd-bgs
staatsanwalt hünfeld hat den zeugen vernommen
keine konkreten ermittlungen danach
lothar plüschke hatte keine konkreten verdacht oder ähnliches
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Die DNA..... ja und das ist für mich nach wie vor ein Unding das man dieser nicht nachgeht insbesondere aufgrund der Tatsache das es juristisch heißt das man diese nicht von einem Toten (2. Tote) nehmen und verwerten darf . Heftig ist für mein Geschmack das man mit der DNA zu einer "Klärung" des Falles kommen könnte .
gastxyz..me

Re: Taximord an Hans Plüschke

Ungelesener Beitrag von gastxyz..me »

Manuela23774 hat geschrieben: Donnerstag, 19. Juni 2025, 16:42:51 Die DNA..... ja und das ist für mich nach wie vor ein Unding das man dieser nicht nachgeht insbesondere aufgrund der Tatsache das es juristisch heißt das man diese nicht von einem Toten (2. Tote) nehmen und verwerten darf . Heftig ist für mein Geschmack das man mit der DNA zu einer "Klärung" des Falles kommen könnte .
wie sicher stammen diese gefundenen spuren tatsächlich von einem täter?
könnte ja auch ein (letzter) fahrgast vor dem mordgewesen sein..
stammen die gesicherten spuren definitiv vom täter :?:
von der person, die geschossen hat?

WENN.. die gefundenen spuren (dna/haare) zumindest mit sehr großer wahrscheinlichkeit vom täter stammen, dann..

- zieht mMn das argument "der tote-suizidist kann sich nicht mehr verteidigen" kaum.
denn der soll sich ja nicht verteidigen.
es geht um die feststellung, ob die gefundenen (mutmaßlichen) täter-spuren zu ihm passen:
-- war er im auto ?
-- und/oder hat er die waffe abgefeuert ?

- das andere argument: "dna test kostet den staat geld", und als ergebnis kann kein täter verurteilt werden.
stimmt irgendwo.
allerdings hat dieser fall eine derartige brisanz, eben wegen dieser nva-stasi-innerdeutsche-grenze-verwicklung, dass man schon andere potenzielle täter genau überprüfen sollte.
bei einem derart heissen fall so einen kleinen schritt zur aufklärung NICHT zu gehen, kann ich auch nicht nachvollziehen.

das selbstmörder-grab dürfte ja auch langsam eingeebnet werden auf dem friedhof.
er hat sich am 22.06.1999 in einem steinbruch erschossen. 26 jahre her.
wohin hat er eigentlich geschossen? auch in den kopf, auge.. :?:

vielleicht war der typ, der auf der strecke mit einem brennenden feuerzeug gewunken hat, gar kein anhalter :?:
gesehen wurde er von einem zeugen, der sich nach einem zeitungsbericht gemeldet hat.

wenn man sich das oberste bild auf seite 1 anschaut, dann ist der fahrbahnrand ziemlich mies:
also laufen in der dunkelheit bzw. trampen scheint super-gefährlich.
dazu kommt für die autofahrer eine blendende straße durch nieselregen. und für den "anhalter" ein matschiger, schlecht befestigter fahrbahnrand.
dann war er auch noch dunkel gekleidet.
vielleicht hat er nur mit dem feuerzeug gewunken, um auf sich aufmerksam zu machen und nicht überfahren zu werden?

eigentlich hätte ein solcher anhalter-beifahrer ziemliche schmutzspuren im fußraum der beifahrerseite hinterlassen können :?:
wenn er schon eine zeitlang unterwegs war und des öfteren auf den fahrbahnrand ausweichen musste..
Manuela23774
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Re: Taximord an Hans Plüschke

Ungelesener Beitrag von Manuela23774 »

Der Fall hat eine Brisanz....... dem stimme ich zu insbesondere aufgrund der Tatsache das für mein Geschmack die Kripo quasi untätig bleibt bzw., untätig bleiben will .

Was mich an dem Fall sprachlos macht ist die Tatsache das DNA vorliegt man aber angeblich nichts machen kann.... soll..... darf..... ich frage mich was muss in den Köpfen der Kinder von Hans Plüschke vorgehen wenn eine DNA vorliegt man aber nicht bereit ist diese zu ermitteln !?.....

Suspekt finde ich das es seitens der Justiz heißt das man von einem Toten weder ein Ermittlungsverfahren einleiten darf gar die DNA nehmen darf und m.W. wurde in der Vergangenheit die DNA von mutmaßlichen toten Mörder entnommen .
Für mich war das kein (!) Raubmord im klassischen Sinne sprich den Fahrer ermorden und die Einnahmen sprich Portemonnaie zu entwenden weil für mein Geschmack wäre das wie ein Sechser im Lotto gewesen für jeden Raubmörder .

Wenn man überlegt das Hans Plüschke nach seinem letzten TV Interview massive Drohanrufe bekam , stelle ich mir die Frage warum Hans Plüschke nie die Polizei informierte ?..... gar seiner Frau was davon erzählte denn laut Interview mit der Frau von Hans Plüschke sagt diese aus das sie erst nach seinem Tod hiervon in Kenntnis gesetzt wurde .

Persönlich würde ich dazu tendieren das man für mein Geschmack seitens der Kripo nicht ordentlich im Bereich der Kameradschaften von ehemaligen NVA Grenztruppen recheriert hat insbesondere aufgrund der Tatsache das sogar ehemalige Kollegen von Hans Plüschke sprich BGS die selben Gedanken hegen das das ein Racheakt war .

Persönlich stelle ich mir die Frage bzw., berechtigte Frage , wie ist die DDR Justiz an Hans Plüschke seine Daten gelangt !? . Und ich sage nur die Verurteilung von Hans Plüschke in Abwesenheit seitens der DDR Justiz . Laut dem damaligen BGS wurde der Name Hans Plüschke nie (!) genannt gar war dieser in etwaigen Berichten vorgekommen .
Was die Stasi betrifft hatte diese eine Akte über den ermordeten Rudi Arnstadt angefertigt da dieser nicht so linientreu gewesen sein soll , daher stellt sich mir die Frage ob die Stasi über Hans Plüschke eine Akte angelegt hatte und wo ist diese !? . Mir kommt irgendwie der berechtigte Verdacht hoch das man weiß wer Hans Plüschke ermordet hat nur ist dieses zu brisant . Ich sage nur der Mord an Detlef Rohwedder nach der Wiedervereinigung.....dreist wurde dieser der RAF angedichtet nur das etliche Spezialisten die Meinung vertreten das hier nicht die RAF sondern ehemalige Stasi Leute involviert sind ! .

Was den unbekannten Toten betrifft..... für mein Geschmack kommt da seitens der Kripo nichts halbes gar ganzes ans Tageslicht nur das dieser ebenfalls mit dem selbigen Kaliber zu Tode kam . Persönlich denke ich das eventuell den Mord an Hans Plüschke am Tattag beobachtet hat und von den selben Täter/n ermordet wurde d.h., das hier ein Zeuge entfernt wurde .
Was das Grab von dem unbekannten Toten betrifft glaube ich das das eingeebnet wurde (in der Regel nach 25 Jahren) , nur hätte man vor der Einebnung die DNA entnehmen müssen ! . Müssen um Klarheit zu bekommen und für mich nicht nachvollziehbar das dieser Goldcase nicht bei Aktenzeichen XY ungelöst behandelt wird weil ich glaube das nach all den Jahrzehnten sich Mitwisser befreien wollen .
Manuela23774
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Re: Taximord an Hans Plüschke

Ungelesener Beitrag von Manuela23774 »

Nachtrag :

Der Typ mit dem Feuerzeug...... gehen wir davon aus das das der Täter war , dann würde ich sagen das dieser abgeholt wurde nach der Tat und das das winken mit dem Feuerzeug ein Signal war für den/die Mittäter .

Das würde m.E. die Tatsache erklären das mehrere Täter in Betracht kommen und kein Einzeltäter . Und für mein Geschmack deutet das auf einen geplanten und generalstabsmäßigen Mord hin d.h., :

- ein Täter fährt mit Hans Plüschke im Taxi mit , erschießt Hans Plüschke .

- ein oder mehrere Täter holen nach gewissen Zeit den Haupttäter mit einem Fahrzeug ab .

- das ganze wurde bis ins Detail abgesprochen und geplant , ich möchte nur auf die Tatsache hinweisen das Hans Plüschke per Telefon den Satz gesagt haben soll : "....den einen fahre ich noch...." und dieser Satz ist der letzte den Hans Plüschke am Telefon von sich gegeben hat d.h., hier war Hans Plüschke noch am Leben .

- das Feuerzeug ist m.E. ein Signal gewesen d.h., für den/die jenigen die den Haupttäter abholen sollten .

Wenn man das alles auf die bekannte Goldwaage legt kommt man , zumindest meine Wenigkeit , zum Ergebnis das hier ehemalige NVA Grenzer zu Werke waren weil solche "Sonderkommandos" zu DDR Zeiten hier in der damaligen BRD eingesetzt wurden und ich lasse mich nicht davon abbringen das solch "Sonderkommando" Hans Plüschke ermordet hat weil der Chorgeist bei solchen Kameradschaften ist bekannt . Wenn man sich erinnert wie ehemalige NVA Grenzer ihre Kameraden zu Gerichtsprozesse begleitet haben d.h., nach der Wiedervereinigung , wenn solch Mauerschütze juristisch belangt wurde und wie diese Kameraden die Justiz als westliche Siegerjustiz bezeichneten dann gefriert mir das Blut in den Adern .
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Re: Taximord an Hans Plüschke

Ungelesener Beitrag von Manuela23774 »

Ich habe hier zwei Fotos von den Gedenkstätten im Net gefunden......
Gedenktafel für Hans Plüschke von den ehemaligen BGS Kollegen
Gedenktafel für Hans Plüschke von den ehemaligen BGS Kollegen
Screenshot_20250621-172821~2.png (104.61 KiB) 1875 mal betrachtet
Hier sagen die ehemaligen BGS Kollegen das Hans Plüschke ermordet wurde und wenn man zwischen den Zeilen liest kommt schnell zum Ergebnis wer ihn ermordet hat..... diese Gedenktafel wurde in unmittelbarer Nähe zum Tatort angebracht d.h., an einer Unterführung an B84.....
Gedenktafel für Rudi Arnstadt von den NVA Grenzern
Gedenktafel für Rudi Arnstadt von den NVA Grenzern
Screenshot_20250621-172900~2.png (382.38 KiB) 1875 mal betrachtet
Eine Tafel und eine Aussage die alles sagt...... bis heute pilgern ehemalige NVA Grenzer zu dieser Tafel und ehren ihren Kameraden......

Also mein Urin sagt mir das Hans Plüschke von ehemaligen NVA Grenzern ermordet wurde...... das zwischen beiden Grenztruppen Hass geherrscht hat lässt sich schnell erkennen......
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