MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Maria
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Maria »

GästinF hat geschrieben: ↑Mittwoch, 06. Mai 2026, 10:24:40 Also, Manipulation am Handy dürfte mitnichten immer nachweisbar sein. So unsinnig es auch klingen mag, lässt es sich halt auch nicht so einfach ausräumen, vor allen Dingen, da sie ja ihr Handy so bereitwillig abgegeben haben soll oder gab es da Mitte Oktobet bereits einen richterlichen Beschluss, um das Handy zu durchsuchen?
Denn einfach aus Lust und Laune heraus kann die Polizei das nicht machen!
So wie ich das verstanden habe, war das am Tag des Leichenfundes. Ich glaube nicht, dass es da schon einen Ermittlungsbeschluss gab.


Ob es immer beweisbar ist, ist die eine Frage.

Die andere Frage ist, ob eine diesbezüglich nähere Untersuchung überhaupt stattgefunden hat. Immerhin hätte ein die Manipulation bestätigendes Ergebnis ja auch bedeutet, dass der einmal eingeschlagenen hätte infrage gestellt werden müssen.

Dass ein Ermittlungsbeamter anscheinend meint, die Irrevelanz eines Messerfundes am Telefon beurteilen zu können will, lässt in mir die Frage aufkommen, ob man eventuell auch anderes nicht untersucht hat, was zur Entlastung Gina Hs. hätte beitragen können.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Turmfalke23 »

GästinF hat geschrieben: ↑Mittwoch, 06. Mai 2026, 10:24:40 Also, Manipulation am Handy dürfte mitnichten immer nachweisbar sein. So unsinnig es auch klingen mag, lässt es sich halt auch nicht so einfach ausräumen, vor allen Dingen, da sie ja ihr Handy so bereitwillig abgegeben haben soll oder gab es da Mitte Oktobet bereits einen richterlichen Beschluss, um das Handy zu durchsuchen?
Denn einfach aus Lust und Laune heraus kann die Polizei das nicht machen!
Bin auch deiner Meinung.

Bislang sind im Verfahren wenig Angaben der Forensik und Tech-Methoden, welche zu Beweissicherung
betragen können uns bekannt.

Z.B. Handys, Funkzellenauswertung, Fahrzeuginsatz, Fachvorträge der Gutachter usw.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Maria »

Kalle hat geschrieben: ↑Mittwoch, 06. Mai 2026, 10:54:41 Bei einem Kind, noch ohne nennenswert kritisierbaren "Lebenslauf" ?
Kennst Du die Rede? Ich nicht.
Gast hat geschrieben: ↑Mittwoch, 06. Mai 2026, 10:26:10 Der Asispruch von G. ist unmissverständlich. Wenn, könnte man die Person genauer unter die Lupe nehmen, die das in den Gerichtssaal posaunt hat. Jemand, der immer mal wieder falsche und/oder überemotionale Aussagen getroffen hat.
Ich setze jetzt noch etwas drauf. Selbst wenn sie das gesagt hätte, wäre das unsympathisch, aber bei Lichte betrachtet kein Tatnachweis. Es passt für mich nicht mit den Ausssagen, die von beiden Eltern getroffen worden sind, dass Gina H. mit dem Kind liebevoll war.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Mumpf1981 »

Joris25 hat geschrieben: ↑Dienstag, 05. Mai 2026, 20:35:54 Desweiteren wäre eine BU-Rente zusätzlich denkbar, welche eine beachtliche Summe ausmachen kann.
Auch ohne BU kann eine Erwerbsminderungsrente in GHs Alter durchaus 1400,-€ betragen!
Ich wurde mit 41 Jahren (Krankenschwester) voll erwerbsminderungsverrentet und erhalte 1750,-€.
Die Berrechnung beinhaltet ja auch ein fiktives Einkommen bis zur Regelaltersrente, wenn man hätte weiter wie bisher arbeiten gehen können.
Und als Krankenschwester war ich jetzt keine Großverdienerin 😉
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Mumpf1981 »

Mich würde ja mal brennend interessieren, wie es nach einem möglichen Freispruch für GH und MR weitergeht.
Ich spekuliere mal darauf, dass GHs Sohn bei der Pflegefamilie bleiben wird. Denn für eine gemeinsame Zukunft bedarf es ja laut GH und MR eines grundlegenden Neuanfangs - ohne „Altlasten“.
DAS wäre ebenfalls ein Motiv für die Tat, dass sowohl H als auch MR mitbringen.

Ich bleib dabei:
Die Sache stinkt zum Himmel!
Beide (GH und MR) wissen mehr, als sie preisgeben…

Wird MR am 13.05. erneut befragt?
charlystochter

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von charlystochter »

Da auf den vorherigen Seiten gefragt wurde, ob Pferde denn so teuer wären und einige Zahlen in den Raum geworfen wurden, möchte ich für einen realistischeren Eindruck gern ein wenig aufschlüsseln. Die Pferdehaltung ist je nach Region unterschiedlich teuer. Als Selbstversorger hat man oft keine guten Möglichkeiten mit direkten Anschluss an eine Landwirtschaft, große Gebinde (Quaderballen/Rundballen ab 1,20 m Durchmesser) zu bewegen- was die Anschaffung eines Trecker durch MR erklärt. Ein Trecker kostet viel Geld in der Anschaffung, auch hier sind die Preise extrem gestiegen. Eine Tankfüllung für den Trecker ist ebenfalls nicht zu unterschätzen, da zahlt man gerne auch mal ein paar hundert Euro um ein paar Futter-/Einstreuballen zu fahren, den Mist aufzuschieben und die Wiesen zu schleppen.

GH soll für die Miete aufgekommen sein, da stellt sich mir die Frage, welche Miete damit gemeint war. Bei den Großeltern soll sie ein Zuhause gehabt und mietfrei gelebt haben, was für mich darauf schließen lässt, dass damit vielleicht die monatliche Miete/Pacht an den Besitzer der Anlage ihrer Pferdehaltung gemeint sein kann. Laut Aussage nach MR kosteten die Pferde monatlich mind. 500 Euro, mal mehr mal weniger. Die Kostenschwankungen sind normal bei Pferdehaltern die ihre Tiere selbst versorgen, da oft auf Vorrat gekauft wird und somit die monatlichen Belastungen variieren.

Ein Einkommen (nennen wir es bewusst so, da nicht genau geklärt werden kann, woraus es sich tatsächlich zusammen setzt) von 1400 Euro kann keine adäquate Versorgung der Tiere sicher stellen und ein Kind ernähren. Nach Recherche der aktuellen Preise der Region, kosten die Tiere schätzungsweise folgendes im Monat:

- 4 Ponies (laut Bilder von GH handelt es sich um Shetlandponies) & 1 Pferd = Haftpflicht für Kutsch-,Reitpferde und Ponies ungefähr 25 Euro mntl.
(- eventuell OP-Versicherungen, zusätzlich; nicht einschätzbar da allein die OP-Versicherung für ein Pferd ab 40 Euro mntl. beginnt)
- Hufschmied alle 6 - 8 Wochen für 5 Pferde bei einen durchschnittlichen Preis von 40 Euro = 200 Euro ohne Eisenbeschläge; mit Eisen sogar bis zu 400 Euro möglich (Kutschpferde tragen häufig Eisen) hier rechne ich 100 Euro pro Monat im Schnitt ein ohne Beschlag zu berücksichtigen
- Heu für alle Tiere geschätzt 1 Rundballen für das Pferd und 1 Rundballen für die vier Mini-Ponies (ca. 40 Euro pro Rundballen aktuell in der Region) 80 bis 100 Euro mntl.
- eventuell Stroh als Futter oder Einstreu = 50 Euro mntl. (absolut variabel je nach Haltung der Tiere)
- Wurmkuren 2 mal jährlich nach Saison (1 große Kur, 1 kleine Kur) für 5 Pferde = mntl. 15 Euro (aktuell ungefähr 180 Euro jährlich)
- Impfungen bei Sportpferden alle 6 Monate, bei Freizeitpferden einmal jährlich ausreichend und kosten pro Tier um die 100 Euro (ohne Herpesimpfung) = da ein Pferd definitiv auswärts unterwegs war, zähle ich ein Sportpferd: 200 Euro pro Jahr; vier Freizeitpferde: 400 Euro pro Jahr mind. macht im Schnitt 50 Euro im Monat

Zusätzlich kommt Pacht-/Mietpreis, der landwirtschaftlich berechnet deutlich billiger ist als das anmieten von einer Privatperson und ab 100 Euro monatlich mind. geschätzt wird; je nach Möglichkeiten (fließendes Wasser/Strom/eventuell Mistentsorgung die sehr! teuer werden kann und nicht zu unterschätzen ist)- man darf auch nicht alles auf den Misthaufen werfen, was zusätzliche Entsorgungskosten entstehen lassen kann.

Insgesamt kostet die minimalste Versorgung monatlich 340 Euro plus den geschätzten "Stallpreis" von 100 Euro (wobei ich sehr sicher bin, dass dieser in aktuellen Zeiten sicherlich nicht realistisch ist und weit unten angesetzt wurde)

Bei 440 Euro geschätzt ist nur die Grundversorgung berücksichtigt und es wurde noch kein Zaun repariert oder eine Nenngebühr für Prüfungen, öffentlichen Veranstaltungen, Decktaxen/Tupferproben für Zuchtpferde, Passaustellung für Fohlen, Jahresgebühr Zuchtverband/Reitervein oder eine Kutschenreperatur berücksichtigt. Jeden Monat kommen Kosten für Reperaturen, Pferdedecken/Masken/Glocken/Gamaschen/Halfter, Pflegemittel zur Insektenabwehr oder spezielle Bedürfnisse einzelner Tiere, Medikamente und Kraftfutter/Mineralfutter dazu. Der Pick-UP schluckt auch nicht wenig und wenn man züchtet oder Turniere reitet, ist meist auch ein Pferdehänger vorhanden der regelmäßig zum TÜV muss und Unterhalt kostet.

Wenn man allein 1000 Euro rechnet um die Tiere vernünftig zu versorgen ist das realistisch mit Einschluss der Verbände/Vereine/Pferdehänger/Futter/Miete etc. Sollte jedoch eins der Tiere krank werden, kann man heutzutage ganz schnell bei monatlich zusätzlichen Kosten von 500-1000 Euro ausgehen, PRO Tier. Der Trecker on top, der als absoluter Luxus für eine Person der Privatpferdehaltung angesehen werden kann- die Steuern bei Anmeldung einer Privatperson sollte man sich vor Augen halten, inklusive einer Tankfüllung, die locker ein halbes Monatsgehalt von GH schlucken würde.

Das aufgestellte Motiv der Tat ist für mich nachvollziehbar, da GH ihre Pferde am finanziellen Limit halten könnte aber keine großartigen Anschaffungen/hohe Tierarztkosten bewerkstelligen könnte- da ist ja auch noch ihr Sohn, ihr Auto, ihr Handyvertrag eventuell usw.

Es gab scheinbar private laut einen Vorkommentator wohl Gespräche sich ins Ausland abzusetzen ohne Rücksicht auf ihren Sohn, jedoch wurden die Pferde öffentlich zur Schau vorgestellt und auch emotionale Reaktionen von GH vor Gericht erwähnt- diese Frau lebt in einer eigenen Welt ohne Übernahme von Verantwortung, dessen Arbeitsaufwand mit ihren Tieren täglich mehrere Stunden kostet und eine täglich dauerhafte Verpflichtung (Belastung) bedeutet. Nicht umsonst versorgt MR die Tiere, denn ich glaube nicht, dass man es sich noch leisten kann einen Helfer zu bezahlen.
Der Sohn ist verhaltensauffällig? Aufmerksamkeit/Bewegung für diese 5 Tiere sind IMMENS, damit kann man ganze Tage füllen, es wundert mich also nicht.

Dieses Lebenskonstrukt muss ein Mann auch erstmal mitmachen, glaubt mir, unter Pferdefrauen hat sie mit MR einen absoluten Volltreffer gelandet. Hierbei steht nicht der finanzielle Aspekt im Vordergrund, sondern die Akzeptanz eines so zeitintensiven Hobbies und das, hat er auch noch in allen Bereichen unterstützt- Jackpot.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von GästinF »

Kalle hat geschrieben: ↑Mittwoch, 06. Mai 2026, 10:47:16 Na ja, ich find halt schon auch immer etwas dünn wenn dann sofort vom Zweifler der Faden abreißt. Wer soll warum aus welchen Grund, mit welchem Ziel was genau jetzt manipuliert haben. Es geht ja nicht darum nur in Zweifel zu ziehen, sondern auch zu begründen, dass sowas überhaupt für irgendwen Sinn gemacht haben kann. In Ermangelung dessen würgen sich m.Mn. nach die Themen oft schnell selber ab, nicht die Kritiker tun das.
Adi oder ein anderer Mann, denn wir bei einem der nächsten Termine kennenlernen werden.
Sie fragte M Ja im Gefängnis selbst danach. Seine Reaktion finde ich übrigens interessant "nein". Das heißt aber doch, dass es prinzipiell möglich wäre. Also wenn mein Partner mich so was fragt, würde ich ihn fragen, ob bei ihm noch alles klar ist oder warum er das von mir denkt.

Es ist auch ganz sicher nicht so, dass Themen oft von selbst versickern. Man kommt nur oft mit Argumenten nicht durch. Genauso war es ja kürzlich, als ich logisch schlussfolgerte, warum die Gewalt von Adi ausging, was sich ja dann auch bewahrheitet hatte, aber vorher auch nicht akzeptiert wurde.

Und wenn ich dir jetzt das Ziel nenne, mit dem M das Handy manipuliert haben könnte, wirst du mir wieder entgegen, dass diese Überlegungen eine rote Linie überschreiten.
Es wäre für M doch definitiv besser, sich mit Ginas Handy über gewisse Dinge zu informieren, die ihn nachher nicht belasten können.
Warum droht ihm der Richter Untersuchungen an? Sind die im Vorfeld nicht umfangreich genug gewesen?
Weil alle Einsatzkräfte aufgrund der Aussagen des Vaters auf Gina fokussiert waren?
So könnte man es ja beinahe auffassen.
Gast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Gast »

GastausanderemForum hat geschrieben: ↑Mittwoch, 06. Mai 2026, 11:20:04


Ich setze jetzt noch etwas drauf. Selbst wenn sie das gesagt hätte, wäre das unsympathisch, aber bei Lichte betrachtet kein Tatnachweis. Es passt für mich nicht mit den Ausssagen, die von beiden Eltern getroffen worden sind, dass Gina H. mit dem Kind liebevoll war.
JA und Polizei arbeiten meist Hand in Hand. Warum sollte man sich da nicht auch mal aushelfen? Und würde die Dame vom Amt das genau so vor Gericht wiedergeben?
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Turmfalke23 »

Mumpf1981 hat geschrieben: ↑Mittwoch, 06. Mai 2026, 11:22:01 Auch ohne BU kann eine Erwerbsminderungsrente in GHs Alter durchaus 1400,-€ betragen!
Ich wurde mit 41 Jahren (Krankenschwester) voll erwerbsminderungsverrentet und erhalte 1750,-€.
Die Berrechnung beinhaltet ja auch ein fiktives Einkommen bis zur Regelaltersrente, wenn man hätte weiter wie bisher arbeiten gehen können.
Und als Krankenschwester war ich jetzt keine Großverdienerin 😉
Nur BU wäre Privatsache in Alter von G.
Ist G. auch 100% voll Erwerbsunfähig ?
G. welche als Springreiterin im Turniersport/Wettbewerb noch vor ihrer Inhaftierung aktiv ausgeübt haben soll ?
Gastleser

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Gastleser »

Turmfalke23 hat geschrieben: ↑Mittwoch, 06. Mai 2026, 08:12:02 Nach dem 3. Verhandlungstag am LG. Rostock.
Kurz und Wichtiges zusammengefasst vom NDR.

Hier: https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenb ... n-150.html
Dankeschön @Turmfalke23 und @ charlystochter für den tollen Text zur Einordnung der Pferdehaltung!

„Bedroht“
ndr.de, Stand: 06.05.2026 00:00 Uhr
https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenb ... n-150.html

„[…..] Zudem teilte Gina H. mit einem Bekannten ihr Wissen um den Tümpel, an dem Fabian lag, schon bevor sie zur Polizei ging. Den bangenden Vater informierte sie nicht. Fabians Vater nahm die Angeklagte in Schutz, dieser Bekannte habe Gina H. bedroht.[…..]“
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Maria »

Gast hat geschrieben: ↑Mittwoch, 06. Mai 2026, 10:26:10 Sie hat Mathias in Bützow gefragt, ob er es war, der danach gegoogelt hat. Laut einer Info von Jens S. aus einem der YT-Lives waren die beiden abends zusammen. Jetzt scheint er davon nichts mehr zu wissen und bezieht sich nur noch auf den Chatverlauf, aus dem hervorgeht, dass G. nicht bei M. war an dem Freitagabend/Samstagmorgen.
Ganz ehrlich bräuchte ich keine Aussage von Gina H., um mir die Frage zu stellen, weshalb jemand freiwillig ein Handy zur Verfügung stellt, auf dem so offensichtlich verdächtig machende Anfragen zu finden sind. Auf die Idee, die Frau könne ahnungslos sein, hätten die Ermittler von sich aus kommen können.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Kalle »

GästinF hat geschrieben: ↑Mittwoch, 06. Mai 2026, 11:34:54
Und wenn ich dir jetzt das Ziel nenne, mit dem M das Handy manipuliert haben könnte, wirst du mir wieder entgegen, dass diese Überlegungen eine rote Linie überschreiten.
Ist ja meine Linie, und nicht Deine ;) Ich muss ja nicht darauf eingehen. Außerdem ist das Moderatorenaufgabe. Aber es ist doch schon dermaßen krass rübergekommen dass er ihr so hörig ist, dass mir seine Motivation fehlt, warum er sie durch Manipulationen reinreiten oder belasten sollte. Ich meine er verrät seinen Sohn für jemanden der ihm schreibt dass sie nicht versteht, dass man so einen Aufstand um die Trauerfeier seines "scheiß Anhängsels" macht und seift ihn dann wieder mit einer Rede ein. Er schrammt und taumelt an den Grenzen zu Falschaussagen entlang, bis hin zur Strafandrohung durch den StA, mehrfacher richterlicher Ermahnung bis hin zum Flehen des Richters endlich die Augen zu öffnen hin zur Wahrheitspflicht, vor lauter vermeidlicher Liebesblindheit. Der tut doch alles bis zur Selbstaufgabe für die, und nichts was ihr schadet, oder ?
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Kalle »

charlystochter hat geschrieben: ↑Mittwoch, 06. Mai 2026, 11:31:54
GH soll für die Miete aufgekommen sein, da stellt sich mir die Frage, welche Miete damit gemeint war. Bei den Großeltern soll sie ein Zuhause gehabt und mietfrei gelebt haben
Das habe ich auch nicht ganz verstanden. Kann es sein, dass die eine Zeit eine gemeinsame Wohnung hatten ?
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Nhandu Chromatus

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Nhandu Chromatus »

Die Mitberücksichtigung der bislang nicht reflektierte abgebrochene Schwangerschaft des Paares im Geschehen.

Zwischen Herrn R. und Frau H. bestand über einen gewissen Zeitraum eine klassisch-familiäre Lebenssituation: gemeinsame Wohnung, gemeinsame Tiere, Platz für die Kinder und eine altbekannte Rollenverteilung in Bezug auf die Arbeitsteilung.

Im Laufe dieser Beziehung entsteht eine Schwangerschaft, die absichtlich frühzeitig beendet wird.
Auch wenn Frau H. das Kind auch nicht wollte, ist Herrn R.s "Nein" dazu unter Umständen eine tiefe narzisstische Kränkung. Zumindest ist es ein Unterschied zur ehemaligen Partnerin, die ein Kind mit ihm bekommen hat und durch dieses mit ihm verbunden ist.

Über die Toxizität der Beziehung zwischen Frau H. und Herrn R. kann es nach den Einblicken in die Kommunikation der beiden keine Zweifel geben. Herr R. versucht letztlich nach ein paar Jahren und viel Streit die Bindung zu Frau H. zu lösen, woraufhin Frau H. starke körperliche und emotionale Reaktionen zeigt. In Bezug auf das vorgeworfene Verhalten stehen Kontrollzwang, Eifersucht und Egoismus, Alkoholproblemen und Aggressionen gegenüber.

Einen Monat nach der Trennung stellt Frau H. ihre Liebe zu Herrn R. als überdimensional dar, als sei sie proportional zur Trennungsbemühung gewachsen. Allerdings: Die Verbindung zur anderen Frau wegen des gemeinsamen Kindes stört sie erheblich.

Frau H. bleibt dabei, dass sie ihr Leben mit Herrn R. teilen möchte. Sie sei sogar bereit dafür alles aufzugeben, selbst ihre Tiere, die ihr bislang am Wichtigsten erscheinen. Aber immerhin: Herr R. nimmt einen gleichwertigen Rang ein, ganz im Gegensatz zu ihrem leiblichen Kind, das immer wieder in Unerwähnung lebt. Herrn R.s Kind wiederum wird in diesem Zusammenhang explizit als Störenfried für ihre Beziehung gesehen.

Herr R. und Frau H. fragen sich im weiteren Verlauf mindestens zu zwei Zeitpunkten gegenseitig, ob das Kind (mal ist Frau H.s gemeint, mal Herr R.s) aufgegeben werden würde für einen Neuanfang als Paar. Offenbar steht ein Neubeginn nach der Trennung im Raum, und offenbar wird in der Loslösung von allem und allen anderen ein (einziger) Weg gesehen.

Herr R. und Frau H. treffen sich wieder und verbinden Beziehungsproblemgespräche mit Intimverhalten. Die Gespräche über die Zukunftsgestaltung mit den Kindern eskalieren und Frau H. setzt Herrn R. vor die Tür. Das ist zwei Tage vor dem Verbrechen.

Am nächsten Tag geht der Streit weiter, es geht wieder um die gewünschte Aufgabe von Herrn R.s Familie und Elternhaus, nun wieder per Sprachnachrichten. Frau H. beendet die Auseinandersetzung durch digitale Kommunikationsblockade. Das geschieht am Vorabend zum Verbrechen.

Tatsächlich hält die Blockade nur wenige Stunden. Es ist nicht ganz klar, wann genau das Gespräch wieder aufgenommen wird, aber spätestens um die Mittagszeit, wo der Mord schon geschehen war, geht es inhaltlich ähnlich wie zuvor weiter in Frau H.s Kampf um die Beziehung zu Herrn R.

Herr R. erfährt gegen 17 Uhr, dass sein Kind gesucht wird. Er teilt diese Information im Rahmen der Dauerkommunikation mit Frau H. allerdings nicht für circa drei Stunden und tippt sie ihr dann in einem untypisch förmlichen Satz.

Hat Frau H., mit der er Tisch und Bett geteilt hat über Jahre, sein Kind getötet?
Das Kind, das er mit einer anderen Frau hat.
Damit wäre in ihrer Welt der Grund für deren anhaltende und störende Verbindung vernichtet.
Damit wäre der Grund, warum er nicht mehr bei ihr sein möchte, hinfällig.
Damit wäre die "himmlische Ruhe" wieder hergestellt, die ihrer Meinung nach existiert hat, als das Kind keinen Kontakt zum Vater hatte.
Sie könnte so 'ganz nebenbei' auch der weiblichen Konkurrenz, der Mutter des Kindes, die schlimmste Verletztung überhaupt zugefügt haben.
Ihr Drang nach zerstörenden Handlungen, den sie bislang gegen sich selbst gerichtet wahrgenommen hat, hätte ein Ventil gefunden in Richtung eines chancenlosen Anderen, der Projektionsfläche für Frau H.s Beziehungsunglück herielt.
Aus dem Fenster lehnend:
In der Welt von Frau H. stellt es sich vielleicht gar so dar, dass Herr R. das Töten seines Kindes mit ihr bereits einmal (viel zu) gut verkraftet hat. Ein Kind, was er mit ihr nicht wollte, soll nun in Verbindung mit einer anderen Frau der Grund sein, dass er sie verlässt? Das wäre vielschichtiger Entwertungshorror in ihrer Welt.

In Bezug auf Herrn R. wird sich noch herausstellen, inwiefern er weiter verwickelt ist in Frau H.s 'Problemlösung'. Er und Frau H. haben recht unmittelbar nach der Tat telefoniert.

Herrn R.s Bindungsverhalten zu Frau H. nach der Ermordung seines Sohnes spricht stark für eine Trauma-Bindung durch den Intim-Terror.
Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Ihn trifft ja zumindest eine nicht strafrechtlich relevante, aber pfadabhängige Schuld (etwa "Wäre ich ihr nie begegnet", oder "Hätte ich nicht nochmal mit ihr geschlafen").
Das Geschehene zu verdrängen ist in der Nähe zu Frau H. wesentlich einfacher, als in einer ungewohnten Ferne, die die gewünschte Trennung zwar verfestigen würde, ihn aber auf einem Trümmerfeld zurückließe. Will seine Realität lieber einen ermordeten Sohn haben und eine Freundin, die unschuldig hinter Gittern sitzt, als einen ermordeten Sohn und eine ihn ermordet habende Ex-Freundin? Bestimmt. Dazu gehört dann ganz logischerweise auch der Glaube an ihre beteuerte Unschuld. Ja war Frau H. nicht gar der Mensch, der ihn am meisten geliebt hat bislang? Hatte jemals eine so um ihn gekämpft?

Und so kommt Frau H. tatsächlich ans Ziel und erhält bis zur nächsten Trennung ihren Partner zurück, der jetzt, ohne Kind, wie berechnet keinen Grund mehr hat mit der Mutter des ermorderten Kindes in Verbindung zu stehen. Nein, er zeigt sich tatsächlich bei den fürchterlichsten Anschuldigungen in der Öffentlichkeit an ihrer Seite, ihrer, nicht an der der verwaisten Kindesmutter. Ist er da nicht, der langersehnte 'Liebesbeweis', auf ähnlich krankhaftem Niveau wie ihrer?

Ich sehe eine mögliche Anbahnung der Tat seit zwei Tagen vorher, wo Frau H. in den Streitgesprächen nach wieder aufgenommenem körperlichen Verhältnis nicht zu hören bekommt, was sie hören will oder Sachen zu hören bekommt, die sie kränken in Bezug auf die Zukunftsgestaltung als Paar, was sich in dem Rauswurf von Herrn R. an dem einen Abend und dem Verabschieden und Blockieren am Folgeabend zeigen könnte.

Ruhe in Frieden, junger Mann.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Kalle »

charlystochter hat geschrieben: ↑Mittwoch, 06. Mai 2026, 11:31:54
Wow, danke. Als Mann habe ich natürlich jetzt den Eindruck dass Pferdefrauen sich also Ihre Männer weniger aus ehrlicher Zuneigung, Liebe und Anziehung aussuchen (gemeinsamer Kinderwunsch fällt in diesem Fall wohl auch aus), sondern nur als Mittel zum Zweck ? Insofern hatte ich in jüngeren Zeiten unbewusst vielleicht den richtigen "Riecher" immer einen Bogen um Pferdenärrinnen zu machen. Sorry war nicht persönlich gemeint.

Deiner Aufstellung zu ergänzen werden die Finanzierungskosten des Autos sein, Kredit als Zins und Tilgung geht auch jeden Monat weg. Bei einer 100% Fremdfinanzierung von 20 T EUR (ungewiss), 300 EUR+ p.m. (?)

Die Argumentation des Verteidigers hat mich nicht überzeugt. Aber auch nicht die der Anklage, dass das Finanzielle das treibende, oder gar alleinige Motiv war. Meiner Meinung nach wollte sie "ihn" vor allem besitzen, das Geld ist natürlich auch ganz gut. Womit wir wieder bei der pot. Persönlichkeitsstörung wären.
Zuletzt geändert von Sronson am Donnerstag, 08. Oktober 2026, 00:05:31, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat gekürzt
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Kalle »

Wo ist eigentlich @Caris ? Eine fachliche Einschätzung von M und -in Fortschreibung - von G zu den (indirekten, durch die Vorhalte) Einlassungen von G in den Chats würde mich sehr interessieren.
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https://het-forum.de/viewtopic.php?t=8778
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Nikas »

Sronson hat geschrieben: ↑Mittwoch, 06. Mai 2026, 09:12:38 Bei Schulbeginn zwischen 7 und 8 Uhr blieb anschließend genügend Zeit. Ginas Sohn soll in der Nacht von Freitag auf Samstag bei einer befreundeten Familie geschlafen haben.



Da Gina zufällig ihr Portemonnaie (oder die Geldkarte ihrer Großeltern?) vergessen hatte, gibt es vermutlich nichts zu überprüfen.
Soweit mir bekannt ist, hat G ihren Sohn aber noch vor 15 Uhr am Fr aus der Schule od Betreuung selbst abgeholt.

Die Frage zur Bank-Geschichte dürfte sein: wo war sie in dem Moment, als sie bermerkt hat, dass die Karte nicht bei ihr ist?
In der Bank? Vor der Bank? Noch im Auto auf dem Weg dorthin? Vermutlich Letzteres, sonst würde es sicherlich Kameraaufnahmen von ihr in oder vor der Bank geben.

In der Innenstadt, sofern es sich um diese Bankfiliale handeln sollte, gibt es doch bestimmt noch mehr Kameras.
Das werden die EB doch sicher überprüft haben, ob sie od ihr Auto da irgendwo zu sehen war.

Was bisher nicht gesagt wurde, ist, ob ihr Auto auslebar war bezüglich Fahrtwegen.
Das bisher bekannte scheint sich alleine auf Handy-Logs mit Fotos, Zeugensichtungen (Parken bei 38/39) (?) und Kameraaufnahmen zu stützen.

Ich wüsste allerdings gerne, was plötzlich am 05.11. zum HB geführt hat.
Mussten gelöschte Nachrichten erst wiederhergestellt werden nachdem sie am 14.10. das Handy abgegeben hat?
Oder dauerte die Faserauswertung so lange?
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von GästinF »

Kalle hat geschrieben: ↑Mittwoch, 06. Mai 2026, 12:29:37 Das habe ich auch nicht ganz verstanden. Kann es sein, dass die eine Zeit eine gemeinsame Wohnung hatten ?
Die haben doch angeblich in Adis - ich nehme an geerbten- Elternhaus gelebt. Das mit der Miete habe ich deshalb auch nicht verstanden. Meinten sie vielleicht Nebenkosten u Co?

Übrigens sucht sich doch jeder seinen Partner unter bestimmten Gesichtspunkten aus. Und als Tierliebhaberin ist das halt ein wichtiger Punkt.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Sascha1602 »

GästinF hat geschrieben: ↑Mittwoch, 06. Mai 2026, 13:07:28 Die haben doch angeblich in Adis - ich nehme an geerbten- Elternhaus gelebt. Das mit der Miete habe ich deshalb auch nicht verstanden. Meinten sie vielleicht Nebenkosten u Co?

Übrigens sucht sich doch jeder seinen Partner unter bestimmten Gesichtspunkten aus. Und als Tierliebhaberin ist das halt ein wichtiger Punkt.
Sie hatten wohl während Ihrer Beziehung eine gemeinsame Wohnung in Krakow am See. Als dann Schluss war ist G wieder zu ihren Großeltern gezogen
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Kalle »

GästinF hat geschrieben: ↑Mittwoch, 06. Mai 2026, 13:07:28 Die haben doch angeblich in Adis - ich nehme an geerbten- Elternhaus gelebt. Das mit der Miete habe ich deshalb auch nicht verstanden. Meinten sie vielleicht Nebenkosten u Co?

Übrigens sucht sich doch jeder seinen Partner unter bestimmten Gesichtspunkten aus. Und als Tierliebhaberin ist das halt ein wichtiger Punkt.
Jetzt hab ichs wieder, die Auflösung hat JS bei What the heck gegeben:

(34:00) Ähm er wurde dann gefragt, wann sie zusammengekommen sind, äh wie die Wohnungssituation war, dass sie zuerst im Elternhaus gelebt haben bei ihm, dass sie dann nach Krakow gezogen sind, wo ja dann auch die spätere beste Freundin von der Angeklagten im selben Haus gewohnt hat und dass sie dann eine Mietwohnung hatten und dass Jxxx da ein Kinderzimmer hatte und wenn Fabi zu Besuch war, haben die sich halt ein Zimmer geteilt.
Wann passierte was? Zeitstrahl unter:
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