TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
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Catch22
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Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
OVB: Leserkommentare
Drei überraschend bemerkenswerte Leserkommentare zum jüngsten Exklusiv-Interview mit RA Holderle im OVB (siehe hier):
Die zahlreich vorangegangenen blinden Hasskommentare macht dies jedoch nicht wett.
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Catch22
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Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
MDR: Podcast mit Meike Pommer

Meike Pommer, Autorin der ARD-Doku „Tod nach der Disco“ (siehe hier), spricht mit Felix Gebhardt, Gastgeber der Podcast-Reihe „ARD Crime Time – Der True Crime Podcast“ beim Mitteldeutschen Rundfunk (MDR). Länge: 69:11 Minuten.
Aktuelle Folge: „Der Eiskeller-Fall“
https://www.mdr.de/nachrichten/podcast/ ... u-102.html
Audio-Download:
MP3 (63 MByte): https://odattachmentmdr-a.akamaihd.net/ ... 053_cd.mp3
MP4 (96 MByte): https://odattachmentmdr-a.akamaihd.net/ ... e38_cd.mp4
Anmerkung: Eine willkommene Ergänzung der dreiteiligen ARD-Doku. Der zeitgenössische „He-said,-she-said“-Journaliismus stört hier weniger als in der Doku. Als schwierig erweist sich abermals, eine didaktisch sinnvolle Struktur zu finden, um die vielen Details des Falles in ihren komplexen Zusammenhängen zu vermitteln. Gleichwohl erscheint mir der Podcast aufgrund seiner dialogischen Anteile gerade in diesem Punkt der TV-Doku leicht überlegen.

Meike Pommer, Autorin der ARD-Doku „Tod nach der Disco“ (siehe hier), spricht mit Felix Gebhardt, Gastgeber der Podcast-Reihe „ARD Crime Time – Der True Crime Podcast“ beim Mitteldeutschen Rundfunk (MDR). Länge: 69:11 Minuten.
Aktuelle Folge: „Der Eiskeller-Fall“
https://www.mdr.de/nachrichten/podcast/ ... u-102.html
Audio-Download:
MP3 (63 MByte): https://odattachmentmdr-a.akamaihd.net/ ... 053_cd.mp3
MP4 (96 MByte): https://odattachmentmdr-a.akamaihd.net/ ... e38_cd.mp4
Anmerkung: Eine willkommene Ergänzung der dreiteiligen ARD-Doku. Der zeitgenössische „He-said,-she-said“-Journaliismus stört hier weniger als in der Doku. Als schwierig erweist sich abermals, eine didaktisch sinnvolle Struktur zu finden, um die vielen Details des Falles in ihren komplexen Zusammenhängen zu vermitteln. Gleichwohl erscheint mir der Podcast aufgrund seiner dialogischen Anteile gerade in diesem Punkt der TV-Doku leicht überlegen.
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String27
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Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
@lento bist Du noch im Forum aktiv ?
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Lento
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Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Ich bin schon noch grundsätzlich dabei.
Für mich ist der Fall in Wirklichkeit soweit geklärt, wie es möglich ist. Die Annahme eines Tötungsdeliktes war für mich immer weltfremd.
M.E. ist das Opfer am Brückerl in die Fluten gestürzt.
Du sprachst davon, dass sie schon in der Disco einen sehr großen Schlenker gemacht hatte, wahrscheinlich ohne einen wirklichen Grund. Vielleicht erst das Gleichgewicht etwas verloren und durch die viel zu langsamen Reaktionen führt das dann wahrscheinlich dazu.
Wenn ich mir vorstelle, wenn man da auf dem Gehweg am Rande des Baches läuft und z.B. durch ein Auto erschreckt wird, dann kann das zu ähnlichen Reaktionen geführt haben. Wenn das ausgerechnet am Brückerl erfolgt war, wird sie da leicht reingestürzt sein. Dazu braucht es kein Versuch des Austretens oder Erbrechens, die Stelle ist gerade für Menschen in einer solchen Lage sehr gefährlich (nur teilweise ist sie entschärft). Die Kombination mit Hochwasser kann dann tödlich enden.
In der Doku hieß es, dass der thermodynamische Gutachter gesagt habe, dass das Handy 1:20 Minuten vor dem vom Gericht angenommen Zeitpunkt in das Wasser gekommen ist. Auf allesMist wurde die richtige Frage nach dem Bezugspunkt gestellt. Die Doku wurde es so dargestellt, als wäre es der Punkt, wo die GPS-Daten das erste Mal stark geschwächt sind.
Im Urteil ist das nicht klar dargestellt, bzw. es finden sich zwei Werte, einmal basierend auf diesem geschwächten GPS-Signal (so wie die Doku es angenommen hat) und dann an anderer Stelle (Nummer 1072), der Zeitpunkt ab 02:32:47, welcher nach dem Temperaturverlauf von einem sachverständigen Zeugen bestimmt wurde. Er sprach jedoch dabei nur von ‚leicht „zeitverzögert“‘ ohne diese leichte Zeitverzögerung explizit zu nennen. Ich persönlich bin mir recht sicher, dass das Thermodynamik-Gutachter sich auf den von diesen Zeugen genannten Zeitpunkt bezog. Sprich der Bezugspunkt ist für das Thermodynamische Gutachten 02:32:47. Wenn man davon 1:20min abzieht landet man auf einen spätesten Zeitpunkt 02:31:37. Diese „leichte Zeitverzögerung“ wird min. 1:20 Minuten betragen. Für den Fall selbst ist das natürlich sehr entscheidend.
Das legt auch das Experiment von @Tincho auf allesMist sehr nahe.
Er hatte sein IPhone im Wasser versenkt und dabei den Temperaturverlauf aufgenommen. Erstmal tat sich nichts, vielmehr stieg sogar die Temperatur! Dann erst nach einer ganzen Weile fiel die Temperatur erst etwas und dann immer stärker. Die Ursache ist (ich sag es mal jetzt nicht ganz physikalisch korrekt), dass erstmal die Kälte den Akku bis zum Sensor durchdringen muss. Diesen Vorgang kann man sich so ähnlich vorstellen wie eine Eimerkette, mit der man einen Brand löschen will, erstmal passiert so gut wie nichts und dann folgen Eimer Wasser auf Eimer Wasser. Ein solches Experiment hatte offensichtlich der damalige sachverständige Zeuge nicht durchgeführt.
Hätte das damalige Gericht das - von der Verteidigung beantragte - thermische Gutachten beauftragt, hätte es dann einer weitere Hürde gegeben, den Angeklagten zu verurteilen. Ich glaube aber, das hätte auch dann nichts genützt, die hätten sich nur etwas anderes einfallen lassen.
Damit dürfte klar sein, dass der Thermodynamiker von einem spätesten Wasserkontakt von 02:31:37 ausgeht. Das ist etwas vor dem Notruf und damit kommt dann als Auslöser die Theorie der Verteidigung ins Spiel, und zwar von fließendem Wasser über das Display.
Der letzte Ort des IPhones wurde die Umhängetasche genannt und genau dieses ist fast schon ideal für einen solchen Effekt, eindringendes Wasser in die Tasche, was dann zeitverzögert den Anruf auslöste.
Wahrscheinlich hing die Tasche da noch über die Kette an dem Opfer. Ich glaube, dass sie dann recht kurzfristig wirklich die Jacke ausziehen musste. Dabei verlor sie dann Ring und Gürtel und die Handtasche ging unter. Wahrscheinlich ist auch darauf das Ende des Anrufversuches zurückzuführen.
Der Rest vom Treiben in im Beerbach bzw. Prien kann man sich dann halbwegs vorstellen.
Damit sind für mich die Rätsel dieses Falles gelöst. Die GPS-Daten haben leider sehr zur Verwirrung gesorgt. Aber man darf sich von ihnen nicht verwirren lassen. Sie haben schon auch die Möglichkeit des Beerbachs nicht ausgeschlossen und die Geschwindigkeit der Fortbewegung – wenn man die Beerbachgeschwindigkeit auf die GPS-Richtung projiziert – passt auch zusammen.
Ich halte es mittlerweile auch kaum für wahrscheinlich, dass sie auf der anderen Seite der Straße in den Beerbach gelangt. Da dürfte es einfach zu zugewachsen sein, sie wird immer an der Kampenwandstraße geblieben sein. Für große Umwege war auch keine Zeit und wird auch kaum einen Grund gegeben haben, genausowenig plötzlich querfeldein über die Wiese zu laufen.
Das ist für mich der plausibelste Ablauf und ich glaube nicht, dass wir noch näher an die Wahrheit herankommen. Daher gilt für mich: Case closed.
Der Rest, der da sich in den Medien tut, tut nichts mehr zur Sache und ist teilweise die Fortsetzung vom Dreckwerfen wie zuvor. Und ich befürchte auch, dass die StA nicht ihr Gesicht weiter verlieren will. Da sieht man leider die Schlechtigkeit des Menschen. Wie würde man selbst in dieser Situation reagiert, wenn man sich zu weit aus dem Fenster herausgelehnt hätte? Aber das ist eine philosophische Frage und hat nur indirekt etwas mit dem fall zu tun.
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Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Moin @lento,
ich glaube, wir sind uns einig: Ein Tötungsdelikt ergibt wenig Sinn.
Ich halte es ebenfalls für möglich, dass sie am Brückerl ins Wasser geraten sein könnte. Die entscheidende Frage bleibt nur: warum? Laut GPS Foto von allesMist liegen die Punkte 7 und 8 auf der anderen Seite des Brückerls, während Punkt 9 wieder direkt am Brückerl verortet ist. Natürlich stellt sich dabei immer die Frage, wie genau diese Daten tatsächlich sind.
Wenn man vom Eiskeller in Richtung Brückerl läuft, gibt es laut GPS eigentlich keinen Schlenker – der Weg wird konstant getrackt. Warum also taucht sie dann bei Punkt 7 und 8 auf der anderen Seite auf? So würde ich es zumindest interpretieren. Ich habe das mit meinem iPhone selbst getestet.
Die Theorie mit dem Gehweg halte ich für plausibel, denn die Strecke ist nicht ohne. Wenn man vom Eiskeller kommt, muss man im Grunde erst die Straßenseite wechseln, um zum Brückerl zu gelangen. Ich glaube allerdings auch, dass wir den Fall nicht weiter aufklären können. Aufklärung hat Grenzen – dafür bräuchte es zusätzliche Gutachten zu verschiedenen Aspekten.
Der Fall ist im Dorf nach wie vor präsent, und auch der Eiskeller leidet spürbar darunter. Im Dezember waren dort höchstens 40 bis 50 Leute, letzten Samstag sogar nur fünf. Das kann man teilweise auf den Fasching schieben, aber generell ist dort einfach nicht mehr viel los. Das ist eigentlich sehr schade, aber angesichts des Falls auch nachvollziehbar.
ich glaube, wir sind uns einig: Ein Tötungsdelikt ergibt wenig Sinn.
Ich halte es ebenfalls für möglich, dass sie am Brückerl ins Wasser geraten sein könnte. Die entscheidende Frage bleibt nur: warum? Laut GPS Foto von allesMist liegen die Punkte 7 und 8 auf der anderen Seite des Brückerls, während Punkt 9 wieder direkt am Brückerl verortet ist. Natürlich stellt sich dabei immer die Frage, wie genau diese Daten tatsächlich sind.
Wenn man vom Eiskeller in Richtung Brückerl läuft, gibt es laut GPS eigentlich keinen Schlenker – der Weg wird konstant getrackt. Warum also taucht sie dann bei Punkt 7 und 8 auf der anderen Seite auf? So würde ich es zumindest interpretieren. Ich habe das mit meinem iPhone selbst getestet.
Die Theorie mit dem Gehweg halte ich für plausibel, denn die Strecke ist nicht ohne. Wenn man vom Eiskeller kommt, muss man im Grunde erst die Straßenseite wechseln, um zum Brückerl zu gelangen. Ich glaube allerdings auch, dass wir den Fall nicht weiter aufklären können. Aufklärung hat Grenzen – dafür bräuchte es zusätzliche Gutachten zu verschiedenen Aspekten.
Der Fall ist im Dorf nach wie vor präsent, und auch der Eiskeller leidet spürbar darunter. Im Dezember waren dort höchstens 40 bis 50 Leute, letzten Samstag sogar nur fünf. Das kann man teilweise auf den Fasching schieben, aber generell ist dort einfach nicht mehr viel los. Das ist eigentlich sehr schade, aber angesichts des Falls auch nachvollziehbar.
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Lento
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Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Hallo @String27
Bei dem IPhone des Opfers auf diesem Weg scheinen die Genauigkeiten jedoch schlechter gewesen sein. Wir haben da leider nur grobe Anhaltspunkte aus dem Urteil und auch von @Rabunsel.
So etwas ist nicht leicht zu rekonstruieren, für einen Laien mit normalen Mitteln eher ein Ding der Unmöglichkeit.
Es war in der Nacht viel Feuchtigkeit in der Luft, auch wird Blattwerk etc. in dieser Nacht sehr feucht gewesen sein, d.h. abschirmende Wirkungen werden in dieser Nacht anders gewesen sein. Was wahrscheinlich noch wichtiger ist, sind die Satelliten-Positionen in der damaligen Nacht. Wenn die ungünstig gestanden haben, dann können dort Abschattungen entstanden sein, welche Du nicht bei anderen Satelliten-Positionen nachvollziehen kannst. Man müsste die damalige Position der Satelliten ermitteln und erst dann kann man Abschätzungen durchführen.
Wenn das Opfer doch zum Brunnen gegangen ist, dann konnte es zu Fuß nicht in dieser Art, wie es die GPS-Daten zeigen, zum Brückerl gegangen sein, dazwischen ist eine hohe Hecke, ein Zurücklaufen wäre aus meiner Sicht zeitlich nicht drin.
Die einzige Möglichkeit wäre der Bereich am Süd-Ost-Ende des Parkplatzes. Dort befindet sich hinter einem starken Bewuchs der Seitenarm des Beerbaches. Man kann in Google-Steet-View die andere Seite dieses Bewuchses sehen, es ist ein ziemliches Dickicht, sehr unwahrscheinlich dort durchzukommen, es wäre jedoch eine theoretische Möglichkeit. Vielleicht war damals der Bewuchs etwas zurückgeschnitten worden. Kannst Du Dir das mal anschaue, wenn Du mal wieder vor Ort bist? Aber nicht reinfallen!
Wenn das Opfer dort reingestürzt ist, dann müsste sie erst durch das Rohr unter der Straße getrieben sein, ob das überhaupt möglich ist, auch das weiß ich nicht. Wenn es groß genug gewesen wäre, wäre sie dort schon in den ersten Sekunden reingetrieben worden, wo sie vielleicht noch keine Orientierung hatte und das daher nicht verhindern konnte. Die Position des Rohres auf der westlichen Seite der Straße kann man durch das Geländer südlich von der hohen Hecke erkennen. Das Rohr kommt auf der anderen Seite der Straße südlich vom Zaun hinter dem ersten Geländer raus.
Ich persönlich halte diese Möglichkeit – ohne genaue Ortskenntnisse – daher für unwahrscheinlich, daher gehe ich davon aus, dass sie doch weiter an der Kampenwandstraße gelaufen ist. Sicher bin ich mir da nicht.
Den restliche Verlauf des Treibens wird diese andere Möglcihkeit dann kaum ändern.
Ich glaube bis kurz vor dem Brückerl hätte man auch auf der rechten Straßenseite laufen können. Von da an ist der Gehweg nur noch auf der Seite des Brückerl. Vielleicht hatte sie dort erst die Straße gequert und das war die Ursache dafür in den Bärbach zu stürzen.
Ich finde es interessant, dass Du mal die Genauigkeit mit Deinem IPhone mal versucht hast zu ermitteln.String27 hat geschrieben: ↑Montag, 09. Februar 2026, 13:02:55Wenn man vom Eiskeller in Richtung Brückerl läuft, gibt es laut GPS eigentlich keinen Schlenker – der Weg wird konstant getrackt. Warum also taucht sie dann bei Punkt 7 und 8 auf der anderen Seite auf? So würde ich es zumindest interpretieren. Ich habe das mit meinem iPhone selbst getestet.
Bei dem IPhone des Opfers auf diesem Weg scheinen die Genauigkeiten jedoch schlechter gewesen sein. Wir haben da leider nur grobe Anhaltspunkte aus dem Urteil und auch von @Rabunsel.
So etwas ist nicht leicht zu rekonstruieren, für einen Laien mit normalen Mitteln eher ein Ding der Unmöglichkeit.
Es war in der Nacht viel Feuchtigkeit in der Luft, auch wird Blattwerk etc. in dieser Nacht sehr feucht gewesen sein, d.h. abschirmende Wirkungen werden in dieser Nacht anders gewesen sein. Was wahrscheinlich noch wichtiger ist, sind die Satelliten-Positionen in der damaligen Nacht. Wenn die ungünstig gestanden haben, dann können dort Abschattungen entstanden sein, welche Du nicht bei anderen Satelliten-Positionen nachvollziehen kannst. Man müsste die damalige Position der Satelliten ermitteln und erst dann kann man Abschätzungen durchführen.
Wenn das Opfer doch zum Brunnen gegangen ist, dann konnte es zu Fuß nicht in dieser Art, wie es die GPS-Daten zeigen, zum Brückerl gegangen sein, dazwischen ist eine hohe Hecke, ein Zurücklaufen wäre aus meiner Sicht zeitlich nicht drin.
Die einzige Möglichkeit wäre der Bereich am Süd-Ost-Ende des Parkplatzes. Dort befindet sich hinter einem starken Bewuchs der Seitenarm des Beerbaches. Man kann in Google-Steet-View die andere Seite dieses Bewuchses sehen, es ist ein ziemliches Dickicht, sehr unwahrscheinlich dort durchzukommen, es wäre jedoch eine theoretische Möglichkeit. Vielleicht war damals der Bewuchs etwas zurückgeschnitten worden. Kannst Du Dir das mal anschaue, wenn Du mal wieder vor Ort bist? Aber nicht reinfallen!
Wenn das Opfer dort reingestürzt ist, dann müsste sie erst durch das Rohr unter der Straße getrieben sein, ob das überhaupt möglich ist, auch das weiß ich nicht. Wenn es groß genug gewesen wäre, wäre sie dort schon in den ersten Sekunden reingetrieben worden, wo sie vielleicht noch keine Orientierung hatte und das daher nicht verhindern konnte. Die Position des Rohres auf der westlichen Seite der Straße kann man durch das Geländer südlich von der hohen Hecke erkennen. Das Rohr kommt auf der anderen Seite der Straße südlich vom Zaun hinter dem ersten Geländer raus.
Ich persönlich halte diese Möglichkeit – ohne genaue Ortskenntnisse – daher für unwahrscheinlich, daher gehe ich davon aus, dass sie doch weiter an der Kampenwandstraße gelaufen ist. Sicher bin ich mir da nicht.
Den restliche Verlauf des Treibens wird diese andere Möglcihkeit dann kaum ändern.
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Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Hallo Lento,
vielleicht wollte sie tatsächlich zu dem Brunnen. Das würde aus meiner Sicht auch die Geo-Punkte 7 und 8 erklären. Nach meinen Informationen wird das Wasser zu dieser Jahreszeit normalerweise immer abgeschaltet, was wiederum erklären könnte, warum sie anschließend wieder zur Brückerl zurückgegangen ist. Laut GPS-Punkt 9 würde das so durchaus zusammenpassen. Natürlich könnte es auch an der Technik liegen. Ich habe den Test nicht mit einem vergleichbaren iPhone XR gemacht, sondern mit meinem iPhone 17. Ich denke außerdem, dass auch Wetter, Satellitenempfang und ähnliche Faktoren eine Rolle gespielt haben könnten.
Falls du noch Ideen hast, welche Tests ich eventuell vor Ort durchführen könnte, kannst du mir das gerne hier schreiben, @Lento.
So weit bin ich gedanklich noch nicht – ob man von dort nicht mehr hätte zurückgehen können, müsste ich mir in Ruhe noch einmal genauer anschauen, so wie du es beschrieben hast.
Schick doch gerne ein Bild mit, damit ich besser verstehe, was du genau meinst und mir das vor Ort persönlich ansehen kann. Du kannst auch gern einen Ausschnitt aus Google Street View hier einstellen, was Du gemeint hattest.
vielleicht wollte sie tatsächlich zu dem Brunnen. Das würde aus meiner Sicht auch die Geo-Punkte 7 und 8 erklären. Nach meinen Informationen wird das Wasser zu dieser Jahreszeit normalerweise immer abgeschaltet, was wiederum erklären könnte, warum sie anschließend wieder zur Brückerl zurückgegangen ist. Laut GPS-Punkt 9 würde das so durchaus zusammenpassen. Natürlich könnte es auch an der Technik liegen. Ich habe den Test nicht mit einem vergleichbaren iPhone XR gemacht, sondern mit meinem iPhone 17. Ich denke außerdem, dass auch Wetter, Satellitenempfang und ähnliche Faktoren eine Rolle gespielt haben könnten.
Falls du noch Ideen hast, welche Tests ich eventuell vor Ort durchführen könnte, kannst du mir das gerne hier schreiben, @Lento.
So weit bin ich gedanklich noch nicht – ob man von dort nicht mehr hätte zurückgehen können, müsste ich mir in Ruhe noch einmal genauer anschauen, so wie du es beschrieben hast.
Schick doch gerne ein Bild mit, damit ich besser verstehe, was du genau meinst und mir das vor Ort persönlich ansehen kann. Du kannst auch gern einen Ausschnitt aus Google Street View hier einstellen, was Du gemeint hattest.
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Lento
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Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Hier ein Link zu den möglichen Wegen.
https://drive.google.com/file/d/1tY47cL ... e0dmO/view
Ist nur ein Link, ich muss mir mal eine Möglichkeit verschaffen, wo ich Bilder ablegen und diese dann direkt als Image in den Text binden kann.
Die gelbe Linie - der direkte Weg vom Brunnen zum Brückerl ist aus meiner Sicht nicht möglich, da an dem gelben Kreis sich eine Hecke befindet.
Die blaue durchgezogene Linie ist wahrscheinlich auch nicht möglich, da sich an dem blauen Kreis ein starker Bewuchs befindet, der wahrscheinlich undurchdringlich ist. Aber das wäre hier die Frage, ist der damals wirklich undurchdringlich gewesen? Vielleicht glaubte dort das Opfer den Weg abkürzen zu können? Hinter dem Bewuchs befindet sich direkt der Seitenarm des Beerbaches.
Aus meiner Sicht hätte das Opfer die blaue gestrichelte Linie gehen müssen um dann wieder in die Kampenwand einzubiegen. Die GPS-Koordinaten liefern dazu keinerlei Anhaltspunkte.
Übrig bleibt für mich nur die rote Linie, der direkte Heimweg. Ich glaube, dass der Weg zum Brunnen ähnlich wie der Weg über die Wiese ein Phantom ist.
Bei dem Weg über die Wiese spricht vieles dagegen und zwar der frühe Wasserkontakt, die fehlende Plausibilität und auch die nicht besser werdende Genauigkeit der GPS-Ortung. Das war eine freie Wiese, da hätte die Ortung besser werden müssen. In Wirklichkeit wird sie höchstwahrscheinlich den Beerbach entlanggetrieben sein. Die Bewegung als solche gibt die GPS-Ortung richtig wieder, nur die Richtung passt nicht.
https://drive.google.com/file/d/1tY47cL ... e0dmO/view
Ist nur ein Link, ich muss mir mal eine Möglichkeit verschaffen, wo ich Bilder ablegen und diese dann direkt als Image in den Text binden kann.
Die gelbe Linie - der direkte Weg vom Brunnen zum Brückerl ist aus meiner Sicht nicht möglich, da an dem gelben Kreis sich eine Hecke befindet.
Die blaue durchgezogene Linie ist wahrscheinlich auch nicht möglich, da sich an dem blauen Kreis ein starker Bewuchs befindet, der wahrscheinlich undurchdringlich ist. Aber das wäre hier die Frage, ist der damals wirklich undurchdringlich gewesen? Vielleicht glaubte dort das Opfer den Weg abkürzen zu können? Hinter dem Bewuchs befindet sich direkt der Seitenarm des Beerbaches.
Aus meiner Sicht hätte das Opfer die blaue gestrichelte Linie gehen müssen um dann wieder in die Kampenwand einzubiegen. Die GPS-Koordinaten liefern dazu keinerlei Anhaltspunkte.
Übrig bleibt für mich nur die rote Linie, der direkte Heimweg. Ich glaube, dass der Weg zum Brunnen ähnlich wie der Weg über die Wiese ein Phantom ist.
Bei dem Weg über die Wiese spricht vieles dagegen und zwar der frühe Wasserkontakt, die fehlende Plausibilität und auch die nicht besser werdende Genauigkeit der GPS-Ortung. Das war eine freie Wiese, da hätte die Ortung besser werden müssen. In Wirklichkeit wird sie höchstwahrscheinlich den Beerbach entlanggetrieben sein. Die Bewegung als solche gibt die GPS-Ortung richtig wieder, nur die Richtung passt nicht.
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Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Hallo @Lento,
ich habe mich jetzt intensiver mit der Thematik beschäftigt und die von dir angesprochenen Punkte praktisch durchgespielt. Über die GNSS-Planung habe ich den Zeitraum 03.10.2022, ca. 02:00–03:00 Uhr Ortszeit mit den Koordinaten im Bereich Burghotel/Kampenwandstraße rekonstruiert und mir vor allem den Skyplot, die Elevationsverläufe sowie die Satellitenanzahl angesehen.
Dabei ist mir Folgendes aufgefallen:
Im relevanten Zeitraum waren zwar je nach Minute rund 18–24 Satelliten verfügbar (GPS, Galileo, GLONASS, BeiDou), allerdings zeigt der Skyplot eine deutliche Schieflage der Satellitenverteilung. Viele Satelliten standen eher im östlichen und südöstlichen Sektor, aus Westen und Nordwesten waren deutlich weniger hochstehende Signale vorhanden. Bei einer üblichen Mindestelevation von 25° ergibt sich dadurch bereits eine eher ungünstige Geometrie, die Positionssprünge oder scheinbare Richtungswechsel begünstigen kann.
Ich habe zusätzlich ein Szenario mit 30° Mindestelevation getestet, weil das Handy nach meiner Einschätzung zu 99 % in einer kleinen Handtasche über der Jacke getragen wurde. In so einem Fall wirken mehrere Faktoren zusammen:
• Abschattung durch Körper und Kleidung,
• Dämpfung durch das Taschenmaterial,
• ungünstiger Winkel der iPhone-Antenne.
Im Skyplot sieht man dann, dass einige niedrig stehende Satelliten wegfallen und sich die Geometrie weiter verschlechtert. Das könnte erklären, warum die Punkte 7–9 so wirken, als würde sich die Person erst Richtung Brunnen bewegen und dann wieder zurück zum Brückerl – obwohl es möglicherweise nur ein technischer Effekt ist.
Nach meinen Informationen wird das Wasser zu dieser Jahreszeit an dem Brunnen in der Regel bereits abgeschaltet. Sollte sie tatsächlich dorthin gewollt haben, würde das erklären, warum sie anschließend wieder in Richtung Brückerl zurückging. Genauso gut könnte es aber auch schlicht an den Messbedingungen gelegen haben: Wetter, nasse Umgebung, Gebäude, Mehrwegeffekte und eben die Lage des Handys.
.Wenn du noch Ideen hast, welche Tests ich sinnvoll ergänzen könnte, sag gern Bescheid. Denkbar wären z. B.:
• Simulation mit 35–40° Elevation,
• Abschätzung der typischen XR-Genauigkeit im Taschen-Szenario,
• eine Referenzmessung vor Ort mit ähnlichen Bedingungen.
Dein neuen Beitrag im Forum schaue ich mir gleich an Danke.
ich habe mich jetzt intensiver mit der Thematik beschäftigt und die von dir angesprochenen Punkte praktisch durchgespielt. Über die GNSS-Planung habe ich den Zeitraum 03.10.2022, ca. 02:00–03:00 Uhr Ortszeit mit den Koordinaten im Bereich Burghotel/Kampenwandstraße rekonstruiert und mir vor allem den Skyplot, die Elevationsverläufe sowie die Satellitenanzahl angesehen.
Dabei ist mir Folgendes aufgefallen:
Im relevanten Zeitraum waren zwar je nach Minute rund 18–24 Satelliten verfügbar (GPS, Galileo, GLONASS, BeiDou), allerdings zeigt der Skyplot eine deutliche Schieflage der Satellitenverteilung. Viele Satelliten standen eher im östlichen und südöstlichen Sektor, aus Westen und Nordwesten waren deutlich weniger hochstehende Signale vorhanden. Bei einer üblichen Mindestelevation von 25° ergibt sich dadurch bereits eine eher ungünstige Geometrie, die Positionssprünge oder scheinbare Richtungswechsel begünstigen kann.
Ich habe zusätzlich ein Szenario mit 30° Mindestelevation getestet, weil das Handy nach meiner Einschätzung zu 99 % in einer kleinen Handtasche über der Jacke getragen wurde. In so einem Fall wirken mehrere Faktoren zusammen:
• Abschattung durch Körper und Kleidung,
• Dämpfung durch das Taschenmaterial,
• ungünstiger Winkel der iPhone-Antenne.
Im Skyplot sieht man dann, dass einige niedrig stehende Satelliten wegfallen und sich die Geometrie weiter verschlechtert. Das könnte erklären, warum die Punkte 7–9 so wirken, als würde sich die Person erst Richtung Brunnen bewegen und dann wieder zurück zum Brückerl – obwohl es möglicherweise nur ein technischer Effekt ist.
Nach meinen Informationen wird das Wasser zu dieser Jahreszeit an dem Brunnen in der Regel bereits abgeschaltet. Sollte sie tatsächlich dorthin gewollt haben, würde das erklären, warum sie anschließend wieder in Richtung Brückerl zurückging. Genauso gut könnte es aber auch schlicht an den Messbedingungen gelegen haben: Wetter, nasse Umgebung, Gebäude, Mehrwegeffekte und eben die Lage des Handys.
.Wenn du noch Ideen hast, welche Tests ich sinnvoll ergänzen könnte, sag gern Bescheid. Denkbar wären z. B.:
• Simulation mit 35–40° Elevation,
• Abschätzung der typischen XR-Genauigkeit im Taschen-Szenario,
• eine Referenzmessung vor Ort mit ähnlichen Bedingungen.
Dein neuen Beitrag im Forum schaue ich mir gleich an Danke.
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Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Hallo Lento,
die entscheidende Frage ist, ob dieser Punkt 7 und 8 tatsächlich zutrifft. Ich bezweifle es mittlerweile komplett. Wir kennen zwar die genauen Logs nicht, aber meine Erklärung:
Wie belastbar die Ortung des verwendeten iPhone XR überhaupt sein kann?
Das iPhone XR kam im Oktober 2018 auf den Markt und arbeitet noch mit einem Single-Band-GNSS-Empfänger (GPS L1, Galileo E1, GLONASS L1). Moderne Geräte nutzen inzwischen Dual-Band-Empfang (L1 + L5) und deutlich verbesserte Algorithmen. Das XR ist daher wesentlich anfälliger für Abschattung, Reflexionen und Mehrwegeffekte.
Im konkreten Fall kommen mehrere ungünstige Faktoren zusammen:
Das Handy befand sich nach bisherigen Informationen in einer Handtasche. Stoff, Metallteile und der Körper selbst dämpfen GNSS-Signale erheblich.
Die Umgebung am Brückerl ist aus technischer Sicht problematisch: Bewuchs, Gebäude, nasser Boden und Wasserflächen erzeugen Multipath-Effekte, bei denen reflektierte Signale eine falsche Position vorgaukeln.
Unter solchen Bedingungen steigen die DOP-Werte stark an; bei einem XR sind dann Abweichungen von 30–100 Metern keine Seltenheit.
Vor diesem Hintergrund erscheint es gut möglich, dass die Punkte 7 und 8, die „auf der anderen Straßenseite“ liegen, kein realer Wegverlauf waren, sondern ein typisches Messartefakt. Ein kurzer Sprung der Position und anschließende Rückkehr – wie bei Punkt 9 – passt sehr gut zu den bekannten Schwächen des XR in schwieriger Umgebung.
Wichtig ist aus meiner Sicht:
Die GPS-Daten können Hinweise geben, sind aber bei diesem Gerät und unter diesen Rahmenbedingungen kein präziser Beweis für einen exakten Bewegungsablauf. Gerade ein Seitenwechsel lässt sich daraus allein nicht sicher ableiten.
Vielleicht hilft diese technische Einordnung, die Ortungspunkte etwas realistischer zu bewerten und nicht zu stark zu überinterpretieren.
Es gibt im Grunde zwei mögliche Wege. Den direkten Weg ist sie vermutlich nicht gegangen, sondern eher in die Kampenwandstraße eingebogen, da man von dort ebenfalls in Richtung Elternhaus gelangen kann – so habe ich es zumindest in Erinnerung. Hanna ist dort aufgewachsen und kannte sich selbstverständlich gut aus. Der Weg über die Wiese ergibt für mich wenig Sinn, auch weil – wie du bereits erwähnt hast – die GPS-Verbindung dort vermutlich deutlich besser gewesen wäre.
die entscheidende Frage ist, ob dieser Punkt 7 und 8 tatsächlich zutrifft. Ich bezweifle es mittlerweile komplett. Wir kennen zwar die genauen Logs nicht, aber meine Erklärung:
Wie belastbar die Ortung des verwendeten iPhone XR überhaupt sein kann?
Das iPhone XR kam im Oktober 2018 auf den Markt und arbeitet noch mit einem Single-Band-GNSS-Empfänger (GPS L1, Galileo E1, GLONASS L1). Moderne Geräte nutzen inzwischen Dual-Band-Empfang (L1 + L5) und deutlich verbesserte Algorithmen. Das XR ist daher wesentlich anfälliger für Abschattung, Reflexionen und Mehrwegeffekte.
Im konkreten Fall kommen mehrere ungünstige Faktoren zusammen:
Das Handy befand sich nach bisherigen Informationen in einer Handtasche. Stoff, Metallteile und der Körper selbst dämpfen GNSS-Signale erheblich.
Die Umgebung am Brückerl ist aus technischer Sicht problematisch: Bewuchs, Gebäude, nasser Boden und Wasserflächen erzeugen Multipath-Effekte, bei denen reflektierte Signale eine falsche Position vorgaukeln.
Unter solchen Bedingungen steigen die DOP-Werte stark an; bei einem XR sind dann Abweichungen von 30–100 Metern keine Seltenheit.
Vor diesem Hintergrund erscheint es gut möglich, dass die Punkte 7 und 8, die „auf der anderen Straßenseite“ liegen, kein realer Wegverlauf waren, sondern ein typisches Messartefakt. Ein kurzer Sprung der Position und anschließende Rückkehr – wie bei Punkt 9 – passt sehr gut zu den bekannten Schwächen des XR in schwieriger Umgebung.
Wichtig ist aus meiner Sicht:
Die GPS-Daten können Hinweise geben, sind aber bei diesem Gerät und unter diesen Rahmenbedingungen kein präziser Beweis für einen exakten Bewegungsablauf. Gerade ein Seitenwechsel lässt sich daraus allein nicht sicher ableiten.
Vielleicht hilft diese technische Einordnung, die Ortungspunkte etwas realistischer zu bewerten und nicht zu stark zu überinterpretieren.
Es gibt im Grunde zwei mögliche Wege. Den direkten Weg ist sie vermutlich nicht gegangen, sondern eher in die Kampenwandstraße eingebogen, da man von dort ebenfalls in Richtung Elternhaus gelangen kann – so habe ich es zumindest in Erinnerung. Hanna ist dort aufgewachsen und kannte sich selbstverständlich gut aus. Der Weg über die Wiese ergibt für mich wenig Sinn, auch weil – wie du bereits erwähnt hast – die GPS-Verbindung dort vermutlich deutlich besser gewesen wäre.
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Gast
Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Haette Frage: rief diese Wbseite oefters auf: es hiess sei keine serioese ...nicht verfuegbar..was ist da los?
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String27
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Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Das Zertifikat war abgelaufen von der Website oder was meinst Du?
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Gast
Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Das halt ich ja für ein Grücht.String27 hat geschrieben: ↑Montag, 09. Februar 2026, 13:02:55
Der Fall ist im Dorf nach wie vor präsent, und auch der Eiskeller leidet spürbar darunter. Im Dezember waren dort höchstens 40 bis 50 Leute, letzten Samstag sogar nur fünf. Das kann man teilweise auf den Fasching schieben, aber generell ist dort einfach nicht mehr viel los. Das ist eigentlich sehr schade, aber angesichts des Falls auch nachvollziehbar.
Jede Disco hat ein Vefallsdatum und muss dann von neuen Betreibern wieder reaktiviert werden.
Es sind ja nur 2 Frauen die sich bei widrigen Wetterverhältnissen auf den Heimweg gemacht haben und verunglückt sind.
- Iven
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Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
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