(UNGEKL.) TODESFALL ARIAN ARNOLD (6 †), BREMERVÖRDE-ELM, 2024
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Tomatensalat
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Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024
Zufällig habe ich einen interessanten Artikel von Dr. Benecke entdeckt, in dem es aber um das Gegenteil geht, nämlich sterbliche Überreste in sehr schlechtem Zustand.
https://home.benecke.com/publications/s ... egzuwerfen
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- Mainacht
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Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024
Die Polizei hat als Ergebnis ihrer Nachforschungen unter Berücksichtigung der Befunde aus der Hamburger Rechtsmedizin mitgeteilt, dass alles mit rechten Dingen und ohne die Beteiligung Dritter zugegangen sei. Das ist die offizielle Verlautbarung. Wenn wir dieses Resultat akzeptieren, dann müssen wir hier eigentlich nicht mehr weiter diskutieren, denn dann ist ja alles Wesentliche geklärt.
Die Debatte hier hat nur dann noch Sinn, wenn wir die offiziellen Ergebnisse bezweifeln. Das heißt, wenn eben doch "Dritte" im Spiel waren. In diesem Fall wären zu bedenken:
1. Ein tödliches Unfallgeschehen, das bis zur Ablage der verwesenden Leiche am Fundort durch Zwischenlagerung vertuscht wurde.
2. Ein Tötungsdelikt, das bis zur Ablage der verwesenden Leiche am Fundort durch Zwischenlagerung vertuscht wurde.
Nr. 1 ist eine Hypothese, für die man derzeit keine Belege finden kann.
Nr. 2 würde ein Tatmotiv und einen Täter erfordern, wofür es derzeit ebenfalls keine Belege gibt.
Gemeinsam wäre beiden Hypothesen jedoch, dass es einen Ort der Zwischenlagerung gegeben haben müsste, zum Beispiel eine große Tiefkühltruhe oder dergleichen. Doch da kommen wir auch nicht weiter, weil wir keine entsprechenden Untersuchungen veranlassen können und weil die Polizei im Frühjahr nichts in dieser Richtung unternommen hat.
Somit weiß ich tatsächlich nicht, was wir hier noch zielführend besprechen könnten. Die ständigen Abbildungen des Auffindeortes und der Elmer Topographie führen glaube ich keinen Schritt mehr weiter.
Mein Fazit: Wir haben ganz schlechte Karten.
Die Debatte hier hat nur dann noch Sinn, wenn wir die offiziellen Ergebnisse bezweifeln. Das heißt, wenn eben doch "Dritte" im Spiel waren. In diesem Fall wären zu bedenken:
1. Ein tödliches Unfallgeschehen, das bis zur Ablage der verwesenden Leiche am Fundort durch Zwischenlagerung vertuscht wurde.
2. Ein Tötungsdelikt, das bis zur Ablage der verwesenden Leiche am Fundort durch Zwischenlagerung vertuscht wurde.
Nr. 1 ist eine Hypothese, für die man derzeit keine Belege finden kann.
Nr. 2 würde ein Tatmotiv und einen Täter erfordern, wofür es derzeit ebenfalls keine Belege gibt.
Gemeinsam wäre beiden Hypothesen jedoch, dass es einen Ort der Zwischenlagerung gegeben haben müsste, zum Beispiel eine große Tiefkühltruhe oder dergleichen. Doch da kommen wir auch nicht weiter, weil wir keine entsprechenden Untersuchungen veranlassen können und weil die Polizei im Frühjahr nichts in dieser Richtung unternommen hat.
Somit weiß ich tatsächlich nicht, was wir hier noch zielführend besprechen könnten. Die ständigen Abbildungen des Auffindeortes und der Elmer Topographie führen glaube ich keinen Schritt mehr weiter.
Mein Fazit: Wir haben ganz schlechte Karten.
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Tomatensalat
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Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024
@Mainacht
Sehr gut zusammengefasst. Sehe ich genauso.
Sehr gut zusammengefasst. Sehe ich genauso.
Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024
@Mainacht: Ja, es ist ernüchternd, da einige Diskussionsstränge sich im Kreis drehen und bei anderen kein Vorankommen zu erkennen ist.
Dennoch möchte ich nicht aufgeben.
Genau wie am 24.6. (oder 23.6.) Kommissar Zufall ins Spiel kam und dem Fall eine abrupte Wende gab,
können auch die 64 Tage "weißes Blatt Papier" (22.4. - 24.6.) durch unverhofft neu aufkommende Hinweise gefüllt werden.
Die Anzahl der Suchmannschaften am späteren Fundort war so groß, ich kann mir nicht vorstellen, daß künftig keiner der Sucher über seine (mit Sicherheit heute immer noch sehr genaue) Erinnerung an diese Stelle sprechen wird.
Eventuell sprechen auch nochmal der Landwirt und/oder sein Sohn detaillierter über die Zeit vom 22.4. - 24.6.
Von den (fairerweise gesagt wenigen) Menschen, die ich in den angrenzenden Dörfern im Landkreis Stade kenne, zweifeln eigentlich alle an den uns bekannten Ergebnissen - und von denen weiß keiner, daß ich mir auch nicht auf alles einen Reim machen kann (soll heißen: sie reden mir nicht nach dem Mund).
Dennoch möchte ich nicht aufgeben.
Genau wie am 24.6. (oder 23.6.) Kommissar Zufall ins Spiel kam und dem Fall eine abrupte Wende gab,
können auch die 64 Tage "weißes Blatt Papier" (22.4. - 24.6.) durch unverhofft neu aufkommende Hinweise gefüllt werden.
Die Anzahl der Suchmannschaften am späteren Fundort war so groß, ich kann mir nicht vorstellen, daß künftig keiner der Sucher über seine (mit Sicherheit heute immer noch sehr genaue) Erinnerung an diese Stelle sprechen wird.
Eventuell sprechen auch nochmal der Landwirt und/oder sein Sohn detaillierter über die Zeit vom 22.4. - 24.6.
Von den (fairerweise gesagt wenigen) Menschen, die ich in den angrenzenden Dörfern im Landkreis Stade kenne, zweifeln eigentlich alle an den uns bekannten Ergebnissen - und von denen weiß keiner, daß ich mir auch nicht auf alles einen Reim machen kann (soll heißen: sie reden mir nicht nach dem Mund).
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wus
Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024
._.
m.e. wurden bisher für interviews eingeladen:
feuerwehr/ offizielle/ offizielle helfer/ `insider`/ polizei.. etc.
war der landwirt der einzige semi-private? wo sind (fragen von) investigativjournalisten, interviews mit leuten aus dem
stadtteil/ umland? hat niemand kritische fragen gestellt, hinterfragt? sanfter journalismus im medieneinerlei.
wer traut/e sich nicht und warum nicht - oder braucht es keine fragen mehr ? ist alles gesagt ?
korrigiert mich bitte bei völlig unüberprüften denkansätzen.
m.e. wurden bisher für interviews eingeladen:
feuerwehr/ offizielle/ offizielle helfer/ `insider`/ polizei.. etc.
war der landwirt der einzige semi-private? wo sind (fragen von) investigativjournalisten, interviews mit leuten aus dem
stadtteil/ umland? hat niemand kritische fragen gestellt, hinterfragt? sanfter journalismus im medieneinerlei.
wer traut/e sich nicht und warum nicht - oder braucht es keine fragen mehr ? ist alles gesagt ?
korrigiert mich bitte bei völlig unüberprüften denkansätzen.
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Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024
Auch alle, mit denen ich gesprochen habe (sowohl an der Suche direkt Beteiligte als auch anderweitig involvierte Personen), können sich den Hergang und den Fundort nicht erklären.Sand11 hat geschrieben: ↑Freitag, 12. Juli 2024, 17:13:04 Von den (fairerweise gesagt wenigen) Menschen, die ich in den angrenzenden Dörfern im Landkreis Stade kenne, zweifeln eigentlich alle an den uns bekannten Ergebnissen - und von denen weiß keiner, daß ich mir auch nicht auf alles einen Reim machen kann (soll heißen: sie reden mir nicht nach dem Mund).
Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024
Entschuldige, mein Fehler.Heckengäu hat geschrieben: ↑Freitag, 12. Juli 2024, 16:08:12 Die Verlinkung läuft nicht auf die genannte Seite.
Weil das ".de" fehlt, ergibt das einen Fehler "Stöhn .. Seite konnte nicht gefunden werden".
Die Domain https://alles-mist.de/de steht zum Verkauf.
Niemand kann so dumm sein diese Seite zu kaufen. Dazu muss man ohne Verstand sein und "aus Jux" bares Geld dafür hinlegen.
In der Goldgräberzeit des Internetz haben sich "die Pioniere" massenhaft Domains unter gängigen Namen registrieren lassen.
Nur manche davon konnten dann kurz später wieder verkauft werden.
Über die erzielten "Gewinne" bin ich nicht informiert - als Späteinsteiger im Netz.
Die Domain ohne Bindestrich ist registriert.
Ich hatte es so interpretiert, das er den Namen ersetzt in der Verlinkung, also dieses Mystery dingens ersetzt.
Das ja keine Raketenwissenschaft zu prüfen:
Kann sogar ich.
https://who.is/whois/allesmist.de
Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024
Ich akzeptiere die öffentliche Darstellung in der jetzigen Form nicht, das ist nunmal soMainacht hat geschrieben: ↑Freitag, 12. Juli 2024, 16:57:31 Die Polizei hat als Ergebnis ihrer Nachforschungen unter Berücksichtigung der Befunde aus der Hamburger Rechtsmedizin mitgeteilt, dass alles mit rechten Dingen und ohne die Beteiligung Dritter zugegangen sei. Das ist die offizielle Verlautbarung. Wenn wir dieses Resultat akzeptieren, dann müssen wir hier eigentlich nicht mehr weiter diskutieren, denn dann ist ja alles Wesentliche geklärt.
Die Debatte hier hat nur dann noch Sinn, wenn wir die offiziellen Ergebnisse bezweifeln. Das heißt, wenn eben doch "Dritte" im Spiel waren. In diesem Fall wären zu bedenken:
1. Ein tödliches Unfallgeschehen, das bis zur Ablage der verwesenden Leiche am Fundort durch Zwischenlagerung vertuscht wurde.
2. Ein Tötungsdelikt, das bis zur Ablage der verwesenden Leiche am Fundort durch Zwischenlagerung vertuscht wurde.
Nr. 1 ist eine Hypothese, für die man derzeit keine Belege finden kann.
Nr. 2 würde ein Tatmotiv und einen Täter erfordern, wofür es derzeit ebenfalls keine Belege gibt.
Gemeinsam wäre beiden Hypothesen jedoch, dass es einen Ort der Zwischenlagerung gegeben haben müsste, zum Beispiel eine große Tiefkühltruhe oder dergleichen. Doch da kommen wir auch nicht weiter, weil wir keine entsprechenden Untersuchungen veranlassen können und weil die Polizei im Frühjahr nichts in dieser Richtung unternommen hat.
Somit weiß ich tatsächlich nicht, was wir hier noch zielführend besprechen könnten. Die ständigen Abbildungen des Auffindeortes und der Elmer Topographie führen glaube ich keinen Schritt mehr weiter.
Mein Fazit: Wir haben ganz schlechte Karten.![]()
Einige sind einfach noch bei anderen Fragen, die „wir“ schon bearbeitet haben.
Auch okay.
Bei dem Rest kann man dir nur zustimmen, wenn wir nicht eher zufällig über einen Punkt stolpern der eine Beweiskraft hat, drehen wir uns weiterhin im Kreis.
Wir bräuchten allerdings auch Informationen die uns nicht zugänglich sind, um von einem „ob“ zu einem „wie, warum und möglicherweise wer“ zu kommen.
Wobei ich eine Gewalttat eher nicht in Betracht ziehe.
Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024
Eine Randnotiz:
Nach dem Fund tauchten als Polizeisprecherin/Polizeisprecher 2 Personen auf, die während der aktiven Suche kaum (Polizeisprecherin) oder gar nicht (Polizeisprecher) in Erscheinung getreten waren.
Der während der aktiven Suche im April fast ausschließlich und auch während der kleineren Suchen im Mai weiterhin eingesetzte Polizeisprecher trat im Juni und bis heute nicht mehr vor die Kamera.
Er kennt den Fall von den Sprechern am Besten, er war die ganze Zeit ganz dicht dran.
Er weiß auch ganz genau um die Logik und die Argumente, die am 29.4. nachmittags in der Pressekonferenz das Ende der aktiven Suche erklären sollten. Ihm wäre es am 24.6. wahrscheinlich besonders schwer gefallen, den Fundort zu erklären und in den Folgetagen den Abschluß des Falls.
Mit Sicherheit hätte auch er sich sofort die Frage gestellt, warum Arian nicht vorher dort gefunden wurde. Er wird wahrscheinlich jetzt wie viele seiner Kollegen die Antwort kennen.
Nach dem Fund tauchten als Polizeisprecherin/Polizeisprecher 2 Personen auf, die während der aktiven Suche kaum (Polizeisprecherin) oder gar nicht (Polizeisprecher) in Erscheinung getreten waren.
Der während der aktiven Suche im April fast ausschließlich und auch während der kleineren Suchen im Mai weiterhin eingesetzte Polizeisprecher trat im Juni und bis heute nicht mehr vor die Kamera.
Er kennt den Fall von den Sprechern am Besten, er war die ganze Zeit ganz dicht dran.
Er weiß auch ganz genau um die Logik und die Argumente, die am 29.4. nachmittags in der Pressekonferenz das Ende der aktiven Suche erklären sollten. Ihm wäre es am 24.6. wahrscheinlich besonders schwer gefallen, den Fundort zu erklären und in den Folgetagen den Abschluß des Falls.
Mit Sicherheit hätte auch er sich sofort die Frage gestellt, warum Arian nicht vorher dort gefunden wurde. Er wird wahrscheinlich jetzt wie viele seiner Kollegen die Antwort kennen.
Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024
Und noch eine Frage: Weiß jemand, ob die Ermittlungsgruppe Arian aktuell noch besteht?
Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024
DAS Ist mir auch aufgefallen! Der Herr von und zu sprach so berührend ergriffen, teilweise um Worte ringend......und nu hat er Urlaub?Sand11 hat geschrieben: ↑Freitag, 12. Juli 2024, 18:31:37 Eine Randnotiz:
Nach dem Fund tauchten als Polizeisprecherin/Polizeisprecher 2 Personen auf, die während der aktiven Suche kaum (Polizeisprecherin) oder gar nicht (Polizeisprecher) in Erscheinung getreten waren.
Der während der aktiven Suche im April fast ausschließlich und auch während der kleineren Suchen im Mai weiterhin eingesetzte Polizeisprecher trat im Juni und bis heute nicht mehr vor die Kamera.
Er kennt den Fall von den Sprechern am Besten, er war die ganze Zeit ganz dicht dran.
Er weiß auch ganz genau um die Logik und die Argumente, die am 29.4. nachmittags in der Pressekonferenz das Ende der aktiven Suche erklären sollten. Ihm wäre es am 24.6. wahrscheinlich besonders schwer gefallen, den Fundort zu erklären und in den Folgetagen den Abschluß des Falls.
Mit Sicherheit hätte auch er sich sofort die Frage gestellt, warum Arian nicht vorher dort gefunden wurde. Er wird wahrscheinlich jetzt wie viele seiner Kollegen die Antwort kennen.
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wus
Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024
._.
konfus, vielleicht, aber :
- missing411
- AR = augmented reality
- mandala-effekt
- jott-phänomen ...
wie echt sind fotos
wie oft wird etwas wiederholt und warum
an was sollen wir uns erinnern
könnten digital dinge in echtes eingefügt sein
wie erreicht man die breite masse und was sagt man ihr
was verknüpft unser gehirn mit gehörtem/gesehenem und
vllt. sogar selbst negativ erlebtem
wir glauben dinge ähnlich optischer täuschung, weil unser
gehirn es nicht anders kann
konfus, vielleicht, aber :
- missing411
- AR = augmented reality
- mandala-effekt
- jott-phänomen ...
wie echt sind fotos
wie oft wird etwas wiederholt und warum
an was sollen wir uns erinnern
könnten digital dinge in echtes eingefügt sein
wie erreicht man die breite masse und was sagt man ihr
was verknüpft unser gehirn mit gehörtem/gesehenem und
vllt. sogar selbst negativ erlebtem
wir glauben dinge ähnlich optischer täuschung, weil unser
gehirn es nicht anders kann
Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024
Das erklärt sich schlicht dadurch dass die 5-köpfige Ermittlungsgruppe planmässig Ende Juni ihre Arbeit eingestellt hat.Sand11 hat geschrieben: ↑Freitag, 12. Juli 2024, 18:31:37 Eine Randnotiz:
Nach dem Fund tauchten als Polizeisprecherin/Polizeisprecher 2 Personen auf, die während der aktiven Suche kaum (Polizeisprecherin) oder gar nicht (Polizeisprecher) in Erscheinung getreten waren.
Der während der aktiven Suche im April fast ausschließlich und auch während der kleineren Suchen im Mai weiterhin eingesetzte Polizeisprecher trat im Juni und bis heute nicht mehr vor die Kamera.
Daran hat auch der Fund des toten Kindes nichts geändert, da innerhalb weniger Tage, noch vor Ende Juni die Ergebnisse des Rechstmedizinischen Institut in Hamburg vorlagen, die ergaben dass eine Fremdeinwirkung beim Eintritt des Todes oder davor von Dritten (Personen, Fahrzeuge, Eismeteoriten, Maschinen & Tieren, Getier) nicht stattgefunden hat.
Was nicht gesagt wurde und man zwischen den Zeilen als logische Schlussfolgerung daraus lesen muss:
Der Tod des Kindes trat ein durch Erschöpfung, Auszehrung und Witterungsbedingten Einflüssen zu einem nicht genannten Zeitpunkt bzw. zu einem ungefähren eingrenzbaren Zeitpunkt, der der Rechtsmedizin bekannt sein dürfte, darüber aber Stillschweigen gewahrt wird aus den bekannt genannten Gründen, zum Schutz der Persönlichkeitsrechte des 6 Jahre jungen Buben und seiner Eltern.
Jene welche damit absolut nicht klar kommen, können nach der Trauerfeier für Arian Arnold und seiner Bestattung, das Todesdatum auf dem Grab-/Gedenkstein auslauern. Fotos hier unerwünscht ist eine Selbtsverständlichkeit.
Als Resümee kann ich für mich sagen, dass die nicht unumstrittene Beraterin Doro v. W. mit der "Abenteuerreise" exakt richtig lag:
Der Kleine hatte nicht die geringste Chance auf ein minimal halbwegs normales Leben und diese Nicht-Chance hat er voll genutzt.
Der letzte Sucheinsatz fand laut „Bild“ am 23. Mai statt.
Ende Juni sollte die fünfköpfige „Ermittlungsgruppe Arian“ aufgelöst werden, da zuletzt nur wenige Hinweise eingegangen waren.
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Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024
Das wäre dann also ein perfekt und öffentlichkeitswirksam von Arian mindestens intuitiv inszenierter Suizid gewesen? Was würde das über Arians Leben(squalität) bis zum 22.4.2024 aussagen? Nicht mehr zu ertragen? In dem Fall wäre natürlich die totale Stille im familiären Umfeld nachvollziehbar. Schließlich suchen die wenigsten autistischen Kinder den Tod.
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Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024
Kinder im Alter von 6 Jahren haben eigentlich noch keine Vorstellung von der eigenen Sterblichkeit und dem Todeskonzept. Suizide unter 10 Jahren sind sehr sehr selten, ein Verständnis für den Tod und seine dauernde Folge entwickeln Kinder erst im Alter von 8 bis 10 Jahren und Suizide bei Kinder sind meist akut aus einem Affekt/einer Situation heraus (z.b. Streit), da sie sich der Tragweite dieser Handlung eben noch nicht bewusst sind. Inwieweit Autismus und ggf. Erhöhte Intelligenz des Kindes diesen geistigen Prozess verfrühen kann, kann ich nicht sagen. Mir kommt es jedoch abwegig vor, dass der Junge zunächst fröhlich durch die Straßen hüpft, tage- oder wochenlang durch Wälder und Wiesen streift, um sich dann das Leben zu nehmen.Mainacht hat geschrieben: ↑Freitag, 12. Juli 2024, 19:54:17 Das wäre dann also ein perfekt und öffentlichkeitswirksam von Arian mindestens intuitiv inszenierter Suizid gewesen? Was würde das über Arians Leben(squalität) bis zum 22.4.2024 aussagen? Nicht mehr zu ertragen? In dem Fall wäre natürlich die totale Stille im familiären Umfeld nachvollziehbar. Schließlich suchen die wenigsten autistischen Kinder den Tod.
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Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024
Selbst wenn, was ich ebenfalls für ausgeschlossen halte, muß er ja irgendwie an den jetzigen Ort gelangt sein.Trodat5203 hat geschrieben: ↑Freitag, 12. Juli 2024, 20:23:51 Kinder im Alter von 6 Jahren haben eigentlich noch keine Vorstellung von der eigenen Sterblichkeit und dem Todeskonzept. Suizide unter 10 Jahren sind sehr sehr selten, ein Verständnis für den Tod und seine dauernde Folge entwickeln Kinder erst im Alter von 8 bis 10 Jahren und Suizide bei Kinder sind meist akut aus einem Affekt/einer Situation heraus (z.b. Streit), da sie sich der Tragweite dieser Handlung eben noch nicht bewusst sind. Inwieweit Autismus und ggf. Erhöhte Intelligenz des Kindes diesen geistigen Prozess verfrühen kann, kann ich nicht sagen. Mir kommt es jedoch abwegig vor, dass der Junge zunächst fröhlich durch die Straßen hüpft, tage- oder wochenlang durch Wälder und Wiesen streift, um sich dann das Leben zu nehmen.
Für mich bleibt es irgendwie ein Ablageort.
Für sowas wie diesen TikToK Challenge Müll, mit selbst strangulieren bis kurz vor Ohnmacht wäre er zu jung.
Bezogen auch auf mögliche Konsequenzen einer Handlung, Anreize von außen.
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Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024
Ein Ablageort erfordert einen Ableger und ein vorheriges Zwischenlager. Das müsste man suchen und finden. Aber die Polizei sucht eben nicht, weil es nach ihrer autoritativen Ansicht keinen Dritten gibt.
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Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024
@Susi
da sollte allesMist stehen
Dann in Suche Arian eingeben , Thread wurde zwar geschlossen , aber man kann’s nachlesen
Dann in Suche Arian eingeben , Thread wurde zwar geschlossen , aber man kann’s nachlesen
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Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024
Spinelli hat geschrieben: ↑Montag, 01. Juli 2024, 23:37:32
Arians Bruder müsste 7 oder 8 sein, er kommt jetzt in die 2te Klasse.
Liliana hat geschrieben: ↑Donnerstag, 04. Juli 2024, 17:38:10
Immer dieses leidige Thema pflegeeltern, es waren keine pflegeeltern, wer das Bild/ Gesicht vom Bruder kennt, weiß das es keine pflegeeltern waren !!!!!
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Silent-Watcher hat geschrieben: ↑Donnerstag, 04. Juli 2024, 22:13:51
@Liliana kann es sein das Arian der Junge auf der linken Seite ist (blaue Bekleidung) und der Bruder auf der rechten Seite (gelbes Langtshirt) bzw. der Junge auf der linken Seite ist der Bruder (blaue Bekleidung) und Arian ist das auf der rechten Seite (gelbes Langtshirt)
oder welches veröffentlichte Bild/Foto von Arians Bruder meinst du ?
falls du@Liliana (oder ein anderer stiller Leser) die Familie kennt - bitte beantworten Danke
stimmt diese Information? gibt es noch andere (stille Leser, die aus der Gegend sind) die das vielleicht bestätigen könnten bitte beantworten - DankeSpinelli hat geschrieben: ↑Montag, 01. Juli 2024, 23:37:32
Arian ist, entgegen den Behauptungen, vorher schon mehrfach ausgebüxt, die Eltern haben ihn aber immer schnell im Garten/der Nachbarschaft wieder gefunden...

ein Nachbar von Arians Familie, zeigt in die Richtung, in die Arian die Neubausiedlung verlassen haben soll
das ergibt jetzt folgende Möglichkeiten:Nachbarn haben gesehen, wie Arian gegen 19 Uhr an jenem 22. April zwischen den Häusern in Richtung Rapsfeld gelaufen ist – und von da aus vermutlich in den nur etwa 300 Meter entfernten Wald.
1. die Nachbarn kannten Arian und wussten das er autistisch ist und öfters allein in der Wohnsiedlung unterwegs war und haben deshalb nicht reagiert (er hatte Hose wohl an - entweder hatte er Schuhe an oder darauf wurde nicht geachtet bzw. bemerkt)
2. die Nachbarn kannten Arian nur vom sehen und wussten nicht das er autistisch ist - haben ihn aber schon öfters allein in der Wohnsiedlung gesehen und deshalb nicht reagiert (er hatte Hose wohl an - entweder hatte er Schuhe an oder darauf wurde nicht geachtet bzw. bemerkt)
2. die Nachbarn kannten Arian nur vom sehen und wussten nicht das er autistisch ist - haben ihn aber noch nie allein in der Wohnsiedlung gesehen waren aber nicht beunruhigt (er hatte Hose wohl an - entweder hatte er Schuhe an oder darauf wurde nicht geachtet bzw. bemerkt) da hätte man vielleicht auch schon reagieren können
3. die Nachbarn wussten das Arian autistisch ist und er war das erste mal allein unterwegs (er hatte Hose wohl an - entweder hatte er Schuhe an oder darauf wurde nicht geachtet bzw. bemerkt) aber haben nicht reagiert - unterlassene Hilfeleistung
4. die Nachbarn kannten Arian nicht und es war ihnen egal bzw. waren nicht besorgt
5. Arian wurde von keinem Nachbarn / Menschen aus dem Ort an diesem bewussten Tag leibhaftig um diese Uhrzeit gesehen.
Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024
Ich würde noch hinzufügen, die Nachbarn haben ihn am besagten Tag gar nicht gesehen.
Denn so wirklich bestätigt finde ich das nicht.
Jede Zeitung schreibt etwas anderes.
Denn so wirklich bestätigt finde ich das nicht.
Jede Zeitung schreibt etwas anderes.

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