von HE7469 » Sonntag, 08. November 2026, 11:33:15
Hallo Gast, ich sehe das ähnlich wie du. Und würde noch folgendes ergänzen, damit mMn alles rund wird:
Ich glaube nicht, dass der Täter mit den Anrufen die Angehörigen beruhigen oder die Suche aufhalten oder verlangsamen wollte. Nicht nur, dass Sätze wie Komme später und Komme heute nach Hause, kurz vor Mitternacht (um dann nicht zu kommen) auch gar nicht dazu taugen, es wäre auch etwas, was für den Täter gar nicht überprüfbar gewesen wäre.
Am Ende des Tages hätte der Täter ahnungslos dagesessen und sich gefragt: Wie sehr hat der Anruf denn jetzt alle beruhigt und inwiefern die Suche beeinflusst? Viel, wenig oder gar nicht? Und nein, das hätte der Täter auch dann nicht gewusst, wenn er im sehr unwahrscheinlichen Fall in engen Kontakt mit Fraukes engsten Angehörigen oder der Polizei gestanden hätte. Denn ich glaube, weder C noch Frau Liebs und auch nicht die Polizei hätten konkret sagen können, wie sehr der Anruf Fraukes sie jetzt beruhigt hat oder die Suche ab sofort beeinflussen wird.
MMn wollten Frauke und der Täter etwas ganz Bestimmtes, Konkretes, Überprüfbares mit den Kontaktaufnahmen am Freitagabend und Samstagnachmittag erreichen: Sie wollten, dass das Radio eine Meldung bringt, dass Frauke sich aus Paderborn gemeldet hat und sagt, dass sie nach Hause kommt. Denn genau so eine Meldung hat es am Donnerstagnachmittag gegeben, als Radio Hochstift mitteilte, dass Frauke vermisst, polizeilich gesucht und ihre letzte SMS aus der Funkzelle Nieheim-Entrup gesendet wurde. Deshalb betonte Frauke, ohne dass sie konkret danach gefragt wurde, wo sie sei, dass sie sich in Paderborn befinde.
Ich glaube, dass der Täter sich ursprünglich sehr sicher war, dass keine Spur zu ihm führt und zwar deshalb, weil Frauke ungesehen und ungeplant zu ihm ins Fahrzeug stieg und aufgrund ihres leeren Akkus keine Nachricht abschicken konnte. Als aber das Radio den Beitrag brachte über die Funkzelle, wurde ihm schlagartig klar, dass er sehr wohl eine Spur hinterlassen hatte. Und das machte ihm große Angst, zusammen mit der Suche die bereits angelaufen war.
Ich glaube, dass der Täter die Tat abbrechen wollte, bzw. zum Zeitpunkt Donnerstagabend bereits abgebrochen hat. Die eigentlich Tat, eine Frau gefangenzuhalten für was auch immer, wollte er nicht mehr weiter ausführen.
Stellt euch vor, ihr fantasiert seit geraumer Zeit darüber, eine Frau zu entführen und habt auch schon Vorbereitungen getroffen. Und als die Gelegenheit günstig war und alles passte, habt ihr zugeschlagen. Doch nach ein oder zwei Tagen wird euch klar, dass das ganze eine Scheißidee war und die Tatausführung besser mal hätte Fantasie bleiben sollen.
Ich glaube, ab spätestens Freitagabend ging es dem Täter nur noch darum Schadensbegrenzung zu betreiben mit Fraukes Hilfe. Die einzige Chance, da ungestraft und ohne gesellschafliche Ächtung wieder herauszukommen und das alles so wird wie vorher, bestand darin, dass Frauke keine Anzeige stellt, ihn nicht verrät, über seine Identität schweigt. Dafür lässt er sie frei. Ich behaupte, Frauke zu töten war zu diesem Zeitpunkt keine Option, nicht einmal annähernd. Doch diese eine Spur, dieser eine Fehler, der ihm so große Angst machte, der musste vorher korrigiert werden.
Ich glaube, dass dieser Plan durchaus hätte funktionieren können. weil Frauke 1. nicht mehr von ihm wusste als seinen Vornamen und auch nicht wusste, wo genau er sie gefangenhielt und 2. ihr zwar Freiheitsberaubung, aber noch keine Gewalt angetan hat. Und gerade wegen Letzerem und auch weil der Täter mMn ehrlich Angst und Reue zeigte, war Frauke bereit über die Identität des Täters zu Schweigen und keine Anzeige zu stellen.
Das Einzige was jetzt noch getan werden musste um die Freiheit zu erlangen, war dafür zu sorgen, dass auf eine SMS oder Anruf von ihrem Handy eine Meldung im Radio oder anderen Medien erfolgte, dass sie sich in Paderborn befinde und die Spur Nieheim raus ist. Deshalb machte sie mit bei den Fahrten und Kontaktaufnahmen auch ohne Druck oder Gewalt durch den Täter und sie war so überzeugt, dass das klappen wird und sie nach Hause kommt.
Ich glaube nicht, dass der Täter nach dem Anruf von Bruder F, der glaubte, Frauke hätte Mist gebaut und sie gehörig zusammenfaltete, ernsthaft dachte, dass die Angehörigen demnächst auf eigene Faust Nieheim o. ä Orte durchsuchen. Ein neues Versteck halte ich auch deshalb für unwahrscheinlich, weil für mich offensichtlich ist, dass Frauke nicht verschwunden bleiben sollte. Der Täter wollte sie nicht bei sich behalten.
Frauke hätte mit Sicherheit nicht so überzeugt über Tage ihre heutige Heimkehr angekündigt, wenn der Täter ihr nicht ihre Freilassung ebenso überzeugend in Aussicht gestellt hätte.
Für mich hängt der Anruf am Samstag noch mit dem von Freitagabend zusammen. Als am Samstag auch bis nach dem Mittag keine Meldung im Radio etc. kam, ließ der Täter - -vielleicht ohne das dieser riskante Anruf überhaupt einen Vorteil für ihn hatte- Frauke in Paderborn bei Tag anrufen. Es war laut Protokoll das kürzeste Gespräch und auf Cs Frage Bist du verletzt? antwortet Frauke: Nein, ich bin in Paderborn. Ich bin Paderborn. Ich bin in Paderborn.
Doch auch abends gab es keinen Beitrag im Radio. Ich glaube, dass dem Täter spätestens jetzt klar wurde, dass Frauke gar nicht so intensiv gesucht wurde, wie er anfänglich gedacht hatte, dass ihm die Nieheim-Entrup Funkzellen Spur nicht gefährlich werden würde, auch weil es weder dort noch in Paderborn Polizeipräsenz und Suchmannschaften gab.
In den letzen beiden Anrufen, Sonntag und Dienstag, erwähnte Frauke Paderborn nicht mehr. Auf Cs Frage am Sonntagabend: Wo bist du denn? antwortet Frauke: Erkläre ich dir, wenn ich Zuhause bin. Dennoch schien Frauke auch hier noch sehr überzeugt, nach Hause zu kommen!
Am Dienstag war nichts mehr davon zu hören. Auf Cs Frage Wo bist du, sagte sie auch hier nur Kann ich dir nicht sagen oder Mama. Ein baldiges Nach Hause kommen wird nicht mehr angekündigt.
Das letzte Gespräch ist anders. Nicht nur, weil es wesentlich länger ist, und wahrscheinlich deshalb überhaupt stattfand, damit der Täter sichergehen kann, dass die Angehörigen auch ja völlig ahnungslos sind und niemand den Täter und Frauke zusammen gesehen hat. Im letzen Telefonat finde ich eine Emotion Fraukes auffällig herauszulesen. Und das ist nicht Angst. Es ist Scham, Verlegenheit. Bitte frag mich nicht aus, Das weißt du doch etc.
Ja, der Täter ist bei ihr und hört jedes Wort, und sie kann nicht frei sprechen und sie muss aufpassen, was sie sagt. Aber der Täter war schon die ganze vergangene Woche bei den Telefongesprächen dabei. Ich glaube, dass der Täter und Frauke bei dem letzen Gespräch am Dienstag nicht mehr alleine waren, sondern noch jmd Neues da war, der zuhörte. Ich glaube, dass der Täter sich Montag jmd anvertraut hat, mit Sicherheit aber nicht einem Kumpel oder Arbeitskollegen, wenn dann einem Verwandten ersten Grades. Und dieser jmd gab die neue Richtung vor, keine Freilassung, sondern die einzige Zeugin zu töten.
Mittlerweile halte ich folgende Täterschaft am wahrscheinlichsten: Junger Mann und seine Eltern (evt auch nur die Mutter).
Auch wenn manche nicht mehr daran glauben. Man kann den oder die Täter noch finden! Es gibt mMn noch Spuren, denen man nachgehen kann.
Hallo Gast, ich sehe das ähnlich wie du. Und würde noch folgendes ergänzen, damit mMn alles rund wird:
Ich glaube nicht, dass der Täter mit den Anrufen die Angehörigen beruhigen oder die Suche aufhalten oder verlangsamen wollte. Nicht nur, dass Sätze wie Komme später und Komme heute nach Hause, kurz vor Mitternacht (um dann nicht zu kommen) auch gar nicht dazu taugen, es wäre auch etwas, was für den Täter gar nicht überprüfbar gewesen wäre.
Am Ende des Tages hätte der Täter ahnungslos dagesessen und sich gefragt: Wie sehr hat der Anruf denn jetzt alle beruhigt und inwiefern die Suche beeinflusst? Viel, wenig oder gar nicht? Und nein, das hätte der Täter auch dann nicht gewusst, wenn er im sehr unwahrscheinlichen Fall in engen Kontakt mit Fraukes engsten Angehörigen oder der Polizei gestanden hätte. Denn ich glaube, weder C noch Frau Liebs und auch nicht die Polizei hätten konkret sagen können, wie sehr der Anruf Fraukes sie jetzt beruhigt hat oder die Suche ab sofort beeinflussen wird.
MMn wollten Frauke und der Täter etwas ganz Bestimmtes, Konkretes, Überprüfbares mit den Kontaktaufnahmen am Freitagabend und Samstagnachmittag erreichen: Sie wollten, dass das Radio eine Meldung bringt, dass Frauke sich aus Paderborn gemeldet hat und sagt, dass sie nach Hause kommt. Denn genau so eine Meldung hat es am Donnerstagnachmittag gegeben, als Radio Hochstift mitteilte, dass Frauke vermisst, polizeilich gesucht und ihre letzte SMS aus der Funkzelle Nieheim-Entrup gesendet wurde. Deshalb betonte Frauke, ohne dass sie konkret danach gefragt wurde, wo sie sei, dass sie sich in Paderborn befinde.
Ich glaube, dass der Täter sich ursprünglich sehr sicher war, dass keine Spur zu ihm führt und zwar deshalb, weil Frauke ungesehen und ungeplant zu ihm ins Fahrzeug stieg und aufgrund ihres leeren Akkus keine Nachricht abschicken konnte. Als aber das Radio den Beitrag brachte über die Funkzelle, wurde ihm schlagartig klar, dass er sehr wohl eine Spur hinterlassen hatte. Und das machte ihm große Angst, zusammen mit der Suche die bereits angelaufen war.
Ich glaube, dass der Täter die Tat abbrechen wollte, bzw. zum Zeitpunkt Donnerstagabend bereits abgebrochen hat. Die eigentlich Tat, eine Frau gefangenzuhalten für was auch immer, wollte er nicht mehr weiter ausführen.
Stellt euch vor, ihr fantasiert seit geraumer Zeit darüber, eine Frau zu entführen und habt auch schon Vorbereitungen getroffen. Und als die Gelegenheit günstig war und alles passte, habt ihr zugeschlagen. Doch nach ein oder zwei Tagen wird euch klar, dass das ganze eine Scheißidee war und die Tatausführung besser mal hätte Fantasie bleiben sollen.
Ich glaube, ab spätestens Freitagabend ging es dem Täter nur noch darum Schadensbegrenzung zu betreiben mit Fraukes Hilfe. Die einzige Chance, da ungestraft und ohne gesellschafliche Ächtung wieder herauszukommen und das alles so wird wie vorher, bestand darin, dass Frauke keine Anzeige stellt, ihn nicht verrät, über seine Identität schweigt. Dafür lässt er sie frei. Ich behaupte, Frauke zu töten war zu diesem Zeitpunkt keine Option, nicht einmal annähernd. Doch diese eine Spur, dieser eine Fehler, der ihm so große Angst machte, der musste vorher korrigiert werden.
Ich glaube, dass dieser Plan durchaus hätte funktionieren können. weil Frauke 1. nicht mehr von ihm wusste als seinen Vornamen und auch nicht wusste, wo genau er sie gefangenhielt und 2. ihr zwar Freiheitsberaubung, aber noch keine Gewalt angetan hat. Und gerade wegen Letzerem und auch weil der Täter mMn ehrlich Angst und Reue zeigte, war Frauke bereit über die Identität des Täters zu Schweigen und keine Anzeige zu stellen.
Das Einzige was jetzt noch getan werden musste um die Freiheit zu erlangen, war dafür zu sorgen, dass auf eine SMS oder Anruf von ihrem Handy eine Meldung im Radio oder anderen Medien erfolgte, dass sie sich in Paderborn befinde und die Spur Nieheim raus ist. Deshalb machte sie mit bei den Fahrten und Kontaktaufnahmen auch ohne Druck oder Gewalt durch den Täter und sie war so überzeugt, dass das klappen wird und sie nach Hause kommt.
Ich glaube nicht, dass der Täter nach dem Anruf von Bruder F, der glaubte, Frauke hätte Mist gebaut und sie gehörig zusammenfaltete, ernsthaft dachte, dass die Angehörigen demnächst auf eigene Faust Nieheim o. ä Orte durchsuchen. Ein neues Versteck halte ich auch deshalb für unwahrscheinlich, weil für mich offensichtlich ist, dass Frauke nicht verschwunden bleiben sollte. Der Täter wollte sie nicht bei sich behalten.
Frauke hätte mit Sicherheit nicht so überzeugt über Tage ihre heutige Heimkehr angekündigt, wenn der Täter ihr nicht ihre Freilassung ebenso überzeugend in Aussicht gestellt hätte.
Für mich hängt der Anruf am Samstag noch mit dem von Freitagabend zusammen. Als am Samstag auch bis nach dem Mittag keine Meldung im Radio etc. kam, ließ der Täter - -vielleicht ohne das dieser riskante Anruf überhaupt einen Vorteil für ihn hatte- Frauke in Paderborn bei Tag anrufen. Es war laut Protokoll das kürzeste Gespräch und auf Cs Frage Bist du verletzt? antwortet Frauke: Nein, ich bin in Paderborn. Ich bin Paderborn. Ich bin in Paderborn.
Doch auch abends gab es keinen Beitrag im Radio. Ich glaube, dass dem Täter spätestens jetzt klar wurde, dass Frauke gar nicht so intensiv gesucht wurde, wie er anfänglich gedacht hatte, dass ihm die Nieheim-Entrup Funkzellen Spur nicht gefährlich werden würde, auch weil es weder dort noch in Paderborn Polizeipräsenz und Suchmannschaften gab.
In den letzen beiden Anrufen, Sonntag und Dienstag, erwähnte Frauke Paderborn nicht mehr. Auf Cs Frage am Sonntagabend: Wo bist du denn? antwortet Frauke: Erkläre ich dir, wenn ich Zuhause bin. Dennoch schien Frauke auch hier noch sehr überzeugt, nach Hause zu kommen!
Am Dienstag war nichts mehr davon zu hören. Auf Cs Frage Wo bist du, sagte sie auch hier nur Kann ich dir nicht sagen oder Mama. Ein baldiges Nach Hause kommen wird nicht mehr angekündigt.
Das letzte Gespräch ist anders. Nicht nur, weil es wesentlich länger ist, und wahrscheinlich deshalb überhaupt stattfand, damit der Täter sichergehen kann, dass die Angehörigen auch ja völlig ahnungslos sind und niemand den Täter und Frauke zusammen gesehen hat. Im letzen Telefonat finde ich eine Emotion Fraukes auffällig herauszulesen. Und das ist nicht Angst. Es ist Scham, Verlegenheit. Bitte frag mich nicht aus, Das weißt du doch etc.
Ja, der Täter ist bei ihr und hört jedes Wort, und sie kann nicht frei sprechen und sie muss aufpassen, was sie sagt. Aber der Täter war schon die ganze vergangene Woche bei den Telefongesprächen dabei. Ich glaube, dass der Täter und Frauke bei dem letzen Gespräch am Dienstag nicht mehr alleine waren, sondern noch jmd Neues da war, der zuhörte. Ich glaube, dass der Täter sich Montag jmd anvertraut hat, mit Sicherheit aber nicht einem Kumpel oder Arbeitskollegen, wenn dann einem Verwandten ersten Grades. Und dieser jmd gab die neue Richtung vor, keine Freilassung, sondern die einzige Zeugin zu töten.
Mittlerweile halte ich folgende Täterschaft am wahrscheinlichsten: Junger Mann und seine Eltern (evt auch nur die Mutter).
Auch wenn manche nicht mehr daran glauben. Man kann den oder die Täter noch finden! Es gibt mMn noch Spuren, denen man nachgehen kann.