MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Gasto » Freitag, 24. April 2026, 21:17:38

Zum ersten würd ich mir für die Neuankömmlinge echt wünschen dass sie erstmal alle Seiten lesen müssen bevor hier noch zigmal das gleiche durchgekaut wird. Hab ich selbst auch wochenlang ehe ich hier auch nur irgendwas schrieb!
Zum zweiten kann es nicht sein dass hier irgendwelche Pseudos daherkommen sich mit Paragraphen vom Internet aufspielen als wären sie Ermittler! OD noch besser KI generiert antworten 🙈
Unruhe und Verunsicherung reinbringen - Nope hat hier keinen Platz!

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von z3001x » Freitag, 24. April 2026, 21:17:14

Pope1107 hat geschrieben: Freitag, 24. April 2026, 15:36:55Ich rate zur Achtsamkeit, die Schwelle zu § 164 StGB - falsche Verdächtigung - nicht zu überschreiten. Auch der Versuch kann strafbar sein.
Der §§ bezieht sich übrigens auf wissentliche falsche Strafanzeigen bei einer Behörde, also üblicherweise Polizei oder Staatsanwaltschaft. Was lässt dich jetzt denken Diskussionen in einem Forum stellten Strafanzeigen bei einer Behörde dar? Merkste selber, oder merkste etwa nicht :D?

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Hamburger » Freitag, 24. April 2026, 21:10:11

Es hat den Anschein, dass die Polizei seit Auflösung des Ermittlungsteams unter Östermann (2007) nur noch „konkreten Hinweisen“ nachgeht.

Östermann hielt immer an der Hypothese fest, dass Frauke freiwillig nach Nieheim gefahren und dort „etwas aus dem Ruder gelaufen“ sei.
Daraus wurden dann zwei Annahmen abgeleitet:

1. Frauke sei zunächst in Nieheim festgehalten worden.
2. Der Täter sei in Fraukes Freundes- oder zumindest engerem Bekanntenkreis zu finden.

So konzentrierten sich die Ermittler auf Nieheim, fanden dort aber keine Spur. Ebenso wurden aufwendig Fraukes Handykontakte überprüft (Östermann betonte stolz, sogar in Süddeutschland) – ebenfalls ohne Erfolg.
Dieses Scheitern der Ermittlungen führte aber, soweit mir bekannt, nicht zu der Konsequenz, es ernsthaft mit einem anderen Ermittlungsansatz zu versuchen.

Was aber, wenn die Hypothese (Frauke sei freiwillig nach Nieheim gefahren) schlicht falsch ist?

Einen Beweis für Fraukes freiwillige Fahrt nach Nieheim hat die Polizei offenbar nicht, denn Östermann räumte in dem Stern-Artikel von Stawski die Möglichkeit ein, Frauke könne in Paderborn gewaltsam in ein Auto gezerrt worden sein, aber das halte er für unwahrscheinlich.
Die Möglichkeit (die demnach aber ebenso besteht), dass Frauke zwar freiwillig in das Auto des Täters stieg, aber Paderborn nicht freiwillig verließ, erwähnte er jedoch nicht.

Die ernsthafte Berücksichtigung dieser Möglichkeit hätte die Richtung der Ermittlungen verändert und vielleicht zum Erfolg geführt.

Ich vermute sehr, dass durch die Engführung der Ermittlungen unter Östermann (durch die Hypothese, Frauke sei freiwillig nach Nieheim gefahren) Spuren des Täters nicht oder nur unzureichend beachtet wurden.
Und ich glaube, dass es Spuren gibt, die es auch heute noch ermöglichen, den Täter zu fassen. Aber das setzt nach meiner Ansicht die Wiederaufnahme aktiver Ermittlungen voraus.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Gast » Freitag, 24. April 2026, 19:54:25

Bine2712 hat geschrieben: Freitag, 24. April 2026, 19:43:21 Das ist jemand, der nicht möchte, dass hier weiter in Richtung N/I spekuliert wird, sondern jedwede Überlegungen in derlei Hinsicht im Keim ersticken.

Die Frage ist, warum?
Exakt! Text durch KI gezogen, schön aufgeblasen, formatiert und sofort wird das Ding rund. Dermaßen durchschaubar.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Johnny77 » Freitag, 24. April 2026, 19:54:18

Bine2712 hat geschrieben: Freitag, 24. April 2026, 19:43:21 Das ist jemand, der nicht möchte, dass hier weiter in Richtung N/I spekuliert wird, sondern jedwede Überlegungen in derlei Hinsicht im Keim ersticken.

Die Frage ist, warum?
Tja, eine gute (rhetorische) Frage. Der Druck der Öffentlichkeit kann nämlich keiner gebrauchen.
Der Tabubruch - N. darf nicht auch nur hypothetisch verdächtigt werden - ist praktisch nach dem Stawskis Podcast erfolgt, und zwar auf Grund des Auftritts von N.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Bine2712 » Freitag, 24. April 2026, 19:43:21

Trodat5203 hat geschrieben: Freitag, 24. April 2026, 17:43:35 Entschuldigung, aber wer bist du, dass du das so genau wissen willst? Und damit meine ich nicht, dass du nicht Recht haben könntest, sondern wer oder was die Quelle für dein Wissen um die ehemals beschuldigte Person und die damaligen Überprüfungsergebnisse ist.
Das ist jemand, der nicht möchte, dass hier weiter in Richtung N/I spekuliert wird, sondern jedwede Überlegungen in derlei Hinsicht im Keim ersticken.

Die Frage ist, warum?

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von DarkMarkDoom » Freitag, 24. April 2026, 19:40:13

ABC123 hat geschrieben: Freitag, 24. April 2026, 19:01:10 .. hier noch paar Paragraphen, seid bloß achtsam was ihr schreibt nicht dass es jemanden doch zu sehr stört, lese ich persönlich nicht wirklich raus
Dieser Hinweis ist ja auch nicht verkehrt und auch nicht böse gemeint, durch die „Werbung“ auf YouTube für dieses Forum hat sich die Reichweite der Postings drastisch erhöht.
Diese Videos und auch das Forum werden uA auf TikTok und co „besprochen“. Das ist eine gänzlich andere Dimension.
Wir sprechen hier nicht mehr von gut 100 Personen sondern von tausenden!

Ich möchte nicht wissen wie oft die EB inzwischen die Posts von ToxicFriend und Bella im virtuellen Briefkasten hatten.
Und wie oft irgendwelche Gestalten die angeblichen Spuren an gewissen Händen gemeldet haben.. natürlich mit der HET Referenz.

§ 160 StPO Lässt grüßen!

Irgendwann wird es mal irgendwem zu viel und dann knallt es halt. Erst recht, wenn völlig unbeteiligte Person wie bei einem gewissen Foto plötzlich Gegenstand von Diskussionen werden.

Die Frage der Haftung ist übrigens recht interessant: primär bei angemeldeten Usern haftet der Autor sofort. Hat der Verantwortliche Kenntnis haftet er mit.
Bei Gastbeiträgen welche freigegeben werden haftet der für die Freigabe verantwortliche sofort! Den Stress muss man sich und anderen nicht antun.

Und hierbei ist es völlig egal was in einem Haftungsausschluss steht, wir haben 2026 und nicht mehr 2012. Bringt euch und andere einfach nicht unnötig in Bredouille.
Ende der Predigt :-)

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Doc » Freitag, 24. April 2026, 19:18:52

ABC123 hat geschrieben: Freitag, 24. April 2026, 19:01:10 Mehr als N. ist unschuldig, die Ermittler haben die Person und charmante Persönlichkeit überprüft, haben die alles top gemacht, hier noch paar Paragraphen, seid bloß achtsam was ihr schreibt nicht dass es jemanden doch zu sehr stört, lese ich persönlich nicht wirklich raus
Und das erinnert mich irgendwo dran. Ich komme grad nicht drauf….

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von ABC123 » Freitag, 24. April 2026, 19:01:10

Fragjanur hat geschrieben: Freitag, 24. April 2026, 18:44:36 Schließe mich der Frage an.
Und stelle eine weitere Frage: Warum genau interessiert dich der Fall Frauke Liebs, dass du dich bemüßigt fühlst, hier "Richtigstellungen" zu betreiben? Wer bist du, woher nimmst du diese Infos und in welcher Funktion schreibst du hier? Du suggerierst, tiefer mit dem Fall betraut zu sein und dennoch nicht offizieller Teil davon.
-----------------------------------------------------------

Die einen löschen sich hier und die anderen melden sich an. Kontext beider aber inhaltlich gleich: N. ist nicht involviert, die anderen sind nicht involviert. Steh nur ich hier auf dem Schlauch und frage mich, warum das passiert?
Mehr als N. ist unschuldig, die Ermittler haben die Person und charmante Persönlichkeit überprüft, haben die alles top gemacht, hier noch paar Paragraphen, seid bloß achtsam was ihr schreibt nicht dass es jemanden doch zu sehr stört, lese ich persönlich nicht wirklich raus

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Johnny77 » Freitag, 24. April 2026, 18:51:08

Wenn ich es richtig verstanden habe, beschäftigt sich keiner bei den Behörden täglich mit dem Fall Frauke Liebs. Ernst zu nehmenden Hinweisen, so einmal in zwei bis fünf Jahren, geht man jedoch punktuell nach.

Das ist meines Erachtens definitiv zu wenig. Natürlich könnte es der entscheidende Hinweis noch geben, diese Möglichkeit ist immer gegeben. Doch wenn sich eine Mordkommission neu mit dem Fall auseinandersetzen würde, dann stünden die Chancen für eine Lösung sicherlich sehr viel besser.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Fragjanur » Freitag, 24. April 2026, 18:44:36

Trodat5203 hat geschrieben: Freitag, 24. April 2026, 17:43:35 Entschuldigung, aber wer bist du, dass du das so genau wissen willst? Und damit meine ich nicht, dass du nicht Recht haben könntest, sondern wer oder was die Quelle für dein Wissen um die ehemals beschuldigte Person und die damaligen Überprüfungsergebnisse ist.
Schließe mich der Frage an.
Und stelle eine weitere Frage: Warum genau interessiert dich der Fall Frauke Liebs, dass du dich bemüßigt fühlst, hier "Richtigstellungen" zu betreiben? Wer bist du, woher nimmst du diese Infos und in welcher Funktion schreibst du hier? Du suggerierst, tiefer mit dem Fall betraut zu sein und dennoch nicht offizieller Teil davon.
-----------------------------------------------------------

Die einen löschen sich hier und die anderen melden sich an. Kontext beider aber inhaltlich gleich: N. ist nicht involviert, die anderen sind nicht involviert. Steh nur ich hier auf dem Schlauch und frage mich, warum das passiert?

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Der-Geist » Freitag, 24. April 2026, 18:37:59

Ich schätze, der "Papst" heißt Alex.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von darkstar69 » Freitag, 24. April 2026, 17:44:25

Pope1107 hat geschrieben: Freitag, 24. April 2026, 15:36:55 Nein, ich bin nicht Teil dieser in dem Fall ermittelnden Behörde.

...

Ich halte noch einmal fest: die ermittelnden Behörden haben auch N. einer umfassenden Überprüfung unterzogen. Dies beinhaltet nicht nur das überprüfen von Alibis, sondern auch eine Überprüfung der Person und Persönlichkeit. Da dies komplett standgehalten hat, gab es für die ermittelnden Behörden keine Restzweifel an der Unschuld des N. Sowohl Alibi als auch die Gesamtlage veranlasste die Behörde dazu, N. definitiv als Tatverdächtigen auszuschließen. Am Alibi gibt es nicht den geringsten Zweifel. Zweifel, die generell nur dann aufkommen können, wenn man von einer großangelegten Verschwörung, eines Komplotts ausgehen würde, die höchste kriminelle Energie mehrerer Beteiligter voraussetzt und einen noch größeren eingeweihten Kreis erfordert. Dies bietet schlicht keinen Ermittlungsansatz, es gibt keinerlei Hinweise darauf und deswegen wird die ermittelnde Behörde auch keine Energie darauf verwenden, sich mit diesen Phantastereien zu befassen.
Danke für die Infos.
Du scheinst aber ja gut informiert zu sein. Deshalb frage ich nochmal nach.
Ich bin nicht immer hier und schaffe nicht, alles mitzulesen. Daher muss ich nachfragen.

Ich möchte niemandem irgendwas unterstellen oder nachsagen oder Theorien aufstellen.

Aber weshalb sollte es denn unbedingt ein "Komplott" sein, wenn es tatsächlich eine Tätergruppe von zwei, drei oder gar vier Personen wäre?
Es könnte sich doch auch relativ spontan und ungewollt ein Szenario entwickelt haben, aus dem die Gruppe nicht wieder herauskam, ohne dass da irgendwie was Böses geplant gewesen wäre. Es können auch zunächst nur ein oder zwei Personen und erst später ein oder zwei weitere Personen dazu gekommen sein. Einfach aus Hilflosigkeit oder Loyalität oder sonst was.

Wie sind denn die Alibis genau überprüft worden und unabhängig bestätigt? Darüber habe ich nie was gehört.
Und wie wurden die verschiedenen Personen dieser speziellen möglichen Gruppe (ich unterstelle niemandem nix!) von der Du hier sprichst (ich vermute Du meist N, I, A, F. G?) denn überprüft? Wie wurden speziell N und A überprüft? Soweit ich vernommen habe, wurden die Autos mit Leichenspürhunden geprüft. Was genau noch?

Nochmal, ich möchte das nur verstehen, nix unterstellen. Ich möchte Spekulationen vermeiden und deshalb lieber nachfragen und Klärung schaffen.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Trodat5203 » Freitag, 24. April 2026, 17:43:35

Pope1107 hat geschrieben: Freitag, 24. April 2026, 15:36:55 Nein, ich bin nicht Teil dieser in dem Fall ermittelnden Behörde. Die Weitergabe von Informationen aus laufenden Ermittlungen unterliegt strengen Regeln, um den Ermittlungserfolg nicht zu gefährden und die Persönlichkeitsrechte der Betroffenen zu schützen.

Gerade letzter Punkt verführt offenbar einige Schreiber hier, einen regelrechten Tanz auf dem Vulkan zu praktizieren.

Das Strafgesetzbuch bietet eine ganze Reihe an Vorschriften, die sich mit den Persönlichkeitsrechten beschäftigen.

Ich rate zur Achtsamkeit, die Schwelle zu § 164 StGB - falsche Verdächtigung - nicht zu überschreiten. Auch der Versuch kann strafbar sein. Auch § 185 ff. StGB böte hier eventuell Anlass, mal etwas genauer auf sein Geschriebenes zu achten. Die Grenze kann in vielen Fällen fließend sein.

Ich beschuldige oder verdächtige hier grundsätzlich niemanden der Missachtung dieser Vorschriften, sehr wohl aber sind durchaus interessengeleitete Tendenzen und Deutungen diverser Sachlagen offenkundig.

Ich halte noch einmal fest: die ermittelnden Behörden haben auch N. einer umfassenden Überprüfung unterzogen. Dies beinhaltet nicht nur das überprüfen von Alibis, sondern auch eine Überprüfung der Person und Persönlichkeit. Da dies komplett standgehalten hat, gab es für die ermittelnden Behörden keine Restzweifel an der Unschuld des N. Sowohl Alibi als auch die Gesamtlage veranlasste die Behörde dazu, N. definitiv als Tatverdächtigen auszuschließen. Am Alibi gibt es nicht den geringsten Zweifel. Zweifel, die generell nur dann aufkommen können, wenn man von einer großangelegten Verschwörung, eines Komplotts ausgehen würde, die höchste kriminelle Energie mehrerer Beteiligter voraussetzt und einen noch größeren eingeweihten Kreis erfordert. Dies bietet schlicht keinen Ermittlungsansatz, es gibt keinerlei Hinweise darauf und deswegen wird die ermittelnde Behörde auch keine Energie darauf verwenden, sich mit diesen Phantastereien zu befassen.
Entschuldigung, aber wer bist du, dass du das so genau wissen willst? Und damit meine ich nicht, dass du nicht Recht haben könntest, sondern wer oder was die Quelle für dein Wissen um die ehemals beschuldigte Person und die damaligen Überprüfungsergebnisse ist.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von DarkMarkDoom » Freitag, 24. April 2026, 17:41:05

Iven hat geschrieben: Freitag, 24. April 2026, 17:39:11 Noch einmal: Nein, der Fall liegt der CCU nicht vor. Ingrid Liebs hatte dort explizit nachgefragt. Und die waren ganz überrascht ...
Und dieses Behördenbingo finde ich sehr, sehr bitter!

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Iven » Freitag, 24. April 2026, 17:39:11

Iven hat geschrieben: Freitag, 24. April 2026, 11:50:13 Nein, das ist ausgeschlossen.
DarkMarkDoom hat geschrieben: Freitag, 24. April 2026, 16:54:56 Das Polizeipräsidium Bielefeld widerspricht dem. Offiziell heißt es: Der Fall ist bei der Mordkommission/CCU weiter anhängig. Er wird nicht aktiv mit einem großen Team bearbeitet, aber bei neuen Hinweisen wird sofort ermittelt. Die Akte ist nicht geschlossen.

Was mMn bedeutet: der Fall liegt in der Schublade, wenn es etwas NEUES gibt wird es sich angesehen. Vielleicht.

Noch einmal: Nein, der Fall liegt der CCU nicht vor. Ingrid Liebs hatte dort explizit nachgefragt. Und die waren ganz überrascht ...

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Bastian » Freitag, 24. April 2026, 17:38:21

Pope1107 hat geschrieben: Freitag, 24. April 2026, 15:36:55
Das Strafgesetzbuch bietet eine ganze Reihe an Vorschriften, die sich mit den Persönlichkeitsrechten beschäftigen.

Ich rate zur Achtsamkeit, die Schwelle zu § 164 StGB - falsche Verdächtigung - nicht zu überschreiten. Auch der Versuch kann strafbar sein. Auch § 185 ff. StGB böte hier eventuell Anlass, mal etwas genauer auf sein Geschriebenes zu achten. Die Grenze kann in vielen Fällen fließend sein.

Ich beschuldige oder verdächtige hier grundsätzlich niemanden der Missachtung dieser Vorschriften, sehr wohl aber sind durchaus interessengeleitete Tendenzen und Deutungen diverser Sachlagen offenkundig.
Soll ich das ganze jetzt als Ratschlag, oder als Warnung sehen?
Wenn es hier Leute gibt, die dagegen verstoßen, dann lass sie doch, die sind Alt genug.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von whoistoxico » Freitag, 24. April 2026, 17:21:11

Wo ist eigentlich unser toxischer Freund? Eingeschlafen?

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von berry » Freitag, 24. April 2026, 17:17:57

@Pope1107

Man merkt, du bist beruflich in diesem Umfeld unterwegs und benutzt viele behördliche Begriffe.
Ich traue dir daher sehr wohl zu, dich mit Sachverhalten differenziert auseinander setzen zu können.

Nichts desto trotz gibt es hier Dinge, die meiner Meinung nach kein Zufall sein können.

1- Es gibt in Paderborn viele Funkzellen und ausgerechnet kamen Anrufe aus einer Funkzelle mit dem Namen "auf dem Dören".
Diese Funkzelle umfasst den Friedhof, wo der beste Kumpel von N. begraben liegt.
Und er war regelmäßig nachts auf diesem Friedhof.

Wie wahrscheinlich ist das ein Zufall? Theoretisch hätte der Täter N. zu dieser Uhrzeit dort begegnen können.
Man möge beachten, wie klein manche Funkzellen sind.

2 - Der Anruf aus Sennelager. Das ist zwar nicht exakt die selbe Funkzelle, wo N. zu der Zeit gelebt hat, aber sehr nah dran.
Und wenn man der Hypothese folgt, der Mörder kommt aus Nieheim Entrup und ist jedes Mal Richtung Paderborn gefahren, um von seinem Wohnort abzulenken, ist es auch ein riesiger Zufall, dass er für den ersten Anruf ausgerechnet nach Sennelager gefahren ist.

3 - Ist es nicht zweifelsfrei bewiesen, dass Frauke diese Anrufe getätigt hat.
Es kann gut sein, dass Sie es war, aber es gibt KEINE Aufzeichnungen dieser Anrufe.
Das würde diese Alibis wertlos machen.

4 - Hat sich 2025 hier ein Polizist gemeldet, der gegenteiliges wie Du behauptet hat.
Er hat abgegeben, die EB haben sehr wohl einen Tatverdächtigen, es fehlt der letzte Beweis.
Er hätte dies aus Ermittlerkreisen vernommen.
Die Person, die verdächtigt wird, soll eine Person gewesen sein, die schon zu Beginn des Falles im Fokus der Ermittlungen stand.
Es wurden 2024 DNS-Untersuchungen in Süddeutschland durchgeführt. Nach den neuesten Untersuchungsmethoden. Es sollen aber nur bestimmte Teile der Kleidung untersucht worden sein, warum auch immer.
Ergebnisse sind ihm nicht bekannt gewesen.

Ich vermute daher sehr wohl, dass die Polizei ermittelt.
Und deshalb der Fall nicht an die CCU gegeben wird.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von DarkMarkDoom » Freitag, 24. April 2026, 16:54:56

Iven hat geschrieben: Freitag, 24. April 2026, 11:50:13 Nein, das ist ausgeschlossen.
Das Polizeipräsidium Bielefeld widerspricht dem. Offiziell heißt es: Der Fall ist bei der Mordkommission/CCU weiter anhängig. Er wird nicht aktiv mit einem großen Team bearbeitet, aber bei neuen Hinweisen wird sofort ermittelt. Die Akte ist nicht geschlossen.

Was mMn bedeutet: der Fall liegt in der Schublade, wenn es etwas NEUES gibt wird es sich angesehen. Vielleicht.

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