von z3001x » Freitag, 20. Februar 2026, 23:33:28
gast238090 hat geschrieben: ↑Mittwoch, 18. Februar 2026, 03:52:49Man sollte alle digitalen verfügbaren Rezensionen überprüfen vlt gibts Anhaltspunkte.
Schon passiert. Man bekommt eine ganze Menge mit zur Person aus diesen "digitalen Rezensionen".
Was den Schluchtensteig angeht, wird evident, dass die andere Person in Gruppe reiste (u.a. mit Hund). Bei der Gruppe könnte es sich um 2 Pärchen gehandelt haben. Jedenfalls ist der Modus Pärchen-Reise bei anderer Gelegenheit der präferierte und in den Texten ihrer Rezensionen klingt zumindest an, dass sie im Schwarzwald mehr als zwei waren.
Man reiste über Stuttgart, also vermutl. A 81, mit dem Auto nach Stühlingen an. Kam da anders als Scarlett aber schon am 3.9.2020 an, und aß dann gediegen italienisch zu Abend. Also ging es bei denen wohl am 4.9. los mit der Wanderung. Bei Scarlett ja erst am 5.9.2020.
Weitere Bewertungen der Dame gab es an den Orten Schattenmühle (Ende Etappe #2, Anfang Etappe #3, Abendessen+Übernachtung), Lenzkirch (Mitte Etappe #3, Café) und Schluchsee (Ende Etappe #3, Restaurant, Abendessen), die alle auf Aufenthalte jeweils einen Tag vor Scarlett hinweisen.
Für die beiden folgenden Etappen (#4 Schluchsee-St-Blasien, #5 St-Blasien-Todtmoos) gibt es keine Rezensionen. Und in Todtmoos ist sie dann einen Tag zeitversetzt. Rechnerisch (bei 1 Etappe/Tag ohne Pausentag) hätten sie Etappe #6 am 9.9 gemacht, aber tatsächlich am 10.9.
Die nächste Rezension ist dann die vom Asia in Todtmoos vom 9.9.2020, wo man zu Abend aß und "sehr lange warten musste", laut Rezension, sowohl aufs Aufgeben der Bestellung als auch das anschließende Serviert-Bekommen der Speisen. Was dann auch der Grund ist, warum es wahrscheinlich ist, dass die Gruppe gleichzeitig mit Scarlett dort war. Denn Scarlett war ab etwa 18:30 da und das Asia öffnete damals ab 17:30. Da die andere Gruppe sehr lange warten musste, können sie selbst, wenn sie ab 17:30 da waren, nicht bzw. kaum um 18:30 vor Scarletts Kommen wieder draußen gewesen sein. Und sie können auch kaum erst nach Scarlett gekommen sein, weil die so gegen 19:40 ging und die Rezension der Dame auf 20:47 datiert. Auch das wäre zu knapp für das Beschriebene lange Warten plus anschließendes Essen.
Allerdings kann es sein, dass sie zwar gleichzeitig da waren, aber dass niemand von beiden, weder diese Gruppe, noch Scarlett und ihre 3 Wanderburschen das besonders wichtig fand oder überhaupt bewusst registrierten. Sie werden sich jedenfalls kaum gedacht haben: Guck mal da ist die blonde junge Frau, die ab morgen vermisst werden wird und über deren Schicksal in einer Woche und ab da jahrelang Gott und die Welt sich den Kopf zerbrechen werden. So war es wohl nicht.
Und wenn die Gruppe im Innenraum war - Scarlett&Co saßen ja vor dem Asia zur Straße, können sie z.B. wenig oder ggf sogar überhaupt nichts voneinander mitbekommen haben.
Die letzte Rezension dieser Dame, die im Zusammenhang mit der Schluchtensteig-Reise steht, datiert dann auf den 11.9.2020. Da waren sie etwas nördlich von Freiburg in der Rheinebene, also offenbar auf dem Rückweg durchs Rheintal via A5 und rasteten frühnachmittags in einem Café.
Besonders spektakulär ist das jetzt alles nicht. Das waren halt einige der zehntausend jährlichen Schluchtensteig-Wanderer.
Allerdings, auch wenn dieses wiederum für sich genommen gleichermaßen trivial ist, kann man festhalten, dass diese Gruppe mit dem Auto unterwegs war. Und sie möglicherweise ebenso wie Scarlett ihr(e) Auto(s) in Stühlingen hatten und dass sie, wie Scarlett es ja auch geplant hatte, am 10.09 Etappe #6 liefen. Sie also (vermutlich) auch ihr(e) Auto(s) da noch abholen mussten.
Das heißt, sie hatten das gleiche Setting wie Scarlett. Jedenfalls vermutlich. Wo sie in Todtmoos übernachtet haben, weiß ich leider nicht.
Wenn man die Ausgangssituation im Kopf hat, die einige für nicht unrealistisch ansehen, dass Scarlett nach dem Steinlaybrinth irgendwas anders machte als geplant und das damit zu tun hat, dass sie irgendjemand getroffen hat, dem sie vertraute und wo man eben irgendeinen Grund hatte sich woanders hinzubewegen, dann könnte ein solches Szenario natürlich irgendeine Verliebtheit sein. Irgendein toller Kerl, für den sie alles stehen und liegen lässt.
Etwas weniger klischee-romantisch wäre als ein anders mögliches Szenario denkbar, dass ihr jemand (z.B. aus dieser Gruppe mit der Asia-Rezensentin) anbot, sie schnell, am Vormittag nach Stühlingen zu fahren. Entweder weil die Gruppe selbst noch eins ihrer Autos dort hatte, oder einfach aus Nettigkeit.
Diese Gruppe hatte ja wie bereist erwähnt einen Pausentag eingelegt. Evtl. hat eines der Pärchen diesen Tag genutzt, um ihr Auto von Stühlingen nach Todtmoos oder Wehr zu bringen, sodass sie nach Etappe #6 diese Tortur bereits hinter sich hatten und die Schluchtensteig-Wanderungen gechillt in Wehr bei einem guten Essen ausklingen lassen konnten. Das andere hatte an dem Pausentag aber irgendwas anderes gemacht, sodass ein Auto noch dort stand.
Dazu muss man sagen, dass aus den Rezensionen hervorgeht, dass zumindest die Rezensentin jmd zu sein scheint, der auf ein gewisses Niveau wert zu legen scheint und die teils gern mehr zahlt für gute Qualität und Service, anstatt nur billig. Und so jemand würde ggf. gerne auf so eine Knochentour mit dem ÖPNV durch die Nacht nach Stühlingen verzichten. Sodass die Option, dass man das Auto schon vorher geholt hatte in besagtem Nicht-Wandertag nicht komplett abwegig scheint. Ebenso ist denkbar, dass es in der Gruppe Aufteilung gab. Vll sind nur einige die letzte Etappe gegangen, die anderen waren kaputt oder einfach nicht so ehrgeizig und kümmerten sich um die Autos.
Wie auch immer, jedenfalls falls die Gruppe oder Einzelne bzw. ein Einzelner aus ihr doch mit Scarlett zu hatte - es wäre ja denkbar, dass sie z.B. alle in der KBH übernachteten, sodass es doch zutrifft, dass sie die Asia-Rezension gemeinsam verfassten - wäre es denkbar, dass es dadurch einen Anknüpfpunkt gab, der mit der spekulativ vermuteten Planänderung am Vormittag des 10.9 zu tun haben könnte.
Will damit nicht sagen, dass es wahrscheinlich ist. Wahrscheinlicher ist in der Tat, dass es nur ein banaler Zufall ist mit der zeitl. Nähe der Rezensionen und dass es ansonsten keinen Zusammenhang gibt. Aber die andere Variante und ihrer manigfaltigen möglichen Subvarianten sind zumindest möglich. Gewisse Voraussetzungen sind ja gegeben (Auto, Stühlingen, Etappe #6 am selben Tag, alle in Todtmoos am 9.9). Aber vll konnte die Kripo das bereits alles klären. Angeblich haben sie das genauer und mit einigem Aufwand betrachtet, meinte der Herr KHK CW.
[quote=gast238090 post_id=323086 time=1771383169]Man sollte alle digitalen verfügbaren Rezensionen überprüfen vlt gibts Anhaltspunkte.[/quote]
Schon passiert. Man bekommt eine ganze Menge mit zur Person aus diesen "digitalen Rezensionen".
Was den Schluchtensteig angeht, wird evident, dass die andere Person in Gruppe reiste (u.a. mit Hund). Bei der Gruppe könnte es sich um 2 Pärchen gehandelt haben. Jedenfalls ist der Modus Pärchen-Reise bei anderer Gelegenheit der präferierte und in den Texten ihrer Rezensionen klingt zumindest an, dass sie im Schwarzwald mehr als zwei waren.
Man reiste über Stuttgart, also vermutl. A 81, mit dem Auto nach Stühlingen an. Kam da anders als Scarlett aber schon am 3.9.2020 an, und aß dann gediegen italienisch zu Abend. Also ging es bei denen wohl am 4.9. los mit der Wanderung. Bei Scarlett ja erst am 5.9.2020.
Weitere Bewertungen der Dame gab es an den Orten Schattenmühle (Ende Etappe #2, Anfang Etappe #3, Abendessen+Übernachtung), Lenzkirch (Mitte Etappe #3, Café) und Schluchsee (Ende Etappe #3, Restaurant, Abendessen), die alle auf Aufenthalte jeweils einen Tag vor Scarlett hinweisen.
Für die beiden folgenden Etappen (#4 Schluchsee-St-Blasien, #5 St-Blasien-Todtmoos) gibt es keine Rezensionen. Und in Todtmoos ist sie dann einen Tag zeitversetzt. Rechnerisch (bei 1 Etappe/Tag ohne Pausentag) hätten sie Etappe #6 am 9.9 gemacht, aber tatsächlich am 10.9.
Die nächste Rezension ist dann die vom Asia in Todtmoos vom 9.9.2020, wo man zu Abend aß und "sehr lange warten musste", laut Rezension, sowohl aufs Aufgeben der Bestellung als auch das anschließende Serviert-Bekommen der Speisen. Was dann auch der Grund ist, warum es wahrscheinlich ist, dass die Gruppe gleichzeitig mit Scarlett dort war. Denn Scarlett war ab etwa 18:30 da und das Asia öffnete damals ab 17:30. Da die andere Gruppe sehr lange warten musste, können sie selbst, wenn sie ab 17:30 da waren, nicht bzw. kaum um 18:30 vor Scarletts Kommen wieder draußen gewesen sein. Und sie können auch kaum erst nach Scarlett gekommen sein, weil die so gegen 19:40 ging und die Rezension der Dame auf 20:47 datiert. Auch das wäre zu knapp für das Beschriebene lange Warten plus anschließendes Essen.
Allerdings kann es sein, dass sie zwar gleichzeitig da waren, aber dass niemand von beiden, weder diese Gruppe, noch Scarlett und ihre 3 Wanderburschen das besonders wichtig fand oder überhaupt bewusst registrierten. Sie werden sich jedenfalls kaum gedacht haben: Guck mal da ist die blonde junge Frau, die ab morgen vermisst werden wird und über deren Schicksal in einer Woche und ab da jahrelang Gott und die Welt sich den Kopf zerbrechen werden. So war es wohl nicht.
Und wenn die Gruppe im Innenraum war - Scarlett&Co saßen ja vor dem Asia zur Straße, können sie z.B. wenig oder ggf sogar überhaupt nichts voneinander mitbekommen haben.
Die letzte Rezension dieser Dame, die im Zusammenhang mit der Schluchtensteig-Reise steht, datiert dann auf den 11.9.2020. Da waren sie etwas nördlich von Freiburg in der Rheinebene, also offenbar auf dem Rückweg durchs Rheintal via A5 und rasteten frühnachmittags in einem Café.
Besonders spektakulär ist das jetzt alles nicht. Das waren halt einige der zehntausend jährlichen Schluchtensteig-Wanderer.
Allerdings, auch wenn dieses wiederum für sich genommen gleichermaßen trivial ist, kann man festhalten, dass diese Gruppe mit dem Auto unterwegs war. Und sie möglicherweise ebenso wie Scarlett ihr(e) Auto(s) in Stühlingen hatten und dass sie, wie Scarlett es ja auch geplant hatte, am 10.09 Etappe #6 liefen. Sie also (vermutlich) auch ihr(e) Auto(s) da noch abholen mussten.
Das heißt, sie hatten das gleiche Setting wie Scarlett. Jedenfalls vermutlich. Wo sie in Todtmoos übernachtet haben, weiß ich leider nicht.
Wenn man die Ausgangssituation im Kopf hat, die einige für nicht unrealistisch ansehen, dass Scarlett nach dem Steinlaybrinth irgendwas anders machte als geplant und das damit zu tun hat, dass sie irgendjemand getroffen hat, dem sie vertraute und wo man eben irgendeinen Grund hatte sich woanders hinzubewegen, dann könnte ein solches Szenario natürlich irgendeine Verliebtheit sein. Irgendein toller Kerl, für den sie alles stehen und liegen lässt.
Etwas weniger klischee-romantisch wäre als ein anders mögliches Szenario denkbar, dass ihr jemand (z.B. aus dieser Gruppe mit der Asia-Rezensentin) anbot, sie schnell, am Vormittag nach Stühlingen zu fahren. Entweder weil die Gruppe selbst noch eins ihrer Autos dort hatte, oder einfach aus Nettigkeit.
Diese Gruppe hatte ja wie bereist erwähnt einen Pausentag eingelegt. Evtl. hat eines der Pärchen diesen Tag genutzt, um ihr Auto von Stühlingen nach Todtmoos oder Wehr zu bringen, sodass sie nach Etappe #6 diese Tortur bereits hinter sich hatten und die Schluchtensteig-Wanderungen gechillt in Wehr bei einem guten Essen ausklingen lassen konnten. Das andere hatte an dem Pausentag aber irgendwas anderes gemacht, sodass ein Auto noch dort stand.
Dazu muss man sagen, dass aus den Rezensionen hervorgeht, dass zumindest die Rezensentin jmd zu sein scheint, der auf ein gewisses Niveau wert zu legen scheint und die teils gern mehr zahlt für gute Qualität und Service, anstatt nur billig. Und so jemand würde ggf. gerne auf so eine Knochentour mit dem ÖPNV durch die Nacht nach Stühlingen verzichten. Sodass die Option, dass man das Auto schon vorher geholt hatte in besagtem Nicht-Wandertag nicht komplett abwegig scheint. Ebenso ist denkbar, dass es in der Gruppe Aufteilung gab. Vll sind nur einige die letzte Etappe gegangen, die anderen waren kaputt oder einfach nicht so ehrgeizig und kümmerten sich um die Autos.
Wie auch immer, jedenfalls falls die Gruppe oder Einzelne bzw. ein Einzelner aus ihr doch mit Scarlett zu hatte - es wäre ja denkbar, dass sie z.B. alle in der KBH übernachteten, sodass es doch zutrifft, dass sie die Asia-Rezension gemeinsam verfassten - wäre es denkbar, dass es dadurch einen Anknüpfpunkt gab, der mit der spekulativ vermuteten Planänderung am Vormittag des 10.9 zu tun haben könnte.
Will damit nicht sagen, dass es wahrscheinlich ist. Wahrscheinlicher ist in der Tat, dass es nur ein banaler Zufall ist mit der zeitl. Nähe der Rezensionen und dass es ansonsten keinen Zusammenhang gibt. Aber die andere Variante und ihrer manigfaltigen möglichen Subvarianten sind zumindest möglich. Gewisse Voraussetzungen sind ja gegeben (Auto, Stühlingen, Etappe #6 am selben Tag, alle in Todtmoos am 9.9). Aber vll konnte die Kripo das bereits alles klären. Angeblich haben sie das genauer und mit einigem Aufwand betrachtet, meinte der Herr KHK CW.