von Balou » Sonntag, 18. Januar 2026, 14:01:37
Scheich Manfred hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Januar 2026, 23:14:18
Ruf mal bitte eine Suchmaschine Deines Vertrauens auf und recherchiere Frau Anita Chaaban, Schweiz.
Frau Chaaban ist in der Schweiz ansässig und hat dort eine Initiave gestartet, die zur einer Gesetzesänderung bzgl. Regelung von Verwahrungsfristen von nicht therapierbaren Wiederholungstätern führte. Frau Schaban bewegte sich bei ihrem Vorhaben stets im Korridor der schweizerischen demokratischen Grundordnung, so ganz im Gegensatz zu Deinen fragwürdigen Vorstellungen. Das tirfft aber nicht das eigentliche Thema, du scheinst andere Methoden der Verbrechensaufklärung in Betracht zu ziehen; diese gibt es aber aus gutem Grund in der BRD und im gesamten Westen nicht, übrigens auch in den USA nicht.
Das ist interessant, die Frau hat was bewegt. Nun gibt es in der Schweiz ja auch annähernd so etwas wie eine echte Demokratie, mit ihren Volksabstimmungen. Wieviele gute Ideen ersticken denn wohl in Deutschland schon im Keim? Wobei ja auch hier der Weg der Initiativen gegangen werden könnte.
Bürgerinitiativen für Gesetzesänderungen in Deutschland beziehen sich meist auf die Europäische Bürgerinitiative (EBI), die EU-weit die Kommission zur Gesetzgebung auffordern kann (ab 1 Mio. Unterschriften). Auch nationale Initiativen sind möglich, etwa über Volksbegehren (je nach Bundesland) oder Petitionen an den Bundestag.
Ich sage es mal so: wenn schon Verbrechensaufklärung, warum dann teilweise auch noch mit gebundenen Händen? Erfolgreiche Prävention wäre ohnehin wirksamer. Wenn Polizeiarbeit dann aber auch noch aufgrund von finanziellen, juristischen oder moralischen Aspekten leidet, dann stimmt doch was nicht. Das ist halt meine Meinung. Verbrechen variieren in ihrer Schwere, das ist klar, und das gälte es auch zu berücksichtigen.
Wenn man so Dinge hört, wie in diesem Fall, dass das Handy nach dem Verschwinden nicht geortet werden durfte, jedenfalls ist es nicht passiert, dann macht man sich halt so seine Gedanken...
[quote="Scheich Manfred" post_id=318254 time=1768688058 user_id=10688]
Ruf mal bitte eine Suchmaschine Deines Vertrauens auf und recherchiere Frau Anita Chaaban, Schweiz.
Frau Chaaban ist in der Schweiz ansässig und hat dort eine Initiave gestartet, die zur einer Gesetzesänderung bzgl. Regelung von Verwahrungsfristen von nicht therapierbaren Wiederholungstätern führte. Frau Schaban bewegte sich bei ihrem Vorhaben stets im Korridor der schweizerischen demokratischen Grundordnung, so ganz im Gegensatz zu Deinen fragwürdigen Vorstellungen. Das tirfft aber nicht das eigentliche Thema, du scheinst andere Methoden der Verbrechensaufklärung in Betracht zu ziehen; diese gibt es aber aus gutem Grund in der BRD und im gesamten Westen nicht, übrigens auch in den USA nicht.
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Das ist interessant, die Frau hat was bewegt. Nun gibt es in der Schweiz ja auch annähernd so etwas wie eine echte Demokratie, mit ihren Volksabstimmungen. Wieviele gute Ideen ersticken denn wohl in Deutschland schon im Keim? Wobei ja auch hier der Weg der Initiativen gegangen werden könnte. [quote]Bürgerinitiativen für Gesetzesänderungen in Deutschland beziehen sich meist auf die Europäische Bürgerinitiative (EBI), die EU-weit die Kommission zur Gesetzgebung auffordern kann (ab 1 Mio. Unterschriften). Auch nationale Initiativen sind möglich, etwa über Volksbegehren (je nach Bundesland) oder Petitionen an den Bundestag.[/quote]
Ich sage es mal so: wenn schon Verbrechensaufklärung, warum dann teilweise auch noch mit gebundenen Händen? Erfolgreiche Prävention wäre ohnehin wirksamer. Wenn Polizeiarbeit dann aber auch noch aufgrund von finanziellen, juristischen oder moralischen Aspekten leidet, dann stimmt doch was nicht. Das ist halt meine Meinung. Verbrechen variieren in ihrer Schwere, das ist klar, und das gälte es auch zu berücksichtigen.
Wenn man so Dinge hört, wie in diesem Fall, dass das Handy nach dem Verschwinden nicht geortet werden durfte, jedenfalls ist es nicht passiert, dann macht man sich halt so seine Gedanken...