MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Caris » Sonntag, 05. April 2026, 21:19:12

MeTa hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 20:57:02 Danke - du hast es im Gegensatz zu @Gastleser kapiert, ich schrieb ja auch von einer Verstärkung durch mögliche BPS. Die Kombi dieser Störungen – oft als multisymptomatische oder kombinierte Persönlichkeitsstörung bezeichnet – erzeugt in der Tat ein hochexplosives Gemisch. Besonders die Verbindung aus der emotionalen Instabilität von BPS und der kühlen Skrupellosigkeit der APS/NPS macht das Verhalten für das Umfeld oft unvorhersehbar und gefährlich.

genau, man wird ihr wahrscheinlcih eine kombinierte Persönlichkeitsstörung diagnostizieren können. Die Borderlinemerkmale dominieren nicht bzw. haben auch einfach nicht die höchste Toxizität hier, sondern die im Rahmen von antisozial bzw. darüber hinausgehend die gravierenden emotionalen Defizite von Psychopathisch (ebenfalls nur als kombinierte PKS verschlüsselbar).
Was auch noch oft der Fall ist, ist, dass Frauen die eigtl. eher in Richtung narz. oder antisoziale PKS oder eben gar Psychopathie gehen, als Borderline diagnostiziert werden, weil es wohl politisch korrekter ist.
Im neuen ICD-11 kommt man um die Namen herum und kann einfach eine schwere PKS vergeben und dann optional die dazugehörigen Merkmale beschreiben. Da kann man sich dann individuell etwas Passendes zusammenbasteln.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von MeTa » Sonntag, 05. April 2026, 20:57:02

Kobra6 hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 19:01:30 Es ist absolut möglich, dass narzisstische (NPS), Antisoziale (APS) und Borderline-Störungen (BPS) (oderz. B. NPS und BPS) zusammen in einer Person auftreten, denn sie gehören alle zum sogenannten „Cluster B“ der Persönlichkeitsstörungen. Da sie denselben Ursprung haben (oft frühe Traumata oder genetische Faktoren), überschneiden sie sich häufig.

Man spricht dann von einer Komorbidität oder einer kombinierten Persönlichkeitsstörung.

Wenn z. B. diese drei Diagnosen aufeinandertreffen, entsteht ein sehr instabiles und oft gefährliches Verhaltensmuster:
  • Vom Narzissmus: Der Drang nach Bewunderung, das Gefühl der Überlegenheit und die Unfähigkeit, Kritik zu ertragen.
  • Vom Antisozialen: Die Missachtung von Regeln und Gesetzen, Skrupellosigkeit, fehlendes Reuegefühl und die Tendenz zur Manipulation oder Gewalt.
  • Vom Borderline: Die massive Angst vor dem Verlassenwerden, die chronische innere Leere und die extremen Stimmungsschwankungen (von Idealisierung zu tiefer Abwertung).
Es ist sogar recht häufig, dass Menschen mit einer antisozialen Störung auch narzisstische Züge haben oder dass Borderline-Patienten antisoziale Verhaltensweisen entwickeln, um ihren inneren Schmerz zu betäuben. Wenn alle drei vorliegen, spricht man oft von einer hochgradig dysfunktionalen Persönlichkeitsstruktur, die therapeutisch nur sehr schwer zu erreichen ist, da die Empathielosigkeit (NPS/APS) die Beziehungsarbeit (BPS) massiv blockiert.

Ich empfehle hier Otto F. Kernberg, der ein Buch dazu schrieb.
Aber warten wir den Prozess ab und was die Fachleute sagen.
Danke - du hast es im Gegensatz zu @Gastleser kapiert, ich schrieb ja auch von einer Verstärkung durch mögliche BPS. Die Kombi dieser Störungen – oft als multisymptomatische oder kombinierte Persönlichkeitsstörung bezeichnet – erzeugt in der Tat ein hochexplosives Gemisch. Besonders die Verbindung aus der emotionalen Instabilität von BPS und der kühlen Skrupellosigkeit der APS/NPS macht das Verhalten für das Umfeld oft unvorhersehbar und gefährlich.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Heckengäu » Sonntag, 05. April 2026, 19:15:19

Cocodiealte hat geschrieben: Mittwoch, 04. Februar 2026, 21:12:49(............: ..................)
Gab es eine Traueranzeige der Eltern/sonst. Familie von Fabian? Geboren am – gewaltsam aus den Leben gerissen am …. ?? Im Netz findet man dazu nichts.Ist der Geburtstag ein Geheimnis? Wurde ebenfalls von dieser Person (mMn durchschaubar manipulativ) bei dem Spendenaufruf ein Kleinkinder-Bild von Fabian ausgewählt? Es gab doch aktuellere Fotos.
(................., ................)
.
Spoiler
bk1.JPG
bk1.JPG (32.2 KiB) 625 mal betrachtet
.
Ich weiss nicht wie glaubwürdig das ist, denn der BK hat einen bösen Ruf und gehört zu jenen Schundblättern, die es mit der Wahrheit nicht genau nehmen. Die Blumendiebin wäre leicht zu ermitteln, wenn sie nicht gefangen im Turm mit Eisenkugel am Bein sässe, auf faulem Stroh mit hartem Brot und schalem Wasser. So kann man leichthin Andersgläubige verdächtigen, die natürlichen Feinde der christlichen Kirchenkasper.
Denn es hat noch niemals eine Muslima oder ein Muslim in 1400 Jahren Mitgefühl gezeigt. Das gibt es im Islam nicht.
Jane.Doe hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 17:56:11 Also Borderline seh da weniger. Eher narzisstisches Spektrum mit ausgeprägten antisozialen Komponenten.
Toxic auf Neudeutsch geschwurbelt
Eine toxische Beziehung ist eine ›schädliche Beziehung‹, die durch die Art, wie sie durch die Beziehungspartner geführt wird, einem oder beiden Beteiligten Schaden zufügt, ihnen Kraft und Energie, das Gefühl von Liebe und Geborgenheit raubt; kurz: eine toxische Beziehung macht unglücklich.

Denkt man diese Reihe weiter, so kann letztlich alles, was einem nicht guttut, was einem schadet, als toxisch bezeichnet werden: toxische Personen, eine toxische Familie, toxische Freundschaften, ein toxischer Lebensstil …
https://gfds.de/toxisch/

Die Nachbarn wurden in der Presse erwähnt, warum lässt sich der das gefallen, ständige Zänkereien und Beschimpfungen von dieser "bodabeisa Schendmärra" (Schwäbisch, ungefähr zu übersetzen mit: ein überaus bösartiges, streitsüchtiges, keifendes Weib), der ackert doch wie ein Tier um ihr Ställe für ihre x Pferde zu bauen, wo auch dann eine alte Mähre ihr Gnadenbrot einnehmen kann und sie dann ihre 4 Hotties am Wohnplatz hat und mit den Schlappen im Morgenrock raus kann; ihr dazu noch eine Geschäftsgrundlage nebenbei geschaffen hat, mit der sie wirtschaften kann, Pferde kaufen und verkaufen, auch an den Schlachter: Sind Franzmänner in der Nähe, schnalzen diese mit den Zungen. Und bald springen eine Handvoll Fohlen und Füllen (Hoffentlich mindestens 1 Pinto dabei, die hübschesten Pferde überhaupt) mit lustigen Bocksprüngen umher und die Dorfjugend hat was zu glotzen und amüsieren - anstatt in ihre Händys starr zu stieren, rund um die Uhr.
Doch das alles ist bereits zu einer nie zu verwirklichenden Geschichte zerronnen.

Wenn sich die Gefängnispforte wieder für diese Frau öffnet und sie untergehakt mit Katy Karrenbauer herausströmt, sind Opa und Oma schon lange Schocktot früh verstorben, Haus und Hof für Schuldenzahlen versteigert, die Schwester Försterin unsichtbar und ihre Pferde, in alle Winde zerstreut, inzischen ebenso ganz tot.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Sonntag, 05. April 2026, 19:02:17

Turmfalke23 hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 12:30:03 Tatverdacht ist in Deutschland ein juristischer Fachausdruck aus dem Bereich des Strafverfahrensrechtes sowie der Behörden  mit unterschiedlicher Ausprägung /Annahmen und deren Schlussfolgerungen daraus.

Hier nachfolgend einfach und schön beschrieben: …
Vielen Dank für deine Ausführungen zum Thema Tatverdacht.

Wie verhält es sich, wenn sich während einer Zeugenvernehmung ein Anfangsverdacht gegen den Zeugen entwickelt?
Gastleser hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 17:10:04 Apropos

ist die Borderline-Annahme aufgrund des durch Hubschrauberflug wohl authentischen Handgelenkfotos und @MeTa Darstellung

als wahrscheinlicher anzunehmen, oder ist das nur eine Begrifflichkeit für dieses breite Störungs-Spektrum?
Gina H. soll an einer Borderline-Persönlichkeitsstörung leiden. Für eine verbindliche Auskunft müssen wir die Hauptverhandlung abwarten.

[Hat sich mit dem Beitrag von @Kobra6 überschnitten.]

*********************

@Fragjanur
Herzlich willkommen im Kreis der Kontoinhaber!

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Kobra6 » Sonntag, 05. April 2026, 19:01:30

Gastleser hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 18:13:02 Damit bin ich d'ac­cord, bezüglich deiner und @Caris Meinung, aber die Fibrin-Faktor XIII-Spuren wären dann Zufall oder allgemein präsuizidales Handwerk, und wären keine „Borderline spezifische Ritz-Symptomatik“?
Es ist absolut möglich, dass narzisstische (NPS), Antisoziale (APS) und Borderline-Störungen (BPS) (oderz. B. NPS und BPS) zusammen in einer Person auftreten, denn sie gehören alle zum sogenannten „Cluster B“ der Persönlichkeitsstörungen. Da sie denselben Ursprung haben (oft frühe Traumata oder genetische Faktoren), überschneiden sie sich häufig.

Man spricht dann von einer Komorbidität oder einer kombinierten Persönlichkeitsstörung.

Wenn z. B. diese drei Diagnosen aufeinandertreffen, entsteht ein sehr instabiles und oft gefährliches Verhaltensmuster:
  • Vom Narzissmus: Der Drang nach Bewunderung, das Gefühl der Überlegenheit und die Unfähigkeit, Kritik zu ertragen.
  • Vom Antisozialen: Die Missachtung von Regeln und Gesetzen, Skrupellosigkeit, fehlendes Reuegefühl und die Tendenz zur Manipulation oder Gewalt.
  • Vom Borderline: Die massive Angst vor dem Verlassenwerden, die chronische innere Leere und die extremen Stimmungsschwankungen (von Idealisierung zu tiefer Abwertung).
Es ist sogar recht häufig, dass Menschen mit einer antisozialen Störung auch narzisstische Züge haben oder dass Borderline-Patienten antisoziale Verhaltensweisen entwickeln, um ihren inneren Schmerz zu betäuben. Wenn alle drei vorliegen, spricht man oft von einer hochgradig dysfunktionalen Persönlichkeitsstruktur, die therapeutisch nur sehr schwer zu erreichen ist, da die Empathielosigkeit (NPS/APS) die Beziehungsarbeit (BPS) massiv blockiert.

Ich empfehle hier Otto F. Kernberg, der ein Buch dazu schrieb.
Aber warten wir den Prozess ab und was die Fachleute sagen.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gastleser » Sonntag, 05. April 2026, 18:13:02

Jane.Doe hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 17:56:11 Also Borderline seh da weniger. Eher narzisstisches Spektrum mit ausgeprägten antisozialen Komponenten.
Damit bin ich d'ac­cord, bezüglich deiner und @Caris Meinung, aber die Fibrin-Faktor XIII-Spuren wären dann Zufall oder allgemein präsuizidales Handwerk, und wären keine „Borderline spezifische Ritz-Symptomatik“?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Jane.Doe » Sonntag, 05. April 2026, 17:56:11

Gastleser hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 17:10:04 Apropos

ist die Borderline-Annahme aufgrund des durch Hubschrauberflug wohl authentischen Handgelenkfotos und @MeTa Darstellung

als wahrscheinlicher anzunehmen, oder ist das nur eine Begrifflichkeit für dieses breite Störungs-Spektrum?

Also Borderline seh da weniger. Eher narzisstisches Spektrum mit ausgeprägten antisozialen Komponenten.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gastleser » Sonntag, 05. April 2026, 17:10:04

Apropos
Jane.Doe hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 16:47:13 […..] in der Gesamtsituation absolut krankhaft (unabhängig vom Fall) […..]
ist die Borderline-Annahme aufgrund des durch Hubschrauberflug wohl authentischen Handgelenkfotos und @MeTa Darstellung
MeTa hat geschrieben: Samstag, 04. April 2026, 13:53:57[…..]
Ihre Borderline-Störung verstärkt vermutlich den Drang, durch extrem dramatische und makabre Situationen eine Art von innerer Leere zu kompensieren und durch die Schockreaktionen anderer die eigene Existenz zu spüren.
als wahrscheinlicher anzunehmen, oder ist das nur eine Begrifflichkeit für dieses breite Störungs-Spektrum?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Jane.Doe » Sonntag, 05. April 2026, 16:47:13

Fragjanur hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 16:35:23 Das steht dort nicht so. Ich weise lediglich darauf hin, dass nicht sie durch die Kamera guckt und diese Bilder einfängt.
Ihr interpretiert hier, dass es genau jene Kutschfahrt war. Ich sehe einen schönen Feldweg, der endlos scheint und sie das nur als Intro nutzt in Erinnerung an ihr Pferd und die Ausfahrten. Mehr kann ich von hier aus einfach nicht da reindeuten und das solltest du mir auch zugestehen.
Sei Dir absolut zugestanden, wenn es Dir hilft. Für mich persönlich ist es in der Gesamtsituation absolut krankhaft (unabhängig vom Fall) und ergibt ein Muster (in Abhängigkeit zum Fall).

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Fragjanur » Sonntag, 05. April 2026, 16:35:23

Jane.Doe hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 15:10:29 Ein anderer hats gefilmt? Sorry. Aber was'n das für Argument? Sie hats veröffentlicht. Sie posiert. Sie hat die Anweisung gegeben.
Das steht dort nicht so. Ich weise lediglich darauf hin, dass nicht sie durch die Kamera guckt und diese Bilder einfängt.
Ihr interpretiert hier, dass es genau jene Kutschfahrt war. Ich sehe einen schönen Feldweg, der endlos scheint und sie das nur als Intro nutzt in Erinnerung an ihr Pferd und die Ausfahrten. Mehr kann ich von hier aus einfach nicht da reindeuten und das solltest du mir auch zugestehen.
weaselW hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 15:25:27

Mir ging‘s in erster Linie dabei um die Veröffentlichung mehrerer expliziter Fotos und Szenen des ihr geliebten dort tot liegenden Tieres und dass man dies anderen zur Schau stellt.

Die Bilder empfinde ich persönlich nach wie vor als verstörend für eine Veröffentlichung auf Social Media-Plattformen. Dabei spielte Rücksicht auf andere offenbar auch keine Rolle. Genauso war es ja später auch der Fall bei ihrem verletzten Unterarm.

Also zusammenfassend ging es hauptsächlich um ihr Verhalten…Geltungsbedürfnis, die Grenze des Schamgefühls und Respekt des toten Pferdes gegenüber.
Das mag alles sein, da will ich nicht widersprechen. Ganz unabhängig davon, waren das meine Gedanken beim erstmaligen Anschauen und auch den weiteren Malen. Ohne diese Verbindung zum Fall Fabian, hätte man nicht so geschlussfolgert. Das ist, worauf ich hinaus wollte.

Möglicherweise sagt das was über sie als Person aus, über ihren Charakter. Da warte ich aber erstmal weiter ab. Das, was sich hier im Fall bezüglich Fabian bei ihr auftut, sind für mich wahre Abgründe.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von weaselW » Sonntag, 05. April 2026, 15:25:27

Fragjanur hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 13:39:19 Ich betrachte das hier besprochene Video übrigens anders.

Ich sehe es nicht negativ konnotiert. Es zeigt den Verlust des geliebten Tieres und die Trauer der Tiere auf dem Hof. Tierische Trauer. So sehr ich ihr auch sonst nichts abgewinnen kann, kann ich ihr das hier nicht unterstellen, was einige von euch da reininterpretieren.
Das überrascht mich selbst am meisten.

Es fängt die Situtation ganz gut auf und blutrünstig finde ich es auch nicht. Nicht zu vergessen, ein anderer hat es gefilmt. Für mich zeigt es das o.g. sehr gut und mehr kann ich da auch nicht reindeuten.


Ich spreche ihr die Trauer um ihr geliebtes Tier keineswegs ab, die war sicher echt.
Mir ging‘s in erster Linie dabei um die Veröffentlichung mehrerer expliziter Fotos und Szenen des ihr geliebten dort tot liegenden Tieres und dass man dies anderen zur Schau stellt.
Schön ist es jedenfalls nicht, ein Foto des gerade erst zusammengebrochenen Pferdes, noch mit Kutschgeschirr, zu veröffentlichen.
Das Bild zum Ende hin - halbgeöffnete Augen, Blut läuft aus dem Pferdemaul - ebenso wenig.
Ein würdevolles Abschiedsvideo hätte durch Bilder aus glücklichen gemeinsamen Zeiten gestaltet werden können.
Dass sie sich beim Trauern und Weinen filmen ließ, okay - möchte man bestimmt für sich als private Erinnerung des Abschieds haben. Solch persönliche Momente zu veröffentlichen, nimmt jedoch jede Natürlichkeit und rückt nicht das Tier, sondern die eigene Selbstdarstellung ins Zentrum.
Man erkennt nicht, ob sie alles filmen lassen hat oder sie selbst teilweise hinter der Kamera stand.

Also wie gesagt, ihre Trauer kaufe ich ihr ab. Die Bilder empfinde ich persönlich nach wie vor als verstörend für eine Veröffentlichung auf Social Media-Plattformen. Dabei spielte Rücksicht auf andere offenbar auch keine Rolle. Genauso war es ja später auch der Fall bei ihrem verletzten Unterarm.

Also zusammenfassend ging es hauptsächlich um ihr Verhalten…Geltungsbedürfnis, die Grenze des Schamgefühls und Respekt des toten Pferdes gegenüber.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Jane.Doe » Sonntag, 05. April 2026, 15:10:29

Fragjanur hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 13:39:19 Ich betrachte das hier besprochene Video übrigens anders.

Ich sehe es nicht negativ konnotiert. Es zeigt den Verlust des geliebten Tieres und die Trauer der Tiere auf dem Hof. Tierische Trauer. So sehr ich ihr auch sonst nichts abgewinnen kann, kann ich ihr das hier nicht unterstellen, was einige von euch da reininterpretieren.
Das überrascht mich selbst am meisten.

Es fängt die Situtation ganz gut auf und blutrünstig finde ich es auch nicht. Nicht zu vergessen, ein anderer hat es gefilmt. Für mich zeigt es das o.g. sehr gut und mehr kann ich da auch nicht reindeuten.
Ein anderer hats gefilmt? Sorry. Aber was'n das für Argument? Sie hats veröffentlicht. Sie posiert. Sie hat die Anweisung gegeben.

Ich hab auch schon ein geliebtes Pferd verloren, das mich durch meine ganze Kindheit und Jugend begleitet hat. Den Teufel hätte ich getan und ihr die Kamera ins Gesicht gehalten, dass jeder da draussen das sehen kann!!!

Wenn Sie dieses Video nur für sich gemacht hätte, ok. Fragwürdig aber ja, könnte ich akzeptieren.
Wenn Sie dieses Pferd aufgebahrt hätte, mit Blumen, umringt von seinen Kameraden im Sonnenuntergang und aus der Ferne davon ein Bild gemacht hätte, wo man nicht die intimsten Gesichtszüge des Todeskampfes direkt noch sieht und dies veröffentlicht, ok.

Aber das hier.... das ist Inszenierung per Excellence. Sowas macht man nicht. Nicht mit geliebten Menschen, nicht mit geliebten Tieren. Da ist keine Hemmschwelle.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Fragjanur » Sonntag, 05. April 2026, 13:39:19

Ich betrachte das hier besprochene Video übrigens anders.

Ich sehe es nicht negativ konnotiert. Es zeigt den Verlust des geliebten Tieres und die Trauer der Tiere auf dem Hof. Tierische Trauer. So sehr ich ihr auch sonst nichts abgewinnen kann, kann ich ihr das hier nicht unterstellen, was einige von euch da reininterpretieren.
Das überrascht mich selbst am meisten.

Es fängt die Situtation ganz gut auf und blutrünstig finde ich es auch nicht. Nicht zu vergessen, ein anderer hat es gefilmt. Für mich zeigt es das o.g. sehr gut und mehr kann ich da auch nicht reindeuten.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gastleser » Sonntag, 05. April 2026, 13:00:25

Jane.Doe hat geschrieben: Samstag, 04. April 2026, 17:32:51 Das Pferd war bereits in einem Alter, in welchem man es nicht bei einer solchen Hitze alleine vor einen Karren spannt. Ich bin selbst Reiterin.
Und ein Aortenriss wird oftmals ausgelöst durch Überbelastung, sonst wäre Falltraining nicht nötig.

Ich kenne das Video in Gänze und zu Beginn sieht man noch wie es in der Knallsonne den Feldweg entlanggalloppierte für ein Tiktok.
Das muss kurz vor dem Verenden gewesen sein.
Bei den Ursachen und Wahrscheinlichkeiten für Aortenriss, bin ich allgemein anderer Auffassung, genauere Betrachtungen gibt es da „nur“ auf höheren Wettkampfebenen, aber passieren kann es immer. In diesem Fall ist aufgrund der Vorbelastungen ihres ehemals erfolgreichsten Turnierpferdes und der beschriebenen Leistungs-Situation, die Wahrscheinlichkeit dafür sicherlich deutlich höher.

Das Alter des Pferdes plus Turnier- und Trainingsbelastung in den Jahren davor plus Video in Gänze plus Aortenriss plus Tt ergibt ein katastrophales Bildnis. Furchtbar. Bin aus der Ecke Geländeritt, als Vielseitigkeit noch eine andere Bezeichnung hatte, und da sind rauher Umgang und Verletzungen nahe beieinander. Aber das, was hier über das Verhalten der Angeschuldigten dargestellt wird, ist sehr eindeutig und entspricht @Caris und deinen hypothetischen Beurteilungen.

Schämen soll sich die Gratlerin (= Taugenichts), die das getan hat


@Heckengäu hat mich mit seinen Bemühungen, hier eine Chautauqua zu etablieren, aus Sicht der Phaedrus-Figur, zu den Osterfeuern geleitet.
Zum Thema Feuerteufel, waren gestern zum Einbruch der Dämmerung ein paar Experimente machbar, den Freiwilligen Feuerwehren der Osterfeuerwachen sei Dank :D
Jane.Doe hat geschrieben: Mittwoch, 01. April 2026, 13:44:24 Nun, ich muss sagen bei dem Feuerfoto und dessen Ausstrahlung in xy hatte ich nicht wirklich das Gefühl, dass dort der angezündete Leichnam eines Kindes gezeigt wurde.... das ist aber rein gefühlsmäßig und möglicherweise auch gekoppelt an die von mir damals subjektiv wahrgenommene Lockerheit des Beamten vor der Kamera.
GästinF hat geschrieben: Mittwoch, 01. April 2026, 07:01:12 Was das Feuerfoto betrifft, wurde hier ja bereits ausgiebig über die Rauchentwicklung diskutiert und ob diese wirklich passend ist.
Grillanzünder „Normal“, aus „Nawaro‘s“ und Spritius benötigen ein paar Minuten, um eine deutlich gelbes Flammenbild zu erzeugen, mir wurde vermittelt dass das mit der noch sehr niedrigen Brennstofftemperatur bei Start des Feuers zusammenhängt. Etwas Wind dazu und Personenhöhe wird erreicht.
Aber das erstaunliche war das eigentliche Foto. Umgebende Osterfeuer hat eine Apfelkamera ohne KI-Chip unterschiedlichst interpretiert. Mit Abendrot am Horizont hat der Algorithmus das Feuer unscheinbar wiedergegeben und den Himmel farblich übermäßig betont. Mit viel Grün, Wald im Hintergrund und wenig Himmel über dem Horizont, hat der Algorithmus aus Orangetönen reine Gelb- bis Weißtöne produziert. Aus viel Rauch, dem Betrachter ins Auge (und Nase) springend, wurde „weniger“ und hellerer Rauch.
Die Flammen wurden immer deutlich größer auf Foto Bild dargestellt, als sie in Wirklichkeit mit den Augen zu sehen waren.
Keines der Fotos und Videos entsprach dem Bild, dass die eigenen Augen gesehen haben.
Die Art der Bildoptimierung hat sich ebenfalls von Foto zu Foto unterschiedlich entwickelt, der Algorithmus erscheint nicht richtig vorhersehbar. Ein beinahe „RAW“-Foto ist in der ersten Sekunde nach Aufnahme in der Fotoansicht erkennbar, bis der Algorithmus das Foto dann nachgeschärft, Farb- und Inhaltsoptimiert hat.
Wer eine Apfelkamera hat, kann das im kleinen Maßstab mit einer Kerzenflamme nachstellen.
Meiner Meinung nach ist das veröffentlichte Feuerfoto-Ausschnitt echt und nicht nachbearbeitet. Nachbearbeitet, in unbekanntem Ausmaß, hat es der Apfelkamera Algorithmus.
Aus der Osterfeuer Erfahrung von gestern schließe ich auf kleinere Flammen anderer Farbe. Ob gelblicher oder weißlicher oder mehr in das orangefarbene tendierend, die Farbe auf dem Foto wird wahrscheinlich nicht die tatsächliche sein.

„Computational photography“ ist die Ursache für das „unnatürlich erscheinende“ Feuerfoto.

Ist das Kutschenvideo usw. noch einsehbar und mit Warnungs-Spoiler verlinkbar?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Turmfalke23 » Sonntag, 05. April 2026, 12:30:03

Sronson hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 07:19:37 ---
Frage an die Experten: Wer entscheidet, ob jemand tatverdächtig ist und welche Bedingungen müssen vorliegen?

Schuldig ist sie erst, wenn ein Gericht sie verurteilt hat.[/u]

Tatverdacht ist in Deutschland ein juristischer Fachausdruck aus dem Bereich des Strafverfahrensrechtes sowie der Behörden  mit unterschiedlicher Ausprägung /Annahmen und deren Schlussfolgerungen daraus.

Hier nachfolgend einfach und schön beschrieben:

Verdachtsgrade
Folgende Verdachtsgrade werden im deutschen Strafprozessrecht unterschieden:

Anfangsverdacht
Der Anfangsverdacht beruht auf „zureichenden tatsächlichen Anhaltspunkten“ (§ 152 Absatz 2 StPO). Liegt ein Anfangsverdacht vor, muss die Staatsanwaltschaft nach dem Legalitätsprinzip – ggf. nach Durchführung eines sog. Ermittlungserzwingungsverfahrens – gegen den Beschuldigten ein förmliches Ermittlungsverfahren einleiten. Personenbezogene Daten, die etwa im Zuge einer polizeilichen Kontrolle erhoben wurden, sind zu speichern.

Hinreichender Tatverdacht
Ein hinreichender Tatverdacht ist eine Verdachtsverdichtung, die Voraussetzung für eine Anklage bei Gericht ist. Hinreichender Tatverdacht ist dann gegeben, wenn bei vorläufiger Beurteilung der Beweissituation eine spätere Verurteilung wahrscheinlich ist. Die Staatsanwaltschaft erhebt bei Vorliegen des hinreichenden Tatverdachts in der Regel öffentliche Klage in Form der Anklage oder des Strafbefehls (§ 170 Absatz 1 StPO), andernfalls stellt sie das Verfahren ein (§ 170 Absatz 2 StPO).

Die In-dubio-mitius-Regelung findet bei der Ermittlung keine Anwendung. Zu berücksichtigen ist aber von der Anklagebehörde bei Erhebung der Anklage die In-dubio-Regelung bei der Entscheidung des Gerichts. Hierauf wird auf die Wahrscheinlichkeit einer Verurteilung abgestellt. Nach Anklageerhebung prüft auch das Gericht den hinreichenden Tatverdacht, wenn es über die Eröffnung des Hauptverfahrens entscheidet. Grundlage des Eröffnungsbeschlusses (§§ 203, 207 StPO) oder Nichteröffnungsbeschlusses (§ 204 StPO) sind die vorangegangenen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft oder des Gerichts selbst.

Dringender Tatverdacht
Ein dringender Tatverdacht ist Voraussetzung für den Erlass eines Haftbefehls mit nachfolgenden freiheitsentziehenden Maßnahmen (§ 127 Absatz 2 StPO – Vorläufige Festnahme, § 126a StPO – Einstweilige Unterbringung). Dringender Tatverdacht wird ferner für die Untersuchungshaft (§ 112 StPO) und die Ausschreibung zur Aufenthaltsermittlung (§ 131a StPO) vorausgesetzt. Er liegt nur dann vor, wenn nach dem derzeitigen Ermittlungsstand eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass der Beschuldigte Täter oder Teilnehmer einer Straftat ist.[1] Dem Grade nach ist der dringende Tatverdacht stärker als der hinreichende. Jedoch kann der dringende Tatverdacht einer Ansicht nach ausnahmsweise bestehen, ohne dass der hinreichende Tatverdacht vorliegt. Denn eine Prognose, dass eine Verurteilung wahrscheinlich ist, verlangt der dringende Tatverdacht dieser Ansicht nach nicht; es genüge die Möglichkeit der Verurteilung.[2] Einer anderen Ansicht nach ist auch hinsichtlich der Möglichkeit der Verurteilung für den dringenden Tatverdacht eine hohe Wahrscheinlichkeit zu fordern.[3][4] Auch nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofes aus 1992 müssen für einen dringenden Tatverdacht „gerichtsverwertbare Beweise vorhanden sein, durch die der Beschuldigte mit großer Wahrscheinlichkeit überführt werden kann“.[5][6]

Richterliche Überzeugung
Die höchste Stufe des Tatverdachts ist die richterliche Überzeugung. Nur wenn das Gericht nach Durchführung einer Hauptverhandlung keinen vernünftigen Zweifel mehr an der Schuld des Angeklagten hat, darf es ihn verurteilen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Tatverdacht

Die Unschuldsvermutung und der Beschleunigungsgrundsatz bez. eines Hauptverfahrenstermines in diesem Fall gelten weiterhin m. E.
Die besondere Haftprüfung durch ein OLG nach den §§ 121, 122 StPO wurde hier schon ausreichend diskutiert.

Experte bin ich nicht, dafür gibts doch andere hier im Forum ;)

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Fragjanur » Sonntag, 05. April 2026, 11:19:36

GastausanderemForum hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 06:40:09
Ich sage nicht, dass das im vorliegenden Fall so ist. Ich will damit sagen, dass ich vorsichtig wäre mit "hat sich in Widersprüche verwickelt" also ist jemand schuldig
Sie hat sich aber in Widersprüche verwickelt.
Um Schuld geht es in dieser Aussage gar nicht.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Heckengäu » Sonntag, 05. April 2026, 10:59:16

weaselW hat geschrieben: Samstag, 04. April 2026, 18:24:05 Kein Sattel. Es handelt sich um Einspänner-Geschirr.
Danke. Wieder was gelernt.
Ich kenne mich mit den Details von Satteltypen und Wagen- & Kutschenschirrung absolut 0 aus und für mich sah es wie ein vielleicht etwas kurzer schwarzer Sattel aus, der neben dem Rücken des darniederliegenden verstorbenen Pferdes liegt. Ein Kummet war es nicht.
Spoiler
Bild
Die Gurgelsuche "Kutschgeschirr Grosspferd" gibt nicht das her was ich auf dem - zurecht eliminierten - Foto gesehen habe.
Einzig das ist am ähnlichsten, wenn auch erheblich kleiner als das in Erinnerung behaltene
Spoiler
Bild
Jetzt versteh ich auch warum es in meinem Heimatstädchen in den 50ern und 60ern 2 Sattler gab, bei der Menge an Lederzeug die für ein einziges Pferd benötigt wird. Das ist enorm! Und früher war das Pferd das einzige Grosstier das eine Person, eine Fracht, oder Menschen als Kutschenfracht zügig befördern konnte. Ochsen waren dazu auch in der Lage - wenn man viel Zeit hatte, nützlicher waren sie bei Feld- und Erntearbeiten.
Auch mein 1. Schulranzen wurde von einem der beiden Lederhandwerkern gefertigt.
Ich erinnere mich gut, wie ich ihn just an Ostern vor gefühlten 100 Jahren, auf einem Brettacher -Apfelbaum in der 1. Astgabel entdeckte, wo ihn der Grossvater listitg versteckt hatte! 8-) Es hatte doch etwas gedauert, da man gewohnt war am Boden zu suchen! :D

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Sonntag, 05. April 2026, 07:19:37

GastausanderemForum hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 06:40:09 Ist denn gesichert, dass Gina H. die ganze Zeit vor ihrer Verhaftung als Zeugin geführt wurde?
Nein.
Vielleicht hat Ohm bewusst von einer „Einlassung“ gesprochen, weil Gina H. zu diesem Zeitpunkt bereits als Tatverdächtige galt.

Nachtrag: Wurde sie darüber nicht informiert und konnte folglich nicht von ihrem Schweigerecht Gebrauch machen, wäre ihre „Zeugen“-Aussage im schlimmsten Fall nicht verwertbar.

Frage an die Experten: Wer entscheidet, ob jemand tatverdächtig ist und welche Bedingungen müssen vorliegen?
GastausanderemForum hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 06:40:09Ich will damit sagen, dass ich vorsichtig wäre mit "hat sich in Widersprüche verwickelt" also ist jemand schuldig
So hat es MW niemand formuliert. Sie geriet aufgrund ihrer widersprüchlichen Aussagen unter Verdacht. Dieser hat sich durch verschiedene Indiztatsachen erhärtet. Schuldig ist sie erst, wenn ein Gericht sie verurteilt hat.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von GastausanderemForum » Sonntag, 05. April 2026, 06:40:09

Sronson hat geschrieben: Freitag, 03. April 2026, 13:12:28 Es geht darum, dass Zeugen sich nicht einlassen, sondern aussagen. Eine Einlassung ist dem/der Beschuldigten vorbehalten. Zeugenaussagen sind nicht per definitionem wahr, denn ein Zeuge kann sich irren.

Nachtrag: Das ist jetzt aber Erbsenzählerei. Fakt ist: Gina H. hat gelogen.
Ist denn gesichert, dass Gina H. die ganze Zeit vor ihrer Verhaftung als Zeugin geführt wurde?

Ich nenne Dir mal ein Beispiel aus einem anderen Fall. Monika Weimars Anwalt Gerhard Strate hat in einer RTL-Doku zum Fall Weimar gesagt, deren Schwager Raymond Eliott sei zu Beginn der Ermittlungen ein paar Mal als Beschuldigter vernommen wurde.

Offiziell kommuniziert wurde das meines Wissens nie. Mir zumindest war er zumindest bis dahin immer nur als Zeuge präsent.

Was ich damit sagen will ist, dass der Status zwischendurch auch mal gewechselt haben kann.

Ach ja. Ich war immer der Meinung, dass Beschuldigte im Gegensatz zu Zeugen wegen einer Lüge nicht belangt werden können. Im übrigen kommt es auch vor, dass auch unschuldige Personen lügen, sich falsche Alibis besorgen etc

Ich sage nicht, dass das im vorliegenden Fall so ist. Ich will damit sagen, dass ich vorsichtig wäre mit "hat sich in Widersprüche verwickelt" also ist jemand schuldig

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Micha » Samstag, 04. April 2026, 23:43:47

Sronson hat geschrieben: Samstag, 04. April 2026, 17:14:16Beziehst du dich auf Fabians Mutter, seinen Vater, Gina oder auf alle zusammen?
Ich beziehe mich auf das gesamte familiäre Umfeld von Fabian. Kind Stammgast im Jugendclub,Kind mit 8 Jahren angeblich sehr selbständig,Kind erst um ca.20:30Uhr bei Polizei als vermisst gemeldet,obwohl die Mama am Nachmittag schon von der Arbeit zu Hause war.etc.etc.Natürlich sollten der/die Täter die Höchststrafe bekommen.Aver ich bleibe dabei,Fabian hatte bei keinem Elternteil so richtig ein Nest.

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