MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

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Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von RockyBalboa » Samstag, 30. August 2025, 23:10:44

gastxyz..me hat geschrieben: Samstag, 30. August 2025, 17:46:27 - geldbörse (wo?) gefunden, noch paar gulden und mark; vermutet: täter hat es verloren unterwegs
Der steckte hier im Zaun, den kann man da nicht verlieren: https://maps.app.goo.gl/gbHz3hbyAkpAai7b8?g_st=ic

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von gastxyz..me » Samstag, 30. August 2025, 17:46:27

07.07.2024
Noch immer auf der Flucht! Der ungelöste Campingmord an Truus und Harry Langendonk | Crime Time Doku
https://www.youtube.com/watch?v=C7tQqxuv72g
transcript unten


die taxifahrer
- elegant gekleidet
- verschwitzt, riecht nach schweiß
- schmutzige hände
- unangenehmer geruch wabert
- dunkler Anzug
- helles hemd mit Krawatte
- schulterlange blonde Haare
- 180 - 185cm groß
- 30-35 jahre
- österreichischer oder bayrischer dialekt

langendonks
- spielen daheim klavier
- sind anfang 60
- start urlaub am 29 mai 1997 zur deutschen alpenstraße
- fotos von siegmaringen, Neuschwanstein und Linderhof
- oberammergau, garmisch

tat 7. juni 1997
- 7 juni 1997 in marquartstein bei traunstein
- 12:30 Uhr Wirtshaus zum Schlossberg (sitzen drinnen, wetter schön, tee, ein essen für harry; kaufen bierglas souvenir)
- siegmaringen
- tankstelle anruf von telefonzelle schwiegersohn in NL - wollen noch am chiemsee bleiben paar tage, kaufen 2x eis
- durch Traunstein bis zur B304, dort parken am hölzl (litzlwalchen)
- räumen tische und stühle raus
- am nachmittag werden sie mit 1 oder mehr personen dort gesehen
- schreie werden gehört

- gegen 18 uhr dann auch schüsse
- gegen 20 uhr räumt jemand tische und stühle ein
- 20-20:15 fährt das wohnmobil los. genaue strecke unbekannt.
- (wohl später) werden am tatort versteckt: TISCHBEIN zur abwehr von harry langendonk, kaputte EINSTIEGHILFE
- etwa 3 stunden fahrzeit, fast 300km
- brandort am wegrand neben dem Autobahnkreuz nürnberg-ost
- 0:30 wird das wohnmobil gesehen von zeugen
- 0:55 notruf, dass es brennt
- Reisepässe langendonk im gras neben wohnmobil
- kamera (wo?) gefunden, film rausgerissen
- geldbörse (wo?) gefunden, noch paar gulden und mark; vermutet: täter hat es verloren unterwegs
- gegen 2 Uhr nachts 8 Juni 1997: bei Taxizentrale in Nürnberg wird taxi zur bushaltestelle in altenfurt gerufen (rand von nürnberg)
- 02:10 taxifahrer an bushalte altenfurt bei nürnberg
- fahrgast will hinten sitzen (ist mir unklar, warum er hätte VORNE einsteigen sollen; das ist absolut unüblich, macht man nicht
- fahrtziel: nürnberger bahnhof
- will mit francs bezahlen
- lässt sich 100 francs zusätzlich wechseln vom taxifahrer
- geht ins bahnhofsgebäude
- 02:30 uhr er steigt in ein taxi2 am nürnberger hbf
- wieder rückbank
- fahrtziel: münchener flughafen, dann bahnhof münchen, dann marquartstein
- 03:41 uhr nach 1h fahrtzeit im chiemgau fährt taxifahrer an raststätte, karte kaufen
- raststätte ist videoüberwacht, aber fahrgast nicht erkennbar
- 05:10 auf der straße vor marquartstein dirigiert fahrgast zum bushäuschen litzlwalchen
- fahrgast läuft richtung wald
- irgendwann hält polizei mehrere täter für möglich
.
.
AUFKLAPPEN - komplettes transcript
.
es ist schon mitten in der Nacht als der Taxifahrer einen Auftrag erhält
mitten im nirgendwo wartet ein Mann auf ihn
bereits von weitem sieht er ihn an einerbushaltetestelle stehen
und sein Aussehen verwundert den Taxifahrer
sein Fahrgast ist elegant gekleidet
und trotzdem ist sein Äußeres ungepflegt:
verschwitzte, Haare schmutzige Hände und ein unangenehmer Geruch umgibt den Fremden

0:31
auch Tage später kann sich der Taxifahrer noch gut an den
ungewöhnlichen Fahrgast erinnern als er die Lokalzeitung aufschlägt und über
eine brutale und entsetzliche Tat aus der Region liest.
plötzlich wird ihm eines klar: sein seltsamer Fahrgast war der Täter
ein Phantom das bis heute untergetaucht ist - in einem der rätselhaftesten coldcases Deutschlands

1:05
der letzte Urlaub
Truus und Harry Langendonk haben sich schon lange auf ihre Rente gefreut: endlich können sie ihre Zeit nutzen um die Welt zu bereisen
das Ehepaar lebt im niederländischen ??delden??, nur 20 Minuten von der deutschen Grenze entfernt
sie führen ein glückliches und ruhiges Leben. ihr Haus ist voller gemeinsamer Erinnerungsstücke
sie kümmern sich gernum ihre Enkelkinder und spielen in der Freizeit zusammen klavier

1:38
ihren gemeinsamen Betrieb haben sie bereits vor einiger Zeit verkauft
nun mit Anfang 60 wollen sie ihre Rente in vollen Zügen genießen
und haben sich dafür ein Wohnmobil gekauft

am 29 mai 1997 geht es für die 62jährige Truus und ihrem 2 Jahre älteren Ehemann wieder auf reisen
ihr Ziel ist die deutsche Alpenstraße die sie mit ihrem Camper entlang fahren wollen
nach ein paar Tagen erhalten ihre Töchter die erste Postkarte ihrer Eltern
sie sind im badenwürttembergischen siegmaringen
von dort aus fahren Sie weiter zu den Schlössern Neuschwanstein und Linderhof
alles festgehalten mit ihrem Fotoapparat

doch nicht die langendonks werden später ihre Bilder entwickeln und sie in ihr Urlaubsalbum kleben
es ist die Polizei die die Reiseroute des Ehepaares genaustens nachvollziehen muss
und auf den Bildern jeden noch so kleinen Hinweis sucht
der andeuten könnte, warum der Urlaub der langendonks solch ein schreckliches Ende nehmen musste

ihre Reise führt Truus und Harry weiter nach oberammergau und nach garmisch,
von wo sie einen Brief verschicken
am 7 juni 1997 kommt das Ehepaar in der Gemeinde marquartstein im oberbayerischen Landkreis Traunstein an

2:58
gegen 12:30 Uhr betreten Sie das Wirtshaus zum Schlossberg
wie eine Kellnerin später aussagt
trotz des schönen Wetters setzen sich die langendonks nach drinnen
Harry bestellt Essen Truus trinkt nur einen Tee
sie erzählen der Kellnerin dass sie bereits seit Tagen in ihrem Wohnmobil unterwegs sind
und kaufen im Wirtshaus ein Bierglas als Souvenir
bevor sie wieder in ihr Wohnmobil steigen und ins nahegelegene Siegsdorf fahren

irgendwann zwischen 13:30 Uhr und 14:30 Uhr rufen Sie dort
von einer Telefonzelle bei einer Tankstelle zu Hause an
sie sprechen mit ihrem Schwiegersohn und erzählen
dass sie am chiemsee sind und hier noch einige Tage bleiben

nachdem sie aufgelegt haben, tankt das Ehepaar und sie kaufen sich zwei Eis in der Tankstelle
während ihrer gesamten Reise bezahlen die langendonks in bar
sie mögen keine Kartenzahlung und haben dafür extra
einiges an Bargeld in Gulden France Mark und Schilling dabei

3:59
von Siegsdorf fahren die langdonks weiter
einmal quer durch Traunstein bis zur B304, wo sie auf einem Feldweg ihr Wohnmobil abstellen
genau am waldrand des litzlwelchener hölzels
litzweichen ist nur spärlich besiedelt ein paar Bauernhöfe und Häuser befinden sich in der Nähe
sowie ein Flugplatz für Modellflieger
sonst gibt es nur Felder, Wiesen und den Wald
warum es TR und Harry ausgerechnet nach litzlweichen gezogen hat, ist bis heute unklar
es gibt keine Hinweise darauf warum sie dort Halt gemacht haben
oder ob sie vorher jemand kennengelernt haben, der sie dort an den Waldesrand gelockt hat
nur eines weiß das Ermittlungsteam: hier wird das Ehepaar sterben

der perfekte Mord

5:00
am Nachmittag des 7 Junis werden die langendonks gesehen
wie sie am Waldrand ihr Wohnmobil abstellen und Tische und Stühle nach draußen tragen
Menschen die gerade auf dem Modellflugplatz sind sehen dass neben den langendonks
noch weitere Personen am Wohnmobil sind
wie viele es genau sind können sie jedoch nicht erkennen
ebenso nicht woher diese kamen
oder ob die langendonks sie bereits mit ihrem Wagen mitgenommen haben
einige aus dem Dorf hören laute Stimmen und schließlich auch Schreie aus Richtung des

5:30
und gegen 18 Uhr hören zahlreiche Zeugen und zeuginnen Schüsse
alarmiert sind sie davon jedoch nicht
sie vermuten dass ein Jäger im Wald unterwegs ist
und dass die Schreie von einem reh stammen

dass gerade zwei Menschen in hörweite von ihrem Dorf brutal ermordet werden
scheint niemand für möglich zu halten
truus und Harry langendonk haben sich gegen den oder die Angreifer gewehrt
wie die Polizei später ermittelt

06:07
im Wald finden Sie ein Tischbein, das Harry zur Selbstverteidigung im wohnwagen hatte
geholfen hat es ihm nicht
er wird mit einem Kopfschuss hingerichtet
bevor der Täter ihm obwohl er bereits tot ist die Kehle durchschneidet
truus langendonk trifft eine Kugel in die Brust
getötet wird sie anschließend ebenfalls durch einen Schnitt in die Kehle

06:30
die Menschen auf dem Modellplatz sehen nach den Schreien und Schüssen
eine Person am Wohnmobil hin und Her gehen
ein weiterer Grund warum niemand auf die Idee kommt, den Notruf zu wählen
zwei Stunden steht das Wohnmobil noch am Waldrand
während in litzlweichen das Leben weitergeht ohne dass jemand von ihnen ahnt
dass nur wenige hundert Meter von ihnen entfernt gerade zwei Menschen sterben mussten
und ihr kleines Dorf der Tatort einer der rätselhaftesten Mordfälle in der
deutschen Kriminalgeschichte wird

bis heute stellen sich die Behörden immer wieder die Frage
was gewesen wäre wenn jemand die Polizei gerufen hätte
hätten sie den Täter dann längst geschnappt, hätten sie endlich Gewissheit
warum Trus und Harry langendong sterben mussten ?
hätten sie endlich Antworten auf ihre vielen Fragen ?
doch es hat niemand die Polizei alarmiert

07:20
der erste von vielen Momenten in denen der Täter unwahrscheinlich viel
Glück hatte und somit den scheinbar perfekten Mord begehen konnte

keine Spuren
gegen 20 Uhr sehen Zeugen und zeuginnen Bewegung am Wohnmobil
jemand lädt die Stühle und den Tisch ein
es ist der Mörder der sich Zeit gelassen hat und mehrere Stunden
unbemerkt weiter am Wald ran stehen konnte
während zwei tote Menschen vor dem Wohnmobil lagen
auch das tote Ehepaar lädt der Täter in den Wagen

08:04 die einsteighilfe des Wohnmobils übersieht er
diese wird später am Tatort gefunden ebenso wie das
08:11 Tischbein mit dem sich Harry verteidigen wollte

08:18
zwischen 20:00 und 20:15 Uhr setzt sich das Wohnmobil in Bewegung und lässt
litzweilchen hinter sich, vermutlich fährt dann Richtung Autobahn
ein genaues Ziel scheint er nicht zu haben
er fährt mit dem Wohnmobil und den zwei Toten im Wagen in Richtung Norden
mehr als 3 Stunden höchst wahrscheinlich so lange bis der Tank leer ist

08:40
an einer Waldstraße neben dem Autobahnkreuz nürnberg-ost bleibt das
Wohnmobil stehen im Tank sind nur noch 3 liter
fast 300 km hat es der Mörder unbemerkt hier her geschafft
mittlerweile ist es nachts gegen 0:30 Uhr
sehen Menschen dass das niederländische Wohnmobil dort am Wegrand parkt

um 0:55 Uhr geht der Notruf bei der Feuerwehr ein:
ein brennendes Fahrzeug in der Nähe des autobahnkreuzzes nürnberg-ost wird gemeldet
als die Feuerwehr eintrifft steht es bereits lichterloh in Flammen und die Hitze hat
die Verkleidung des Wagens zerstört

erst bei den Löscharbeiten entdeckt die Feuerwehr im Inneren des Fahrzeugs zwei
mittlerweile vollständig verkohlte Körper
es ist kein gewöhnlicher Fahrzeug brannt
hier hat jemand versucht die Spuren eines Doppelmordes zu verwischen
das Verhalten des Mörders am Tatort gibt der Polizei bis heute rätsel auf

09:36
den Wagen hat er mit der Gasflasche die im Wohnmobil war in Brand gesteckt
davor hat er jedoch einige Dinge aus dem Wohnmobil entwendet die er rund um den Fundort
entweder wahlos entsorgt oder fallen gelassen hat

09:54
die Reisepässe von Trus und Harry langendonk liegen im Gras neben dem
brennenden Fahrzeug wodurch die Toten schnell identifiziert werden können
auch die Kamera des Ehepaares hat er vor dem Brand gerettet
allerdings hat er den Film rausgerissen

das Ermittlungsteam kann nicht ausschließen dass der Doppelmörder
auf einem der Bilder drauf sein könnte
doch die Fotos die sie retten können, zeigen lediglich urlaubsaufnahmen der langendonks
auch das portemonnee findet die Spurensicherung: in ihm sind noch einige Mark und guldenscheine
vermutlich hat es der Täter auf seiner Flucht verloren

10:26
die Ermittlung gestalten sich schwierig
die Flammen haben sämtliche Spuren und vor allem die mögliche DNA die der Täter
im Auto hinterlassen haben könnte vernichtet
außerdem ist die Spurensicherung überzeugt dass
der Fundort des Wohnmobils nicht der Tatort sein kann
denn sie finden keine patronenhülsen
wo das Ehepaar jedoch getötet wurde kann sich die Polizei nicht erklären

dass der Tatort 300 km entfernt liegt ahnt zu diesem Zeitpunkt niemand von ihnen
in den nächsten Tagen bestimmt der rätselhafte Doppelmord die regionale Presse
und die Polizei bittet um Mithilfe bei der Klärung des Falls

11:06
auch zwei Taxifahrer lesen über die entsetzliche tat
sie sind sich sicher dass Sie wissen wer der Mörder ist

11:22
Unbekannter Fahrgast
BILD 11:31 DIE BUSHALTESTELLE1 in nürnberg-altenfurt (fahrt1 nach münchen)
es ist gegem 2 Uhr in der Nacht des 8 Juni 1997 als ein Anruf bei der Taxizentrale in Nürnberg eingeht
von einer Telefonzelle in Altenfurt am äußersten Rand von Nürnberg ruft
ein Mann an, der ein Taxi zu einer Bushaltestelle dort bestellt

um 2:10 Uhr kommt der Taxifahrer1 an
er sieht den unbekannten schon von weitem
er trägt einen dunklen Anzug, ein helles hemd mit Krawatte
und er hat schulterlange blonde Haare

11:59 BILD PHANTOMBILD des Taxifahrers1 nürnberg-altenfurt nach dem brand

auf den ersten Blick vermutet er dass der Mann auf Geschäftsreise sein muss so wie er gekleidet ist
doch die frühe Uhrzeit verwundert ihn
der Taxifahrer macht ihm die Beifahrertür auf, sein Fahrgast schlägt sie jedoch sofort wieder zu
und steigt hinten ein
er will zum Nürnberger Bahnhof

12:17
im Auto erhascht der Taxifahrer ein genaueres Bild auf seinen Fahrgast und es irritiert
die Kleidung des Mannes ist elegant, aber gleichzeitig ist er sehr ungepflegt
er hat schmutzige Hände, verschwitzte Haare und riecht stark nach Schweiß
erst nach ein paar Kilometern fragt er den Taxifahrer ob er auch in Francs bezahlen kann
ein weiterer Grund warum er sich auch Tage später gut an den Fahrgast erinnern kann

es ist ein Detail dass auch die Polizei davon überzeugt dass der Taxifahrer den Mörder
von Truus und Harry langendong in der Mordnacht gefahren hat
aus dem Gefundenen Portemonnaie des Ehepaares fehlten die Francs und Schilling

am Nürnberger Bahnhof lässt sich der mysteriöse Mann vom Taxifahrer
noch 100 Francs wechseln bevor ihn absetzt
er geht davon aus dass sein Fahrgast einen Zug nimmt
doch der Mann geht durch den Bahnhof und nimmt auf der anderen Seite
das nächste Taxi

es ist 2:30 Uhr und der Unbekannte steigt wieder auf der Rückbank des nächsten Taxifahrers ein
auch ihm fällt der ungepflegte Zustand des Mannes auf
beide Taxifahrer beschreiben ihn als
- etwa 1,80 m bis 1,85 groß
- er ist zwischen 30 und und 35 Jahre alt und
- spricht entweder österreichischen oder bayerischen Dialekt

der Mann fragt den Taxifahrer ob er mit Karte bezahlen könne
dieser verneint, also müsse er ein bar bezahlen
diesmal will er ein Schilling bezahlen
ebenfalls Geld was aus der Brieftasche der langendonks fehlt

ein genaues Ziel kann der Mann dem Taxifahrer nicht nennen
erst will er zum münchener flughafen, dann zum bahnhof nach münchen
schließlich sagte ihm dass er nach marqartstein wolle
die kleine Gemeinde in der Truus und Harry langendonk am Tag ihres Todes
im Restaurant mittaggegessen haben

14:10
immer wieder gibt es deshalb während der jahrzehntelangen Ermittlung den Verdacht,
dass der Mörder das Ehepaar bereits in Marqartstein getroffen
und sie zum tatort nach lützlweichen gelockt hat

14:20
besonders gesprächig ist der unbekannte Mann auch bei seiner zweiten Taxifahrt nicht
er erzählt dass er seine Freundin treffen wolle
so oft wie der Mann allerdings während der Fahrt sein Ziel ändert
kommt dem Taxifahrer diese Aussage seltsam vor

mittlerweile ist das Taxi mit dem unbekannten Mann seit einer Stunde unterwegs
sie sind bereits in chiemgau angekommen als der Taxifahrer an einer raststätte halten muss
um sich einen Fahrplan zu kaufen weil er sich so weit außerhalb nicht auskennt
und auch der Fahrgast kann ihn nicht an ein Ziel lotsen kann

14:53
um 3:41 Uhr hält das Taxi an der Raststätte der Fahrgast bleibt im Auto sitzen
die raststätte ist video überwacht
doch der Taxifahrer hat ausgerechnet so gehalten dass der Fahrgast auf der Rückbank
nicht zu erkennen ist
abermals hat der mutmaßliche Mörder von Trus und Harry langendonk das Glück auf seiner Seite

15:01 BILD VOM TAXI AN DER RASTSTÄTTE

15:21
mit Hilfe der Landkarte schafft es der Taxifahrer fast bis nach marqartstein
sie sind bereits auf der Straße die zum Ort führt
als der Fahrgast erneut sein Ziel ändert
plötzlich scheint er sich in der Gegend auch sehr gut auszukennen
er lotst den Taxifahrer durch die Straßen und scheint es ungewöhnlich eilig zu haben
da er immer wieder nachfragt wie spät es ist

15:42
es ist mittlerweile 5:10 Uhr als das Taxi mitten auf der Straße
an einem Bushäuschen neben einem Wald hält
hier soll der Taxifahrer den Fahrgast rauslassen
sie sind am Waldrand des litzweichner hölzels angekommen
nur wenige Meter vom Tatort des Doppelmordes entfernt
von dem zu diesem Zeitpunkt noch niemand weiß, dass sie sich an diesem Ort ereignet hat

der Taxifahrer sieht noch wie der Mann in Richtung des Waldes geht
und schließlich im Dickicht verschwindet und das scheinbar für immer

16:24
die Suche
mit Hilfe der Zeugenaussagen der beiden Taxifahrer nimmt die Polizei die Spur des rätselhaften Fahrgasts auf
die Aussagen führen sie schließlich an den waldrand von litzlweichen
wo sie nach Tagen der Ermittlung den Tatort finden
die Polizei geht davon aus dass der Mörder zum Tatort zurückgefahren ist
um sich zu vergewissern dass er keine Spuren hinterlassen hat
vielleicht hat er noch etwas mitgenommen was ihn hätte identifizieren können
Gewissheit hat die Polizei jedoch nicht, was er dort im frühen Morgengrauen gesucht hat

16:58 BILD EINSTEIGHILFE
sicher ist nur dass er die einsteighilfe des Wohnmobils
und das Stuhlbein mit dem sich Harry langendonk gewehrt hat
tief in den Wald getragen und dort versteckt hat

auch wenn die Polizei nun endlich den Tatort des Doppelmordes gefunden hat
kann er ihnen nicht den erhofften Durchbruch bringen
mittlerweile sind Tage vergangen
Tage in denen es unaufhörlich geregnet hat
jegliche Spuren die vielleicht noch am Tatort hätten gefunden werden können
wurden vom Regen weggespült

17:29
die Ermittlungen konzentrieren sich zu Anfang vor allem auf litzlwalchen und Umgebung
der Täter scheint sich hier ausgekannt zu haben
und irgendwo muss er nachdem er am Morgen nach dem Doppelmord am Tatort war untergetaucht sein
stand vielleicht noch sein Auto oder Fahrrad am Tatort
oder hat er in der Nähe gewohnt und ist zu Fuß nach Hause gelaufen
sie sind sich sicher dass er einen Bezug zur Gegend haben muss
wenn er nicht selbst hier lebt arbeitet er vielleicht in der Region oder hat Verwandtschaft

17:59
die Menschen vor Ort werden befragt
Arbeitsplätze und Bauernhöfe durchsucht, doch es gibt keinen Durchbruch
niemand scheint den Mann zu kennen und niemand passt auf die Beschreibung des Unbekannten
die Polizei versucht über die patronenhülsen, die einzige Spur die am Tatort sichergestellt
werden konnte, den Täter zu finden
sie stammen aus tokarev-pistole, die in Deutschland eher selten ist
und von der sowjetischen Armee genutzt wurde
es werden die tokarev die im Umland im Besitz sind eingezogen
aber auch hier gibt es keinen Treffer
keine der mehr als 30 beschlagnahmten Pistolen ist die Tatwaffe
bis heute wurde sie nicht gefunden
auch nach Österreich werden die Ermittlungen ausgedehnt

schließlich konnten die Taxifahrer nicht ausschließen,
dass ihr mysteriöser Fahrgast mit österreichischem Dialekt sprach
doch es gibt wieder keinen Durchbruch

es vergehen Monate und schließlich Jahre ohne Erfolg
um die 2000 Hinweise gehen bei der Polizei ein
die sich als falsche fährte herausstellen
und auch die Belohnung zur Ergreifung des Täters von mehr als 50.000 €
hat bisher nicht dazu geführt dass der Mörder gefasst werden konnte

nicht nur die Ergreifung des täters sondern auch sein Motiv
gibt der Polizei bis heute Rätsel auf
mussten Truus und Harry langendonk sterben weil es der Täter auf ihr Geld abgesehen hat?

19:24
doch wenn es ein Raubmord war warum hat er wahllos wertlose Dinge aus dem
wohnwagen genommen die er dann doch nur wegschmeißt oder wieso sollte er das gestohlene Geld
direkt wieder für mehrstündige Taxifahrten zum Tatort ausgeben
wurde das niederländische paar vielleicht wegen eines Streits getötet

haben sie ihren Mörder bereits beim Mittagessen in Marquartstein getroffen
haben Sie sich gut mit dem Mann verstanden und ihn mitgenommen nach
litzlweichen wo es zum Streit gekommen ist
doch wenn ja warum sollte der Unbekannte zufällig eine Pistole bei sich haben
oder hat der täter aus purer Mordlust getötet

ist er an diesem sonnigen Sommertag losgezogen um wahllos zu töten
war das Ehepaar das am abgelegenen waldrand Rast gemacht hat ein Zufallsopfer
auch das Verhalten des Täters gibt der Polizei bis heute Rätsel auf

20:18
mal geht der strukturiert und zielgerichtet vor
mal völlig chaotisch und kommt nur durch Glück davon
Glück dass niemand in litzlweichen nach den Schüssen die Polizei verständigt hat
Glück dass er während der mit zwei leblosen Körpern im Wagen nach Nürnberg
gefahren ist nicht angehalten wurde
und Glück weil der Taxifahrer am Rastplatz zufällig so gehalten hat
dass die Überwachungskamera ihn nicht aufgenommen hat
die Behörden gehen allerdings trotz seines teilweise chaotischen Vorgehens
davon aus dass der Doppelmord an Truus und Harry langendonk nicht seine erste Tat war

kaum ein Ersttäter würde direkt zwei Menschen als Opfer auswählen
auch die übertötung spricht dafür
der Täter hat schließlich das Ehepaar nicht nur erschossen
sondern ihn anschließend auch noch die Kehle durchgeschnitten

mittlerweile hält es die Polizei auch für möglich dass es mehrere Täter gibt
vielleicht war der mysteriöse Fahrgast gar nicht der Mörder des Ehepaares
sondern nur dafür zuständig den Wagen zu verbrennen und den tatort zu reinigen
während der Mörder untertauchen konnte

ebenfalls schließen sie nicht aus der Fahrgast für die Taxifahrten sein
Aussehen verändert hat und deshalb trotz seines auffälligen Aussehens
bislang unerkannt bleiben konnte

vielleicht trug er eine Perücke und die Polizei hält es für möglich
dass er sich nach den Taten umgezogen hat
der auffallend elegante Anzug könnte aus Harry langendonks Gepäck stammen
ob etwas von der Kleidung des Ehepaares fehlt
konnte nicht festgestellt werden da alles dem Brand zum Opfer fiel

bis heute ist die brutale Tat an Truus und Harry langendonk
nicht nur ein riesiges Rätsel sondern auch ungeklärt
ein Doppelmord der durch die Verkettung von Zufällen und Glück dem perfekten Mord gleich kommt
Truus und harrys drei Töchter sind heute im selben Alter wie ihre Eltern als sie getötet wurden
sie teilen ihr Leben in zwei Abschnitte
in das Leben mit ihren Eltern und das Leben danach,
das von der Trauer, den vielen Fragen warum ihre Eltern ermordet wurden und der Hoffnung
dass die Tat eines Tages doch noch aufgeklärt wird geprägt ist

22:30
bis heute können Sie sich an den Moment erinnern, als sie begriffen haben was passiert ist
sie kommen nicht wieder zurück nie mehr
das war der traurigste Moment, als wir einsehen mussten dass diese lieben und intelligenten Menschen
die wir immer um Rat fragten nicht mehr kommen würden
einzusehen dass sie uns und unseren Kindern immer fehlen werden
und auch einzusehen dass unsere Fragen nach dem Warum so lange ins Lehre gehen
bis die Polizei den Mörder findet
.


Tischbein am Hölzl, ist von harry langendonk (16:58 im video)
Tischbein am Hölzl, ist von harry langendonk (16:58 im video)
Screenshot 2025-08-30 173900.png (404.08 KiB) 65 mal betrachtet
.
Bushaltestelle Brandort altenfurt bei nürnberg, taxi1 nach nürnberg hbf (11:31 im video)
Bushaltestelle Brandort altenfurt bei nürnberg, taxi1 nach nürnberg hbf (11:31 im video)
Screenshot 2025-08-30 173814.png (319.62 KiB) 65 mal betrachtet
.
Raststätte im Chiemgau, Taxi2 kauft landkarte (15:01 im video)
Raststätte im Chiemgau, Taxi2 kauft landkarte (15:01 im video)
Screenshot 2025-08-30 173950.png (172.14 KiB) 65 mal betrachtet

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von RockyBalboa » Samstag, 30. August 2025, 15:07:16

Du bist der Weltmeister im Eigentore schießen :lol:

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von Data » Samstag, 30. August 2025, 12:40:52

Den Beitrag von Stiller Passagier habe ich nicht geschrieben. Ob eine KI Anwendung fand weiss ich nicht. Ja Rocky deine Thesen glänzen vorwiegend durch fehlerhaftes denken.

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von gastxyz..me » Samstag, 30. August 2025, 12:31:44

3 stunden später..

grundsätzlich denkbar wäre evtl
- die langendonks waren bereits die vorherige nacht am hölzl
- das war schön da, direkt am wald kann man auf die "toilette"
- sehr ruhig, umsonst

allerdings
- hätten am freitag abend die modellflieger das wohnmobil bemerken müssen, oder ?
- lediglich eine gastwirtin(?) aus den zuvor genutzten quellen (focus oder stiller passagier) sagte aus, dass sie glaubt, die langendonks waren schon zuvor am hölzl

vielleicht hat er sie bereits am vortag beobachtet von seinem spanner-punkt oder erst am samstag um 15 uhr gesichtet, als sie vom mittagessen zurückkommen

15 uhr
- er sieht (von zuhause, fernglas, spanner-station) ein wohnmobil am waldrand hölzl
- ein ehepaar am fahrzeug; bringt campingtische raus, stühle, was zu trinken auf dem tisch, richtet sich ein
- er packt sein zeug (handy, messer, polizeifunk..) und fährt(?) in den wald hinter dem wohnmobil
- pirscht sich an & beobachtet sie eine zeitlang

18 uhr
- vielleicht musste einer der langendonks austreten in der zeit; da könnte jemand als geisel genommen worden sein (pistole am kopf)
- oder als sie am tisch sitzen, kaffee trinken, erfolgt der angriff
- harry langendonk wird von hinten in den kopf geschossen
- truuis langendonk wird von hinten in die brust geschossen (stand so in einer der quellen)

:?: wie gut war der hölzl wohnmobil-stellplatz sichtbar aus der umgebung :?:

:?: welches messer wurde eigentlich verwendet? eines aus dem wohnmobil :?:

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von gastxyz..me » Samstag, 30. August 2025, 11:27:10

.. einen österreichischen akzent kann er auch gehabt haben, weil er eine österreichische frau hatte ..

winfried b/r (bis 1996 in haft AT)
- hat mit österreichischer konstantina in wien gelebt, jahre
- hat im gefängnis AT eine österreicherin geheiratet
- und viel freigang deswegen, sogar vorzeitige entlassung

winfried b/r (ab 1996 haftentlassung)
- soll mit der österreichischen ehefrau (aus gefängniszeit) am chiemsee gelebt haben
- weil er einreiseverbot (hausverbot) in österreich hatte (wegen mord konstantina)
- zieht in 2006 (frauke) wieder an den chiemsee (prien)

winfried b/r hat richtig potenzial. mMn.
- hochgradig manipulativ
- der kann vieles. chemie, verkauf, technik-ass
- telekom-superexperte

der kann auch richtig gewalt antun. mitten auf der straße. am hellichten tag.
frauen. so ziemlich immer. früher oder später. bis zum mord.
das sind die fälle die wir kennen.
eher wahrscheinlich, dass es noch viel mehr gibt...

bei seinem bruder, der in interviews gesprochen hat, habe ich mich - unbegründet eigentlich - gefragt, ob der nicht auch ein opfer seiner gewalt gewesen sein muss. als kind.

ich werde einen threat für winfried b/r aufmachen, wenns darf.
vielleicht überschätze ich den.
aber absolut nicht unwahrscheinlich, dass so ein kaliber ein top-serien-killer der extraklasse mit spitzen-skillset ist.


winfried b/r kommt 2027 frei.
dann 79 jahre. geboren 30.09.1948
sicherungsverwahrung wird geprüft.

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von RockyBalboa » Samstag, 30. August 2025, 11:03:35

Stiller Passagier hat geschrieben: Samstag, 30. August 2025, 07:30:54 Die Ereignisse zum Fall Langendonk mit seinen zwei Tatorten weist eine sehr dürftige Spurenlag auf.

Fazit: Meine KI besagt mir, hier liegt ein Doppelmordfall vor dessen Motivlage einen Rub ausschliesst.
Lieber Datahoelzl, das hat keine KI geschrieben. Die macht nämlich keine Rechtschreibfehler. Andererseits klemmt bei dir schon seit Jahren die Taste „e“ auf der Tastatur. Also schmink dir deine KI bitte ab.

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von gastxyz..me » Samstag, 30. August 2025, 10:48:47

Stiller Passagier hat geschrieben: Samstag, 30. August 2025, 07:30:54 Die Ereignisse zum Fall Langendonk mit seinen zwei Tatorten weist eine sehr dürftige Spurenlag auf. Auffällig ist nicht nur das vorgenannte, sondern auch dass von keinen Täter eigenen Spuren berichtet wird.
(...)
Genau dieses dürftige Spurenbild findet sich auch in Altenfurt wieder. Ob am Brandplatz, oder Taxibenutzer deute alles auf eine profihafte Tat hin.
stimmt schon.
deshalb denke ich an winfried b/r aus paderborn. der mit den konstantina und saskia-morden.
nach den podcasts halte ich den absolut für einen typ, der klotzt nicht kleckert.
ob er nackt in socken der frau die tür öffnet, wenn die von der arbeit kommt, oder wenns ums töten geht: winfried b/r fährt alles auf. der ist immer gründlich, gewissenhaft, volles programm garantiert. notarzt brauchste nicht rufen.
Stiller Passagier hat geschrieben: Samstag, 30. August 2025, 07:30:54Eigentlich so gut wie nicht bekannt, ist der Tathergang wie der Tatablauf. Berichte wird da nur von gehörten Schüssen, und dass sich dieser hinter dem Wohnmobil befunden haben soll. Ob sich der Tatablauf rekonstruieren lies darf ohnehin bezweifelt werden. Gestützt wird die Meinung durch die Witterung mit stark Regen wie dem späten Auffinden des Hölzl und dem allgemein dürftigen Spurenbild.
ich hab auf der vorherigen seite einiges zusammengefasst.
da wird klar, dass man sehr gut den zeitablauf/tatnachmittag rekonstruieren kann.
Stiller Passagier hat geschrieben: Samstag, 30. August 2025, 07:30:54Weiter ist auch so, dass von den 6 - 7 Schuss wohl 4 Treffer dabei waren. Was für bewegte Ziel wovon auszugehen ist, auf einen durchschnittlichen guten Schützen deutet. Zumal der erste Schuss ein Warnschuss gewesen sein dürfte.
kein warnschuss. direkt kopfschuss für harry langendonk.
frau langendonk 1x brust, vielleicht wegen defekter pistole. unklar ob sie gleich tot war.
definitiv mindestens 1x fehlschuss, defekte/klemmende pistole (hülse gefunden, verstehe ich so)
siehe vorherige seite https://het-forum.de/viewtopic.php?p=303736#p303736
Stiller Passagier hat geschrieben: Samstag, 30. August 2025, 07:30:54Fazit: Meine KI besagt mir, hier liegt ein Doppelmordfall vor dessen Motivlage einen Rub ausschliesst. Und der/die Täter keinen Ortsbezug haben. Der Taxibenutzer mit seinem Österreichischen Dialekt wie zuvor schon genannt, nur den Cleaner übernimmt.
klares nein. der war daheim da... mit seinem österreichischen akzent.
der kannte die gegend litzlwalchen/chiemsee richtig gut.

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von Stiller Passagier » Samstag, 30. August 2025, 07:30:54

Die Ereignisse zum Fall Langendonk mit seinen zwei Tatorten weist eine sehr dürftige Spurenlag auf. Auffällig ist nicht nur das vorgenannte, sondern auch dass von keinen Täter eigenen Spuren berichtet wird. Weiter lassen sich durchaus Hinweise finden welche das Indiz einer profihaften Tat bestätigen.

Was die Langendonk bewogen hat im Hölzl zu rasten ist unbekannt. Sicher ist nur, dass aus einer Laune heraus sich niemand an diesem Gott verlassen Ort aufhält. Und schon gar nicht Touristen. Da schon dieser Feldweg schlecht sichtbar ist, ist ein aufsuchen aus eigenem Antrieb zu verwerfen. Naheliegend dürfte von daher sein, dass die Langendonk mit dem Täter ins Hölzl gelangten. Was erstmal auf ein Vertrauen hindeutet. ( Hinweis auf ein Auftragsmord.)

Eigentlich so gut wie nicht bekannt, ist der Tathergang wie der Tatablauf. Berichte wird da nur von gehörten Schüssen, und dass sich dieser hinter dem Wohnmobil befunden haben soll. Ob sich der Tatablauf rekonstruieren lies darf ohnehin bezweifelt werden. Gestützt wird die Meinung durch die Witterung mit stark Regen wie dem späten Auffinden des Hölzl und dem allgemein dürftigen Spurenbild. Genau dieses dürftige Spurenbild findet sich auch in Altenfurt wieder. Ob am Brandplatz, oder Taxibenutzer deute alles auf eine profihafte Tat hin.

Nach was zu den gehörten Schüssen. Hieraus auf einen Zustand der Waffe zu schliessen, oder gar auf ungeeignete Munition kann nur der Glaskugel entsprungen sein. Und nicht weniger auch die Meinung, ein Profi würde sich niemals einer solchen Waffe bedienen. Tatsache ist, dass dies bis heute nicht gefunden wurde. Anbei auch nie wird. Eben profihaft der Vernichtung zugeführt wurde. Auch das gehörte Schussbild mit einem Schuss nachher kurze Pause, dann schnell 5 - 6 hintereinander bestätigt vorherige Auffassung. Weiter ist auch so, dass von den 6 - 7 Schuss wohl 4 Treffer dabei waren. Was für bewegte Ziel wovon auszugehen ist, auf einen durchschnittlichen guten Schützen deutet. Zumal der erste Schuss ein Warnschuss gewesen sein dürfte.


Fazit: Meine KI besagt mir, hier liegt ein Doppelmordfall vor dessen Motivlage einen Rub ausschliesst. Und der/die Täter keinen Ortsbezug haben. Der Taxibenutzer mit seinem Österreichischen Dialekt wie zuvor schon genannt, nur den Cleaner übernimmt.

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von gastxyz..me » Samstag, 30. August 2025, 07:20:22

chatgpt : mörder die harmonische ehepaare umbringen

Mögliche Tätertypen & Motive

1. Serientäter / Psychopathen
Manche Serienmörder oder Einzeltäter töten Paare aus einem inneren Zwang, Lustmotiven oder sadistischen Fantasien heraus.
Diese Täter wählen oft Paare in scheinbar harmonischen Beziehungen, weil sie z. B. Eifersucht, Hass auf Zweisamkeit oder eigene Beziehungstraumata projizieren.
Beispiel: Der „Zodiac Killer“ in den USA griff gezielt junge Paare in abgelegenen Gegenden an – vor allem nachts.


2. Räuber mit Eskalation
Einbruch oder Raubüberfall gerät außer Kontrolle


3. Täter mit Beziehungsstörungen / Hass auf Paare
Manche Täter haben eine gestörte Beziehung zu Liebe, Sexualität oder Nähe.
Harmonische Paare lösen Neid, Hass oder Rachefantasien aus.
In diesen Fällen handelt es sich manchmal um Täter mit sozialer Isolation, psychischen Erkrankungen oder traumatischen Beziehungserfahrungen.
Beispiel: Morde an Campingpaaren oder Paaren im Auto, wie bei gewissen ungelösten Serienmorden (z. B. „Lovers' Lane“-Fälle in den USA, auch deutsche Fälle wie Göhrde-Morde).

.. von mir: plus vielleicht nach langem gefängnisaufenthalt wegen beziehungstaten nun die aktuelle ehe auch schon wieder kaputt :?:
.. winfried b/r muss doch kapiert haben, dass das nicht klappt bei ihm ..

4. Ideologische oder rituelle Motive
glauben, durch das Töten von "glücklichen" Paaren eine Art „Gleichgewicht“ herzustellen

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von gastxyz..me » Samstag, 30. August 2025, 06:58:22

wenn ihm so wichtig war..
- dass der mord nicht im hölzl/litzlwalchen passiert ist
- dass er motivseitig nicht mit der tat in verbindung gebracht wird

warum.. hat er sie dann begangen :?:
könnte ein auftragsmord gewesen sein. solche hasser-auftraggeber gibt es sicher viele.
- aber den auftrag würde man nicht unbedingt an einen lokalen geben?
- der killer würde nicht am sonnigen samstag nachmittag mit modellfliegern nebenan zuschlagen?

warum.. waren die langendonks die opfer :?:
- es gab während der autofahrt streit mit dem autofahrer-täter, wie schon mal gesagt, vogelzeigen u.ä.
- er hat sie im marquartstein-restaurant gesehen; das war ihr letzter bekannter aufenthaltsort. von da aus sollen sie ziemlich direkt nach litzlwalchen gefahren sein. mit stop an der tankstelle + telefonat mit schwiegersohn.
lt marquartstein-bedienung wollten sie nach reit im winkl. aber die polizei glaubt nicht, dass sie da waren. um 15 uhr ca waren sie im hölzl
- er hat sie bereits zuvor beobachtet und die harmonie, ausgeglichenheit, gemeinsamkeit des älteren ehepaares, das seine reise und die damit verbundenen kleinigkeiten gemeinsam geniest, hat ihn zum mord gebracht.
ein narzist, der was älter ist und natürlich komplett beziehungsunfähig. die waren so anders als er.
ein narzist mit teleskop/fernrohr sollte nicht selten sein. vielleicht hat er sein umfeld kontrolliert?
lt einer aussage sollen die langendonks bereits die nacht zuvor am hölzl verbracht haben.

wi-N-fried b/r wäre etwa 1 jahr aus dem knast gewesen (1996 wohl entlassen, mord konstantina).
er könnte in der nähe schon zuvor zumindest zeitweise mit seiner österreichischen ehefrau gelebt haben.
in 2006 (frauke) zieht er ja nochmal an den chiemsee - nach prien (mord saskia im folgenden).


in seiner knast-zeit (wegen konstantina) bis 1996 hat sich der narzist winfried b/r bestimmt um sein leben betrogen gefühlt.
er war 12 jahre oder so im gefängnis. wie ungerecht, "wegen dieser schlampe". die hat die tat doch herausgefordert.

nachdem er ab 1996 "fest" mit seiner wiener ehefrau zusammenlebt, kann das nicht wirklich gut gegangen sein.
narzisten können sowas nicht.
davon abgesehen ist bekannt, wie winfried-b-r beziehungen so abgelaufen sind: horror für 99,9% der frauen.

:?: hat er nun statt hass auf frauen (ehefrau umbringen kann er sich nicht mehr erlauben),
einen hass auf harmonische paare abgearbeitet :?:

frauke liebs eltern hatten ja auch eine gute ehe.
mit erfolgen in der öffentlichkeit/politik, gutverdienender zahnarzt.
schönes haus, 3 gut geratene kinder.

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von gastxyz..me » Samstag, 30. August 2025, 05:19:26

nervenstärke
..nie dagewesen..?

hatte er polizeifunk dabei :?:
oder seine frau/ein helfer hat daheim abgehört und hätte (per handy, 3x klingeln lassen z.b.) informiert, falls was unterwegs ist?

schon sehr merkwürdig, dass am hellichten samstag nachmittag, mit modellfliegern in sichtweite, der ganze laute tatablauf mit schüssen und schreien ihm keinen großen zeitdruck bereitet hat

- er blieb nach den schüssen noch 2 stunden im wohnmobil (von 18 bis 20 uhr)
- fuhr dann in aller ruhe davon
- fuhr 300 km (ca) und mehrere stunden ohne sorge, dass "sie" ihn gleich einholen, nach dem kennzeichen gefahndet wird
- steht noch aufs taxi wartend an der bushaltestelle nähe brandort, die feuerwehr ist wohl an ihm vorbeigefahren (vielleicht sogar als er noch zu fuß unterwegs war)


..und wieder... für einen technikaffinen winfried b/r sicher kein problem. im gegenteil: tolles teil, genau richtig für ihn.

„Ein brutales Gekreische, eine Frau.“ Wieder Schüsse, mehrere hintereinander, dann
nichts mehr.
Josef Wirnshofer, Süddeutsche Zeitung, 29.01.2022
Der stille Passagier
https://www.reporterpreis.de/upload/wir ... 1183df.pdf
Dem Mann sei es schlicht und ergreifend – auch mit einer Portion Glück – gelungen, dass es keine Zeugen für die Tat gebe. „Das hat für ihn alles gepasst.“
welche Risiken er beim Abtransport der Leichen auf sich nahm
Freitag, 26.07.2019, 06:15 / Göran Schattauer
Kaltblütige Tat in Bayern / Doppelmord vor 22 Jahren: An diesem Fall verzweifelt selbst Deutschlands Top-Profiler
https://www.focus.de/politik/sicherheit ... 54831.html
.
AUFKLAPPEN - polizeifunk in DE 1997 (chatgpt, auszug)
Im Jahr 1997 konnte man in Deutschland den Polizeifunk tatsächlich noch vergleichsweise einfach "schwarz" (illegal) empfangen, denn zu dieser Zeit lief der Funkverkehr der Polizei in vielen Regionen noch analog und unverschlüsselt ab. Erst ab den frühen 2000er-Jahren begann schrittweise die Umstellung auf den heutigen digital verschlüsselten BOS-Funk (TETRA).

Man konnte spezielle Funkempfänger bzw. Scanner kaufen, die auf den Frequenzbereichen lagen, die von Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdiensten genutzt wurden.
Gängige Modelle: z. B. Uniden Bearcat, AOR AR-8000, Yupiteru MVT-7100 usw.
.
Bild

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von gastxyz..me » Samstag, 30. August 2025, 04:30:39

handy an der bushalte
..hatte der täter in 1997..

er hat sich abholen lassen :!:

- abgelegen, absolute hinter-dem-mond-bushaltestelle
- keine telefonzelle vermutlich vor ort
- muss er gekannt haben
- von busfahrten oder vorbeifahrten mit auto (er dirigiert taxifahrer2 hin)
- da fährt selten ein bus, vielleicht 1x linie (siehe unten, chatgpt)
- sonntag frühmorgens fuhr da vermutlich gar nix
- per anhalter im anzug von da zu der zeit/tag war sicher mission impossible, und zu auffällig

- handy war ohne zwangsvertrag, wenn ich mich recht erinnere
- handy war ohne "registrierung", konnte jeder kaufen, ohne ausweis
- aber nicht sehr viele mobilfunkanbieter; telekom war gut & günstig
- handy war zu dem zeitpunkt erschwinglich, nokia 200 mark oder weniger
- mobilgebühren auch gut
- aber eher was für technikaffine. wie z.b. winfried b/r der hatte bestimmt eins.
ich wurde "angefeindet" von leuten (20-30jahre): "sowas braucht man nicht", kein witz.

.
AUFKLAPPEN busse von litzlwalchen abzweigung 1997 linie 9513(chatgpt)
buslinie 9513

Gegenwärtige digitale Quellen listen nur die Haltestelle „Litzlwalchen Abzw.“ (Abzweigung), mit aktuellen Busverbindungen der Linie 9513. Diese existiert heute zwar, lässt sich jedoch nicht direkt auf das Jahr 1997 zurückverfolge

Hier ist der aktuelle Linienverlauf der Buslinie 9513 (Chieming) zwischen Traunreut und Kleeham, inklusive aller

Haltestellen der Buslinie 9513
- Traunreut
- Traunreut Kirche
- Tr Gymnasium
- Traunreut Traunring
- Traunreut Realschule
- Oderberg
- Traunwalchen Robert‑Bosch‑Str.
- Matzing, Abzw. Traunreut
- Litzlwalchen Abzw.
- Hub Abzw.
- Nußdorf am Kapellenberg
- Nußdorf Ort
- Nußdorf Neue Schule
- Wang
- Wang (vermutlich Zwischenstation oder Umkehrpunkt)
- Nußdorf Ort (erneute Durchfahrt möglich)
- Nußdorf am Kapellenberg (erneute Station)
- Abzw Manholding
- Sondermoning
- Laimgruber Straße
- Laimgrub
- Laimgrub (erneut – evtl. Kurzstopp oder anderer Bahnsteig)
- Kleeham
- Egerer
- Stöttham
- Chieming Seeäckerweg
- Chieming Tankstelle
- Chieming Oberwirt
- Kleeham (Ziel oder Endstation)
.

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von gastxyz..me » Samstag, 30. August 2025, 04:00:48

nach der tat
..was dem täter wichtig ist..

:arrow: tatort darf nicht hölzl sein
:arrow: motiv darf kein anderes sein: raubmord ist "akzeptabel"
overkill: opfer mausetot. erschossen, kehlenschnitt, verbrannt.

weit weg vom tatort-hölzl-litzlwalchen
- er wollte das wohnmobil anzünden, und das ging nicht in sichtweite der modellflieger
- allerdings hätte er auch noch ein paar stunden warten können, bis die weg waren und dann am tatort anzünden
- hat er nicht: KEIN TATORT HÖLZL bitteschön

wtf die einstiegsstufe
- wohl der hammer. und beleg, dass der tatort woanders sein sollte. so wichtig..!
- denn er kehrt zurück und versteckt die EINSTIEGS-STUFE des wohnmobils im angrenzenden wald unter einem baumstumpf
- allerdings hätte er die auch mit seinem auto entsorgen können und das noch weiter weg; die wurde schnell gefunden
- hat er nicht. weil er bereits am morgen nach der tat wieder vor ort war UND kein auto dabei hatte, kein auto hat..?
- auch da keine dna dran? keine fingerabdrücke..? naja..

nicht getankt
- vllt weil das auto so gut einsehbar war, man an tanke die leichen/blut (an sitzen..) hätte sehen können
- eher nicht ein fehlender tankschlüssel (wenn der deckel überhaupt abschließbar war)
Ein Mann hatte von hinten auf die beiden geschossen und ihnen die Kehlen durchschnitten.
Er zerrte die Leichen und die Stühle ins Wohnmobil und fuhr zwei Stunden später damit los.

Nach rund 300 Kilometern – der Tank war fast leer – bog der Täter nahe Nürnberg auf einen Waldweg ein, zündete das Fahrzeug an und flüchtete mit Bargeld und Wertgegenständen seiner Opfer.
Mit einem Taxi ließ er sich zurück in die Nähe von Traunstein fahren. Dort verliert sich seine Spur.

Eines steht für den Ersten Kriminalhauptkommissar allerdings fest:Schließlich setzte der Mörder alles daran, seine Opfer sehr weit wegzuschaffen. „Er wollte die größtmögliche Distanz zum Tatort herstellen“, so Horn.
Freitag, 26.07.2019, 06:15 / Göran Schattauer
Kaltblütige Tat in Bayern / Doppelmord vor 22 Jahren: An diesem Fall verzweifelt selbst Deutschlands Top-Profiler
https://www.focus.de/politik/sicherheit ... 54831.html
Sicher ist, dass der Täter Harry Langendonk mit einem Kopfschuss tötet.
Mehrere Zeugen hören eine Frau schreien, kreischen, die Modellflieger hören sie, die junge
Mutter hört sie, Truus Langendonk in Panik, eine Kugel bleibt in ihrer Brust stecken.
Wahrscheinlich ist, dass die Pistole des Täters eine Ladehemmung hat, dass er einmal durchrepetiert, die Auszieherkralle reißt ein unverfeuertes Projektil aus dem Lauf, es bleibt im Gras liegen, alles hochdynamisch, kann sein, dass die Frau weiter um Hilfe schreit, kann sein, dass der Täter seinen Wahnsinn deshalb beschleunigt. Sicher ist, dass er Truus Langendonk mit einem Kehlschnitt tötet, auch ihrem Mann schneidet er die Kehle auf, weiß der Teufel, warum er das noch tut, Harry Langendonk ist doch schon tot, weiß der Teufel, was ihn treibt an diesem Tag.
Josef Wirnshofer, Süddeutsche Zeitung, 29.01.2022
Der stille Passagier
https://www.reporterpreis.de/upload/wir ... 1183df.pdf

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von RockyBalboa » Samstag, 30. August 2025, 00:03:51

Ein statement bitte dazu vom lebenden Denkfehler auf zwei XBeinen. Danke.

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von RockyBalboa » Freitag, 29. August 2025, 23:41:18

IMG_7317.jpeg
IMG_7317.jpeg (407.32 KiB) 138 mal betrachtet
Warum „Profi/Geheimdienst“ sehr unwahrscheinlich wirkt
Chaotische, laute Tat ohne Abschirmung: Schüsse am helllichten Tag an einer Straße mit Zeugen; mehrere Anwohner hören Schüsse und Schreie. Ein Profi minimiert Sicht-/Hörbarkeit (z. B. Schalldämpfer, abgeschirmter Tatort) und Exposition.
Chiemgau24
Überkill & Hilflosigkeit am Tatort: Nach den Schüssen wurden den Opfern zusätzlich die Kehlen durchtrennt – das passt eher zu Kontrollverlust/Impuls als zu einem „cleanen“ Kill.
Chiemgau24
reporterpreis.de
Alte Ostblock-Pistole (Tokarev TT-33, 7.62×25): Solche illegalen Kriegswaffen waren in den 1990ern zwar im Umlauf, sind aber nicht typisch für standardisierte Profi-Setups moderner Täter.
Chiemgau24
Fluchtverhalten wirkt improvisiert: Täter fährt das Wohnmobil ~300 km nach Nürnberg, zündet es an, flieht zu Fuß, nimmt ein Taxi, zahlt in französischen Francs, und fährt gegen Morgen mit einem zweiten Taxi zurück in die Tatort-Nähe. Das ist riskant und hinterlässt viele Spuren/Zeugen – untypisch für eine vorgeplante Profi-Exfiltration.
reporterpreis.de
Chiemgau24
Ortsbezug & Dialekt: Beide Taxifahrer hörten bayerisch/österreichischen Dialekt; die Polizei leitet aus dem Verhalten (u. a. Rückkehr in die Gegend, sichere Lotsung) Ortskenntnis und lokalen Bezug ab – das spricht gegen eine externe Dienst-Operation.
Chiemgau24
Was (theoretisch) für „Profi“ sprechen könnte – und warum es hier schwach ist
Spurenverwischung: Verbrennen des Fahrzeugs und Wegwerfen von Beute (Geldbeutel/Kamera) zeigt, dass der Täter Spuren vernichten wollte – aber die Umsetzung war fahrig (mehrere Zeugen, Bargeld in verschiedenen Währungen, nächtliche Taxikette). Ein Profi minimiert Zeugen und bewegt die Leichen selten über hunderte Kilometer in auffälligem Fahrzeug.
Chiemgau24
Möglicher Raub als Anlass: Die Opfer führten Reisegeld in mehreren Währungen mit – das passt zu einem Raubmord, nicht zu einem Auftragsmotiv. Profis/Geheimdienste wählen i. d. R. zielgerichtete Opfer mit Motiv außerhalb von Zufallsraub.
Chiemgau24
Einordnung der plausibelsten Hypothese
Die Kripo Traunstein und mehrere Recherchen betonen seit Jahren den lokalen Bezug des Täters (Dialekt, sichere Ortslotsung, Rückkehr in die Nähe des Tatorts). Das Gesamtbild – laute, eskalierende Tat; improvisierte Flucht; Nutzung der gestohlenen Reisekasse; Standard-Waffe aus illegalem Altbestand – passt am ehesten zu einem lokalen Einzeltäter (Impuls-/Raubmord) und nicht zu einem angeheuerten Killer oder Geheimdienst.
Chiemgau24
reporterpreis.de
Bottom line
Auftragskiller: geringe Wahrscheinlichkeit – die Tat- und Fluchtweise ist zu laut, zu riskant, zu improvisiert.
Geheimdienst: sehr geringe Wahrscheinlichkeit – es fehlt jedes passende Motiv und die operative Handschrift.
Quellen (Auswahl): Rekonstruktionen und Polizeiaussagen u. a. bei Chiemgau24 (Tatwaffe, Tathergang, Taxis, Ortsbezug), Stern (Ermittlerfazit „Ortsbezug“), sowie die preisgekrönte SZ-Reportage „Der stille Passagier“ mit den detaillierten Taxi-Zeugenaussagen.
Chiemgau24
reporterpreis.de

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von gastxyz..me » Freitag, 29. August 2025, 23:02:35

raubmord vortäuschen ?

da er nach den schüssen 2 stunden im wohnmobil verbracht hat, sollte er sich gut überlegt haben, was er mitnimmt und was nicht.
bevor er das wohnmobil anzündet, legt er die "beute" raus.

er nimmt diverses geraffel mit: geige, schlüsselbund ...
aber dann.. postwendend auf dem fußweg zur bushaltestelle wirft er das in die büsche..

weil es aussehen soll, wie ein raubmord.
weil es keiner war :!:

deshalb könnte man an "beziehungstat" und "auftragsmord" denken.
aber auch an typen wie winfried b/r. die gerne töten.
so clever sind, und das in ihrer der rest-der-welt-ist-doof-menschenverachtung immer mal wieder unter beweis stellen müssen.

was auch immer: er wollte sein wahres "motiv" vertuschen.
RockyBalboa hat geschrieben: Freitag, 29. August 2025, 20:37:17 Da bin ich voll bei dir. Ein Profi aus dem Kasperltheater vielleicht. Das einzige, was hier als professionell gefeiert wird, war der Taxiwechsel. Vielleicht war er aber auch nur zu blöd, um zurück zum Haupteingang zu finden und hat halt dann ein Taxi am Südausgang genutzt.

Da magst du recht haben, aber die Geige könnte im Vorfeld eine Rolle gespielt haben. Z.B. hat man sie jemandem gezeigt und im Zuge dessen, wurde man auf den hohen Bargeldbestand aufmerksam.

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von RockyBalboa » Freitag, 29. August 2025, 20:37:17

DB Cooper hat geschrieben: Freitag, 29. August 2025, 18:36:35 An einen Profi glaube ich aber nie und nimmer. Oder hat man als Profi eine Tokarev aus dem Museum und wild zusammengewürfelte Munition dazu?
Da bin ich voll bei dir. Ein Profi aus dem Kasperltheater vielleicht. Das einzige, was hier als professionell gefeiert wird, war der Taxiwechsel. Vielleicht war er aber auch nur zu blöd, um zurück zum Haupteingang zu finden und hat halt dann ein Taxi am Südausgang genutzt.
DB Cooper hat geschrieben: Freitag, 29. August 2025, 18:36:35 Auch die Geige als Motiv halte ich für völligen Quatsch!
Da magst du recht haben, aber die Geige könnte im Vorfeld eine Rolle gespielt haben. Z.B. hat man sie jemandem gezeigt und im Zuge dessen, wurde man auf den hohen Bargeldbestand aufmerksam.

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von RockyBalboa » Freitag, 29. August 2025, 20:28:12

Nur eine Sache nicht falsch verstehen, das habe ich etwas blöd formuliert. Es wurde nicht DER Typ auf dem Phantombild identifiziert (weil ja niemand weiß, wer es genau ist), sondern es haben genug Leute jemanden auf dem Bild erkannt. Es fehlt aber dennoch der Tatnachweis.

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von DB Cooper » Freitag, 29. August 2025, 18:36:35

RockyBalboa hat geschrieben: Donnerstag, 28. August 2025, 19:56:13 Da muss ich dich enttäuschen - und verrate dir ein Geheimnis. Der Mann wurde sehr wohl erkannt. Mehrfach, sogar von Dorfbewohnern in Litzlwalchen. Aber entweder war er es nicht, oder man konnte ihm nichts nachweisen. Ich habe mit Dorfbewohnern darüber gesprochen.

1997 sahen halt leider sehr viele Leute so aus.

Leider kam es immer nur zu sehr skurrilen Gegenüberstellungen mit dem Taxifahrer Wolfgang S., die überhaupt nicht zum Phantombild gepasst haben, worüber er sich sehr gewundert hat.

Ich vermute mal, beim zweiten Taxifahrer, Marcel S., wird das nicht anders gewesen sein. (er will ja leider nichts mehr dazu sagen)

Also das ist leider gar kein stützendes Indiz.


Preisfrage: wieso gab es überhaupt Gegenüberstellungen, wenn man doch Fingerabdrücke und DNA hat?
Oh, das ist mir jetzt aber komplett neu. Das habe ich noch nie gehört! Allerdings muss das alles sehr dünn gewesen sein und keinen begründeten Tatverdacht ergeben haben. Sonst kann ich es mir kaum vorstellen. Vielleicht gibt man ihm ein falsche Alibi und will die Mordanklage nicht versauen. Welche Qualität die Spuren haben, schein damit zum Ausdruck gebracht worden zu sein..... An einen Profi glaube ich aber nie und nimmer. Oder hat man als Profi eine Tokarev aus dem Museum und wild zusammengewürfelte Munition dazu? Auch die Geige als Motiv halte ich für völligen Quatsch!

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