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Seit Donnerstag, dem 14. Juni 2018 wird die 28 jährige Studentin Spohia Lösche aus Leipzig vermisst.
Die Studentin wollte von Leipzig- Schkeuditz nach Amberg, ihrem Heimatort in Bayern trampen.
Laut Presse nahm sie dazu Kontakt zu einem LKW- Fahrer am Rastplatz in Leipzig Schkeuditz auf.
Hinweise jeder Art werden unter 015154740972, 015202647789 oder bei der Polizei unter 096218900 entgegen genommen.
Der LKW- Fahrer ist offenbar gefunden. Er gibt an, die junge Frau lebendig an der Ausfahrt 49 BAB A9 bei Lauf/ Hersbruck abgesetzt zu haben.
Von Leipzig- Schkeuditz wären das mit einem LKW geschätzt sicher eher drei Stunden Fahrtzeit bis Lauf/ Hersbruck. Evtl. wollte Sophia dann nach Amberg weiter trampen?
Das wäre die Fahrstrecke, demnach müsste Sophia, wenn die Aussage des LKW Fahrers stimmt ca. gegen 21.00 Uhr, oder noch später, an der Autobahnabfahrt angekommen sein, wenn die Abfahrtzeit zwischen 19.00-20.00 Uhr am Donnerstag Abend ab Schkeuditz korrekt angegeben wurde.
Meiner Meinung nach lebt Sophia L. nicht mehr.
Ich habe die Befürchtung, dass wir es hier wieder mit einem Anhalterinnen-Mord zu tun haben. In den 70iger Jahren kamen Morde an Anhalterinnen häufiger vor, weil damals viele Frauen als Anhalterinnen unterwegs waren und für die Gefahren noch nicht genug sensibilisiert waren. Damals waren Morde an Anhalterinnen oft auch Serienmorde. Hoffentlich ist das in diesem Fall nicht auch so.
Am späten Montagnachmittag teilte Andreas Lösche mit, dass dieser Lkw und sein Fahrer in Spanien ausfindig gemacht wurden. Der Fahrer habe angegeben, dass Sophia Lösche den Truck an der Ausfahrt 49 (Lauf/Herbruck) lebendig verlassen habe.
Für diese Informationen lag am Montagabend jedoch noch keine Bestätigung der Kripo vor. Wie Polizeisprecherin Katharina Geyer früher am Tag mitgeteilt hatte, wurde die 28-Jährige gegen 18.20 Uhr zuletzt auf dem Tankstellengelände in Schkeuditz, am Bierweg, gesehen. Sie sprach dort gegen 17.45 Uhr mit mehreren Leuten. Schließlich hat sich Sophia wohl mit einem Lkw-Fahrer unterhalten, der sie, wie Sophia selbst kommunizierte, nach Nürnberg mitnehmen wollte.
Die 28-Jährige verließ gemeinsam mit dem Mann das Tankstellengelände und wurde seitdem nicht mehr gesehen. Nach Angaben der Polizei wollte Sophia nach Nürnberg trampen, um danach weiter nach Amberg in der Oberpfalz zu fahren.
Am späten Montagnachmittag teilte Andreas Lösche mit, dass dieser Lkw und sein Fahrer in Spanien ausfindig gemacht wurden. Der Fahrer habe angegeben, dass Sophia Lösche den Truck an der Ausfahrt 49 (Lauf/Herbruck) lebendig verlassen habe.
Diese Aussage des LKW-Fahrers wird in einigen Artikeln regelrecht als Tatsache dargestellt:
Überschrift: "Tramperin vermisst: Studentin Sophia L. (28) aus Amberg hat Lkw bei Nürnberg verlassen"
Dabei ist die Aussage zunächst einmal wenig plausibel. Auf findsophia https://findsophia.blog/ heißt es nämlich:
Um 19:45 konnte ihr Handy das letzte Mal auf der Höhe Hermsdorfer Kreuz geortet werden.
Zu diesem Zeitpunkt muss sie bereits ca. 70km im LKW zurückgelegt haben, denn in den LKW eingestiegen ist sie den Angaben zufolge in Leipzig/Schkeuditz.
Nehmen wir einmal an, sie habe den LKW tatsächlich an der Ausfahrt 49 (Lauf/Herbruck) lebend verlassen, wie es der Fahrer des LKWs behauptet. Welche Frau schaltet nicht spätestens in diesem Moment ihr Handy an? Und welchen Grund sollte sie ohnehin gehabt haben, es zwischendurch abzuschalten? Von dort, wo sie eingestiegen ist, geht es über die A9 schnurgerade zur Ausfahrt 49 auf der Höhe Nürnbergs (wo sie wohl hin wollte), die Entfernung dürfte kaum mehr als 250 km sein, ein LKW schafft das in 3 Stunden.
Ein Handy ist eine Art Lebenszeichen, das sollte selbst die 28-jährige studierende Schwester eines Grünen-Politikers wissen. Ab Hermsdorfer Kreuz gibt es jedenfalls kein Lebenszeichen mehr von ihr, und da saß sie gemäß den Angaben des LKW-Fahrers noch in seinem LKW. Wo ist sie also?
Problematisch scheinen mir auch die Zeitangaben zu sein.
In den LKW eingestiegen ist Sophia den Angaben der Polizei Leipzig zufolge in Leipzig/Schkeuditz (auf einer Tankstelle bei Schkeuditz nahe den Autobahnen A6 und A9), und zwar um 18:20 Uhr. Ihr Handy konnte das letzte Mal um 19:45 auf der Höhe Hermsdorfer Kreuz geortet werden.
Die Entfernung zwischen Einstiegsort und dem Hermsdorfer Kreuz beträgt gemäß Google Maps 67,5 km. Selbst für einen LKW wäre dies eine ungewöhnlich lange Fahrzeit von immerhin 85 Minuten für weniger als 70 km Fahrstrecke. Man könnte auch überprüfen, an welchem Ort sich das Handy nicht länger bewegt hat. Vielleicht am Rasthof Hermsdorfer Kreuz? An der Stelle könnte es sich lohnen, einmal etwas gründlicher zu suchen.
Was ich mich die ganze Zeit frage, wie hat es der Bruder geschafft, den LKW-Fahrer in Spanien ausfindig zu machen? Ganz ehrlich, ich wüsste nicht, wie ich das in so kurzer Zeit hinbekommen würde.
Laut Focus online, gab es im Fall Sophia L. eine Festnahme. Es wurde ein Mann von der Polizei festgenommen.
Heute Nachmittag will sich die bayerische Polizei zum Fall äußern. Evtl. gibt es dazu eine Meldung im bayerischen Fernsehen?
Man kann jetzt wohl davon ausgehen, dass Sophia tot ist.
@AnGra
Leider sind unsere Befürchtungen offenbar zur Tatsache geworden.
Marry Poppins hat geschrieben:Was ich mich die ganze Zeit frage, wie hat es der Bruder geschafft, den LKW-Fahrer in Spanien ausfindig zu machen? Ganz ehrlich, ich wüsste nicht, wie ich das in so kurzer Zeit hinbekommen würde.
Vielleicht hatte sie ja immerhin noch so viel Verstand, vor dem Einsteigen anderen per SMS oder Telefon mitzuteilen, in welchen LKW mit welchem Kennzeichen sie eingestiegen ist. Oder macht man als überzeugte Antirassistin auch so etwas nicht?
Es wurde kein Ort der Festnahme angegeben. Allerdings wurde gesagt, dass in und ausländische Behörden zusammen arbeiten. Also muss man davon ausgehen, dass S. beim Trampen etwas zugestoßen ist und sie mit dem LKW mit marrokanischem Kennzeichen zumindest zunächst mitgefahren ist.
Immerhin herrscht nun wohl Klarheit über ihr Schicksal. Als Anhalterin unterwegs zu sein ist gefährlich und es könnte schon sein, dass der Fahrer des LKW mit dem marokkanischen Kennzeichen nicht mehr nur Zeuge ist.
uri44 hat geschrieben:
Vielleicht hatte sie ja immerhin noch so viel Verstand, vor dem Einsteigen anderen per SMS oder Telefon mitzuteilen, in welchen LKW mit welchem Kennzeichen sie eingestiegen ist. Oder macht man als überzeugte Antirassistin auch so etwas nicht?
OK, so weit habe ich nicht gedacht. Ich bin selber noch nie getrampt. So was geht ja oft sehr schnell, denke ich. Jemand hält an, man springt ins Fahrzeug und los geht die Fahrt. In Sophias Fall war es wohl anders, da hätte sie in der Tat genügend Zeit gehabt, das Nummernschild zu notieren und weiterzugeben .
AngRa hat geschrieben:Immerhin herrscht nun wohl Klarheit über ihr Schicksal. Als Anhalterin unterwegs zu sein ist gefährlich und es könnte schon sein, dass der Fahrer des LKW mit dem marokkanischen Kennzeichen nicht mehr nur Zeuge ist.
Zumindest steht seine Aussage im völligen Widerspruch zu den bislang kommunizierten Handy-Daten (sofern die stimmen). Die Formulierung der Staatsanwaltschaft und Polizei Leipzig lässt vermuten, dass die Verhaftung im Ausland erfolgt ist. Auffällig ist die Formulierung:
"... die dringend verdächtig ist, die seit dem 14.06.2018 vermisste Sophia Lösche (28) getötet zu haben". So etwas kann man eigentlich nur sagen, wenn man entweder ihre Leiche gefunden hat oder die verhaftete Person ihre Tötung zugegeben hat.
Ich gehe auch davon aus, dass ein Geständnis vorliegt und dass auch der Ablageort der Leiche bekannt ist und dass die Polizei dort mit Hunden angerückt ist und dass sie auch schon fündig geworden ist.
Das vermute ich auch. Werden nicht Fuhrparks und LKWs heute per GPS überwacht? Dem LKW Besitzer könnten ja Unregelmäßigkeiten hinsichtlich des LKW aufgefallen sein, längere Pause oder Abweichungen von der geplanten Fahrtroute, für die es keine sinnvolle Erklärung gibt. Fahrtenschreiber überprüft, etc.