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Im Süd-Westen nichts Neues
Verfasst: Mittwoch, 22. März 2017, 15:03:27
von x-y-z--
„Die Forderung nach mehr Polizei ist heute in Freiburg unbestritten, auch in meiner eigenen Partei“, meint der Grünen-Politiker. „Früher hätte es beim Ruf nach mehr Polizei große Kritik und einen Aufschrei gegeben, weil Freiheitsrechte in Gefahr seien.“ Dies sei nun nicht mehr der Fall. „Die Bürger freuen sich und sind dankbar, wenn es eine deutlich sicht- und spürbare Polizeipräsenz gibt.“
Unaufgeklärt ist unterdessen ein weiteres schweres Verbrechen. Drei Wochen nach der Studentin in Freiburg wurde im nicht weit entfernten Endingen eine 27 Jahre alte Joggerin vergewaltigt und ermordet. In diesem Fall gibt es von dem unbekannten Täter, dem auch der Mord an einer jungen Frau im Januar 2014 in Kufstein zur Last gelegt wird, noch immer keine konkrete Spur.
http://www.suedkurier.de/region/nachbar ... 15,9185291
Eigentlich nichts Neues. Die Frage, ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Mordfällen von Freiburg und Endingen gibt läßt sich, will oder kann man auch nach den vielen vergangenen Wochen nicht beantworten.
Re: Im Süd-Westen nichts Neues
Verfasst: Freitag, 24. März 2017, 00:47:26
von Statistiker1
Der schrei nach Polizei ist symptomatisch für Politiker ohne Ahnung.
Man muss an die Ursachen rangehen, die da wären eine total verkorkste Innenpolitik zu korrigieren.
Re: Im Süd-Westen nichts Neues
Verfasst: Mittwoch, 29. März 2017, 19:48:25
von Gast
Bis in einem halben Jahr könnten dann alle jungen Flüchtlinge im Land lückenlos registriert sein, kündigte Andreas Stenger, Leiter Kriminaltechnik beim Landeskriminalamt, an.
......
Für Schlagzeilen hatte der Fall Hussein K. gesorgt: Er war ebenfalls 2015 ohne Papiere nach Deutschland gekommen und hatte angegeben, 17 Jahre alt zu sein. Eine Erfassung blieb aus. Inzwischen steht er in Freiburg unter Mordverdacht. Zwei Altersgutachten kamen zu dem Schluss, dass er zur Tatzeit älter als 22 Jahre war.
http://www.stimme.de/suedwesten/nachric ... 70,3820854
So weiter machen wie bisher ist für unsere Politiker nicht ungefährlich, wie sich das in NRW andeutet.
Re: Im Süd-Westen nichts Neues
Verfasst: Mittwoch, 29. März 2017, 20:20:50
von AngRa
Dass es zwei Altersgutachten gibt war mir bislang nicht bekannt. Interessant, dass beide zum Ergebnis kommen, er sei über 22 Jahre alt gewesen.
Re: Im Süd-Westen nichts Neues
Verfasst: Mittwoch, 29. März 2017, 20:48:36
von Beck
Mir auch nicht! Aber zwei Altersgutachten, die zu dem gleichen Ergebnis kommen, stärken die Position der Anklage. Eine gute Nachricht also!
Re: Im Süd-Westen nichts Neues
Verfasst: Mittwoch, 29. März 2017, 21:09:27
von talida
Mir waren 2 Gutachten bekannt.
Deshalb hab ich auch so gemeckert, weil man gleich 2x Geld für Gutachten in den Wind gesetzt hat, wenn man die Ergebnisse nicht verwendet.
Re: Im Süd-Westen nichts Neues
Verfasst: Donnerstag, 30. März 2017, 09:08:21
von Gast
Nur die Gummibärchen im Warteraum, sagt die Kinderdorf-Betreuerin, seien nicht optimal: Sie enthalten Gelatine, hergestellt aus Schweineschwarte. Hönle stutzt. Sapperlot, er hat etwas nicht bedacht?
http://www.zvw.de/inhalt.waiblingen-min ... 16be0.html
Ob das Thema der Altersbestimmung hier auch eine Rolle gespielt hat wird bei dieser Sichtweise der Vorgänge nicht mitgeteilt.
Re: Im Süd-Westen nichts Neues
Verfasst: Donnerstag, 30. März 2017, 21:06:23
von Beck
talida hat geschrieben:Mir waren 2 Gutachten bekannt.
Deshalb hab ich auch so gemeckert, weil man gleich 2x Geld für Gutachten in den Wind gesetzt hat, wenn man die Ergebnisse nicht verwendet.
Das wissen wir ja noch gar nicht, ob und inwieweit diese Gutachten verwendet werden! Vielleicht werden sie noch zum Argumentationskern für eine Verurteilung nach Erwachsenenstrafrecht.