MORDFALL MAREN GRAALFS (55 †), B-WILMERSDORF, 1997
Verfasst: Mittwoch, 27. Juli 2022, 17:39:14
Heute hörte ich mir einen Podcast einer Kriminalreihe des Senders rbb vom 17.10.21an, mit dem Titel:

Der Mordfall der enthaupteten Ilse Maren Graalfs (IMG) ist einer der spektakulärsten Mordfälle Berlins. Bis heute konnte dieser Mord weder aufgeklärt noch gesühnt werden. Frau Ilse-Maren Graalf (55) war die Ex-Frau des Bauunternehmers Dieter Graalfs. Sie war schon seit 15 Jahren von ihm geschieden (1982). Aus der Ehe gingen eine Tochter und ein Sohn hervor, die 1997 schon erwachsen waren. Frau Graalfs wollte sich am Vormittag des 22. März 1997 mit ihrer Tochter in einem Berliner Café treffen. Aber sie kam nicht.
Drei Tage später, am 25. März 1997, fand ein Jagdpächter im Landschaftsschutzgebiet Lewitz in Mecklenburg-Vorpommern eine nackte, tote Frau in einem Abwassergraben, ohne Kopf. In der Gerichtsmedizin wurde festgestellt, dass der Kopf nach dem Tode der Frau entfernt worden war. Sonst wurden keine äußeren Verletzungen festgestellt. Deshalb können die Ärzte die genaue Todesursache nicht feststellen.
Bei der Toten handelte es sich um die attraktive Maren Graalfs. Erst 11 Tage nach dem Verschwinden, am 2. April, ist die Vermisstenanzeige von Freunden aufgegeben worden. Ihre Kinder vermuteten sie bei ihrem Freund in Hamburg.
Als die Mordkommission ihre Ermittlung in Berlin aufnimmt, schrieben sie den Dienstwagen von Frau Graalfs zur Fahndung aus. Er wurde in Hamburg, Nähe Hauptbahnhof, entdeckt. Papiere und Schlüssel fehlten. In der Wohnung der Geschäftsfrau, unweit vom Kurfürstendamm, stellten die Ermittler einen geöffneten Safe und entwendete Wert- und Privatgegenstände fest. Es wird davon ausgegangen, dass der Täter die Gegenstände als Art Trophäen aus der Wohnung mitnahm.
Sechs Wochen nach dem Mord, am 4. Mai 1997, erhielt die Tochter der Toten auf dem Anrufbeantworter einen obszönen Anruf von einer Männerstimme. Die Nummer der Tochter war in einem privaten Telefonbuch vermerkt, welches aus der Wohnung der Toten entwendet wurde. Die Ermittler sind der Meinung, dass der Anrufer der Mörder von Maren Graalf war.
Der geschiedene Mann war ein sehr reicher Bauunternehmer. Frau Graalfs arbeitete nach der Scheidung auch noch im Immobilienbereich als Hausverwalterin für ein großes Architekturbüro, Hirte & Schulz, mit Sitz in Hamburg, das ihrem letzten Lebensgefährten gehörte.
Ilse-Maren Graalfs lebte allerdings allein in einer Drei-Zimmer-Wohnung in der Xantener Straße in Wilmersdorf.
Fundort und Tatort sind nicht identisch. Unklar ist, wie die 55jährige starb. Aus dem Wandsafe der Toten wurde Schmuck im Werte von mehr als
100 000 Mark entwendet, darunter eine wertvolle viereckige Cartier-Damenarmbanduhr. Spuren von einem Einbruch fand die Polizei aber nicht.
Der Mörder hielt sich mehrmals in der Wohnung der Toten auf. Er muss einen Schlüssel gehabt haben.
Ich fand den Fall spannend und interessant. Er ist ungelöst. Das Motiv ist uneindeutig.Enthauptet. Der mysteriöse Tod einer Wilmersdorfer Unternehmerin
Im März 1997 ist die 55-jährige Berlinerin Maren Graalfs mit ihrer Tochter verabredet. Doch sie erscheint nicht. Tage später wird nahe Schwerin eine weibliche Leiche ohne Kopf in einem Wassergraben gefunden.

Der Mordfall der enthaupteten Ilse Maren Graalfs (IMG) ist einer der spektakulärsten Mordfälle Berlins. Bis heute konnte dieser Mord weder aufgeklärt noch gesühnt werden. Frau Ilse-Maren Graalf (55) war die Ex-Frau des Bauunternehmers Dieter Graalfs. Sie war schon seit 15 Jahren von ihm geschieden (1982). Aus der Ehe gingen eine Tochter und ein Sohn hervor, die 1997 schon erwachsen waren. Frau Graalfs wollte sich am Vormittag des 22. März 1997 mit ihrer Tochter in einem Berliner Café treffen. Aber sie kam nicht.
Drei Tage später, am 25. März 1997, fand ein Jagdpächter im Landschaftsschutzgebiet Lewitz in Mecklenburg-Vorpommern eine nackte, tote Frau in einem Abwassergraben, ohne Kopf. In der Gerichtsmedizin wurde festgestellt, dass der Kopf nach dem Tode der Frau entfernt worden war. Sonst wurden keine äußeren Verletzungen festgestellt. Deshalb können die Ärzte die genaue Todesursache nicht feststellen.
Bei der Toten handelte es sich um die attraktive Maren Graalfs. Erst 11 Tage nach dem Verschwinden, am 2. April, ist die Vermisstenanzeige von Freunden aufgegeben worden. Ihre Kinder vermuteten sie bei ihrem Freund in Hamburg.
Als die Mordkommission ihre Ermittlung in Berlin aufnimmt, schrieben sie den Dienstwagen von Frau Graalfs zur Fahndung aus. Er wurde in Hamburg, Nähe Hauptbahnhof, entdeckt. Papiere und Schlüssel fehlten. In der Wohnung der Geschäftsfrau, unweit vom Kurfürstendamm, stellten die Ermittler einen geöffneten Safe und entwendete Wert- und Privatgegenstände fest. Es wird davon ausgegangen, dass der Täter die Gegenstände als Art Trophäen aus der Wohnung mitnahm.
Sechs Wochen nach dem Mord, am 4. Mai 1997, erhielt die Tochter der Toten auf dem Anrufbeantworter einen obszönen Anruf von einer Männerstimme. Die Nummer der Tochter war in einem privaten Telefonbuch vermerkt, welches aus der Wohnung der Toten entwendet wurde. Die Ermittler sind der Meinung, dass der Anrufer der Mörder von Maren Graalf war.
Der geschiedene Mann war ein sehr reicher Bauunternehmer. Frau Graalfs arbeitete nach der Scheidung auch noch im Immobilienbereich als Hausverwalterin für ein großes Architekturbüro, Hirte & Schulz, mit Sitz in Hamburg, das ihrem letzten Lebensgefährten gehörte.
Ilse-Maren Graalfs lebte allerdings allein in einer Drei-Zimmer-Wohnung in der Xantener Straße in Wilmersdorf.
Fundort und Tatort sind nicht identisch. Unklar ist, wie die 55jährige starb. Aus dem Wandsafe der Toten wurde Schmuck im Werte von mehr als
100 000 Mark entwendet, darunter eine wertvolle viereckige Cartier-Damenarmbanduhr. Spuren von einem Einbruch fand die Polizei aber nicht.
Der Mörder hielt sich mehrmals in der Wohnung der Toten auf. Er muss einen Schlüssel gehabt haben.