Ist dem tatsächlich so? Dann gib doch bitte die Quelle dazu an.
Vermutlich ist es lediglich eine Annahme von Dir?
Ist dem tatsächlich so? Dann gib doch bitte die Quelle dazu an.
Ahm...Guten Morgen! ? Schau dir die Stern Crime Doku an oder lies hier im Forum nach...die Eltern wurden nie kontaktiert!
Bei der Mutter, das ist die Idee schlechthin. Weil Frau Liebs nämlich ihre Wochenenden ebenfalls in Lübbecke verbrachte.
Im Witzeforum war ich davor schon...da haben sie mir diese Plattform empfohlen!
Grundsätzlich stimmt das natürlich, dass Frau Liebs nicht die ideale Person ist bzw. war, um einen Schlüssel für Frauke zu hinterlegen, weil sie in der Woche in Bad Driburg als Schulleiterin tätig war, und dort eine Zweitwohnung hatte, und am Wochenende in Lübbecke, ihrem eigentlichen Wohnort war.Klugscheißer hat geschrieben: ↑Samstag, 22. Januar 2022, 01:20:06 Bei der Mutter, das ist die Idee schlechthin. Weil Frau Liebs nämlich ihre Wochenenden ebenfalls in Lübbecke verbrachte.
Das sehe ich genauso. Nur der engere Familien- und Freundeskreis um Frauke dürfte für den Täter halbwegs verlässliche Informationen über die Ermittlungsarbeit der Polizei gehabt haben.
Ich meine mich zu erinnern gelesen zu haben, dass wohl ständig jemand in der Wohnung war. Selbst wenn das nicht so war, es gibt Nachbarn und unten im Haus eine Gaststätte, wo man den Schlüssel hätte deponieren können.Zaphod hat geschrieben: ↑Samstag, 22. Januar 2022, 00:21:13 … das war zu diesem Zeitpunkt noch weit entfernt davon ein Kriminalfall bzw. ein Mordfall zu sein. Frauke war verschwunden und man wusste nicht ob freiwillig oder unfreiwillig. Alle wollten helfen. Chris wird im Anschluss an die Anrufe sofort alle Freunde und Bekannten darüber informiert haben, dass Frauke angerufen hat und was sie gesagt hat…
Das mit dem Schlüssel ist doch überhaupt kein Problem. Chris wird, bevor er weggefahren ist, einen Schlüssel irgendwo für Frauke hinterlegt haben, z.B. bei ihrer Mutter.
… wenn zu den Entführern die Polizei-Info durchgedrungen ist:Agatha Christie hat geschrieben: ↑Samstag, 22. Januar 2022, 08:58:19 Das sehe ich genauso. Nur der engere Familien- und Freundeskreis um Frauke dürfte für den Täter halbwegs verlässliche Informationen über die Ermittlungsarbeit der Polizei gehabt haben.
Die "Müde-Info" kam von einer Person, der man nicht alles glauben sollte. Das ist keine Verdächtigung an dieser Stelle. Sondern schlicht auf die menschliche Natur zurückzuführen, die in solchen Extremsituationen nicht immer alles wahrheitsgemäß aufnimmt und später wiedergeben kann.
Ich habe Deinen Beitrag gelesen. Kannst Du hier mal ausführlich erläutern, aus welchen Gründen Du ein solches Täterprofil für möglich / wahrscheinlich hältst? Über den / die Täter ist doch so gut wie überhaupt nichts bekannt?ocram84 hat geschrieben: ↑Samstag, 22. Januar 2022, 10:43:45 Ich hatte vor ein paar Tagen geschrieben, dass man überdurchschnittlich verdienende Männer zwischen 35 und 45, liiert oder verheiratet, keine Zugehörigkeit zu Sportvereinen, polizeilich unauffällig, die im Umkreis von knapp 20 km des Fundortes wohnen, mal rausfiltern sollte.
Das wäre mal ein anderer Ansatz, aus einer vollkommen neuen Perspektive, weg von den ganzen verqueren Anrufen und Hin- und Herfahren.
Das Frauke den Abend über gegähnt haben soll, muss aber auch den anderen Gästen aufgefallen sein?ocram84 hat geschrieben:Die "Müde-Info" kam von einer Person, der man nicht alles glauben sollte. Das ist keine Verdächtigung an dieser Stelle. Sondern schlicht auf die menschliche Natur zurückzuführen, die in solchen Extremsituationen nicht immer alles wahrheitsgemäß aufnimmt und später wiedergeben kann.
Für alle die Frauke kannten, bis auf den / die Täter.ocram84 hat geschrieben:Für I war dieser Abend und der nächste Tag nicht einfach, in welcher Form auch immer.
ocram84 hat geschrieben:Lässt man die Aussagen von I einfach mal weg (auch, dass sie Frauke noch beim 'aus dem Pub gehen' von hinten gesehen hat), dann kommt man schnell zu der Frage:
Wie wahrscheinlich war es, dass eine Dame wie Frauke auf einem ihr bekannten, nicht allzu langen Heimweg 'einfach so' gewaltsam abgegriffen wurde und sie als Zufallsopfer (was sie bei einem gewaltsamen Abgreifen zu 99% wäre) anschließend SMS und Anrufe tätigen durfte?
Diese Wahrscheinlichkeit ist, so meine Meinung, extrem gering.
ocram84 hat geschrieben:Die Wahrscheinlichkeit, dass dies eine Beziehungstat (in welcher Beziehung auch immer) war, halte ich dagegen für wahrscheinlicher.
Iven hat geschrieben: ↑Donnerstag, 20. Januar 2022, 20:43:33 In meiner Ermittlungssache gibt es einen ...
... möglichen Tatverdächtigen (wir geben ihm hier mal den Pseudonymnamen "Anton")
... Hauptzeugen (wir geben ihm hier mal den Pseudonymnamen "Berti")
... Nebenzeugen (wir geben ihm hier mal den Pseudonymnamen "Carlo")
Und obwohl mir für einen berechtigten, begründeten Verdacht die klaren Indizien fehlen, gibt es da vielleicht noch einen möglichen Nachtathelfer (wir geben ihm hier mal den Pseudonymnamen "Dieter").
Berti und Carlo scheiden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sowohl als mögliche Täter als auch als mögliche Nachtathelfer aus.
Bleiben noch Anton als möglicher Täter und Dieter als möglicher Nachtathelfer.
Wie ich schon in meinem besagten Beitrag schrieb, fing ich irgendwann an, mir wiederholt die folgende Frage zu stellen:
Was ist, wenn es genau andersherum war?
Wenn also Dieter der mögliche Täter und Anton der mögliche Nachtathelfer war bzw. ist.
Leute,solange das Gegenteil nicht bewiesen ist,solltet ihr endlich damit aufhören,gewisse Personen die Kontakt zu Frauke hatten,öffentlich -anzuprangern.Auch wenn nur ein Kürzel verwendet wird,weiß doch schon fast jeder Leser wer oder was damit gemeint ist.ocram84 hat geschrieben: ↑Samstag, 22. Januar 2022, 10:43:45 ie "Müde-Info" kam von einer Person, der man nicht alles glauben sollte. Das ist keine Verdächtigung an dieser Stelle. Sondern schlicht auf die menschliche Natur zurückzuführen, die in solchen Extremsituationen nicht immer alles wahrheitsgemäß aufnimmt und später wiedergeben kann.
Für I war dieser Abend und der nächste Tag nicht einfach, in welcher Form auch immer.
Lässt man die Aussagen von I einfach mal weg (auch, dass sie Frauke noch beim 'aus dem Pub gehen' von hinten gesehen hat), dann kommt man schnell zu der Frage:
Wie wahrscheinlich war es, dass eine Dame wie Frauke auf einem ihr bekannten, nicht allzu langen Heimweg 'einfach so' gewaltsam abgegriffen wurde und sie als Zufallsopfer (was sie bei einem gewaltsamen Abgreifen zu 99% wäre) anschließend SMS und Anrufe tätigen durfte?
Diese Wahrscheinlichkeit ist, so meine Meinung, extrem gering.
Die Wahrscheinlichkeit, dass dies eine Beziehungstat (in welcher Beziehung auch immer) war, halte ich dagegen für wahrscheinlicher. Auch die Statistiken, die in einem solchen Falle natürlich moralisch immer ein bisschen giftig - aber auch wichtig sind, sagen: die meisten Taten sind Beziehungstaten.
Ich hatte vor ein paar Tagen geschrieben, dass man überdurchschnittlich verdienende Männer zwischen 35 und 45, liiert oder verheiratet, keine Zugehörigkeit zu Sportvereinen, polizeilich unauffällig, die im Umkreis von knapp 20 km des Fundortes wohnen, mal rausfiltern sollte.
Das wäre mal ein anderer Ansatz, aus einer vollkommen neuen Perspektive, weg von den ganzen verqueren Anrufen und Hin- und Herfahren.
Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
von Zaphod » Samstag, 22. Januar 2022, 10:28:36
Ja klar, gerne.
Moin,Fährtenleser hat geschrieben: ↑Samstag, 22. Januar 2022, 13:18:13 Hi ocram84, eine spannende Story bei der ich aber die Telefonate vermisse. Sadismus kann man bei den Telefonaten ja wohl ausschließen.Ein Sadisten-Schwein hätte bestimmt die ganze Familie angerufen und gequält.
Warum hat die Polizei aus deiner Sicht den Mörder noch nicht gefasst ?
Die Bielefelder Polizei ist nicht zu vergleichen mit der Bad Driburger Polizei ( "Dorf....")
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