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Ausgehend dieser Informationen:
https://www.bild.de/regional/muenchen/m ... .bild.html
Tasche und Lederjacke in der Prien gefunden.
Im Bärbach am Parkplatz der Ring, sowie die mysteriöse Uhr. Der Ring ist der jungen Frau eindeutig zuzuordnen.
Das Handy fehlt.
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Der Heimweg zu Fuß hätte sich am sichersten und kürzesten über die Kampenwandstraße gestalten können.
Zum nachts sehr wahrscheinlich menschenleeren Parkplatz hätte sie dagegen einen Umweg in zudem leicht entgegen gesetzter Richtung nehmen müssen.
Sich dort allein mit einem völlig Unbekannten zu verabreden oder mit diesem bis dahin mitgegangen zu sein, lässt sich als Gedanke wohl ausschließen.
Möglichkeit, weshalb auch das Handy fehlt: Sie bekam einen Anruf und jemand aus ihrem Umfeld wollte sich noch ganz dringend mit Hanna treffen, unmittelbar bevor sie wieder zurück für ihr Studium nach Rumänien reist.
Vielleicht war die Mitnahme des Handys, wie auch die Tat selber eine Kurzschlussreaktion. Da die Mobilfunkdaten beim Provider, letztlich die Gespräche abgefragt werden können, ergibt die Mitnahme des Handys erstmal keinen Sinn. Möglicherweise ging Hanna aber gar nicht ans Handy, hatte auch keine Mobilbox an und der Täter fing sie bewusst auf ihrem Nachhause Weg ab. Auf dem Handy wären dann später eingegangene Anrufe in Abwesenheit zu sehen gewesen.
Mit dem Vorwand eines kurzen Spaziergangs könnte er sie zum Parkplatz, wo er sein Auto parkte möglicherweise gelockt haben. Ihr zunächst
angeboten haben, sie nach dem Gespräch sofort nach Hause zu fahren.
Ob sie wirklich im Bärbach zurückgelassen wurde, nach der Tat? Ob die Strömung wirklich dazu ausgereicht hätte, eine leblose Hanna in die
Prien mit sich fort "zu spülen"? Das können wohl nur Ortskundige beantworten.
Ebenso könnte der Täter sie verbracht haben, zusammen mit ihrer Tasche und ihrer Lederjacke.
Dass der Ring gefunden wird, den Hanna vielleicht sogar absichtlich fortgeworfen haben könnte, davon konnte der Täter nicht unbedingt
ausgehen. Oder diesen unter solchen Bedingungen im Dunklen, nachts und dazu noch unter größter Eile auch nicht mehr wieder finden.
Es wurde nichts darüber bekannt gegeben, ob der Ring eine konkrete Bedeutung hatte. Vielleicht ein Freundschafts- oder Beziehungsring und der
Täter war eifersüchtig auf denjenigen, der ihn Hanna geschenkt hatte?
Nur einmal als mögliche Vorstellung gegenüber der bisherigen Theorie, der Ring sei bei einer Kampfhandlung verloren gegangen. Denn hätte der Täter dann nicht viel eher den Ring an sich genommen oder woanders, mitunter in der Prien verschwinden lassen?
Natürlich können Ring wie auch Uhr im Bärbach unerreichbar für den Täter durch eine solche Kampfhandlung gelandet sein. Zu Fuß sind es etwa vier
Minuten von der Disco Eiskeller aus bis zu diesem Parkplatz an der Seilbahn.
Frage jedoch, warum sollte die verdächtige Uhr sofort stehen geblieben sein?
Da sie einmal nahezu unbeschädigt ist, als auch wie hier schon gesagt wurde, wasserdicht laut Hersteller sein soll.
Es kommen vier Minuten für den Fußweg bis zum Parkplatz in Betracht. Dann müsste binnen, vielleicht ungefähr fünf Minuten ohne Umschweife die Tat begangen worden und die Uhr durch den Kontakt mit Wasser daraufhin ausgefallen sein.