MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Caris
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Nikas hat geschrieben: Sonntag, 25. Januar 2026, 16:06:44 Vielleicht wars auch so:
JS: Sie waren doch die Spaziergängerin… haben Sie F gleich erkannr?
GH: ja
JS: hatten Sie irgrndeine Beziehung zu ihm?
GH: ja, ich war 4 Jahre mit seinem Vater zusammen
JS: ah, dann waren Sie also dowas wie seine Ziehmama
GH: könnte man so sagen, ja
JS: und war das Verhältnis gut?
GH: ja, wir haben uns gut verstanden
JS: Sie haben ihn also geliebt wie ein eigenes Kind…

Und zack, fertiger Presseartikel
ja, gute Gedanken. Könnte durchaus auch so gewesen sein. Schade, dass die Interviews uns nicht im O-Ton vorliegen. -Wieviel journalistischen Freiraum hat man eigentlich so bei der Umgestaltung des tatsächlich Gesagten?
Caris
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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weaselW hat geschrieben: Sonntag, 25. Januar 2026, 14:09:24 Da hier u.a. gerade Ginas selbstgetätigte Äußerung „Ziehmutter“ thematisiert wird.
In ihrer Nachricht an Dorina vom 11.10. erwähnte sie, dass sie selbst nach Fabian suche und sich große Sorgen mache.

Ich wundere mich nach wie vor:
Währenddessen der doch ach so geliebte gerade einmal 8-jährige Ziehsohn mit riesigem Polizeiaufgebot und deutschlandweiten medialem Interesse gesucht wird, fällt ihr also nichts besseres ein, als nachts Tiere beobachten zu wollen.

Auch nicht zu vergessen, war es ihr am Tag nach dem Verschwinden offenbar wichtig genug, die Abholung ihres Pferdemistes organisieren zu müssen. Sie verfügt über ausreichend Lagerplatz dafür. Zu diesem Zeitpunkt also eigentlich absolut zweitrangig und unterstreicht nur, wie befremdlich ihre Prioritäten in diesen kritischen Tagen waren, obwohl sie doch selbst am Suchen war?!

Und am späten Vormittag des 14.10., als Taucher bereits im Einsatz waren und jeder währenddessen bangte, ob es gleich eine traurige Nachricht gibt - mit einer Freundin spazieren zu gehen, der es -lt. damaliger Aussage von Gina- nicht gut ginge.

Dieses Verhalten empfinde ich als suspekt, wenn ich doch nichts mit dem Verschwinden zu tun habe, angeblich selber suche und dann doch lieber meine Freizeitaktivitäten über die Suche stelle und diesen nachgehe. Als eigene Ablenkung, um auf andere Gedanken zu kommen, verstehe ich es auch nicht. Ich würde mich reinknien.

Während also G.H.‘s Ziehkind vermisst wird, möchte angeblich die Freundin, weil es ihr nicht gut geht, ausgerechnet mit der betroffenen Ziehmama G.H., spazieren gehen. Das würde nur umgekehrt Sinn ergeben.
Meiner Meinung nach würde niemand auf die Idee kommen, eine betroffene Person zum Spaziergang einzuladen, weil es der Nichtbetroffenen gerade nicht gut geht. Das wäre absolut unsensibel in einer solchen Situation - zumindest während der noch sehr aktiven Phase der Suchmaßnahmen.
Wirkt also durch die TV konstruiert.

So verhält sich doch niemand aus dem nahen, persönlichen Umfeld, der ein Kind wirklich liebt wie sein eigenes.

Ich habe kleine Nichten, Neffen, Cousins und Cousinen, auch bei Kindern aus dem Freundeskreis - Im Leben würde mir nicht einfallen, wenn einer von ihnen vermisst würde, statt aktiv zu suchen, erstmal lieber nachts Tiere beobachten zu wollen.
Als wäre dies ein außergewöhnliches Phänomen in der Wildnis M-V‘s. Hier kann man jederzeit Tiere beobachten.

Ich würde keine Zeit verlieren wollen.
Zudem habe ich den Eindruck, aus dem von ihr inzwischen bekannten Verhalten während der Suchaktion, dass Nicht-Betroffene Menschen, so wie ich, sich aktiver an der Suche beteiligt haben, als die Ziehmutter selbst.
sehe ich ach so. Kümmer- und Sorgeverhalten kommt in ihrem Verhalten null zum Ausdruck. auch keine Angst, was normal wäre, wenn ein mir Nahestehendes Kind vermisst wird.
Das Jogginghosen-Hände in der Tasche Bild von der Festnahme ist da ähnlich.
Gast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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GästinF hat geschrieben: ↑Sonntag, 25. Januar 2026, 14:49:44
…..
Demnach wäre als inoffizieller Haftgrund sogar eine Symbolwirkung möglich.
(Der Stastsanwalt würde das jedoch vor der Allgemeinheit nicht äußern.)
Gastleser hat geschrieben: Sonntag, 25. Januar 2026, 15:43:45
Nein, nur als zusätzlicher, nicht beweisbarer, mutmaßlicher, spekulierter Haftgrund.
Ähm, wieso nein?
Liegt ja in der Natur der Sache, dass man von Dingen, die geheim/nicht öffentlich sind, keinen Schimmer hat.
Besonders dann nicht, wenn sich diese Haftgründe in einer Grauzone bewegen.
Von daher lässt sich eine "Symbolwirkung" nicht ausschließen. Und beweisen muss ein StA uns eigentlich nichts,
seine Aufgabe ist die Strafverfolgung.

Fest steht, die Methode - ähnlich einer Beugehaft - findet seit jeher Anwendung in der StPO, und das seit Jahrzehnten.
https://www.zeit.de/1994/15/u-haft-schafft-rechtskraft
Gast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Caris hat geschrieben: Sonntag, 25. Januar 2026, 16:27:49 sehe ich ach so. Kümmer- und Sorgeverhalten kommt in ihrem Verhalten null zum Ausdruck. auch keine Angst, was normal wäre, wenn ein mir Nahestehendes Kind vermisst wird.
Das Jogginghosen-Hände in der Tasche Bild von der Festnahme ist da ähnlich.
Wobei niemand von uns weiß, ob sie selber mitgesucht hat.
Welche Körperhaltung müsste denn jemand zeigen, um Angst zu signalisieren,
und könnte es möglich sein, dass ihr frühs einfach nur kalt war?
Jane.Doe

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Gast hat geschrieben: Sonntag, 25. Januar 2026, 15:52:31 Ja, sind sie.

Unter uns Geburtsschwestern, und wir tun mal so, als wenn niemand zuhört:
Es ist doch ziemlich offensichtlich, wer die treibende Kraft hinter der Tat war. Und dieser jemand versteckt sich gerade
feige hinter einer (labilen) Frau, bei der man nur die richtigen Knöpfe drücken brauchte. Das konnte derjenige, welcher offenbar ganz gut.

Frei von jeder Schuld ist G.H. dadurch natürlich nicht.


Vermutlich weiß das ihre Oma auch, nur was sollte sie dem J.S. denn anderes sagen?
Ja aber wer solls denn jetzt gewesen sein? Da kommen ja nun wirklich viele in Frage.

"Klar wie dicke Tinte" macht als Sprichwort keinen Sinn, denn Tinte ist nicht klar, und dicke schon gar nicht. Wenn Tinte trocknet wird sie fest.
Jane.Doe

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Jane.Doe »

Nikas hat geschrieben: Sonntag, 25. Januar 2026, 16:06:44 Vielleicht wars auch so:
JS: Sie waren doch die Spaziergängerin… haben Sie F gleich erkannr?
GH: ja
JS: hatten Sie irgrndeine Beziehung zu ihm?
GH: ja, ich war 4 Jahre mit seinem Vater zusammen
JS: ah, dann waren Sie also dowas wie seine Ziehmama
GH: könnte man so sagen, ja
JS: und war das Verhältnis gut?
GH: ja, wir haben uns gut verstanden
JS: Sie haben ihn also geliebt wie ein eigenes Kind…

Und zack, fertiger Presseartikel
Also irgendwie hatte ich im Hinterkopf dass die wesentlichen Aussagen in wörtlicher Rede zitiert wurden. Gibt's da nicht auch Regeln, an welche sich der Journalist zu halten hat.
Zum Beispiel nur bejahte oder verneinte Aussagen per indirekter Rede wiederzugeben?
Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Caris hat geschrieben: Sonntag, 25. Januar 2026, 16:27:49 Das Jogginghosen-Hände in der Tasche Bild von der Festnahme ist da ähnlich.
Stammt diese Aufnahme vom selben Tag, an dem morgens ihr Sohn in staatliche Obhut genommen wurde?
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Keks22 »

Caris hat geschrieben: Sonntag, 25. Januar 2026, 16:27:49 sehe ich ach so. Kümmer- und Sorgeverhalten kommt in ihrem Verhalten null zum Ausdruck. auch keine Angst, was normal wäre, wenn ein mir Nahestehendes Kind vermisst wird.
Das Jogginghosen-Hände in der Tasche Bild von der Festnahme ist da ähnlich.
Man macht sich hier ein Bild von einer Person die man nicht kennt oder nicht persönlich gut kennt auf Grund einiger weniger bekannter Post''s, Interview's, Fotos und verbreitet diese Eindrücke, Beurteilungen, Meinungen hier und im öffentlichen Raum. Zerlegt jedes Wort und jeden Satz.

Vielleicht sass GH ja auch mal irgendwo unbeobachtet und ist in sich zusammengebrochen und keiner hat's gesehen.
War irgendeiner in den 4 Tagen rund um die Uhr mit GH zusammen?
Also ich nicht und daher tue ich sie auch nicht vorverurteilen.
Dawn0

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Auf die Frage, ob ihre Enkelin etwas mit Fabians Verschwinden zu tun haben könnte, sagte sie: „Niemals, das steht fest wie dicke Tinte.“

https://www.merkur.de/deutschland/mordf ... e_vignette

Hier einmal eine sinnvolle Erklärung für die Aussage der Oma von GH.
Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Keks22 hat geschrieben: Sonntag, 25. Januar 2026, 17:07:55 Man macht sich hier ein Bild von einer Person die man nicht kennt oder nicht persönlich gut kennt auf Grund einiger weniger bekannter Post''s, Interview's, Fotos und verbreitet diese Eindrücke, Beurteilungen, Meinungen hier und im öffentlichen Raum. Zerlegt jedes Wort und jeden Satz.

Vielleicht sass GH ja auch mal irgendwo unbeobachtet und ist in sich zusammengebrochen und keiner hat's gesehen.
War irgendeiner in den 4 Tagen rund um die Uhr mit GH zusammen?
Also ich nicht und daher tue ich sie auch nicht vorverurteilen.
Wir befinden uns hier in einem True-Crime-Forum und diskutieren den Mordfall Fabian, in dem Gina H. die einzige Beschuldigte ist. Dass ihr öffentliches Verhalten, ihr Interview, persönliche Nachrichten an die Mutter des Opfers sowie ihre Social-Media-Posts analysiert und bewertet werden, ist ein wesentlicher und völlig legitimer Bestandteil einer solchen Diskussion. Selbstverständlich können wir dabei nur die Ausschnitte betrachten, die uns bekannt sind.
Gast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Jane.Doe hat geschrieben: Sonntag, 25. Januar 2026, 16:48:39 Ja aber wer solls denn jetzt gewesen sein? Da kommen ja nun wirklich viele in Frage.
Eigentlich nicht.
weaselW hat geschrieben: Sonntag, 25. Januar 2026, 14:14:10 Genauso habe ich es auch in Erinnerung.
Und da man erstmal das nahe Umfeld befragt, werden die ersten Widersprüchlichkeiten der TV G.H. entstanden sein.
Mich würde ja mal interessieren, wer am längsten im nahen Umfeld vernommen wurde, was darauf hindeutet, wie oft es zu diesen Widersprüchlichkeiten gekommen sein muss.
Keks22 hat geschrieben: Sonntag, 25. Januar 2026, 17:07:55 Zerlegt jedes Wort und jeden Satz.
Da haben J.S. und Konsorten ganze Arbeit geleistet.
Wenn man aber hingeht und R.F. und die Zeugen ins Visier nimmt, ist der Aufschrei groß. Und für einen wurde hier sogar ein Kritikverbot ausgesprochen – unglaublich.
Jane.Doe

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Gast hat geschrieben: Sonntag, 25. Januar 2026, 17:25:16 Eigentlich nicht.
Nein? Dann lass mal hören.
Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Gast hat geschrieben: Sonntag, 25. Januar 2026, 17:25:16 Und für einen wurde hier sogar ein Kritikverbot ausgesprochen – unglaublich.
Dieser Zeuge wurde zur Genüge diskutiert und teils ohne belegbare Grundlage heftig kritisiert. Deshalb steht er unter Schutz, bis das genaue Datum seiner Zeugenaussage von offizieller Stelle bestätigt wird. Wenn dir diese Regelung nicht gefällt und du wiederholt versuchst, auch diese Regel zu umgehen, ist dieser Thread möglicherweise nicht der richtige Ort für dich.

viewtopic.php?p=317846&sid=35f4224e8132 ... 81#p317846
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Sronson hat geschrieben: Sonntag, 25. Januar 2026, 17:21:05 Wir befinden uns hier in einem True-Crime-Forum und diskutieren den Mordfall Fabian, in dem Gina H. die einzige Beschuldigte ist. Dass ihr öffentliches Verhalten, ihr Interview, persönliche Nachrichten an die Mutter des Opfers sowie ihre Social-Media-Posts analysiert und bewertet werden, ist ein wesentlicher und völlig legitimer Bestandteil einer solchen Diskussion. Selbstverständlich können wir dabei nur die Ausschnitte betrachten, die uns bekannt sind.
Was ich aber durchaus problematisch sehe, ist, dass hier von einem Normalverhalten ausgegangen wird, das man so und nicht anders zum Ausdruck bringen muss. Als ob wir alle gleich wären!

ZB der Tag der Festnahme: Wenn ich weiß, dass ich unschuldig bin, rechne ich doch nicht mit einer Verhaftung, sondern lasse notgedrungen die Durchsuchung über mich ergehen, vielleicht sogar so gut wie möglich. Und ja, ich würde meine Tiere versorgen- und wenn es das letzte wäre, was ich vor meiner Hinrichtung tue.
Nervös wäre ich, wenn ich der Täter wäre.
(Es sei denn, ich wäre eiskalt).
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

GästinF hat geschrieben: Sonntag, 25. Januar 2026, 18:01:17 Was ich aber durchaus problematisch sehe, ist, dass hier von einem Normalverhalten ausgegangen wird, das man so und nicht anders zum Ausdruck bringen muss. Als ob wir alle gleich wären!

ZB der Tag der Festnahme: Wenn ich weiß, dass ich unschuldig bin, rechne ich doch nicht mit einer Verhaftung, sondern lasse notgedrungen die Durchsuchung über mich ergehen, vielleicht sogar so gut wie möglich. Und ja, ich würde meine Tiere versorgen- und wenn es das letzte wäre, was ich vor meiner Hinrichtung tue.
Nervös wäre ich, wenn ich der Täter wäre.
(Es sei denn, ich wäre eiskalt).
Du hast vollkommen Recht: Jeder verantwortungsbewusste Halter würde seine Tiere auch in Ausnahmesituationen versorgen, besonders wenn man sie als Teil der Familie sieht. Dass Gina ihre Pferde sehr liebt, ist ja offensichtlich.

Mir macht vor allem Ginas fehlende Reaktion auf den Entzug ihres Kindes Sorgen. Sie scheint diesen Moment völlig unberührt über sich ergehen lassen zu haben. Aber wer weiß, vielleicht stand sie unter Schock, weil sie damit überhaupt nicht gerechnet hatte.

Sich nachts mit einem verheirateten Mann Wildtiere anzuschauen, während das „Ziehkind“ vom halbem Bundesland gesucht wird und der Vater des Kindes ( = nach eigenen Worten die große Liebe) mutmaßlich zuhause in großer Sorge ist, darf man aber schon etwas schräg finden, oder?
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Sronson hat geschrieben: Sonntag, 25. Januar 2026, 18:16:26
Sich nachts mit einem verheirateten Mann Wildtiere anzuschauen, während das „Ziehkind“ vom halbem Bundesland gesucht wird und der Vater des Kindes ( = nach eigenen Worten die große Liebe) mutmaßlich zuhause in großer Sorge ist, darf man aber schon etwas schräg finden, oder?
Schräg vielleicht ja. Aber was wäre, wenn Matthias gar nicht gewollt hätte, dass sie permanent bei ihm ist?
Er wollte ja auch nach der Nachricht über Fabians Tod keine Hilfe.
Womöglich macht er Dinge lieber mit sich alleine aus...

Wenn sie dann alleine zuhause an die Decke starrt, bringt ja auch nichts. Einige lenken sich lieber ab, andere sitzen wartend zuhause.
Es ist halt auch völlig unklar, was in dieser Nacht wirklich vorgefallen ist.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Sronson hat geschrieben: Sonntag, 25. Januar 2026, 18:16:26 Du hast vollkommen Recht: Jeder verantwortungsbewusste Halter würde seine Tiere auch in Ausnahmesituationen versorgen, besonders wenn man sie als Teil der Familie sieht. Dass Gina ihre Pferde sehr liebt, ist ja offensichtlich.

Mir macht vor allem Ginas fehlende Reaktion auf den Entzug ihres Kindes Sorgen. Sie scheint diesen Moment völlig unberührt über sich ergehen lassen zu haben. Aber wer weiß, vielleicht stand sie unter Schock, weil sie damit überhaupt nicht gerechnet hatte.

Sich nachts mit einem verheirateten Mann Wildtiere anzuschauen, während das „Ziehkind“ vom halbem Bundesland gesucht wird und der Vater des Kindes ( = nach eigenen Worten die große Liebe) mutmaßlich zuhause in großer Sorge ist, darf man aber schon etwas schräg finden, oder?
Ja aber das würde nur dann schräg rüber kommen wenn diese Version auch 1 zu 1 stimmt. Wenn Sie aber nurmal z.b.
von dem Zeugen mit einer ganz andren Version dahin gelotst wurde wäre das Bild ein ganz anderes.
Vielleicht könnte er auch gesagt haben das er etwas gehört hat was mit dem Verschwinden von Fabian zu tun hat. Und GH dann überredet hat mit ihm nach klein Upahl zu fahren. Und GH die Hoffung hatte Fabian zu finden oder eine Spur zu finden. Und dann der Schock mit dem sie auch nicht hat umgehen können.
Wir wissen halt noch nicht wie es sich tatsächlich zugetragen hat und ob nicht sogar noch andre kriminelle Machens haften dahinter stecken.
Zuletzt geändert von Sronson am Sonntag, 25. Januar 2026, 18:34:33, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat angepasst
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Kalle »

Keks22 hat geschrieben: Sonntag, 25. Januar 2026, 17:07:55
Vielleicht sass GH ja auch mal irgendwo unbeobachtet und ist in sich zusammengebrochen und keiner hat's gesehen.
War irgendeiner in den 4 Tagen rund um die Uhr mit GH zusammen?
Also ich nicht und daher tue ich sie auch nicht vorverurteilen.
Wenn man das berichtete „Gesamtbild“ akzeptiert, dann ist für mich das Verhalten einer „Ziehmama“ mit „Geliebt wie einen eigen Sohn“, mit „hätte Dir sofort „Bescheid gesagt“ in seiner Widersprüchlichkeit an Gleichgültigkeit kaum zu überbieten, wenn man bedenkt, dass sie ja genauso wie D und M dann eine „Erwartung“ hätte bedienen müssen, die sich in Suchaufruf, Verzweiflung, Beteiligung und Engagement äußert. Schon komisch dass R.F. verurteilt wird aber für G immer eine Rechtfertigung gefunden wird. Ihre Gleichgültigkeit und nur halbherzig dargebrachte Show wird vor Gericht thematisiert werden, da bin ich mir sehr sicher.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Caris »

Jane.Doe hat geschrieben: Sonntag, 25. Januar 2026, 16:48:39
"Klar wie dicke Tinte" macht als Sprichwort keinen Sinn, denn Tinte ist nicht klar, und dicke schon gar nicht. Wenn Tinte trocknet wird sie fest.
ums dann mit der Tinte (für mich) zu beenden: Ich meinte, dass "Es ist klar wie dicke Tinte" und nicht "es steht fest wie dicke Tinte" die Originalredensart ist.
nachzulesen z.B. hier: "Mit den umgangssprachlichen Wendungen wird ausgedrückt, dass sich etwas von selbst versteht, ganz klar und eindeutig ist. Ursprünglich waren diese Wendungen ironisch gemeint, denn Kloßbrühe und dicke Tinte sind freilich alles andere als klar. So heißt es beispielsweise in Hans Falladas Roman »Jeder stirbt für sich allein«: »Aber das ist doch klar wie Kloßbrühe!. .. Dazu brauche ich wahrhaftig keine Tabellen, um das zu wissen« (S. 251)." (https://universal_lexikon.de-academic.com/225031/Das_ist_klar_wie_dicke_Tinte)

Interessant ist, dass es eben ursprünglich gerade gegenteilig verwendet wurde (etwas ist eben nicht klar). Ich nehme aber nun auch an, dass die Oma es nicht in diesem Sinne verwenden wollte.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Kalle hat geschrieben: Sonntag, 25. Januar 2026, 19:10:56 Wenn man das berichtete „Gesamtbild“ akzeptiert, dann ist für mich das Verhalten einer „Ziehmama“ mit „Geliebt wie einen eigen Sohn“, mit „hätte Dir sofort „Bescheid gesagt“ in seiner Widersprüchlichkeit an Gleichgültigkeit kaum zu überbieten, wenn man bedenkt, dass sie ja genauso wie D und M dann eine „Erwartung“ hätte bedienen müssen, die sich in Suchaufruf, Verzweiflung, Beteiligung und Engagement äußert. Schon komisch dass R.F. verurteilt wird aber für G immer eine Rechtfertigung gefunden wird. Ihre Gleichgültigkeit und nur halbherzig dargebrachte Show wird vor Gericht thematisiert werden, da bin ich mir sehr sicher.
ganz genau. Verzweiflung würde sich u.a. in ganz aktivem Suchen, ggf. auch sehr durcheinander, verwerfen ursprünglich geplanter Sachen (Wildtiere beobachten) und alles auf die Suche priorisieren. Durchweg ein vollkommener Widerspruch von Gesagtem und gezeigtem Verhalten.
Ein solcher Widerspruch ist bei Raffaela und der Mutter überhaupt nicht sichtbar. Dort wird wiederholt Verzweiflung sichtbar inkl. Verhalten das dieser entspricht.
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