Wenn sie angeblich mit einem trockenen Handy bis zum Regeneinlauf des Seilbahnparkplatzes gekommen ist, müsste man doch mit einem gleichen Handy in der Jackentasche oder im Umhängetäschen, die angebliche Strecke sooft nachlaufen bis das Handy bei gleicher Grundeinstellung die gleichen Gps Punkte aufzeichnet. Zur Zeit sind die Bäume halt nicht belaubt was Unterschiede bringen könnte.
Ein frühzeitiger Sturz am Brückchen ist natürlich schwieriger nach zustellen
TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Bislang unberücksichtigt blieb die Netzverbindung nach dem fehlgeschagenen Anrufversuch von 2:32:09 Uhr.Gast hat geschrieben: ↑Sonntag, 01. Februar 2026, 22:09:15 Ja, Unfall selbstverschuldet würde meiner Meinung nach nur am Brückerl für mich erklärbar sein. …
► Der Nachbar P. rief Hanna um 2.36 Uhr und um 2.37 Uhr an – nicht erreichbar, weil kein Netz; Mailbox. (Um 2.38 Uhr schickte er Hanna eine WhatsApp-Nachricht – Zustellstatus nicht bekannt.)
► Um 2.40 Uhr hingegen wurde von Hannas Handy eine SMS des Providers empfangen (Info über entgangene Anrufe).
Quelle: aufgehobenes Urteil, Rdnr. 280, 594
Zumindest um 2.40 Uhr musste das Handy kurzzeitig wieder Verbindung zum Mobilfunknetz gehabt haben, nachdem zuvor keine Verbindung bestanden hatte.
► Der Anrufversuch von 2:32:09 Uhr erfolgte in der südlichen Funkzelle (d. h. südlich der Straße „Am Hofbichl“).
► Die SMS von 2.40 Uhr wurde in der nördlichen Funkzelle zugestellt.
Quelle: aufgehobenes Urteil, Rdnr. 588 ff
Bis 2.40 Uhr dürfte das Handy schätzungsweise bereits bis in den Bereich der Mündung des Bärbachs in die Prien gelangt sein.
Damit eine kurzzeitige Netzverbindung überhaupt möglich war, musste das Handy um 2.40 Uhr wieder an die Oberfläche gespült worden sein (aufgehobenes Urteil, Rdnr. 601).
Dies spricht dafür, dass sich das Handy in der Umhängetasche befunden hatte, als Hanna in den Bärbach stürzte. Andernfalls wäre es wohl längst auf den Bachgrund gesunken, wo eine Netzverbindung aufgrund der starken Abschirmung wohl unmöglich ist.
Die Brückerl-Theorie von @Lento wird dadurch weiter gestützt.
Ja, zumal vergleichbares Hochwasser mit vergleichbarer Strömung nicht alle Tage herrscht. Hinsichtlich Geo-Daten, Thermodynamik, Auftriebsverhalten, Netzverbindung und Zeitstrahl wäre ein solcher Feldversuch aber superspannend!Gast hat geschrieben: ↑Montag, 02. Februar 2026, 13:48:08 … Ein frühzeitiger Sturz am Brückchen ist natürlich schwieriger nach zustellen.
Açieeed! style by