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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Verfasst: Donnerstag, 06. November 2025, 21:00:41
von Kalle
Gast hat geschrieben: ↑Donnerstag, 06. November 2025, 19:30:29
So wie das jetzt steht, ist das Ganze überhaupt nicht rund.
Fabians Vater trennt sich vor Monaten von seiner Partnerin.
Wegen Eifersucht auf seinen Sohn laut Cousine der Mutter.
Der angeblich enge Kontakt zum Kind bleibt aber weiterhin
eng? So sehr, dass die Ex-Freundin weiß, dass das Kind am
besagten Tag von der Schule wegbleibt, um sich zuhause
auszuruhen? Und das ganz allein ohne Aufsicht.
Eine Entscheidung, die die Mutter erst am Morgen
mit ihrem Kind getroffen hat laut ihrem RTL-Interview.
Und die Ex bekommt davon Wind, quasi in Echtzeit?!
Wie passt sowas zusammen, oder wurde der Junge von wem
anders abgeholt? Auch weil die Ex wohl kaum mit ihrem
auffälligen Pick-Up in die Schwerinerstr. vorfährt?
"Laut Polizeiangaben werden insgesamt drei Autos sichergestellt."
https://www.ostsee-zeitung.de/lokales/r ... LHIY4.html
Das könnte ich mir schon vorstellen. Warum sollte der Kontakt nicht weiter ok sein ? Nur weil dem Vater das Getue der Ex zu blöd geworden ist, und er sich ggf. wieder mehr auf seine Vaterrolle mit der leiblichen Mutter konzentrieren wollte, heißt das ja nicht dass ein 8 jähriger nicht weiter ein freundschaftliches Verhältnis weiter zu Ex haben darf/soll, nur weil es mit dem Vater beendet wurde ? Es muss ja der Vater nicht gleich den Umgang unterbinden wollen, wenn der Sohn darunter leiden würde ? Ich hätte da jetzt keine unmittelbare Veranlassung gesehen, irgendwann hätte sich der Kontakt von selbst "rausgewachsen", halt eine Episode im Leben von Vater und seinem Sohn in dieser Zeit.
Fiktives Szenario:
Theoretische Kontaktaufnahme so gegen 9 Uhr : Hallo Fabi, sollen wir nach der Schule was zusammen unternehmem ? (in Erwartung dass das erst nach der Schule gelesen wird) --(aber dann gleich die Antwort.) Ich bin zuhause, bin krank, Mama ist in der Arbeit ---och Du Armer, gute Besserung ! (dann fährt sie aber hin, klingelt und gibt sich durch die Tür zu erkennen)
Ich gehe davon aus, dass die Polizei als eine der ersten Aktionen das Handy ausgewertet hat. Aber so ein gespeicherter Dialog wäre ja zunächst noch nicht mega verdächtig. Das hätte die Ex ja genauso erklären können wir den "zufälligen Fund" am Tümpel. Man hatte halt noch Kontakt, und weil sie ja selber noch einen 7j Sohn hatte, warum nicht weiter gemeinsam Kindersachen unternehmen, die liebe "Ziehmama" die sich so gern happy Patchworkfamily gewünscht hätte ? (Dann ist dieser krankhafte Nestbautrieb entgleist ?)
Bin etwas skeptisch bzgl. Chat. Ich wollte es aus Respekt vor der Mutter hier nie so thematisieren, aber ich finde halt Smartphone mit 8 Jahren etwas fragwürdig. Unsere Kids mussten bis 10/11j warten, ab der weiterführenden Schule und das dann noch länger mit strengen Auflagen. Ich will es hier aber nicht verurteilen, es mag Zwänge geben, die das ggf. rechtfertigen. Aber kann ein 3 Klässler (?) schon so Whatsapp-Kram schreiben ?
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Verfasst: Donnerstag, 06. November 2025, 21:01:16
von Turmfalke23
Kalle hat geschrieben: ↑Donnerstag, 06. November 2025, 20:29:47
Wurde Sie nun zur Beklagten, berief Sie sich dann auf ein Aussageverweigerungsrecht? Widersprüche in den Aussagen? Der auffällige Pickup von Zeugen gesehen? Usw. Da zieht sich die Schlinge schnell zu zum ausreichenden Verdacht für eine Festnahme.
Wenn sie jetzt zur Beschuldigten wird, hat sie ein Aussageverweigerungsrecht gem. § 136 StP0.
Sie wurde ja zuvor aber mehrmals als Zeugin vernommen und muss die Wahrheit berichten.
Ihre Zeugenangaben bleiben im Falle eines Strafprozesses aber erhalten und werden verwertet. m. E.
Zuvor muss auch eine Belehrung für eine nachfolgende Aussage stattfinden.
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Verfasst: Donnerstag, 06. November 2025, 21:01:45
von laeuferin
Sronson hat geschrieben: ↑Donnerstag, 06. November 2025, 20:53:59
Sollte es tatsächlich stimmen, dass die Entscheidung, zuhause zu bleiben, erst am Morgen getroffen wurde, blieben der Tatverdächtigen gerade einmal zwei Stunden, um sich auf den Weg zu machen, Fabian abzuholen und mit der Schreckenstat zu beginnen, denn er verließ bereits kurz vor 11 Uhr das Haus. Für einen spontanen Entschluss wäre dieser Ablauf organisatorisch eine Hochleistung – zumal möglicherweise noch ein Tatwerkzeug und ein Brennmittel besorgt werden mussten.
Und auch die Frage nach dem eigenen Kind stellt sich. War es in der Schule? Urgendwann müsste es nach dem Unterricht heim. OK es wohnt wohl Verwandtschaft im Haus und die Betreuungssituation ist geregelt.
Hoffe das Ganze verläuft nicht wie im Fall Rebecca Reusch, da wurde auch erst spät eine Hausdurchsuchung durchgeführt und das Auto untersucht.
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Verfasst: Donnerstag, 06. November 2025, 21:20:50
von Kalle
laeuferin hat geschrieben: ↑Donnerstag, 06. November 2025, 21:01:45
Und auch die Frage nach dem eigenen Kind stellt sich. War es in der Schule? Urgendwann müsste es nach dem Unterricht heim. OK es wohnt wohl Verwandtschaft im Haus und die Betreuungssituation ist geregelt.
Guter Punkt, Das ist schon alles extrem unvorstellbar. Mutter mit eigenem Sohn - den sie vielleicht gerade zur Schule gebracht hat, fährt danach "mal eben" zum Ex-Stiefsohn um den (schon länger vorsätzlich geplant) kaltblütig zu killen ? Sich immer schon darauf gedanklich darauf
vorbereitet und jetzt endlich ist er gekommen der richtige Zeitpunkt, die lang ersehnte "Chance" Fabian zu töten ? Sorry, es mag die abartigsten Killer-Frauen in der jüngsten Kriminalgeschichte geben. Aber eine junge Mutter mit diesem Plan im Kopf ? Benzinkanister schon immer griffbereit ? Ablageort schon lange auserkoren ? Eine eher zierlich wirkende Frau hieft einen eher kräftigen Kinder-Leichnam vom Pick-up ? Erst an den ersten See, dann aber abgebrochen, und dann hat sie auch noch Plan B in Petto?
Alles allein ohne Mitwisser ? Krankhafer Nestbautrieb der gescheitert ist führt zu derartigem psychischen Ausnahmezustand ?
Einen Kriminalroman würde man mit dieser Story nicht abkaufen.
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Verfasst: Donnerstag, 06. November 2025, 21:27:10
von Basti66
Kalle hat geschrieben: ↑Donnerstag, 06. November 2025, 21:20:50
Guter Punkt, Das ist schon alles extrem unvorstellbar. Mutter mit eigenem Sohn - den sie vielleicht gerade zur Schule gebracht hat, fährt danach "mal eben" zum Ex-Stiefsohn um den (schon länger vorsätzlich geplant) kaltblütig zu killen ? Sich immer schon darauf gedanklich darauf
vorbereitet und jetzt endlich ist sie gekommen der richtige Zeitpunkt Fabian zu töten ? Sorry, es mag die abartigsten Killer-Frauen in der jüngsten Kriminalgeschichte geben. Aber eine junge Mutter mit diesem Plan im Kopf ? Krankhafer Nestbautrieb der gescheitert ist führt zu derartigem psychischen Ausnahmezustand ?
So ist aber aktuell die Faktenlage. Ich kann dich verstehen, dass man es kaum glauben kann. Aber auf der Welt gab es schon ganz andere Sachen wo man nie mit gerechnet hätte. Ich glaube wir alle werden uns noch umgucken wenn dieser Fall mit allen Einzelheiten und TäterN geklärt ist. Ich glaube so blöd kann man manchmal garnicht denken......
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Verfasst: Donnerstag, 06. November 2025, 21:30:23
von Gast
arcimboldo2.0 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 06. November 2025, 20:55:24
.
und dann die frage:
wo war der tatort ?
tatort war, wo die leiche nicht bleiben konnte.
deshalb musste sie verbracht werden - an den tümpel.
vermutlich sogar mit einem extra-anhänger. umständlich.
wo hat ihn die täter*in hin "entführt" und die tat begangen, dass nach der tat eine so komplizierte verbringung unter zeitdruck erforderlich war ?
Vorletztes Statement vom Nowack: "Der Tatort wurde ausgiebig untersucht."
Würde ein privates Zuhause ausschließen, und eine Outdoor Lokalität käme
in Frage. Müsste ein Ort sein, wo Außenstehende drauf gucken und keinen
Verdacht schöpfen, weil der Pick-Up ins Bild passt: eine Scheune, ein herrenloses
Haus, ein uneinsehbares Waldstück (Forstarbeit*) neben einem Tümpel in Klein Upahl?
Übrigens die Schwester der TV ist Försterin — es gilt die Unschuldsvermutung!
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Verfasst: Donnerstag, 06. November 2025, 21:34:44
von laeuferin
Vielleicht schon lange im voraus im Kopf geplant.
Dann kam evtl. noch neuer Zündstoff dazu. Eine weitere Zurückweisung, Kränkung.
Ich nehme für das Liebste, das du hast.
Evtl.selbst Scheidungskind. Hat sich erhofft mit ihrem Kind und dem neuen Vater eine richtige Familie zu sein.
Dann die Trennung.
Sie selbst und das eigene Kind werden zurückgesetzt.
Der Traum von der eigenen Familie geplatzt.
Auch gab es evtl Vorfälle, weshalb Fabian den Vater dort nicht mehr besuchen sollte.
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Verfasst: Donnerstag, 06. November 2025, 21:39:58
von jsd87
Kalle hat geschrieben: ↑Donnerstag, 06. November 2025, 21:00:41
Bin etwas skeptisch bzgl. Chat. Ich wollte es aus Respekt vor der Mutter hier nie so thematisieren, aber ich finde halt Smartphone mit 8 Jahren etwas fragwürdig. Unsere Kids mussten bis 10/11j warten, ab der weiterführenden Schule und das dann noch länger mit strengen Auflagen. Ich will es hier aber nicht verurteilen, es mag Zwänge geben, die das ggf. rechtfertigen. Aber kann ein 3 Klässler (?) schon so Whatsapp-Kram schreiben ?
Generell würde ich auch meinen, dass ein 8 jähriger kein Handy haben sollte. Allerdings sind bei uns die Gegebenheiten auch anders, vermutlich anders. Aus den Schilderungen vom Leben von Mutter und Kind kann man schließen, dass der Junge öfters Zeit überbrücken musste in der er alleine war. Vielleicht auch nach der Schule im Nahbereich der Wohnung mit dem Fahrrad unterwegs. Natürlich kann man meinen, dass ging vor 20 Jahre auch ohne Hände, ich kann mir in so einer Situation aber auch vorstellen, dass man schon der gefühlten Sicherheit wegen ein Handy mitgibt. Ich möchte das hiermit also ganz eindeutlich nicht bewerten.
Ob ein Kind in dem Alter Nachrichten schreiben kann, kommt wohl auf das Kind an, er kann aber in jedemfall Sprachnachrichten versenden. Es wurde berichtet, die Mutter hätte ihm das Handyfreigeschaltet, ob das ein Pin war oder bestimmte Funktionen wissen wir nicht. Es besteht für mich somit mindestens die Möglichkeit, das die Tatverdächtige durch den Online Status eines Games oder beispielsweise WA sehen konnte das der Junge nicht in der Schule ist.
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Verfasst: Donnerstag, 06. November 2025, 21:46:06
von Sronson
Kalle hat geschrieben: ↑Donnerstag, 06. November 2025, 21:00:41 Aber kann ein 3 Klässler (?) schon so Whatsapp-Kram schreiben ?
Nein, die meisten Kinder in Fabians Alter (er besuchte die zweite Klasse) können das nicht. Für sie ist das Schreiben am Handy schwierig, weil die Tastatur klein ist, die Feinmotorik und Rechtschreibung noch nicht vollständig entwickelt sind und sie leicht den Überblick verlieren. Fabian soll zudem Konzentrations- und Lernschwierigkeiten gehabt haben.
Kalle hat geschrieben: ↑Donnerstag, 06. November 2025, 21:20:50
Guter Punkt, Das ist schon alles extrem unvorstellbar. Mutter mit eigenem Sohn - den sie vielleicht gerade zur Schule gebracht hat, fährt danach "mal eben" zum Ex-Stiefsohn um den (schon länger vorsätzlich geplant) kaltblütig zu killen ? Sich immer schon darauf gedanklich darauf
vorbereitet und jetzt endlich ist er gekommen der richtige Zeitpunkt, die lang ersehnte "Chance" Fabian zu töten ? Sorry, es mag die abartigsten Killer-Frauen in der jüngsten Kriminalgeschichte geben. Aber eine junge Mutter mit diesem Plan im Kopf ? Benzinkanister schon immer griffbereit ? Ablageort schon lange auserkoren ? Eine eher zierlich wirkende Frau hieft einen eher kräftigen Kinder-Leichnam vom Pick-up ? Erst an den ersten See, dann aber abgebrochen, und dann hat sie auch noch Plan B in Petto?
Alles allein ohne Mitwisser ? Krankhafer Nestbautrieb der gescheitert ist führt zu derartigem psychischen Ausnahmezustand ?
Einen Kriminalroman würde man mit dieser Story nicht abkaufen.
Sehr absurd. Eine Person, die derart die Kontrolle über ihre Gefühle und Handlungen verloren hätte, müsste sich auch nach der Tat
eigentlich so auffällig verhalten haben, dass sie längst in einer psychiatrischen Einrichtung wäre, weil sie eine Gefahr für sich selbst und andere darstellt.
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Verfasst: Donnerstag, 06. November 2025, 21:52:54
von Kalle
Turmfalke23 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 06. November 2025, 21:01:16
Wenn sie jetzt zur Beschuldigten wird, hat sie ein Aussageverweigerungsrecht gem. § 136 StP0.
Sie wurde ja zuvor aber mehrmals als Zeugin vernommen und muss die Wahrheit berichten.
Ihre Zeugenangaben bleiben im Falle eines Strafprozesses aber erhalten und werden verwertet. m. E.
Zuvor muss auch eine Belehrung für eine nachfolgende Aussage stattfinden.
Genauso ist es. Und vielleicht kam es eben Schlag auf Schlag. Die Aktenzeichen xy-Ankündigung wird wohl fragen "wer hat was gesehen". Die Frage nach ihrem Alibi wird kommen. Sie muss davon ausgehen, dass Nachbarn Aussagen machen, die ihren Aussagen widersprechen, wie z.B. sich mit "ich war die ganze Zeit allein zu Haus" rauszureden. Der Druck wird hoch. Hausdurchsuchung, Auto beschlagnahmt. Sie wird aufgeklärt, dass Sie keine Zeugin mehr ist. Also Aussageverweigerung. Bingo. Dringender Tatverdacht. Verdammte Scheisse - welcher Idiot hat dieses blöde Feuer gesehen und das Foto gemacht? Es lief alles so perfekt.
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Verfasst: Donnerstag, 06. November 2025, 22:03:27
von jsd87
Sronson hat geschrieben: ↑Donnerstag, 06. November 2025, 21:46:06
Sehr absurd. Eine Person, die derart die Kontrolle über ihre Gefühle und Handlungen verloren hätte, müsste sich auch nach der Tat
eigentlich so auffällig verhalten haben, dass sie längst in einer psychiatrischen Einrichtung wäre, weil sie eine Gefahr für sich selbst und andere darstellt.
Ich fand sich selbstständig an die Presse zu wenden und das zu verzapfen was sie verzapft hat schon eindeutig drüber. Aber, deswegen schrieb ich schon, das ich mit den Abläuufen noch nicht so ganz klar komme. Mindestens verdächtig, hat sie der Fund schon gemacht. Wie sie sich bei der Polizei verhalten hat, weiss ich natürlich nicht, dort wird man aber auch vernommen haben, dass sie den Weg zur Presse gesucht hat. Sie besitzt einen Pick Up, ein solches Fahrzeug wurde gesehen. Ich kann mir allerdings auch vorstellen, das es kein Tat von einer Person war, dann würden sich wenigstens ein paar Dinge "erklären"...
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Verfasst: Donnerstag, 06. November 2025, 22:13:14
von Sronson
jsd87 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 06. November 2025, 22:03:27
Wie sie sich bei der Polizei verhalten hat, weiss ich natürlich nicht, dort wird man aber auch vernommen haben, dass sie den Weg zur Presse gesucht hat.
Sie wurde insgesamt dreimal vernommen, darunter einmal „bis tief in die Nacht“. Dass sie dabei nicht zusammengebrochen ist, ist für eine angeblich so „labile“ Person, die weder den Tod ihres Vaters noch die Trennung von ihrem langjährigen Partner verkraftet haben soll, eine beachtliche Leistung.
jsd87 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 06. November 2025, 22:03:27
Ich kann mir allerdings auch vorstellen, das es kein Tat von einer Person war, dann würden sich wenigstens ein paar Dinge "erklären"...
Welches Motiv könnten denn andere Personen gehabt haben, gemeinsam mit der Ex diesen lieben Jungen zu ermorden? Oder meinst du Personen, die keinerlei Verbindung zu der heute Festgenommenen haben?
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Verfasst: Donnerstag, 06. November 2025, 22:14:56
von Kalle
jsd87 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 06. November 2025, 22:03:27
Ich fand sich selbstständig an die Presse zu wenden und das zu verzapfen was sie verzapft hat schon eindeutig drüber. Aber, deswegen schrieb ich schon, das ich mit den Abläuufen noch nicht so ganz klar komme. Mindestens verdächtig, hat sie der Fund schon gemacht. Wie sie sich bei der Polizei verhalten hat, weiss ich natürlich nicht, dort wird man aber auch vernommen haben, dass sie den Weg zur Presse gesucht hat. Sie besitzt einen Pick Up, ein solches Fahrzeug wurde gesehen. Ich kann mir allerdings auch vorstellen, das es kein Tat von einer Person war, dann würden sich wenigstens ein paar Dinge "erklären"...
Ja, sehe ich auch so. Warum wollte sie dass die Suche nach Fabian endet, in dem sie den Fund "inszeniert", schön gespielt mit einer Freundin beim spazieren zusammen. Dann spielt Sie öffentlich die betroffene, die schockierte, die doch immer die liebe "Ziehmama" war. (Ja, absolut drüber - Ich hätte wenn schon eher erwartet - "wir haben uns immer gut verstanden, und auch mit meinem Sohn hat das gut geklappt").
Also was sagt der Küchentischpsychologe: Es braucht einerseits die Kaltblütigkeit einer Schauspielerin, andererseits hat Sie das Gewissen geplagt, dass sie der verzweifelten Suche ein Ende bereiten wollte ? Glaubt dass sie davon kommt, oder wünscht sich insgeheim dass alles Lügen endlich ein Ende hat ? Wäre die Chance nicht höher, wenn mehr Zeit vergangen wäre bis die Leiche gefunden wird. Vielleicht erst Monate später. Bis dahin hätte sie sich schauspierlisch noch weiter aufbauen können. Die Einfühlsame, Besorgte. Das ist schon alles extrem gestört, klingt nach einer Zukunft in der Psychatrie. Man wird sehen was das Umfeld noch über ihren Charakter so zum Besten geben wird. Die Hetzjagt ist ja leider eröffnet, hoffen wir auf das Hochhalten der Unschuldsvermutung bis zu einem Urteil.
Aber die liebe Cousine, deren Freundin und die Freundin der Mutter die in der Öffentlichkeit zur Hetze aufrufen, verstehe ich auch nicht. Was sollte das ? Die Polizei hätte auch ohne das das gleiche Ergebnis ermittelt, und wer weiß, vielleicht ist die Dame am Ende eben wirklich unschuldig.
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Verfasst: Donnerstag, 06. November 2025, 22:30:35
von Sronson
Kalle hat geschrieben: ↑Donnerstag, 06. November 2025, 22:14:56
Warum wollte sie dass die Suche nach Fabian endet, in dem sie den Fund "inszeniert", schön gespielt mit einer Freundin beim spazieren zusammen […] andererseits hat Sie das Gewissen geplagt, dass sie der verzweifelten Suche ein Ende bereiten wollte ?
Möglicherweise wollte sie mit dem Fund der Leiche die Gunst des Vaters zurückgewinnen – in ihrer Vorstellung vielleicht eine Art „Erlösung“ für ihn. Vielleicht wollte sie auch zeigen: Niemand sonst hat ihn gefunden, aber ich habe es geschafft.
Kalle hat geschrieben: ↑Donnerstag, 06. November 2025, 22:14:56
Aber die liebe Cousine, deren Freundin und die Freundin der Mutter die in der Öffentlichkeit zur Hetze aufrufen, verstehe ich auch nicht. Was sollte das ? Die Polizei hätte auch ohne das das gleiche Ergebnis ermittelt, und wer weiß, vielleicht ist die Dame am Ende eben wirklich unschuldig.
Selbstjustiz passiert bei einfach gestrickten Menschen schneller. Ich finde diesen ganzen Clan irgendwie unheimlich.
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Verfasst: Donnerstag, 06. November 2025, 22:38:36
von arcimboldo2.0
Gast hat geschrieben: ↑Donnerstag, 06. November 2025, 21:30:23
Vorletztes Statement vom Nowack: "Der Tatort wurde ausgiebig untersucht."
Würde ein privates Zuhause ausschließen, und eine Outdoor Lokalität käme
in Frage. Müsste ein Ort sein, wo Außenstehende drauf gucken und keinen
Verdacht schöpfen, weil der Pick-Up ins Bild passt: eine Scheune, ein herrenloses
Haus, ein uneinsehbares Waldstück (Forstarbeit*) neben einem Tümpel in Klein Upahl?
Übrigens die Schwester der TV ist Försterin — es gilt die Unschuldsvermutung!
auch chatgpt kann nichts finden, wo
nowack das wort "tatort" verwendet.
wenn du noch einen link dazu hast ..
wäre es so ein toller tatort gewesen (abgelegen, uneinsehbar, herrenlos) .. warum muss dann die leiche so umständlich und auffällig verbracht werden ?
ein planender mörder hätte sich da was gutes überlegt. vermutlich.
weil: er muss ja auch aufpassen, dass das kind nicht noch davonläuft.
aber sehr blöd ist natürlich ein tatort, wo die leiche hinterher abtransportiert werden muss.
das macht keiner. freiwillig..
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Verfasst: Donnerstag, 06. November 2025, 22:44:06
von Hasenfuss
Was ich mich noch frage: Es wurden heute ja mehrere Häuser durchsucht ( u.a. in Rum...?! nochwas).
Wessen Häuser waren denn das? Hat da jemand eine Info?
Dass die Person Komplizen hatte, kann ich mir kaum vorstellen...genauso wenig, wie das es wirklich die Ex gewesen sein soll.
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Verfasst: Donnerstag, 06. November 2025, 22:57:25
von arcimboldo2.0
Gast hat geschrieben: ↑Donnerstag, 06. November 2025, 21:30:23Übrigens die Schwester der TV ist Försterin — es gilt die Unschuldsvermutung!
die hat bestimmt hunde
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Verfasst: Donnerstag, 06. November 2025, 22:59:06
von Gast
arcimboldo2.0 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 06. November 2025, 22:38:36
auch chatgpt kann nichts finden, wo
nowack das wort "tatort" verwendet.
wenn du noch einen link dazu hast ..
Zitat war klein wenig anders.
"Insbesondere wegen der Tatort–Arbeit, die dort* durchgeführt wurde.."
Ab 0:30
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ ... v-128.html
*Nur wo ist "dort"?
Kann eigentlich nur das Waldstück neben dem Tümpel gemeint sein.
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Verfasst: Donnerstag, 06. November 2025, 23:06:08
von Gast
Sronson hat geschrieben: ↑Donnerstag, 06. November 2025, 22:13:14
Welches Motiv könnten denn andere Personen gehabt haben
Im Raum steht, der Landwirt - Fabians Vater - habe sich
mit Einheimischen aus der Region angelegt, geschäftlich
und/oder privat. Demnach: Motiv Rache. Ob da was dran ist,
kann wohl niemand hier verifizieren.
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Verfasst: Donnerstag, 06. November 2025, 23:32:15
von laeuferin
Sronson hat geschrieben: ↑Donnerstag, 06. November 2025, 22:13:14
Sie wurde insgesamt dreimal vernommen, darunter einmal „bis tief in die Nacht“. Dass sie dabei nicht zusammengebrochen ist, ist für eine angeblich so „labile“ Person, die weder den Tod ihres Vaters noch die Trennung von ihrem langjährigen Partner verkraftet haben soll, eine beachtliche Leistung.
Welches Motiv könnten denn andere Personen gehabt haben, gemeinsam mit der Ex diesen lieben Jungen zu ermorden? Oder meinst du Personen, die keinerlei Verbindung zu der heute Festgenommenen haben?
Aus meiner Erfahrung heraus sind Pferdeleute tough. Muss man auch sein, um ein Pferd zu beherrschen. Besonders in Hinblick auf f Dressur.
Körperlich zart muss nicht einhergehen mit fehlender Kraft und zartem Wesen.
Genauso wenig wie eine korpulente Person körperlich stark sein muss.
Der Reitsport liegt ja in der Familie, gehe davon aus, es wurde früh damit angefangen.