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Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Verfasst: Montag, 27. Oktober 2025, 18:21:03
von andi55
Drüben bei den "Nachbarn" sind die Berichte von @fassbinder und @rabunsel.
Der Autoschrauberkollege ist der Fabian. Seine Aussage hört sich ja einigermaßen sortiert und aufgeräumt an.

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Verfasst: Montag, 27. Oktober 2025, 22:42:26
von andi55
Bei dem Bericht von Prozessbeobachter/in @rabunsel stockt einem schon kurz der Atem!
Lea sagt nochmal aus, dass es der 03.10. war, an dem Sebastian in die Runde fragte, ob die anderen schon von der toten Frau gehört hätten.
Lea behauptet, sie hätte an dem Tag noch nach der Info gegoogelt , aus Interesse weil es ja schließlich in der Nähe passiert sei. Sie hätte aber darüber nichts gefunden.
Und nun stellt sich heraus, dass man bei ihrer Handyauswertung erst eine Googleanfrage am 08.10. gefunden hat.
Was soll man davon halten ? Noch eine Kandidatin mit Scheinerinnerungen ?

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Verfasst: Montag, 27. Oktober 2025, 23:34:40
von fassbinder
Bericht vom 20.10.2025 – Teil 1


Das Gericht trat ein und begrüßte alle zum Beginn der „Marathonwoche“.

Auch das Ehepaar E. war am Vormittag kurz im Zuhörerraum anwesend.

Sie wurden dadurch bekannt, dass sie nach einem Hausbesuch der Rosenheimer Polizei – samt Tochter und Schwiegersohn – ins Krankenhaus eingeliefert wurden.

Was letztlich dazu geführt hat, darüber gehen die Versionen auseinander.

Bekannt ist, dass sie danach häufiger als Zuhörer erschienen, wenn Polizisten wegen Körperverletzung im Amt angeklagt waren.

Ob sie in diesem Prozess aus persönlichem Interesse anwesend waren oder weil die Rosenheimer Polizei ermittelt, ist unklar.

Am letzten Verhandlungstag war Gerichtsreporter a. D. der Süddeutschen Zeitung, Dr. Hans Holzhaider, anwesend.


Richterin Will berichtet, dass die Stellungnahme von Adamec nichts zu einem möglichen Vortrag enthält. Sie hat ihn darum gebeten, dies nachzuholen.

Professor Peschel war im Urlaub und hat das Schreiben erst jetzt gesehen.

Verteidigerin Regina Rick spricht dann den Todesfall eines Herrn W. an. Sie sagt, dass dieser denselben Nachnamen trägt wie eine der priorisierten Personen – ein vorbestrafter Triebtäter. Dieser habe, wie viele andere aus diesem Kreis, kein Alibi.

Tatsächlich stellt sich heraus, dass dieser verstorben ist bzw. es sich sogar um dieselbe Person handeln könnte.


Daraufhin entbrannte ein Disput zwischen Staatsanwaltschaft und Verteidigung.
Die Anwälte wollten wissen, wo der Auftrag liegt, das Bettlaken des Angeklagten zu untersuchen.

Staatsanwalt Merkel entgegnet, dass es sich um einen mündlichen Auftrag handelte.

Dr. Georg hält dem entgegen, dass das so nicht möglich sei. Merkel widerspricht: Man dürfe nicht aufhören zu denken und müsse Untersuchungen vornehmen. Außerdem sehe er nicht ein, der Verteidigung etwas mitzuteilen, das die Ermittlungen gefährden könnte.
Die Verteidigung argumentiert, dass die Aussagen nahelegen, dass ein solcher Auftrag schriftlich erteilt werden muss.

Der erste Zeuge ist Ralf G.


Er erklärt, dass er im November 2022 inhaftiert wurde und Sebastian einen Monat später bei der Arbeit kennengelernt hat.

Es fiel ihm sofort auf, dass der Angeklagte stark gemobbt und gehänselt wurde.

Wenn Sebastian schlechte Arbeit leistete, fragten ihn die Mithäftlinge, was denn „die Hanna dazu sagen würde“. Das empfand er sowohl der Verstorbenen als auch dem Angeklagten gegenüber als unangemessen.

Er nahm Sebastian deswegen beiseite und fragte ihn, wie es ihm damit gehe. Dieser zeigte sich unbeeindruckt und meinte, es mache ihm nichts aus – alles werde sich aufklären.

Grundsätzlich sei ihm Sebastian sympathisch gewesen. Er habe ihn als „echten Naturburschen“ wahrgenommen, der ein enges Verhältnis zum Großvater pflegt.

Bezüglich der Nacht zum 3. habe der Angeklagte dem Zeugen erzählt, dass er zuerst am Computer gespielt und danach eine Joggingrunde gedreht habe.

Auf Nachfrage gab der Zeuge an, dass Sebastian ihm sagte, er sei oft nachts unterwegs gewesen.

Grundsätzlich fand der Zeuge das ungewöhnlich, es habe für ihn aber auch Sinn ergeben, da sein Patenkind ebenfalls regelmäßig nachts Radtouren mache.

Auch mit den Unschuldsbeteuerungen ging es ihm so. Er erinnert sich, dass Hanna über 1,80 m groß gewesen sei und er den Angeklagten als „Gripscherl“ empfand.

Der Zeuge berichtete weiter, dass Sebastian zu Beginn der Haft sehr schlank gewesen sei, später aber viele Süßigkeiten in sich hineinstopfte und zugenommen habe. „Wahrscheinlich Frust“, mutmaßt der Zeuge.

In der SZ habe der Zeuge einmal gelesen, dass Sebastian auf einer Party ein Geständnis abgelegt habe. Er sprach ihn darauf an, woraufhin Sebastian beschwichtigte: Das sei nur ein Scherz gewesen. Der Zeuge habe ihm dann gesagt, dass das nicht lustig sei.

Auch ein Interesse an Gewaltvideos habe der Angeklagte dem Zeugen gegenüber eingeräumt. Der Zeuge selbst möge aber keine Gewalt und könne auch nicht sagen, ob die Videos
sexueller Natur gewesen seien.

„Hat er etwas über seine persönlichen Verhältnisse gesagt?“, fragt Will.

Ralf G. führt aus, dass Sebastian in der Haft seine Zwischenprüfung abgelegt habe und in seiner Freizeit gerne wandern und joggen gehe.

Er schäme sich für seinen geringen IQ, wobei der Zeuge ihn tröstete: „Ist nicht schlimm, jeder hat seine Talente.“

Ob Sebastian etwas über eine Beziehung erzählt habe?

Sebastian habe ihm von einer besten Freundin erzählt. Der Zeuge vermutete eine gewisse Verliebtheit gegenüber Verena und eine generelle Unerfahrenheit in Beziehungsdingen.

Ihm gegenüber habe Sebastian die Tat stets bestritten.

Ob über die Beweislage gesprochen wurde, wisse der Zeuge nicht mehr.

In Erinnerung geblieben ist ihm aber, dass Sebastian gesagt habe, man könne Erinnerungen auch wegschieben. Der Zeuge glaubt, dass das im Zusammenhang mit der Tat gemeint war, ist sich aber nicht sicher.

Das Gericht fragt, ob der Zeuge Adrian M. kennt. Er meint, er sei schlecht mit Namen. „Wenn es der ist, den ich meine, ist es ein Wichtigtuer.“ Vor solchen Leuten habe er sich ferngehalten.

Er habe sich lieber mit dem Angeklagten unterhalten. Mit diesem konnte man gut reden – bei gleichzeitiger Zurückhaltung.

Außerdem hätten sie denselben Pflichtverteidiger, Baumgärtl, gehabt.

Auch die Handverletzung des Angeklagten habe er gesehen, kenne aber die Ursache nicht.

Der Staatsanwalt fragt, ob der Angeklagte mal gesagt habe, wo er üblicherweise joggt.

„Ich glaube, er sagte, schon an dem Flüsschen entlang“, so G.

Ob Sebastian von Annäherungsversuchen gegenüber einer Freundin erzählt habe?

Der Zeuge meint, dass er etwas von einer Berührung am Oberschenkel erwähnt habe – wie es weiterging, blieb ihm jedoch unbekannt.

Der Zeuge vermutet, dass das für die Verhältnisse des Angeklagten schon mutig war.
Weiter meinte der Zeuge auf Vorhalt, er habe Sebastian einmal gefragt, ob er Hanna gekannt habe, woraufhin dieser mit „Nein“ antwortete. „Kann sein.“

Psychiater Huppert, der erstmals wieder anwesend war, hakte nochmals zu den Hänseleien nach.

Der Zeuge sagt, das sei eben das Gefängnis – die Häufigkeit der Sprüche habe auch von der Tagesform der anderen Häftlinge abgehangen.

Der Zeuge wurde entlassen und bedankte sich bei der Vorsitzenden, dass sie einen Einzeltransport ermöglicht hatte.


Als Nächstes wurde der Häftling Michail M. hereingeführt.

Richterin Will bat die Polizisten, dem Hühnen mit sonorer Stimme die Fußfesseln abzunehmen.

Er streckte einem Polizisten auch die Hände entgegen. Dieser brummte: „Nur die Fußfesseln.“ – „Auch die Handfesseln, bitte“, sagte Will.

Der Zeuge berichtet, dass er Sebastian durch die Arbeit in der JVA Traunstein kennengelernt habe.

Er wirkt leicht nostalgisch, als er sich an den ersten Tag erinnert. Sebastian habe mit beiden Armen und baumelnden Füßen an einem Arbeitsgerät gehangen, was alle zum Lachen brachte.

Am 24.10.2023, einen Tag vor seiner Verlegung nach Straubing, traf er Sebastian im Aufenthaltsraum. „Mensch T., jetzt gehst du wieder vor Gericht…“ Er appellierte an ihn, seinen Eltern und den Nebenklägern die 30 Tage zu ersparen und es zuzugeben – falls er es war.

Sebastian entgegnete, dass ihn das Leid von Hannas Eltern innerlich zerbreche, er aber nicht zugeben könne, was er nicht getan habe.

Weiter erinnert sich der Zeuge, dass der Angeklagte von Mithäftlingen als „Mörder“ und „Irrer“ bezeichnet wurde. Lange habe er das stoisch ertragen, bis er irgendwann geschrien habe: „Ich habe es nicht gemacht! Lasst mich in Ruhe!“

Der Zeuge wurde später von der Kripo Rosenheim zur Vernehmung in Sachen „Eiskeller“ abgeholt. Er meinte zu den Beamten: „Habt ihr niemanden von draußen, dass ihr schon bei uns suchen müsst?!“

Damals sei er noch nicht über das angebliche Geständnis gegenüber Adrian informiert gewesen. Davon habe er später in der Zeitung gelesen – woraufhin er einen Lachanfall bekam. Ihm sei klar gewesen: Das müsse gelogen sein. Der Zeuge ist sich sicher, dass Sebastian eher dem G. als Adrian ein Geständnis gemacht hätte.

Adrian sei generell ein „merkwürdiger Gefangener“ gewesen – sogar der „unbeliebteste auf der Station“. Er sei auch nur so lange zu Sebastian gekommen, wie er von ihm Süßigkeiten bekam.

Der Zeuge weiß, dass ST wohl einmal gegen die Wand geschlagen habe.

Dr. Georg erklärt zur Aussage:
Er habe viel mit Sexualstraftätern zu tun und kenne das Nähe-Distanz-Problem sowie die Empfindlichkeit gegenüber Zurückweisungen bei Borderline-Persönlichkeiten. Es klinge vielleicht lächerlich, aber er sehe auch in der Süßigkeitenthematik einen möglichen Grund für eine Falschbelastung.
„Aber nach zehn Monaten?!“, fragt die Vorsitzende ungläubig. – „Ja!“, erwidert Dr. Georg.

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Verfasst: Montag, 27. Oktober 2025, 23:36:06
von fassbinder
Bericht vom 20.10.2025-Teil 2

Der Zeuge Fabian K. wird gehört.

Er schildert, dass er Sebastian über die gemeinsame Ausbildung kennengelernt hat.

Ab dem Sommer 2022, hat man sich angefreundet. Der Angeklagte fragte den Zeugen schon länger nach Treffen, dieser war aber zeitlich stark eingebunden.

Er schildert Sebastian bei der Arbeit als „absolut zuverlässig“, man konnte mit ihm auch alleine auf die Baustelle. Aggressiv hat er ihn nie erlebt, aber er wurde schnell nervös, wenn ihn eine Tätigkeit überfordert hat.

Sebastian führte ihn auch in die Traunsteiner-Clique ein und man besuchte Lost-Places, Sebastian wirkte in der Gruppe gut integriert. Der Zeuge nahm in wiederum zu Treffen im Jugendzentrum in Oberaudorf mit.

Die Vorsitzende erkundigt sich nach einer Autoreparatur, die der Zeuge beim Fahrzeug des Angeklagten gemacht hat.

Er erklärt, dass die Vorderachse und der Spiegel kaputt war. Sebastian schilderte Fabian, dass er auf einem Waldweg gefahren ist und über einen Stein „drübergerumpelt“ ist.

Sebastian musste aber schnell weg, obwohl die Reparatur noch nicht fertig war. Fabian sagte damals zum Angeklagten „Wenn du mit dem Auto wirklich fahren willst, dann fahr.“

Der Zeuge hat in Erinnerung, dass Sebastian wegen einer Aussage bezüglich seiner Uhr weg musste.

Richterin Heike Will, fragt ob Sebastian ihm erzählt hat, dass ihm Verena gefällt.

Fabian sagt, dass der Angeklagte nie etwas dazu gesagt habe, aber Verena meinte das zu ihm. Geworden sei deswegen nichts draus, weil diese noch nicht über ihren EX-Freund hinweg war.

Sebastian berichtete seinem Freund, dass er in der Nacht zum 3. Joggen war, um den Kopf vom Berichtsheft Schreiben frei zu bekommen. Das hat er auch schon in der Vergangenheit gemacht.

Am Anfang, wunderte er sich über die nächtlichen Ausflüge. Als er aber gemerkt hat, dass Sebastian nach der Arbeit die Kampenwand hoch und runter rennt und am Wochenende 80 km mit dem Rad fährt, wunderte er sich über gar nichts mehr.


Staatsanwalt Merkel fragt den Zeugen, wie er die Verhaftung des Angeklagten mitbekommen hat.

Fabian sagt, dass der Angeklagte nicht beim Jugendtreff erschienen ist, als man sich dafür verabredet hat.

Der Staatsanwalt erkundigt sich, bei wem es sich um den Kontakt „Schatzi“ im Handy des Zeugen handelt.

Fabian meint, dass dafür nur seine Ex-Freundin in Frage kommt.

Merkel hält dem Zeugen eine Nachricht vor. „Schatzi“ beschwert sich beim Zeugen, dass sie Nachrichten löschen soll und sie das nicht macht, weil sie keinen Mörder schützen will und er sich auch mit Verena getroffen hat, obwohl sie das von ihm verlangt hat zu unterlassen.

Der Zeuge sagt, dass er sich nicht mehr an den Inhalt erinnert und es eine „toxische Beziehung“ war, seine Freundin hätte auch oft Nachrichten in seinem Namen geschrieben. -„Ob ich ihnen das glauben soll!“, reagiert Merkel.

Staatsanwältin Dirnberger fragt nach dem Alkoholkonsum des Angeklagten.

Der Zeuge sagt, dass Sebastian normal getrunken hat. Bei Feiern von Verena und einmal im Eiskeller hat er ein bisschen mehr erwischt.

Ob er eine Veränderung bemerkt hat?-„Nein“.

Dirnberger hält ihm vor, dass er gesagt hat, dass er es komisch findet, dass er auf einer WhatsApp-Story mit Ankündigung getrunken hat.

Fabian erinnert sich. Er fand es fahrlässig, weil das auch sein Chef sehen kann. 1-2 Mal hat er nach dem 3. Oktober zu viel erwischt, da vermutet der Zeuge Liebeskummer als Hintergrund.

Hatte der Zeuge nach seiner Haftentlassung nochmal Kontakt mit Sebastian. Er verneint. „Ich hatte Angst, dass was gesprochen werden könnte, was man dann ihm oder Sebastian anlastet und ich nochmal vernommen werde.“

Er wird gefragt, ob Sebastian einen bestimmten Frauentyp hat.
Dabei wird ihm vorgehalten, dass er gesagt hat Sebastian steht auf schlanke Frauen mit langen Haaren „Typ Krankenschwester.“ Fabian sagt, dass das auf Eine zutrifft, die dem Angeklagten gefallen hat.

Vorgehalten wird Fabian auch eine Sprachnachricht von Verena an die Ex-Freundin, wo sie sagt, sie sei nicht an dem Abend mit ST unterwegs gewesen.

Der Staatsanwalt fragt, warum er damit extra zur Polizei gegangen ist und diese für brisant befunden hat. Der Zeuge meint, er kann sich nicht erinnern. Merkel ist skeptisch: Man geht doch nicht wegen einer Sprachnachricht zur Polizei und kann sich dann nicht mehr erinnern.

Es folgt eine Diskussion. Der Staatsanwalt räumt ein, dass das wohl ein Missverständnis war und der Zeuge Ende Januar, wohl ohnehin bei der Polizei war.

Wurde damals schon darüber gesprochen, dass ST als möglicher Täter in Frage kommt?-„Natürlich nicht.“, antwortet der Zeuge.


„Was können Sie mir zu Lea erzählen?“, fragt Dr. Georg.

Fabian meint, dass er mal auf einer Tour in Geiselgasteig mit Lea rumgeknutscht hat, da war er aber angetrunken. Sie war aber in der Gruppe Verena eher untergeordnet.

Ob sie Intelligent oder einfach gestrickt war?-„Mittelmäßig bis eher einfach gestrickt.“

Was seine Ex-Freundin von Verena gehalten hat?-„Nichts Gutes.“

Und von seinem Mandanten?-„Nichts negatives.“

Ob er das Betrinken seines Mandanten zeitlich einordnen kann?-Der Zeuge verneint.

Psychiater Dr. Huppert fragt, wie sich die Nervosität bei Aufgaben bei Sebastian geäußert hat?

Der Zeuge sagt, dass ST sich Hilfe einholen wollte und erst beruhigt war, wenn es erledigt war.

Der Psychiater interessiert sich für den Abend im Eiskeller abgelaufen ist.

Fabian sagt, dass nur der vordere Teil aufhatte und nicht der Hintere mit Live-Musik. Später ist Sebastians Cousine dazugekommen und man hatte viel Spaß.


Der Zeuge Sebastian W.

Sebastian W. erklärt, dass er den Angeklagten „vo der Vreni“ kennt. Man habe zusammen Partys gefeiert, wo auch Raffi und Angela oft dabei gewesen sind. Den Angeklagten bezeichnet er als ruhige Person, mit der man sich gut unterhalten kann. Getrunken hat dieser nicht viel, nur am Wochenende.

Der Zeuge erinnert sich, dass man auch in der Gruppe zusammen Tischtennis spielen war.

Als er mal dabei war, glaubt er, dass noch Sebastian, Verena und Lea dabei war, möglicherweise auch Raffi, aber da ist er sich nicht mehr sicher.

Es muss auf jeden Fall vor dem 01.10 gewesen sein, da er ab da den Kontakt zu Verena abgebrochen hat. Sie bedankte sich nicht für das Reifenwechseln. Am 3.10 war er ganz sicher zuhause.

Staatsanwalt Merkel fragt, warum es genau der 1.10 gewesen sein muss. Kann es nicht auch der 30.09 oder der 2.10 gewesen sein.

Der Zeuge meint, dass er das aus dem Gedächtnis hat.

Es geht nun darum dass am 1.10.2022 Sebastian W.s Mutter die jungen Leute zu einem Tik-Toker gefahren haben soll. Die Mutter, die dabei ist, soll den Sitzungssaal verlassen und spontan als Zeugin gehört werden. Da sagt mal einer Barbara Salesch, wäre nicht realistisch.

Rechtsanwältin Rick fragt nach den Wetterverhältnissen.

Der Zeuge meint, dass es nicht geregnet hat.

Rick fragt, ob was besonderes mit den Bällen war. Ob die vielleicht geleuchtet hätten. -Sebastian W. sagt, dass es eher normale Bälle gewesen sein müssten.

Zu dem Ort müsste er mit Verena gekommen sein, da er über keinen Führerschein verfügt.

Dr. Georg halt nochmal nach den Teilnehmern nach. Er meint, dass er sich bei niemanden mehr sicher war, auch nicht bei Lea.

Der Anwalt fragt nach den Arbeitszeiten des Zeugen. Von 7-17 Uhr und Freitag bis 13 Uhr.

Der Zeuge hatte eine vier Wochen dauernde Beziehung mit Lea. Er bezeichnete sie „vom Charakter in Ordnung.“ Ein bisschen komisch fand er es, dass die Mutter R. im Club dabei war. Gestört hat ihn das jedoch nicht, jedoch dass Verena immer bei gemeinsamen Unternehmungen dabei war.

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Verfasst: Montag, 27. Oktober 2025, 23:37:01
von fassbinder
Bericht vom 20.10.2025-Teil 3

Mutter Sebastian W.

Die Zeugin schildert, dass sie am 1.10.2022 den Angeklagten und ihren Sohn bei Verena abgeholt hat. Daran kann sie sich noch gut erinnern, da sie nicht begeistert war. Es war ein sonniger Samstag. Sebastian hat sie beim Eiskeller rausgelassen. Eigentlich hatte Verena versprochen ihr den Sohn nach dem Reifenwechsel nach Hause zu fahren.

Am 3.10 ist keiner aus der Familie weg gewesen. Es war ein Feiertag und es waren alle daheim. Sie musste nämlich keinen ihrer Söhne wo hinfahren, was selten vorkommt.

Staatsanwalt Merkel fragt, ob sie das an was fest machen kann. Die Zeugin entgegnet, dass sie das bereits getan hat. -„Keine weiteren Fragen, zu diesen Schlussfolgerungen.“, sagt Merkel.

Regina Rick zürnt, dass der Staatsanwalt sich solche Bemerkungen sparen kann.

Die Vorsitzende fragt, ob die Zeugin Verena kennt.

Die Mutter sagt, dass sie in der Schule in Marquartstein arbeitet. Verena sei im Kollegium, als eine Frau mit Hang zum Drama und eher als unehrlich und unzuverlässig bekannt. Ihre Schwester Lea ist reifer und hat bessere Schulische Leistungen erzielt.

Auch Sebastian T. kennt sie als Schüler. Als aggressiv ist er ihr nie aufgefallen, aber sicher wird es mal einen Streit gegeben haben.



Nun wird Antonio B. gehört.

Er erklärt , dass er am Abend des 2.10.2022 auf dem Weg in den Eiskeller war.

Er fühlte sich jedoch kränklich und holte in der Schlange am Einlass von seiner damaligen Freundin den Schlüssel für deren Wohnung. Diese befindet sich im Burghotel.

Der Zeuge legte sich schlafen und wachte erst durch den Anruf der Freundin wieder auf, die ankündigte auf dem Weg zu sein und der er die Tür aufmachen sollte. Etwas verdächtiges gehört oder wahrgenommen, hat er nicht.

Die Vorsitzende fragt den Zeugen, ob er keine Bedenken hatte seine Freundin alleine heim gehen zu lassen. „Tatsächlich nicht. Damals dachte ich in Aschau wäre es sicher.“ Auch hat seine Freundin WhatsApp.

Er soll auf einem Foto von der Außenfassade des Hotels die Wohnung zeigen. Es ist wohl im Dachgeschoss rechts vom Haupteingang. Bei welchem Fenster genau und in welche Richtung es zeigt, fällt dem Zeugen schwer zu zeigen.

Ob ihm sonst noch was auffälliges in Erinnerung ist?

Ihm wird aus der Aussage seiner damaligen Freundin vorgehalten, die zwei komische Männer vor dem Eiskeller wahrgenommen hat.

Weiter werden die Nachrichten zwischen ihm und seiner Freundin verlesen. Um 2:38 schreibt sie „Bin gleich da“. Um 2:40 verschickt sie ein Video.


Zeugin über den Schrei.

„Da macht man einfach nur Urlaub und dann findet man sich vor Gericht wieder.“, begrüßt die Vorsitzende die Zeugin.

Es handelt sich um eine ältere Dame aus Vlotho bei Bielefeld.

Sie hat ihm Burghotel übernachtet, mittlerweile hat sie es mit ihrem Mann dauerhaft angemietet, weil es ihnen so gut gefällt.


Sie erzählt von ihrer Angewohnheit nachts mit geschlossenen Augen auf die Toilette zu gehen, um nicht hellwach zu werden. Weiter, hat sie die „Eigenart“ aufs Handy zu schauen, um zu prüfen, wie lang sie noch schlafen kann.

In der Nacht zum 3.10 vernahm sie einen Schrei. Für die Zeugin, hörte es sich wie eine weibliche Person an, die gerade angegriffen wird.

Sie ist sich ganz sicher, dass es dieser Tag war und sie sei auch keine Schlafwandlerin und hat auch kein Interesse im Fokus der Öffentlichkeit zu stehen.

Nach der Uhrzeit gefragt, gab die Zeugin an, dass es zwischen 2:20 und 2:28 gewesen sein muss, sicher war es nicht nach 2:30.

Die Zeugin erklärt, dass der Schrei „ganz grell und unkrontrolliert“ und „markerschütternd“ war. Wie als würde man „aus dem Hinterhalt angegriffen werden.“

Auf Nachfrage, woran sie das festmacht, sagt die Zeugin, dass sie ihrer Phantasie freien Lauf lassen kann und sie sich viel mit Menschen beschäftigt.

Ihr wird Vorgehalten, dass sie früher gesagt hat, sie hat einen „Kreisschrei“ vernommen, als würde man jemand „an den Haaren ziehen.“-„Ja genau, wie ein überraschter weiblicher Mensch.“, erwidert die Zeugin.

Dr. Georg fragt, ob die Zeugin schon mal dabei war, als jemandem an die Haare gezogen wurde. -Das wird verneint.

Ihr wird vorgehalten, dass sie früher gesagt hat, dass die Person dazu angesetzt hat, etwas zu rufen. Damals hat sie „Todesangst hineininterpretiert“. Damals gab sie zu Protokoll, dass der Schrei kurz war und sie ihn auch nicht als reale Begebenheit eingeordnet hat.

Die Zeugin bestätigt. „Damals ja, aber in Traunstein ist mir bei direkter Nachfrage klar geworden, dass es authentisch war.“

Ihren Mann hat sie erstmal damit nicht behelligt. Der hätte nichts dazu sagen können und sei mit der Planung von Ausflügen beschäftigt gewesen. Auch dieser wurde als potentieller Zeuge rausgeschickt.

Am Nachmittag des 3. haben sie jedoch erfahren, dass ein totes Mädchen geborgen wurde.

Auch in der Stammkneipe des Ehepaares, welche nach Schauspieler Hans Clarin benannt ist, wurde darüber gesprochen.

Die Verteidiger wollen die Namen der Gäste wissen.

„Ich weiß nicht, ob ich das möchte“, erwidert die Zeugin. Sie kenne ohnehin nur die Vornamen. Die Anwälte sagen, dass darauf keine Rücksicht genommen werden kann.

Dr. Huppert fragt, ob die Zeugin Medikamente nimmt. Sie sagt, sie nimmt hauptsächlich Beta-Blocker.

Auf den Ehemann wird als Zeuge verzichtet.

Damit endet der 6. Verhandlungstag.

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Verfasst: Dienstag, 28. Oktober 2025, 00:15:50
von andi55
@fassbinder
DANKE, dass Du bei uns auch mal wieder vorbei guckst ! Und natürlich für die tollen Berichte !
Sicher für einige eine Enttäuschung die letzten Prozesstage, das Monster von Aschau ist eigentlich nur Durchschnitt, nichts Spektakuläres !
Wenn ich an die Aussage des Bergwachtler's denke im ersten Prozess, wird mir ein wenig flau im Magen. Die meisten werden es wissen, die eben nicht die perfekten Kinder haben, dass die sich nicht immer so benehmen wie man sie erzieht und sich allerlei Unfug aus ihrem Umfeld abgucken.
Und plötzlich sieht man sich in einem Gerichtssaal wieder und es wird ausgeplaudert, dass Dein Kind so ungehörige Dinge getan hat, wie sich zu unpassender Gelegenheit in den Schnee zu werfen.

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Verfasst: Dienstag, 28. Oktober 2025, 00:55:13
von Gast
fassbinder hat geschrieben: Montag, 27. Oktober 2025, 23:37:01 Bericht vom 20.10.2025-Teil 3

Mutter Sebastian W.


Die Mutter sagt, dass sie in der Schule in Marquartstein arbeitet. Verena sei im Kollegium, als eine Frau mit Hang zum Drama und eher als unehrlich und unzuverlässig bekannt. Ihre Schwester Lea ist reifer und hat bessere Schulische Leistungen erzielt.

Auch Sebastian T. kennt sie als Schüler. Als aggressiv ist er ihr nie aufgefallen, aber sicher wird es mal einen Streit gegeben haben.....


Zeugin über den Schrei.

„Da macht man einfach nur Urlaub und dann findet man sich vor Gericht wieder.“, begrüßt die Vorsitzende die Zeugin.

Es handelt sich um eine ältere Dame aus Vlotho bei Bielefeld.

Sie hat ihm Burghotel übernachtet, mittlerweile hat sie es mit ihrem Mann dauerhaft angemietet, weil es ihnen so gut gefällt.


Sie erzählt von ihrer Angewohnheit nachts mit geschlossenen Augen auf die Toilette zu gehen, um nicht hellwach zu werden. Weiter, hat sie die „Eigenart“ aufs Handy zu schauen, um zu prüfen, wie lang sie noch schlafen kann.

In der Nacht zum 3.10 vernahm sie einen Schrei. Für die Zeugin, hörte es sich wie eine weibliche Person an, die gerade angegriffen wird.

Sie ist sich ganz sicher, dass es dieser Tag war und sie sei auch keine Schlafwandlerin und hat auch kein Interesse im Fokus der Öffentlichkeit zu stehen.

Nach der Uhrzeit gefragt, gab die Zeugin an, dass es zwischen 2:20 und 2:28 gewesen sein muss, sicher war es nicht nach 2:30. ....

Am Nachmittag des 3. haben sie jedoch erfahren, dass ein totes Mädchen geborgen wurde.

Auch in der Stammkneipe des Ehepaares, welche nach Schauspieler Hans Clarin benannt ist, wurde darüber gesprochen....

Damit endet der 6. Verhandlungstag.
In Marquartstein
Waren Sebastian T , Verena R. und Lea R. auf der Förderschule

Hanna W. und die Kinder von Butz auf dem Gymnasium und der wohnt auch dort und war mal im Gemeinderat.

Am 3. 10 will die Urlauberin vom Burghotel schon in der Kneipe am Nachmittag von einem toten Mädchen erfahren haben, das ist ja "schon sportlich"
14:26:xx : FUND leiche in prien durch spaziergänger (lehrer), 12km flusskilometer von aschau, ortsteil kaltenbach (10 km von aschau) q1100 q1150
14:49:xx : hanna-handy letzte registrierte Aktivität q600
14:49:xx : verena-handy ist nähe haus jogger (*190)
15:49:xx : ? geschätzt, verena + jogger bei McDonalds in Prien (*260)
1x:xx:xx : ? Tischtennis in Übersee mit Raffi + Lea *260
17:47:xx : verena + jogger sind in verenas haus (*260)
18:19:xx : verena fährt jogger nach hause (aschau) (*260)
18:54:xx : verena zu hause (*260)
19:57:xx : jogger-handy in aschau (*260)

xx:xx:xx: FUND schwarze Lederjacke bei 1ter Suche, ärmel auf links, "fluss" taucher q2100
21:xx - 22:xx : hanna-eltern rufen freunde an, keiner weiß was q2700
22:08:xx : Opfer identifiziert *260
22:38:xx : ? Hanna Vater Vermisstenanzeige *260
23:40:xx : Obduktion Gerichtsmedizin München q9700
https://www.het-forum.de/viewtopic.php?p=246330#p246330
Die Bergung der Leiche hat wegen Hochwasser eine Zeit lang gedauert und der Eiskellerstempel wurde glaube ich erst bei der provisorischen Leichenschau entdeckt.

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Verfasst: Dienstag, 28. Oktober 2025, 04:43:08
von Fee
fassbinder hat geschrieben: Montag, 27. Oktober 2025, 23:37:01 Zeugin über den Schrei.

Es handelt sich um eine ältere Dame aus Vlotho.


Am Nachmittag des 3. haben sie jedoch erfahren, dass ein totes Mädchen geborgen wurde.

Auch in der Stammkneipe des Ehepaares, welche nach Schauspieler Hans Clarin benannt ist, wurde darüber gesprochen.

Die Verteidiger wollen die Namen der Gäste wissen.

„Ich weiß nicht, ob ich das möchte“, erwidert die Zeugin. Sie kenne ohnehin nur die Vornamen. Die Anwälte sagen, dass darauf keine Rücksicht genommen werden kann.

Also wussten einige in Aschau schon am Nachmittag des 3. Oktober 2022 Bescheid (Täterwissen :roll: )
Das habe ich schon vor 2 Jahren hier erwähnt, das viele aus Prien und Aschau sich gut kennen, und die Nachricht vermutlich über einen Retter der bei der Bergung von Hanna dabei war, dann von einen Toten Mädchen von Aschau (Stempel Eiskeller) ohne noch ihren Namen zu kennen einen Spezl in Aschau berichtete.

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Verfasst: Dienstag, 28. Oktober 2025, 08:19:01
von Olivia
fassbinder hat geschrieben: Montag, 27. Oktober 2025, 23:34:40
Bericht vom 20.10.2025 - Teil 1

Verteidigerin Regina Rick spricht dann den Todesfall eines Herrn W. an. Sie sagt, dass dieser denselben Nachnamen trägt wie eine der priorisierten Personen - ein vorbestrafter Triebtäter. Dieser habe, wie viele andere aus diesem Kreis, kein Alibi.

Tatsächlich stellt sich heraus, dass dieser verstorben ist bzw. es sich sogar um dieselbe Person handeln könnte.
Warum bringt Frau Rick jetzt plötzlich Herrn W. ins Spiel, wenn sie doch von einem Unfall ausgeht? Wurde hier wirklich gründlich ermittelt? Es wirkt doch ziemlich seltsam, dass wir erst jetzt von dieser Person erfahren – vor allem, wurde bei einem Triebtäter wie ihm wirklich ausreichend nachgeforscht? Hätte die Bevölkerung davon nicht eigentlich erfahren müssen, wenn entsprechende Untersuchungen stattgefunden hätten?

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Verfasst: Dienstag, 28. Oktober 2025, 09:25:50
von z3001x
Mod-Info
Speziell Gäste sollten bitte an der Zitatformatierung arbeiten. Da wird oft einfach ins Zitierte rein geschrieben, sodass man Wort für Wort abgleichen muss, um zu erkennen, wo das Zitat endet und die Antwort beginnt. Das kann recht anstrengend bis lästig werden.

Zitierter Text gehört in einen [quote username datum] ... zitierter Text ... [/quote]-Block.

Bitte beachten, sonst keine Freischaltung. Danke schön.

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Verfasst: Dienstag, 28. Oktober 2025, 12:41:57
von Gast
Olivia hat geschrieben: Dienstag, 28. Oktober 2025, 08:19:01 Warum bringt Frau Rick jetzt plötzlich Herrn W. ins Spiel, wenn sie doch von einem Unfall ausgeht?
Ein Unfall ist nicht beweisbar da weder ein Video dazu, noch eine Zeugenaussage auftauchen wird die zeigt wie sie ohne Fremdverschulden in den Bach geraten ist.
Es bleibt nur eine wahrscheinliche Option.
fassbinder hat geschrieben: Montag, 27. Oktober 2025, 23:37:01 Nach der Uhrzeit gefragt, gab die Zeugin an, dass es zwischen 2:20 und 2:28 gewesen sein muss, sicher war es nicht nach 2:30.
Genau um 2:28 ist sie erst mal nach rechts in die Kampenwandstrasse eingebogen und noch weit entfernt vom der Stelle im Bärbach oberhalb von ihren gefundenen persönlichen Gegenständen.
Und bei einer Bedrohung hätte sie wieder in Richtung Eiskeller umkehren können, falls ihr der Weg nicht abgeschnitten wurde.
Entfernung zum Burghotel ist auch noch sehr weit.

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Verfasst: Dienstag, 28. Oktober 2025, 21:59:54
von String27
Es ist schon komisch, dass der Zeuge, der auf seine Freundin am Eingang unten vom Burghotel gewartet hat, nichts gehört haben soll. Aber ich glaub das war ja kurz danach also gegen 2:38 Uhr. Es gab ja nur ein schrei. Wenn jemand versucht jemanden zu vergewaltigen schreit man doch öfters und hör auf oder keine ahnung was. Und seine freundin hat ja auch nichts mitbekommen und vorallen es war der gleiche Weg, wie Hanna ihn gegangen ist. Meine Meinung ist wenn man in einen Bach reinfällt, dann schreit man einmal und dann kämpft man ums überleben.

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Verfasst: Dienstag, 28. Oktober 2025, 22:14:06
von Catch22
z3001x hat geschrieben: Dienstag, 28. Oktober 2025, 09:25:50 Mod-Info
Speziell Gäste sollten bitte an der Zitatformatierung arbeiten. … Bitte beachten, sonst keine Freischaltung. Danke schön.
Gibt es nicht vordringlichere Unbilden zu überwinden? Etwa diese:
Catch22 hat geschrieben: Freitag, 10. Oktober 2025, 21:52:07 … Noch lästiger sind Gastbeiträge, die allesamt erst nach Freischaltung durch die Moderation angezeigt werden – und die dann im Thread chronologisch nach dem Zeitstempel ihrer Erstellung und nicht (!) ihrer Freischaltung einsortiert sind. Dies verlangt permanentes Zurückscrollen, um nachzuschauen, ob sich nicht doch noch ein Gastbeitrag „dazwischengemogelt“ hat. …
Oder die grattlige Suchfunktion:
Catch22 hat geschrieben: Freitag, 10. Oktober 2025, 21:52:07 … Die Headlines aller meiner Pressespiegel enthalten den Begriff „Sitzungstag“. Gefunden wird allerdings nur der 2. [und mittlerweile auch der 9.] Sitzungstag, die übrigen drei [mittlerweile 7!] fallen unter den Tisch:
search.php?keywords=Sitzungstag&terms=a ... bmit=Suche
Oder User-Fragen zu fehlschlagenden Registrierungsversuchen im HET und Problemen mit PDF-Anhängen in PNs zu beantworten:
PH2025 hat geschrieben: Dienstag, 25. März 2025, 12:20:29 … leider kann ich mich nicht registrieren. … Könnt ihr mir sagen was ich tun kann? …
Catch22 hat geschrieben: Sonntag, 30. März 2025, 20:22:04 Weshalb wird diese wichtige Frage nicht von einem Moderator beantwortet? Schließlich musste er diesen Gastbeitrag freischalten und hatte ihn denknotwendig zuvor gelesen. Ich versuche mal, @PH2025 ungefragt und quasi stellvertretend Hilfestellung anzubieten: …
Catch22 hat geschrieben: Montag, 10. Februar 2025, 19:26:42
2. Eine PDF-Datei an eine PN anzuhängen, scheitert im HET an der Fehlermeldung: „Fehler – Ungültige Dateierweiterung: *.pdf“. Auch eine Umbenennung der Dateierweiterung hilft nicht. Woran das liegt, weiß ich nicht. Ins öffentlIche Forum des HET hingegen lassen sich PDFs problemlos hochladen. Vielleicht weiß … ein Moderator Bescheid und klärt uns freundlicherweise auf, wie's geht? Danke!
Vollends aufs Abstellgleis rangiert wurde ein hehres Ansinnen aus dem Jahre 2022:
z3001x hat geschrieben: Freitag, 16. Dezember 2022, 14:18:20 Kleine Info am Rande.
Gast-Schreiber mit dem schönen Namen "Gast" sollen sich bitte einen eigenen Namen geben, sei's auch nur in der Art "GastABCD" oder "Gast1234", und den dann bitte bei weiteren Beiträgen beibehalten.
Es gibt zu viele unterschiedliche Schreiber, die alle gleich heißen und wo man dann nicht weiß, ob gerade der Gast schreibt oder aber der Gast? Übergangsweise hab ich die Gast-Gäste ab Seite 50 jetzt mit Nummern versehen.
Wer einen schöneren oder anderen Namen haben will, soll sich beim nächsten Mal genau den geben, und evtl. darauf hinweisen, dass auch seine anderen Beiträge rückwirkend derart benannt werden wollen.
Zumindest letztere Totgeburt wiederzubeleben, wäre ein wirklicher Gewinn für den Thread! Danke schön.

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Verfasst: Dienstag, 28. Oktober 2025, 23:43:20
von Catch22
andi55 hat geschrieben: Montag, 27. Oktober 2025, 22:42:26 … Und nun stellt sich heraus, dass man bei … [Leas] Handyauswertung erst eine Googleanfrage am 08.10. gefunden hat. …
Es gibt auch ein „Cookie“, das auf eine Suchanfrage am 05.10.2022 hinweist. Vor diesem Datum allerdings: nichts. (Der 05. passt doch sehr authentisch dazu, dass Lea vor dem 04. gar nichts von einer Toten aus Aschau wusste.)

Fee hat geschrieben: Dienstag, 28. Oktober 2025, 04:43:08 … Also wussten einige in Aschau schon am Nachmittag des 3. Oktober 2022 Bescheid …
Ja! Und nicht nur „einige“, wenn‘s auch schon in den Wirtshäusern kursierte. Was am Nachmittag noch nicht bekannt war: die Herkunft aus Aschau, der Eiskeller-Stempel und die Identität. Dass die Tote aus Aschau stammt und mutmaßlich umgebracht wurde, erfuhr man erst nach Mitternacht. Eine trennscharfe Differenzierung dürfte den meisten nach mehreren Wochen nicht mehr gelungen sein. Dann vermischte sich alles zu einer „einheitlichen“ Erinnerung.

So könnte auch Sebastian am Abend des 03.10.2022 tatsächlich von seiner Mutter über eine Tote in der Prien gehört haben – wie es Sebastian gegenüber der Polizei angegeben hatte.

Gast hat geschrieben: Dienstag, 28. Oktober 2025, 12:41:57 Ein Unfall ist nicht beweisbar … Es bleibt nur eine wahrscheinliche Option.
Eines lückenlosen Beweises im technisch-naturwissenschaftlichen Sinne bedarf es für eine schlüssig begründete Überzeugungsbildung des Gerichts nicht. Vor allem nicht, wenn sich herausstellen sollte, dass ein Unfallgeschehen wahrscheinlicher ist als ein Gewaltdelikt.

Gast hat geschrieben: Dienstag, 28. Oktober 2025, 12:41:57 … Genau um 2:28 ist … [Hanna] erst mal nach rechts in die Kampenwandstrasse eingebogen …
Richtig. Und um 2:31:41 Uhr wurde der letzte mehr oder weniger genauere Geo-Datenpunkt 11 auf dem Seilbahnparkplatz (fernab des Bärbachs!) gesetzt. Erst um 2:31:59 begann der Temperatursturz des Handys. (Siehe hier.)

Eine zeitliche Eingrenzung des Schreis durch die Zeugin auf spätestens 2.28 bzw. 2.30 Uhr gibt zu denken – selbst dann, wenn man jeweils 59 Sekunden zugäbe, weil ihr keine Sekundenanzeige zur Verfügung gestanden haben könnte.

Gast hat geschrieben: Dienstag, 28. Oktober 2025, 12:41:57 … bei einer Bedrohung hätte … [Hanna] … in Richtung Eiskeller umkehren können … Entfernung zum Burghotel ist auch noch sehr weit.
Beides ist korrekt. Letzteres vor allem müsste die Wahrnehmbarkeit eines Schreis (sofern er von Hanna ausging) im Burghotel ganz erheblich beeinträchtigt haben. Hätten dann nicht eher die vor dem Club stehenden Eiskeller-Gäste den Schrei hören müssen!?

String27 hat geschrieben: Dienstag, 28. Oktober 2025, 21:59:54 Es ist schon komisch, dass der Zeuge, der auf seine Freundin am Eingang unten vom Burghotel gewartet hat, nichts gehört haben soll. Aber ich glaub das war ja kurz danach also gegen 2:38 Uhr. … Und seine freundin hat ja auch nichts mitbekommen und vorallen es war der gleiche Weg, wie Hanna ihn gegangen ist. …
Das wundert mich gar nicht. Bis dahin war längst alles vorbei.

String27 hat geschrieben: Dienstag, 28. Oktober 2025, 21:59:54 … wenn man in einen Bach reinfällt, dann schreit man einmal und dann kämpft man ums überleben.
Einverstanden. Aber wenn man den Zeitangaben der Schrei-Zeugin folgt, dann wäre der tödliche Bach noch rund 2–4 Minuten entfernt gewesen!

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Verfasst: Mittwoch, 29. Oktober 2025, 01:22:01
von z3001x
Catch22 hat geschrieben: Dienstag, 28. Oktober 2025, 22:14:06 Gibt es nicht vordringlichere Unbilden zu überwinden? Etwa diese:
Wenn du die Moderation über "Unbilden" (was ist das?) ins Bild setzen willst, fühl dich frei, den Meldebutton zu nutzen, sofern du Beiträge inhaltlich oder aber auch formal / gestalterisch beanstandenswürdig findest.

Was deine Kritik an der Funktionalität oder sollte ich gar sagen: Dysfunktionalität nicht weniger Aspekte dieses Forums und der benutzten Web-Foren-Technologie phpBB 3.3 angeht, kann ich dir nicht mal widersprechen, aber leider auch keine Abhilfe in Aussicht stellen. Da müsste man mal grundsätzlich eine Offensive starten und die Sache konzeptionell überarbeiten und neu gestalten, aufpimpen. Da gäb es wirklich sehr viel Dinge, die man besser machen könnte und sollte, seh ich genau so. Der aktuelle Auftritt ist eig aus der Zeit gefallen. Aber ein großer Aufwand, es zu verbessern. Und das ist das Problem.

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Verfasst: Mittwoch, 29. Oktober 2025, 06:18:29
von Olivia
Gast hat geschrieben: Dienstag, 28. Oktober 2025, 12:41:57
Ein Unfall ist nicht beweisbar da weder ein Video dazu, noch eine Zeugenaussage auftauchen wird die zeigt wie sie ohne Fremdverschulden in den Bach geraten ist.
Es bleibt nur eine wahrscheinliche Option.
Dennoch frage ich mich, warum ein Triebtäter, der offensichtlich kein Alibi hat – ebenso wie viele andere aus seinem Umfeld; bedeutet das, dass ihre Alibis geplatzt sind? – nicht als möglicher Täter in Betracht gezogen wird. Wie können Staatsanwaltschaft und Ermittler sich so sicher sein, dass er nicht der Täter war?

@fassbinder – du hast im anderen Forum geschrieben: „Der Name lautet ganz anders.“ Könnte es sich dabei eventuell um jemanden handeln, dessen Name mit einem „s“ endet?

Sollte das tatsächlich zutreffen, wäre diese Person in der Region keineswegs unbekannt. Im Gegenteil – ihr Ruf eilt ihr durchaus voraus.

Wieso interessiert sich niemand ernsthaft für diese Person als möglichen Täter?

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Verfasst: Mittwoch, 29. Oktober 2025, 09:41:32
von fassbinder
Olivia hat geschrieben: Mittwoch, 29. Oktober 2025, 06:18:29
@fassbinder – du hast im anderen Forum geschrieben: „Der Name lautet ganz anders.“ Könnte es sich dabei eventuell um jemanden handeln, dessen Name mit einem „s“ endet?

Sollte das tatsächlich zutreffen, wäre diese Person in der Region keineswegs unbekannt. Im Gegenteil – ihr Ruf eilt ihr durchaus voraus.

Wieso interessiert sich niemand ernsthaft für diese Person als möglichen Täter?
Tatsächlich Ja.

Ist ja interessant, dass der so bekannt war.

Was hatte es mit dem auf sich?

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Verfasst: Mittwoch, 29. Oktober 2025, 09:51:53
von fassbinder
@Olivia

Kann es sein, dass der Todesfall durch die Zeitungen ging und er auch unabhängig von Straftaten halbwegs bekannt ist?

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Verfasst: Mittwoch, 29. Oktober 2025, 12:20:52
von Catch22
z3001x hat geschrieben: Mittwoch, 29. Oktober 2025, 01:22:01 … "Unbilden" (was ist das?) …
https://www.duden.de/rechtschreibung/Unbilden

z3001x hat geschrieben: Mittwoch, 29. Oktober 2025, 01:22:01 Wenn du die Moderation über "Unbilden" … ins Bild setzen willst, fühl dich frei, den Meldebutton zu nutzen, sofern du Beiträge inhaltlich oder aber auch formal / gestalterisch beanstandenswürdig findest. …
Weder um inhaltliche noch um gestalterische Beanstandungswürdigkeiten (wie Du Dich auszudrücken pflegst) geht es. Zu petzen liegt mir fern. Der Kern meiner Kritik war deutlich hervorgehoben:
Catch22 hat geschrieben: Dienstag, 28. Oktober 2025, 22:14:06 … Vollends aufs Abstellgleis rangiert wurde ein hehres Ansinnen aus dem Jahre 2022:
z3001x hat geschrieben: Freitag, 16. Dezember 2022, 14:18:20 Kleine Info am Rande.
Gast-Schreiber mit dem schönen Namen "Gast" sollen sich bitte einen eigenen Namen geben, sei's auch nur in der Art "GastABCD" oder "Gast1234", und den dann bitte bei weiteren Beiträgen beibehalten.
Es gibt zu viele unterschiedliche Schreiber, die alle gleich heißen und wo man dann nicht weiß, ob gerade der Gast schreibt oder aber der Gast? Übergangsweise hab ich die Gast-Gäste ab Seite 50 jetzt mit Nummern versehen.
Wer einen schöneren oder anderen Namen haben will, soll sich beim nächsten Mal genau den geben, und evtl. darauf hinweisen, dass auch seine anderen Beiträge rückwirkend derart benannt werden wollen.
Catch22 hat geschrieben: Dienstag, 28. Oktober 2025, 22:14:06 Zumindest letztere Totgeburt wiederzubeleben, wäre ein wirklicher Gewinn für den Thread! Danke schön.
Leider ist es mir nicht gelungen, die Bedeutsamkeit durch eine neonblinkende Umrankung aus Tänzerinnen in Baströckchen – oder soll ich sagen: mit einem Knüppel im Sack? – zu akzentuieren, um Deine Aufmerksamkeit zu wecken. Gewiss ist auch dies ein Manko der Software. Zurück kommt nur billigster Whatboutism in Reinkultur.

Die fehlende Unterscheidbarbeit derjenigen Gäste, die sich allesamt „Gast“ nennen, behindert eine Diskussion ungemein. Hierfür eine nachhaltige Lösung zu finden, dürfte wohl zu den ureigenen Aufgaben eines Moderators zählen.

Die übrigen von mir angesprochenen Punkte will ich gar nicht vertiefen, um keine Überforderung zu bewirken. Nur so viel: Die Freigabe des PDF-Formats für Attachments von PNs wäre ein wesentlicher Schritt nach vorn! Die Aufgaben eines Software-Bastlers im HET fallen anscheinend auch Dir zu. Ein einziges Flag umzusetzen, kann ja keine Operation am offenen Herzen sein.
Catch22 hat geschrieben: Dienstag, 28. Oktober 2025, 22:14:06 … Danke schön.

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Verfasst: Mittwoch, 29. Oktober 2025, 12:38:46
von Olivia
@fassbinder

Das kann man wohl so sagen.

Weiß man noch, wer damals zu dem Schluss gekommen ist, dass es sich aufgrund der Verletzungen um einen jungen Täter gehandelt haben soll? Meiner Ansicht nach hätte es jedoch genauso gut jemand Älteres sein können – möglicherweise eine Person mit einer offensichtlichen, vielleicht schon länger bestehenden Gesamtproblematik.

Ob die Behörden das damals wohl sorgfältig geprüft haben – oder ob hier möglicherweise eine gewisse Immunität bestand?