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Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024
Verfasst: Sonntag, 30. Juni 2024, 11:08:09
von Gast123
Es ist unsagbar tragisch und lässt mich nach wie vor nicht los. Ich hoffe, dass die Polizei mit den nicht veröffentlichten Daten der Rechtsmedizin, akkurat das Vorgehen bei der Suche analysiert. Auch der Todeszeitpunkt des armen kleinen Mannes ist relevant, um die Überlebenschance und -dauer bei zukünftigen vermissten Kindern dieses Alters und bei dieser Witterung besser einschätzen zu können.
Ich hoffe nur zu sehr, dass der größtenteils erfolgte Ausschluß der Öffentlichkeit/ Privatleute rückblickend kein Fehler war. Klar, Privatleute können einen professionellen Suchtrupp nicht ersetzen, aber immerhin bereits durchsuchte Areale erneut absuchen oder Gefahrenstellen (Flüsse/ Straßen) während einer Suche absichern. Ein Einbinden dieser Freiwilligen ist m.E. spätestens ab dem Zeitpunkt sinnvoll, ab welchem die Überlebenschancen des vermissten rapide sinken oder gesunken sind. "Masse statt Klasse" kann durchaus zu effektiven Aktionen führen.
Ich hoffe auch, dass trotz Persönlichkeitsrechten ein Umdenken stattfindet und etwas mehr über die Umstände kommuniziert werden (wenigstens polizei- intern). Nicht um Sensationslust zu befriedigen, sondern potentiell Betroffenen zukünftiger Vermisster (insbesondere von Personen mit ähnlichem Spektrum wie Arian) wichtige Anhaltspunkte zu geben das Für und Wider verschiedener Strategien besser einschätzen zu können.
Mein allergrößtes Mitgefühl gilt dem kleinen Jungen und auch seiner Familie. Es erscheint mir alles so unnötig.
Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024
Verfasst: Sonntag, 30. Juni 2024, 20:10:56
von wus
..
warum durfte denn nicht unabhängig der offiziellen mit-gesucht werden? welche logischen argumente gab es?
und: wer entscheidet z.b.über mich?
würde ich mich als mutter abhalten lassen, wenn es mein kind ist.. mit allem und jedem zur verfügung stehendem
24/7 bis zur erschöpfung, auch entgegen jeglicher vernunft und gegen derer, die wissen was `gut` oder `richtig` ist, würde
es mir jemand verbieten /können ? würde ich mir es jemals verzeihen, nicht selbst alles versucht zu haben? hätte man mir
z.b. verbieten können an die öffentlichkeit zu gehen ?
fakt ist: niemand kennt mein kind so gut wie ich.
da bin ich ganz bei dir, gast123, auch mich lässt das nicht los
Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024
Verfasst: Sonntag, 30. Juni 2024, 21:07:19
von Silent-Watcher
Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024
Verfasst: Sonntag, 30. Juni 2024, 21:40:34
von andi55
@wus
Absolut!! Darüber habe ich die letzten Tage auch oft nachgedacht. Ich ließe mich als Mutter auch nicht aufhalten, dazu müßte man mich schon festbinden . Ja, Menschen machen Fehler, auch Profis. Wer bin ich darüber zu richten. Aber was hier abging ist schon sehr fragwürdig. Hilfsbereite Menschen, Privatleute, evtl. mit gut ausgebildeten Hunden, haben Hilfe angeboten und wurden abgewiesen , man solle das mal schön den Profis überlassen.
Das ist nun der 4. Fall den ich kenne bei dem eine vermisste Person trotz großen Aufwand nicht gefunden wurde, obwohl man den Suchradius relativ gut eingrenzen konnte und Tage/Wochen später wurde die Person zufällig gefunden an einem noch nicht mal völlig absurden Ort. Gerade dann wenn es um das eigene Kind geht, sich lieber auf die eigenen Instinkte und Menschenverstand verlassen.
Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024
Verfasst: Montag, 01. Juli 2024, 00:04:53
von wus
ja, genau, andi55
es kam rüber als führe es zu rechtlichen konsequenzen, wenn sie den kleinen jungen privat suchen, nicht einfach nur als eine bitte es nicht zu tun. was kann familie, freunde, leute, die noch nach ihrem instinkt gehen, was können sie falsch machen, was könnte offizielle suche besser ? warum durfte es sich nicht ergänzen? jemand, der in der gegend aufgewachsen ist kennt jeden baum, jeden grashalm, jede
kuhle; wenn ich alleine stunden im wald bin nehme ich 1.000 dinge wahr, in der gruppe - nichts. und.. genau, wer könnte mich als mutter/vater aufhalten?
vielleicht war auch alles gar nicht wie es die öffentlichkeit erfuhr? vllt. denken wir in eine völlig falsche richtung.
Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024
Verfasst: Montag, 01. Juli 2024, 09:53:54
von Detective
#wus / #andi55
Ich sehe das auch genau so.
Es wurde ja immer gesagt…. „Bloß den Kleinen nicht ansprechen„ wenn man ihm begegnet…weil er Autist ist.
Wenn ein Kind Nächte allein im Wald ist und Hunger + Durst hat…. Ohne Mama….
Dann kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass er wegrennt, wenn man ihn findet und vorsichtig anspricht.
Man hätte auch bissl Abstand halten können und die Polizei verständigen können.
So ein Quatsch….und wie ihr schon sagt, wenn ein Erwachsener Sucher losgeht und leise den ganzen Tag durch die Gegend streift, bekommt man mehr mit und kann sich auf die Umgebung einlassen.
Ob ich mich dort auskenne oder auch nicht.
Also das ist schon alles sehr gruselig in dem Fall.
Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024
Verfasst: Montag, 01. Juli 2024, 10:22:05
von Gast66
Guten Morgen,
Ich habe lange nichts mehr dazu geschrieben.
Wir haben uns ja alle am Anfang mit dem Überwachungsvideo befasst.
Jetzt wurde in einer Telegramm Gruppe der Grund durchgestochen , von einer nach eigenen Angaben Involvierten.
Auf dem Video sei der Junge zwar mit Pullover zu sehen, aber ohne Hose.
Dann hätte er nicht auch ohne Verbrechen vermutlich nicht einmal die erste Nacht überlebt .
Mir fällt kein plausibler Grund ein, dieses Detail der Öffentlichkeit vorzuenthalten, wenn man von freiwillig weglaufen ausgeht.
Abgesehen von unangenehmen Fragen an die Eltern, die ein Menschenleben jedoch nicht überwiegen sollten.
Die Kommunikationslage der Polizei in diesem Fall ist generell fragwürdig.
Die Spuren endeten für die doch an der Oste.
Dann wird jetzt geschrieben, in dem 3-4 Kilometer entfernten Gebiet hätte es VIELE Spuren gegeben.
Wenn ich der Chronologie folge, den bekannten Informationen.
Die Suche erfolgte dort 6 Tage nach Verschwinden , dann drängt sich mir auf, er kann dort nicht gestorben sein, sondern der Körper kam erst nach Abbruch der Suche dorthin.
Die Wahrscheinlichkeit das er ganz alleine 6 Tage unter den bekannten Umständen überlebt hst, geht gegen Null.
Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024
Verfasst: Montag, 01. Juli 2024, 11:28:28
von Mainacht
Ich fürchte, die Öffentlichkeit wird hier seit Beginn der Suche aus einem nicht geklärten Grund systematisch in die Irre geführt. Es gibt irgendeine düstere Wahrheit, aber die soll offenbar partout nicht herauskommen. Die Polizei spielt eine dubiose Rolle, die mir große Sorge macht. Wer um alles in der Welt soll hier wovor "beschützt" werden? Es hat im Augenblick keinen Sinn mehr, sich zu dem Fall zu äußern, es wurden offenkundig zu viele falsche Spuren gelegt.
Der Einzige, der mir hier leid tut, ist Arian. Sonst niemand. Es hat sich nämlich niemand gezeigt, der oder die mir leid tun könnte.
Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024
Verfasst: Montag, 01. Juli 2024, 11:39:25
von devils advocate
Achtung: Provokante Theorie - weil Infos aus nicht nachvollziehbarem Grund zurückgehalten werden.
Waren die Skybeamer und Lautsprecher am Anfang der Suche gar nicht in erster Linie dazu da, um Arian anzulocken?
Sondern um Raubtiere = das Wolfsrudel aus der Umgebung abzuschrecken?
https://www.kreiszeitung-wochenblatt.de ... zu_a295926
Dann die "Taktik-Änderungen", Einstellung der großen Suche, quasi-Verbot von privaten Nachforschungen.
Und jetzt taucht der Leichnam an einer unerwarteten Stelle auf. Wo er -nach aller Wahrscheinlichkeit- erst nach den Suchaktionen hingelangt sein kann. Wer die üblichen Mähzeiten kennt (Wachstumsperiode), kann sich recht sicher sein, dass dort in einer Zeitspanne von 2-3 Wochen SICHER Traktoren diese Wiese bearbeiten werden: mähen, ggfs. wenden, schwaden und abfahren. Etwas Ortskenntnis braucht man da schon; jemand, der erst seit kurzer Zeit dahin umgezogen ist, wird sowas nicht wissen.
REINE SPEKULATION:
WENN ich eine Todesursache verschleiern wollte UND gleichzeitig den Fall "zum Abschluss bringen", damit nicht ewig über den verschwundenen Jungen spekuliert wird: DANN würde ich ihn dort ablegen, wo er in abschätzbarer Zeit aufgefunden wird. Die "Hilfsarbeiten" zur Spurenbeseitigung übernehmen Witterung, Fäulnis und nicht zuletzt weitere Tiere (Füchse, Marder, Ratten, Krähen) ODER ggfs. sogar die landwirtschaftlichen Maschinen - wenn der Sohn beim Mähen nicht aufgepasst hätte. Nicht auszudenken, was dann mit den sterblichen Überresten passiert wäre...
So dass in jedem Fall für eine umfassende Obduktion sehr wenig übrig bleibt. Eindeutig kann man jetzt wohl nur sagen, ob die Knochen intakt sind.
Aber unabhängig davon wirkte es direkt seltsam, wie schon am Dienstag(?) sofort von der Polizei kam: "kein Hinweis auf Fremdverschulden!". Man hätte einfach auf die laufende Obduktion verweisen können. Und Sorry, aber was würde es aus Pietätsgründen für einen Unterschied machen, ob nun verdurstet oder an Unterkühlung gestorben? Und Mark Benecke hätte mal zeigen können, wie gut seine Untersuchungen wirklich sind (Zeitpunkt), anstatt noch mehr über Autismus zu reden (es ist mir klar, er ist da nicht zuständig; dafür umso öfter in Medien).
Aber was wäre, wenn als Todesursache z.B. Blutverlust ermittelt würde und der Zeitpunkt sehr nah am Tag des Verschwindens läge? Was für einen "Vorfall" müsste man (auch von höherer Stelle?) unbedingt geheim halten? Es kann nicht sein, was nicht sein darf.
Wie so viele VTs krankt die Überlegung daran, daß mehrere (zu viele) Leute irgendwie eingeweiht sein müssten.
Daher auch die Warnhinweise vorab. Reine Spekulation.
Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024
Verfasst: Montag, 01. Juli 2024, 12:29:46
von Mainacht
devils advocate hat geschrieben: ↑Montag, 01. Juli 2024, 11:39:25
Achtung: Provokante Theorie - weil Infos aus nicht nachvollziehbarem Grund zurückgehalten werden.
Wie so viele VTs krankt die Überlegung daran, daß mehrere (zu viele) Leute irgendwie eingeweiht sein müssten.
Daher auch die Warnhinweise vorab. Reine Spekulation.
So sehe ich es auch. Das ganze Spektakel ist ein Politikum. Die Polizei untersteht dem Innenministerium in Hannover und handelt weisungsgebunden. Somit ist die Frage: Welche Verantwortung trägt das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport in diesem Fall? Das ist sicher keine lokale Angelegenheit mehr und war es wohl von Anfang an nicht.
Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024
Verfasst: Montag, 01. Juli 2024, 13:51:53
von Heckengäu
Gast66 hat geschrieben: ↑Montag, 01. Juli 2024, 10:22:05
Jetzt wurde in einer Telegramm Gruppe der Grund durchgestochen , von einer nach eigenen Angaben Involvierten.
Auf dem Video sei der Junge zwar mit Pullover zu sehen, aber ohne Hose.
Das kann jeder behaupten, du, ich nicht, aber die anderen 80 Millionen Deutsche.
Weil das Video und daraus erstellte Standbilder ausschliesslich den Ermittlungsbehörden und den Eltern bekannt sind.
Das Wochenlange monieren darüber und bezweifeln, ob es ein Video überhaupt gibt, ist vollkommen absurd.
Einmal hat ein Kind besonderen Schutz an der Verbreitung seiner Abbilder und zum anderen greift zusätzlich Opferschutz.
Zwar wird ausdrücklich von den Monierenden "extra" darauf hingewiesen "Nicht aus Sensationsgier/lust".
Das ist leicht erkennbar null und nichtig, weil der einzige mögliche Grund. Blamabel.
Immer noch aktuell, sogar mehr denn je, der untere Kommentar:
fbpr.png
Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024
Verfasst: Montag, 01. Juli 2024, 15:35:15
von Gast66
Ja, verstehe ich, könnte jeder behaupten.
Gebe ich dir recht.
Deine Ausführungen zu dem Video an sich, teile ich in der Form nicht.
Deine aufgeführten Rechte könnten dann ja eventuell Menschenleben in Vermisstenfällen überwiegen.
Zumindest lässt es die Interpretation zu.
Deinen Hinweis der Polizei Rotenburg finde ich toll.
Wenn man nicht spekuliert, Theorien teilt, was bitte macht dann dieses Forum insgesamt?
Der Hinweis auf den Hinweis macht das ganze Thema obsolet.
Wissen kann es ja dann auch nicht sein.
Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024
Verfasst: Montag, 01. Juli 2024, 16:59:31
von Caroline
Hallo, ich bin auch in einer Telegramm Gruppe und lese davon jetzt zum ersten Mal, gibt es einen Beweis dafür woher du deine Information hast ?
Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024
Verfasst: Montag, 01. Juli 2024, 17:21:21
von gastxyz..me
untrügliches zeichen
wenn die ihre
moralkeule auspacken, ist da mit hoher wahrscheinlichkeit was oberfaul..
Gast66 hat geschrieben: ↑Montag, 01. Juli 2024, 15:35:15
Ja, verstehe ich, könnte jeder behaupten.
Gebe ich dir recht.
Deine Ausführungen zu dem Video an sich, teile ich in der Form nicht.
Deine aufgeführten Rechte könnten dann ja eventuell Menschenleben in Vermisstenfällen überwiegen.
Zumindest lässt es die Interpretation zu.
Deinen Hinweis der Polizei Rotenburg finde ich toll.
Wenn man nicht spekuliert, Theorien teilt, was bitte macht dann dieses Forum insgesamt?
Der Hinweis auf den Hinweis macht das ganze Thema obsolet.
Wissen kann es ja dann auch nicht sein.
Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024
Verfasst: Montag, 01. Juli 2024, 20:42:27
von tomte33
das ist eine Geschichte aus dem Tollhaus-
man könnte lachen, wenn es nicht so traurig wäre.
Das Verhalten mancher Menschen kann man nicht mehr
verstehen-
Der arme Arian , gedenken wir seiner in Liebe.
Ich bin ganz sicher : die Wahrheit kommt doch ans Tageslicht , Lügen haben keinen Bestand.
Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024
Verfasst: Montag, 01. Juli 2024, 20:48:50
von Mainacht
Wo Moralkeulen im Interesse der Mächtigen geschwungen werden, ist immer etwas oberfaul, das ist sonnenklar. Neu ist, dass wir hier im Kriminalforum moraltriefende Bewerbungsschreiben für die Position des künftigen stellvertretenden Pressesprechers der Polizei Rotenburg/Wümme serviert bekommen. Ist die gerade vakant?
Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024
Verfasst: Montag, 01. Juli 2024, 20:50:04
von Gast
Heckengäu hat geschrieben: ↑Montag, 01. Juli 2024, 13:51:53
Das Wochenlange monieren darüber und bezweifeln, ob es ein Video überhaupt gibt, ist vollkommen absurd.
Einmal hat ein Kind besonderen Schutz an der Verbreitung seiner Abbilder und zum anderen greift zusätzlich Opferschutz.
Zwar wird ausdrücklich von den Monierenden "extra" darauf hingewiesen "Nicht aus Sensationsgier/lust".
Das ist leicht erkennbar null und nichtig, weil der einzige mögliche Grund. Blamabel.
Immer noch aktuell, sogar mehr denn je, der untere Kommentar:
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Beziehst du dich nun ausschließlich auf das Video oder auch das Mitteilen von Todesursache und - zeitpunkt? Beim Video gebe ich dir eher Recht.
Bei Ursache und Zeitpunkt sehe ich das aber anders.
Ein Mitteilen würde neuen Betroffenen bei langem Überleben u.U. helfen sich gegen eine evtl als zu kurz wahrgenommene offizielle Suche zu wehren. (In welcher Form auch immer).
Bei kurzem, würde ich als Vater ohnehin selbst mit suchen bis ich umfalle....
Selbst wenn
Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024
Verfasst: Montag, 01. Juli 2024, 22:35:03
von Silent-Watcher
die häufigste tödliche Verletzung bei Kindern mit Autismus ist Ertrinken... (tatsächlich zieht Wasser Autisten magisch an)
(Nach einer Studie wurden in den Vereinigten Staaten 1367 Todesfälle (1043 Männer und 324 Frauen) bei Personen mit Autismus registriert.
Das Durchschnittsalter zum Zeitpunkt des Todes von Personen mit Autismus betrug 36,2 Jahre, verglichen mit 72,0 Jahren in der Allgemeinbevölkerung.
Von den Todesfällen bei Personen mit Autismus wurden 381 (27,9%) auf Verletzungen zurückgeführt, wobei Ersticken, gefolgt von Erstickung (auch durch Fremdeinwirkung) und Ertrinken die häufigsten sind.)
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ein paar Fragen:
nach BILD-Informationen soll der taubstumme Junge seit zwei Jahren mit seinen Eltern in Bremervörde leben, die Familie zog aus Hamburg zu.
war Arian taubstumm? (dann hätte er nicht auf Rufe, Geräusche etc. reagiert)
der Name Arian ist kein typisch "deutscher Name" - woher stammen seine Eltern ist über sie etwas bekannt?
warum hatte dieser autistische Junge in der heutigen Zeit kein GPS-Tracker Armband (wasserfest und nicht durch Arian abnehmbar)
warum fanden (nach der relativ kurzen Zeit) die Such/Spürhunde das Kind bzw. die Spur zu ihm nicht (Bedingungen waren eigentlich ideal)
Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024
Verfasst: Montag, 01. Juli 2024, 23:37:32
von Spinelli
Hallo an alle!
Bin neu hier, komme aber aus der Gegend und hab mich deswegen in dieses Forum verirrt!

Also, die Mutter ist Erzieherin, weiß nicht welche "Landsfrau" sie genau ist, aber der Akzent ist Osteuropäisch, bei den Kindern war sie eigentlich beliebt soweit ich weiß.
Arians Bruder müsste 7 oder 8 sein, er kommt jetzt in die 2te Klasse.
Arian ist, entgegen den Behauptungen, vorher schon mehrfach ausgebüxt, die Eltern haben ihn aber immer schnell im Garten/der Nachbarschaft wieder gefunden...Aufgrund dieser Tatsache ist für mich komplett unverständlich warum man die Tür zwar abschließt, aber den Schlüssel nicht irgendwo "hoch hängt" (damit er nicht ran kommt) und warum er keinen GPS Tracker hatte...
Suchen durften die Freiwilligen nicht, offiziell hieß es "es wird gebeten es nicht zu machen", tatsächlich wurde Elm aber mit Straßensperren komplett abgeriegelt, niemand der dort nicht wohnte, kam rein...!
Ich hoffe ich konnte damit einige Fragen beantworten, finde den Fall nämlich auch mega suspekt und glaube nicht an einen "natürlichen Tot ohne Fremdverschulden", dazu ist alleine die Stelle zu komisch...wer legt sich denn mitten auf den Acker um zu sterben, und geht nicht 10meter weiter in den Wald um sich zurück zu ziehen?
Und wie eine Freundin neulich sagte "versuch du, als Erwachsener und logisch denkender Mensch, mal dich 2 Monate, ohne Schuhe, ohne Essen, ohne Trinken, in einem leuchtenden Shirt, vor 1200 Suchern mit Hunden und Hubschraubern im Wald zu verstecken...ich würds wahrscheinlich nicht mal 3 Tage schaffen, und ein KIND das auch noch eingeschränkt war, soll das so lange hinbekommen?"
Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024
Verfasst: Montag, 01. Juli 2024, 23:56:58
von z3001x
Spinelli hat geschrieben: ↑Montag, 01. Juli 2024, 23:37:32Arian ist, entgegen den Behauptungen, vorher schon mehrfach ausgebüxt, die Eltern haben ihn aber immer schnell im Garten/der Nachbarschaft wieder gefunden...
Ist das das, was man sich bei euch im Ort so erzählt? Welche Anhaltspunkt hast du dafür, dass es auch stimmt? So Dorftratsch, der so seine Runden macht und bei jeder Station ausgeschmückt wird, glänzt jetzt ja nicht per se durch Glaubwürdigkeit und Faktizität …