TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Fälle: Arian Arnold, Jenny Böken, Kirsten Heisig, Unbek. Junge (Oelsa/Osterzgebirge), Isabelle Kellenberger, Malina Klaar, Yolanda Klug, Elisa Lam, Paula Maaßen, Christian Morgenstern, Theresa Stahl, Georgeta Tapu
Gast

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

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Heckengäu hat geschrieben: Donnerstag, 11. Januar 2024, 17:10:42

Ebenfalls dazu gehörte die als Tatsache und Behauptung dargelegte Verletzung beider Schulterdächer, die nur möglich gewesen sei, weil der Täter mit Anlauf und einem Sprung mit seinen Knien da drauf gesprungen sei und alle Welt glaubte das auch noch. Grotesk und absurd!
Statt einen Sturz rückwärts in das mit grossen kantigen Steinplatten ausgelegte V-förmige Bachbett überhaupt in Erwägung zu ziehen die auf einmal all die schweren Verletzungen verursacht haben können.
Hast du von den V-förmigen Bachbett, das mit kantigen Steinplatten ausgelegt ist auch ein Foto, oder denkst du dir das einfach nur in deinem Kopf?
Gast

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

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Mitlesender Gast hat geschrieben: Donnerstag, 11. Januar 2024, 18:06:44 Schau dir nur die Mutter von den beiden Schwestern auf tiktok an und du weißt aus welchem Elternhaus die Schwestern stammen :-(.
Kannst du mir einen Tipp geben, wie man sie findet? Habs schon probiert
Gast

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

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andi55 hat geschrieben: Donnerstag, 11. Januar 2024, 18:43:00 @lawine
Nein, nein, nein -definitiv kein Welpenschutz. Sebastian ist geistig fit genug um zu wissen was Recht und Unrecht ist und wenn er der Täter ist, hat er die volle Verantwortung dafür zu übernehmen ohne Strafmilderung . Ich habe bereits mehrfach berichtet, dass ich selbst einen jungen Menschen mit Lernbehinderung in meinem Umfeld kenne, d.h. nicht, dass er geistig so beeinträchtigt ist kein einigermaßen normales Leben zu führen. Du würdest beim smalltalken nicht mal bemerken, dass eine Beeinträchtigung vorliegt. Nur so viel: ein einigermaßen geschickter Ermittler der unter Erfolgsdruck Böses im Schilde führen würde ( wovon ich trotz allem im Fall Sebastian nicht ausgehe) , hätte binnen einer Stunde ein Geständnis über etwas was gar nicht stattfand. Aber das Thema ist so komplex, das würde hier zu weit führen. Und was dabei rauskommt wenn man solche Menschen zu sehr von der Leine läßt, sieht man ja jetzt bei Verena. Die schafft es tatsächlich das halbe Landgericht über Monate hinweg zu beschäftigen.
Ja die Verena hat ja durch ihre Verweigerung ja indirekt schon mal etwas zurückgerudert. Aber ihre jüngere Schwester hat danach doch vor Gericht nochmal bestätigt, dass sie sogar noch paar Stunden vorher die Frage gehört habe, ob sie schon was von dem Fall gehört haben. Das war glaub beim Tischtennis und sollte zeitlich so Nachmittag 03.10 gewesen sein, Da wurde Hanna gerade geborgen. Ich stehe deshalb ihre Aussage nicht. Scheinbar muss sie es wirklich da gehört haben, oder sie ist ähnlich verwirrt und bringt da auch einiges durcheinander. Oder sie macht es aus Vorsatz.
Gast0815

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

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@lawine

Hier geht es nicht um Welpenschutz sondern um die mangelhafte Arbeit der Ermittler.

Was lag denn diesem zugrunde?

Der Angeklagte ist wahrscheinlich nur joggend vorbei gelaufen, das kann man nach jetzigem Kenntnissstand durchaus guten Gewissens behaupten.

Spuren gab es nicht die geringsten.

Es gab jedoch nur Zeugenaussagen, die sich einfach im Datum geirrt hatten. Das kommt leider häufiger vor als gewünscht vor, aber mittlerweile gibt es ausreichde Untersuchungen zu, die Zuordnung der Erinnerung zu der Zeit ist extrem fehleranfällig.

Die Ermittler hatten diesbzgl. jedcoh nicht das geringste unternommen um diese zu verifizieren. Dass da alles nicht zusammen passte ist erst im Verfahren sichtbar geworden.


Und das ist das Schwerwiegende, so ein Zufall kann jederzeit wieder passieren und ehe man sich's versieht wird man angeklagt und durch den Dreck gezogen. Und das ist eben keine bestimmte Gruppe, die es treffen kann, nein, das kann jedem passieren, das ist das erschreckende, ohne das man sich effektiv dagegen wehren kann.


Wahrscheinlcih ist es auch ein Unfall gewesen, wenn die Rechtsmediziner es nur mit Treibspuren vergleichen, die durch hängen-bleiben an Wurzel entstanden sind, dann haben sie nicht ein einziges mal sich die Bauten in der Prien angesehen. Das ist mindestens fahrlässig, wahrscheinlich sogar grob fahrlässig.

Viel zu spät ist ein Hydromechaniker ins Boot geholt worden, der soll sogar ich glaube beim nächsten Termin befragt werden. Ich denke, das ging so schnell, weil die Bauten, wo die Verletzungen herrühren könnten, fast schon offensichtlich sind. Wie gesagt, ich präferiere die Treppe für die Kopfverletzungen. Ich hatte ursprünglich gedacht, er benötigt sehr viel mehr Zeit, aber beim Anblick der Treppe war es für mich ist es für diese Verletzungen schon fast offensichlich. Aber ich lasse mich auch gern anderweitig überraschen. Wasserwalzen sind da schon schwieriger zu durchschauen, können aber für den Schulterbruch veranwortlich sein. Aber das Adamec hier auch nichts wirklich weiß und es auch nicht für einen Angriff statistisch wahrscheinlich ist, sollte das dann kaum mehr eine Rolle spielen - es sei denn - dass Gericht will unbedingt jemanden Verurteilen.
Kalle

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

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Mitlesender Gast hat geschrieben: Donnerstag, 11. Januar 2024, 18:06:44 Schau dir nur die Mutter von den beiden Schwestern auf tiktok an und du weißt aus welchem Elternhaus die Schwestern stammen :-(.
Das wuerde ich wirklich gerne sehen.….Mama, best friend of (fast?) erwachsene Töchter auf Tiktok. Geil, ernsthaft? Oh Mann, das triggert meine Klischeevorstellungen von den Pseudo-Junggebliebenen so super cool alleinerziehende “Mom” mit krampfhaftem Abnabelungsproblem. Da kann man sich schon vorstellen was da für Gegacker zur “Zeugenaussage” führt. Hab ich das erlebt, gepostet, oder hat sie das nur so gesagt….Eeehgal….
Kalle

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

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Gast0815 hat geschrieben: Donnerstag, 11. Januar 2024, 19:03:09 @lawine

Spuren gab es nicht die geringsten.
…..

Das ist mindestens fahrlässig, wahrscheinlich sogar grob fahrlässig.
…..

Viel zu spät ist ein Hydromechaniker ins Boot geholt worden, der soll sogar ich glaube beim nächsten Termin befragt werden. Ich denke, das ging so schnell, weil die Bauten, wo die Verletzungen herrühren könnten, fast schon offensichtlich sind. Wie gesagt, ich präferiere die Treppe für die Kopfverletzungen.
Die Absenz von Spuren am festgelegten Tatort ist ein hartes Gegenargument gegen die Hypothese der Anklage. Rücklings Aufknien auf Schultern, bäuchlings das Opfer auf den Holzplanken - ohne Haare, ohne DNA, ohne Faserspuren von der Kleidung, ohne Tatwaffe….. sicher nicht.
…..
Grob fahrlässig.
….
Ich präferiere Wehre mit Fallhoehe und die Treppe
…..
Unfall glaube ich nicht, aber noch eher als hinterhältiger Mord
Catch22
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Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

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Nachschlag aus der Presse zum

24. Sitzungstag – 11.01.2024

In einem weiteren Artikel berichtete Rosenheim24 über
• blumige Chats,
• Details zur Glaubwürdigkeit des Zeugen Adrian M.,
• die Ankündigung der Sachverständigen Malcherek und (!) Adamec für kommenden Dienstag:

Spoiler – hier klicken!
Die Seelenqual der Freunde von Sebastian T. – Was die Chats … offenbaren

Schritt für Schritt kommt das Landgericht Traunstein im Hanna-Mordprozess voran. …

… Sebastian T. hielt über die längste Zeit … am Donnerstag … den Kopf … gesenkt, dass sein Kinn die Brust berührte. Als zur Sprache kam, was seine Freunde um den Zeitpunkt seiner Verhaftung … herum beschäftigte, als die WhatsApp-Nachrichten vorgetragen wurden: Da arbeitete es im Gesicht, und seine Hand beschattete seine Augen.

Verwirrung und Verzweiflung in der Chatgruppe

War Sebastian T. nur geschafft? … Oder beschäftigte ihn, was seine Schulfreundin, deren Eltern und ein Freund … im November 2022 umtrieb? Aus den Protokollen der Sprach- und Textnachrichten spricht Unglauben, Verwirrung und Verzweiflung.

Vor allem seine Schulfreundin wirkt aufgelöst, ja teilweise nicht mehr Herrin ihrer Sinne. „Also, der T. ist jetzt bei der Polizei der Täter“, sagt sie weinend am 17. November 2022 in einer … Nachricht an ihre Mutter. „Der T. und ich müssen vielleicht in U-Haft.“ Später: „Ich hab so Angst, ich bin am Arsch.“

… Wo Sebastian T. ein Smiley setzt

Als ein Sachverständiger die Sprachnachrichten … vorspielte, erlebten die Prozessbeteiligten … eine Gruppe in Panik. Auch ein Freund des Angeklagten und der Schulfreundin wähnte sich alsbald als Mitverdächtiger, er findet die Situation … „stressig“ und bezeichnet sich als ziemlich fertig.

Gleichzeitig rauft sich die Gruppe zusammen. „Solche Arschlöcher“ sagt ein Freund über die Ermittler … Die Schulfreundin wiederum macht sich über eine Bekannte lustig, die … ihren Standort teilt: Sie sei bei der Soko Club. Guter Laune ist seinerzeit Sebastian T. Als ihm die Schulfreundin mitteilt, dass sie nochmals zur Polizei müsse, schreibt er zurück: „Schee“, dazu ein Smiley.

Sebastian T.s Freunde: Zermürbt durch die Vernehmungen

Irgendwann aber will die Gruppe nur noch ihre Ruhe. Der Freund malt sich aus, wie er den Verdächtigen in der „Drecks JVA“ besucht und ihn mit Androhung von Gewalt zum Geständnis bringt: „Bruda, gestehst du!“ Allerdings, so sagt er am Ende seiner WhatsApp, sei er nur einfach „kaputt“. Er könne nicht mehr klar denken. Die Schulfreundin will ebenfalls einen Schlussstrich ziehen. „Fakt ist, T. ist der Mörder, so! Oh, es fuckt mich aber auch so ab. Soll er doch einfach gestehen, meine Fresse.“

Welchen Wert hatten die Chatprotokolle? Offensichtlich keinen, der über bereits Bekanntes hinausreicht. Es gibt auch noch immer keine Gewissheit, dass Sebastian T. Täterwissen offenbart hat. Mal erinnert sich die Schulfreundin daran, dass Sebastian T. noch am Abend der Tat … von einem Mord gesprochen habe … Ein anderes Mal holt sie diese Aussage zurück und spricht vom 4. Oktober als dem Tag des ominösen Gesprächs.

Gefängniszeuge: Richter äußert sich über Glaubwürdigkeit

Aussagekräftiger war, was ein Richter … über den Mithäftling von Sebastian T. … sagte. Der „Knastzeuge“ hatte … der Staatsanwaltschaft mitgeteilt, dass er etwas Wichtiges mitzuteilen habe. Sebastian T. habe ihm gegenüber den Mord … eingeräumt. Doch wie glaubwürdig ist er? Das Vertrauen in diesen Häftling zu erschüttern, war … ein Hauptziel der Verteidigung gewesen. … Ein „notorischer Lügner“, wie von Anwältin Regina Rick behauptet, scheint er nicht zu sein.

Der JVA-Zeuge: Einmal gelogen, doch die Lüge eingeräumt

Der Richter … hatte diesen Zeugen in einer Familien-Sache kennengelernt, in der der junge Mann zunächst seine Mutter belastet hatte. Die Mutter erhielt einen Strafbefehl wegen Nötigung zur Falschaussage. Dessen hatte sie der spätere JVA-Zeuge gegenüber der Polizei bezichtigt. Die Mutter legte Einspruch ein, es kam zur Verhandlung. Und in dieser Verhandlung räumte ihr Sohn ein, bei der Polizei gelogen zu haben. Manipuliert habe ihn sein Vater.

Richter: Gefängniszeuge verhält sich normal

Der Richter schilderte die Familienverhältnisse … Zeugen als ziemlich prekär. Die Falschaussage … in einem Familienrechtsstreit bezeichnete der Jurist als nicht ungewöhnlich. Kinder gerieten in solchen Streitigkeiten in „Loyalitätskonflikte“. Die könnten jemanden schon mal von der Opfer- in die Täterrolle schlüpfen lassen.

Damit ist die Glaubwürdigkeit des Zeugen nicht erschüttert. Und damit steht seine Behauptung im Raum. Sebastian T. habe ihm gegenüber eingeräumt, Hanna W. … bewusstlos geschlagen zu haben, „damit sie sich nicht wehren kann“. Danach soll er die Bewusstlose in den Bärbach geworfen haben, wo sie ertrank.

Am Dienstag kommt der Hydromechaniker

Die These der Verteidigung, Hanna W. sei … einem Unfall zum Opfer gefallen, steht seit vergangener Woche ohnehin auf schwachen Beinen. Am [vergangenen] Donnerstag … wies ein Ermittler nach, dass Hanna einen Notruf getätigt hatte – ein Manöver, das sich nicht versehentlich vollziehen lässt. Hanna wollte vielmehr Hilfe holen. Weil sie sich offenbar bedroht fühlte.

Weitere Klarheit könnte am kommenden Dienstag … der Hydromechaniker bringen, Prof. Andreas Malcharek [Malcherek] von der Bundeswehr-Uni in Neubiberg. … Auch Jiri Adamek [Adamec] von der Gerichtsmedizin kommt nochmals zu Wort.


Rosenheim24.de am 11.01.2024
https://www.rosenheim24.de/rosenheim/ro ... 70612.html
http://hrg.chiemgau24.de/bayern/landkre ... 70612.html
Heckengäu
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Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

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Gast hat geschrieben: Donnerstag, 11. Januar 2024, 18:49:22 Hast du von den V-förmigen Bachbett, das mit kantigen Steinplatten ausgelegt ist auch ein Foto, oder denkst du dir das einfach nur in deinem Kopf?
Gerne.
Alle Fotos hier im Board

BildBildBild

Von den tüchtigen verfolgungseifrigen Ermittlern (Fast hätte ich Vermittlern geschrieben) "angenommener" Tatort, wenn auch ohne die geringsten Spuren von Fasern, Blut, Haaren etc.

Bild

Alle weiteren Fotos von Bärbach und Prien hier:

https://www.het-forum.de/viewtopic.php? ... nna+bilder
Gast

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

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Dass er Gefängniszeuge keinerlei neues Wissen über den Fall bei der Verhandlung zum Vorschein brachte und dass er erst über ein halbes Jahr nach dem möglichen Geständnis dies seinem Anwalt mitteilte, wirkt auf mich wenig glaubwürdig.

Alle Infos kann er sich bereits aus der Presse, und/oder von Sebastian gezogen haben. Sebastian wusste ja bereits, was ihm so vorgeworfen wurde.

Also er fragt ihn, was ihm denn eigentlich vorgeworfen wurde, Sebastian erzählt aus den Akten, und 6 Monate später, wo er erfährt, dass die Richterin von Sebastian auch bei seinem Fall involviert ist, da packt er urplötzlich aus. Und dass er sich dadurch Hafterleichterung erhoffe, daraus macht er auch keinen Hehl.
Kalle

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

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Gast hat geschrieben: Donnerstag, 11. Januar 2024, 18:49:22 Hast du von den V-förmigen Bachbett, das mit kantigen Steinplatten ausgelegt ist auch ein Foto, oder denkst du dir das einfach nur in deinem Kopf?
Ist so korrekt beschrieben. Der Bärbach ist weitestgehend ein relativ “unspektakulärer” Kanal, befestigt mit verblockten Natursteinen, die Uferseiten steil zu ca. 45 Grad V förmig. Bei hohem Wasserstand gerade breit genug wie eine Bob-Bahn um einen Körper in längs Richtung bis zur Prien glatt durchzuspülen. Bei “Bärbach” hat man gerne einen wilden Gebirgsbach im Kopf, ist aber ein kontrollierter Kanal , eine Menschen gemachte Rinne durch das Dorf. Ein Einstieg ins Bachbett ist kaum möglich, zu steil, ein Reinfallen/Abrutschen birgt hohes Verletzungsrisiko
Gast

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

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Aber der V-förmigen Bach hat eine ziemliche Spannweite, und je höher der Wasserstand, desto weiter ist der Abstand. Es hörte sich bisher immer so an, also ob da jemand rückwärts in ein V fällt und mit den Schultern links und rechts symmetrisch da an beiden V Schenkel aufkommt und sie dabei brechen. Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

Irgendwie reinfallen, dann mit den Kopf blöd aufkommen und man ist ausgenockt und die Flut reißt einem mit. Das kann ich nur allerdings schon vorstellen. An die Frakturen der Schulterdächer glaub ich eher, dass die während der Fahrt in der Prien entstanden sein können.

Aber der Anruf zuvor ist halt etwas komisch.
Aber da würden ja schon einige Erklärungen konstruiert. Bei 2 Promille ist da schon einiges möglich
Kalle

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

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Gast hat geschrieben: Donnerstag, 11. Januar 2024, 21:45:44 Aber der Anruf zuvor ist halt etwas komisch.
Aber da würden ja schon einige Erklärungen konstruiert. Bei 2 Promille ist da schon einiges möglich
Ja, sehe ich auch so. Wenn man an einen ohne fremd verschulden schicksalhaften Unfall glauben mag, kommt man an der Frage nach der “Anrufmotivation” nicht vorbei. VOR dem Unfall zu Hause anzurufen heißt, betrunken oder panikartig-hilflos, weil zu viel getrunken, die Eltern rauszuklingeln. Denkbar mit 2 Promille ok, aber komisch. NACH dem Unfall anzurufen, weil stark verletzt, heißt aus dem Bach raus zu telefonieren, auch irgendwie etwas abwegig. Drum bleibt für mich die Fremdeinwirkung mein Favorit. Allerdings nicht in der Ausprägung “Mord /Heimtücke/sexuelles Motiv”
andi55
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Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von andi55 »

@Mitlesender Gast
Oh ja, das tiktok Video von der Verena Mutter würde mich auch interessieren, wie findet man sowas ? Ich weiß natürlich nicht ob du das hier öffentlich posten darfst. Aber eh egal, man kennt ja so ein Klientel. Das letzte was ich hier übrigens möchte, ist Vorurteile gegenüber Lernbehinderten schüren, es sind nicht alle so, das ist ja das schlimme, dass diese dann unter den Vorurteilen zu leiden haben.
@lawine
....und ja, wenn man eine Tochter wie Verena hat, kann man sie trotz Volljährigkeit nicht einfach alleine zu einer Zeugenbefragung schicken, so etwas nennt sich Fürsorgepflicht. Aber bei dieser Familie ist eh Hopfen und Malz verloren.
****
Warum wurden diese Sprachnachrichten nicht schon in dem ganzen Jahr zwischen Verhaftung und Prozessbeginn ausgewertet? Sehe ich da etwas falsch, wenn ich sage die StA hat sich mit dieser Zeugin heute bei Gericht ziemlich blamiert?
Kalle

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von Kalle »

andi55 hat geschrieben: Donnerstag, 11. Januar 2024, 22:14:24
****
Warum wurden diese Sprachnachrichten nicht schon in dem ganzen Jahr zwischen Verhaftung und Prozessbeginn ausgewertet? Sehe ich da etwas falsch, wenn ich sage die StA hat sich mit dieser Zeugin heute bei Gericht ziemlich blamiert?
Wenn ich’s richtig verstanden hab, kam das alles von Verenas Handy? Und ja - wie auch bei anderen Sachverhalten die berechtigte Frage- warum erst jetzt? Sie hätte es sicher auch schon im Rahmen der Ermittlungen zur Verfügung gestellt. Was mich auch interessiert- wurden diese Chats und Nachrichten aufwändig wiederhergestellt, oder waren die einfach plump noch im Verlauf? Und wenn noch im Verlauf- dann hätte Verena ja ihre Hausaufgaben selber nachlesen können um ihrer Erinnerung auf die Sprünge zu helfen. Wie kommt es dann zur vehementen Festlegung auf das “Täterwissen” am 3.10. Von dem sie wohl nur der beigestellte Anwalt abbringen konnte. Wäre doch dann alles dann für sie selbst abrufbar gewesen
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Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von andi55 »

Ich bin nicht Team Save Sebastian, aber die Motivation dieses Knastzeugen ist sowas von offensichtlich. Für die Gesellschaft ist er als Sexualstraftäter Abschaum . Wenn er aber hilft, dass ein vermeintlicher Mörder wie Sebastian verurteilt wird, denkt er wohl, alle haben ihn dann endlich lieb. Er hilft mit, dass die Ermittler nicht dumm dastehen, dass der StA nicht dumm dasteht und die Richterin wird auch nicht gerade unzufrieden sein. Das ist so durchschaubar. In der Bild bekommt er bestimmt auch eine Schlagzeile "Aufgrund Zeugenaussage von Adrian M. wird Aschauer Mörder zur Strecke gebracht. Aschau ist wieder sicher!"
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Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von lawine »

Gast hat geschrieben: Donnerstag, 11. Januar 2024, 21:45:44 Aber der V-förmigen Bach hat eine ziemliche Spannweite, und je höher der Wasserstand, desto weiter ist der Abstand. Es hörte sich bisher immer so an, also ob da jemand rückwärts in ein V fällt und mit den Schultern links und rechts symmetrisch da an beiden V Schenkel aufkommt und sie dabei brechen. Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

I
musst du dir auch nicht vorstellen, weil bei einem rückwärtigen Sturz auch der Kopf aufgeschlagen wäre -- das gäbe dann EINE Platzwunde am Hinterkopf und nicht 5 gleichförmige, verteilte Verletzungen, die einem Schlamuster gleichen
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Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von andi55 »

@Kalle
Ja, exakt Kalle, Verena hätte selbst auf die Idee kommen können, ihre Sprachnachrichten nochmal zu checken, um ganz sicher zu gehen und dann selbst zu rekonstruieren, bereits im Jahr 2022!!! Aber Menschen wie Verena verfügen eben nicht über derartige Lösungskompetenzen !! Oder einfach nur zu überlegen , hm....ja...der 3. Oktober war Feiertag, hatten ja die Geschäfte geschlossen, war das der Tag tatsächlich oder war es der Tag mit viel Berufsverkehr und Trubel auf den Straßen . Wenn sie selbst über derartige Kompetenzen nicht verfügt, hat sie eine Mutter, die dann zu ihrer Tochter sagen müsste, Verena das ist jetzt wichtig, es gibt einen Mordvorwurf, hast du vielleicht noch Whatsappverläufe? Oder "denk mal nach, was war noch an dem Tag, ja genau, da bin ich erst spät aus der Arbeit gekommen...irgendwelche Versuche die Tage zu rekonstruieren. Wohlgemerkt, das hätte sie bereits im Jahr 2022 tun sollen bei ihren Zeugenbefragungen. Statt dessen hat sie planlos drauflos geplappert und im Polizeirevier haben hinterher die Sektkorken geknallt. Fall gelöst. Chef zufrieden. Sorry ist jetzt überspitzt ausgedrückt.
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Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von Heckengäu »

lawine hat geschrieben: Donnerstag, 11. Januar 2024, 23:29:32 musst du dir auch nicht vorstellen, weil bei einem rückwärtigen Sturz auch der Kopf aufgeschlagen wäre -- das gäbe dann EINE Platzwunde am Hinterkopf und nicht 5 gleichförmige, verteilte Verletzungen, die einem Schlamuster gleichen
Nicht unbedingt. Die Verstorbene war sehr gross. Die Steinplatten gehen nicht zur Gänze so weit nach oben bis zum ebenen Bereich des natürlichen Boden, der sich neben dem Bachbett anschliesst, sondern hören darunter eine gute Handbreit (Männerhand) auf.

Bekanntlich ist der Teufel ein Eichhörnchen, was bedeuten soll, dass etwas eigentlich unmögliches trotz einer riesengrossen Unwahrscheinlichkeit eben doch eintreten kann.

Bezogen auf hier können die 5 gleichförmigen Verletzungen, die einem Schlagmuster entsprechen, durch einen Aufschlag auf die obere Kante der Steineinfassung herrühren, wobei dann der Hinterkopf auf Erde mit Gras trifft.

Dass die Verletzungen durch sogenannte Treibverletzungen entstanden sind, ist für mich unwahrscheinlicher, als die Ursache durch einen initialen rückwärtigen Sturz. Nicht mehr, und nicht weniger - "Just saying"
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Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

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Drüben ist übrigens der Bericht von fassbinder eingestellt. Kann sich danach ja jeder selber ein Bild machen.
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Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

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Kalle hat geschrieben: Donnerstag, 11. Januar 2024, 22:07:46 … Drum bleibt für mich die Fremdeinwirkung mein Favorit. Allerdings nicht in der Ausprägung “Mord /Heimtücke/sexuelles Motiv”
Das Gericht sieht das offenbar ähnlich. Heimtücke oder ein sexuelles Motiv als Mordmerkmale stehen auf wackligen Beinen. Dann bliebe „nur“ der Grundtatbestand des Totschlags – oder ein anderes Mordmerkmal käme in Betracht: die Absicht zur Verdeckung einer anderen vorangegangenen Straftat (wie etwa gefährlicher Körperverletzung).

In diesem Sinne ist der rechtliche Hinweis des Gerichts vom 04.01.2024 zu verstehen:
… Das Gericht gab einen sogenannten rechtlichen Hinweis. Demnach komme im Falle einer Verurteilung gefährliche Körperverletzung mit Mord in Betracht, und zwar entweder in Tateinheit oder in Tatmehrheit. Aber auch Totschlag sei denkbar.

Rosenheim24.de am 10.01.2024
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