Wie ich schon früher geschrieben habe, lässt sich das meiner Meinung nach ziemlich einfach erklären. Der Täter wollte einfach jemanden dabeihaben, der – falls etwas schiefgehen sollte – als Begleitung vor Ort diente und dadurch den Verdacht von ihm selbst ablenken konnte. Schließlich hätten sie ja alle gemeinsam angeblich nur durch Zufall die Leiche gefunden, während sie sich die Sturmschäden im Wald angesehen haben.Agatha Christie hat geschrieben: ↑Montag, 31. August 2026, 14:56:37 Ich hab mich auch immer gefragt, warum der Sturmschadenbetrachter so leichtsinnig war, zwei mögliche Zeugen mitzunehmen. Eine Erklärung könnte tatsächlich sein, dass er herausfinden wollte, ob sie durchgesickerte Informationen über das mysteriöse Verschwinden von Frauke Liebs kannten. Als er sie dann zufällig auf der Heimfahrt mit dem Auto auf der Straße traf, bot er an, sie mitzunehmen, hielt aber unterwegs an der Ablagestelle unter dem Vorwand, nach Sturmschäden im Wald schauen zu wollen. Dabei könnte er sehr genau auf die Reaktionen der Mitfahrer geachtet haben, vielleicht wurde auch tatsächlich aufgezeichnet, was während seiner Abwesenheit im Auto gesprochen wurde.
Schade, dass wir nicht wissen, was passierte, als einige Tage später Fraukes Leichnam genau an der Stelle im Wald gefunden wurde.
MORDFALL LIEBS -- Diskussion
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Detective Bartek
Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Ja, es gibt keine andere Zufahrtsmöglichkeit.Zitronenhandel-Nord hat geschrieben: ↑Montag, 31. August 2026, 16:17:06
@all: War die Zufahrt zur Ablagestelle die einzige Möglichkeit diesen Ort mit dem Auto zu erreichen?
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ClosetOutlaw
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Der Weg hinter dem Schlagbaum war zumindest ein gewisses Stück noch asphaltiert und zog sich weiter in den Wald. Ob es eine Anbindung an die restlichen asphaltierten Forstwege derzeit gab, kann ich dir nicht sagen (Auf historischen Luftbildern kann man allerdings erkennen, dass es eine Anbindung zu gewissen Zeitpunkten gab). Allerdings kann man den Bildern aus der Lichtbildmappe zum Tatort entnehmen, dass das Gras hinter dem Schlagbaum relativ hoch und der Weg seitlich durch Bäume eingeschränkt war.Zitronenhandel-Nord hat geschrieben: ↑Montag, 31. August 2026, 16:17:06 @all: War die Zufahrt zur Ablagestelle die einzige Möglichkeit diesen Ort mit dem Auto zu erreichen?
Wie sinnvoll damals wie heute eine Anfahrt über die Forstwege ist, sollte man aber anzweifeln.
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Detective Bartek
Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Wenn wir davon ausgehen, dass dieses Szenario sehr wahrscheinlich ist – worin wir uns ja einig sind –, würde das einige Rückschlüsse auf den Täter zulassen. Vor allem, dass er intelligent ist und in der Lage, mehrdimensional und strategisch zu denken. Sowohl sein gesamtes Vorgehen als auch die Telefonate von Frauke deuten nämlich auf ein zwar risikoreiches, aber durchaus cleveres und durchdachtes Handeln hin.
Was wissen wir eigentlich konkret über diesen Verdächtigen aus Asseln und gegebenenfalls über seinen Bruder? Was machen sie beruflich, welche Ausbildung haben sie und wie lief ihr bisheriger Lebensweg? Du hattest auch erwähnt, dass einer von ihnen in der Vergangenheit vorbestraft war – weswegen eigentlich?
Spannend wäre auch zu erfahren, wie sich ihr Leben nach 2006 entwickelt hat und ob sie seitdem noch wegen anderer Delikte aktenkundig wurden. Ich denke, dass solche scheinbar nebensächlichen Details sehr aufschlussreich sein könnten. Denn wenn diese Person tatsächlich der Täter ist, zeigt das, dass viele seiner Schritte sehr gut durchdacht waren und er selbst unter enormem Druck über eine extrem hohe Fähigkeit verfügt, die Lage logisch und kontrolliert zu steuern.
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Hybla_Valley
Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Ziemlich seltsam verschwurbelte 'Erklärung' ...Detective Bartek hat geschrieben: ↑Montag, 31. August 2026, 17:28:23 Wie ich schon früher geschrieben habe, lässt sich das meiner Meinung nach ziemlich einfach erklären. Der Täter wollte einfach jemanden dabeihaben, der – falls etwas schiefgehen sollte – als Begleitung vor Ort diente und dadurch den Verdacht von ihm selbst ablenken konnte. Schließlich hätten sie ja alle gemeinsam angeblich nur durch Zufall die Leiche gefunden, während sie sich die Sturmschäden im Wald angesehen haben.
Als Täter wär's wohl verdammt prima, wenn sie gar nicht gefunden wird.
Da startet man sicher auch keinen völlig unnötigen Tatort-Tourismus, oder ?
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Hybla_Valley
Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Was ist denn daran 'intelligent', ohne jegliche Not mit eventuellen Zeugen am Tatort zu halten ?Detective Bartek hat geschrieben: ↑Montag, 31. August 2026, 17:49:39 Wenn wir davon ausgehen, dass dieses Szenario sehr wahrscheinlich ist – worin wir uns ja einig sind –, würde das einige Rückschlüsse auf den Täter zulassen. Vor allem, dass er intelligent ist und in der Lage, mehrdimensional und strategisch zu denken.
Wo versteckt sich da denn die Logik ???
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Gast
Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Du hast eine 1a Erklärung weshalb dort irgendwelche Spuren von dir sein könnten, vielleicht hast du aber auch zum Zeitpunkt der Ablage etwas vergessen/verloren und brauchst hierfür eine gute Erklärung weshalb etwas von dir dort liegt.Hybla_Valley hat geschrieben: ↑Montag, 31. August 2026, 18:38:37 Was ist denn daran 'intelligent', ohne jegliche Not mit eventuellen Zeugen am Tatort zu halten ?
Wo versteckt sich da denn die Logik ???
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Oliver Cromwell
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Z.B. um das Spiel in die nächste Runde zu treiben. Vielleicht wollte er, dass die Leiche von einer der beiden Mitfahrer gefunden wird.
Hätte er als Einzelperson den Fund gemeldet, wäre er unvermeidlich erst einmal in den Fokus der Ermittler geraten.
So hätte er eine schlüssige Erklärung, inklusive zweier Zeugen gehabt, warum man dort war.
Hätte er als Einzelperson den Fund gemeldet, wäre er unvermeidlich erst einmal in den Fokus der Ermittler geraten.
So hätte er eine schlüssige Erklärung, inklusive zweier Zeugen gehabt, warum man dort war.
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Hybla_Valley
Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Er hatte doch gar nicht vor, etwas zu melden .... hat er ja auch nicht.Oliver Cromwell hat geschrieben: ↑Montag, 31. August 2026, 19:27:14 Hätte er als Einzelperson den Fund gemeldet, wäre er unvermeidlich erst einmal in den Fokus der Ermittler geraten.
So hätte er eine schlüssige Erklärung, inklusive zweier Zeugen gehabt, warum man dort war.
Es bleibt wohl für einen angeblichen Täter eine ziemlich wirre Sinnlos-Aktion.
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Gast
Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Kann man denn nahezu ausschließen, dass dieser Geschichte in ihrer Gesamtheit anders abgelaufen ist und bspw. die beiden Mitfahrer zum Anhalten und Ausschau halten gedrängt haben unter einem Vorwand, um dort vorsorglich schonmal Fußspuren und Reifenspuren zu platzieren, die nicht die ihre waren?Agatha Christie hat geschrieben: ↑Montag, 31. August 2026, 14:56:37 Ich hab mich auch immer gefragt, warum der Sturmschadenbetrachter so leichtsinnig war, zwei mögliche Zeugen mitzunehmen. Eine Erklärung könnte tatsächlich sein, dass er herausfinden wollte, ob sie durchgesickerte Informationen über das mysteriöse Verschwinden von Frauke Liebs kannten. Als er sie dann zufällig auf der Heimfahrt mit dem Auto auf der Straße traf, bot er an, sie mitzunehmen, hielt aber unterwegs an der Ablagestelle unter dem Vorwand, nach Sturmschäden im Wald schauen zu wollen. Dabei könnte er sehr genau auf die Reaktionen der Mitfahrer geachtet haben, vielleicht wurde auch tatsächlich aufgezeichnet, was während seiner Abwesenheit im Auto gesprochen wurde.
Schade, dass wir nicht wissen, was passierte, als einige Tage später Fraukes Leichnam genau an der Stelle im Wald gefunden wurde.
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Hybla_Valley
Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Wenn er derjenige ist, der da hält, hätten Ermittler da wohl erstmal auch einige interessante Fragen an ihn ....Oliver Cromwell hat geschrieben: ↑Montag, 31. August 2026, 19:27:14 Z.B. um das Spiel in die nächste Runde zu treiben. Vielleicht wollte er, dass die Leiche von einer der beiden Mitfahrer gefunden wird.
Egal, wieviel Zeugen da noch im Wagen sassen.
Es ergibt einfach keinen Sinn.
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caro
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Hm, ich weiß nicht.
Wäre sein "Spiel" oder die Absicht, ein zufälliges Auffinden der Leiche in Begleitung mit zwei Unbeteiligten zu inszenieren unter diesen Begebenheiten nicht ziemlich auffällig oder leicht zu Durchschauen gewesen?
Und zudem für den TV nicht ein Schuss ins eigene Knie gewesen?
Ich meine, er gabelt unterwegs zwei Personen auf, die blos auf dem Weg nach Hause waren.
Er als Fahrer trifft spontan die Entscheidung, nach Windschäden zu schauen und hält einzig und allein (soweit mir bekannt) genau an der Stelle, an der nur wenige Schritte entfernt Fraukes Leiche liegt.
Was wäre in diesem Fall denn dann passiert?
Man hätte gemeinsam die Polizei informiert und er wäre dazu als Zeuge befragt worden.
Und recht bald schon wäre mit Sicherheit der Polizei damals schon dieser fast unglaubliche "Zufall" des TV - als Pubbesucher am Tatabend und Auffinder der Leiche - ins Auge gefallen.
Wäre sein "Spiel" oder die Absicht, ein zufälliges Auffinden der Leiche in Begleitung mit zwei Unbeteiligten zu inszenieren unter diesen Begebenheiten nicht ziemlich auffällig oder leicht zu Durchschauen gewesen?
Und zudem für den TV nicht ein Schuss ins eigene Knie gewesen?
Ich meine, er gabelt unterwegs zwei Personen auf, die blos auf dem Weg nach Hause waren.
Er als Fahrer trifft spontan die Entscheidung, nach Windschäden zu schauen und hält einzig und allein (soweit mir bekannt) genau an der Stelle, an der nur wenige Schritte entfernt Fraukes Leiche liegt.
Was wäre in diesem Fall denn dann passiert?
Man hätte gemeinsam die Polizei informiert und er wäre dazu als Zeuge befragt worden.
Und recht bald schon wäre mit Sicherheit der Polizei damals schon dieser fast unglaubliche "Zufall" des TV - als Pubbesucher am Tatabend und Auffinder der Leiche - ins Auge gefallen.
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Oliver Cromwell
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Natürlich, aber mit der Story der Schadensbegutachtung hatte er eine sehr schlüssige Begründung dafür parat gehabt, warum er da war.
Und hoher Wahrscheinlichkeit hätte man es ihm auch so abgekauft.
Edit:
Es wäre nicht der erste Täter, der durch Hochmut und Selbstüberschätzung zu Fall gekommen ist.
Und hoher Wahrscheinlichkeit hätte man es ihm auch so abgekauft.
Edit:
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Gast
Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
..du bräuchtest aber gar nicht erst eine Erklärung für irgendetwas, wenn die Leiche überhaupt nicht entdeckt worden wäre. Und wieso sollte der Täter das selbst provozieren UND sich ins Spiel bringen? Jeder Tag, an dem sie nicht gefunden worden wäre, wäre für ihn doch ein guter Tag gewesen.Gast hat geschrieben: ↑Montag, 31. August 2026, 19:21:53 Du hast eine 1a Erklärung weshalb dort irgendwelche Spuren von dir sein könnten, vielleicht hast du aber auch zum Zeitpunkt der Ablage etwas vergessen/verloren und brauchst hierfür eine gute Erklärung weshalb etwas von dir dort liegt.
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Hybla_Valley
Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Das Ganze klingt einfach nur wirr und ohne jeglichen Sinn ...Gast hat geschrieben: ↑Montag, 31. August 2026, 20:29:07 ..du bräuchtest aber gar nicht erst eine Erklärung für irgendetwas, wenn die Leiche überhaupt nicht entdeckt worden wäre. Und wieso sollte der Täter das selbst provozieren UND sich ins Spiel bringen? Jeder Tag, an dem sie nicht gefunden worden wäre, wäre für ihn doch ein guter Tag gewesen.
Ich glaube eher, dass der tatsächliche Täter da hübsch die Füsse ganz still gehalten hat.
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caro
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Die Story oder den Schachzug mit der Windschadenbegutachtung, um den Zustand des Verstecks zu kontrollieren oder um Spuren eventuell bei einem späteren Auffinden erklären zu können, dass kann ich ja noch nachvollziehen.Oliver Cromwell hat geschrieben: ↑Montag, 31. August 2026, 20:23:57 Natürlich, aber mit der Story der Schadensbegutachtung hatte er eine sehr schlüssige Begründung dafür parat gehabt, warum er da war.
Und hoher Wahrscheinlichkeit hätte man es ihm auch so abgekauft.
Edit:
Es wäre nicht der erste Täter, der durch Hochmut und Selbstüberschätzung zu Fall gekommen ist.
Und das Frauke schon ein paar Tage später nach seinem Besuch dort entdeckt wurde, damit hatte er (vielleicht) auch nicht gerechnet gehabt.
Was ich mir aber nicht vorstellen kann ist, dass er unbedingt ein Auffinden "forcieren" wollte, weil er sich damit absichtlich der Polizei ausgeliefert und verdächtig gemacht hätte.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Deine Schilderung entspricht nicht den Gegebenheiten.ClosetOutlaw hat geschrieben: ↑Montag, 31. August 2026, 17:48:24 Der Weg hinter dem Schlagbaum war zumindest ein gewisses Stück noch asphaltiert und zog sich weiter in den Wald. Ob es eine Anbindung an die restlichen asphaltierten Forstwege derzeit gab, kann ich dir nicht sagen (Auf historischen Luftbildern kann man allerdings erkennen, dass es eine Anbindung zu gewissen Zeitpunkten gab). Allerdings kann man den Bildern aus der Lichtbildmappe zum Tatort entnehmen, dass das Gras hinter dem Schlagbaum relativ hoch und der Weg seitlich durch Bäume eingeschränkt war.
Wie sinnvoll damals wie heute eine Anfahrt über die Forstwege ist, sollte man aber anzweifeln.
Die Einfahrt in den Forstweg bei der Ablagestelle ist nach wie vor etwa vier bis sechs Meter asphaltiert bzw. mit Schotter belegt.
Der Weg nach dem seinerzeit quergelegten Baumstamm war nicht befestigt, hier irrst du.
Inzwischen verhindert ein Wall aus Erde und Baumresten die Weiterfahrt auf diesem Forstweg.
Ob dieser Weg nach dem quergelegten Stamm überhaupt jemals eine Anbindung an andere Forstwege hatte, ist unerheblich, da die Ablagestelle nur von der Straße aus angefahren werden konnte. Sie befindet sich links vom Forstweg, wenige Meter von der Straße entfernt.
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Oliver Cromwell
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Versuch mal, aus der gestörten Sicht des Täters zu denken. Es war für ihn ein Spiel, ein Machtspiel. Die Präsentation der Leiche war der nächste Teil seines Spieles, welches mit den Anrufen begann.
Er fühlte sich der EB zu jeder Zeit überlegen und führte alle an der Nase herum.
Ihm ist ab einem gewissen Punkt gar nicht in den Sinn gekommen, dass sie ihn fassen könnten, was ja seit 20 Jahren auch der Fall ist.
Selbst, als dann die HD kam hat er sich innerlich wahrscheinlich nur amüsiert weil der Keller längst renoviert und alle Spuren dabei akribisch beseitigt worden waren.
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Gast
Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Plausibel ist der erste Teil tatsächlich:caro hat geschrieben: ↑Montag, 31. August 2026, 20:43:26 Die Story oder den Schachzug mit der Windschadenbegutachtung, um nach den Rechten zu sehen oder um Spuren eventuell bei einem späteren Auffinden erklären zu können, dass kann ich ja noch nachvollziehen.
Und das Frauke schon ein paar Tage später nach seinem Besuch dort entdeckt wurde, damit hatte er (vielleicht) auch nicht gerechnet gehabt.
Was ich mir aber nicht vorstellen kann ist, dass er unbedingt ein Auffinden "forcieren" wollte, weil er sich damit absichtlich der Polizei ausgeliefert und verdächtig gemacht hätte.
- Täter macht sich aufgrund eines heftigen Sturmes ernsthaft Gedanken, ob man was mit dem Leichnam gemacht hat, ob der noch gut genug abgedeckt ist oder nicht. Er muss dort also hin, um das zu checken.
- Täter gabelt zufällig zwei Leute auf um dann den Sturmschaden zu checken.
- Extremer Zufall Nummer 1: Denn wie oft passiert sowas denn aber bitte? Trampen ist seit den späten 90ern doch extrem selten geworden. Wie lange hätte er denn gewartet unter normalen Umständen, bis ihm dieses "Glück" widerfahren wäre, dass da jemand ne Mitfahrgelegenheit braucht, unmittelbar nach dem Sturm? Mir passiert sowas nie, ich seh nie Leute, die mitgenommen werden wollen.
- Extremer Zufall Nummer 2: die Leiche wird ein paar Tage später entdeckt
Sehr viel wahrscheinlicher wäre doch, dass alle drei unter einer Decke stecken.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Stimme Dir zu 100 % zu.Hybla_Valley hat geschrieben: ↑Montag, 31. August 2026, 19:48:31 Er hatte doch gar nicht vor, etwas zu melden .... hat er ja auch nicht.
Es bleibt wohl für einen angeblichen Täter eine ziemlich wirre Sinnlos-Aktion.
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