MORDFALL PEGGY KNOBLOCH (9 †), LICHTENBERG, 2001

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Fälle: Kerstin Lee Langley (NEU), Anja Aichele, Ayleen Ambs, Vierfachmord von Annecy 2012, Bärbel B. (Bremerhaven) u. Ingrid R. (Bremen), Annika Brill, Tristan Brübach, Christoph Bulwin, Anne D. (Lorch), Suzanne Eaton, Michaela Eisch, Victor Elling, Daniel Emminger, Sonja Engelbrecht, Trude Espas, Regina Fischer, Abby G. & Libby W. (USA-Indiana), Maren Graalfs, Valeriia Gudzenko, Mara-Sophie H. (Kirchdorf), Marion & Tim Hesse, Jutta Hoffmann, Bärbel K. (Lübeck), Milina K. (Luckenwalde), Peggy Knobloch, Cindy Koch, Martina Gabriele Lange, Lola (FR-Paris), Karl M. (Berlin), Khadidja M. (Ingolstadt), Stefan M. (Salzgitter), Jelena Marjanović, Margot Metzger, Karin N. (Borchen), N. N. (Lampertheim), Gabby Petito, Heike Rimbach, Elmar Rösch, Gustav Adolf Ruff, Carina S. (Iserlohn), Hannah S. (Hamm), Lena S. (Wunsiedel), Gabriele Schmidt, Mord in Sehnde-Höver, Émile Soleil, Yasmin Stieler, Simone Strobel, Elisabeth Theisen, Karsten & Sabine U. (Wennigsen), Nicky Verstappen, Hanna W. (Aschau)
Gast

Re: MORDFALL PEGGY KNOBLOCH († 9), LICHTENBERG, 2001

Ungelesener Beitrag von Gast »

böhnchen hat geschrieben:Soweit ich weiß lebt sie in Halle und hat ein ca. 2 jähriges Kind.
Sie war übrigens nicht das Kind des Verlobten von S.K. das hatte er selbst durch einen Vaterschaftstest herausgefunden und sie trennten sich deswegen wohl.
@böhnchen: herzlichen Dank für diese Informationen.
Das verstärkt mein Bild, das ich von der der Mutter von Peggy habe, aber es verwundert mich nicht weiter.

Wäre hochinteressant, wie sich der Kontakt von Jasmin zu ihrer Mutter so gestaltet...
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böhnchen
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Re: MORDFALL PEGGY KNOBLOCH († 9), LICHTENBERG, 2001

Ungelesener Beitrag von böhnchen »

vielleicht findest du dazu etwas auf der FB Seite von J.K. /Wohnort Halle - ich bin dort nicht angemeldet.
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Re: MORDFALL PEGGY KNOBLOCH († 9), LICHTENBERG, 2001

Ungelesener Beitrag von Mrs.Murmur »

http://www.focus.de/panorama/welt/mehre ... 08679.html

FOCUS Magazin | Nr. 28 (2016)
POLITIK UND GESELLSCHAFTDie Spur führt in ihr Dorf
Samstag, 09.07.2016, 00:00 · von FOCUS-Redakteur Göran Schattauer, FOCUS-Redakteur Christian Sturm und FOCUS-Redakteur Marco Wisniewski
dpa / Polizei Am 7. Mai 2001 verschwand die damals neunjährige Peggy Knobloch auf dem Nachhauseweg von der Schule
Wende im Mordfall Peggy. Der Leichenfund des vor 15 Jahren verschwundenen Mädchens liefert den Ermittlern einen möglicherweise entscheidenden Hinweis auf den Ablauf der Tat - und damit auch auf den Mörder.
Der Täter muss hektisch vorgegangen sein, als er die Leiche des Mädchens in der Fichtenschonung versteckte. Wahrscheinlich parkte er das Auto auf dem geschotterten Waldweg und trug den kleinen Körper etwa 30 bis 40 Meter weit durch das Dickicht der noch jungen Bäume. In einer Mulde legte er sein Opfer ab und bedeckte es mit Zweigen.
15 Jahre später, am vergangenen Samstag, stieß ein Thüringer Pilzsucher auf menschliche Überreste in einem Wald nahe Rodacherbrunn. Polizisten sammelten die teilweise von Tieren angenagten Teile ein und brachten sie ins rechtsmedizinische Institut Jena. An einem der Knochen hing noch eine Kinderuhr mit hellblauem Armband.
Die mutmaßliche Wende im Fall Peggy
Die DNA-Analyse bewies: Es handelt sich um die seit 7. Mai 2001 vermisste Peggy Knobloch aus dem oberfränkischen Lichtenberg. Das damals neun Jahre alte Mädchen war auf dem Heimweg von der Schule verschwunden.
Der Knochenfund bringt jetzt mutmaßlich die Wende in einem der mysteriösesten Entführungsfälle der deutschen Kriminalgeschichte. Denn die Besonderheiten des Fundorts und der Auffindesituation lassen laut Ermittlern konkrete Rückschlüsse auf den Täter zu. Erstmals liegen auch handfeste Beweismittel und damit Ansätze für neue Ermittlungen vor.
Kaum ein anderes Verbrechen hat die Republik über einen so langen Zeitraum bewegt wie der Fall Peggy. Nicht zuletzt deshalb, weil die Arbeit der Polizisten von vielen Pannen und Skandalen geprägt war. Statt Fakten lieferten sie vornehmlich Stoff für Verschwörungstheorien und fadenscheinige Indizien.
Die Leichenteile in einem Wald in Thüringen ändern das. Möglicherweise liefern sie schnell Hinweise auf die Todesursache. „An den Knochen könnten sich Spuren von Gewalteinwirkungen finden, etwa Brüche, Kratzer oder Scharten. Vielleicht ist das der entscheidende Mosaikstein, um den Ablauf der Tat zu verstehen“, erklärt der Kriminalbiologe Mark Benecke gegenüber FOCUS. Die Skelett-Teile müssten nun auf alle möglichen Spuren untersucht werden, zum Beispiel auf Pollen, Haare oder Insektenteile und natürlich auch auf DNA-Muster.
Zwar stehen die Befunde der Jenaer Gerichtsmediziner noch aus. Doch die Mordermittler ziehen bereits jetzt wichtige Schlüsse. Weil Peggys Leiche nur 15 Kilometer von ihrem Wohnort Lichtenberg entfernt gefunden wurde, dürfte der Täter aus der näheren Umgebung stammen - wahrscheinlich aus der Stadt selbst mit ihren knapp 1100 Einwohnern.
Entführer wollte "sich seines Opfers schnellstmöglichst entledigen"
Vieles spricht dafür, dass es der Mörder eilig hatte, die Leiche zu verstecken. „Er wollte sich seines Opfers schnellstmöglich entledigen“, sagt ein Polizist. Der Täter grub kein tiefes Loch in die Erde, sondern zog Peggy an eine schwer einsehbare Stelle unter junge Fichten, deren Zweige bis knapp über den Boden reichten. Die Leiche deckte er nur oberflächlich ab.
Der Waldweg, der zur Fundstelle führt, ist bei Liebespaaren bekannt - abgelegen, aber gut befahrbar, am Ende eine Wendemöglichkeit. Ermittler vermuten, dass dies dem Mörder bekannt war und er es deshalb eilig hatte.
Dieses Gebiet hatten die Fahnder vor 15 Jahren nicht auf dem Radar. Stattdessen suchten sie die Umgebung rund um Lichtenberg akribisch ab. Doch Peggy blieb wie vom Erdboden verschluckt.
Die bayerischen Ermittler verfolgten mehrere Theorien - und verrannten sich dabei. „Die Wut steigt heute noch in mir auf“, klagt ein Beamter über das Versagen der zwei früheren Sonderkommissionen in dem Fall.
Im Video: Madeleine McCann: Diese Theorie hat die Polizei zu ihrem Verschwinden
Madeleine McCann: Diese Theorie hat die Polizei zu ihrem Verschwinden
FOCUS Online Madeleine McCann: Diese Theorie hat die Polizei zu ihrem Verschwinden
Unter Führung des ersten Chefermittlers, Herbert Manhart, habe man sich zu sehr auf den Stiefvater von Peggy als möglichen Täter konzentriert, meint er. Unter dem zweiten Soko-Leiter, Wolfgang Geier, sei es nicht besser gewesen. Der ehrgeizige Kriminaldirektor präsentierte den geistig behinderten Ulvi K. (IQ: 67) als Mörder. Angeblich habe er Peggy getötet, um zu vertuschen, dass er sie sexuell missbraucht habe.
Ulvi K. wurde im Herbst 2002 festgenommen und mehrfach ohne Beistand eines Anwalts vernommen. Unter dem Druck der ihn verhörenden Beamten - sie quälten ihn mit Suggestivfragen und machten falsche Versprechungen - legte er ein Geständnis ab, das er später widerrief. Dennoch wurde er 2004 wegen Mordes verurteilt. Erst zehn Jahre später kam er nach einem Wiederaufnahmeverfahren frei.
Frühere Verdächtige rücken wieder ins Blickfeld
Nun unternehmen die Fahnder einen neuen Anlauf. Schon jetzt ist absehbar, dass auch die früheren Verdächtigen wieder ins Blickfeld rücken werden.
Da ist Robert E., der 2008 wegen sexuellen Missbrauchs von zwei Mädchen zu drei Jahren Haft verurteilt wurde. Er lebte in derselben Straße wie Peggy, doch die Polizei konnte bisher nichts Belastendes gegen ihn finden.
Da ist Jens B., der im selben Haus wie Peggys Familie wohnte. Das Mädchen ging dort ein und aus. Seine Frau Anke kümmerte sich regelmäßig um Peggy, wenn die Mutter Schichtdienst hatte. Die Fahnder zweifelten am Alibi von Jens B. Er hatte angegeben, den ganzen Nachmittag des 7. Mai 2001 am Computer gesessen zu haben. Kriminaltechniker stellten jedoch fest, dass die Tastatur mehrere Stunden nicht benutzt wurde. Das Zeitfenster hätte ausgereicht, um Peggys Leiche in dem nur 15 Kilometer entfernten Waldstück zu verstecken.
Und da ist Holger E., der Halbbruder von Jens B. Bei ihm fanden Polizisten Videos mit Kinderpornos. Weil er mehrere Mädchen missbraucht hatte, darunter seine dreijährige Tochter, sitzt er bis heute in Haft. Angeblich prahlte er gegenüber einem Mitgefangenen, er habe das perfekte Verbrechen begangen. „Ich werde es aber erst zugeben, wenn ich auf dem Sterbebett liege.“
Verzweifelt gesucht: Am 7. Mai 2001 verschwindet die neunjährige Peggy: Auf der Suche nach ihr durchkämmten Hundertschaften die Gegend. Eine Scheune wurde abgerissen und Grundstücke umgegraben. Sogar Tornados mit Wärmebildkameras stiegen auf. Am 2. Juli 2016 findet ein Pilzsammler die Leiche nur 15 Kilometer von Peggys Zuhause entfernt.
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Re: MORDFALL PEGGY KNOBLOCH († 9), LICHTENBERG, 2001

Ungelesener Beitrag von Aggie »

Hier nochmal ein tz-Artikel aus dem Jahr 2014 - wirklich krass, was dort alles zu lesen ist:
Hof - Wieder eine Festnahme im rätselhaften Fall Peggy! Erst jetzt kam heraus: Der ehemalige Nachbar des Mädchens, Jens B. (41), kam im Oktober in U-Haft!

Der Tatvorwurf: Totschlag zum Nachteil der kleinen Peggy († 9). Nach 36 Stunden Video-Vernehmung durfte B. vorerst wieder gehen ...

Jens B. ist der Bruder des verurteilten Kinderschänders Holger E. (29), der seine Knastzelle mit einem Peggy-Foto schmückt. Weil E. auch die Tochter seines Bruders missbrauchte, muss er sich demnächst vor Gericht in Hof verantworten.

Weil es zudem massive Zweifel an der Schuld des 2004 wegen Mordes an Peggy verurteilten Gastwirtssohnes Ulvi K. (36) gibt, ermittelt seit einigen Monaten die Kripo Bayreuth im mysteriösesten Kriminalfall Bayerns. Dabei geriet auch Jens B. erneut ins Visier der Ermittler, die ihn deshalb am 21. Oktober um 8 Uhr zur Vernehmung baten. Zunächst ging es nur um seinen ebenfalls in Verdacht geratenen Bruder Holger E. Doch um 10 Uhr kippte das Verhör: Hat Jens B. Peggy etwas angetan? Er bestreitet das vehement. Bereits in diversen Vernehmungen 2001 und 2002 behauptete er, am 7. Mai 2001 von 13.11 bis 22.41 Uhr am PC gesessen zu haben. Doch dieses Alibi gilt laut Staatsanwaltschaft Bayreuth inzwischen als erschüttert. Denn nach neuesten kriminaltechnischen Untersuchungen soll mehrere Stunden lang kein einziger Tastendruck erfolgt sein. Bei seinem Verhör im Oktober reagierte B. immer verstockter auf die bohrenden Fragen nach seinem Alibi, verlangte schließlich nach einem Anwalt.

Verdächtig machte sich Jens B. bereits damals: Obwohl er und seine Frau meistens auf Peggy aufpassten, wenn diese aus der Schule kam, wunderten sich beide just an diesem Tag nicht über ihr Ausbleiben. Als Peggys Mutter am 7. Mai kurz nach 20 Uhr bei ihren Nachbarn im selben Haus nach Peggy fragte, bot ihr Jens B. nicht einmal Hilfe bei der Suche an.

Bei der kriminaltechnischen Auswertung seines Computers stellte man fest, dass ausgerechnet am 7. Mai 2001 einige Dateien gelöscht worden waren. Zudem versuchte Jens B., ein Foto, das seinen Bruder Holger E. in enger Umarmung mit Peggy zeigt, vor den Ermittlern zu verbergen. Ein Jahr nach ihrem Verschwinden nahm die Kripo Jens B. deshalb in die Mangel. Zunehmend nervöser bestätigte der Kraftfahrer dann selbst, dass er versucht habe, sich ein Alibi zu kon­s-truieren – und brachte ungefragt die Möglichkeit ins Spiel, dass Peggy hinter sein Verhältnis mit ihrer Mutter gekommen sein könnte und dies seiner Ehefrau verraten wollte. „Aus diesem Grund könnte ich Peggy geschlagen haben und es kam hierbei zu einem Unglücksfall, wobei Peggy zu Tode kam“, sagte er am 5. Juni 2002 aus. Dies sei aber natürlich nur eine theoretische Annahme.

Doch außerhalb des Protokolles soll Jens B. dann noch einen verräterischen Satz gesagt haben, der ihn bis heute verfolgen dürfte: „Wenn ich sie versteckt hätte, dann würde man sie nie finden.“

tz
http://www.tz.de/bayern/ex-nachbar-visi ... 56919.html

Falls zutrifft, dass SK ein Verhältnis mit jenem Nachbarn Jens B. hatte, macht das den Fall noch komplexer ...


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Re: MORDFALL PEGGY KNOBLOCH († 9), LICHTENBERG, 2001

Ungelesener Beitrag von Zfaktor »

@Aggie
Der Fund Peggys legt ja die Vermutung nahe, das der Täter genauere Kenntnisse der Umgebung
Lichtenbergs haben müsse, dies und das auch die Polizei meint die Spur führe in Richtung
Lichtenberg lässt einen ja gleich an einen Menschen denken der Kontakt zu Peggy hatte und
lange in der Gegend lebte.
Neu ist für mich jetzt das Peggy auch Kontakt zu einem Kraftfahrer hatte, auch hier kann man
Vermuten das ein solcher sich in der Gegend ausgekannt haben könnte.
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Re: MORDFALL PEGGY KNOBLOCH († 9), LICHTENBERG, 2001

Ungelesener Beitrag von Zfaktor »

@Aggie
Das was Du in dem Zeitungsartikel grün hervorgehoben hast sagte der Mensch bei der Kripo ?
Das ist ja unglaublich da kann man also bei der Kripo so richtig ein vom Leder ziehen und
dann Ätsch , das war nur rein Hypothetisch und die Kripo ist machtlos . :shock:
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Re: MORDFALL PEGGY KNOBLOCH († 9), LICHTENBERG, 2001

Ungelesener Beitrag von Mrs.Murmur »

Peggy wurde zuletzt kurz vor ihrem Haus gesehen.

Es macht Sinn dass sie hineinging - und wenn dieser Un-Mensch sogar, mit seiner Familie, oft Peggy abgefangen hat nach der Schule...und er ist so ein Viech, das mit Kindern...sogar der Tochter des Bruders!!!...ne ne ne...

Hat die Kripo keine Psychologen? Die seine Aussagen auswerten können? Keine Techniken ihn in Widersprüche zu verwickeln???

Ich verstehe das nicht! Und die Mutter - wenn sie denn mit ihm angebändelt hatte - schweigt???

Was ein Sumpf! Armes Kind!...(es sind da noch mehr: Arme Kinder!)
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DB Cooper
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Re: MORDFALL - PEGGY KNOBLOCH († 9) - LICHTENBERG, 2001

Ungelesener Beitrag von DB Cooper »

Lucille hat geschrieben:Hat jemand von Euch das Peggy-Buch v. Jung/Lemmer gelesen?
-Ja, ich habe das Buch gelesen. Sehr empfehlenswert, allerdings wird da wohl ein Update nötig werden!
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DB Cooper
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Re: MORDFALL PEGGY KNOBLOCH († 9), LICHTENBERG, 2001

Ungelesener Beitrag von DB Cooper »

Folgenden Artike kann ich noch empfehlen:

http://www.compact-online.de/peggy-knob ... sch-1-tei/

-Und dann hätte ich noch eine bescheidende Frage. Welchem Alter entspricht das gefundene Skelett?
Hat sie nach dem Verschwinden wo möglich noch Jahre gelebt?? Das würde dem Fall dann wieder einige Türe öffnen!
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Re: MORDFALL PEGGY KNOBLOCH († 9), LICHTENBERG, 2001

Ungelesener Beitrag von AngRa »

@DB Cooper

Soweit mir bekannt, steht der Todeszeitpunkt noch nicht fest.

http://www.mdr.de/thueringen/sued-thuer ... t-100.html
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Re: MORDFALL PEGGY KNOBLOCH († 9), LICHTENBERG, 2001

Ungelesener Beitrag von DB Cooper »

AngRa hat geschrieben:@DB Cooper

Soweit mir bekannt, steht der Todeszeitpunkt noch nicht fest.

http://www.mdr.de/thueringen/sued-thuer ... t-100.html
Nun kommt die Frage, ob sie das so detailiert veröffentlichen werden. Sollte das Skelett einer älteren Peggy entsprechen, wäre der Theorie über einen Kinderschänderring wohl Tür und Tor geöffnet.
Sie muss ja irgendwo gewesen sein...
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Re: MORDFALL PEGGY KNOBLOCH († 9), LICHTENBERG, 2001

Ungelesener Beitrag von Zfaktor »

Wie viele Kinder werden den zur Zeit in Sachsen/Thüringen/Bayern noch vermisst, vornehmlich
Mitte der 1990ger bis etwa 05. ?
Wenn es einen Kinderschänder Ring gegeben haben sollte kann man damit rechnen das auch ihre
Überreste (wie bei Peggy) in eher wenig begangenen Wald,Sumpf,Heide Flächen zu finden sind,
ein unmögliches Unterfangen da gezielt zu suchen, man wäre also auf weitere Zufallsfunde
angewiesen.
Aufhorchen lassen mich immer Berichte in denen Biker Clubs irgendwie in der Nähe von verschwundenen Kindern oder Jugendlichen sind oder Freunde , Verwandte mit solchen zu
tun hatten.
Peggys Fall bleibt unklar, war der jetzige Fund vielleicht ein Trick um doch einen Einzeltäter
zu konstruieren den es gar nicht gab ?
Klar kann die Gerichtsmedizin jetzt nicht sagen ob Peggy am 7.8. oder 25. Mai .01 verstarb aber
mit Sicherheit ob sie älter als 9. Jahre wurde, leider gibt es dazu bisher keine Auskunft und
das wäre eine sehr wichtige Auskunft um das Spekulieren eines Kinderschänder Ringes zu
beenden.
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Re: MORDFALL PEGGY KNOBLOCH († 9), LICHTENBERG, 2001

Ungelesener Beitrag von Zfaktor »

Es verschwinden ja immer noch auf geheimnisvolle Weise Kinder, vornehmlich so im Bereich der
Südöstlichen Neuen Bundesländer , wie zuletzt die kleine Inga G.
Im Prinzip wurde der Fall Peggy ja voriges Jahr mit der Entlassung aller bisherigen Tatverdächtigen
auf Eis gelegt, warum sollte ein Kinderschänder Ring jetzt mit einer Fake Ablage eine Falsche
Spur legen ?
Nee eher beschäftigt mich da der TZ. Artikel wo ein Mensch in meinen Augen im Angesicht der
Kripo ein Geständnis ablegte dann aber hinzufügte das war jetzt nur Theoretisch,ein Unglaubliches
Abgebrüht sein sich so etwas zu wagen !
Und mal rein nur so Theoretisch würde meines Erachtens das was er von sich gab schon Sinn
machen und mit dem Fund passen !
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Re: MORDFALL PEGGY KNOBLOCH († 9), LICHTENBERG, 2001

Ungelesener Beitrag von Mrs.Murmur »

Man hat den Schulranzen gefunden...und Bekleidungsreste des Tages ihres Verschwindens..(?)

ausserdem hat man Schädelknochen gefunden und die DNA wurde von einem Zahn entnommen.
Am Zahn lässt sich auch das Alter bestimmen.

Man geht doch von einer schnellen, panischen Ablage aus.

Das bedeutet nach meiner Einschätzung, dass Peggy missbraucht, getötet und schnell beseitigt wurde.

Kann mich aber irren.

Ja, dieser "Jens"...mit Vorgeschichte und seinen Aussagen - Formulierungen...da kommt man der Sache gefühlsmässig schon ziemlich nahe...
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Re: MORDFALL PEGGY KNOBLOCH († 9), LICHTENBERG, 2001

Ungelesener Beitrag von böhnchen »

@Mrs. Murmur,
ich habe bisher nur gelesen dass der Schulranzen sowie einige Kleidungsstücke bisher nicht gefunden wurden.
Wo hast du das gefunden dass der Ranzen aufgetaucht ist? Bin heute leider noch nicht zum Lesen gekommen.
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Re: MORDFALL PEGGY KNOBLOCH († 9), LICHTENBERG, 2001

Ungelesener Beitrag von Mrs.Murmur »

böhnchen hat geschrieben:@Mrs. Murmur,
ich habe bisher nur gelesen dass der Schulranzen sowie einige Kleidungsstücke bisher nicht gefunden wurden.
Wo hast du das gefunden dass der Ranzen aufgetaucht ist? Bin heute leider noch nicht zum Lesen gekommen.



ok? Ich guck nach!


SPIEGEL v. 4.7.
"Im Bereich des Fundorts seien auch mehrere Gegenstände sichergestellt worden, die ebenfalls auf die Neunjährige hindeuteten. "Es ist alles schlüssig", sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Herbert Potzel. Um welche Gegenstände es sich handelt, wollte er nicht sagen. Ob Peggy ermordet worden sei, sei noch nicht klar."

nä SPIEGEL-Artikel
"...Pilzsammler am frühen Samstagnachmittag auf Knochenteile und Kleidungsreste. Er alarmierte die Polizei in Saalfeld. Die Beamten fanden in der Nähe des Fundorts weitere Teile des offensichtlich menschlichen, relativ kleinen Skeletts....
Das Ergebnis der rechtsmedizinischen Untersuchung liegt noch nicht vor. Aber aufgrund der Kleiderreste am Fundort sind die Experten überzeugt, dass die sterblichen Überreste höchstwahrscheinlich von Peggy stammen.

FOCUS 5.7.
"Die Fahnder haben neben Knochen auch "Gegenstände" gefunden. Warum verraten die Ermittler nichts darüber?
Der Hintergrund dafür sei, dass ein möglicher Beschuldigter später behaupten könnte, er habe Details "aus den Medien" erfahren, sagte Oberstaatsanwalt Potzel. "Es kann sich ja um Täterwissen handeln. Ein eventueller Täter wüsste ja, was er getan hat, wo er Gegenstände abgelegt hat." Auch Polizeihauptkommissar Jürgen Stadter vom Polizeipräsidium Oberfranken machte deutlich, dass Details über gesicherte Spuren vorerst geheim bleiben. Gleiches gelte etwa für Gegenstände, die die Fahnder nach wie vor suchen."


>Ich hab`s zu Anfang irgendwo gelesen...kann aber inzwischen wieder gelöscht worden sein - aus o.g. Gründen.

Kann aber auch nicht stimmen...ich such jetzt nicht weiter....
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Re: MORDFALL PEGGY KNOBLOCH († 9), LICHTENBERG, 2001

Ungelesener Beitrag von winbo »

Was ist das eigentlich mit der grünen Decke und dem Vater von Ulfi K.
Konnte sein Vater als Täter ausgeschlossen werden?
Natürlich habe ich auch Phantasie.
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Re: MORDFALL PEGGY KNOBLOCH († 9), LICHTENBERG, 2001

Ungelesener Beitrag von Lorix »

Die Ostthüringer Zeitung (Abruf kostenpflichtig) schrieb am 13.07.2016 zur Auffindesituation Folgendes:
. "Wir gehen von einer Liegezeit von 15 Jahren aus", sagt der Chef der Kriminalpolizeiinspektion Bayreuth, Uwe Ebner. Er leitet die Sonderkommission Peggy, wollte aber keine Auskunft darüber geben, welche Gegenstände die Polizei am Tatort gefunden hat. Nur soviel: Das Skelett und die Kleidung seien nicht vollständig gewesen.

Nach OTZ-Informationen aus Ermittlerkreisen haben die Einsatzkräfte kaum Kleidung gefunden, die Peggy zuzuordnen war. Neben ihrer Armbanduhr fand sich nur ein Schuh. Auch zur Todesursache fehlen den Angaben zufolge bislang die Anhaltspunkte. Der Schädel des Mädchens wies keine Verletzungen auf. Denkbar wäre aber eine andere Todesursache wie beispielsweise Ersticken
http://www.thueringer-allgemeine.de/web ... 1849418112

Im Focus-Artikel vom 12.07.2016, der die wichtigsten Daten aus der Presskonferenz festhielt,
hiess es, dass der Schulranzen nicht gefunden wurde.

http://www.focus.de/panorama/welt/press ... 21023.html
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böhnchen
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Re: MORDFALL PEGGY KNOBLOCH († 9), LICHTENBERG, 2001

Ungelesener Beitrag von böhnchen »

@winbo,
der Wagen des Vaters von Ulvi K. wurde kriminaltechnisch untersucht, es wurden weder eine grüne Decke noch grüne Fasern einer Decke gefunden.
Frag mich jetzt nicht in welchem Beitrag das stand :oops: aber ich werde noch mal suchen.

Steht ziemlich weit unten - keine Spuren im Wagen des Vaters.
Frhttp://www.sueddeutsche.de/panorama/peggy-proz ... m-1.678322

hier geht es auch noch einmal um die grüne Decke:
http://webapp.np-coburg.de/regional/fra ... 63,3273743
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Re: MORDFALL PEGGY KNOBLOCH († 9), LICHTENBERG, 2001

Ungelesener Beitrag von winbo »

böhnchen hat geschrieben:@winbo,
der Wagen des Vaters von Ulvi K. wurde kriminaltechnisch untersucht, es wurden weder eine grüne Decke noch grüne Fasern einer Decke gefunden.
Frag mich jetzt nicht in welchem Beitrag das stand :oops: aber ich werde noch mal suchen.

Steht ziemlich weit unten - keine Spuren im Wagen des Vaters.
Frhttp://www.sueddeutsche.de/panorama/peggy-proz ... m-1.678322

hier geht es auch noch einmal um die grüne Decke:
http://webapp.np-coburg.de/regional/fra ... 63,3273743
Bist Du sicher? Ich habe neulich was anderes gesehen oder gelesen, ich glaube sogar bei azxy(?), auf jeden Fall hieß es dort, daß der Vater geleugnet hatte eine grüne Decke zu besitzen, im Kofferraum seien aber grüne Fasern gefunden worden.
Natürlich habe ich auch Phantasie.
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