TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
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Kalle
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Bzgl. der Schilderung von Fassbender aus der Gerichtsmedizinischen Begutachtung: Natürlich masse ich mir nicht an, einen promovierten Biomechaniker grundsätzlich zu kritisieren, jedoch bin ich ziemlich irritiert dass hier nicht genaueres bzgl. der Schulterbeinfrakturen ermittelt wurde. Biomechanik ist im Kern eine Ingenieursdisziplin, ergänzt um anatomische, biologische und medizinische Aspekte. Was brechen von Strukturen betrifft - da kenne ich mich ziemlich gut aus. Ich hätte erwartet, dass sich anhand CT und MR Bildgebung -3D einfachst zu rekonstruierende Knochen mit einer relativ exakten Darstellung der Bruchstücke / Fragmente des Knochens, ggf. in Verbindung mit einer Entnahme bei der Obduktion, sehr genau die Richtung und notwendige Krafteinwirkung ermitteln lässt. Sicherlich mit einem "Unsicherheitsfaktor", der jedoch durchaus gewisse Hypothesen ein- oder ausschließen kann, oder bessere Wahrscheinlichkeitsaussagen erlaubt, als gestern benannt wurden.
Die Aussage dass es "keine Studien" gibt, mag medizinisch i.S. des seltenen Traumas richtig sein, das ist aber m.E. aus Sicht der Biomechanik gar nicht unbedingt erforderlich. Für Bruchsimulation braucht man keine Studien (obwohl diese sicher ein Ergebnis verbessern würden), sondern vor allem "Material"-Parameter (die für Knochen auch in Relation zu Dichten und Dimension) sowie eine exakte Darstellung der Bruchflächen und die Fragmentlage.
Die Symmetrie als auch in Verbindung mit dem gebrochen Wirbelfortsatz von C5 (alles in etwa auf gleiche Körperhöhe) eröffnet die Hypothese, dass alle 3 Frakturen gleichzeitig, oder die 2 Schulterfrakturen unabhängig von der Verletzung des Wirbels entstanden sind.
Fall 1:
Die Theorie des Kniens nach "aufklettern" des Täters auf dem Rücken des Opfers scheidet m.E. aus, bzw. kann nicht bruchursächlich sein. Es steht das "draufspringen" im Raum. Das kann bei auf dem Bauch liegenden Opfer auf zweierlei Weise erfolgen. Entweder springt der Täter hoch und landet mit beiden Füssen auf den Schulterblättern, oder er steht breitbeinig über dem Opfer, Körper zwischen den Beinen, und er lässt sich dann auf den Rücken mit den Knien fallen. Im ersteren Falle erachte ich die Bruchwahrscheinlichkeit etwas höher, abhängig davon ob im 2. Fall das "fallenlassen" des eigenen Körpers auf die Knie durch die Mechanik des Beines etwas abgeschwächt wird (abknicken nach vorne). Im "worst case" sind beide Szenarien von der aufgebrachten Punktlast auf die Schulterdächer in etwa gleich.
Wenn also ein ca. 60kg schwerer Mensch sich mit einer "Fallhöhe" von ca. 50cm (Abstand Rücken des Opfers - Kniehöhe des Täters ggf. mit etwas abstoßen) so auf die Schulterdächer fallen lässt, so dass exakt die Kniescheiben draufkrachen, ergibt sich ergo eine Kraft von ca. 300 N. Verteilt auf 2 Punkte liegt die maximale Punktlast bei 150 N wenn man Dämpfungen vernachlässigt, d.h. das Opfer auf festem Boden liegt und die Knochen "fest eingespannt" wären. In Realität wird die Punktlast durch Nachgebe-Effekte im Körper deutlich niedriger sein.
So und nun verlassen mich alle guten Geister, (jetzt braucht man Knochendichte, sowie die geometrischen Parameter aus Messungen am konkreten Knochen, Haarriss oder glatter Durchbruch etc) aber mein Gefühl würde mir sagen, dass das viel zu wenig Krafteinwirkung ist. Ab hier bin ich Laie, aber bei einer jungen Frau sollte der Knochen das eigentlich aushalten ?
Die Verletzung des Wirbels kann im Fluss oder auch durch Schläge verursacht sein.
Fall 2:
Wenn man das Szenario verfolgt dass die 3 Frakturen gleichzeitig entstanden sind (2 x Schulter, 1x 'Wirbel) dann kommt das o.g. Fallenlassen kaum in Frage, eventuell wenn man mit den Füssen draufspringt. Hier tendiere ich eher auf einen Schlag auf den Rücken mit Schwung und mit einem längeren Gegenstand (Kantholz o.ä.) z.B. auf das Opfer in einer hockenden Position (die Pinkel-Theorie). Vielleicht war das Ziel der Kopf aber nach unten verfehlt. Auch das würde sich besser beleuchten lassen wenn man die räumliche Orientierung und Lage der Fragmente im Körper via Bildgebung rekonstruiert.
Die Aussage dass es "keine Studien" gibt, mag medizinisch i.S. des seltenen Traumas richtig sein, das ist aber m.E. aus Sicht der Biomechanik gar nicht unbedingt erforderlich. Für Bruchsimulation braucht man keine Studien (obwohl diese sicher ein Ergebnis verbessern würden), sondern vor allem "Material"-Parameter (die für Knochen auch in Relation zu Dichten und Dimension) sowie eine exakte Darstellung der Bruchflächen und die Fragmentlage.
Die Symmetrie als auch in Verbindung mit dem gebrochen Wirbelfortsatz von C5 (alles in etwa auf gleiche Körperhöhe) eröffnet die Hypothese, dass alle 3 Frakturen gleichzeitig, oder die 2 Schulterfrakturen unabhängig von der Verletzung des Wirbels entstanden sind.
Fall 1:
Die Theorie des Kniens nach "aufklettern" des Täters auf dem Rücken des Opfers scheidet m.E. aus, bzw. kann nicht bruchursächlich sein. Es steht das "draufspringen" im Raum. Das kann bei auf dem Bauch liegenden Opfer auf zweierlei Weise erfolgen. Entweder springt der Täter hoch und landet mit beiden Füssen auf den Schulterblättern, oder er steht breitbeinig über dem Opfer, Körper zwischen den Beinen, und er lässt sich dann auf den Rücken mit den Knien fallen. Im ersteren Falle erachte ich die Bruchwahrscheinlichkeit etwas höher, abhängig davon ob im 2. Fall das "fallenlassen" des eigenen Körpers auf die Knie durch die Mechanik des Beines etwas abgeschwächt wird (abknicken nach vorne). Im "worst case" sind beide Szenarien von der aufgebrachten Punktlast auf die Schulterdächer in etwa gleich.
Wenn also ein ca. 60kg schwerer Mensch sich mit einer "Fallhöhe" von ca. 50cm (Abstand Rücken des Opfers - Kniehöhe des Täters ggf. mit etwas abstoßen) so auf die Schulterdächer fallen lässt, so dass exakt die Kniescheiben draufkrachen, ergibt sich ergo eine Kraft von ca. 300 N. Verteilt auf 2 Punkte liegt die maximale Punktlast bei 150 N wenn man Dämpfungen vernachlässigt, d.h. das Opfer auf festem Boden liegt und die Knochen "fest eingespannt" wären. In Realität wird die Punktlast durch Nachgebe-Effekte im Körper deutlich niedriger sein.
So und nun verlassen mich alle guten Geister, (jetzt braucht man Knochendichte, sowie die geometrischen Parameter aus Messungen am konkreten Knochen, Haarriss oder glatter Durchbruch etc) aber mein Gefühl würde mir sagen, dass das viel zu wenig Krafteinwirkung ist. Ab hier bin ich Laie, aber bei einer jungen Frau sollte der Knochen das eigentlich aushalten ?
Die Verletzung des Wirbels kann im Fluss oder auch durch Schläge verursacht sein.
Fall 2:
Wenn man das Szenario verfolgt dass die 3 Frakturen gleichzeitig entstanden sind (2 x Schulter, 1x 'Wirbel) dann kommt das o.g. Fallenlassen kaum in Frage, eventuell wenn man mit den Füssen draufspringt. Hier tendiere ich eher auf einen Schlag auf den Rücken mit Schwung und mit einem längeren Gegenstand (Kantholz o.ä.) z.B. auf das Opfer in einer hockenden Position (die Pinkel-Theorie). Vielleicht war das Ziel der Kopf aber nach unten verfehlt. Auch das würde sich besser beleuchten lassen wenn man die räumliche Orientierung und Lage der Fragmente im Körper via Bildgebung rekonstruiert.
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
@Kalle
Ziemlich schwere Kost für einen Laien, obwohl du es schön erklärt hast. Interpretiere ich deine Ausführungen richtig, dass du ein Unfallgeschehen gänzlich ausschließt?
Ziemlich schwere Kost für einen Laien, obwohl du es schön erklärt hast. Interpretiere ich deine Ausführungen richtig, dass du ein Unfallgeschehen gänzlich ausschließt?
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Gast
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Entkleidet wurde sie ja, was halt von der Kleidung noch übrig war. Jacke hatte sie an Auffindeort keine an, nur Schuhe, Tanga, BH, Oberteil, und Schmuck.Kalle hat geschrieben: ↑Freitag, 24. November 2023, 07:54:16 Fassbender schreibt nichts über Aussagen der Leichenbeschauerin über die Jacke. Die Abendzeitung wiederum schreibt, dass das Opfer in einem Bestattungsinstitut erst "entkleidet" wurde und dort dann dadurch auch erst der Stempel vom Eiskeller offenbar wurde.
Zitat Zeitung: "In einem Bestattungsinstitut in Prien wurde die Tote entkleidet. Da erst waren – neben einem Stempel am Arm mit dem Aufdruck "Eiskeller", der später zur Identifizierung führte – multiple Verletzungen sichtbar."
Wenn sie aber ein kurzärmeliges Oberteil anhatte und aus dem Fluss ohne Jacke und Hose geborgen worden wäre, frage ich mich was man da noch gross entkleiden musste, außer Schuhe, Kurzarmoberteil und Unterwäsche. Den Stempel hätte dann ja die Leichenbeschauerin `bereits vor Ort sehen müssen, oder die ältere Damen hat einen verwaschenen Stempel mit einem "Griffhämatom" verwechselt. Offensichtlich hat sie ja die Arme inspiziert. Mich wundert da gar nichts mehr. Würde man nicht erwarten, dass in so einem Fall bei einer Leichenbeschau vor Ort nicht auch direkt Fotos vom Leichnam gemacht werden ?
Dass sie sie Jacke auch noch an hatte ist halt eine Fehler der Presse. Ich war selbst in Gerichtssaal, und die Zeugen hatten sie so vorgefunden. Es schleichen sich öfters mal kleine Fehler ein, auch die Richterin hat, als ich vor Ort war, den 03. Oktober öfters mal als Sonntag deklariert. Keine 3 Minuten später hat sie dann wieder Montag gesagt.
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Kalle
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Ich persönlich kann mir kein Unfallgeschehen vorstellen in das die geschilderten Blessuren passen. Das ist natürlich schwierig ohne genauere Detailinfos und Fotos, aber sofern die Schultern, also die Haut und das über den Knochen liegende Gewebe als solches äußerlich eher unversehrt ist (keine zusätzlichen Schürf, Riss, Platzwunden oberhalb der Brüche) erscheint mir das was bisher vermutet wird als die überzeugendste Darstellung. Mich verunsichert nur das die Einwirkkraft für diese Brüche im "Kniefall" Szenario tatsächlich ausreichen soll. Ich habe auch schon überlegt ob Hanna ggf. etwas osteoporotisch war, vielleicht nicht diagnostiziert pathologisch aber tendenziell. Da denkt man immer schnell an ältere Menschen, aber gerade auch junge Frauen können u.U. eine verminderte Knochendichte aufweisen, sei es aufgrund von Hormonstörungen oder auch Episoden einer temporären Essstörung z.B. in einem ungünstigen Zeitfenster innerhalb der Pubertät.
Von Hanna ist bekannt dass die gemodelt hat, wenn auch nur für ein kleines Label, vermutlich eher hobbymässig. Leider verfallen Mädchen und junge Frauen oft insbesondere auch bei dem Wunsch einer Modelkarriere dem unsäglichen "Hungerhaken"-Ideal der Modeindustrie. Mit 70 kg und 186 hat sie im Alter von 23 einen BMI von etwas über 20 und m.E. noch ein relativ normales Gewicht.
Aber wie war es denn ein paar Jahre früher. Bei starker Untergewichtigkeit, ggf. gerade in ihrer starken Wachstumsphase könnte es hier durchaus eine Problematik geben.
Ich hoffe mal stark dass die Gutachter die Knochendichte sich angesehen haben.
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Giulia
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Wenn man die gestrigen SV-Aussagen und heute Kalle im wesentlichen zusammenfasst, komme ich eher zu der Annahme, dass dort eine "Hinrichtung" durch einen Bekannten oder mehrere B., womöglich aus abgeblitzte Liebhaber stattgefunden haben dürfte, für einen Täter allein ein ziemliches Programm und dann kaum ungeplant.Kalle hat geschrieben: ↑Freitag, 24. November 2023, 09:37:52 Bzgl. der Schilderung von Fassbender aus der Gerichtsmedizinischen Begutachtung: Natürlich masse ich mir nicht an, einen promovierten Biomechaniker grundsätzlich zu kritisieren, jedoch bin ich ziemlich irritiert dass hier nicht genaueres bzgl. der Schulterbeinfrakturen ermittelt wurde. Biomechanik ist im Kern eine Ingenieursdisziplin, ergänzt um anatomische, biologische und medizinische Aspekte. Was brechen von Strukturen betrifft - da kenne ich mich ziemlich gut aus. Ich hätte erwartet, dass sich anhand CT und MR Bildgebung -3D einfachst zu rekonstruierende Knochen mit einer relativ exakten Darstellung der Bruchstücke / Fragmente des Knochens, ggf. in Verbindung mit einer Entnahme bei der Obduktion, sehr genau die Richtung und notwendige Krafteinwirkung ermitteln lässt. Sicherlich mit einem "Unsicherheitsfaktor", der jedoch durchaus gewisse Hypothesen ein- oder ausschließen kann, oder bessere Wahrscheinlichkeitsaussagen erlaubt, als gestern benannt wurden.
Die Aussage dass es "keine Studien" gibt, mag medizinisch i.S. des seltenen Traumas richtig sein, das ist aber m.E. aus Sicht der Biomechanik gar nicht unbedingt erforderlich. Für Bruchsimulation braucht man keine Studien (obwohl diese sicher ein Ergebnis verbessern würden), sondern vor allem "Material"-Parameter (die für Knochen auch in Relation zu Dichten und Dimension) sowie eine exakte Darstellung der Bruchflächen und die Fragmentlage.
Die Symmetrie als auch in Verbindung mit dem gebrochen Wirbelfortsatz von C5 (alles in etwa auf gleiche Körperhöhe) eröffnet die Hypothese, dass alle 3 Frakturen gleichzeitig, oder die 2 Schulterfrakturen unabhängig von der Verletzung des Wirbels entstanden sind.
Fall 1:
Die Theorie des Kniens nach "aufklettern" des Täters auf dem Rücken des Opfers scheidet m.E. aus, bzw. kann nicht bruchursächlich sein. Es steht das "draufspringen" im Raum. Das kann bei auf dem Bauch liegenden Opfer auf zweierlei Weise erfolgen. Entweder springt der Täter hoch und landet mit beiden Füssen auf den Schulterblättern, oder er steht breitbeinig über dem Opfer, Körper zwischen den Beinen, und er lässt sich dann auf den Rücken mit den Knien fallen. Im ersteren Falle erachte ich die Bruchwahrscheinlichkeit etwas höher, abhängig davon ob im 2. Fall das "fallenlassen" des eigenen Körpers auf die Knie durch die Mechanik des Beines etwas abgeschwächt wird (abknicken nach vorne). Im "worst case" sind beide Szenarien von der aufgebrachten Punktlast auf die Schulterdächer in etwa gleich.
Wenn also ein ca. 60kg schwerer Mensch sich mit einer "Fallhöhe" von ca. 50cm (Abstand Rücken des Opfers - Kniehöhe des Täters ggf. mit etwas abstoßen) so auf die Schulterdächer fallen lässt, so dass exakt die Kniescheiben draufkrachen, ergibt sich ergo eine Kraft von ca. 300 N. Verteilt auf 2 Punkte liegt die maximale Punktlast bei 150 N wenn man Dämpfungen vernachlässigt, d.h. das Opfer auf festem Boden liegt und die Knochen "fest eingespannt" wären. In Realität wird die Punktlast durch Nachgebe-Effekte im Körper deutlich niedriger sein.
So und nun verlassen mich alle guten Geister, (jetzt braucht man Knochendichte, sowie die geometrischen Parameter aus Messungen am konkreten Knochen, Haarriss oder glatter Durchbruch etc) aber mein Gefühl würde mir sagen, dass das viel zu wenig Krafteinwirkung ist. Ab hier bin ich Laie, aber bei einer jungen Frau sollte der Knochen das eigentlich aushalten ?
Die Verletzung des Wirbels kann im Fluss oder auch durch Schläge verursacht sein.
Fall 2:
Wenn man das Szenario verfolgt dass die 3 Frakturen gleichzeitig entstanden sind (2 x Schulter, 1x 'Wirbel) dann kommt das o.g. Fallenlassen kaum in Frage, eventuell wenn man mit den Füssen draufspringt. Hier tendiere ich eher auf einen Schlag auf den Rücken mit Schwung und mit einem längeren Gegenstand (Kantholz o.ä.) z.B. auf das Opfer in einer hockenden Position (die Pinkel-Theorie). Vielleicht war das Ziel der Kopf aber nach unten verfehlt. Auch das würde sich besser beleuchten lassen wenn man die räumliche Orientierung und Lage der Fragmente im Körper via Bildgebung rekonstruiert.
Sie weicht vom üblichen Nachhauseweg ab, um zu verhindern, dass ihr ein Auto folgen kann? (Es würde mal darüber berichtet, dass es vor dem Eiskeller zur Zeit von Hannas Antritt nach Hause ein Auto, besetzt mit 4 Männern gab, womöglich Gäste des Eislkellets odet eben nicht, wurde diesem Aspekt nachgegangen?)
Sie - hier unterstellt - gerät auf dem Umweg in Sorge verfolgt zu werden, alles bei 2,06 Promille, und versucht zumindest ihre Eltern zu alarmieren.
Was danach detailliert geschah, Dailog zwischen Opfer und Täter/Tätern etc. bleibt bislang blackbox. Eventuell Eskalation mit wehrhafter Hanna und sich provoziert fühlendem Täter/Tätern "die mache ich/die machen wir fertig".
Hiernach springt sie jemand von hinten so massiv und womöglich geplant an (hier der Schrei?), um sie zu Fall zu bringen, am besten auf dem Bauch, damit sie sich nicht/wenig wehren kann.
Um die Schulterdächer symmetrisch brechen zu können, aber eigentlich kaum, um damit den Tod herbeiführen zu können, dann Sprung oder Sprünge auf die auf dem Bauch liegende Hanna. Was für Hautspuren waren über den Bruchstellen erkennbar?
Dann drei Einschläge hinten links auf den Schädel (Brillenhämatom Folge?), Linkshänder am Werk? oder lag der Kopf mit Nase nach links und Rechtshänder. Anschließend entsprechend 2 Einschläge auf Schädel hinten rechts (war Hanna noch so vital, dass sie den Kopf nach rechts wendete?)
Hatte der Täter das Tatwerkzeug bereits in der Hand, als er sie von hinten ansprang, angenommen ein Stein, wurde er ihm gereicht, als er hinten draufstand oder -kniete, oder lag der zufällig in Handesreichweite und wurde ergriffen?
These: Die Tat sieht bis hierher eher wie geplant, als zufällig entstanden nach Streit aus.
Wenn sie aber geplant war, ist doch kein Täter so doof und lässt sie dort in ungewissem Bewusstseinszustand liegen (um die Spur des Täters besser verfolgen zu können), sondern schafft sie beiseite, womöglich mit eingeplant oder spontan den Bach gewählt.
Ich schätze den Angeklagten als "zu doof" ein, als dass ich ihm diese logistisch durchdachte Methode des "Mordes" bis zur Ablage im Bach zutraue, auch und erst recht nicht für den Fall, dass er (Asperger o Autist) durch Provokation des Opfers ausrastete und womöglich nicht mehr voll einsichtsfähig in die erzielte Wirkung und Folgen seines Tuns war.
Es sieht hier - auch meine reine Annahme - eher nach einer mit Absicht auf diese Personabzielende, geplanten Handlung aus, womöglich gemeinschaftlich, bereits mit einkalkulierend, dass das Opfer den Weg ändert und ggf körperlich wie verbal, soweit ihr Suff es zuließ, sehr vital reagieren könnte.
Und, wie schon gesagt, erkannte der Täter/erkannten die Täter, dass da jemand, der nachts joggte, ihnen - es mag an Land ja alles recht schnell gegangen sein - zugeschaut hatte, womöglich kein Unbekannter, der sich damit betr. Tatwissen mit im Boot befand und unter Androhung von Sonstwas Druck bekommen hat, den Mund zu halten.
Diesen tatsächlichen Ablauf schilderte er - wenn er nicht dumm ist - seinen Verteidigern und die raten ihm, jedenfalls zu schweigen. Erst einmal, weil man ihm ggf nicht glaubt und zweitens, weil es keine Primärbeweise gab und gibt und er sich, schlicht wie er gestrickt zu sein scheint, nur um Kopf und Kragen reden könnte.
Übrigens: Der Befangenheitsantrag gegen einen Richter wird von der Rechtsprechung dann bejaht, wenn der Richter den Angeklagten äußerst drastisch bedrängt, eine Einlassung zur Sache abzugeben ODER wenn er ihn bedrängt, ein Geständnis abzulegen, was auch in der Äußerung liegen kann, wie lange sich der ....Angeklagte die Angaben der weinenden Belastubgszeugin noch anhören wolle...
Kommt einem doch alles bekannt vor oder?
Wie gut, dass die Vorsitzende - mit: wir sind ja juristisch unter uns - nicht mehr ihr Ding durchziehen kann, sondern dass dort jetzt eine externe Juristin für Gegenwind sorgt. Allein dafür schon einmal herzlichen Dank, RAin Rick!
Und dass der Begriff: Abmahnung aus dem Arbeitsrecht stammt, kann man der Vorsitzenden ja einmal in der Verhandlungspause näherbringen.
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Gast
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Ich häts gern auf den Meter genau und dazu hab ich noch keine exakte Quelle gefunden.ZickZack hat geschrieben: ↑Freitag, 24. November 2023, 09:03:10 Das stimmt so nicht: der vermutete Tatort wurde direkt am ersten Prozesstag bekannt gegeben, siehe paar Seiten zurück. Es ist der Bereich, in dem sich der Bärbach mit dem anderen kleinen Gewässer aus südlicher Richtung vereinigt und wo man über ein kleines Brückerl und durch ein Türchen auf den Ausweichparkplatz der Kampenwandbahn gelangen kann, östlich Kampenwandstraße 87.
Ich bin nämlich der, der die vielen Bilder im Bilderthread eingestellt hat und das ist noch alles Vermutung.
Und bei diesem massiven Überfall war jetzt aber kein Zelt von der Spusi und die weissen Menschinnen in der Presse zu sehen, weil man lange nicht wusste wo es war und dann auch nicht mehr jedes Härchen finden konnte.
https://www.het-forum.de/viewtopic.php?p=237407#p237407
Scheinbar sah das Auffinden der Leiche erst nicht nach einem Kriminalfall aus, weil sich die "Leichenwäscher" über das Opfer her machten und sie nicht mit Sack und Pack in die Gerichtsmedizin kam, wo dann auch die Spusi sich die Fingernägel und die Kleidung ansehen konnten.Kalle hat geschrieben: ↑Freitag, 24. November 2023, 07:54:16
Zitat Zeitung: "In einem Bestattungsinstitut in Prien wurde die Tote entkleidet. Da erst waren – neben einem Stempel am Arm mit dem Aufdruck "Eiskeller", der später zur Identifizierung führte – multiple Verletzungen sichtbar."
Wenn sie aber ein kurzärmeliges Oberteil anhatte und aus dem Fluss ohne Jacke und Hose geborgen worden wäre, frage ich mich was man da noch gross entkleiden musste, außer Schuhe, Kurzarmoberteil und Unterwäsche. Den Stempel hätte dann ja die Leichenbeschauerin `bereits vor Ort sehen müssen, oder die ältere Damen hat einen verwaschenen Stempel mit einem "Griffhämatom" verwechselt.
Oder waren im Bestattungsinstitut doch schon Fachleute anwesend und hatten die dann auch schon genügend Ausrüstung dabei?
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Klugscheißer
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Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Dann schaun wir doch mal, wie weit die Richterin das mit sich machen lässt.Giulia hat geschrieben: ↑Freitag, 24. November 2023, 13:30:39
Wie gut, dass die Vorsitzende - mit: wir sind ja juristisch unter uns - nicht mehr ihr Ding durchziehen kann, sondern dass dort jetzt eine externe Juristin für Gegenwind sorgt. Allein dafür schon einmal herzlichen Dank, RAin Rick!
Und dass der Begriff: Abmahnung aus dem Arbeitsrecht stammt, kann man der Vorsitzenden ja einmal in der Verhandlungspause näherbringen.
Natürlich kann sie abmahnen.
https://rsw.beck.de/aktuell/daily/meldu ... tet-werden
Krawallverteidigung: Anwalt kann entpflichtet werden
Kuschelverteidigung muss nicht sein, Krawallverteidigung aber auch nicht: Eine Große Strafkammer des LG Köln hat die Beiordnung eines Verteidigers aufgehoben, der dem Vorsitzenden unter anderem ständig ins Wort gefallen war, sodass dieser kaum noch einen Satz zu Ende führen konnte.
Im Oktober 2021 hatte das Landgericht Köln einem Angeklagten zur Sicherung des Verfahrens einen weiteren Pflichtverteidiger bestellt. Fast zwei Jahre später wurde immer noch verhandelt und der Sicherungsverteidiger hatte sich – jedenfalls aus Sicht der Großen Strafkammer – mehr als Belastung entpuppt. In einem an ihn gerichteten Schreiben, vom Gericht als "Abmahnung" bezeichnet, vom April 2023 hielt die Kammer dem Anwalt unter anderem vor, dass man seinen unautorisierten "Wortmeldungen", dem Unterbrechen des Vorsitzenden bei jeder sich bietenden Gelegenheit, nur noch dadurch habe Herr werden können, indem man ihm das Mikrofon abgeschaltet oder gleich die Sitzung kurz unterbrochen habe.
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Gast
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Gehen die beschriebenen Brüche im bewusstlosen Zustand eigentlich schneller von statten weil die Körperspannung fehlt?
Wie verbringt man eigentlich eine leblose Person in einen reissenden Bach ohne selbst nass zu werden, etwa von dem Brückchen aus?
Rein wälzen?
Wie verbringt man eigentlich eine leblose Person in einen reissenden Bach ohne selbst nass zu werden, etwa von dem Brückchen aus?
Rein wälzen?
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Giulia
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Dem Namen alle Ehre! Natürlich kann sie abmahnen, wenn sie ihr Ding nicht wie geplant und ungestört durchziehen, zur Not auch noch in der Kantine.Klugscheißer hat geschrieben: ↑Freitag, 24. November 2023, 15:38:04 Dann schaun wir doch mal, wie weit die Richterin das mit sich machen lässt.
Natürlich kann sie abmahnen.
https://rsw.beck.de/aktuell/daily/meldu ... tet-werden
Interessant indes ist, ob sie sich von sachlichen oder emotionalen Beweggründen leiten lässt und in Sachen sachlich sieht es bei ihr - in Sachen Abmahnung oder was sie gerade damit meint - eher mau bis lächerlich aus, aber das scheint Dir ja zu gefallen.
Die StPO kennt den Begriff Abmahnung nicht, Rechtsexperte, da musst du denn doch nochmal googeln, so leid es mir tut
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Gast
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Richtig, wo der Tatort genau war, das sind meiner Meinung nur Vermutungen.Gast hat geschrieben: ↑Freitag, 24. November 2023, 14:23:53 Ich häts gern auf den Meter genau und dazu hab ich noch keine exakte Quelle gefunden.
Ich bin nämlich der, der die vielen Bilder im Bilderthread eingestellt hat und das ist noch alles Vermutung.
Und bei diesem massiven Überfall war jetzt aber kein Zelt von der Spusi und die weissen Menschinnen in der Presse zu sehen, weil man lange nicht wusste wo es war und dann auch nicht mehr jedes Härchen finden konnte.
https://www.het-forum.de/viewtopic.php?p=237407#p237407
Scheinbar sah das Auffinden der Leiche erst nicht nach einem Kriminalfall aus, weil sich die "Leichenwäscher" über das Opfer her machten und sie nicht mit Sack und Pack in die Gerichtsmedizin kam, wo dann auch die Spusi sich die Fingernägel und die Kleidung ansehen konnten.
Oder waren im Bestattungsinstitut doch schon Fachleute anwesend und hatten die dann auch schon genügend Ausrüstung dabei?
Ich vermute, dass ihr Ring im Bach auf Höhe der Kampenwandbahn Parkplätze gefunden wurde. Ihre GPS Handydaten aber den Weg über die Kampenwandstraße beschreiben. Somit wird sie von der Kampenwandstraße aus in den Bach gekommen sein, und ihr Ring hat halt noch durch die starke Strömung ein paar Meter gemacht, bis er zum Liegen gekommen ist. Aber absolut sicher ist es wohl nicht, zumindest habe ich bisher noch nichts gehört, dass auf der Kampenwandstraße irgendwelche Spuren gefunden wurden, außer den verstummenden Handy Daten und dem Schrei.
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GastTom
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Den Ring kann doch auch irgendwer, z.B. der Täter, in den Bach geworfen haben um vom eigentlichen Tatort abzulenken
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Gast
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
https://www.abendzeitung-muenchen.de/ba ... art-942371Die erste Leichenschau wegen der Todesursache nahm damals eine Ärztin aus Prien vor. Merkwürdig fand sie: "Die Verstorbene trug fest zugeschnürte Turnschuhe, aber außer einem Slip keine Hose." Eine Wunde an der Stirn fiel ins Auge. In einem Bestattungsinstitut in Prien wurde die Tote entkleidet. Da erst waren – neben einem Stempel am Arm mit dem Aufdruck "Eiskeller", der später zur Identifizierung führte – multiple Verletzungen sichtbar. Die 70-Jährige hielt in der Leichenbescheinigung "Verdacht auf Ertrinkungstod" fest.
Aufmerksam, sichtlich interessiert, fast angespannt verfolgte der weiterhin schweigende Angeklagte am Donnerstag die Vorträge der Sachverständigen vom Rechtsmedizinischen Institut an der Universität München. Die Toxikologin Gabriele Roider konnte bei der Toten Chinin und Koffein, aufgenommen in Drinks und Kaffee, sowie das Schmerzmittel Ibuprofen in geringer Dosis nachweisen. Nichts deutete auf die Einnahme von anderen Medikamenten und auf Drogen jeglicher Art hin. Dazu wurde eine Alkoholkonzentration im Blut von 2,06 Promille registriert.
Gutachterin: "Schwellungen, Rötungen, kräftige Abschürfungen und Einblutungen am ganzen Körper"
Professorin Elisabeth Mützel ging auf die von einer Hausmeisterin geschilderten "roten Kratzer" am Unterarm des 21-Jährigen am 7. Oktober 2022 ein. Die Gutachterin sah keinen Zusammenhang zwischen diesen wohl nur ein bis zwei Tage alten Verletzungen und dem Verbrechen an Hanna.
Bei der Obduktion der 1,86 Meter großen Frau stellte die Professorin fast am ganzen Körper Schwellungen, Rötungen, kräftige Abschürfungen und Einblutungen fest. Die Verletzungen waren allerdings zeitlich nicht einzuordnen, konnten vor, während und nach dem Tod der Studentin entstanden sein.
Eine massive Verletzung am Rücken war äußerlich zunächst nicht zu sehen. Der fünfte Halswirbelkörper rechts war gebrochen. Unerklärlich waren nach Worten der Sachverständigen die beidseitigen Brüche des Schulterdachs. Für Griffverletzungen an den Armen und Hinweise auf ein Kampfgeschehen fehlten entsprechende Befunde.
Zusammenfassend meinte Mützel, viele der an Hanna entdeckten Verletzungen könnten beim Treiben im Wasser entstanden sein, andere auch durch "Zug", zum Beispiel durch die Halsketten Hannas, die sich vielleicht irgendwo verfangen hatten. Eigenartig seien jedoch die beidseitigen symmetrischen Frakturen im Schulterbereich zusammen mit der Rückenverletzung.
"Das sind keine typischen Treibverletzungen. Dazu bedarf es einer stumpfen Gewalteinwirkung. Vorstellbar ist ein Knien oder Springen auf die in Bauchlage befindliche Frau."
"Nicht als Treibverletzungen" wertete die Gutachterin die fünf gleichförmigen Wunden auf dem Kopf. Sie könnten auch nicht durch deren Handy gesetzt worden sein. Eine abschließende Bewertung sei aber nicht möglich. Entscheidend sei aus ihrer Sicht die Kombination der Verletzungen.
Hanna W. hatte wohl keine Chance mehr, aus dem Wasser zu kommen
Zu der hohen Alkoholisierung der Verstorbenen nach Vorglühen bei Freunden und weiterem Alkoholkonsum im Eiskeller konstatierte die Rechtsmedizinerin, die junge Frau sei "durchaus alkoholgewöhnt" gewesen.
Durch den Alkohol könne der Tod durch Ertrinken schneller eintreten: "Ertrinken dauert vier bis fünf Minuten oder länger. Durch die Kälte des Wassers mit zehn Grad und durch den Alkohol hatte die Frau keine Chance mehr, aus dem Wasser zu kommen."
Wenn man an einer Wurzel festhängt und der turbulende Fluss den Körper dauernd hin und her bewegt, dann können ganz andere Verletzungen durch Steine und Wurzelstücke auftreten
Hat das Gericht überhaupt eine Nahaufname der Wurzel bei Niedrigwasser.
Hier sieht man wie stark die Strömung bei der Bergung noch war nachdem das Hochwasser schon abgeflaut war.
https://i0.wp.com/www.feuerwehr-atzing. ... C768&ssl=1
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
@Giuilia
Also an deine Theorie mit einem oder sogar mehreren abgeblitzten Verehrern , welche die Tat geplant haben, kann ich überhaupt nicht glauben.
Das wären ja wirklich eiskalte Killer! Sehr wohl vorstellen kann ich mir einen netten , angepassten jungen Mann aus dieser Chiemgau-Clique , der unter Alkoholeinfluss ( ..vielleicht noch in Kombi mit was anderem) eine völlige Wesensänderung durchmacht. Das Phänomen gibt es nun mal, Grantler werden unter Alk handzahm und sonnige Gemüter werden zur Bestie. Ich bin eine eher ruhige, unauffällige Person und unter zuviel Alkohol tanze ich auf den Tischen und gröle Helene Fischer Songs. Daher lass ich das mit dem Alkohol konsequent.
Vergessen kann man wohl eher meine Theorie die ich so breitgetreten habe, dass ich eine eifersüchtige Frau als Täter stark in Betracht ziehe. Wobei man natürlich niemals weiß welche Kräfte jemand in Ausnahmesituation entwickelt. Völlig vom Tisch dürfte nun wirklich ein Unfallgeschehen sein. Natürlich nicht auszuschließen, aber man kann auch nicht ausschließen vor das Haus zu treten und von einem Meteorit erschlagen zu werden, aber die Wahrscheinlichkeit ist doch eher gering.
Also an deine Theorie mit einem oder sogar mehreren abgeblitzten Verehrern , welche die Tat geplant haben, kann ich überhaupt nicht glauben.
Das wären ja wirklich eiskalte Killer! Sehr wohl vorstellen kann ich mir einen netten , angepassten jungen Mann aus dieser Chiemgau-Clique , der unter Alkoholeinfluss ( ..vielleicht noch in Kombi mit was anderem) eine völlige Wesensänderung durchmacht. Das Phänomen gibt es nun mal, Grantler werden unter Alk handzahm und sonnige Gemüter werden zur Bestie. Ich bin eine eher ruhige, unauffällige Person und unter zuviel Alkohol tanze ich auf den Tischen und gröle Helene Fischer Songs. Daher lass ich das mit dem Alkohol konsequent.
Vergessen kann man wohl eher meine Theorie die ich so breitgetreten habe, dass ich eine eifersüchtige Frau als Täter stark in Betracht ziehe. Wobei man natürlich niemals weiß welche Kräfte jemand in Ausnahmesituation entwickelt. Völlig vom Tisch dürfte nun wirklich ein Unfallgeschehen sein. Natürlich nicht auszuschließen, aber man kann auch nicht ausschließen vor das Haus zu treten und von einem Meteorit erschlagen zu werden, aber die Wahrscheinlichkeit ist doch eher gering.
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Gast
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Also diese grausamen Details muss man erst sacken lassen...
Ich glaub auch..zaehlt man eins und eins zusammen kann Tatablauf nicht so gewesen sein...womoeglich war Theorie mit Auto doch nicht so daneben..waere aber schon grausam...Hanna mit Auto zu verfolgen...auf ihrem Heimweg..hat vielleicht schon jemand gewartet..dass sie Musikclub verlaesst..
Ich weiss ehrlich gesagt gar nicht mehr, was ich denken soll..alles nicht so, wie es anfangs geschildert wurde....denke auch mutmasslichem TV wurde von Verteidiger geraten Mund zu halten um sich nicht um Kopf und Kragen zu reden...wer weiss ob er nicht bloss Zuschauer war..wie in manchen vorangegangenen Beitraegen schon gemutmasst wurde...ich hab keine Ahnung...Ermittlung war ja wohl auch bisschen unterirdisch..aber ist vielleicht auch nur wieder eine Strategie..Wahrheit wird hinterm Berg gehalten
Ich glaub auch..zaehlt man eins und eins zusammen kann Tatablauf nicht so gewesen sein...womoeglich war Theorie mit Auto doch nicht so daneben..waere aber schon grausam...Hanna mit Auto zu verfolgen...auf ihrem Heimweg..hat vielleicht schon jemand gewartet..dass sie Musikclub verlaesst..
Ich weiss ehrlich gesagt gar nicht mehr, was ich denken soll..alles nicht so, wie es anfangs geschildert wurde....denke auch mutmasslichem TV wurde von Verteidiger geraten Mund zu halten um sich nicht um Kopf und Kragen zu reden...wer weiss ob er nicht bloss Zuschauer war..wie in manchen vorangegangenen Beitraegen schon gemutmasst wurde...ich hab keine Ahnung...Ermittlung war ja wohl auch bisschen unterirdisch..aber ist vielleicht auch nur wieder eine Strategie..Wahrheit wird hinterm Berg gehalten
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Gast
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Wenn man den Ring in einen anderen Nebenbach geworfen hätte dann hätte kein Mensch dort nach ihm gesucht und er wäre nie gefunden worden.GastTom hat geschrieben: ↑Freitag, 24. November 2023, 17:13:04 Den Ring kann doch auch irgendwer, z.B. der Täter, in den Bach geworfen haben um vom eigentlichen Tatort abzulenken
Und die Handydaten sagen dass sie bis dahin gekommen ist und eigentlich war ja das Handy nicht lange im Tatortbereich gewesen bis es im Wasser nichts mehr registrien oder senden konnte.
Für die verlorene Hose haben wir eine Erklärung, dann bleiben noch die Kopfverletzungen und die schwer erklärbaren Schulterverletzungen für ein Delikt. Was jetzt auch nicht viel ist denn die Würgemale sind auch fast erklärbar.
Wenn der Schrei kurz genug war könnte er auch von einem Sturz sein
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Gast
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Wie kommt man eigentlich an Fentanyl...ohne BTM- Rezept...???...
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Giulia
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Tatsächlich wissen alle nicht henau, was war. Das Protokoll von drüben ist der Versuch, es aus der Erinnerung so gut und vollständig wie möglich anzuferzogen; das bedeutet, dass im Getichtssaal noch mehr an infos ausgetauscht wurde als reportet, also trotz anerkenenswerter Mühe dennoch ein bisschen Milchglass-Scheibe.andi55 hat geschrieben: ↑Freitag, 24. November 2023, 19:10:52 @Giuilia
Also an deine Theorie mit einem oder sogar mehreren abgeblitzten Verehrern , welche die Tat geplant haben, kann ich überhaupt nicht glauben.
Das wären ja wirklich eiskalte Killer! Sehr wohl vorstellen kann ich mir einen netten , angepassten jungen Mann aus dieser Chiemgau-Clique , der unter Alkoholeinfluss ( ..vielleicht noch in Kombi mit was anderem) eine völlige Wesensänderung durchmacht. Das Phänomen gibt es nun mal, Grantler werden unter Alk handzahm und sonnige Gemüter werden zur Bestie. Ich bin eine eher ruhige, unauffällige Person und unter zuviel Alkohol tanze ich auf den Tischen und gröle Helene Fischer Songs. Daher lass ich das mit dem Alkohol konsequent.
Vergessen kann man wohl eher meine Theorie die ich so breitgetreten habe, dass ich eine eifersüchtige Frau als Täter stark in Betracht ziehe. Wobei man natürlich niemals weiß welche Kräfte jemand in Ausnahmesituation entwickelt. Völlig vom Tisch dürfte nun wirklich ein Unfallgeschehen sein. Natürlich nicht auszuschließen, aber man kann auch nicht ausschließen vor das Haus zu treten und von einem Meteorit erschlagen zu werden, aber die Wahrscheinlichkeit ist doch eher gering.
Wenn man aber die essentials als wahr unterstellt, egal ob einer oder mehrere, dann müsste es spätestens ab dem Anspringen von hinten alles sehr gewaltsam und entschieden, schnell abgelaufen sein.
Da Hannas Leichnam ja auf alle möglichen Arten von dope hin untersucht wurde, lässt das - finde ich - auch den Schluss zu, dass im Eiskeller dope konsumiert, wenn nicht sogar gehandelt wird (Konstanza/Rumänien, südlicher Hauptimporthafen von dope nach Europa, Boten angenehm, 3. Oktober großes ausgelassenes Treffen, gute Geschäfte, nur so ein verträumter Nebengedanke).
Dope und Suff in der Kombination, ähnlich zB Tilidin und Suff, führen zu extremer Aggressivität bei gleichzeitiger Schmerzfreiheit, länger in Neukölln/Berlin der Hit bis Tilidin unter BTM gesetzt wurde und nicht mehr frei verschrieben werden konnte.
Wer sagt, solche Kombinationen gäbe es heute nicht mehr? Dabei muss nicht einmal eine ausgehende Absicht dahinter stehen, diesen Zustand anzusteuern. Unerfahrene Leute machen das und werden urplötzlich zum Tier; das in etwa meintest Du wohl, wenn ich es richtig verstehe.
Vielleicht per se "notgeil", weil man nüchtern zu zahm ist und keine Flamme findet, ggf Hanna schon seit Stunden im Eiskeller angegeiert und bemerkt, dass sie allein ist, also ohne Liebsten. Und dann geht sie raus und sie wird abgepasst, zeigt ängstliche Überraschung, will noch um Hilfe rufen, äußert sich ggf wehrhaft und provoziert damit den Täter erst recht, der spielt Tatsan und sie liegt am Boden. Alles ganz schnell, vielleicht schreit, weint, spricht noch am Boden. Bloß nicht auffallen, jetzt erst recht, auf den Rücken knien/springen und damit es auch richtig erfolgreich ist, mit einem harten Gegenstand volles Rohr auf den Kopf, bis sie die Klappe hält und man nicht auffällt, niemand aufmerksam wird. Wie bekomme ich die hier weg, aja, richtig, in den Bach, nix gewesen, alles ganz schnell (alles natürlich nicht erwiesen).
An die Realitätsverschiebung von Sebastian durch den Konsum von zu viel Vergewaltigungsfilmen und bei empfundener Provokation auszurasten glaube ich weniger. Ich könnte mir zutreffender vorstellen, dass er zufällig Zeuge wurde, dabei bemerkt wurde, den Täter womöglich kennt und sich als Verdrängungskünstler und schlichtes Gemüt unter Druck setzen liess und daher schweigt, um keine Racheaktionen fürchten zu müssen. Dazu würde die Info von Baumgärtl passen, dass der Angeklagte sich zur Sache nicht äußert, eventuell später. Später, falls er im Zuge der Beweisaufnahme als Täter nicht mehr in Frage kommen sollte, sich also Ausschlusshründe ergeben sollten. Bis dahin aber eisern schweigen.
Ob das alles so, so ähnlich oder ganz anders war, wissen die Sterne.
Ich kann mir nur nicht vorstellen, dass so eine schlichte, eher etwas gehemmte und ungelenke Figur sich plötzlich zum wilden Tier entwickelt. Meine Vorstellungsgabe ist hier nicht entscheidend. Dennoch scheint er ja Kontrollverluste gehabt zu haben, als er - ein bezeugender Mithäftling sprach davon - nach einem Gespräch mit einem Gutachter so die Wut hatte, dass er sich beim Dreschen auf die Wand einen Bruchzuzog. Also da scheint bei der passenden Provokation ne Menge Feuer unterm Dach zu srin. Man redet, glaube ich, von emotional gehemmten Menschen, die eine ganze Zeit Frust in sich reinfressen und irgendwann geht es nicht mehr und das Überdruckventil bläst steuerungslos ab.
Womit sich ggf die Frage der minderschweren Schuld stellen würde, wäre eine nachweisbare vorangegangene Provokation auslösendes Moment, aber so scheint der Tatablauf hier nicht zu liegen.
Wie man sieht, ist bis heute vieles denkbar, im Grunde und gemessen an der vergangenen Zeit und dem Umstand, dass jetzt wohl keine großen erfolgreichen Tatsachenermittlungen mehr gemacht werden, ist der Nachweis, dass Sebastian den Tod von Hanna zu vertreten hat, weiter denn je in die Ferne gerückt.
Die Vorsitzende scheint das zu spüren, die ganze Inszenierung umsonst, der nächste Karrierebaustein muss warten, daher auch leicht stinkig, wenn die großartige Verteidigerin Rick eine abweichende Auffassu g vertritt.
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Gast
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Wird das wohl jetzt doch als Unfall verkauft?
Womoeglich um nicht inhactierten TV zu schuetzen..sondern ganz jemand anderen..den noch keiner auf Schirm har?
Womoeglich um nicht inhactierten TV zu schuetzen..sondern ganz jemand anderen..den noch keiner auf Schirm har?
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Giulia
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Frag' mal bei Full House im Eiskeller nach, da wird man Dir vermutlich weiterhelfen können. Nicht einrasten, ist nur ein Witz, aber auch nicht so ganz aus der Welt.Gast hat geschrieben: ↑Freitag, 24. November 2023, 20:15:22 Wie kommt man eigentlich an Fentanyl...ohne BTM- Rezept...???...
In youtube gab es täglich neue videos über Fentanyl-junkies in Philadelphia/USA, es scheint so, als seien ganze Stadtteile betroffen, die bewegen sich aufgrund der Wirkung auf verlangsamte Muskeltätigkeit wie in Zeitlupe, schrecklich anzusehen. Und es scheint so zu sein, dass nicht viel dagegen unternommen wird.
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Gast
Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022
Ich bin bei Giulia..diese Gedanken hatte ich schon oft..es war ein Typ aus dem Club..oder zusammen mit anderen..vielleicht spielte auch Drogenhandel mit..als Medizinstudentin..man gelangt laessig an Betaeubungsmittel.vielleicbt liegt da der Hund brgraben..will nicht boese sein
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