MORDFALL LIEBS -- Diskussion

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Isolde

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Isolde »

Kroko37 hat geschrieben: Montag, 23. März 2026, 23:21:39 Ich habe auch nichts dazu gehört. Da die beiden Frauen aber versucht haben sollen noch zum Kommen zu überreden würde ich davon ausgehen, dass es deutlich früher als 22:45 Uhr gewesen sein muss mit der Absage denn zu diesem Zeitpunkt war das Spiel fast vorbei.
Also 23 Uhr wäre möglich gewesen sonst wäre es zu keiner Zusage zunächst gekommen. Dann Absage mit Grund: Andere Pläne.
… wer sagt denn, dass N und A überhaupt abgesagt haben? Das sagt doch nur die ... . Und natürlich N und A. Vielleicht gab es gar keine Absage. (Das hatte ocram hier mal ‚herausgearbeitet‘ / in Frage gestellt, ist nicht auf meinem Mist gewachsen, finde die Idee aber ‚genial‘). Generell bin ich der Meinung, dass man alle Aussagen von I auf den Prüfstand stellen sollte. Sie ist m.E. für 90% der im Umlauf befindlichen ‚Narrative‘ verantwortlich, wie z.B. „Frauke war müde“. „Frauke wollte nach Hause“. „Habe sie an der Bar verabschiedet“, „Akku war leer“, etc. etc.
Zuletzt geändert von Iven am Dienstag, 24. März 2026, 09:59:58, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Unterstellung entfernt.
Zebra
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Zebra »

Isolde hat geschrieben: Montag, 23. März 2026, 23:43:50 … wer sagt denn, dass N und A überhaupt abgesagt haben? Das sagt doch nur die ... . Und natürlich N und A. Vielleicht gab es gar keine Absage. (Das hatte ocram hier mal ‚herausgearbeitet‘ / in Frage gestellt, ist nicht auf meinem Mist gewachsen, finde die Idee aber ‚genial‘). Generell bin ich der Meinung, dass man alle Aussagen von I auf den Prüfstand stellen sollte. Sie ist m.E. für 90% der im Umlauf befindlichen ‚Narrative‘ verantwortlich, wie z.B. „Frauke war müde“. „Frauke wollte nach Hause“. „Habe sie an der Bar verabschiedet“, „Akku war leer“, etc. etc.
Absolute Zustimmung.
Dass I gerne alle Strippen in der Hand hält ist auch spürbar als sie N zum Interview mitschleppt. Auf mich wirkt es nicht so als habe er das gerne und freiwillig getan und einen besonders guten Eindruck hinterlässt er dort auch nicht. Man sollte sich mal fragen, woran das liegt. Er hat es nicht mal hingekriegt, halbswegs betroffen über Fraukes Tod zu wirken und er scheint sie nicht sonderlich gemocht zu haben. Den mitzuschleppen war eine von I.s schlechteren Ideen.
Fragt sich, wie viele schlechte Entscheidungen sie in den letzten 20 Jahren sonst noch so getroffen und womöglich verdrängt hat.
Kroko37
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Kroko37 »

Isolde hat geschrieben: Montag, 23. März 2026, 23:43:50 … wer sagt denn, dass N und A überhaupt abgesagt haben? Das sagt doch nur die ... . Und natürlich N und A. Vielleicht gab es gar keine Absage. (Das hatte ocram hier mal ‚herausgearbeitet‘ / in Frage gestellt, ist nicht auf meinem Mist gewachsen, finde die Idee aber ‚genial‘). Generell bin ich der Meinung, dass man alle Aussagen von I auf den Prüfstand stellen sollte. Sie ist m.E. für 90% der im Umlauf befindlichen ‚Narrative‘ verantwortlich, wie z.B. „Frauke war müde“. „Frauke wollte nach Hause“. „Habe sie an der Bar verabschiedet“, „Akku war leer“, etc. etc.
Das stimmt. Das sagen vermutlich genau 2 Personen. Auch wurde schon vor Ende des Spiels bezahlt. Und es wurde auch beobachtet wie viel Geld noch vorhanden war. Ich habe auf so etwas noch nie geachtet. Aber okay.

Interessant ist dann aber wer am Morgen sofort Alarm gemacht hat, nachdem Frauke nicht in der Schule war.
Und das passierte weil sie wusste, dass etwas Schlimes passiert sein muss weil sie sicher war, dass Frauke auf dem Heimweg war.

In Summe sind die Aussagen also so: Es gibt keinerlei Zweifel, dass sie auf dem Heimweg war und wann. Und warum. Und das zu Fuß weil kein Geld für ein Taxi dabei. Und wer auf keinen Fall da war obwohl zu einem gewissen Zeitpunkt doch in der Nähe. Nur halt nicht zu dieser fraglichen Zeit.

Oder es sollte eben keinerlei Zweifel daran geben.

Ich sage Mal so: Solche Zaunpfähle gibt es später ja auch noch: Paderborn. Paderborn. Paderborn. Keinen Zweifel soll es daran geben weil Frauke das sagt und die Funkzellenauswertung das später auch ergeben wird.
Gast F

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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Zebra hat geschrieben: Montag, 23. März 2026, 22:46:20 Entweder sie fuhren vom Snookern aus mit beiden Autos nach Paderborn oder sie fuhren ein Auto bereits um 22:45 nach Paderborn und stellten es dort ab.ä, mit dem anderen Auto fuhren sie zurück zum Snookern.
Zweiteres ist gemäß des Stern Podcasts der Fall, denn da sagt Dominik Stawksi:
Folge 05, 38:03Min
"Stattdessen interessierten sie sich vor allem für sein Auto und fast noch mehr für das von A.
Mit dem waren N und A damals auch zur Spielothek gefahren"

Ich frage mich noch, ob sie vielleicht auch jemanden kannten, der in der Spielothek (irgendwann mal) gearbeitet hat, denn in der gleichen Folge erzählt N ja auch, dass er mit dem Polizsten dorthin gefahren sei und die Nachfrage nach Überwachungskameras bejaht wurde:
36:41Min
"Haben sie Videoaufnahmen? Ja, es werden Videoaufnahmen gemacht, aber die werden alle 48 Stunden überspielt"

Demnach erstmal die Frage, war ihnen das dann bekannt, dass es nur 48h sind?!?
Und die zweite Sache: Kann man sich so sicher sein, dass es in diesem Zeitabschnitt niemand überprüfen wird?

Aber ja, die Wahrscheinlichkeit, dass es niemand in dem Zeitraum prüft, wurde ja auf jeden Fall durch die SMS/ Anrufe von Frauke stark erhöht.
Miss_Erfolg
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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Zebra hat geschrieben: Dienstag, 24. März 2026, 10:59:15 Auf mich wirkt es nicht so als habe er das gerne und freiwillig getan und einen besonders guten Eindruck hinterlässt er dort auch nicht.
Beim Eindruck stimme ich dir zu. Beim Thema Anwesenheit hatte ich eher das Gefühl, dass er dabei sein wollte. Seine Erklärung im Podcast, wer er denn sei, wirkt auf mich fast etwas süffisant.

Außerdem habe ich mich immer gefragt, warum I. diese Schulbriefchen erst hervorgeholt hat, nachdem N. gegangen war.

Dass I. großen Wert darauf legt, das Narrativ zu formen, empfinde ich auch so. Was für mich allerdings überhaupt nicht zusammenpasst: Die Zeit im Pub beträgt etwa zwei Stunden (21–23 Uhr). In dieser Zeit haben wir also die furchtbar müde Frauke, die ständig gähnt, und gleichzeitig sagt I. im Podcast Dinge wie:
„Frauke hat erstmal versucht, Niels umzustimmen“,
„hat ein bisschen gebohrt: Ach komm doch, ist doch ein lustiger Abend, warum denn nicht?“
„Sie hat nicht locker gelassen.“

Da frage ich mich: Was hätte die so müde Frauke denn gemacht, wenn N. sich hätte umstimmen lassen? Hätte es ihr nicht eigentlich eher gelegen kommen müssen, dass er nicht kommt?
Zebra
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Zebra »

Gast F hat geschrieben: Dienstag, 24. März 2026, 11:07:55 Zweiteres ist gemäß des Stern Podcasts der Fall, denn da sagt Dominik Stawksi:
Folge 05, 38:03Min
"Stattdessen interessierten sie sich vor allem für sein Auto und fast noch mehr für das von A.
Mit dem waren N und A damals auch zur Spielothek gefahren"

Ich frage mich noch, ob sie vielleicht auch jemanden kannten, der in der Spielothek (irgendwann mal) gearbeitet hat, denn in der gleichen Folge erzählt N ja auch, dass er mit dem Polizsten dorthin gefahren sei und die Nachfrage nach Überwachungskameras bejaht wurde:
36:41Min
"Haben sie Videoaufnahmen? Ja, es werden Videoaufnahmen gemacht, aber die werden alle 48 Stunden überspielt"

Demnach erstmal die Frage, war ihnen das dann bekannt, dass es nur 48h sind?!?
Und die zweite Sache: Kann man sich so sicher sein, dass es in diesem Zeitabschnitt niemand überprüfen wird?

Aber ja, die Wahrscheinlichkeit, dass es niemand in dem Zeitraum prüft, wurde ja auf jeden Fall durch die SMS/ Anrufe von Frauke stark erhöht.
Ich denke, dass ihnen das nicht bekannt war.
Meine Theorie dazu ist, dass sie das Risiko der Videoaufnahmen in der Spielothek eingehen konnten. Dort waren sie ja vermutlich wirklich und fuhren gegen 0 Uhr oder 0:30 Richtung Paderborn. Viel wichtiger war, dass es keine Überwachungskamera beim Dönermann gab, denn das ist der viel kritischere Zeitpunkt. Meiner Theorie nach waren sie dort nämlich entweder überhaupt nicht oder nur für 2 Minuten zum Holen des Döners oder etwas früher als angegeben. Wären beide nachweislich um 0:49 (als sie SMS aus Nieheim kam) oder 10 Minuten eher oder 10 Minuten später beim Dönermann gewesen, wären sie sicherlich eindeutig auszuschließen. Dass es also dort keine Kameras gab, war viel wichtiger als der Zeitpunkt zwischen 22:45 und 0 Uhr.
23 Uhr ist eine Angabe von I. (angeblicher Heimweg von Frauke), darauf gebe ich wenig. Aber es wurde in die Richtung ermittelt, wer um 23 Uhr hätte in Paderborn sein können. A und N angeblich nicht wegen Schicht. Aber ich finde diese Uhrzeit total irrelevant.

0.49 ist ja belegt und damit der viel wichtigere Zeitpunkt. Wer hätte um 0.49 rund um Nieheim sein können? Meiner Meinung nach: A und N.
Sie waren nicht mehr in der Spielothek und noch nicht zu Hause. Wie man sie jemals als TV ausschließen konnte, ist mir ein Rätsel. Sie hatten nicht nur ein Auto zur Verfügung, sondern gleich zwei. Und sie haben insbesondere für 0.49 kein Alibi.
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