MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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Stone
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Stone »

Das die Anrufe nach den Fußballspielen stattfanden wurde ja schon öfter diskutiert.Auch berufliche Vepflichtungen wie Schichtarbeit wäre denkbar, was auch schon öfter diskutiert wurde.Einzig der Anruf Samstag Nachmittag ist sehr rätselhaft.
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Agatha Christie
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Agatha Christie »

Am Samstag, den 24.06.2006 fanden ab 17:00 Uhr die Achtelfinalspiele statt. Da war am Abend keine Zeit für Telefonate. Ich gehe auch davon aus, dass der/die Täter Fußballfan/s ist/sind. Vielleicht hatte/n Sie sogar extra für die Fußball WM Urlaub genommen. Das Telefonat an diesem Tag musste daher am frühen Nachmittag geführt werden. Das Risiko für den/die Entführer entdeckt zu werden war mAn relativ gering, denn die früheren Gespräche fanden ausnahmslos stets nach Einbruch der Dunkelheit statt. D.h., die Ermittler werden erhöhte Aufmerksamkeit auf die Zeit nach Sonnenuntergang gelegt haben.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast »

Frauke hat bei ihren Telefonaten am Freitag( 23.6.) und Samstag ( 24.6.) Chris gegenüber geäußert: " Bin in Paderborn"! Am 24.6. hatte sie dies sogar 3x hintereinander gesagt gehabt!
Die Polizei hatte am Donnerstag bekanntgegeben gehabt( Flugblattaktion)dass die Sms an Chris in der Region Nieheim abgesendet worden war.( Die Täter waren also informiert gew.)

Warum sagt Frauke ,ich bin in Paderborn?
Der Täter hört doch mit.Und:Die polizei kriegt das doch sowieso raus,von wo aus sie telefonierte! Also, warum ?
Ich will das mal so interpretieren:Der Täter nennt Paderborn !!!! Die Polizei bekommt lt. Funkzellenausw.heraus,dass die Gespräche in Paderborn geführt worden sind!!!!!
Die erste Sms von Frauke,die ja angeblich völlig freiwillig ,locker und entspannt von Frauke geschrieben worden war,kam von dem sendemast Nieheim-Entrup!!!!!
Fazit: Ich würde meinen,dass das Ablenkungsmanöver der Täter voll und ganz funktioniert hat?!
Die Polizei glaubt( wohl noch immer ?!)dass der Täter die Aufmerksamkeit der Polizei von Nieheim weg auf Paderborn lenken will!?
Alle Gespräche - bis auf die 1te Sms - von Frauke kamen aus Paderborn o. nähere Umgebung!

Bei dem ganzen Tohuwabohu, wer kann denn da noch wirklich an Nieheim als Festhalteort glauben?

Ich kann mir beim besten Willen einfach nicht vorstellen,dass bei der Durchführung dieser Tat " Schlauheit und Raffinesse " bei den tätern auf Platz 1 stand?????,

Aber fassen wir mal zusammen:Am 27.6.2006 hat Frauke mit Chris etwa 5 1/2 Minuten lang telefoniert.Wenn die Polizei auf der Lauer gelegen hätte,hätten sie die Täter mind. ein paar Mal orten und verhaften können.( den Tätern scheint es nicht gekümmert zu haben!?)

Haben auch mehrmals im Osten ( Industriegebiete ) von Paderborn telefoniert

Der Leichnam wurde einfach zwischen den Ortschaften Asseln und Herbram Wald etwa 10 bis 15 Meter von der Strasse entfernt im Gebüsch (o.ä,) abgelegt.Theoretisch hätte ja kurze zeit später ein Förster oder Jäger ( mit Hund) den Leichnam finden können.Die polizei hätte dann Spuren ohne Ende sichern können!!!!!!( ohne Zweifel auch DNA Spuren)( den Tätern scheint es nicht gekümmert zu haben?!)

Dem widerspricht ein schlaues und raffiniertes Verhalten der Täter bei der gesamten Tatdurchführung bzw. beim gesamten Tatverhalten!!!!!
winbo
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von winbo »

Gast hat geschrieben: 2. Irgendwie müsste sie ja mit dem Herrn X in den Tagen vor ihrem Verschwinden in Kontakt getreten sein. Die Ermittler haben nach meinem Wissen xhundert online-Kontakte überprüft und werden sicher auch über den Provider ihre sms- und Telefonkontakte überprüft haben. Wie bekannt, kam dabei bis heute nichts raus.
Wer behauptet denn, dass sie niemanden gefunden haben?
Natürlich habe ich auch Phantasie.
Stone
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Stone »

Gast hat geschrieben:Frauke hat bei ihren Telefonaten am Freitag( 23.6.) und Samstag ( 24.6.) Chris gegenüber geäußert: " Bin in Paderborn"! Am 24.6. hatte sie dies sogar 3x hintereinander gesagt gehabt!
Die Polizei hatte am Donnerstag bekanntgegeben gehabt( Flugblattaktion)dass die Sms an Chris in der Region Nieheim abgesendet worden war.( Die Täter waren also informiert gew.)

Warum sagt Frauke ,ich bin in Paderborn?
Der Täter hört doch mit.Und:Die polizei kriegt das doch sowieso raus,von wo aus sie telefonierte! Also, warum ?
Ich will das mal so interpretieren:Der Täter nennt Paderborn !!!! Die Polizei bekommt lt. Funkzellenausw.heraus,dass die Gespräche in Paderborn geführt worden sind!!!!!
Die erste Sms von Frauke,die ja angeblich völlig freiwillig ,locker und entspannt von Frauke geschrieben worden war,kam von dem sendemast Nieheim-Entrup!!!!!
Fazit: Ich würde meinen,dass das Ablenkungsmanöver der Täter voll und ganz funktioniert hat?!
Die Polizei glaubt( wohl noch immer ?!)dass der Täter die Aufmerksamkeit der Polizei von Nieheim weg auf Paderborn lenken will!?
Alle Gespräche - bis auf die 1te Sms - von Frauke kamen aus Paderborn o. nähere Umgebung!

Bei dem ganzen Tohuwabohu, wer kann denn da noch wirklich an Nieheim als Festhalteort glauben?

Ich kann mir beim besten Willen einfach nicht vorstellen,dass bei der Durchführung dieser Tat " Schlauheit und Raffinesse " bei den tätern auf Platz 1 stand?????,

Aber fassen wir mal zusammen:Am 27.6.2006 hat Frauke mit Chris etwa 5 1/2 Minuten lang telefoniert.Wenn die Polizei auf der Lauer gelegen hätte,hätten sie die Täter mind. ein paar Mal orten und verhaften können.( den Tätern scheint es nicht gekümmert zu haben!?)

Haben auch mehrmals im Osten ( Industriegebiete ) von Paderborn telefoniert

Der Leichnam wurde einfach zwischen den Ortschaften Asseln und Herbram Wald etwa 10 bis 15 Meter von der Strasse entfernt im Gebüsch (o.ä,) abgelegt.Theoretisch hätte ja kurze zeit später ein Förster oder Jäger ( mit Hund) den Leichnam finden können.Die polizei hätte dann Spuren ohne Ende sichern können!!!!!!( ohne Zweifel auch DNA Spuren)( den Tätern scheint es nicht gekümmert zu haben?!)

Dem widerspricht ein schlaues und raffiniertes Verhalten der Täter bei der gesamten Tatdurchführung bzw. beim gesamten Tatverhalten!!!!!
Warum Paderborn genannt wurde ist eine gute Frage.Bei der SMS am Freitag (23.06. 23:04 an Chris) stand ja bekanntlich folgender Text: "Ich komme heute nach Hause.Bin in Paderborn.Hdgdl." 2 Minuten später Anruf von Fraukes Bruder Frank: "Frauke was machst du, wann kommst du nach hause?" Fraukes Antwort: "Ich komme heute nach hause,auch nicht zu spät.Ich bin in Paderborn,frag nicht, ich komme nach hause." Frank: "Wo bist du denn?" Frauke: "Kann ich nicht sagen."
Eigentlich wäre die Erwähnug von Paderborn überflüssig gewesen.Ein einfaches ich komme heute nach hause hätte auch genügt.Es muß dem Täter also wichtig gewesen sein Paderborn zu erwähnen.Ich denke auch das die Anrufe teilweise ein Ablenkungsmanöver gewesen sein könnten.Ich bin mir nur nicht ganz sicher ob von Nieheim als Festhalteort abgelenkt werden sollte, oder was auch möglich wäre das man von Nieheim ablenken wollte obwohl es hier nichts abzulenken gab.Bezüglich Fundort gebe ich dir vollkommen recht, den Leichnam von Frauke hätte man schon am nächsten Tag entdecken können.Wäre natürlich die Spurenlage ganz anders.War halt einfach Pech leider.
Gast

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast »

Das die Täter den Leichnam mit Berechnng zw. Asseln und Henram Wald abgelegt hatten,um den Verdacht auf Paderborn oder Nieheim zu lenken -oder was weiß ich in welche Richtung -kann man ja wohl ausscließen!
Auch lässt sich m.M.n. ausschließen,dass der Fundort der leiche so ausgewählt worden war,dass die Leiche bald gefunden werden sollte?Ich behaupte einfach mal,dass die Täter .... weder noch......hatten
Sie wollten den Leichnam einfach nur so schnell wie möglich los werden!!! Frauke war tot......und jetzt war den Tätern klar,dass ,wenn sie geschnappt werden, dafür lebenslänglich ins Gefängnis wandern werden

Angenommen die Täter hätten so gedacht:mit Absicht die Leiche dort abgelegt,wo sie gefunden wurde.....und den Ablageort so ausgewählt,dass man....Paderborn. oder Bad Driburg als Festhalteort in Verdacht hat?????
Aber was ist mit den Spuren an der Leiche,wie haben die Mörder denn darüber gedacht?( evtl.DNA Massentest !) Das eine wird sehr gut durchdacht,aber das wohl wichtigste wird ausser acht gelassen?!

Fazit: Meiner Meinung nach haben die an Nichts gedacht.Sie wollten keine falschen Spuren legen.Sie wollten den Leichnam einfach so schnell wie möglich los werden.Ich glaube nicht,dass sie mit der Leiche im Auto oder Kofferraum weit gefahren sind.Sie sind bestimmt zielgerichtet zum Ablageort hin gefahren.Das heißt,sie müssen sich dort ausgekannt haben,so dass sie vielleicht auch im Dunkeln dort zu recht gekommen sind.?

Ich vermute mal,dass der Fundort der Leiche bestimmt nicht weit weg ist vom Festhalteort!!!!
Gast

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast »

Stone hat geschrieben:.Ich bin mir nur nicht ganz sicher ob von Nieheim als Festhalteort abgelenkt werden sollte, oder was auch möglich wäre das man von Nieheim ablenken wollte obwohl es hier nichts abzulenken gab.Bezüglich Fundort gebe ich dir vollkommen recht, den Leichnam von Frauke hätte man schon am nächsten Tag entdecken

wie meinst du das.........das man von Nieheim ablenken wollte,obwohl es hier nichts abzulenken gab.
vielleicht ein wenig präziser ?
Tacitus
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Tacitus »

Gast hat geschrieben:
Ich vermute mal,dass der Fundort der Leiche bestimmt nicht weit weg ist vom Festhalteort!!!!
Genau das halte ich für extrem unwahrscheinlich!
Imho ist der Ablageort von allen anderen relevanten Orten derjenige, der am weitesten vom Festhalteort weg ist - der oder die Täter haben sich nämlich genau das selbe gedacht...

Was, wenn sie in Benhausen, Schieder oder Berlebeck gefunden worden wäre?

Man scheint bewusst vermieden zu haben Spuren vor seiner eigenen Tür zu hinterlassen - demnach sind Nieheim und „weiße Flecken“ viel interessanter zu betrachten, als der aktive, bekannte Aktionsbereich.

Sicher kann man allein durch „Nieheim“ evetuell Rückschlüsse auf den/die Täter ziehen, darum gab es dort nur diesen einen (bekannten) Kontakt - Dreck vor der eigenen Tür... Aber imho nicht der Festhalteort, der ist „unbefleckt“...
Gast

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast »

Tacitus hat geschrieben:Man scheint bewusst vermieden zu haben Spuren vor seiner eigenen Tür zu hinterlassen - demnach sind Nieheim und „weiße Flecken“ viel interessanter zu betrachten, als der aktive, bekannte Aktionsbereich.
Wenn man den Leichnam weitaus früher entdeckt hätte,dann hätten die Ermittler verwertbare Spuren ohne Ende gehabt.DMn, warum haben die Täter das nicht berücksichtigt?
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Agatha Christie
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Agatha Christie »

Ich bin davon überzeugt, dass Fraukes toter Körper vom Täter in Panik und in der Nähe ihres Festhalteortes abgelegt wurde. Nach dem Motto: Hauptsache schnellstens weg damit. Da war keine Zeit mehr für Planungen und lange Fahrten. Wäre die Tat insgesamt und die somit auch die Ablage der Leiche geplant gewesen, hätte mit etwas Glück z.B. ein Pilzsammler im Laufe der letzten paar Jahre Fraukes vergrabene Überreste gefunden, wie im Fall Peggy Knobloch geschehen. Dafür spricht mAn auch, dass dem Täter selbst klargewesen sein muss, dass Frauke an der Stelle, wo er sie abgelegt hatte, sehr zeitnah hätte gefunden werden können. Die Ermittler hätten somit eine Menge Spuren finden und auswerten und ihm so auf die Spur kommen können.

Es bleibt die Frage, wie lange Frauke nach dem letzten Telefongespräch noch lebte und wodurch sie starb.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Tacitus »

Um diese Art von Spuren ging es mir nicht.

Ich kann mir sogar vorstellen, dass hätte man Spuren am Opfer entdeckt, dass damit in Verbindung zu bringende Personen eine Erklärung gehabt hätten -> Suizid...

Frau Liebs tätigte Äußerungen in die Richtung, dass die Polizei ihr das suggeriert haben könnte:
Frau Liebs nach Leichenfund gegenüber der Behördenleiterin: hat geschrieben:"Aber sie glauben doch nicht ernsthaft, dass Frauke freiwillig dorthin gelaufen ist, um zu sterben?!?"
Mir geht es um das geografische Verhalten von Gewalt- und/oder Sexualstraftätern (s. Anlage).

Dort sieht man die Aktionsräume im engen Sinne, die Sicherheitszonen (Größe kann ich bei Bedarf begründen) und die Verbindung der 3 Areale.

Meine Hypothese lautet: Der Festhalteort / Wohnort der/des Täter(s) liegt außerhalb der Fläche, welche die Areale miteinander verbindet, außerhalb der Areale und außerhalb der Sicherheitszonen!

Natürlich ist Nieheim verbrannt, war dumm von ihm/ihnen, durfte keineswegs nochmal vorkommen. Nieheim ist klein, da kennt jeder jeden, da fällt man auf, gerade wenn man sich ungewöhnlich verhält und das womöglich noch zu ungewöhnlichen Zeiten. Deshalb auch scheidet Nieheim als Festhalteort für mich aus - dennoch dürfte es sich um EINEN Ankerpunkt der/des Täter(s) handeln.

Sollte es tatsächlich noch eine 2. Einbuchung aus diesem Raum gegeben haben, gehe ich von einem Versehen aus!

Nun, wo könnte denn am ehesten der Festhalteort / Täterwohnort zu lokalisieren sein? Wo ist der weiße Fleck, wo sind die weißen Flecken?
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talida
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von talida »

Mir springt "Schlangen" ins Auge 8-)
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Agatha Christie
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Agatha Christie »

@Tacitus
Ich bin in der letzten Zeit davon ausgegangen, dass Fraukes 1. SMS lediglich von irgendwo aus dem Sendebereich des Sendemasts Nieheim-Entrup kam, die genaue Position aber nicht festgestellt werden konnte. War das falsch gedacht?
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Tacitus »

talida hat geschrieben:Mir springt "Schlangen" ins Auge 8-)

Nein!!!!!
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Tacitus »

Agatha Christie hat geschrieben:@Tacitus
Ich bin in der letzten Zeit davon ausgegangen, dass Fraukes 1. SMS lediglich von irgendwo aus dem Sendebereich des Sendemasts Nieheim-Entrup kam, die genaue Position aber nicht festgestellt werden konnte. War das falsch gedacht?
Die genaue Position kann man bei einem nachträglich erhobenen Kontakt nie feststellen, nur die Funkzelle. Daraus kann man Rückschlüsse ziehen, wo der Kontakt eher NICHT stattgefunden hat.

Imho kam er aus dem Industriegebiet Alsfelde, weil

a) Die Zelle in Entrup hauptsächlich in Richtung Süden strahlt und
b) in Nieheim selbst weitere Funkzellen existieren, eben für die Kernstadt, welche hier aber nicht vakant sind.

Die Entrupzelle strahlt zwar enorm weit, was Nieheim selbst angeht ist der Bereich aber gut einzugrenzen, eben auf dieses Industriegebiet und ein paar Meter Bundesstraße...
Gast

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast »

ich vermute mal,dass die Täter die Telefongespräche zugelassen haben,weil sie bestimmt damit eine groß angelegte Suchaktion der Polizei verhindern wollten.

Ansonsten machen die kurzen mehrere Sekunden Gespräche keinen Sinn.

Wie würde denn so eine große Suchaktion der Polizei aussehen?

Vor was hätten die Täter denn Angst haben müssen?

Campingurlauber ( mit Camping-Bus) ?

Kurgäste

Montagearbeiter ( Windkraftanlagen)Paderborn hat viele davon!

Vielleicht ist Frauke von den Tätern irgendwo in einer Schrebergartenkolonie festgehalten worden?
"
Ich sage mal,die Täter müssen irgendwie im Bereich Paderborn / Nieheim "gebunden" gewesen sein?!

Egal was es war.Vor igendetwas müssen die Täter Angst gehabt haben,sonst hätten sie Frauke nicht telefonieren lassen!!!!!!
Eigentlich hat sie gar nicht groß telefoniert.Sie hat ja nur kurz - bis auf den 27.6.- die Sätze gesagt und das war es!!!
Gast

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast »

Agatha Christie hat geschrieben:Es bleibt die Frage, wie lange Frauke nach dem letzten Telefongespräch noch lebte und wodurch sie starb.
Chris fragte Frauke am 27.6 :" Wirst du festgehalten2? Frauke sagte zuerst " Ja" korrigierte dann mit " Nein"!Die Täter haben wohl geglaubt,dass die polizei jetzt eine großangelegte Suchaktion starten wird.Denn in den Augen der Verbrecher hat Frauke nun Chris gegenüber bestätigt,dass sie gegen ihren Willen festgehalten wird
.Möglicherweise ist das der Grund gewesen,warum Frauke sterben musste.
Dagegen steht aber das lange über 5 Minuten telefongespräch am 27.6.(Warum so lange,war das vielleicht ein Abschiedsgespräch ?
Ich vermute,dass Frauke am 28,6,2006 getötet und noch am selben Tag -vermutlich im Dunkeln -zum späteren Auffindeort/ Fundort gebracht wurde.( das telefongespräch am 27.6. wurde ja um 23.30h geführt)
.Die Gerichtsmediziner vermuten bei Frauke ,Tod durch Ersticken!
Entweder erstickt oder durch eine Überdosis an Medikamenten / Schlaftabletten.
Was anderes glaube ich nicht!!
!Ein perverser Lustmörder hätte sie vielleicht noch gequält,bevor er sie dann mit einem Messer oder Schlinge etc. o.ä. getötet hätte!?( das hätten die Gerichtsmediziner festgestellt)
Gast

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast »

Tacitus hat geschrieben:Die Entrupzelle strahlt zwar enorm weit, was Nieheim selbst angeht ist der Bereich aber gut einzugrenzen, eben auf dieses Industriegebiet und ein paar Meter Bundesstraße...
Der Ermittler: Der Funkmast in Nieheim steht sehr hoch, die Zelle reicht deswegen 15 Kilometer weit. Es kam also ein großer Bereich infrage. Wir warfen Flugblätter in alle Briefkästen. Daraufhin bekamen wir etwa 80 Hinweise auf mögliche Festhalteorte. Häuser, die abseits stehen, Scheunen, Autos, Lkws, Wohnwagen, die ganze Palette. Wir haben wirklich alles abgearbeitet, aber ...
Tacitus
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Tacitus »

Gast hat geschrieben:
Der Ermittler: Der Funkmast in Nieheim steht sehr hoch, die Zelle reicht deswegen 15 Kilometer weit. Es kam also ein großer Bereich infrage. Wir warfen Flugblätter in alle Briefkästen. Daraufhin bekamen wir etwa 80 Hinweise auf mögliche Festhalteorte. Häuser, die abseits stehen, Scheunen, Autos, Lkws, Wohnwagen, die ganze Palette. Wir haben wirklich alles abgearbeitet, aber ...

...negativ. Und warum? Weil sie nich in Nieheim war - die Sinne waren geschärft, und Nieheim war zu meiden - verbrannte Erde...

Doch die Zelle (3 Zellen) in Entrup hat/haben nicht den Sinn, Lücken in 35Km Entfernung zu stopfen, sondern in dem ländlichen Bereich (Sommersell etc.) eine Grundversorgung zur Verfügung zu stellen. Die 180 Grad-Zelle ist dabei etwas speziell, weil sie genau in einen Bereich strahlt, der durch andere Zellen bestens versorgt ist. Daher versorgt sie den Bereich zwischen sich und der anderen Zelle, und das ist das Industriegebiet - welches übrigens nach Bekanntwerden von „Bosseborn“ intensiv von der Polizei bestreift wurde...

Grundsätzlich reicht eine Zelle bis zu 35 Km, aber nach 1...2...4..5...6... Kilometern gibt es wieder andere Zellen, die einfach besser sind, als die in Entrup.

Theoretisch ist es möglich, dass man zwischen Nieheim und Driburg in eben diese Zelle eingebucht ist, praktisch stehen aber dort mindestens 4 bessere zur Verfügung (s. UM 27, durch KriPo markierte Bereiche).

Hinzu kommt, dass,die Antennen in aller Regel gen Gelände geneigt werden, eben um interferenzen mit benachbarten Zellen, und da rede ich von 200 Km, zu vermeiden, heißt: die sollen gar nicht so weit strahlen, sondern „den Boden“ abdecken. Und auch das macht die Entrup-Zelle besonders, sie deckt zwar einen riesigen Bereich ab, aber keine 35 Kilometer... Die ist in den Dörfern südlich von Entrup schlicht zu schwach, weil die vertikale Keule nichtmal Nieheim selbst überlagert... Heißt: Südlich von Nieheim ist Schluss mit der Entrup-Zelle.

Schade finde ich, wenn Gäste sich nicht an der aktuellen Diskussion beteiligen, sondern einfach raushauen, was ihnen in den Sinn kommt und uU voll am Thema vorbeigeht, ohne Fragen zu stellen...
Gast

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast »

Tacitus hat geschrieben:Meine Hypothese lautet: Der Festhalteort / Wohnort der/des Täter(s) liegt außerhalb der Fläche, welche die Areale miteinander verbindet, außerhalb der Areale und außerhalb der Sicherheitszonen!

Natürlich ist Nieheim verbrannt, war dumm von ihm/ihnen, durfte keineswegs nochmal vorkommen. Nieheim ist klein, da kennt jeder jeden, da fällt man auf, gerade wenn man sich ungewöhnlich verhält und das womöglich noch zu ungewöhnlichen Zeiten. Deshalb auch scheidet Nieheim als Festhalteort für mich aus - dennoch dürfte es sich um EINEN Ankerpunkt der/des Täter(s) handeln.

Sollte es tatsächlich noch eine 2. Einbuchung aus diesem Raum gegeben haben, gehe ich von einem Versehen aus!

Nun, wo könnte denn am ehesten der Festhalteort / Täterwohnort zu lokalisieren sein? Wo ist der weiße Fleck, wo sind die weißen Flecken?

Ich finde deine Hypothese gut.Vielleicht liegst du ja richtig?

Wo könnte deiner Meinung nach der Festhalteort gewesen sein?

Kannst du einen Ort oder Region konkret benennen?
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