VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

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MeiliW
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von MeiliW »

sista-b hat geschrieben: Montag, 19. September 2022, 12:26:35 @ Gast

Deine Variante ist diejenige , die mir bisher am Besten gefällt und viele Umstände, wenn nicht gar alle, unter einen Hut bringt.

Fam. Reusch ging anfangs davon aus, dass RR in der Nähe festgehalten wird und bat die Bevölkerung in Schrebergärten, leerstehenden Häusern/Wohnungen, Kellern usw. nachzuschauen.

Eine Ungereimtheit bleibt:

Woher wusste F. , bereits an dem Vormittag, dass R. "verschleppt" wurde? Denn vermisst wurde sie erst ab nachmittags (nach Schulschluß). Demnach müsste er mitbekommen haben, dass R. entführt wurde oder er wurde bereits erpresst/informiert?
Das ist im Verhältnis aber ein kleines Puzzlestück, das nicht perfekt passt.
Einverstanden, bis auf, dass Florian schon am Vormittag wusste, Rebecca wäre verschwunden. Woher weißt Du das bzw. wo steht das?
Unklar ist auch, ob er es mitbekam oder überhaupt nichts davon wusste, ahnungslos war.
Er hat sich doch nicht geäußert.
Gast

Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast »

Das mit dem vormittäglichen „verschleppt“ ist auch mir neu.
Die Quelle dazu hätt ich auch gern.

Zwar würde dies auch in mein Szenario passen, doch bevor ich darauf eingehe, warte ich erstmal auf die User-Antwort samt Quelle.

Was den Punkt „Keller, Lauben, etc.“ angeht, sortiere ich den Grund hierfür eher in das übliche TV-Krimi-Erkenntnis ein.
Es wäre äußerst fatal, sollte sich der Grund für diese Äußerung auf „Erfahrung“ zeigen.
Dann müsste zwangsweise Fam. R mit sowas einen vorherigen Vorfall gehabt haben.
Und das hoffen wir jetzt mal nicht.
Andernfalls würde sich der mögliche Täterkreis erheblich vergrößern und diverse, derzeit unbekannte Personen in diesem Fall neu auftauchen.
Außerdem würde sich die Gesamtlage grundlegend ändern.
Aber - das ist, ohne jeglichen Anhalt oder Spur, nur reine Spekulation.

Mein Kenntnisstand basiert auf dem Punkt, das erst am späten Montagnachmittag und auch erst nach einem Kontakt zu einer Freundin von RR, der Verdacht des Verschwindens aufkam und, daraus resultierend, die Vermisstenmeldung erfolgte.
(Sorry für die Kurzfassung).

Ob bereits da seitens der Familie der Verdacht auf mögliche Straftat geäußert wurde, oder dieser durch die Beamten der Polizei als „übliche Arbeitshypothese“ vorschnell verwendet wurde, oder zu diesem Zeitpunkt noch niemand eine mögliche Tat ins Auge gefasst hat, ist öffentlich nicht bekannt.

Sachlich gehen Ermittler in den ersten 24h eines Verschwindens (RR wäre grob gerechnet um 18.00 des Montags grad mal 11-18h unbekannten Aufenthalts), von einem „normalen“ Abgang aus, sprich, die Person taucht ohne Vorfall binnen weniger Stunden wieder auf.

Ein anderes Gesicht bekommen diesen 24h jedoch, wenn niemand RR gg 18.00 des Sonntags oder später gesehen hätte.
Erstens würde dies heißen, das alle, danach folgenden Spuren, nicht zu RR gehören.
Somit fragt sich sofort, wer hat nicht nur ihr Handy benutzt, sondern auch, warum wurden, in solch Theorie, falsche Angaben von mindestens F und J gemacht.
Zweitens, warum haben dann, Theorie von oben vorausgesetzt, sich ihre Freundinnen erst so spät gemeldet?
Drittens, warum fiel bei den Nachrichten niemandem auf, das die Schreibweise sicherlich unterschiedlich wäre?
Aber … für einen Abgang schon am Sonntag gibt es keinen Beweis oder Spur.
Somit ist auch das nur Theorie.

Das die Polizei trotz unterschrittener 24h Dauer tätig wurde, liegt an dem Alter von RR.
Zeitpunkt des Verschwindens war sie 15, somit ist seitens der Polizei kein Warten mehr angesagt.
Ob noch weitere Punkte der Dringlichkeit seitens der Familie ins Feld geführt wurden, sprich eventuell bekannte Vorfälle aus der jüngeren Vergangenheit, ist öffentlich nicht bekannt.

Ebenso unbekannt ist, ob F zum Zeitpunkt der Vermisstenmeldung oder zum Zeitpunkt der nachmittäglichen Feststellung des Verschwindens wieder zurück im Hause war.
Ebenso unbekannt, ob jemand versucht hat, ihn nach 18.00 am Montag telefonisch zu erreichen, bzw. falls ja, ob diese Verbindung dann über die Ermittler überprüft und geortet wurde.
sista-b
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von sista-b »

MeiliW hat geschrieben: Montag, 19. September 2022, 17:37:34
Einverstanden, bis auf, dass Florian schon am Vormittag wusste, Rebecca wäre verschwunden. Woher weißt Du das bzw. wo steht das?
Unklar ist auch, ob er es mitbekam oder überhaupt nichts davon wusste, ahnungslos war.
Er hat sich doch nicht geäußert.
Weil Florian sich nicht geäußert hat , warum er am Tag des Verschwindens und der darauffolgenden Nacht gefahren ist bzw. wer das Auto nutzte, wenn nicht er es war. Diese Fahrten waren schwere Belastungspunkte für seine Festnahme , wenn ich mich recht entsinne.
Gast hat geschrieben: Dienstag, 20. September 2022, 08:58:37 Das mit dem vormittäglichen „verschleppt“ ist auch mir neu.
Die Quelle dazu hätt ich auch gern.
Das wäre meine Theorie, wenn RR verschwand um Florian zu erpressen oder / und ihm einen Denkzettel zu verpassen.
Daher auch die Fahrt an dem Vormittag (die Kesy-Sichtung). Das würde für mich ein rundes Bild ergeben.

Da dies nur eine Theorie ist und sich auf den vorangegangenen Post bezieht, habe ich keine Quelle. Und dies, erwähnte ich bereits, ist ein Puzzlestück, dass in die Theorie , dass RR aufgrund von Florians Verbindungen, verschwand, nicht ganz passt.
Denn wenn man bereits vormittags davon wusste, warum wartete man bis nachmittags , um RR's Verschwinden zu melden?
Und anders: Wenn RR's Verschwinden tatsächlich! im Zusammenhang mit Florian steht, (und Florian hierbei einen Denkzettel verpasst bekommen soll, o.ä.), dann steht die Fahrt am Vormittag für mich damit in Verbindung. Das wäre für mich das runde Bild.

VG
sista
Gast

Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast »

sista-b hat geschrieben: Dienstag, 20. September 2022, 09:35:56 Das wäre meine Theorie, wenn RR verschwand um Florian zu erpressen oder / und ihm einen Denkzettel zu verpassen.
Hier ergäbe sich grundlegend zuerst einmal die Frage, wozu?

Was wäre das Motiv, F zu „erpressen“ oder ein „Denkzettel“?
Vor allem, was möge da so funktionell sein, das RR, obigen angenommen, ihr nicht selbst sofort um die Ohren flöge?

Teil 1 - Erpressung ?
Unabhängig davon, das es in diese Richtung absolut Null Ansätze gibt, fallen mir nicht wirklich Szenarien ein, aus denen RR problemfrei heraus käme.
Und das wäre auch RR klar.

Teil 2 - Denkzettel ?
Für was?
Das sie evtl. zu früh zu Bett musste?
Oder gar morgens zur Schule?
Sorry, aber dafür fehlt mir jeglicher Anhalt.

Und bei beidem würden die anderen, bekannten Fakten nicht zusammen passen.
Daher kann maximal Erpressung zutreffen, jedoch nicht mit RR als Auslöser, sondern höchstens als Druckmittel.

Da aber für das obige keinerlei Spuren, Beweise, Einlassungen von irgendeiner Seite oder Vorfälle aus der Vergangenheit bekannt sind, halte ich solch Theorie für unzutreffend.
MeiliW
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von MeiliW »

sista-b hat geschrieben: Dienstag, 20. September 2022, 09:35:56 Weil Florian sich nicht geäußert hat , warum er am Tag des Verschwindens und der darauffolgenden Nacht gefahren ist bzw. wer das Auto nutzte, wenn nicht er es war. Diese Fahrten waren schwere Belastungspunkte für seine Festnahme , wenn ich mich recht entsinne.



Das wäre meine Theorie, wenn RR verschwand um Florian zu erpressen oder / und ihm einen Denkzettel zu verpassen.
Daher auch die Fahrt an dem Vormittag (die Kesy-Sichtung). Das würde für mich ein rundes Bild ergeben.

Da dies nur eine Theorie ist und sich auf den vorangegangenen Post bezieht, habe ich keine Quelle. Und dies, erwähnte ich bereits, ist ein Puzzlestück, dass in die Theorie , dass RR aufgrund von Florians Verbindungen, verschwand, nicht ganz passt.
Denn wenn man bereits vormittags davon wusste, warum wartete man bis nachmittags , um RR's Verschwinden zu melden?
Und anders: Wenn RR's Verschwinden tatsächlich! im Zusammenhang mit Florian steht, (und Florian hierbei einen Denkzettel verpasst bekommen soll, o.ä.), dann steht die Fahrt am Vormittag für mich damit in Verbindung. Das wäre für mich das runde Bild.

VG
sista
Okay, danke für Deine ehrliche Antwort, macht nicht jeder. Also ist das nur Deine Theorie bzw. persönliche Vermutung, was Du schreibst. Es gibt also dazu keine Quelle in den Medien (Ermittlungen der Polizei sowieso nicht). Ich hätte mich doch sehr gewundert.

Und zu Deiner These, klar die könnte auch u.U. stimmen; ist aber nur vermutet von Dir.
Denn wenn Florian nicht der Täter sein sollte, kann er ja vormittags gar nicht gewusst haben, dass Rebecca verschwunden ist. Die Vermissten-Meldung von Rebecca durch die Eltern erfolgte ja erst abends u.a. nach einigen Telefonaten.

Möchte noch anmerken, dass ich eine andere Theorie favorisiere, die hier bereits zuvor in etwa beschrieben wurde, in der viel Daten/Fakten stimmig sind. Und noch eine Weitere, die sogar direkt mit Rebecca zusammenhängen; ist aber ohne gesicherte Belege und daher spekulativ.
Anmerken will ich noch, dass die These der Ermittler nach mehr als 3 1/2 Jahre schon nicht stimmen kann. - Beweise, gar Prozess Fehlanzeige.
Gast

Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast »

Baustein 3

Widersprüche beim Einsatz von Mantrailern / Leichenspürhunden.

Der erste Einsatz erfolgte, um zu prüfen, ob und welchen Weg RR - zu Fuß - vom Maurerweg genommen hat/hätte.
Hierzu wurden die möglichen Fußwege/Straßen abgelaufen, die erreichbar waren.
Dummerweise und logisch lokal, waren diese natürlich gelegentlich von RR in der Vergangenheit schon benutzt worden.
Somit hätte hier höchstens eine, weiter entfernte, aber aktuelle Spur, helfen können.
Im Falle von Benutzung von Transportmitteln (Bus, Auto, Mofa, Motorrad, etc.) entfällt das natürlich.

Ein Einsatz an der Autobahn war, aus meiner Sicht, eher Wunschdenken, zumindest was Spuren auf oder direkt an der Fahrbahn betrifft.
Sofern RR nicht zu Fuß direkt an der Leitplanke entlang gelaufen wäre, ist die wetterbedingte und chemische (Teer, Fahrzeugbedingt, Treib- und Schmierstoffverlust, weitere Materialverluste) Beeinflussung der Umgebung, kombiniert mit Verwirbelung durch Fahrzeuge und Wind, derart hoch, das Spürhunde damit völlig überfordert sind.
Zumal auf der meistbefahrenen Hauptverkehrsachse West/Ost Europas.

Abseits, sprich an Ein-/Ausfahrten, Parkplätzen, wäre das, dank beruhigten Bereichen eher nachvollziehbar.

Was jedoch auffiel, das stark Richtung Süden der Autobahn gesucht wurde, der Nordbereich sozusagen nur wenige Meter abgegangen und danach eingestellt wurde.
Für die Möglichkeit des Fahrzeugtransports, sehr ungewöhnlich.
(Warum sich hier ein weiter Widerspruch ergibt, möchte ich im Baustein 4 abhandeln)

Das sich im späteren Verlauf lediglich herausstellte, das die Mantrailer nur „anschlugen“ ( Zeichen für das Auffinden EINER Spur, jedoch kein sicheres Zeichen für DIE Spur), und kurz darauf besagte, verfolgte Spur verloren, zeigte, das die Hunde keineswegs eine Duftspur von RR fanden.

Selbst der Einsatz von Leichenspürhunden (Bitte von Lebendsuchhunden unterscheiden), brachte keinen Erfolg.
Von ein paar, längst verblichenen, Ratten und Vögeln mal abgesehen.
Sowohl an Land als auch über Wasser.

Was allerdings das größte Fragezeichen aufwarf (und evtl wesentlich mehr zur Aufklärung hätte beitragen können), ist, das kein Mantrailer/Leichensuchhund - IM - Haus von F bzw. in der direkten Umgebung, eingesetzt wurde.
Ersterer mag wenig beitragen, zweiterer schon.
Der Verzicht hierauf ist nur dadurch zu erklären, das hier Erkenntnisse vorlagen, die das Haus als nicht relevant einstuften.

Das trotzdem seitens der Sta die Aussage getroffen wurde, von einem Tatort zu sprechen, klingt zuerst sinnlos.
Jedoch gibt es triftige Gründe.
Zunächst wollte man zu dem Zeitpunkt keine Internas weitergeben.
Weiterhin ist es Teil der Ermittlungen, mit gezielten Falschinformationen, die lediglich intern bekannt sind, öffentlich Reaktionen hervorzurufen.
Trotzdem hat man stets die Formulierung genutzt, das man von Umständen „ausginge“.
Hier hält man sich die Hintertür offen, das sich durchaus andere Entwicklungen ergeben können.

Abschließend hätte der Einsatz von Hunden sicher erfolgreich sein können, wenn er denn an der, oder den, passenden Stellen erfolgt wäre.
Da aber der Einsatz über 10 Tage später erst erfolgte, war der Erfolgt gleich Null.

Wer übrigens immer noch an die Superkräfte von Superhunden glaubt, möge sich einmal folgendes vorstellen:
Mitten auf einer mehrspurigen Autobahn verteilt man, bei völliger Windstille, auf die Fläche von 1x1cm etwa 1g Mehl.
Dann lässt man 7 Tage lang den üblichen Verkehr über die Autobahn fahren, zusätzlich das übliche Wetter eines Februar (inklusive Regen, Frost, Wind, etc.).
Auf welche Fläche mag sich:
a) der Mehl verteilt haben?
b) wieviel dieses Gramms mag noch chemisch nachweisbar sein n?
c) in welche Richtung mag der „Hauptteil“ des Mehls geflogen sein?
Viel Spaß beim nachrechnen. ;)

to be continued Baustein 4
Zappenduster

Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Zappenduster »

Gast hat geschrieben: Dienstag, 20. September 2022, 22:39:02 Was allerdings das größte Fragezeichen aufwarf (und evtl wesentlich mehr zur Aufklärung hätte beitragen können), ist, das kein Mantrailer/Leichensuchhund - IM - Haus von F bzw. in der direkten Umgebung, eingesetzt wurde.
Ersterer mag wenig beitragen, zweiterer schon.
Der Verzicht hierauf ist nur dadurch zu erklären, das hier Erkenntnisse vorlagen, die das Haus als nicht relevant einstuften.
Woher hast du die Information, das im Haus und Auto kein Leichensuchhund eingesetzt wurde?
Gast

Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast »

Zappenduster hat geschrieben: Mittwoch, 21. September 2022, 01:47:27 Woher hast du die Information, das im Haus und Auto kein Leichensuchhund eingesetzt wurde?
Natürlich wurden im Haus und am Auto Leichenspürhunde eingesetzt. Diese haben nicht angeschlagen bzw. hat der Kontrollhund nicht angeschlagen, so daß das Ergebnis nicht eindeutig und verwertbar war. Der User erzählt hier U.....
Gast

Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast »

Gast hat geschrieben: Mittwoch, 21. September 2022, 08:53:26 Natürlich wurden im Haus und am Auto Leichenspürhunde eingesetzt. Diese haben nicht angeschlagen bzw. hat der Kontrollhund nicht angeschlagen, so daß das Ergebnis nicht eindeutig und verwertbar war. Der User erzählt hier U.....
Nun, das sowohl im Haus (Frage, welches oder welche), ebenso Auto (auch hier, welches oder welche) Lebend- bzw. Leichenspürhunde eingesetzt wurden, dafür hätte ich dann doch gern eine verifizierte Quelle.

Simpel zu behaupten, das wäre so, ist wohl eher Unsinn.
Es sei denn, man verfügt über, nicht der Öffentlichkeit zugängliches, Wissen.
sista-b
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von sista-b »

Gast hat geschrieben: Dienstag, 20. September 2022, 21:47:10 Hier ergäbe sich grundlegend zuerst einmal die Frage, wozu?

Was wäre das Motiv, F zu „erpressen“ oder ein „Denkzettel“?
Vor allem, was möge da so funktionell sein, das RR, obigen angenommen, ihr nicht selbst sofort um die Ohren flöge?

Teil 1 - Erpressung ?
Unabhängig davon, das es in diese Richtung absolut Null Ansätze gibt, fallen mir nicht wirklich Szenarien ein, aus denen RR problemfrei heraus käme.
Und das wäre auch RR klar.

Teil 2 - Denkzettel ?
Für was?
Das sie evtl. zu früh zu Bett musste?
Oder gar morgens zur Schule?
Sorry, aber dafür fehlt mir jeglicher Anhalt.

Und bei beidem würden die anderen, bekannten Fakten nicht zusammen passen.
Daher kann maximal Erpressung zutreffen, jedoch nicht mit RR als Auslöser, sondern höchstens als Druckmittel.

Da aber für das obige keinerlei Spuren, Beweise, Einlassungen von irgendeiner Seite oder Vorfälle aus der Vergangenheit bekannt sind, halte ich solch Theorie für unzutreffend.
Gast hat geschrieben: Dienstag, 20. September 2022, 21:47:10 Hier ergäbe sich grundlegend zuerst einmal die Frage, wozu?

Was wäre das Motiv, F zu „erpressen“ oder ein „Denkzettel“?
Vor allem, was möge da so funktionell sein, das RR, obigen angenommen, ihr nicht selbst sofort um die Ohren flöge?

Teil 1 - Erpressung ?
Unabhängig davon, das es in diese Richtung absolut Null Ansätze gibt, fallen mir nicht wirklich Szenarien ein, aus denen RR problemfrei heraus käme.
Und das wäre auch RR klar.

Teil 2 - Denkzettel ?
Für was?
Das sie evtl. zu früh zu Bett musste?
Oder gar morgens zur Schule?
Sorry, aber dafür fehlt mir jeglicher Anhalt.

Und bei beidem würden die anderen, bekannten Fakten nicht zusammen passen.
Daher kann maximal Erpressung zutreffen, jedoch nicht mit RR als Auslöser, sondern höchstens als Druckmittel.

Da aber für das obige keinerlei Spuren, Beweise, Einlassungen von irgendeiner Seite oder Vorfälle aus der Vergangenheit bekannt sind, halte ich solch Theorie für unzutreffend.
Lieber Gast,

du hast mich, glaube ich, missverstanden. Ich ging, aufgrund des Vorgänger- Posts Baustein 2 davon aus, dass RR entführt/verschleppt wurde . Und die vermeintlichen Entführer Florian erpressen, ihm einen Denkzettel verpassen oder ähnliches wollten. Bitte bedenke, dass dies nicht mehr als eine Theorie ist.
Und ich sage, wenn Florian mit der Entführung (ich nenn das jetzt mal so) von RR , erpresst, wachgerüttelt, was auch immer werden sollte, dann macht seine Fahrt am Montag Vormittag, zu der er immer noch schweigt, Sinn (vor allem sein Schweigen - beachte hierzu bitte den Text aus Baustein 2).
Denn wenn er erpresst wurde, dann sicher nicht vom netten Nachbarn sondern jemanden , der mit ihm eine Rechnung offen hatte (Schulden, alte Verbrechen, etc.). Dann würde es Sinn machen, dass er sofort (nach durchzechter Nacht, übermüdet, evtl. noch angetrunken) nach einer Lösung sucht, sprich den/die Entführer, Kontaktmann aufsucht. Denn so etwas löst man nicht über's Handy.
Dazu passt für mich eben nicht, dass RR erst nachmittags/am frühen Abend als vermisst gemeldet wurde.

Ich hoffe, die Ausführungen waren jetzt verständlich.

LG Sista
sista-b
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von sista-b »

Gast hat geschrieben: Mittwoch, 21. September 2022, 08:53:26 Natürlich wurden im Haus und am Auto Leichenspürhunde eingesetzt. Diese haben nicht angeschlagen bzw. hat der Kontrollhund nicht angeschlagen, so daß das Ergebnis nicht eindeutig und verwertbar war. Der User erzählt hier U.....
Das ist auch mein Kenntnisstand. Desweiteren gab es die Diskussion darüber, dass man Haare von RR im Kofferraum des Autos von JR fand.
Gast

Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast »

sista-b hat geschrieben: Mittwoch, 21. September 2022, 10:10:32 Desweiteren gab es die Diskussion darüber, dass man Haare von RR im Kofferraum des Autos von JR fand.
Die Diskussion gab es. Gefunden wurden KEINE Haare von RR im Twingo, laut Staatsanwaltschaft. (Eigentlich hätte man zwingend welche finden müssen, da RR am Wochenende zuvor, laut Familie, mit der Tochter von J, im Auto gespielt hatte. Gefunden wurden jedoch Faserspuren der verschwundenen Fliessdecke. Das hat die Familie damit erklären, daß es sich hierbei um eine Art Allzweckdecke gehandelt habe: Fürs Spielen draussen (und deshalb Mitnahme im Auto), fürs Wohnhimmer, für den Kinobesuch, fürs Schlafen auf dem Sofa und natürlich nicht zu vergessen: Als Hintergrund für ein eventuell an diesem Morgen geplantes Fotoshooting von RR für ihre koreanische LIeblingsboygroup. p.s. Irgendwann viel später machte der Staatsanwalt mal gegenüber den Medien eine Bemerkung, daß natürlich auch nicht gefundene Spuren, eine Spur / Indiz sein können (im Sinne von "gründlich gereinigt", wenn ich es richtig verstanden habe).
Gast

Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast »

sista-b hat geschrieben: Mittwoch, 21. September 2022, 10:10:32 Das ist auch mein Kenntnisstand. Desweiteren gab es die Diskussion darüber, dass man Haare von RR im Kofferraum des Autos von JR fand.
Für ein Fahrzeug, in dem RR, wie von der Familie als auch J, F in Einlassungen bestätigt, in der Vergangenheit gelegentlich mitfuhr, braucht man keine Spürhunde.

Da ohnehin Spuren durch jene Benutzungen vorhanden sind, auch kleinste, ist eher die KTU erforderlich.
Diese kann dank entsprechenden Mitteln sowohl Haare, Hautpartikel, als auch Flüssigkeiten feststellen.
Ebenso Verformungen, Brüche, sonstige Veränderungen am Innenraum, welche durch Transport, Sitz oder Lagerung verursacht werden und ggf. einen Verdacht erhärten oder entkräften können.

Interessant wird der Sachverhalt erst dadurch, das zuerst angegeben wurde, man hätte Haare von RR gefunden, dies später jedoch revidierte.
Umkehrschluss - man fand keine Haarspuren von RR.
Da allerdings andere Spuren gefunden wurden, ist das Fahrzeug nicht chemisch gereinigt worden (sonst wären eben jene anderen Spuren auch nicht vorhanden gewesen).
Somit ergibt sich, das RR zwar gelegentlich in diesem Fahrzeug mitgefahren sein kann, dies dann aber schon länger zurückliegen muss.

Weiterhin hieß es damals, man hätte auch Faserspuren der bekannten Decke gefunden, welche gelegentlich von F/J für ihr Kind mitgenommen sein soll.
(Oder die nette Geschichte mit dem Spielen im Kofferraum eines Kleinfahrzeugs)

Sollte sie als Leiche transportiert worden sein, dies in einem völlig Luft- und Flüssigkeitssicheren Behältnis erfolgen, das nicht nur bruchsicher, sondern auch verformungssicher sein müsste und zusätzlich so den Massen des Fahrzeugs entsprechen, das zu keiner Zeit (Ein- oder Ausladen, während der Fahrt durch Bewegung) Schäden an der Umgebung oder dem Behältnis entstehen können.
Andernfalls wären Spuren entstanden, die den Ermittlern weitere Anhalte gegeben hätten.
Das dies nicht der Fall war, bewies die recht schnelle Abwicklung der Untersuchung und Rückgabe der KTU.

Außerdem wurde das Fahrzeug nicht nur auf menschliche Spuren untersucht, sondern auch auf Umgebungsspuren.
Sprich Stoffe wie Teer, Boden, chemische Partikel, etc., um dadurch Rückschlüsse auf mögliche Fahrt- oder Aufenthaltsorte zu gewinnen.
(Üblicher Vorgang einer Fahrzeuguntersuchung).
Die gewonnenen Daten ließen damals keinen Schluss auf den bekannten Waldbereich zu, weshalb z.B. die Zeugenaussagen der Reiter mit gewisser Vorsicht betrachtet wurden.
Bekanntermaßen untersuchte man im Suchgebiet ebenso Reifenspuren, von denen jedoch keine zum untersuchten Fz. passte.

Bedenkt man jetzt, berücksichtigend der oben genannten und bekannten Fakten, das allein dazu die Spurenlage extrem dünn ist, welche Spuren hätten dann wohl noch Geräte wie Spaten, Schaufel usw. hinterlassen, die ein Täter - zusätzlich - in solch Kleinfahrzeug hätte mitnehmen müssen?!
Um ein mögliches Opfer mitten im Februar, in hartem, wurzelreichen Waldboden zu verbuddeln.
Nicht zu vergessen, diese, wenn auch nur kurz, wieder aus dem Wald abzutransportieren.

Das eine Wasserbestattung im Februar recht sinnlos ist (Kälte konserviert, anderer physikalischer Auftrieb, schlechte Erreichbarkeit möglicher Stellen), Auffälligkeit von Bootsbenutzung außerhalb jeglicher Saison, etc., erklärt sich normalerweise von allein.
Außerdem wäre solche nur in Gewässern sinnvoll, die entweder über hohe chemische Belastung oder entsprechend hohen Tierreichtum verfügen, welche eine Zersetzung begünstigen.
Das, genau aus diesen Gründen, die nördlich der Autobahn gelegenen Moorgebiete nicht vollständig abgesucht wurden, ist auch einer der Widersprüche.
GastL40

Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von GastL40 »

Gast hat geschrieben: Freitag, 16. September 2022, 19:42:05 Es gibt ja auch in näherer Umgebung ein paar Moorlandschaften. Wenn man auf Nummer Sicher gehen will, wählt man die. Dann würden die sterblichen Überreste von Rebecca nie mehr gefunden.
@Gast
Die Auswahl des Ablageortes könnte neben einem schnellen sicherem Verbringen, auch einen moralischen Hintergrund gehabt haben.
Es soll ja zwischen den beiden ein (sehr) gutes Verhältnis bestanden haben.

Für ein Gewässer als Ablageort spricht die damalige Suche im Wolziger See und Herzberger See. Diese liegen beide jedoch nicht auf der Route von der Kesyerfassung der A12 (10.47 Uhr) - Abfahrt Storkow - L23 - Bergehof - L40 bis zur Sichtung der Reiter im Wald von Kummersdorf vormittags/Mittag. Der Twingo soll dort im Wald "Alter Postweg/Görsdorfer" gestanden haben. Von der Kesyerfassung bis dorthin fährt man ohne Zwischenhalt ca.15 Minuten.

Da der TV - "nichts schleppend"- in Richtung Bungalowsiedlung gesehen wurde, könnte die Verbringung daher vorher an einem angrenzenden Gewässer (spekulativ) der oben genannten Route geschehen sein.
margarita
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von margarita »

Beim gefundenen Haar ging es immer um den Kofferraum.
Ob der ganze Twingo frei von Rs Haaren war, darüber ist nichts bekannt. Wesentlich ist der Fund im Kofferraum. Rs Haare in einer überschaubaren Anzahl im Fahrgastraum wären „berechtigte Spuren“.
Gast

Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast »

margarita hat geschrieben: Mittwoch, 21. September 2022, 13:42:10 Beim gefundenen Haar ging es immer um den Kofferraum.
Ob der ganze Twingo frei von Rs Haaren war, darüber ist nichts bekannt. Wesentlich ist der Fund im Kofferraum. Rs Haare in einer überschaubaren Anzahl im Fahrgastraum wären „berechtigte Spuren“.
Hast Du Dir diesen Fahrzeugtyp einmal näher angeschaut (Twingo)? Der Fahrgastraum geht sozusagen in den Kofferraum über. Im anderen Forum hat einer versucht einen Menschen ähnlicher Grösse und Gewicht, wie Rebecca, in den "Kofferraum" zu legen. Das ging nur, wenn die hinteren Rücksitzlehnen umgelegt wurden. Ich bezweifle somit Deine Differenzierung hier. Da gab es nämlich auch ein wenig Sprachverwirrung zwischen der Polizei und der Familie was die Aussagen zu Haaren im Auto und im Kofferraum anging.
Gast Willi

Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast Willi »

Kurz ein Link für interessierte:

https://www.rtl.de/cms/vermisste-rebecc ... 07782.html

Grüße
Willi
margarita
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von margarita »

@Gast: ja, kenne ich, wenn ichs richtig in Erinnerung habe, hat der Twingo keine Hutablage?

Im „Normalbetrieb“ - wenn kein Sitzeumlegen nötig war - kann man schon von Fahrgastraum und Kofferraum sprechen. Es wird ja nicht der komplette Twingo zum Kofferraum, nur weil man die Sitze umlegen kann oder könnte😎

Es wurde definitiv vom Kofferraum gesprochen.
Und das zweite, das man wörtlich nehmen sollte: R soll mit der Nichte im Auto gespielt haben. Darüber wird auch gern geschrieben, sie hätte im Kofferraum gespielt. Ebenso liest man öfter von der Picknickdecke. Dabei soll die Decke einfach auf Ausflügen dabei gewesen sein. In einem Forum wird einfach gern interpretiert, dabei war es ganz anders formuliert. Und so entsteht die eine oder andere
Aussage, die einfach nicht zutrifft. Das geht mir dabei einfach im Kopf herum, weil man es oft genug liest.
Gast

Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast »

margarita hat geschrieben: Mittwoch, 21. September 2022, 17:58:49 Und so entsteht die eine oder andere
Aussage, die einfach nicht zutrifft.
Dann stell doch diese von Dir angeführten Aussagen mal mit Originalzitat gegenüber, wenn Du die so gut kennst. Sind ja nicht so viele.
Gast

Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast »

GastL40 hat geschrieben: Mittwoch, 21. September 2022, 13:19:11 @Gast
Die Auswahl des Ablageortes könnte neben einem schnellen sicherem Verbringen, auch einen moralischen Hintergrund gehabt haben.
Es soll ja zwischen den beiden ein (sehr) gutes Verhältnis bestanden haben.

Für ein Gewässer als Ablageort spricht die damalige Suche im Wolziger See und Herzberger See. Diese liegen beide jedoch nicht auf der Route von der Kesyerfassung der A12 (10.47 Uhr) - Abfahrt Storkow - L23 - Bergehof - L40 bis zur Sichtung der Reiter im Wald von Kummersdorf vormittags/Mittag. Der Twingo soll dort im Wald "Alter Postweg/Görsdorfer" gestanden haben. Von der Kesyerfassung bis dorthin fährt man ohne Zwischenhalt ca.15 Minuten.

Da der TV - "nichts schleppend"- in Richtung Bungalowsiedlung gesehen wurde, könnte die Verbringung daher vorher an einem angrenzenden Gewässer (spekulativ) der oben genannten Route geschehen sein.
Thema Moral:
Wenn es eine Tat gab (Null Beweise hierfür bisher), dürfte ein Täter wohl primär erstmal sich mit der Verbringung vom Tatort befassen.
Ebenso damit, möglichst schnell und viel Raum zwischen Tatort und der Leiche zu gewinnen.
Hier spielt Moral wohl kaum eine Rolle.
Man mag sowas höchstens direkt bei der Bestattung zugestehen, indem man vllt. der Leiche persönliche Gegenstände mitgibt o.ä.
Da ist man dann aber schon am Verbringungsort.

Thema See:
Die Sachlage ist umgedreht.
Man hat aufgrund dürftiger Spurenlage auf die Seenlandschaft als einfache Verbringung geschlossen.
Da damals aber noch viele Erkenntnisse der KTU fehlten, war hier eher eine Arbeitshypothese Vater des Gedanken.
Entsprechend wechselnd waren die Suchgebiete, welche letztlich auch keine Spuren brachten.
Warum man trotzdem die logischen Bereiche in BAB-Nähe (Moore, Krematorien, Müllsammelstellen, etc.) von den Suchen ausnahm, dazu gab es leider keine Stellungnahme der Sta.

Die einzige Erklärung, warum hauptsächlich südlich der BAB gesucht wurde, wäre m.E., das sich Digitaldaten aus dem Handy von F (oder anderen Personen) in dortigen Funkmasten bzw. Einloggdaten ergaben.
Leider gibt es auch hierzu keine definitive Stellungnahme der Sta.
Ergo wäre das obige - möglich -, aber bitte auch das nur eine Vermutung.

Thema: TV nichts schleppend
Wer dort gesehen wurde, ist bis heute unbekannt.
Die Beschreibung, die aus Zeugenaussagen stammte, war nur halb einzuordnen.
Da kein Zeuge das Gesicht beschrieben hat, sondern lediglich eine Statur und ungefähre Kleidung, die zusätzlich von Strauch- und Waldwerk teilverdeckt gewesen sein soll und das Ganze noch über größere Entfernung, ergibt logischerweise eine recht ungenaue Person.

Von solch Beschreibung deswegen xplizit auf eine Person zu schließen, ist extrem gewagt.
Zumal vorher zum Fall bereits Medienberichte existierten und man bestimmte Details daraus entnehmen konnte.
Zeugenaussagen, besonders von mehreren Personen über den gleichen Sachverhalt, tendieren üblicherweise zu etwa 30% sich zu unterscheiden.
Das liegt simpel an den verschiedenen Auffassungsgaben der Menschen.
Wenn aber diese Aussagen sich zu einem hohen Prozentsatz decken, muss man meist von Absprachen ausgehen.
Und die führen selten zur Wahrheit.
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