VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Gast

Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast »

margarita hat geschrieben: Sonntag, 11. Juli 2021, 19:16:49 Sooo wörtlich würde ich das nicht lesen. Es kann auch daher kommen, dass sie ihm vertrauen. Solche Aussagen kamen ja schon sehr früh im Fall.

Immerhin haben sie ihn in die Familie aufgenommen wie einen Sohn. Ich vermute hier noch weitreichender, einfach vom Gefühl her: wie den Sohn, den sie nie hatten. Für seine „Kinder“ würde man schon mal sowas sagen.

Ich wäre sehr neugierig, was die Familie zu manchen Themen sagen würde, die im Podcast zur Sprache kamen? Dort klang ja die Schilderung der Reiterinnen doch ganz glaubwürdig. Was denken sie darüber? Oder darüber, dass es so dargestellt wurde, dass F bis 2014 Kontakt zu dieser Sonja pflegte?

Alle Theorien von einem früheren Verschwinden haben so ihre Knackpunkte. Entweder die Zeitleiste des TV, die besagt, dass für ihn bis zu einem bestimmten Zeitpunkt der Morgen „normal“ verlief. Oder es sind andere Dinge: ausser besagtem Snap am Montag müsste evt. noch weitaus mehr gefaked worden sein. Nur bei der WA der Mutter wurde interessanterweise drauf verzichtet - warum?

Zur Zeit der letzten Aktivitäten von Rs Handy war anscheinend nur der TV im Haus. Wenn zb der Snap von ausserhalb gefaked worden sein sollte, F wusste zu dieser Zeit nichts von allem und sah seelenruhig Pornos: wer hat im Maurerweg Rs Handy bedient? Und wer hat es dann entfernt? Ohne dass F was mitgekriegt haben sollte und er sich dann aufmachte Richtung Wald?

Ich verstehe auch nicht so ganz, warum man Rs Verschwinden unbedingt auf den Schulweg datieren wollen würde? Nachts durch die Terrassentür raus, und die Möglichkeiten wären dieselben. Mit dem Vorteil, dass es nicht so seltsam erscheinen würde, dass es anscheinend KEINE Zeugen geben soll, die eine vollgepackte R am helllichten Tag auf dem Schulweg gesehen haben.
Ganz genau da bin ich bei dir. Die Hand für jemanden ins Feuer legen ist schnell gesagt wenn man diesen Menschen gern hat und ihm vertraut. Man
Glaubt einen menschen sehr gut zu kennen, aber man kann immer nur vor die Stirn schauen. Und wie du schreibst könnte rebecca ja schon nachts verschwunden sein. Dann bleibt aber die frage wer hat ihr Handy verschwinden lassen und warum? Alles irgendwie mehr als mysteriös.
margarita
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von margarita »

Und das soll die Empfängerin erraten, dass es das heissen könnte? Dann denkt sie sich ebenso sowas aus, schickt es als Antwort an R, und diese errät es wiederum auf Anhieb? Auf solche Weise werden sie doch auch nicht gechattet haben, oder?
Rimini
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Rimini »

@ margarita

wenn du die vielen j und f als Jessica und Florian interpretiert, dann bleibt udh, bg und kb mit zwei unbekannten Buchstaben.

bg und kb sind bekannte Kürzel.
udh habe ich selber als "und das heißt" übersetzt
bleiben noch zwei Buchstaben übrig.

diese vielen jf könnte auch heißen, dass sich alles um Florian und Jessica dreht, mit dahinter wtf, was bedeutet, Rebecca kennt sich nicht mehr aus.

Ganz so unklar dürfte das unter zwei Freundinnen, die immer so kommunizieren, nicht sein.

Oder es ist wirklich nur ein seltsamer Buchstabensalat, dafür sind es mir aber zu viele j und f.
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Gast A
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast A »

So etwas kenne ich aus der 4. - 5. Klasse mit versetzten Buchstaben Geheimcodes zu machen. ;)
Dennyo
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Dennyo »

Bin mir ziemlich sicher dass "Jfjfjudhjfjfkbg" ein Lachen oder ein Zeichen der Empörung ist.
Dazu passt auch das wtf.

Handy mit beiden Händen halten und mit beiden Daumen 1-2 Sekunden drauf rum hämmern.
Es sind auch keine Buchstaben dabei die sich weiter außen auf der Tastatur befinden. Sind alle mittig.

Hab ich schon ziemlich oft selbst gemacht und ist ziemlich geläufig wenn etwas besonders witzig ist, grad von jüngeren genutzt.

Ist absolut keine geheime Botschaft würd ich sagen :D

Ich demonstrier einmal:
Jfjdjhfhdhdj
Tp77
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Tp77 »

Vorhin als ich das mit dem kbg geschrieben habe, kam mir noch der Gedanke das dieses Jfjfjudhjfjfkbg doch sehr gut eine Antort auf die

Frage sein könnte: Wie war dein Wochenende ?

Jessica Florian Jessica Florian Jessica und dann heute Jessica Florian Jessica Florian kein Bock gerade. Wtf (könnte man sinngemäß als "Was für ein Mist" interpretieren).

Das udh grenzt den vorderen vom hinteren Teil ab. Wenn man also sinnlos tippelt wäre es nur eine Abfolge von 2 oder ganz vielen verschiedenen Buchstaben und dann ausgerechnet die 2 Anfangsbuchstaben von den Personen mit denen Sie das We verbracht hat.

Wenn dem so wäre würde es etwas über den Zustand von Rebecca über das We wiedergeben. Aber letztendlich nur eine Hypothese.
margarita
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von margarita »

… die Empfängerin schrieb damals, sie hätten über eine Freundin gelästert. Der Buchstabensalat hatte also weder mit F noch mit J zu tun. Und es ging auch nicht ums Wochenende.

Ist also kein Geheimcode. Meiner Meinung nach wäre das auch eine eigene Wissenschaft, wenn der Empfänger das erst mal übersetzen müsste und dann beide dasselbe meinen sollten.
margarita
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von margarita »

Zum Thema Ehering finde ich nicht alles, was ich gerne lesen würde.

Vielleicht kann sich jemand (wandelndes Lexikon Schildkröte z.B. ;) ) erinnern, wo dazu überall etwas veröffentlicht wurde. Ich kenne die Schilderung von Frau R in einem Artikel. Irgendwo war aber mal die Rede davon (oder es wurde darüber geschrieben?), dass J diesbezüglich einen Brief geschrieben hätte. Weiß jemand, wo das Thema zur Sprache kam?
Zaphod

Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Zaphod »

Aus dem besagten Welt-Artikel. Eine Woche nach Rebeccas Verschwinden:

„Dass der Mann ihrer Schwester etwas mit dem Verschwinden zu tun hat, schließt Rebeccas Familie aber aus. Er sei von den Mordermittlern zweimal ergebnislos „ordentlich durch die Mangel genommen worden“, heißt es.“

Wow: Schaut mal. Schon eine Woche nach dem Verschwinden - und zwei Verhören, bei denen der TV ordentlich “durch“ die Mangel genommen wurde - wusste die Familie, dass er es nicht gewesen sein kann. Genau wie 2 Jahre später. Na? Klingelt es jetzt?

Jetzt müssen @Schildkröte und @margarita (und einige Andere + “Gäste“) natürlich schreiben, dass das völlig normal sei und dem psychischen Druck geschuldet sei. Und wenn die Familie eine Täterschaft vom TV in Betracht ziehen würde, RR wahrscheinlich tot sei (eine Woche nachdem RR verschwunden ist!). usw. usw. usw. ;)
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Gast A
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast A »

Tja, warum schliesst man aus, dass er es war?
Weil er es nicht gewesen sein kann, weil.....
Zaphod

Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Zaphod »

Gast A hat geschrieben: Montag, 12. Juli 2021, 08:58:58 Tja, warum schliesst man aus, dass er es war?
Weil er es nicht gewesen sein kann, weil.....
Exactly.
Zaphod

Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Zaphod »

Schildkröte hat geschrieben: Sonntag, 11. Juli 2021, 18:11:39 Vivien ist sicher: „Mein Schwager ist ein herzensguter Mensch, er leidet mit uns und sieht wie meine Schwester und ich leide. Ich würde für ihn die Hand ins Feuer legen.“
https://prevalent-digest.de/rebecca-ver ... -jaehrige/

Auch die Schwester V würde für ihn die Hand ins Feuer legen.
Vielleicht ist es in der Familie auch nur ein gängiges Sprichwort ?
@margarita
@Schildkröte
@Gast

Selbstverständlich ist dieser Spruch nur sinnbildlich gemeint und ein Sprichwort. (Wobei im Mittelalter war es bitterer Ernst bei Urteilen).

Dass V das auch - wie der Vater - öffentlich gesagt hat, war mir noch nicht bekannt (Danke an “Archiv“ @Schildkröte).

Es bestärkt mich allerdings nur noch mehr in meiner Überzeugung, dass hier evtl. familienintern eine Art Parole zur uneingeschränkten Verteidigung des TV ausgegeben wurde.
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Schildkröte
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Schildkröte »

margarita hat geschrieben: Montag, 12. Juli 2021, 08:33:12 Zum Thema Ehering finde ich nicht alles, was ich gerne lesen würde.

Vielleicht kann sich jemand (wandelndes Lexikon Schildkröte z.B. ;) ) erinnern, wo dazu überall etwas veröffentlicht wurde. Ich kenne die Schilderung von Frau R in einem Artikel. Irgendwo war aber mal die Rede davon (oder es wurde darüber geschrieben?), dass J diesbezüglich einen Brief geschrieben hätte. Weiß jemand, wo das Thema zur Sprache kam?
Eheringinfo

Seit dem 04.12.2020 wurde ( angestossen durch den Podcast? ) über die Eheringthese der EB berichtet:

.....will RTL nun erfahren haben, wieso Florian R. zweimal in Richtung Polen fuhr: Er soll seinen Ehering gesucht haben.

Der Sender bezieht sich bei dieser These auf Ermittlerkreise. Demnach vermuten die Behörden, dass Florian R. den Ring nach einer möglichen Beseitigung der Leiche vermisst habe und erneut losgefahren sei, um ihn zu suchen.......
https://www.berliner-kurier.de/kriminal ... -li.123894

Darauf folgt dann die zeitnahe Reaktion der B.R. :

..."Brigitte Reusch weist das entschieden zurück. Der Ring sei erst später, nämlich kurz nach der Festnahme von Florian R. verschwunden. "Der Ehering war bei der Verhaftung noch in der Jacke von meinem Schwiegersohn. Dieser wurde dann nicht mehr bei der Polizei aufgefunden. Meine Tochter hat da noch hinterhergeschrieben. Er war nicht mehr zu finden", sagt sie RTL. "Aber wir haben ihn hier noch gesehen, weil die Ermittler ihn festgenommen haben und die Jacke blieb hier hängen. Später haben die Ermittler die Jacke abgeholt und in der Zwischenzeit haben wir geguckt, was er in der Jacke hat. Und da war dieser Ring. Nicht untypisch, wenn er arbeiten ist, macht er den Ring ab.".....
https://www.rtl.de/cms/vermisst-aber-ni ... 04514.html
margarita
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von margarita »

Ich habe mir in diesem Fall angewöhnt, nicht nur einen einzigen Satz wo herauszuziehen. Für MICH hat es die Familie ausreichend begründet, warum sie dieser Meinung sind (bzw. evt. sogar waren?).

Es finge auch schon mit der Vorstellung an:
Ein sehr enger Familienangehöriger, mit dem man nie negative Erfahrungen - sondern eher gegenteilige - machte, wird einer bösen Tat beschuldigt.
Man traut es ihm nicht zu aufgrund der Erfahrungen und Beobachtungen in den letzten Jahren.
Der Angehörige wird zwei Mal von den EB anständig "in die Mangel genommen", was auch nichts vom Gegenteil Überzeugendes liefern konnte.
Was sagt man in dem Fall, wenn man nur Gutes erlebt hat?
"Er wars nicht."
"Ich weiß nicht, ich weiß nicht ..."

Würde man wirklich mit wehenden Fahnen zum Gegenteil überlaufen, dies ins nächste Mikro bestätigen, welches einem vor die Nase gehalten wird? Ohne, dass den Ermittlern beim 2-maligen "in die Mangel nehmen" etwas Großartiges erreicht hätten? Was ist alles kaputt, wenn es sich nur als "Irrtum" herausstellen sollte? Wenn man sofort - bei erster Gelegenheit - öffentlich etwas Gegenteiliges gesagt hätte, oder sich eine Unsicherheit hätte anmerken lassen?

Ich habe dazu tatsächlich immer den Wortlaut im Ohr: "Ausgeschlossen. Das passt nicht zu ihm. Die haben sich so gut verstanden". Aber auch mal an eine Aussage ,die fiel (nicht O-Ton): "solange es nicht zu 100% bewiesen ist ..." (eine solche Aussage hat für mich auch viel Bedeutung!). Und dass man ihre Reaktion "Familie"nennt.

Ich habe AUF DIE SCHNELLE ein paar Links herausgesucht, was denn so gesagt wurde.
Es war ja schließlich ein bißchen mehr als "wir wissen, dass er es nicht war". ;)


https://www.merkur.de/welt/rebecca-reus ... 28902.html
6. März(?)
12.17 Uhr: Im Interview mit RTL äußerte sich nun Bernd Reusch, der Vater des vermissten Mädchens. „Man versucht normal weiterzumachen, aber es ist schwer“, versucht der 55-Jährige seine Gefühle auszudrücken. Trotz aller durch die Staatsanwaltschaft erhobenen Vorwürfe nimmt der Familienvater seinen Schwiegersohn in Schutz: „Manch einer würde ihm an die Gurgel gehen, aber wir glauben es nicht. Er macht sowas nicht, es passt nicht. Das geht nicht.“
10. März:
Wie die Bild weiter berichtet, soll der Vater gegenüber dem Boulevardblatt gesagt haben: „Die Polizei wertet diese Aussage als Schutzbehauptung. Ich hatte ihm gesagt, er möge doch überlegen. Es ist doch viel schlimmer, als Mordverdächtiger im Gefängnis zu sitzen. Auch seine Anwältin soll ihm geraten haben, nichts zu sagen. Wir stehen weiter hinter ihm.“
12. März – Frau R
„Florian ist ein Familienmitglied. Ich kann doch jemanden wie ihn nicht einfach für schuldig halten, wenn es gar keine Beweise dafür gibt. Zwei Fotos reichen dafür nicht“, sagte Brigitte Reusch gegenüber focus.de.
13. März
https://www.stern.de/panorama/stern-cri ... 19902.html
Mutter von Rebecca Reusch: "Er macht alles für uns"
"Florian ist für meinen Mann und mich wie ein Sohn", wird die 52-Jährige vom "bunte.de" in einer Vorabmeldung zitiert. "Florian macht alles für uns. Er hängt extrem an meinem Mann, seinem Schwiegervater, und würde uns niemals Leid zufügen." Solange man nicht "hundertprozentig" wisse, dass er etwas mit dem Verschwinden von Rebecca zu tun habe, "gilt für uns die Uschuldsvermutung", so Brigitte Reusch im Gespräch mit "Bunte". "Das nennt man Familie."
https://www.news64.net/news/rebecca-reu ... gen/15328/
7. März
Nachdem sich der Verdacht gegen den Schwager des verschwundenen Mädchens in Berlin immer mehr erhärtet, appelliert Rebeccas Vater im Interview mit „n-tv“ an den Schwager, sein Schweigen zu brechen: „Florian, rede einfach. Klär das, damit die ganze Suche in die andere Richtung geht und zwar in die Richtige.“, sagt der Vater, der immer wieder betont, dass er den Ehemann seiner zweiten Tochter für unschuldig hält. „Die haben sich so gut verstanden beide. Die haben rumgeplödelt, rumgealbert,“ so der Vater gegenüber „n-tv“. Zuvor hatte er im RTL-Interview erklärt: „Das ist nicht seine Art, das passt nicht zu ihm.“
6. März
https://www.n-tv.de/panorama/Fuehrt-Spu ... 92214.html
Die Eltern und Schwestern von Rebecca halten ihn weiterhin für unschuldig. Rebeccas Vater sagte n-tv: "Wir glauben es nicht. Wir können es uns nicht vorstellen. Das passt nicht zu ihm." Die Haare im Kofferraum des Autos seien "garantiert vom Vortag". Da habe seine Tochter mit der Nichte im Auto gespielt.
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Schildkröte
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Schildkröte »

Zaphod hat geschrieben: Montag, 12. Juli 2021, 08:34:56 Aus dem besagten Welt-Artikel. Eine Woche nach Rebeccas Verschwinden:

„Dass der Mann ihrer Schwester etwas mit dem Verschwinden zu tun hat, schließt Rebeccas Familie aber aus. Er sei von den Mordermittlern zweimal ergebnislos „ordentlich durch die Mangel genommen worden“, heißt es.“

Wow: Schaut mal. Schon eine Woche nach dem Verschwinden - und zwei Verhören, bei denen der TV ordentlich “durch“ die Mangel genommen wurde - wusste die Familie, dass er es nicht gewesen sein kann. Genau wie 2 Jahre später. Na? Klingelt es jetzt?

Jetzt müssen @Schildkröte und @margarita (und einige Andere + “Gäste“) natürlich schreiben, dass das völlig normal sei und dem psychischen Druck geschuldet sei. Und wenn die Familie eine Täterschaft vom TV in Betracht ziehen würde, RR wahrscheinlich tot sei (eine Woche nachdem RR verschwunden ist!). usw. usw. usw. ;)

Das ist richtig, hier vom 18.02.2021
Rebeccas Mutter Brigitte Reusch glaubt jedoch auch zwei Jahre nach dem Verschwinden ihrer Tochter, dass sie noch lebt und womöglich irgendwo gegen ihren Willen festgehalten wird. Die Familie hält weiterhin zu Florian R. Der Anwalt der Familie kritisiert das Vorgehen der Ermittler. Laut Khubaib-Ali Mohammed haben sich die Behörden zu sehr auf eine Richtung festgelegt, obwohl es keine Beweise gibt, dass Rebecca getötet wurde.
https://www.rtl.de/cms/vermisst-aber-ni ... 04514.html
Klara Korn
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Klara Korn »

immer wieder gut, wenn mal ein User "neues" Material hier hereinbringt und echte news diskutiert werden. Ansonsten scheint es ja eigentlich nur darum zu gehen, eigene -nicht ganz so logische - Theorien unters Volk zu bringen; im Stundentakt :D
Also die WA von C. - eine der engsten Freundinnen von R. - mit dem Buchstabensalat und dem lustigen Smiley ist definitiv vom Sonntag. Da war R. also noch quicklebendig und scheinbar gut drauf. Und vergessen wir nicht das Selfie an die Cousine gegen 20.00 Uhr Sonntag. Die EB werden ganz genau wissen, was R. an diesem Abend bis in die Nacht am Handy gemacht hat, ob und wo sie surfte, was für Nachrichten reinkamen etc. Das ist doch ebenso Teil der Aussage mit dem Nichtverlassen des Hauses am anderen Morgen. Am Sonntagabend/Nacht war das phone irgendwann stumm. Aber Standort war Maurerweg. Das wird man wissen.
Kommen wir mal zu dem Punkt, warum R. doch regelmäßig im Maurerweg übernachtete; manche meine ja, sie hatte Streit mit ihren Eltern und das würde evtl. in eine Motivlage führen. Aber ich denke, sie wollte sich nur dem übermächtigen Überwachen der Gluckenmutter entziehen. Ob R. wirklich jenen Samstagabend schön brav auf der Couch im Maurerweg saß und mit J. und evtl. auch F. das Abendprogramm im Fernsehen verfolgte? Eher unwahrscheinlich. Mädelsabend alle 2-4 Wochen kann auch für ein pubertierendes Mädchen gähnend langweilig sein...Guckt man sich einmal die beiden wahrscheinlich letzten öffentlichen Bilder/Videos von R. an, erkennt man auf dem tiktok-Video, das ja vom Samstagabend sein soll, dass sie dort wohl in der Küche am Maurerweg tanzt und man sieht ihre Bekleidung. Schwarzes, bauchfreies Top mit weißer Schrift, die zerrissene Jeans und darunter gut sichtbar diese Netzstrumpfhose. Sie ist auf dem Video allerdings nicht aufgestylt und hat die Haare zu Zöpfen gebunden. Auf dem letzten Polaroid-Foto aus dem Flur des Hauses trägt sie exakt dieses Outfit, ist allerdings stark geschminkt und hat die Haare auch mehr drapiert und zurechtgemacht. Also kann man davon ausgehen, dass diese beiden Bilder von ihr am gleichen Tag gemacht worden sind, denn wer trägt schon ein T-Shirt und eine Netzstrumpfhose den nächsten Tag noch einmal. Zumal wenn es scheint, dass man ansonsten komplett aufgestylt ist?!
Ich assoziiere daraus, dass R. ihre Wochendenden bei J. als Partyzone genutzt hat. Diese Vermutung wurde in den SM (Insta?) rauf und runter diskutiert, weil angeblich auch C., die Freundin mit der sie zuletzt tippselte, an dem besagten WE "sturmfrei" hatte, weil die Eltern verreist waren. Darum nehme ich stark an, dass die beiden - und ein paar andere evtl. auch noch - Samstagnacht um die Häuser zogen. Gibt ja auch Andeutungen von Freundinnen von R., dass diese "auf dem Weg zum Partygirl" war. Ja, sehr wahrscheinlich. Pubertär, großer Überwachungsdrang der Mutter, da wird man schon einmal kreativ.
All das werden die Ermittler natürlich wissen: sie wird ihr Handy sicher mitgenommen haben.
Dann macht auch die zurückhaltende digitale Tätigkeit von ihr am Sonntag Sinn. Sie wird einfach verkatert gewesen sein?! Und der Vater/die Eltern ahnten evtl. sowas und darum der Kontrollbesuch am Sonntag. Würde für mich absolut Sinn machen.
Zaphod

Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Zaphod »

@margarita
margarita hat geschrieben: Montag, 12. Juli 2021, 10:09:28 Die Eltern und Schwestern von Rebecca halten ihn weiterhin für unschuldig. Rebeccas Vater sagte n-tv: "Wir glauben es nicht. Wir können es uns nicht vorstellen. Das passt nicht zu ihm." Die Haare im Kofferraum des Autos seien "garantiert vom Vortag". Da habe seine Tochter mit der Nichte im Auto gespielt.
Der war gut. Daß war hochwahrscheinlich eine Finte der Ermittler.

1. Erst haben die EB an die Presse durchstechen lassen, daß man das Fahrzeug auf Haare von Rebecca untersuchen würde.
2. Danach kam sofort (!) die öffentliche Reaktion der Familie, daß das Finden von Haaren im Twingo ja völlig normal sein müsse, da Rebecca am Vortag im Twingo mit ihrer Nichte gespielt habe
3. Dann haben die EB das Ergebniss ihre Untersuchung bekannt gegeben: Es wurden keine Haare von Rebecca im Auto gefunden.

=> Das geht aber gar nicht, wenn Rebecca laut Aussage der Familie im Auto mit dem Kind gespielt hat. Man verliert immer Haare und die hätte die SpuSi auch ganz sicher finden müssen.

Na? Klingelt es jetzt vielleicht?

ps. Schon damals war mir klar, daß hier "etwas nicht stimmen kann".
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Schildkröte
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Schildkröte »

margarita hat geschrieben: Montag, 12. Juli 2021, 10:09:28 Ich habe mir in diesem Fall angewöhnt, nicht nur einen einzigen Satz wo herauszuziehen. Für MICH hat es die Familie ausreichend begründet, warum sie dieser Meinung sind (bzw. evt. sogar waren?).

Es finge auch schon mit der Vorstellung an:
Ein sehr enger Familienangehöriger, mit dem man nie negative Erfahrungen - sondern eher gegenteilige - machte, wird einer bösen Tat beschuldigt.
Man traut es ihm nicht zu aufgrund der Erfahrungen und Beobachtungen in den letzten Jahren.
Der Angehörige wird zwei Mal von den EB anständig "in die Mangel genommen", was auch nichts vom Gegenteil Überzeugendes liefern konnte.
Was sagt man in dem Fall, wenn man nur Gutes erlebt hat?
"Er wars nicht."
"Ich weiß nicht, ich weiß nicht ..."

Würde man wirklich mit wehenden Fahnen zum Gegenteil überlaufen, dies ins nächste Mikro bestätigen, welches einem vor die Nase gehalten wird? Ohne, dass den Ermittlern beim 2-maligen "in die Mangel nehmen" etwas Großartiges erreicht hätten? Was ist alles kaputt, wenn es sich nur als "Irrtum" herausstellen sollte? Wenn man sofort - bei erster Gelegenheit - öffentlich etwas Gegenteiliges gesagt hätte, oder sich eine Unsicherheit hätte anmerken lassen?

Ich habe dazu tatsächlich immer den Wortlaut im Ohr: "Ausgeschlossen. Das passt nicht zu ihm. Die haben sich so gut verstanden". Aber auch mal an eine Aussage ,die fiel (nicht O-Ton): "solange es nicht zu 100% bewiesen ist ..." (eine solche Aussage hat für mich auch viel Bedeutung!). Und dass man ihre Reaktion "Familie"nennt.

Ich habe AUF DIE SCHNELLE ein paar Links herausgesucht, was denn so gesagt wurde.
Es war ja schließlich ein bißchen mehr als "wir wissen, dass er es nicht war". ;)


https://www.merkur.de/welt/rebecca-reus ... 28902.html
6. März(?)


10. März:


12. März – Frau R


13. März
https://www.stern.de/panorama/stern-cri ... 19902.html


https://www.news64.net/news/rebecca-reu ... gen/15328/
7. März


6. März
https://www.n-tv.de/panorama/Fuehrt-Spu ... 92214.html
Super !!!
Das liest sich so hintereinanderweg und hinterlässt zumindest bei mir das Gefühl, dass sie völlig hilflos reagieren.
Eben dieses " es kann nicht sein, was nicht sein darf ".
Und geben aber immer auch Erklärungen ab , warum nicht:
- hat immer geholfen
- war wie ein Sohn
- müssen garantiert vom Vortag sein
- u.s.w.

Was die fehlende Bestätigung eines möglicherweise inzwischen vorhandenen Zweifels angeht, sehe ich das auch so wie du.
Zumal man ja jetzt weiß, wie jeder Satz und jede Regung im Gesicht, teilweise ausufernde Spekulationen zur Folge hat.
Würde man jetzt nur einen Hauch Zweifel erkennen lassen, würde wahrscheinlich die Reportermeute wieder vor den Häusern stehen.

Wie viel einfacher ist es doch dann zu sagen, "wir stehen nach wie vor hinter unserem Schwiegersohn".
Dieser Satz beschert im Moment den medialen Frieden, ob es denn nun so ist oder nicht.
Zaphod

Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Zaphod »

Klara Korn hat geschrieben: Montag, 12. Juli 2021, 10:22:01 Also die WA von C. - eine der engsten Freundinnen von R. - mit dem Buchstabensalat und dem lustigen Smiley ist definitiv vom Sonntag. Da war R. also noch quicklebendig und scheinbar gut drauf.
Bitte belege diese Tatsachenbehauptung.

Und bitte keine Ausreden, wie sonst immer.

Du triffst hier immer wieder Aussagen, die nicht den Tatsachen entsprechen. Wie z.B. dass es aktuell schon keinen Strafklagenverbrauch mehr gäbe. Und versuchst das dann mit einem Artikel zu belegen, wo drin steht, daß das wohl "bald käme". Einfach nur noch lächerlich, was Du hier treibst.
fair1

Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von fair1 »

Es wird hier sehr oft aus interviews zitiert, das Familie R. die Hand für ihren Schwiegersohn, Schwager und Ehemann die Hand ins Feuer legen würde. Er ist ein wunderbarer Ehemann und Vater, er ist für die Familie R. wie ein eigener Sohn, er kann es nicht gewesen sein und ist unschuldig.

Was mich beschäftigt, ist aber ,dass seine leibliche Familie sich nie geäussert hat zu den ganzen Tatvorwürfen, von seiner eigenen Mutter kam nur,
das er schweigen solle. Kein Wort das sie für ihren Sohn die Hand ins Feuer legen würde. Überhaupt schreiben wir hier eigentlich nur über die
Schwiegerfamilie, das aber seine leibliche Mutter sicher auch leidet, das es sicher für sie auch furchtbar sein muss, dass ihr Sohn als Tatverdächtigter
in einem Tötungsdelikt gilt, wird ganz vergessen.

Seine Familie hat sich nie in der Presse geäussert, hält sich komplett zurück, man weis so gut wie garnichts über sie.
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