MORDFALL GERD MICHAEL STRATEN -- Diskussion
Re: MORDFALL GERD MICHAEL STRATEN -- Diskussion
Richard: also wenn ich neidisch auf so einer lebensführung wäre,müsste ich selber unterste stufe sein.also das "neidisch" als tatmotiv würde ich ausschliessen.(diese tat hat mit den lebensumständen des opfers nichts zu tun.)ich gehe von einem sadistischen hintergrund aus.der ort,das opfer war da.man weiss ja nicht was nochmehr als ausser kopf ab passiert ist.
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Mrs.Murmur
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Re: MORDFALL GERD MICHAEL STRATEN -- Diskussion
wolfgang hat geschrieben:Richard: also wenn ich neidisch auf so einer lebensführung wäre,müsste ich selber unterste stufe sein.also das "neidisch" als tatmotiv würde ich ausschliessen.(diese tat hat mit den lebensumständen des opfers nichts zu tun.)ich gehe von einem sadistischen hintergrund aus.der ort,das opfer war da.man weiss ja nicht was nochmehr als ausser kopf ab passiert ist.
@Wolfgang, stell Dir doch einmal vor, Jemand will Dir den Kopf abschneiden...wie verhältst Du Dich?
Glaubst Du, das ist so einfach mal getan?
Man hat schnell mal mit dem Messer zugestochen, in die Mitte...Magen, Bauch...trifft ggf. die Bauchschlagader - und der Andere verblutet schnell...mit dem Messer im Magen wird er noch einige Schritte laufen...sich versuchen in Sicherheit zu bringen...sticht man im Brustbereich zu, rutscht das Messer ggf. an den Rippen ab...usw.
Wenn das Gegenüber sich wehrt, wird es umso schwieriger...und die Nacht hat ihre Vor-und Nachteile...Jemanden im Dunkeln abstechen bedeutet doch ca. 50% ins Ungewisse stechen...
Also, ich weiss nicht. Dass ein Perverser es auf´s Kopfabschneiden abgesehen hatte und dafür auf den riesigen Friedhof bei Nacht geht, wo womöglich gerade mal 1 Mensch irgendwo nächtigte, halte ich für weniger möglich, als dass Straten und sein Mörder sich kannten, dort ggf. sogar zusammen waren und dann die Situation aus dem Ruder lief...mit derart abgründigem Hass, dass es nicht reichte, S. Dominanz zu zeigen, ihn zu quälen und fertig zu machen, sondern letztlich auch noch der Kopf ab musste...
Ich lese da eine hochgesteigerte, unkontrollierte Wut, die sich erst mit dem Wegwurf des Kopfes und womöglich dem `Wieder-runter-kommen` > Waschen, Abklopfen der Kleidung, sich wieder innerlich `gerade rücken`(Zigarette?) und dem Unauffäligen Verschwinden und Heimweg langsam auflöste.
Jeder meiner Beiträge ist als Hypothese gedacht und erhebt keinerlei Anspruch auf Richtigkeit!
Re: MORDFALL GERD MICHAEL STRATEN -- Diskussion
da braucht man sich nichts vorstellen,im affekt passiert so einges was man sich nicht vorstellen kann.was da an dem ort so richtig abgegangen ist,das kann man mit normalen massstäben nicht so sehen.vielleicht weiss es der täter ja noch nicht einmal selber in seinem rausch.vielleicht sollte etwas besonderes passieren mit dem kopf?wie der restzustand der leiche aussah davon ist nichts berichtet worden.was kann man sich unter,menschenunwürdig und brutal vorstellen?ich denke dieser ort hat was mit dem geschehen zu tun,es geht nicht um herr straten.er war nur ein willkommenes opfer was auf dem präsentierteller lag.er war gerne alleine für sich was sollte er sich da noch mitschleppen?vielleicht hatte der täter das schon öfter vor gehabt,nur das opfer war nicht da.es heisst ja das er den ort nur hin und wieder man zum schlafen aufsuchte.wir wissen zu wenig über das opfer,und den aufindeort.man kann sich nur rein spekulativ an was rantasten.......das wars auch schon.und nicht wie würdest du dich verhalten, und du dich, und,und.jede situation ist anders,und jede reakion.situationen kann man schlecht berechnen die sind einfach da .und wie jeder einzelne damit umgeht ich weiss es nicht fakt ist,da ist was aussergwöhnlich schreckliches passiert wo keiner dafür eine erklärung hat.der ort ist skurril,die tat ist skurril........
Re: MORDFALL GERD MICHAEL STRATEN -- Diskussion
gibt doch Hightech Stirnlampe 7 LEDs (sehr hell) und kleine blendlampen.da ist das opfer doch ruckzuck fixiert.eins über die rübe und das wars.und wenn das opfer im schlafsack sich eingemümmel hat,bekommt man das was um sich herum passiert schlecht mit. dann gibt es eins anständig vor den kappes,und das wars für den augeblick.und der rest ist dann was für freischaffende künstler. so sieht das aus.
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Fragezeichen
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Re: MORDFALL GERD MICHAEL STRATEN -- Diskussion
@Mrs.Murmur
@Wolfgang
Ich glaube schon, dass der Täter Herrn Straten kannte und sich ihn gezielt für sein Vorhaben ausgesucht hat. Ich glaube auch nicht, dass da eine Situation außer Kontrolle geraten ist, sondern im Vorhinein eiskalt geplant war. Man scheint ja mit einiger Vorsicht vorgegangen zu sein, sonst wäre der Täter ja schon gefasst. Ich frage mich auch, ob er gefilmt hat und das Video schon irgendwo im Umlauf ist.
Sollte wirklich vor Ort eine Situation eskaliert sein zwischen Herrn Straten und einer weiteren Person, die dort auch noch geschlafen hat, dann könnte ich mir allenfalls ein sexuelles Motiv vorstellen (vergleichbar dem Mord des Piratenpolitikers). Das würde aber noch nicht die Schändung erklären.
@Wolfgang
Ich glaube schon, dass der Täter Herrn Straten kannte und sich ihn gezielt für sein Vorhaben ausgesucht hat. Ich glaube auch nicht, dass da eine Situation außer Kontrolle geraten ist, sondern im Vorhinein eiskalt geplant war. Man scheint ja mit einiger Vorsicht vorgegangen zu sein, sonst wäre der Täter ja schon gefasst. Ich frage mich auch, ob er gefilmt hat und das Video schon irgendwo im Umlauf ist.
Sollte wirklich vor Ort eine Situation eskaliert sein zwischen Herrn Straten und einer weiteren Person, die dort auch noch geschlafen hat, dann könnte ich mir allenfalls ein sexuelles Motiv vorstellen (vergleichbar dem Mord des Piratenpolitikers). Das würde aber noch nicht die Schändung erklären.
Re: MORDFALL GERD MICHAEL STRATEN -- Diskussion
sexuelles begehren,in so einer umgebung und im fast freien bei solch temperaturen?wollen das opfer ja nicht ganz runterziehen .ist schon traurig genug,das man so campiert hat.aber was nutzen die ganzen mitleidsergungen. "jedem das seinig"nach berichten zuvollge hatte er auch normal gewohnt.was dann ihn bewog wohnungsmässig so umzusatteln? war es eine berufung?wie bei manchen die plötzlich zum glauben finden?berufung zum einsiedlertum?irgendwas muss doch in ihm vorgegange sein?und keiner hat es gemerkt traurig,traurig,am freitag wird er ja verabschiedet.schreckliches ende,schreckliches ende.hoffentlich hast du es da besser wo du jetzt bist.und vieleicht einen anderen friedhof.
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z3001x
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Re: MORDFALL GERD MICHAEL STRATEN -- Diskussion
Stell dir vor Herr Straten hat sich schon zu Bett gelegt, hat sich gut zugedeckt und eingepäppelt weil es ja ziemlich regnet, Temperatur bei 0°C. Ist gerade dabei einzuschlafen.Fragezeichen hat geschrieben:@Mrs.Murmur
@Wolfgang
Ich glaube schon, dass der Täter Herrn Straten kannte und sich ihn gezielt für sein Vorhaben ausgesucht hat. Ich glaube auch nicht, dass da eine Situation außer Kontrolle geraten ist, sondern im Vorhinein eiskalt geplant war. Man scheint ja mit einiger Vorsicht vorgegangen zu sein, sonst wäre der Täter ja schon gefasst. Ich frage mich auch, ob er gefilmt hat und das Video schon irgendwo im Umlauf ist.
Sollte wirklich vor Ort eine Situation eskaliert sein zwischen Herrn Straten und einer weiteren Person, die dort auch noch geschlafen hat, dann könnte ich mir allenfalls ein sexuelles Motiv vorstellen (vergleichbar dem Mord des Piratenpolitikers). Das würde aber noch nicht die Schändung erklären.
Da kommt plötzlich ein ziemlich durchnässter, heruntergekommener Typ, ziemlich fertig vom unteren Ehrenfeld hoch in die Katakomben, die Stratens Reich sind. Er schlägt direkt neben Straten sein Nachtquartier auf und will von Straten auch noch ein paar Klamotten und Decken haben. Außerdem riecht er total nach Alk und nicht gewaschen. Er versucht, ihm einfach eine Decke, von der er annimmt, Straten braucht sie nicht, für sich zu nehmen.
Straten herrscht ihn an, dass er sich was anderes suchen soll und verschwinden soll. Aber der Typ geht natürlich nicht. Nach ein paar weniger forschen verbalen Ermahnungen gibt Straten es auf.
Er hat schon einige solcher Besucher aufnehmen müssen, mehr als lästig war bisher keiner.
Er denkt sich, dass der spätestens morgen weg ist, dreht sich um und beschließt den Besucher zu ignorieren und zu pennen.
Er schläft ein.
Dem Typ ist immer noch kalt, weil er schlecht ausgerüstet ist und neben ihm schläft Straten, hat sich in fünf Decken eingemümmelt. Also denkt er sich, wenn ich mir eine oder zwei von Decken nehme, ist das nicht schlimm. Er versucht, nicht besonders vorsichtig, sie ihm wegzureißen.
Straten wird aus dem Schlaf gerissen, fühlt sich angegriffen und haut dem Typ eine mit Faust auf die Nase. Er hat Angst, verteidigt sich instinktiv.
Ab dem Punkt setzt es bei dem anderen, ungefähr 20 Jahre jünger, aus. Er ist so wie so nicht ganz psychisch auf der Höhe und leidet an einer unbehandelten Psychose, die er mit Alkohol betäubt. Manchmal hört er Stimmen, die ihm böse Dinge befehlen.
Meistens kommt er über die Runden, kann sich halbwegs durchschlagen und auch soziale Kontakte knüpfen. Alkohol verbindet, die inneren Probleme sind nicht immer so präsent.
Bei dem Schlag ins Gesicht flammt sein Wahn aber auf und er hält Straten nun für einen Dämon, der gesendet wurde, um ihn zu vernichten. Also fängt er an sich - aus seiner psychotischen Sicht - zu wehren und um sein Leben zu kämpfen.
Er hat ein Messer bei sich, weil er das immer benötigt. Der Dämon neben ihm, der in angreift und verscheuchen will und nicht teilen will, muss ausgelöscht werden, befiehlt ihm die innere Stimme
Er darf sich nicht mehr bewegen, sonst ist er selbst nicht sicher.
Sofort sticht er mit voller Wucht auf Straten, der sich aufgerichtet hat, ein und rammt ihm das Messer mit voller Wucht in die Brust, Blut spritzt. Straten gibt seltsame Laute von sich.
Der andere Obdachlose fühlt sich nun als Sieger, der Dämon der ihn eben noch attackierte und töten wollte (wie er denkt) ist getroffen, und taumelt. Er empfindet eine hemmungslose Genugtuung und ein Rausch bricht in ihm los, den Dämon weiter zu vernichten, zu zerstören, auszutilgen. Er sticht besinnungslos weiter auf Straten ein, der nun in seinem Blut in seinem Schlafsack liegt und bereits tödlich verletzt ist.
Kurz röchelt Straten noch und versucht den nächsten Angriff abzuwehren, dann gibt er keinen Laut mehr von sich und bewegt sich auch nicht mehr. Gerd Straten stirbt.
Doch das ist dem eingeladenen Besucher nicht genug, er nimmt an, der Dämon bereitet eine List vor und stellt sich nur schlafend - deshalb muss er nun ganz erledigt werden. Er beginnt Straten aus seinem Schlafsack zu zerren hin zum Geländer an dem Rundbogen, dort ist es heller.
Die Seele des Dämon wohnt in seinem Kopf und wenn man Kopf und Leib trennt, ist das Böse des Dämons besiegt. Außerdem muss er demonstrieren dass er das Ungeheuer unschädlich gemacht hat und ihm Füsse und Hände abschlagen...
....
Nach vollendeter Tat, Starten ist geköpft, die Hände sind ihm abgeschlagen, ist der Besucher glücklich. Er hat gesiegt, niemand konnte ihn vertreiben. Er bleibt sitzen und sieht auf den geschändeten Leichnam, der sein ist.
So vergehen Minuten, eine Viertelstunde, er hört die Turmuhr schlagen und nochmal schlagen.
Die Zeit steht, er ist selig.
Plötzlich sieht er unter auf der Straße ein Auto mit Blaulicht, hört Sirenen, ein Autounfall auf der B49.
Von einer Sekunde auf die nächste ist er wieder hier - der Dämon ist nur ein alter Mann der nun tot ist.
Er begreift, dass er nicht hier bleiben kann. Sie werden ihn wieder einsperren. Für immer. Aber das wird nicht gelingen. Er sucht in Stratens Habseligkeiten nach trockener Kleidung und findet Hose und Pulli und wechselt die gegen seine blutverschmierten Sachen. Die packt er in seinen Rucksack auch das Messer. Aber einen Souvenir an seinen Sieg will er mitnehmen, die Hände und Finger gehen mit auf seine neue Reise.
Er bricht auf. Da sieht er oberhalb im Hüberlingweg schon wieder Blaulicht. Haben sie ihn schon entdeckt? Er bekommt Panik wirft seien Trophäen auf den Treppenansatz an dem er gerade steht und rennt so schnell er kann Richtung Westen, am Hammpfad ist einer kleiner Ausgang da kommt kein Auto hin. Er schlüpft durch das Tor und verlässt den Friedhof.
Kein Blaulicht weit und breit, es ist drei Uhr morgens, niemand zu sehen. Es nieselt.
Er geht zum Hauptbahnhof, hier kennt er jede Nische. Der erste Zug kommt um zehn vor fünf. Er steigt ein. Er braucht kein Ticket, jeder Schaffner geht einfach an ihm vorbei. Um viertel vor sechs steigt er in Bingen aus. Er hat den Dämon besiegt. Und morgen geht es nach Spanien.
Re: MORDFALL GERD MICHAEL STRATEN -- Diskussion
aber vor dem füsse abhacken wurden noch die socken ausgezogen,wie edel.ein intressantes szenario muss man sagen wohlwahr.aber bei dieser kälte zittert man ,kann man denn da noch ein messer halten?ich wäre froh wenn herr straten mir nur eine halbe decke geben würde,wie zu sankt martins zeiten.ich wäre froh für diese selbstlose geste,und aus lauter dank einen so zurichten.neinneinnein.aus habgier einen erwürgen könnte schon eher hinkommen,weil man bewegt sich mehr dabei und es wird einem auch wärmer.und die sachen die er da an hat könnten auch verwerten werden.wenn, dann muss man schon praktisch vorgehen.blutige sachen bringen nichts,und waschen muss man sich danach auch noch.waschen ist ja nicht schlimm,der vorteil liegt klar auf der hand.man riecht dann etwas besser......
Re: MORDFALL GERD MICHAEL STRATEN -- Diskussion
oder das opfer wollte eine decke teil wie das bei einer sankt martinsfeier so gemacht wird.nur der gegenüber war eine andere glaubensrichtung.und missverstand diese christliche geste.die sache geriet aus dem ruder und es eskalierte......
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Richard
Re: MORDFALL GERD MICHAEL STRATEN -- Diskussion
Das Szenario hat aber ein paar Hacken. Ein sehr psychotischer Obdachloser wäre den andern die regelmäßig in der Szene verkehren durchaus bekannt. Da hätte die Polizei einen Anhaltspunkt.
Dort oben im Friedhof ist es stockfinster, da hilft nur eine Hochleistungstaschenlampe oder ein Nachtsichtgerät. Beides gehört nicht zur Grundausstattung von Obdachlosen im üblichen Sinne.
Dann kommt wohl auch eine mangelnde Ortskenntnis dazu. Bisher ist nur von Straten bekannt das er sich dort gut auskannte, aber ein Täter?
Das ganze sieht nicht danach aus. Auskundschaften, planen und abpassen passt da weit eher.
Dort oben im Friedhof ist es stockfinster, da hilft nur eine Hochleistungstaschenlampe oder ein Nachtsichtgerät. Beides gehört nicht zur Grundausstattung von Obdachlosen im üblichen Sinne.
Dann kommt wohl auch eine mangelnde Ortskenntnis dazu. Bisher ist nur von Straten bekannt das er sich dort gut auskannte, aber ein Täter?
Das ganze sieht nicht danach aus. Auskundschaften, planen und abpassen passt da weit eher.
Re: MORDFALL GERD MICHAEL STRATEN -- Diskussion
Ich glaube nicht an eine Zufallstat , wer läuft nachts bei 0° und Regen oder Schnee auf dem Friedhof rum.
Findet an diesem abgelegenen Ort zufällig einen Obdachlosen und hat ausgerechnet Lust diesen zu enthaupten .
Und hat dann auch noch das entsprechende Equipment dabei.
Nein , bei diesem Wetter ist jeder froh wenn er zuhause im warmen sitzt und läuft nicht planlos auf dem Friedhof rum.
Meiner Meinung nach war die Tat geplant , und zwar von jemandem der sich sehr gut in Koblenz und dem Friedhof auskennt.Der Täter wusste wahrscheinlich das in der Batterie häufig Obdachlose übernachten und das sie dort keiner hören wird und auch keine Zeugen da sein werden.
Ich gehe davon aus das es keine große Gegenwehr von Herrn Straten gegeben hat da die Blutspuren alle sehr konzentriert auf einer Stelle waren.Wahrscheinlich wurde er im Schlaf überrascht.
Jetzt ist die Frage ob die Tat speziell gegen Herrn Straten ging oder ob es auch jeden anderen hätte treffen können der dort übernachtet hätte.
Sollte die Tat nichts mit der Person Herr Starten zu tun haben , dann war der Täter ein Psychopath der wahrscheinlich von Gewaltvideos inspiriert war und das auch mal ausprobieren wollte.
Sollte es was mit seiner Person zutun haben , dann kann es sich nur um eine Bestrafung für irgendwas handeln.
Herr Straten war sehr zurückhaltend und hat keinem was genaues über sich erzählt.Wir wissen nicht mit was für Leuten er sich eingelassen hat.
Aber das Sprichwort sagt : "Stille Wasser sind tief".
Ich denke das auch die Polizei nicht an eine Zufallstat glaubt , da sie fast nur Fragen zu den Lebensumständen des Opfers gestellt hat.
Sie möchten heraus finden welche Kontakte Herr Straten hatte und glaubt wahrscheinlich an eine geplante Tat.
Findet an diesem abgelegenen Ort zufällig einen Obdachlosen und hat ausgerechnet Lust diesen zu enthaupten .
Und hat dann auch noch das entsprechende Equipment dabei.
Nein , bei diesem Wetter ist jeder froh wenn er zuhause im warmen sitzt und läuft nicht planlos auf dem Friedhof rum.
Meiner Meinung nach war die Tat geplant , und zwar von jemandem der sich sehr gut in Koblenz und dem Friedhof auskennt.Der Täter wusste wahrscheinlich das in der Batterie häufig Obdachlose übernachten und das sie dort keiner hören wird und auch keine Zeugen da sein werden.
Ich gehe davon aus das es keine große Gegenwehr von Herrn Straten gegeben hat da die Blutspuren alle sehr konzentriert auf einer Stelle waren.Wahrscheinlich wurde er im Schlaf überrascht.
Jetzt ist die Frage ob die Tat speziell gegen Herrn Straten ging oder ob es auch jeden anderen hätte treffen können der dort übernachtet hätte.
Sollte die Tat nichts mit der Person Herr Starten zu tun haben , dann war der Täter ein Psychopath der wahrscheinlich von Gewaltvideos inspiriert war und das auch mal ausprobieren wollte.
Sollte es was mit seiner Person zutun haben , dann kann es sich nur um eine Bestrafung für irgendwas handeln.
Herr Straten war sehr zurückhaltend und hat keinem was genaues über sich erzählt.Wir wissen nicht mit was für Leuten er sich eingelassen hat.
Aber das Sprichwort sagt : "Stille Wasser sind tief".
Ich denke das auch die Polizei nicht an eine Zufallstat glaubt , da sie fast nur Fragen zu den Lebensumständen des Opfers gestellt hat.
Sie möchten heraus finden welche Kontakte Herr Straten hatte und glaubt wahrscheinlich an eine geplante Tat.
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Re: MORDFALL GERD MICHAEL STRATEN -- Diskussion
z3001x hat geschrieben:
Stell dir vor Herr Straten hat sich schon zu Bett gelegt, hat sich gut zugedeckt und eingepäppelt weil es ja ziemlich regnet, Temperatur bei 0°C. Ist gerade dabei einzuschlafen.
Da kommt plötzlich ein ziemlich durchnässter, heruntergekommener Typ, ziemlich fertig vom unteren Ehrenfeld hoch in die Katakomben, die Stratens Reich sind. Er schlägt direkt neben Straten sein Nachtquartier auf und will von Straten auch noch ein paar Klamotten und Decken haben. Außerdem riecht er total nach Alk und nicht gewaschen. Er versucht, ihm einfach eine Decke, von der er annimmt, Straten braucht sie nicht, für sich zu nehmen.
Straten herrscht ihn an, dass er sich was anderes suchen soll und verschwinden soll. Aber der Typ geht natürlich nicht. Nach ein paar weniger forschen verbalen Ermahnungen gibt Straten es auf.
Er hat schon einige solcher Besucher aufnehmen müssen, mehr als lästig war bisher keiner.
Er denkt sich, dass der spätestens morgen weg ist, dreht sich um und beschließt den Besucher zu ignorieren und zu pennen.
Er schläft ein.
Dem Typ ist immer noch kalt, weil er schlecht ausgerüstet ist und neben ihm schläft Straten, hat sich in fünf Decken eingemümmelt. Also denkt er sich, wenn ich mir eine oder zwei von Decken nehme, ist das nicht schlimm. Er versucht, nicht besonders vorsichtig, sie ihm wegzureißen.
Straten wird aus dem Schlaf gerissen, fühlt sich angegriffen und haut dem Typ eine mit Faust auf die Nase. Er hat Angst, verteidigt sich instinktiv.
Ab dem Punkt setzt es bei dem anderen, ungefähr 20 Jahre jünger, aus. Er ist so wie so nicht ganz psychisch auf der Höhe und leidet an einer unbehandelten Psychose, die er mit Alkohol betäubt. Manchmal hört er Stimmen, die ihm böse Dinge befehlen.
Meistens kommt er über die Runden, kann sich halbwegs durchschlagen und auch soziale Kontakte knüpfen. Alkohol verbindet, die inneren Probleme sind nicht immer so präsent.
Bei dem Schlag ins Gesicht flammt sein Wahn aber auf und er hält Straten nun für einen Dämon, der gesendet wurde, um ihn zu vernichten. Also fängt er an sich - aus seiner psychotischen Sicht - zu wehren und um sein Leben zu kämpfen.
Er hat ein Messer bei sich, weil er das immer benötigt. Der Dämon neben ihm, der in angreift und verscheuchen will und nicht teilen will, muss ausgelöscht werden, befiehlt ihm die innere Stimme
Er darf sich nicht mehr bewegen, sonst ist er selbst nicht sicher.
Sofort sticht er mit voller Wucht auf Straten, der sich aufgerichtet hat, ein und rammt ihm das Messer mit voller Wucht in die Brust, Blut spritzt. Straten gibt seltsame Laute von sich.
Der andere Obdachlose fühlt sich nun als Sieger, der Dämon der ihn eben noch attackierte und töten wollte (wie er denkt) ist getroffen, und taumelt. Er empfindet eine hemmungslose Genugtuung und ein Rausch bricht in ihm los, den Dämon weiter zu vernichten, zu zerstören, auszutilgen. Er sticht besinnungslos weiter auf Straten ein, der nun in seinem Blut in seinem Schlafsack liegt und bereits tödlich verletzt ist.
Kurz röchelt Straten noch und versucht den nächsten Angriff abzuwehren, dann gibt er keinen Laut mehr von sich und bewegt sich auch nicht mehr. Gerd Straten stirbt.
Doch das ist dem eingeladenen Besucher nicht genug, er nimmt an, der Dämon bereitet eine List vor und stellt sich nur schlafend - deshalb muss er nun ganz erledigt werden. Er beginnt Straten aus seinem Schlafsack zu zerren hin zum Geländer an dem Rundbogen, dort ist es heller.
Die Seele des Dämon wohnt in seinem Kopf und wenn man Kopf und Leib trennt, ist das Böse des Dämons besiegt. Außerdem muss er demonstrieren dass er das Ungeheuer unschädlich gemacht hat und ihm Füsse und Hände abschlagen...
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Nach vollendeter Tat, Starten ist geköpft, die Hände sind ihm abgeschlagen, ist der Besucher glücklich. Er hat gesiegt, niemand konnte ihn vertreiben. Er bleibt sitzen und sieht auf den geschändeten Leichnam, der sein ist.
So vergehen Minuten, eine Viertelstunde, er hört die Turmuhr schlagen und nochmal schlagen.
Die Zeit steht, er ist selig.
Plötzlich sieht er unter auf der Straße ein Auto mit Blaulicht, hört Sirenen, ein Autounfall auf der B49.
Von einer Sekunde auf die nächste ist er wieder hier - der Dämon ist nur ein alter Mann der nun tot ist.
Er begreift, dass er nicht hier bleiben kann. Sie werden ihn wieder einsperren. Für immer. Aber das wird nicht gelingen. Er sucht in Stratens Habseligkeiten nach trockener Kleidung und findet Hose und Pulli und wechselt die gegen seine blutverschmierten Sachen. Die packt er in seinen Rucksack auch das Messer. Aber einen Souvenir an seinen Sieg will er mitnehmen, die Hände und Finger gehen mit auf seine neue Reise.
Er bricht auf. Da sieht er oberhalb im Hüberlingweg schon wieder Blaulicht. Haben sie ihn schon entdeckt? Er bekommt Panik wirft seien Trophäen auf den Treppenansatz an dem er gerade steht und rennt so schnell er kann Richtung Westen, am Hammpfad ist einer kleiner Ausgang da kommt kein Auto hin. Er schlüpft durch das Tor und verlässt den Friedhof.
Kein Blaulicht weit und breit, es ist drei Uhr morgens, niemand zu sehen. Es nieselt.
Er geht zum Hauptbahnhof, hier kennt er jede Nische. Der erste Zug kommt und zehn vor fünf. Er steigt ein. Er braucht kein Ticket, jeder Schaffner geht einfach an ihm vorbei. Um viertel vor sechs steigt er in Bingen aus. Er hat den Dämon besiegt. Und morgen geht es nach Spanien.
sehr schön erzählt!
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Re: MORDFALL GERD MICHAEL STRATEN -- Diskussion
wolfgang hat geschrieben:...aber bei dieser kälte zittert man ,kann man denn da noch ein messer halten?...
also, um die 0° sind für Jemanden, der gewohnt ist draussen zu leben - und zu schlafen - nicht unerträglich. Der Körper gewöhnt sich an die Temperaturen...15° wird da schnell mal sehr heiss...
solange die Temperaturen nicht unter -10° gehen...
...und Du vergisst das Adrenalin...
Werimmer etwas mit Straten zu erledigen hatte, dem war das Wetter vllt. sogar gerade recht...in solch einer Nacht ist man in dem Gelände vor.s. alleine und ungestört. Fallender Schnee würde die Spuren schnell mal überdecken...
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Mrs.Murmur
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Re: MORDFALL GERD MICHAEL STRATEN -- Diskussion
Richard hat geschrieben:Das Szenario hat aber ein paar Hacken. Ein sehr psychotischer Obdachloser wäre den andern die regelmäßig in der Szene verkehren durchaus bekannt. Da hätte die Polizei einen Anhaltspunkt.
Dort oben im Friedhof ist es stockfinster, da hilft nur eine Hochleistungstaschenlampe oder ein Nachtsichtgerät. Beides gehört nicht zur Grundausstattung von Obdachlosen im üblichen Sinne.
Dann kommt wohl auch eine mangelnde Ortskenntnis dazu. Bisher ist nur von Straten bekannt das er sich dort gut auskannte, aber ein Täter?
Das ganze sieht nicht danach aus. Auskundschaften, planen und abpassen passt da weit eher.
Wenn Straten mit diesem Flaschensammeln im grossen Stil...Partyartikeln...Haus hüten...u.a. kleinen Nebenjobs sich einiges Geld hinzuverdient hat, wo hat er es aufbewahrt? Hatte er ein Konto?
Er muss eine Menge Leute gekannt haben, schwerpunktmässig solche, die ihm Einlass gaben, wussten, dass sie von ihm Sachen beziehen konnten, solche, die ihm ihr Haus anvertrauten...
Ohne grosse persönliche Beziehung wird er für Einige doch eine bekannte Bezugsperson sein.
In welche Kreise kam er, berührte sie, bekam Einblick?
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Re: MORDFALL GERD MICHAEL STRATEN -- Diskussion
Also das mit dem Haus hüten ist doch Spekulation. Er hat Flaschen gesammelt auf Festivals/Veranstaltungen und dort vorher seine Knicklichter verkauft, so brauchte er keine teure Eintrittskarte zu kaufen. Gelegenheitsjobs hat er auch angenommen wie z.B. Grabpflege für andere Personen.
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Re: MORDFALL GERD MICHAEL STRATEN -- Diskussion
@z3001x, das ist genau der richtige Ansatz, mal konkret zu überlegen, wie es theoretisch abgelaufen sein könnte und einen überzeugenden Narrativ zu entwickeln (zumindest für sich sich selbst; mindestens eine plausible Erzählung muss es ja geben, damit eine Theorie wenigstens theoretisch überzeugen kann).
Die Annahmen, auf denen die von dir vorgestellte Theorie fußt, sind:
- Eskalation (in deinem Beispiel Streit um eine Decke)
- zufällige Begegnung zwischen Täter und Opfer (in deinem Fall ein zweiter Obdachloser, der wie GMS sich die Batterie als Schlafplatz ausgesucht hat)
- psychisch auffälliger, alkoholabhängiger Täter
Ich finde das überzeugender als die Theorie des sadistischen Täters, die hier von einigen vertreten wird. Einer der wenigen hard facts in diesem Fall ist ja die Enthauptung. Da hier eine symbolische Bedeutung wohl ausgeschlossen werden kann (also eine politische Tat oder eine Strafaktion), muss man das irgendwie anders erklären. Eine überzeugende Möglichkeit wäre ein psychisch auffälliger Täter (die von dir erwähnten "Stimmen im Kopf").
Die einfachste Erklärung ist für mich nachwievor, dass Alk oder Drogen bei dem Täter im Spiel waren, und es deshalb zu diesem überschießenden, unkontrollierten Gewaltexzess kam. Natürlich ist auch eine Mischung denkbar, Psychose + Alkohol/Drogen.
Die Annahmen, auf denen die von dir vorgestellte Theorie fußt, sind:
- Eskalation (in deinem Beispiel Streit um eine Decke)
- zufällige Begegnung zwischen Täter und Opfer (in deinem Fall ein zweiter Obdachloser, der wie GMS sich die Batterie als Schlafplatz ausgesucht hat)
- psychisch auffälliger, alkoholabhängiger Täter
Ich finde das überzeugender als die Theorie des sadistischen Täters, die hier von einigen vertreten wird. Einer der wenigen hard facts in diesem Fall ist ja die Enthauptung. Da hier eine symbolische Bedeutung wohl ausgeschlossen werden kann (also eine politische Tat oder eine Strafaktion), muss man das irgendwie anders erklären. Eine überzeugende Möglichkeit wäre ein psychisch auffälliger Täter (die von dir erwähnten "Stimmen im Kopf").
Die einfachste Erklärung ist für mich nachwievor, dass Alk oder Drogen bei dem Täter im Spiel waren, und es deshalb zu diesem überschießenden, unkontrollierten Gewaltexzess kam. Natürlich ist auch eine Mischung denkbar, Psychose + Alkohol/Drogen.
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Re: MORDFALL GERD MICHAEL STRATEN -- Diskussion
Richard hat geschrieben:...
Dort oben im Friedhof ist es stockfinster, da hilft nur eine Hochleistungstaschenlampe oder ein Nachtsichtgerät. Beides gehört nicht zur Grundausstattung von Obdachlosen im üblichen Sinne.
Dann kommt wohl auch eine mangelnde Ortskenntnis dazu. Bisher ist nur von Straten bekannt das er sich dort gut auskannte, aber ein Täter?
Das ganze sieht nicht danach aus. Auskundschaften, planen und abpassen passt da weit eher.
Eigentlich müsste die Rechtsmedizin anhand des Schnittes sagen können, ob es in wilder Wut oder mit berechnetem `Können`war...
daraus liesse sich schliessen, ob es eher ein Racheakt...
oder doch eher eine Inszenierung war, ggf. für snuffvideo/darknet?
Dafür gäbe es so eine Art `Drehbuch`? Es wäre vor.s. nicht nur 1 Person involviert?
Bestimmte Mafia-Kreise vermitteln Aufträge und kassieren dafür ab. Das Ganze ist sehr gut organisiert - und man kommt kaum dran - heisst es...
Jemand wird ausgespäht (alleinlebend/ zurückhaltend...nicht besonders wehrhaft (kein Hund!), hält sich oft und nachts im Abseits auf...Friedhof als Kulisse?...)
Man wartet auf bestimmtes Wetter...hat ein Lieferdatum
@Richard : Wie war das mit den `Schlagmarken`? Er hat sich massiv gewehrt? Oder ist Schlägen ausgewichen?
Jeder meiner Beiträge ist als Hypothese gedacht und erhebt keinerlei Anspruch auf Richtigkeit!
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Mrs.Murmur
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Re: MORDFALL GERD MICHAEL STRATEN -- Diskussion
PaterBrown hat geschrieben:
Die einfachste Erklärung ist für mich nachwievor, dass Alk oder Drogen bei dem Täter im Spiel waren, und es deshalb zu diesem überschießenden, unkontrollierten Gewaltexzess kam. Natürlich ist auch eine Mischung denkbar, Psychose + Alkohol/Drogen.
@Richard hat aber recht, wenn er vom geplanten Vorgehen spricht...das passt nicht zu Wahn, Drogen und Alkohol....
und wieso schliesst Du die Symbolik aus?
Jeder meiner Beiträge ist als Hypothese gedacht und erhebt keinerlei Anspruch auf Richtigkeit!
- talida
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Re: MORDFALL GERD MICHAEL STRATEN -- Diskussion
z3001x hat geschrieben:
Stell dir vor Herr Straten hat sich schon zu Bett gelegt, hat sich gut zugedeckt und eingepäppelt weil es ja ziemlich regnet, Temperatur bei 0°C. Ist gerade dabei einzuschlafen.
Da kommt plötzlich ein ziemlich durchnässter, heruntergekommener Typ, ziemlich fertig vom unteren Ehrenfeld hoch in die Katakomben, die Stratens Reich sind. Er schlägt direkt neben Straten sein Nachtquartier auf und will von Straten auch noch ein paar Klamotten und Decken haben. Außerdem riecht er total nach Alk und nicht gewaschen. Er versucht, ihm einfach eine Decke, von der er annimmt, Straten braucht sie nicht, für sich zu nehmen.
Straten herrscht ihn an, dass er sich was anderes suchen soll und verschwinden soll. Aber der Typ geht natürlich nicht. Nach ein paar weniger forschen verbalen Ermahnungen gibt Straten es auf.
Er hat schon einige solcher Besucher aufnehmen müssen, mehr als lästig war bisher keiner.
Er denkt sich, dass der spätestens morgen weg ist, dreht sich um und beschließt den Besucher zu ignorieren und zu pennen.
Er schläft ein.
Dem Typ ist immer noch kalt, weil er schlecht ausgerüstet ist und neben ihm schläft Straten, hat sich in fünf Decken eingemümmelt. Also denkt er sich, wenn ich mir eine oder zwei von Decken nehme, ist das nicht schlimm. Er versucht, nicht besonders vorsichtig, sie ihm wegzureißen.
Straten wird aus dem Schlaf gerissen, fühlt sich angegriffen und haut dem Typ eine mit Faust auf die Nase. Er hat Angst, verteidigt sich instinktiv.
Ab dem Punkt setzt es bei dem anderen, ungefähr 20 Jahre jünger, aus. Er ist so wie so nicht ganz psychisch auf der Höhe und leidet an einer unbehandelten Psychose, die er mit Alkohol betäubt. Manchmal hört er Stimmen, die ihm böse Dinge befehlen.
Meistens kommt er über die Runden, kann sich halbwegs durchschlagen und auch soziale Kontakte knüpfen. Alkohol verbindet, die inneren Probleme sind nicht immer so präsent.
Bei dem Schlag ins Gesicht flammt sein Wahn aber auf und er hält Straten nun für einen Dämon, der gesendet wurde, um ihn zu vernichten. Also fängt er an sich - aus seiner psychotischen Sicht - zu wehren und um sein Leben zu kämpfen.
Er hat ein Messer bei sich, weil er das immer benötigt. Der Dämon neben ihm, der in angreift und verscheuchen will und nicht teilen will, muss ausgelöscht werden, befiehlt ihm die innere Stimme
Er darf sich nicht mehr bewegen, sonst ist er selbst nicht sicher.
Sofort sticht er mit voller Wucht auf Straten, der sich aufgerichtet hat, ein und rammt ihm das Messer mit voller Wucht in die Brust, Blut spritzt. Straten gibt seltsame Laute von sich.
Der andere Obdachlose fühlt sich nun als Sieger, der Dämon der ihn eben noch attackierte und töten wollte (wie er denkt) ist getroffen, und taumelt. Er empfindet eine hemmungslose Genugtuung und ein Rausch bricht in ihm los, den Dämon weiter zu vernichten, zu zerstören, auszutilgen. Er sticht besinnungslos weiter auf Straten ein, der nun in seinem Blut in seinem Schlafsack liegt und bereits tödlich verletzt ist.
Kurz röchelt Straten noch und versucht den nächsten Angriff abzuwehren, dann gibt er keinen Laut mehr von sich und bewegt sich auch nicht mehr. Gerd Straten stirbt.
Doch das ist dem eingeladenen Besucher nicht genug, er nimmt an, der Dämon bereitet eine List vor und stellt sich nur schlafend - deshalb muss er nun ganz erledigt werden. Er beginnt Straten aus seinem Schlafsack zu zerren hin zum Geländer an dem Rundbogen, dort ist es heller.
Die Seele des Dämon wohnt in seinem Kopf und wenn man Kopf und Leib trennt, ist das Böse des Dämons besiegt. Außerdem muss er demonstrieren dass er das Ungeheuer unschädlich gemacht hat und ihm Füsse und Hände abschlagen...
....
Nach vollendeter Tat, Starten ist geköpft, die Hände sind ihm abgeschlagen, ist der Besucher glücklich. Er hat gesiegt, niemand konnte ihn vertreiben. Er bleibt sitzen und sieht auf den geschändeten Leichnam, der sein ist.
So vergehen Minuten, eine Viertelstunde, er hört die Turmuhr schlagen und nochmal schlagen.
Die Zeit steht, er ist selig.
Plötzlich sieht er unter auf der Straße ein Auto mit Blaulicht, hört Sirenen, ein Autounfall auf der B49.
Von einer Sekunde auf die nächste ist er wieder hier - der Dämon ist nur ein alter Mann der nun tot ist.
Er begreift, dass er nicht hier bleiben kann. Sie werden ihn wieder einsperren. Für immer. Aber das wird nicht gelingen. Er sucht in Stratens Habseligkeiten nach trockener Kleidung und findet Hose und Pulli und wechselt die gegen seine blutverschmierten Sachen. Die packt er in seinen Rucksack auch das Messer. Aber einen Souvenir an seinen Sieg will er mitnehmen, die Hände und Finger gehen mit auf seine neue Reise.
Er bricht auf. Da sieht er oberhalb im Hüberlingweg schon wieder Blaulicht. Haben sie ihn schon entdeckt? Er bekommt Panik wirft seien Trophäen auf den Treppenansatz an dem er gerade steht und rennt so schnell er kann Richtung Westen, am Hammpfad ist einer kleiner Ausgang da kommt kein Auto hin. Er schlüpft durch das Tor und verlässt den Friedhof.
Kein Blaulicht weit und breit, es ist drei Uhr morgens, niemand zu sehen. Es nieselt.
Er geht zum Hauptbahnhof, hier kennt er jede Nische. Der erste Zug kommt und zehn vor fünf. Er steigt ein. Er braucht kein Ticket, jeder Schaffner geht einfach an ihm vorbei. Um viertel vor sechs steigt er in Bingen aus. Er hat den Dämon besiegt. Und morgen geht es nach Spanien.
Mrs.Murmur hat geschrieben:sehr schön erzählt!![]()
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@Mrs.Murmur, das wundert mich jetzt nicht, dass dir die Geschichte gefällt .. ganz dein Stil, gell?
Aber ich muss schon sagen, die hätte ich von jedem erwartet, aber nicht von z3001x ...
das hätte ich nie gedacht, dass er so schöne Geschichten erzählen kann.
@z3001x .. was mich jetzt noch interessieren würde:
Der Unfall, das Blaulicht .. ist das frei erfunden, oder gibt es darüber Berichte die mir entgangen sind?
Was man ernst meint, sagt man am besten im Spaß - Wilhelm Busch
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z3001x
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Re: MORDFALL GERD MICHAEL STRATEN -- Diskussion
Das ist erfunden, aber sollte innerhalb der Fiktion eine Realität darstellen - Autounfälle gibts ja oft.talida hat geschrieben:@z3001x .. was mich jetzt noch interessieren würde:
Der Unfall, das Blaulicht .. ist das frei erfunden, oder gibt es darüber Berichte die mir entgangen sind?
Hab halt was gebraucht was den Wahn des Täters bricht und in zurück auf die Erde holt.
Das zweite Blaulicht sollte aber auch in der Story nur eine Einbildung sein.
Ich verleg mich ab jetzt auch lieber auf Crime-Fiction. Die ganze Rätselraterei, um Details die man nicht kennt und nicht wirklich rausbekommen kann, macht mich so müdetalida hat geschrieben:@Mrs.Murmur, das wundert mich jetzt nicht, dass dir die Geschichte gefällt .. ganz dein Stil, gell?![]()
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