MORDFALL GRUBER -- Diskussion

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Ceekay
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Re: MORDFALL GRUBER -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Ceekay »

Der Gast hat geschrieben:Sorry Talida, aber so kommts, wenn der Prozessberichterstatter einfach irgendwas schreibt, das völlig aus dem Zusammenhang gerissen wurde. Ceekay konte es auch nur klarstellen, da er im Prozess anwesend war.
Ähm...nein, der prozessberichterstatter (ich nehme an du meinst damit die bz und nicht mich!?!) hat da nichts aus dem Zusammenhang gerissen sondern eigentlich wortwörtlich zitiert:
Der sechste Verhandlungstag im Mordprozess gegen Catalin C. beginnt mit einer Ankündigung von Richterin Kleine-Cosack mit einem sogenannten rechtlichen Hinweis: Nach Ansicht des Gerichts wäre eine Verurteilung wegen Mordes auch dann möglich, wenn man davon ausgeht, dass alle Schläge gegen den Kopf von Carolin G. und das Würgen vor der schweren Sexualstraftat stattfanden, gegebenfalls in Tateinheit mit Störung der Totenruhe.
Und nochmal nein, das hat nichts damit zu tun dass ich im Prozess anwesend war (abgesehen davon das ich gehört hatte das die Richterin verdeckung mal voreilig ausgeschlossen hatte), es hat mehr damit zu tun das ich den rechtlichen Hinweis gelesen habe ohne meine eigenen Wünsche zwischen die Zeilen zu interpretieren.

Die Richterin hat damit nur klargestellt das das mordmerkmal verdeckung auch möglich ist wenn der Täter wie er sagt gleich zu Beginn der tat davon ausgeht das das Opfer schon tot ist, um damit die weitere tat zu ermöglichen. Es wird nicht gesagt das das Gericht davon überzeugt ist das es so war.
z3001x
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Re: MORDFALL GRUBER -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von z3001x »

Der Gast hat geschrieben:Seid ihr euch eigentlich im Klaren darüber, was der rechtliche Hinweis der Richterin vor den Plädoyers bedeutet?
Glaub die wollte dem Verteidiger von CDC stecken, dass ihre Beurteilung schon steht und dass sie Mord erkennt.
Kenn das von Zivilprozessen (Mietrecht und so), dass der Richter, wenn es darum geht, dass man sich vergleichen soll, ziemlich klar, aber durch die Blume, mitteilt, was das Urteil sein wird, wenn man sich nicht einigt - und das hilft dann umgemeint, damit die Parteien sich einigen.

Hier müssen sie sich zwar nicht einigen, aber ein Plädoyer, was komplett an der Einschätzung der Richterin vorbei geht, hat wenig Chance, noch im Detail Gehör zu finden und irgendeine Nuance zu beeinflussen. Und mehr als eine Nuance kann der Malek nun mal nicht raus holen, bei der Sachlage.
Der Gast hat geschrieben:Das bedeutet nichts anderes als das, dass mit dem jetzigen Wissensstand das Urteil wegen Mordes nach ihrer Rechtsauffassung rechtssicher begründet und der herrschenden Rechtssprechung entsprechend schon in der Schublade liegt und dass es auch bei der Urteilsverkündigung genau so kommen wird
Genau, Daumen hoch.
Der Gast hat geschrieben:wenn in den Plädoyers nicht noch etwas Entscheidendes kommt, was sie umstimmen würde. Der Totschlag ist für sie im Prinzip vom Tisch.
Aber ist ja auch OK, sie ist die Richterin, sie hat die Beweisaufnahme geführt und en Detail verfolgt und kennt alle Ermittlungsakten, auch die die nicht im Prozess durch Zeugen wiedergegeben wurden. Es wäre komisch, wenn sie noch keine Einschätzung hätte. Sie muss da ja auch unabhängig von den Plädoyers bewerten können. Und sie kann auch härter als der Staatsanwalt urteilen, obwohl das hier jetzt nicht geht.

Und was soll der Verteidiger schon machen in diesem Fall? Er denkt sicher selbst insgeheim, es ist Mord, und auch dass Herr C ein sehr gefährlicher Mensch ist, und er froh ist, wenn seine Tochter, Frau oder Enkelin dem nicht mehr nachts oder auch nachmittags begegnen muss.
Aber seine Aufgabe ist eben das Beste für seinen Mandanten heraus zu holen, und nicht den Staatsanwalt rechts zu überholen. Denk am 22. wird ein Urteil fallen, den man nicht vorwerfen kann, dass es irgendeine Form von Milde gegen den Angeklagten beinhaltet und letztlich werden alle Parteien wissen, dass das auch gerecht so ist.

Eigentlich braucht man nicht drüber fachsimpeln, es ist eh klar wie es ausgeht.
Seine Kinder werden ihn nur noch hinter Gitter sehen. Aber vielleicht wollen sie ihn auch gar nicht mehr sehen.
So ein Frauen-Doppelmörder als Vater, da ist man sicher froh, wenn er schnell aus der Erinnerung verschwindet und nie wieder zurück kommt.
detector
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Re: MORDFALL GRUBER -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von detector »

z3001x hat geschrieben:
Eigentlich braucht man nicht drüber fachsimpeln, es ist eh klar wie es ausgeht.
Seine Kinder werden ihn nur noch hinter Gitter sehen. Aber vielleicht wollen sie ihn auch gar nicht mehr sehen.
So ein Frauen-Doppelmörder als Vater, da ist man sicher froh, wenn er schnell aus der Erinnerung verschwindet und nie wieder zurück kommt.
Das trifft dann absolut meine Einschätzung weiter oben. Und meiner Ansicht nach gibt es noch weitere Aspekte, die für ihn auf eine hammerharte Zeit im Vollzug hindeuten. Zum einen saß er mit seinen nun 40 Lebensjahren noch nie im Gefängnis. Er kann in dieser Hinsicht auf keinerlei Erfahrungswerte zurückgreifen und ist einer ihn dominierenden Hierarchie schutzlos ausgeliefert. Er wirkt vor Gericht klein und fast schon zerbrechlich, kann sich somit nicht großartig wehren und ist deshalb als Opfer geradezu prädestiniert. Zudem kann man feststellen, dass C., vor allem auch bedingt auf Grund seiner Tätigkeit als Fernfahrer, eine gewisse Freiheitsliebe empfand. In der U-Haft und im späteren Vollzug, konnte und kann er dieses Freiheitsgefühl nicht mehr ausleben. Wenn man das alles so zusammenfasst sollte man eigentlich zum Ergebnis kommen, dass C. - zumindest solange er es aushält - im Vollzug Höllenqualen durchstehen sollte. Dass ihn sein Gewissen plagt und ihn ständig wiederkehrende Albträume seiner Taten heimsuchen werden, wäre ihm natürlich zu wünschen, liegt aber im subjektiven Bereich. Die Tage werden für ihn zäh wie Kaugummi vergehen und wenn ihm eines Tages in Aussicht gestellt werden sollte, dass man ihn entlässt, wird er zu der Erkenntnis gelangen, dass er ein alter und einsamer Mann sein wird. All dies bringt uns leider keines seiner Opfer zurück. Der durch die Taten betroffeneren Öffentlichkeit, aber insbesondere den Angehörigen sollte dies wenigstens ein klein wenig Genugtuung verschaffen.
Mrs.Murmur
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Re: MORDFALL GRUBER -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Mrs.Murmur »

Der Mann verdrängt offenbar seit Jahrzehnten jedes Mitgefühl für seine Opfer. Der Begriff "Grauen" beinhaltet etwas aus dem Abstand zu betrachten. Man hat Grauen bevor man eine Leiche identifizieren muss`, `man graut sich vor der dunklen Nacht`, ...`vor tiefem Wasser,` ...`einem unübersichtlichen Wald, in dem man herumirrt`...Grauen erfasst einen in der Vorstellung von etwas Bösem...dem man sich ausgesetzt fühlen könnte...

`Mir graut vor mir selber` - bedeutet sich aus Abstand zu betrachten.

Da liegt die schizoide Note in ihm.

Er wird nie Reue empfinden können für die Taten, Mitgefühl wahrhaft empfinden. Das, was ihn beschäftigt, was er fühlt ist nur er selbst. Darin ist er letztlich das Opfer, er hat sich erwischen lassen, er hätte auf seine innere Stimme hören sollen, die ihm an diesem Sonntag-Nachmittag im November von solcher Tat womöglich abriet...usw. Welche Fehler er machte...Er wird sich überlegen, wie er die Strafe aussitzen kann und welche letzten Hintertürchen sich für ihn letztlich doch noch auftun könnten. Er wird an seine Kinder als einen Teil seiner selbst denken. Und er wird die Erinnerungen endgültig in einen Sarg legen und den Deckel drauf setzen und tief in der Grube versenken...

Er wird sich immer mehr in sich zurückziehen.

Frage wird sein, ob er ein Therapieangebot bekäme und es auch wahrnähme - was aus sprachlichen Gründen ja wohl schon schwierig wäre.

Würde er freikommen, würde sich u.U. eine noch explosivere Note entfalten. Der Hass in ihm wird schwerlich aufzulösen sein.
Jeder meiner Beiträge ist als Hypothese gedacht und erhebt keinerlei Anspruch auf Richtigkeit!
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talida
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Re: MORDFALL GRUBER -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von talida »

z3001x hat geschrieben:
Glaub die wollte dem Verteidiger von CDC stecken, dass ihre Beurteilung schon steht und dass sie Mord erkennt.
Du weisst aber, dass die vorsitzende Richterin nichts alleine zu beurteilen hat?
und das auch nicht während der Beweisaufnahme, vor der Urteilsberatung bzw. dem Urteilsspruch zu äußern hat?
z3001x hat geschrieben:
Kenn das von Zivilprozessen (Mietrecht und so), dass der Richter, wenn es darum geht, dass man sich vergleichen soll, ziemlich klar, aber durch die Blume, mitteilt, was das Urteil sein wird, wenn man sich nicht einigt - und das hilft dann umgemeint, damit die Parteien sich einigen.
Zwischen Strafprozess und Zivilprozess liegen Welten ..
was man mMn auch übrigens sehr gut an den Nebenklägeranwälten feststellen konnte deren Fachgebiete eher im Zivilprozessbereich liegen.

Im Zivilprozess sind die Richter eher auf eine gütliche Einigung der Parteien hinaus, was es im Strafprozess so nicht gibt.
z3001x hat geschrieben:
Hier müssen sie sich zwar nicht einigen, aber ein Plädoyer, was komplett an der Einschätzung der Richterin vorbei geht, hat wenig Chance, noch im Detail Gehör zu finden und irgendeine Nuance zu beeinflussen. Und mehr als eine Nuance kann der Malek nun mal nicht raus holen, bei der Sachlage.
Das hoffen wir aber schwer, dass es so nicht ist und damit Tür und Tor für eine erfolgreiche Revision öffnen.
Der Gast hat geschrieben:Das bedeutet nichts anderes als das, dass mit dem jetzigen Wissensstand das Urteil wegen Mordes nach ihrer Rechtsauffassung rechtssicher begründet und der herrschenden Rechtssprechung entsprechend schon in der Schublade liegt und dass es auch bei der Urteilsverkündigung genau so kommen wird
Nochmal ... die vorsitzende Richterin hat nichts alleine zu entscheiden, das wäre rechtswidrig.
z3001x hat geschrieben:
Genau, Daumen hoch.
Nimm den bitte ganz schnell runter :P
ich möchte nämlich ganz sicher nicht, dass gegen das Urteil Revision eingelegt wird
Der Gast hat geschrieben:wenn in den Plädoyers nicht noch etwas Entscheidendes kommt, was sie umstimmen würde. Der Totschlag ist für sie im Prinzip vom Tisch.
Für "sie" kann nichts vom Tisch sein, da haben nämlich noch 4 andere ein Wörtchen mitzureden.

In den Plädoyers kann übrigens nichts "entscheidendes" mehr kommen, weil es eine Zusammenfassung bzw. Vortrag der Sicht der einzelnen Parteien ist die sich aus der Beweisaufnahme ergibt.

------------

Ums für alle deutlich zu sagen, weil manche nicht verstehen was sie hier mit solchen Äußerungen anrichten können ...
ihr unterstellt hier der vorsitzenden Richterin etwas, was nicht sein kann, weils nicht sein darf.
Was man ernst meint, sagt man am besten im Spaß - Wilhelm Busch
gastX

Re: MORDFALL GRUBER -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von gastX »

Von seiten der Nebenklage wurde im Plädoyer ein Vorfall mit einer Prostiuierten in Rumänien erwähnt, um zu bestätigen, dass C. Kontakt zu Prostiierten hatte und angeblich zu Gewalt neige. Hat er denn im Raum Endingen auch Kontakte zu Prostituierten gehabt, ist darüber etwas bekannt?
Ist denn bekannt, ob in der Rotlichtszene am Kaiserstuhl ermittelt wurde? Denn 1. wurden auf seinem Handy eine Dating App gefunden, was darauf schließen lässt, dass er wohl Frauen kontaktiert hat.
2. Nachdem ein SM- Haus 2012 in Endingen kurz in der Öffentlichkeit war und dann wieder verschwand, bleibt auch die Frage, wohin diese Szene verschwunden ist.
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talida
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Re: MORDFALL GRUBER -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von talida »

gastX hat geschrieben:Von seiten der Nebenklage wurde im Plädoyer ein Vorfall mit einer Prostiuierten in Rumänien erwähnt, um zu bestätigen, dass C. Kontakt zu Prostiierten hatte und angeblich zu Gewalt neige. Hat er denn im Raum Endingen auch Kontakte zu Prostituierten gehabt, ist darüber etwas bekannt?
Ist denn bekannt, ob in der Rotlichtszene am Kaiserstuhl ermittelt wurde? Denn 1. wurden auf seinem Handy eine Dating App gefunden, was darauf schließen lässt, dass er wohl Frauen kontaktiert hat.
2. Nachdem ein SM- Haus 2012 in Endingen kurz in der Öffentlichkeit war und dann wieder verschwand, bleibt auch die Frage, wohin diese Szene verschwunden ist.
@gastX .. wäre in diesem Bereich ermittelt worden, dann hätte das in die Beweisaufnahme gehört, egal ob das belastend oder auch entlastend für ihn gewesen wäre.

Dem war nicht so, also kann man ausschliessen dass sich aus diesen Apps, Datingseiten usw. Kontakte ergeben hatten. Er selbst meinte ja glaub ich dazu, dass er sich nicht erklären kann wie die auf sein Handy gekommen sind. Die Nutzung der Apps hätte ja auch relativ einfach nachverfolgt werden können.
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Ceekay
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Re: MORDFALL GRUBER -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Ceekay »

gastX hat geschrieben:Von seiten der Nebenklage wurde im Plädoyer ein Vorfall mit einer Prostiuierten in Rumänien erwähnt, um zu bestätigen, dass C. Kontakt zu Prostiierten hatte und angeblich zu Gewalt neige. Hat er denn im Raum Endingen auch Kontakte zu Prostituierten gehabt, ist darüber etwas bekannt?
Ist denn bekannt, ob in der Rotlichtszene am Kaiserstuhl ermittelt wurde? Denn 1. wurden auf seinem Handy eine Dating App gefunden, was darauf schließen lässt, dass er wohl Frauen kontaktiert hat.
2. Nachdem ein SM- Haus 2012 in Endingen kurz in der Öffentlichkeit war und dann wieder verschwand, bleibt auch die Frage, wohin diese Szene verschwunden ist.
Sicherlich wurden seine anrufverläufe gecheckt. Und wenn dort irgendwas relevantes für den Fall dabei gewesen wäre, wäre es auch zur Sprache gekommen. Man wird aber sicherlich nicht zu allen prostituierten im Umkreis gehen und ein Bild von CDC vorhalten ob er mal da war.
Irgendwann ist so ein Fall auch mal ausermittelt und man muss mal die Kirche im Dorf lassen. Man kann nicht davon ausgehen das die Ermittler ansonsten däumchen drehen und auf die nächste soko warten. Die werden ja alle zusammengezogen und fehlen dann an anderer Stelle. Da wird sicher einiges an Arbeit liegen geblieben sein in der zeit.
Wo jetzt irgendeine SM Szene hingezogen ist wird nicht Aufgabe der soko sein.
detector
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Re: MORDFALL GRUBER -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von detector »

@talida
Für die Ausübung des Prostitutionsgewerbes braucht es von der Stadt eine Genehmigung. Die Stadt braucht aber von der Einwohnerzahl her eine gewisse Größe. Bin mir jetzt nicht sicher, aber ich glaube, dass es mehr wie 30.000 Einwohner sein müssen. Endingen ist zu klein. Die Stadt dürfte somit das Gewerbe nicht zulassen. Sollte dennoch jemand versuchen in einem größeren Dorf wie Endingen so etwas illegal zu betreiben, dürfte dies relativ schnell auffliegen - auf jeden Fall schneller als der erste Flieger, der offiziell vom BER abhebt :lol:
gast

Re: MORDFALL GRUBER -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von gast »

gastX hat geschrieben:Von seiten der Nebenklage wurde im Plädoyer ein Vorfall mit einer Prostiuierten in Rumänien erwähnt, um zu bestätigen, dass C. Kontakt zu Prostiierten hatte und angeblich zu Gewalt neige. Hat er denn im Raum Endingen auch Kontakte zu Prostituierten gehabt, ist darüber etwas bekannt?
Ist denn bekannt, ob in der Rotlichtszene am Kaiserstuhl ermittelt wurde? Denn 1. wurden auf seinem Handy eine Dating App gefunden, was darauf schließen lässt, dass er wohl Frauen kontaktiert hat.
2. Nachdem ein SM- Haus 2012 in Endingen kurz in der Öffentlichkeit war und dann wieder verschwand, bleibt auch die Frage, wohin diese Szene verschwunden ist.

Das in Anspruchnehmen würde kosten.
Ceekay
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Re: MORDFALL GRUBER -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Ceekay »

...
Unklar bleibt, ob Carolin G. vor oder nach der Misshandlung starb.
...
Schon manchmal seltsam wie die Presse falsche Fakten veröffentlicht obwohl sie in diesem Fall der sonntagszeitung tagelang zeit hatte für den Artikel. Liest das keiner der Redaktion nochmal durch der auch was vom Fall mitbekommen hat?
Hier verwechseln sie die eindeutigen Feststellungen des GM mit den subjektiven Angaben von CDC dass er dachte sie wäre sofort tot gewesen.
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Re: MORDFALL GRUBER -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von talida »

...
Unklar bleibt, ob Carolin G. vor oder nach der Misshandlung starb.
...
Schon manchmal seltsam wie die Presse falsche Fakten veröffentlicht obwohl sie in diesem Fall der sonntagszeitung tagelang zeit hatte für den Artikel. Liest das keiner der Redaktion nochmal durch der auch was vom Fall mitbekommen hat?
Hier verwechseln sie die eindeutigen Feststellungen des GM mit den subjektiven Angaben von CDC dass er dachte sie wäre sofort tot gewesen.[/quote]

Ceekay hat geschrieben: Schon manchmal seltsam wie die Presse falsche Fakten veröffentlicht obwohl sie in diesem Fall der sonntagszeitung tagelang zeit hatte für den Artikel. Liest das keiner der Redaktion nochmal durch der auch was vom Fall mitbekommen hat?
Hier verwechseln sie die eindeutigen Feststellungen des GM mit den subjektiven Angaben von CDC dass er dachte sie wäre sofort tot gewesen.
Solche "Patzer" findet man leider in fast jedem Bericht.
Ein Grund warum ich Presseberichte immer skeptisch betrachte.
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Re: MORDFALL GRUBER -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Myra »

Ceekay hat geschrieben: Schon manchmal seltsam wie die Presse falsche Fakten veröffentlicht obwohl sie in diesem Fall der sonntagszeitung tagelang zeit hatte für den Artikel. Liest das keiner der Redaktion nochmal durch der auch was vom Fall mitbekommen hat?
Hier verwechseln sie die eindeutigen Feststellungen des GM mit den subjektiven Angaben von CDC dass er dachte sie wäre sofort tot gewesen.
Ich will jetzt nicht gegen die Sonntagszeitung lästern, ich les die auch ... aber inhaltlich gehts doch da eher um leichte Unterhaltung am Frühstückstisch... Sobald das Thema etwas "schwieriger" wird, hapern die Artikel meist auch.
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Re: MORDFALL GRUBER -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von talida »

Myra hat geschrieben: Ich will jetzt nicht gegen die Sonntagszeitung lästern, ich les die auch ... aber inhaltlich gehts doch da eher um leichte Unterhaltung am Frühstückstisch... Sobald das Thema etwas "schwieriger" wird, hapern die Artikel meist auch.
Zu "leichter Unterhaltung" zähle ich Klatsch- und Tratsch-Storys über Promis, Königshäuser etc. ...
oder aktuell anstehende regionale Veranstaltungen etc.
wenn sich da eine Ente einmogelt interessiert das herzlich wenig.

Bei Artikeln über Straftaten, oder wie hier um einen Mordprozess, erwarte ich informative und inhaltlich korrekte Berichterstatttung.

Genauso wenn man Sportberichte liest (Männer tun das ja gern) ..
dann möchte man da auch keine falschen Ergebnisse oder Tabellen sehen.
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Re: MORDFALL GRUBER -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Beck »

Ich erwarte immer korrekte Berichterstattung - egal ob es um wichtige oder "unwichtige" Themen geht. Was im Fall C.G. zuletzt teilweise geschrieben wurde, wirkt schon sehr nachlässig, zumal die Zeit des Spekulierens jetzt weitgehend vorbei ist und man sich als Reporter leicht am Verlauf der Gerichtsverhandlung orientieren kann.

An die Sonntagszeitung habe ich keine Erwartungen. :mrgreen:
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Re: MORDFALL GRUBER -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von talida »

Naja, wollen wir sie nicht schlechter machen als sie ist ..
der Bericht ist ja sonst ganz ok.

Solche "Falschinfos" regen allerdings nicht selten die Fantasie unserer Foristen an, obwohl sie es eigentlich besser wissen müssten, wenn sie den Fall so interessiert verfolgt haben, wie sie das äußern.
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Re: MORDFALL GRUBER -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von uri44 »

detector hat geschrieben:@talida
Für die Ausübung des Prostitutionsgewerbes braucht es von der Stadt eine Genehmigung. Die Stadt braucht aber von der Einwohnerzahl her eine gewisse Größe. Bin mir jetzt nicht sicher, aber ich glaube, dass es mehr wie 30.000 Einwohner sein müssen. Endingen ist zu klein. Die Stadt dürfte somit das Gewerbe nicht zulassen. Sollte dennoch jemand versuchen in einem größeren Dorf wie Endingen so etwas illegal zu betreiben, dürfte dies relativ schnell auffliegen - auf jeden Fall schneller als der erste Flieger, der offiziell vom BER abhebt :lol:
Die zu meinem Ortsteil gehörende Großgemeinde hat 10.000 Einwohner und 3 Bordelle.

Ach ja, der Bürgermeister meinte mal, dass die Bordelle im Gewerbegebiet lägen und da bestünde seitens der Stadt keine Einspruchsmöglichkeit.
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Re: MORDFALL GRUBER -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Joggerin88 »

uri44 hat geschrieben:

Die zu meinem Ortsteil gehörende Großgemeinde hat 10.000 Einwohner und 3 Bordelle.

Ach ja, der Bürgermeister meinte mal, dass die Bordelle im Gewerbegebiet lägen und da bestünde seitens der Stadt keine Einspruchsmöglichkeit.
Etwas OT, aber in Baden-Württemberg muss eine Stadt mindestens 30000 Einwohner haben, um ein Bordell "führen" zu können. In Hessen (ich wohne in einer Grenzstadt), bedarf es keiner Grenze. Deswegen hat unser Ort auch 3 Bordelle.
Da die Orte vorne davor und danach BW sind, lohnt es sich anscheinend.
Tom34

Re: MORDFALL GRUBER -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Tom34 »

Weiß jemand wie die rumänische Polizei damals CDC genau auf die Schliche kam? Er ist ja nach der Tat anscheinend abgehauen und hatte nur seinen Mantel vergessen... Und wurde erst 3 Wochen später gefasst
detector
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Re: MORDFALL GRUBER -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von detector »

@joggerin
mit "führen" eines Bordells haben es die Städte glaube ich nicht so - obwohl - ziemlich innovative Idee um die Kassen der Gemeinde und Städte zu sanieren :P .... nee, nee... weiß schon wie Du es gemeint hast.... kam halt ein wenig lustig rüber. Eine Stadt in BW muss halt nach gewissen gesetzlichen Kriterien prüfen, ob ein solches Etablissement genehmigt werden kann oder auch nicht ;)
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