VERMISSTENFALL CAROLIN SCHMIDT (25), GARMISCH / GINSHEIM, 2026

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Ungeklärte Fälle: Carolin Schmidt (NEU), Martin Bach, Tabita Cirvele, Heidi Dannhäuser, Sergej Enns, Nancy Förster, Denis Franke, Helga Frings, Monika Frischholz, Inga Gehricke, Leonie Gritzka, Jascha Hardenberg, Karl Erivan Haub, Felix Heger, Ines Heider, Vanessa Huber, Anett Carolin Kaiser, Baris Karabulut, Elke Kerll, Inka Köntges, Katrin Konert, Ralf Kottmann, Leitner/Baumgartner, Monika Liebl, Danuta Lysien, Jennifer M. (Bühl/Bremen), Alexandra May, Maddie McCann, Lars Mittank, Tanja Mühlinghaus, Mandy Müller, Mine O. (Duisburg), Harald Oelschläger, Birgit Rösing (gen. Storck), Scarlett Salice, Petra Schetters, Dirk Schiller, Rosi Strohfus, Anton Thanner, Hartmut Weiske

Geklärte Fälle: Vera B. (Datteln), Liam Colgan, Anna E. (Herrieden), Fritz Hagedorn, Kevin Hantl, Maria Henselmann, Rondk Kaniwar, Birgit Keller, Malina Klaar, Timo Kraus, Wolfgang Loh, Mike Mansholt, Marc Otto, Rainer Schaller, Sophie Sherpa, Jeannette Stehr, Annika T. (Seelze-Lohnde), Lars Wunder
Wolfi1

Re: VERMISSTENFALL CAROLIN SCHMIDT (25), GARMISCH / GINSHEIM, 2026

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Wie deute ich ein Auschecken am 6.9. in Garmisch in Zusammenhang mit der Angabe, Carolin bzw. ihr Handy sei dann im Bereich Leutasch/Gaistal/Ehrwald eingeloggt gewesen sein? War dort Carolin mit Handy oder jemand anders mit ihrem Handy unterwegs?
Wolfi1

Re: VERMISSTENFALL CAROLIN SCHMIDT (25), GARMISCH / GINSHEIM, 2026

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Carolin soll am 6. und 7. September in Leutasch gesehen worden sein. Also am Tag ihres Auscheckens bzw. Einen Tag nach dem Auschecken. Gaistal und Ehrwald gelten ebenfalls als destinationen. Wollte Carolin das komplette Tal durchqueren bis nach Ehrwald, um dann von dort aus mit dem Zug zurück nach Garmisch zu fahren und dort die für den gewiss langen Abstecher durchs Gaistal so lange „geparkten“ Hotelsachen holen, um dann von GAP aus die Heimfahrt anzutreten?
z3001x
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Re: VERMISSTENFALL CAROLIN SCHMIDT (25), GARMISCH / GINSHEIM, 2026

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Wolfi1 hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Oktober 2026, 20:03:48 Wie deute ich ein Auschecken am 6.9. in Garmisch in Zusammenhang mit der Angabe, Carolin bzw. ihr Handy sei dann im Bereich Leutasch/Gaistal/Ehrwald eingeloggt gewesen sein? War dort Carolin mit Handy oder jemand anders mit ihrem Handy unterwegs?
Ist das denn "bestätigt", z.B. seitens der Polizei, dass sie in dem Berggebiet in Tirol war? Was genau wurde da über welche "App" an Information gewonnen? Das ist für mich im Nebel.
Die Angehörigen greifen jeden Strohhalm, das ist normal, aber mancher ist ein Trugschluss.
Natürlich kann sie in der Tat einfach woanders untergekommen sein, nach dem Hotel in GAP oder es vorgehabt haben. Ausgeschlossen ist es sicher nicht. Aber so richtig sicher sind diese ganzen neueren Infos von der linktree-Seite, speziell dass sie am 6./7.9 da oben bei Ehrwald / Leutasch war, auch nicht...
Oder bin ich nicht auf dem Laufenden, dann sorry.
Wolfi1

Re: VERMISSTENFALL CAROLIN SCHMIDT (25), GARMISCH / GINSHEIM, 2026

Ungelesener Beitrag von Wolfi1 »

Auf dem Linktree zu Carolin, den die Angehörigen eingerichtet haben, heißt es mittlerweile, Carolin sei am 13. und 15.9. in Seefeld gesichtet worden. Wenn da nichts dran wäre, würden diese Angaben bestimmt nicht in die Öffentlichkeit transportiert werden.
Caldonazzofan

Re: VERMISSTENFALL CAROLIN SCHMIDT (25), GARMISCH / GINSHEIM, 2026

Ungelesener Beitrag von Caldonazzofan »

Es wird derzeit ein Zettel geteilt, auf dem von einer möglichen Hundespur in Seefeld die Rede ist. Die österreichische Polizei hat offenbar keinen offiziellen Suchaufruf veröffentlicht, da es bisher keine Bestätigung gibt. Die Gemeinde Seefeld bittet hingegen auf ihrer Homepage um Hinweise und hat möglicherweise auch über eine Gemeinde-App die Bürgerinnen und Bürger informiert.

Das ist nicht unbedingt ein Widerspruch: Eine Gemeinde kann vorsorglich um Hinweise bitten, auch wenn die Polizei einen Sachverhalt noch nicht bestätigen kann. Wichtig ist, zwischen unbestätigten Hinweisen und gesicherten Informationen zu unterscheiden.
Maxi9

Re: VERMISSTENFALL CAROLIN SCHMIDT (25), GARMISCH / GINSHEIM, 2026

Ungelesener Beitrag von Maxi9 »

Ich frage mich, wie man auf die Art und Weise, wie es momentan passiert, die Vermisste finden will.

Es könnte sich als hilfreich erweisen, auf Hobbyermittler oder Privatdetektive zu setzen, da man auf die offiziellen Behörden bei Vermisstenfällen meinem Eindruck nach kaum setzen kann. Wenn nicht innerhalb der ersten Woche nach Verschwinden Ermittlungen aufgenommen werden, ist meiner Ansicht nach vieles verloren. Doch offenbar scheint es das Gesetz in Deutschland so zu wollen. Als erwachsene Frau kann man durch Vermisstenfälle wie die von Carolin Schmidt und Scarlett nur gewarnt sein. Wer bei einer Tätigkeit verschwindet, die als gefährlich gilt, kann ja fast schon darauf wetten, dass die Polizei erst einmal keine Anhaltspunkte für eine Straftat sieht, da es ja sein könnte, dass die Person verunfallt ist. Obwohl beide Alterantiven gleich wahrscheinlich sind, sieht es beim Verunfallen so aus, als werde automatisch davon ausgegangen, auch wenn keine Anhaltspunkte dafür vorliegen. Eine Straftat schließt man aber aus bzw. darf nicht einmal beginnen zu ermitteln, da ja keine Anhaltspunkte dafür vorliegen. Warum dem Gesetzgeber diese wirre Logik nicht auffällt und diese nicht beseitigt wird? Vielleicht Personalmangel oder Gründe finanzieller Art? Praktisch für die Arbeit der Ermittlungsbehörden - fatal für das mögliche Opfer. Wer in einer Grenzregion verschwindet, hat ebenfalls schlechte Karten, da es offenbar Wochen dauert, bis sich Behörden länderübergreifend absprechen, sofern sie überhaupt tätig werden und sich nicht nur darauf berufen, dass eine erwachsene Person ihren Aufenthaltsort wählen kann wie sie will.

Also ermitteln die Angehörigen selbst. Hier besteht meiner Meinung nach jedoch das Problem, dass Angehörige nicht vom Schlimmsten ausgehen wollen, weil sie dies psychisch nicht aushalten würden. Also sucht ein Vater von Scarlett den Schluchtensteig auch noch das hunderste Mal ab und der Vater von Carolin ruft zum Durchsuchen der Gipfelbücher in einer bestimmen Region auf. Wie viele Gipfelbücher gibt es wohl in der Region? 100, 200, 500? Ist überhaupt bekannt ob Carolin wirklich in jedes Gipfelbuch schreibt, an dessen Gipfel sie ankommt?

Auf der offiziellen Vermisstenseite bei Linktree liest man von Sichtungen. Nirgends steht, inwiefern diese Sichtungen verifiziert sind. Unter einen Artikel der Tiroler Zeitung soll eine Person auf eine Facebook-Seite verwiesen haben, wo eine Inhaberin eines Geschenkeshops Carolin angeblich gesehen haben will. Werden solche Behauptungen nur im Internet abgetippt und als 'Hinweise' genannt oder wurde die Geschenkladeninhaberin wirklich aufgesucht und ermittelt, wie glaubhaft die Sichtung ist? Wieso wird nicht genau dazu geschrieben, wo und um welche Uhrzeit Carolin gesichtet wurde und grob von wem. Man könnte dann gezielt in der Umgebung suchen oder eigene Überlegungen anstellen. Je mehr Personen sich Gedanken machen, um so höher die Wahrscheinlichkeit, dass man etwas Auffälliges entdeckt, das einen weiterbringt.

Mir fehlen Informationen darüber, ob Carolin mit eigenem Auto gereist ist, per Bus und Bahn oder per Anhalter. Wie war das Übernachtungsverhalten? Wurden eher Hotels gewählt, Unterkünfte mit Kochgelegenheit, einfache Jugendherbergen oder gar private Übernachtungen? Jeder Urlaubsort muss Kurabgabe leisten, zumindest würde ich in Tirol und um Garmisch davon ausgehen. Heutzutage werden Gäste akribisch notiert, vermutlich auch bei einer einzelnen Übernachtung. Ich glaube nicht, dass ein Übernachtungsbetrieb daher nicht mehr weiß, ob Carolin bei ihm übernachtet hat. Wo könnten private Übernachtungen vereinbart worden sein? Es gibt Plattformen wie Airbnb. Wurde hier Einsicht in das Konto von Carolin genommen, falls sie eines hat? Wurde Einsicht in Apps wie Blablacar genommen? Das sind doch die wahrscheinlichsten Buchungsplattformen, wenn jemand günstig übernachtet und Mitfahrgelegenheiten nutzen würde. Ich plädiere dafür, zuerst das Wahrscheinlichste zu checken.

Als allererstes hätte ich mich in das e-Mail-Konto eingeloggt. Buchungen wie Sesselliftkarten, Eintrittsticket, Übernachtungen usw laufen heute oft darüber.

Wurde formell Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet und eine Vermisstenmeldung? Kann man damit nicht bei den Internetprovidern genauere Standortdaten des Handys erhalten?

Wieso wird nicht mitgeteilt, wo sich die Wanderapp eingeloggt hatte und welche Routen laut Wanderapp schon gewandert worden waren? Auch anhand der bereits gewanderten Routen könnte man Rückschlüsse ziehen.

Ist bekannt, welche sozialen Plattformen Carolin nutzte? Wurden sämtliche sozialen Plattformen, die Menschen in dem Alter häufig nutzen dahingehend überprüft ob ein Account unter Carolins Mailadresse vorhanden ist?

Angenommen, es handelt sich um ein Verbrechen, würde ich Zeugenhinweisen sehr vorsichtig nachgehen, da es durchaus möglich ist, dass ein Täter Sichtungen im Internet behauptet, um Spuren zu verwischen oder auf falsche Spuren zu führen.

Ist den Angehörigen bekannt, dass monatelang in der Region Mittenwald, Ehrwald, Seefeld i. Tirol Straßensperrungen stattfanden am Wochenende und der Bahnverkehr monatelang komplett durch Schienenersatzverkehr bedient wurde? Ist bekannt, dass in der Region, wo Scarlett verschwand, ebenfalls Streckensperrungen vorlagen und der Bus nicht gefahren ist? Ist bekannt, dass in Lenzkirchen, in der Nähe wo Scarlett verschwand, in einer Urlaubsregion an einem Kurpark ebenfalls ein Bus nicht fuhr und dort ein Täter gezielt auf Personen gewartet haben soll um diesen eine Fahrt im Privat-PKW anzubieten. Hierbei wurde vor einigen Jahren eine junge Frau von einem Autofahrer an der Bushaltestelle aufgegabelt und in ein Waldstück gebracht. Die Frau konnte während der Fahrt aus dem Auto springen. Wird in Erwägung gezogen, dass es Täter geben könnte, die gezielt Urlaubsorte auswählen, an denen Busse und Bahnen ausfallen, um junge Frauen ins Auto zu locken, in dem sie sich als hilfsbereit anbieten? Das würde nicht groß auffallen bzw. höchstens, wenn Personen sehr aufmerksam sind und sehen, wie Autofahrer oder Personen gezielt an Haltestellen auflauern. Hat man an Haltestellen in Garrmisch, Seefeld und an der gesperrten Strecke Richtung Tirol diesbezüglich Aushänge gemacht?

Kann man noch auf Videomaterial aller relevanten Bahnhöf zurückgreifen, sofern Carolin Bahn gefahren ist?

Neben dem Geschenkeladen, in dem Carolin angeblich gesichtet wurde, befindet sich ein "Adult Hotel" mit fragwürdigen Bewertungen, was ein seltsamer Laden zu sein scheint. Wäre es denkbar, dass ein junger Täter, der sich vielleicht als Berg- und Tierfreund ausgibt, eine junge Frau in ein solches Hotel einlädt, in dem er z. B. behauptet, er wollte mit einem Freund wandern und hätte nun ein Bett im Zimmer frei und man könne sich ja gemeinsam erholen in der Therme oder ähnliches? Wäre Carolin so naiv, solche Angebote anzunehmen?

Was hat es mit dem Aufenthalt in Weilheim auf sich? Wieso wird nicht kommuniziert, wo die Sichtung stattgefunden hat, in welchem Supermarkt, was eingekauft wurde und wieso das unüblich sein sollte?

Wie lange war die Tour ursprünglich geplant? Ist es üblich, dass Carolin bei Urlauben von Hotel zu Hotel wechselte? Auch hier wäre interessant, ob ein Auto vorhanden war, dann wäre ein Hotelumzug wahrscheinlicher. Wurde das Hotel möglicherweise wegen eines Vorfalles mit anderen Gästen gewechselt? Wann wurde der Aufenthalt gebucht? Was sagte Carolin beim Auschecken aus dem Hotel? Man redet doch in der Regel ein paar Worte an der Rezeption und sagt dann, dass es heute mit dem Zug nach Hause geht oder beispielsweise dass man noch eine Woche in Tirol weiter wandert oder ähnliches.

Kein Mensch macht am Tag des Auscheckens aus dem Hotel, wenn er am gleichen Tag nach Hause fahren will, noch eine große Wandertour. Wenn Carolin bedacht und vernünftig war, wird sie wissen, dass man sich weder auf Zuglifte, noch auf Busse und Bahnen verlassen kann und ein Unwetter in den Bergen zu Zeitverzögerungen führen kann, sofern man bei der Rückfahrt auf die Bahn angewiesen ist. Wer würde sich diesen Stress im Nacken bei einer letzten Wanderung antun? Allenfalls würde man einen kleinen Abstecker an einen touristisch interessanten Ort oder eine sehr kleine Wanderung machen. Dann hätte man aber trotzdem das Problem mit dem Gepäck. Wer will beim Wandern schon sein ganzes Gepäck mitschleppen? Wurden sämtliche Schließfächer in der Umgebung aufgesucht und geschaut, ob dort Gepäck schon länger liegt? Wurde das Hotel befragt, ob es Carolin angeboten hat, das Gepäck aufzubewahren bis mittags? Was hat Carolin darauf geantwortet? Würde man überhaupt am letzten Tag noch eine Wanderug machen wenn man schon 2 Wochen in einer Region unterwegs war? Würde es dem Charakter von Carolin entsprechen, dass man unbedingt jede Minute ausnutzen will und deswegen dann bei der Rückfahrt möglicherweise Stress mit Zügen hat? Wer die Bahn kennt, wird eher nicht gegen nachmittag noch eine mehrstündige Reise in die Heimat antreten. Zu hoch ist die Gefahr, dass man um Mitternacht an einem Bahnhof im Nirgendwo strandet da der Zug Verspätung hatte usw.

Wurde in Erwägung gezogen, dass die letzte Whatsapp-Nachricht vielleicht von einer ganz anderen Person abgesendet wurde? Wie aktuell ist das Foto, das in dieser Nachricht versendet wurde? Würde man wirklich verschiedene Fotos schicken und schreiben, man mache noch einen Abstecher und nicht sagen, wohin? Wann fand der letzte verifizierbare Kontakt zu Carolin statt, also ein Telefonat oder ein Realkontakt? Mir sind in diesem Fall zu viele Ungereimtheiten und ich sehe nicht, inwiefern dem nachgegangen wurde. Angenommen, man würde an dem Tag zurückfahren, könnte man doch sagen "ich habe heute ausgecheckt aber fahr noch einmal auf den Berg namens ..." oder "ich habe ausgecheckt, aber gehe nochmal zu einem schönen Wasserfall" oder "auf der Rückfahrt treffe ich noch eine/n Bekannte/n". Wieso diese kryptische Aussage "ich mache noch einen Abstecher?". So redet kein junger Mensch meiner Meinung nach und so schreibt man im Normalfall auch nicht mit den eigenen Angehörigen, es sei denn der Kontakt ist enorm distanziert und oberflächlich. Dazu könnte der Vater Auskünfte geben.

Wieso gibt es keine Auskünfte mehr, was es mit diesem Daniel auf sich hat, zu dem Carolin angeblich nach München reisen wollte? Wenn die Angehörigen wirklich die Hilfe der Bevölkerung in Anspruch nehmen wollen, dann sollten sie wesentlich mehr Informationen bereitstellen und offen in alle Richtungen ermitteln.

Ich persönlich sehe Parallelen zwischen dem Fall Scarlett und Carolin. Vor allem finde ich auffällig, dass beide Frauen sehr von ihren Vätern geprägt zu sein scheinen. Von den Müttern hört man nichts. Beide Frauen scheinen sehr bodenständig zu sein. Wer auf dem Boden im Freien auf einer Thermofolie schläft oder eine alpine Bergsteigerin ist, ist auf jeden Fall nicht die typische Tussi. Man schaue sich einfach die Fotos an. Mit ein klein wenig Menschenkenntnis weiß man was ich meine. Mir scheinen beide Frauen durchaus intelligent zu sein, aber vielleicht aufgrund einer hohen Sachorientierung auch zu verstandesbasiert und mit zu wenig Bauchgefühl? Was wäre, wenn eine Person sich wirklich als Vogelfreund ausgibt und anbietet, zu einem Beobachtungspunkt zusammen zu fahren etc.? Würde man das ausschlagen bzw. würde man mögliche Bedenken erkennen, wenn man vielleicht voll im Hobbymodus oder davon ausgeht, dass alle Menschen genau so aufrichtig sind, wie man selbst es ist? Auch vom Aussehen sehe ich durchaus Parallelen zwischen beiden Frauen. Ein möglicher Täter könnte sich gezielt für Frauen eines bestimmen Typs interessieren, die natürlich wirken, eher hemdsärmlig und an deren Auftreten man ablesen kann, dass sie sich eher weniger Gedanken um ihre Außenwirkung machen (Carolin) bzw. dass sie kein Gespür dafür haben, wie sie nach außen wirken (Scarlett). Ein möglicher Täter könnte sich dadurch angezogen fühlen, weil er eben nicht die typische Frau vor sich sieht, vor der er vielleicht Angst hätte, sich anzunähern, sondern eher sehr begeisterungsfähige sachbezogene junge Damen, die aufgrund des Erscheinungsbildes bestimmte Signale aussenden.

Ich gehe davon aus, dass auch hier jahrelang im Trüben gestochert werden wird, wenn so weiter ermittelt wird bzw. nicht ermittelt wird, wie bisher. Seitdem ich vom Fall Scarlett gelesen habe und mich kurz in die Gesetzeslage eingelesen habe, bin ich entsetzt, wie leicht es möglichen Tätern gemacht wird und wie viel höher der Schutz von Daten und von Tätern über dem Schutz eines potentiellen Opfers steht. Man kann selbst nur hoffen, dass einem so etwas niemals passieren wird und wenn, dass die Angehörigen dann einen Privatermittler einschalten, der über logisches Denk- und Kombinationsvermögen verfügt und dazu die juristischen Kniffe kennt, mit denen man Ermittlungsbehörden dazu bringen kann, überhaupt zu ermitteln. Wenn so etwas in den USA passiert wäre, wäre bereits nach einem Monat laut Gesetz der Vermisstenfall automatisch zu einem Straftatfall geworden und es würden höchste Behörden ermitteln die Spezialisten ihres Faches sind. In Deutschland wird offenbar selbst nach Wochen noch nicht einmal in Hinblick auf eine mögliche Straftat ermittelt, da ja keine konkreten Anhaltspunkte dafür vorliegen. Man betreibt lediglich Maßnahmen der Gefahrenabwehr, die man nach 4 Wochen, wenn ich mich recht erinnere, einstellen darf. Ich frage mich, wie man als Personal in solch einer Behörde abends noch die Augen zu tun kann, wenn man weiß, dass es in Deutschland praktisch unmöglich ist, in Vermisstenfällen Strafermittlungsmaßnahmen zu ergreifen. Wenn nur Gefahrenabwehr betrieben wird, fehlt offenbar die Befugnis, Hotelbetriebe zu befragen, Handys gezielt zu orten, sich Daten von online-Betreibern herausgeben zu lassen usw. Als allererstes hätte ich doch als Angehöriger und Behörde geschaut, wie man sich in die technischen Geräte einloggen kann. Tatsächlich finde ich es schlimm, wenn man als Außenstehender zuschauen muss, wie solche Fälle angegangen werden. Wie müssen sich da erst die Angehörigen fühlen?
Wiesenblume
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Re: VERMISSTENFALL CAROLIN SCHMIDT (25), GARMISCH / GINSHEIM, 2026

Ungelesener Beitrag von Wiesenblume »

Wolfi1 hat geschrieben: ↑Samstag, 31. Oktober 2026, 23:26:53 Auf dem Linktree zu Carolin, den die Angehörigen eingerichtet haben, heißt es mittlerweile, Carolin sei am 13. und 15.9. in Seefeld gesichtet worden. Wenn da nichts dran wäre, würden diese Angaben bestimmt nicht in die Öffentlichkeit transportiert werden.
Siehe mein Beitrag, wo die Inhaberin des Sternenblick Shops aus Seefeld am 13. 9. 2026 mit Carolin gesprochen haben will.
Caldonazzofan

Re: VERMISSTENFALL CAROLIN SCHMIDT (25), GARMISCH / GINSHEIM, 2026

Ungelesener Beitrag von Caldonazzofan »

Ich würde aus dem Beitrag von Maxi9 vor allem drei Fragen mitnehmen:
1. Was geschah zwischen dem Hotel-Check-out und dem 6. September?
2. Wie genau wurde die letzte WhatsApp-Nachricht als Nachricht von Carolin verifiziert?
3. Was ist über den angeblichen Kontakt zu Daniel bekannt?
Das sind konkrete, überprüfbare Fragen. Sie sind wesentlich hilfreicher als Mutmaßungen über einen möglichen Täter oder Carolins Persönlichkeit.

Und noch etwas: Dass die Polizei nicht alle Ermittlungsschritte öffentlich macht, ist nicht automatisch ein Zeichen dafür, dass sie nicht ermittelt. Gerade bei einem laufenden Vermisstenfall können Details bewusst zurückgehalten werden, damit Hinweise überprüfbar bleiben und mögliche Ermittlungen nicht beeinträchtigt werden.

Wenn ich aktuell den Angehörigen antworte... etwas frage, kommt da nichts, es sind auch PNs gesperrt, soweit ich das in den sozialen Medien mitbekomme. Wahrscheinlich möchte man, dass alle Hinweise direkt bei der Polizei eingehen. Falsch finde ich das nicht. Mir wurde gleich am Anfang geschrieben, man weiß von familiärer Seite nicht, ob sie überhaupt auf dem Berg gewesen ist und man möchte keine Spekulationen. Man ist aber für jede Hilfe dankbar.

Ich verstehe aber, warum dich Maxi 9 die offenen Fragen beschäftigen. Die zeitliche Abfolge rund um den Check-out ist tatsächlich etwas, das man gern genauer verstehen würde. Nur sollten wir aus einer Lücke in den öffentlichen Informationen nicht vorschnell eine Ermittlungslücke machen.

Im Fall Koschuh hat der Bruder ein Frechheiten Tagebuch erstellt, als ihm Informationen verweigert wurden. Ich fand dies mitzulesen sehr interessant. Der Bruder erhielt damals keine Einblicke in Kontobewegungen usw.. wertvolle Zeit verstrich. Gefunden wurden irgendwann nur mehr Knochen. So habe ich es in Erinnerung und ich hoffe nicht, dass sich das wiederholt. Koschuh war auch ein ÖD Fall... GrazHamburg ...
lindenstein
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Re: VERMISSTENFALL CAROLIN SCHMIDT (25), GARMISCH / GINSHEIM, 2026

Ungelesener Beitrag von lindenstein »

Lieber oder liebe Maxi9,

es ist ja schon mal ein Pfund solch einen umfassenden Beitrag zu posten, welcher meiner Meinung nach auch viele Punkte tangiert, die in unserem Rechtssystem nicht so gut laufen. Da gebe ich dir recht.

Man hat oder hatte immer im Kopf, dass auch bei den Krimis da alles so nach recht und Ordnung abläuft, jedoch hattest du da ja auch so deine Zweifel artikuliert, wo ich gerne bei dir bin.

Ein guter Coach sagte mal, du bekommst das, was du verhandelst.. ich würde eher sagen. man bekommt das, was man verdient.

Weil es da immer noch eine Ebene gibt, die auf uns aufpasst und wir machen wie gesagt auch nichts umsonst.
Alles was wir tun hat irgendwo einen Sinn. Daran habe ich immer geglaubt.

Am nächsten Mittwoch wird bei XY ein cold case kommen, wo eine 1988, damals 22 Jährige vermisst wurde.
Man hatte 2005 und 2008 so zu lesen dann zwei Anrufe bekommen, da würde ich dann das schlechte Gewissen, womöglich im Suff nicht ausschließen wollen und das Opfer würde unter der Horten Villa verbuddelt worden sein.

Da gibt es noch mehr..

Ich trage das für mich so und hake das auch als eine gewisse Lebenserfahrung für mich so ab, dass ein Täter welcher wie auch immer seine Strafe nicht bekommen hat, er mit seiner Tat nie "normal" leben kann.

LG
lindenstein
Alle meine Beiträge spiegeln meine Meinung und ich kann auch völlig daneben liegen.
Caldonazzofan

Re: VERMISSTENFALL CAROLIN SCHMIDT (25), GARMISCH / GINSHEIM, 2026

Ungelesener Beitrag von Caldonazzofan »

Aktueller Bericht der Kronen Zeitung:

Die Tiroler Alpinpolizei möchte derzeit keine weiteren Sucheinsätze durchführen. Der Seher Schneider ist hier erneut Thema. Er möchte das von ihm anfangs eingeschätzte Suchgebiet um 1,8 km erweitern.

1. Die Suchgebiete im Gaistal sind offenbar bereits intensiv untersucht worden.
2. Es gibt eine neue, allerdings nicht wissenschaftlich belegte Vermutung eines privaten Hinweisgebers, des Sehers Schneider.



https://www.google.com/url?sa=t&source= ... iwo2V2__wY
lindenstein
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Re: VERMISSTENFALL CAROLIN SCHMIDT (25), GARMISCH / GINSHEIM, 2026

Ungelesener Beitrag von lindenstein »

Hallo,

ich habe mir den Beitrag der Kronenzeitung um den "Seher" Michael Schneider durchgelesen und will mir solche Dinge auch irgendwo erklären können.
Für mich klingt das Wort "Seher" eher befremdlich, jedoch weiß man, dass es durchaus Dinge gibt, welche nicht erforscht sind und gerade auf dieser "Paraebene etc.".

Was ich nachvollziehen kann, ist durch das warme/heiße Wetter überall auch in den Alpen Prozesse passieren, wo dann der Stein am Berg locker wird und es da zu einem Unfall gekommen sein kann, weil man damit nicht gerechnet hat.

Ich kenne in meiner Umgebung bei Mengelbach einen stillgelegten Steinbruch, wo sich im Laufe der Jahre eine wahre Lokation im Sinne eines Stausees gebildet hatte, welcher traumhaft auch für eine Filmkulisse herhalten könnte. Da kommen auch Leute von weit her, da sie davon im Internet gelesen haben. Der Wirt dort in der Nähe vom Restaurant sagt immer, geht da nicht hin.. da ist Wasser im Gestein und durch das Kalt/Warme sprengt quasi die Natur dort das Gestein weg und ihr kommt in eine gefährliche Lage.

Das nur mal als Beispiel.

Carolin Schmidt gilt jetzt schon länger als vermisst, wie ich gelesen habe schon seit Anfang September. Vielleicht war es auch ein Unfall.
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Caldonazzofan

Re: VERMISSTENFALL CAROLIN SCHMIDT (25), GARMISCH / GINSHEIM, 2026

Ungelesener Beitrag von Caldonazzofan »

Einr positive Nachricht:

Die Polizei nimmt die Suche wieder auf. DANKE!

https://www.tt.com/artikel/30946068/die ... wieder-auf
Wiesenblume
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Re: VERMISSTENFALL CAROLIN SCHMIDT (25), GARMISCH / GINSHEIM, 2026

Ungelesener Beitrag von Wiesenblume »

Sehr gut. Es ist jetzt die dritte Frau, von Fällen, wo ich mitarbeite, die ihr Handy ausgeschaltet hat bevor ein Ereignis eintrat, was sie zum Vermisstenfall hat werden lassen. Und diesmal wird die Sichtung glücklicherweise ernst genommen. Das ist sehr merkwürdig. Denn normalerweise würde man sowohl bei Yolanda Klug, Scarlett Salice und jetzt auch Carolin Schmidt davon ausgehen, dass sie ihr Handy für Rückrufe und für die Navigation brauchen müssten. Die Menschen werden später noch gesehen aber das Handy verweist auf einen letzten Punkt, der andere Spekulationen dann möglich macht.-- Langsam frage ich mich, ob es eine Art organisiertes Verbrechen gibt, die von den Frauen genau das vorher verlangt. Es wird irgendetwas in Aussicht gestellt, wo das abgeschaltete Handy die Bedingung ist. Denn ,wenn Carolin am 13. und 15. September in Seefeld gewesen sein sollte, hätte sich ihr Handy auch dort eingeloggt. Und die ganze Ratetrei hätte überhaupt nicht sein müssen. Das Handy von Scarlett hätte sich in Zell eingeloggt.Auch Yolandas Weg wäre bis nach Freyburg nachvollziehbar gewesen. Vielleicht liege ich voll daneben. Ich glaube auch nicht, dass hier ein und derselbe Täter aktiv ist. Aber für Scarlett und Yolanda halte ich einen Täter , der sie verschwinden ließ, für sehr wahrscheinlich. Bei Carolin sieht die Situation, die wir jetzt kennen lernen durften, irgendwie ähnlich aus. (Telefonat mit einer Freundin und eine Verabredung zu einem späteren Zeitpunkt. Noch eine letzte Unternehmung. Ein Vater, der sich auf die Suche nach der talentierten Tochter begibt.)
Wolfi1

Re: VERMISSTENFALL CAROLIN SCHMIDT (25), GARMISCH / GINSHEIM, 2026

Ungelesener Beitrag von Wolfi1 »

Auch die Marktgemeinde Zirl hat einen Suchaufruf zu Carolin auf ihre Homepage gesetzt. Dabei wird die Suchregion erweitert auf die Gleirschkette und die Sellrainer Berge erweitert. Das Gebiet ist damit deutlich umfangreicher und liegt fernab von Ehrwald, Gaistal und Leutasch wie noch vor einigen Tagen.
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