Jeanne hat geschrieben: ↑Dienstag, 03. November 2026, 00:58:01Ich halte viel von RA Ohm… glaubst DU, er sagt einfach so ( und ich bin schon die 2. in diesem Forum, zu der er sich diesbezüglich äußerte), dass einseitig ermittelt wurde, dass einzelne Alibis nicht „wasserdicht“ sind? Wie kommt er darauf so etwas zu behaupten?
Daraus folgt allerdings nicht, dass er Gina für unschuldig und eine andere Person für schuldig hält. Man darf nicht vergessen, welche Aufgaben ein Strafverteidiger hat. Schon mal einen Strafverteidiger erlebt, dessen Mandantin vehement ihre Unschuld beteuert, während er öffentlich erklärt, dass er
sie für schuldig hält? Na also!
Ich bleibe weiterhin bei meiner Einschätzung, dass Herr Ohm seine Mandantin ebenfalls für schuldig hält.
batho66 hat geschrieben: ↑Dienstag, 03. November 2026, 13:28:47
Die Definition wurde oben gebracht. […..] Aber dennoch ist verständlich, was mit einem parasitären Lebensstil gemeint ist.
Ergänzend zu parasitär:
Den Inhalt der Anzeige, den die Nk aus gutem Grunde zitiert haben wird, hat @Pentax77 vernommen oder wurde die in einem Ticker zitiert?
Sronson hat geschrieben: ↑Dienstag, 03. November 2026, 13:10:33
Adi soll Fabian laut Gina und Dorina mehrfach geschlagen haben. Gina soll mindestens einmal ihren eigenen Sohn geschlagen und regelmäßig Haushaltsabfälle in ihrem Garten verbrannt haben.
Adis Smartphone ist wurde ebenfalls verbrannt. Angeblich ist es ihm aus versehen auf der Arbeit in den Ofen gefallen.
Pitahaya11 hat geschrieben: ↑Dienstag, 03. November 2026, 13:42:57
Hat einen der neuesten Geschichte geschuldeten üblen Nachgeschmack. Wurde zum mörderischen Instrument gemacht, das das Töten von ca. 17 Millionen Menschen rechtfertigte. Und diese Waffe übernimmt man einfach so. Naja.
Ich finde das geht zu weit. Nur weil Definitionen in einem ganz anderen Kontext missbraucht worden sind, heißt das nicht, dass sie heutzutage keine Berechtigung haben. Eine Überarbeitung mag nötig sein, ist aber sicherlich nicht mit der Geschichte zu begründen. Einzig neue psychologische Erkenntnisse könnten dazu führen, dieses Framework anzupassen. Oder geht es dir tatsächlich nur um das Wort "parasitär"?
Sronson hat geschrieben: ↑Dienstag, 03. November 2026, 13:52:50
Daraus folgt allerdings nicht, dass er Gina für unschuldig und eine andere Person für schuldig hält. Man darf nicht vergessen, welche Aufgaben ein Strafverteidiger hat. Schon mal einen Strafverteidiger erlebt, dessen Mandantin vehement ihre Unschuld beteuert, während er öffentlich erklärt, dass er
sie für schuldig hält? Na also!
Ich bleibe weiterhin bei meiner Einschätzung, dass Herr Ohm seine Mandantin ebenfalls für schuldig hält.
Letzteres weiß ich nicht, möchte weder das Eine noch das Andere behaupten.
Es gab keinen Grund für RA Ohm auf diese Frage gegenüber Unbeteiligten zu antworten. Und erst recht nicht so, wie er es getan hat.
batho66 hat geschrieben: ↑Dienstag, 03. November 2026, 14:03:20
Ich finde das geht zu weit. Nur weil Definitionen […..] Einzig neue psychologische Erkenntnisse könnten dazu führen, dieses Framework anzupassen. Oder geht es dir tatsächlich nur um das Wort "parasitär"?
Pitahaya11 hat geschrieben: ↑Dienstag, 03. November 2026, 13:42:57
Nein. Es geht um das obsolete Werten und Nutzen der Definition. Die Griechen liegen weit, weit zurück. Wie gesagt, sollte mal überarbeitet werden. […..] Und diese Waffe übernimmt man einfach so. Naja.
Dann ist ein Hobby Philosophen Team Forum, H.P.T.-Forum, der richtige Ort dafür.
Wenn Dir der Test deshalb ungeeignet zur Messung der psychopathischen Anteile der Angeklagten erscheint, könntest du einen Alternativtest vorschlagen, diesen mit eigener Meinung messen und das zur Diskussion stellen?
Lass für deine Messung der Angeklagten den parasitären Lebenstil einfach weg, „0“, dann bleibt weiterhin ein überdurchschnittlicher Wert bestehen.
Das wird auch in der Revision so bewertet werden, da sich am grundsätzlichen Gesamtergebnis nichts wesentliches ändert, oder?
Ansonsten, da diese Begrifflichkeiten nicht relevant für die Messwerte im PCL-R Test der Angeklagten sind, bitte an Robert Hare persönlich wenden:
Oder siehst du in deinen Beiträgen dazu einen konstruktiven, bereichernden Inhalt zur Aufstellung von belastbaren Alternativhypothesen, Motiven, Charaktereigenschaften oder Schuld der Angeklagten?
^^^^^^
75Gast hat geschrieben: ↑Dienstag, 03. November 2026, 13:55:07
Adis […..] auf der Arbeit […..]
Wie könnte man das Verhältnis, dass der Adi zur Mutter des Opfers hatte, charakterisieren?
„Die überraschende Familienzusammenführung auf Arbeit“ war als Überraschung von Fabi Omi mütterlicherseits und der Adi seiner Schwester organisiert, mit Billigung oder Forcierung durch die Mutter?
Pitahaya11 hat geschrieben: ↑Dienstag, 03. November 2026, 10:47:43
Du weißt also, wie Menschen reagieren? Wie sie reagieren müssen? Jeder reagiert anders. Und das bedeutet erstmal gar nichts. Es beweist nicht, dass jemand der Täter war.
Geh bloß nicht auf die Kernaussage ein.
batho66 hat geschrieben: ↑Dienstag, 03. November 2026, 14:03:20
Ich finde das geht zu weit. Nur weil Definitionen in einem ganz anderen Kontext missbraucht worden sind, heißt das nicht, dass sie heutzutage keine Berechtigung haben. Eine Überarbeitung mag nötig sein, ist aber sicherlich nicht mit der Geschichte zu begründen. Einzig neue psychologische Erkenntnisse könnten dazu führen, dieses Framework anzupassen. Oder geht es dir tatsächlich nur um das Wort "parasitär"?
Da schmückt sich jemand mit fremden Federn. Es sei denn man ist der so gerne zitierte Origines aus dem anderen Forum oder ein großer Fan, der den user immer gerne erwähnen möchte, obwohl es ein ganz anderes Forum ist.
Und natürliich ist der Ausdruck "parasitär" nach wie vor ein psychologischer Begriff.
Jeanne hat geschrieben: ↑Dienstag, 03. November 2026, 12:31:23
@Fragjanur: Wie hat G denn reagiert? Warst du vor Ort?
Ich kannte Fabian nur vom ersten Fandungsfoto, und ja, ich habe ihn auf den Fotos z. Bsp. erkannt, wurde damals auch von, ich glaube @Gastleser, danach gefragt.
Besteht vielleicht auch die Möglichkeit, dass G wusste, DASS Fabian da liegt und nur nicht allein aus Angst dahin gehen wollte… sie deshalb CD UND OK bat, die Polizei zu rufen und jeder der beiden seine persönlichen Belange darüber gestellt hat? Und dass sie dann noch einmal mit H dorthin ist, um so die Polizei zu informieren?
Auch hier. Es geht nicht darum, ob du einen vollständigen und nicht verkohlten Fabian auf Fahndungsfotos erkennst. Es geht darum, dass sie mit Christian nicht unten bei der Leiche war und das Kind von oben in pechschwarzer Nacht erkannt hat und ihn dann mit Olaf wieder erkannt und Heike am nächsten Tag schilderte, dass er sich seit gestern verändert hätte.
Du und andere dürfen sich gerne so viele Erklärungen dafür ausdenken, wie euch beliebt. Es ändert nichts.
Und was ich auch bemerkenswert finde, dass sowohl @Pithaya11 und du nie auf Beiträge eingeht, sondern sinnentzerrt einzelne Punkte verfälscht. Wenn das eure Diskussionskultur ist und ihr meint, wenn man nur viel vom Inhalt ablenkt, dass dieser verschwindet, muss ich euch enttäuschen. Das Urteil fällt in einer Woche vor Gericht und all die Dinge, die hier mühsam zusammengetragen und diskutiert werden, sind bereits innerhalb der Verhandlung in den Akten vermerkt.
Fragjanur hat geschrieben: ↑Dienstag, 03. November 2026, 14:41:30
Geh bloß nicht auf die Kernaussage ein.
Auch hier. Es geht nicht darum, ob du einen vollständigen und nicht verkohlten Fabian auf Fahndungsfotos erkennst. Es geht darum, dass sie mit Christian nicht unten bei der Leiche war und das Kind von oben in pechschwarzer Nacht erkannt hat und ihn dann mit Olaf wieder erkannt und Heike am nächsten Tag schilderte, dass er sich seit gestern verändert hätte.
Hat sie ihn mit 100%-iger Sicherheit erkannt oder mit hoher Wahrscheinlichkeit angenommen, dass er es ist? War sie sich in dem Punk wirklich schon beim ersten Mal mit CD so sicher oder erst nachdem Olaf K. den Jungen mit der Taschenlampe angeleuchtet hat. Der Ausruf kann auch geheißen haben "Das muss er sein". Es ist ja auch naheliegend, dass es sich nicht rein zufällig um ein anderes Kind handelte. Das nahmen die Ermittler ja auch an, obwohl sie anfangs mitteilten, der DNA-Nachweis stehe noch aus. Die Veränderung im Vergleich zum Vortag wurde meines Wissens nach dem Zeigen der Bilder auch von Olaf K. bestätigt oder nicht?
Fragjanur hat geschrieben: ↑Dienstag, 03. November 2026, 14:41:30 Auch hier. Es geht nicht darum, ob du einen vollständigen und nicht verkohlten Fabian auf Fahndungsfotos erkennst. Es geht darum, dass sie mit Christian nicht unten bei der Leiche war und das Kind von oben in pechschwarzer Nacht erkannt hat und ihn dann mit Olaf wieder erkannt und Heike am nächsten Tag schilderte, dass er sich seit gestern verändert hätte.
Natürlich waren die zusammen unten am Tümpel oder wie kommt Christian darauf zu sagen er hat ” Rohre ” mit dem Mittelfinger berührt ?!
Zuletzt geändert von Sronson am Dienstag, 03. November 2026, 15:49:54, insgesamt 1-mal geändert.
Grund:Zitatkopf ergänzt
Fragjanur hat geschrieben: ↑Dienstag, 03. November 2026, 14:41:30
Auch hier. Es geht nicht darum, ob du einen vollständigen und nicht verkohlten Fabian auf Fahndungsfotos erkennst. Es geht darum, dass sie mit Christian nicht unten bei der Leiche war und das Kind von oben in pechschwarzer Nacht erkannt hat und ihn dann mit Olaf wieder erkannt und Heike am nächsten Tag schilderte, dass er sich seit gestern verändert hätte.
@Fragjanur: Ich habe nicht geschrieben, dass ich Fabian auf dem Fandungsfoto erkannt habe, ich hatte geschrieben, dass ich ihn auf den Fotos bei Gericht erkannt habe, und das, obwohl ich sein Gesicht damals nur vom ersten Fandungsfoto kannte.
Richtig lesen hilft manchmal ungemein.
Zuletzt geändert von Sronson am Dienstag, 03. November 2026, 15:53:12, insgesamt 1-mal geändert.
Grund:Zitatkopf korrigiert + falsches Zitat entfernt
Heute wie angekündigt eine Überlegung von mir zu einem Indiz bzw zu getätigten oder nicht getätigten Ermittlungen.
Wenn man immer wieder behauptet das GH nicht zufällig in der Gegend war als Fabian aus der Wohnung verschwand, dann muss man zumindest belegen können das Fabian zu diesem Zeitpunkt auch aus der Wohnung verschwand. Das kann man aber nicht. Es wird tatsächlich nicht automatisch zu einem Fakt. Es nicht nachweisbar das Fabian zwischen 10.43 und 10.52 die Wohnung verlassen hat. Es ist und bleibt eine Annahme und man wertet diese Zufälligkeit als Indiz weil sein Handy um 10.50 in den Standby Modus ging.
Und auch wenn Fabian tatsächlich die Wohnung zu diesem Zeitpunkt verlassen hat Ist damit immer noch nicht belegt
das GH mit ihrem Fahrzeug dort angehalten hat und er zu ihr ins Auto gestiegen ist. Tatsächlich könnte er was ganz anderes gemacht haben. Aus einem Zufall wurde ggf ein Indiz konstruiert. Nur weil zwei Zufälligkeiten aufeinandertreffen heisst das noch nicht das dies ein fester Bestandteil der Indizienkette ist oder sein sollte. Es ist ein wackeliges Glied.
Der Zufall besteht aus "Gina war in der Nähe der Wohnung und Fabian sein Handy ging aus" , der Zufall besteht nicht aus "GH war in der Nähe der Wohnung und hielt dort an und Fabian verließ die Wohnung und fuhr mit GH weg".
Aber auf diesem Konstrukt wird alles weitere aufgebaut.
Meine Ausführung bedeutet nicht das es nicht so gewesen sein kann wie angenommen. Aber dann hat es nichts mit zufall oder kann kein Zufall sein zu tun.Sondern es ist dann absichtlich passiert.
Man muss Zufälle ganz klar abtrennen können von Ursache und Wirkung.
Und leider gibt es scheiss Zufälle. Zwar selten aber es gibt sie.
Bei einem Blick in die Ermittlungsakte müsste feststellbar sein ob Fabian evtl noch den Fernseher angeschaltet hat.
Sofern sich das Gerät auch ins WLAN einloggt.
Es müsste aber auf jeden Fall in der Akte etwas dazu stehen.
Auch wenn es nicht überprüfbar war, ggf der Technik und evtl nicht vorhandener Verknüpfung geschuldet.
Es muss auf jeden Fall in der Akte stehen das es ausermittelt
wurde.
Wenn festgestellt wurde das der Fernseher nicht bedient wurde, dann erhöht es die Festigkeit des Indiz. Denn dann wäre fraglich mit was sich Fabian noch beschäftigt haben könnte.
Wenn es gar nicht überprüft wurde, ist es ein Grober Ermittlungsfehler.
Ich werde zwar jetzt Indiz für Indiz gesondert betrachten, was ja nicht unbedingt den juristischen Anforderungen entspricht, aber nur so komme ich in meinen Überlegungen weiter.
Interessant, welch Bauchgefühle und Intuitionen so aufkamen - bei der Auffindesituation schon bemerkenswert.
Ich hatte direkt einen Gedanken, als die Suizidversuche öffentlich wurden und zwar „wenn dir mein Tod schon egal ist- mal sehen, wie es dir geht, wenn’s jemand anderes ist“
Wobei ich denke, dass dies nicht der einzige Beweggrund und andere Punkte hinzukamen.
Wir werden bald sehen, wie das Gericht urteilt und begründet.
Keks22 hat geschrieben: ↑Dienstag, 03. November 2026, 15:51:11
Wenn festgestellt wurde das der Fernseher nicht bedient wurde, dann erhöht es die Festigkeit des Indiz. Denn dann wäre fraglich mit was sich Fabian noch beschäftigt haben könnte.
Meine Kinder haben in den letzten 10 Jahren nie den Fernseher angeschaltet. Sie haben ja ein Smartphone und nun auch einen Computer.
Es reicht doch aus, die letzte Handybenutzung zu ermitteln. Daraus kann man schließen, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit F die Wohnung verließ. Das ist keine beliebige Aussage, sondern der wahrscheinlichste Hergang.
Nun hast du recht, dass es "dumme" Zufälle geben mag. Das Problem ist nur, dass der Rest allzu gut dazu passt. Es sei denn, du bestreitest, dass um 15 Uhr seine Leiche gebrannt hat. Wir haben hier mehrfach betont, dass ein Indiz an sich nicht so viel wert ist. Aber wenn man die gesamte Kette durchgeht, dann gibt es keinen Bruch. Wenn sie also F aus der Wohnung gelockt hätte und anschließend zum Bankautomaten gegangen wäre, dann wäre ihre Geschichte ja glaubhaft und sie hätte das Indiz stark entwertet. Aber so hat sie nicht mal Tage später Geld abgehoben. Was hat sie also dort gemacht? Das hätte sie in der Einlassung aufklären können. Sie blieb bei den Bankgeschäften. Das ist eben deshalb wenig glaubhaft, da diese nicht zeitnah nachgeholt wurden. Und damit ist dann das Halten in der Nähe der Wohnung doch ein starkes Indiz.
Und noch etwas: Ich kenne die Situation vor Ort nicht genau. Aber parkt man dort, wenn man zur örtlichen Bank gehen will oder fährt man nicht doch näher ran?