MORDFALL LIEBS -- Diskussion

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Gaston

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gaston »

Hallo @owl, keine Ahnung, bist du denn vollends zufrieden damit? Schätze nicht, mir fehlt da letztendlich das Stringente. Genau wie bei meinen Ergüssen

@shadow, na dieses Bild rein zuschneiden, finde ich auch mies. Aber ansonsten, keine Ahnung. Glaube eher nicht dass es dieser Künstler war
Nuschka
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Nuschka »

Wiesenblume hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Oktober 2026, 23:01:44 Dank der Rückschau bin ich noch einmal auf User Gastq gestoßen, dessen Beitrag ich damals sehr interessant fand. "Eine Sache deckte sich mit der Story von Fish.", schreibt Gastq. Genau und bis zu diesem Jahr hat das auch Isabella nicht angefochten. Ich gehe immer noch davon aus, dass Fish genau das wieder gegeben hat, wie es damals war. Und das kursierte auch als Gespräch .--Isabella wird also ihre Gründe haben, es anders darzustellen.
Welche Sache meinte @Gastq denn genau? Hat er das näher erklärt?
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SImS74
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von SImS74 »

Wiesenblume hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Oktober 2026, 23:01:44 Dank der Rückschau bin ich noch einmal auf User Gastq gestoßen, dessen Beitrag ich damals sehr interessant fand. "Eine Sache deckte sich mit der Story von Fish.", schreibt Gastq. Genau und bis zu diesem Jahr hat das auch Isabella nicht angefochten. Ich gehe immer noch davon aus, dass Fish genau das wieder gegeben hat, wie es damals war. Und das kursierte auch als Gespräch .--Isabella wird also ihre Gründe haben, es anders darzustellen.
Das ist wirklich sehr interessant, und gleich in mehrfacher Hinsicht. Nach der Sache, die sich mit der Story von Fish deckt, wurde ja schon von jemand anderem gefragt. Da geht es darum, welchen Weg Frauke vom Pub aus genommen hätte, oder? Was würde das in Bezug auf den Uniparkplatz-Aspekt bedeuten? Erinnere ich mich falsch oder war da mal von einer möglichen Sichtung die Rede? Was wären für I mögliche Gründe für ein Beharren auf ihrer Version?
Sollte der Täter C gekannt haben, wäre das natürlich sehr nützlich für ihn gewesen, weil er sich völlig unverfänglich nach Details zur Suche und zu möglichen polizeilichen Maßnahmen hätte erkundigen können. Fraukes "Ich weiß, dass du traurig warst" im letzten Anruf hätte dann möglicherweise auch eine ganz konkrete Bedeutung.
Offen bliebe allerdings die Frage, ob Frauke wegen ihrer Beziehung zu C verschleppt wurde oder ob der Täter erst nach Fraukes Verschwinden davon erfuhr. Oder mache ich hier einen Denkfehler?
Shadow
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Shadow »

Nuschka hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Oktober 2026, 12:38:19 @Shadow
Offenbar ist Dir trotz Deiner intensiven Beschäftigung mit S.R. entgangen, dass dieser frühe Zeitstempel eine simple Erklärung hatte und der Text eben NICHT schon vor Fraukes Verschwinden geschrieben wurde.
Das wurde hier schon klargestellt.
@ Nuschka
Natürlich ist mir die simple Erklärung nicht entgangen.
Nur glauben ist nicht wissen.
Seine Erklärung für die Nachruf Seite mit vorzeitigen Quellcode muss man seiner Darstellung nach so glauben , denn aufgrund des Alibis kann er Frauke nicht am Pubabend entführt haben.

Offenbar hast du dich leider nur darauf konzentriert-

Entgangen ist dir scheinbar das es rein theoretisch evtl. mit weiblicher Hilfe möglich gewesen sein könnte die Polizei zu überlisten.
Die Theorie kann wohl nicht so abwegig sein , sonst würden sie nicht einige für möglich halten.
Selbst Isabella erachtet die Möglichkeit als starke Theorie.
Gast

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast »

SImS74 hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Oktober 2026, 23:49:15 (...) Da geht es darum, welchen Weg Frauke vom Pub aus genommen hätte, oder? Was würde das in Bezug auf den Uniparkplatz-Aspekt bedeuten? Erinnere ich mich falsch oder war da mal von einer möglichen Sichtung die Rede? (...)
Nein. Der "Pünktchenmann", der hier aufgetreten ist und sich als Täter präsentiert hat, hatte erzählt, er und Frauke hätten bei seinem Auto auf einem Uni-Parkplatz noch ein Bier getrunken. Er habe das Bier im Auto gehabt, oder so. Dem Sinn nach soll man sich wohl zufällig getroffen haben und dann dorthin, eben weil er noch ein paar Bier im Auto hatte - "Selbstversorger" während des WM-Geschehens in der Stadt wäre plausibel. Aber mögliche Sichtung gabs keine.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von SImS74 »

Gast hat geschrieben: ↑Samstag, 31. Oktober 2026, 13:07:29 Nein. Der "Pünktchenmann", der hier aufgetreten ist und sich als Täter präsentiert hat, hatte erzählt, er und Frauke hätten bei seinem Auto auf einem Uni-Parkplatz noch ein Bier getrunken. [...] Aber mögliche Sichtung gabs keine.
Danke. Dann habe ich da aus der Erinnerung einen falschen Zusammenhang hergestellt.
Nuschka
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Nuschka »

Shadow hat geschrieben: ↑Samstag, 31. Oktober 2026, 12:04:46 @ Nuschka
Natürlich ist mir die simple Erklärung nicht entgangen.
Nur glauben ist nicht wissen.
Seine Erklärung für die Nachruf Seite mit vorzeitigen Quellcode muss man seiner Darstellung nach so glauben , denn aufgrund des Alibis kann er Frauke nicht am Pubabend entführt haben.

Offenbar hast du dich leider nur darauf konzentriert-

Entgangen ist dir scheinbar das es rein theoretisch evtl. mit weiblicher Hilfe möglich gewesen sein könnte die Polizei zu überlisten.
Die Theorie kann wohl nicht so abwegig sein , sonst würden sie nicht einige für möglich halten.
Selbst Isabella erachtet die Möglichkeit als starke Theorie.
Ich gehe davon aus, dass der Zeitstempel polizeilich überprüft wurde, nachdem diese Auffälligkeit der Kripo gemeldet wurde. Und Ich finde, diese mögliche simple Erklärung muss erwähnt werden- anstatt den vorzeitigen Quellcode als Nachruf-Fakt zu deklarieren.
Nur darum ging es mir. Mitnichten darum, Deine Theorie anzugreifen o.ä. Ich selbst hatte diese auch mal favorisiert- bin aber nach einigen Infos und Recherchen davon abgerückt. Und nein- die von Dir gemeinte theoretische weibliche verwandte Hilfsperson ist mir nicht entgangen😉
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Owl
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Owl »

Gaston hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Oktober 2026, 23:02:25 Hallo @owl, keine Ahnung, bist du denn vollends zufrieden damit? Schätze nicht, mir fehlt da letztendlich das Stringente. Genau wie bei meinen Ergüssen

@shadow, na dieses Bild rein zuschneiden, finde ich auch mies. Aber ansonsten, keine Ahnung. Glaube eher nicht dass es dieser Künstler war
Mit etwas Abstand gehe ich derzeit alle Theorien durch. Meine neue Theorie ist nur eine Idee. Wenn man zuviel überlegt und fantasiert kommt nichts sinnvolles dabei heraus. Im Grunde glaube ich, dass A. involviert ist und eventuell die Spuren auf N. lenken wollte mit den Funkzellen Hövelhof Sennelager und Auf dem Dören. Das war zuletzt mein Bauchgefühl. Die Show mit den Lebenszeichen und Anrufen muss nicht nur für die Polizei bestimmt sein, sondern für das soziale Umfeld um von sich abzulenken. Heute hörte ich in einem YouTube Video die These, dass der Täter wahrscheinlich bei den Befragungen der Polizei nur sehr kühl und kooperativ rüberkommen musste, auch wenn er nur ein mittelmäßiges Alibi hatte. Dann wäre er durchgeschlüpft, auch wenn er anfangs verdächtigt wurde.
Fernanda

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Fernanda »

Owl hat geschrieben: ↑Sonntag, 01. November 2026, 00:16:52 Mit etwas Abstand gehe ich derzeit alle Theorien durch. Meine neue Theorie ist nur eine Idee. Wenn man zuviel überlegt und fantasiert kommt nichts sinnvolles dabei heraus. Im Grunde glaube ich, dass A. involviert ist und eventuell die Spuren auf N. lenken wollte mit den Funkzellen Hövelhof Sennelager und Auf dem Dören. Das war zuletzt mein Bauchgefühl. Die Show mit den Lebenszeichen und Anrufen muss nicht nur für die Polizei bestimmt sein, sondern für das soziale Umfeld um von sich abzulenken. Heute hörte ich in einem YouTube Video die These, dass der Täter wahrscheinlich bei den Befragungen der Polizei nur sehr kühl und kooperativ rüberkommen musste, auch wenn er nur ein mittelmäßiges Alibi hatte. Dann wäre er durchgeschlüpft, auch wenn er anfangs verdächtigt wurde.
Wenn das deine bevorzugte Theorie ist dann schreib das Buch auch so. Alles andere ist dann Quatsch und wird nicht gut.
Gast

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast »

Owl hat geschrieben: ↑Sonntag, 01. November 2026, 00:16:52 . Heute hörte ich in einem YouTube Video die These, dass der Täter wahrscheinlich bei den Befragungen der Polizei nur sehr kühl und kooperativ rüberkommen musste, auch wenn er nur ein mittelmäßiges Alibi hatte. Dann wäre er durchgeschlüpft, auch wenn er anfangs verdächtigt wurde.
Aber bei diesen Überlegungen vergisst du, dass auch ein Nicht-Täter ein mittelmäßiges Alibi haben kann. Ich gehe sogar davon aus, dass die wenigsten Personen ein anderes als ein mittelmäßiges Alibi haben und 9 von 10 TV sind eben nicht der Täter.
Genauso ist das Gegenteil möglich: Ein echt prima Alibi - aber durch Mittäterschaft eben doch erstunken und erlogen.
Gaston

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gaston »

Warum 5min30 telefonieren, warum war sich der Täter so sicher nicht zurückverfolgt zu werden?
Die Anrufe zuvor waren immer kurz gehalten.
Miwei

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Miwei »

War 2006 eine schnelle Rückverfolgung eines Gespräches
überhaupt möglich und welche Hilfsmittel waren dazu
erforderlich ? ...und ich denke nach wie vor über die
seltsamen Anrufe nach,welche den Todes-
fall.F.L. so mysteriös machen
Gast

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast »

Ja, das wäre möglich gewesen. Aber den exakten Standort ja eher nicht, nur eben wieder die Funkzelle.
Der Gedanke ist übrigens brillant: Der Täter wusste beim letzten Anruf ganz gewiss,
- Frauke wurde öffentlich gesucht
- Man hat bereits die erste Funkzelle ermittelt, das wusste er
- Polizei war also involviert
- er war so vorsichtig, dass das Telefon nur für die SMSen und Telefonate kurz eingeschaltet war
- er kannte sich also so gut aus, dass er wusste, dass das wichtig war

Und dann lässt er sie am Ende über 5 Minuten lang telefonieren ohne sich große Sorgen zu machen. Sie darf sogar noch nach ihrer Schwester verlangen und das Gespräch wird scheinbar nicht einmal durch Frauke beendet, sondern durch C. Hätte womöglich noch länger andauern können.
Also war der Täter doch so a) abgebrüht, dass er das Risiko locker eingehen konnte oder b) tiefenentspannt, weil er bestens informiert war, dass die Familie nicht mal ein Aifnahmegerät organisiert hat und er sie hätte auch zwei Stunden lang sprechen lassen können oder C) er kannte sich so gut aus, dass er sicher wusste, dass es keine Gefahr gibt, weil man ihren exakten Standort eben nicht orten konnte.

Für mich ist das immer noch ein Typ Nerd. Zur damaligen Zeit musste man sich schon mit dieser damals neuen Telefonie, Funkzellen und Standortübermittlung auskennen im überhaupt zu wissen, das es wichtig ist, dass er ihr Handy immer nur ganz kurz ins Netz lässt. Der durchschnittliche Habdynutzer wusste das damals keinesfalls. Sowas wie Standortübermittlung ist ja erst Jahre später bekannt und genutzt worden. Ich wusste damals nichts davon und bin in Fls Alter und technisch überdurchschnittlich interessiert gewesen. Das passt für mich jedenfalls nicht zu einem Typ, dem die Technik eher fremd war, im Gegenteil.
Gaston

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gaston »

Technisch war so einiges schon möglich. Also den Eindruck gewinnt man, dass der mit der Telefonie spielte, als ob er wüsste was er tut, was er sich erlauben kann. Also nehmen wir einfach mal an er war technisch bewandert oder zumindest so auf dem Stand, dass er Wissen darüber verfügte, was technisch/behördlich möglich war, wahrscheinlich oder nicht.

Und dann ruft man aus der Benhauser Zone an. Das ist nicht weit von Fraukes Wohnung, das sind doch nur ein paar km, 4+ evt.,10Min.Fahrt.
Mir kommt da die Aussage von Frau Liebs wieder in den Sinn, hatte ich auch schon gepostet, dass die Gesuchten sich ja recht nahe im Umkreis aufgehalten haben mussten. Der Täter also evt. immer einen neuen Anlauf unternommen haben könnte, Frauke zurückzubringen. Bis auf Nieheim war man ja nie weit. Aber daran glaube ich eigentlich nicht.

Das letzte Gespräch wird eröffnet, aber weiterhin ohne etwas zu sagen, ohne Forderung, Frauke bleibt vage, bis sie doch mehr wagt, und gleich an die Regeln erinnert wird.
Durch ihre Antwort, "Das geht nicht, ich lebe noch", bringt sie aber zum Ausdruck, dass es ihr sehr wohl möglich wäre, zurück zu kommen, da sie ja noch lebe. Es stand bloss ausser Frage dass sie lebend frei gelassen werden würde. Aber warum kam das nicht in Frage?
Hätte ein unbekannter Täter zwangsläufig darauf bestanden, ihr Schweigen sicherzustellen? Oder aber zeigt dieser Umstand alternativlos an, dass sich Täter und Opfer gekannt hatten?
Gaston

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gaston »

Gast hat geschrieben: ↑Montag, 02. November 2026, 02:05:10 Ja, das wäre möglich gewesen. Aber den exakten Standort ja eher nicht, nur eben wieder die Funkzelle.
Spoiler
Der Gedanke ist übrigens brillant: Der Täter wusste beim letzten Anruf ganz gewiss,
- Frauke wurde öffentlich gesucht
- Man hat bereits die erste Funkzelle ermittelt, das wusste er
- Polizei war also involviert
- er war so vorsichtig, dass das Telefon nur für die SMSen und Telefonate kurz eingeschaltet war
- (((er kannte sich also so gut aus, dass er wusste,))) dass das wichtig war
Für mich ist das immer noch ein Typ Nerd.
Spoiler
Zur damaligen Zeit musste man sich schon mit dieser damals neuen Telefonie, Funkzellen und Standortübermittlung auskennen im überhaupt zu wissen, das es wichtig ist, dass er ihr Handy immer nur ganz kurz ins Netz lässt. Der durchschnittliche Habdynutzer wusste das damals keinesfalls. Sowas wie Standortübermittlung ist ja erst Jahre später bekannt und genutzt worden. Ich wusste damals nichts davon und bin in Fls Alter und technisch überdurchschnittlich interessiert gewesen. Das passt für mich jedenfalls nicht zu einem Typ, dem die Technik eher fremd war, im Gegenteil.
Aber aus Tätersicht machte es von vornherein Sinn sich darüber Gedanken zu machen. Ob Nerd oder nicht, anfangs hat er es sich so gedacht und durchgezogen: kurze, unauffällige Sms versenden, kurzer Anruf, wieder Sms, Bruder's Anruf noch entgegen nehmen, noch einzwei Anrufe, dann Funkstille und am Dienstag dann das 5,30m-Gespräch.
Gast hat geschrieben: ↑Montag, 02. November 2026, 02:05:10 Und dann lässt er sie am Ende über 5 Minuten lang telefonieren ohne sich große Sorgen zu machen.
Spoiler
Sie darf sogar noch nach ihrer Schwester verlangen und das Gespräch wird scheinbar nicht einmal durch Frauke beendet, sondern durch C. Hätte womöglich noch länger andauern können.
Also war der Täter doch so a) abgebrüht, dass er das Risiko locker eingehen konnte oder b) tiefenentspannt, weil er bestens informiert war, dass die Familie nicht mal ein Aifnahmegerät organisiert hat und er sie hätte auch zwei Stunden lang sprechen lassen können oder C) er kannte sich so gut aus, dass er sicher wusste, dass es keine Gefahr gibt, weil man ihren exakten Standort eben nicht orten konnte.
a) Wie könnte er das locker eingehen können? Er hatte zuvor noch aufgepasst diesbezüglich.
b) nein
c) Wie sicher ist das, wenn es bereits Technik wie IMSI-Catcher gab, die auch eingesetzt wurde
Spoiler
(bestätigt mE durch einen Entscheid des Bundesverfassungsgerichts noch im Oktober desselben Jahres, dass die Technik rechtskräftig eingesetzt werden durfte, da sie ja keine Inhalte mitschnitt.)
Was kriegen wir noch mit in diesen 5 Minuten Gesprächsprotokoll?
Was noch mehr als wie dass schon mal die Zeit selbst eindeutig mehr wurde?
Beziehungsweise was fehlt? nach über 5 Minuten noch immer...
Doerty

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Doerty »

Gast hat geschrieben: ↑Montag, 02. November 2026, 02:05:10
Da muss ich widersprechen, das Täterverhalten deutet auf kein besonderes Fachwissen hin.
Ich hab hier schon mal als Beispiel meine Gras Einkäufe damals genannt. Die Dealer haben die Fähigkeiten der Ortung eher überschätzt. Wenn man kriminelle Dinge tut, macht man sich um zig Sachen Gedanken und das tut selbst der dümmste Straßenapotheker. Das die exakte Ortung eine gewissen Zeit brauch sieht man in jeden US Krimi Film oder Serie. Bei Aktenzeichen XY kann man lernen, dass nach volljährigen nicht sofort gesucht wird, gerade wenn sie sich melden.
Genauso brauch das Sedieren keine besonderen Fachkenntnisse. Mit Drogen kriegt es jeder Dealer hin und mit Medis geht es sogar noch leichter, da die Wirkung besser abzusehen ist.
Ich glaube jetzt nicht, dass es ein Drogendealer war, es dient nur als Beispiel, dass man sich für den Tatverlauf Alltagswissen ausreicht
Zuletzt geändert von Sronson am Montag, 02. November 2026, 11:02:22, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat gekürzt
Gast

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast »

Also jemand, der unterdurchschnittlich intelligent wäre und technisch nicht bewandert, hätte Fehler gemacht (zB das Handy stundenlang angemacht). Außerdem wäre Frauke ihm entwischt, und sei es nur durch Hinweise am Telefon gewesen. Er hat das alles aus seiner Sicht perfekt gelöst. Inklusive der Ablage der Leiche passierten ihm keine Fehler, trotz zahlreicher Telefonate seines Opfers, das letzte über 5 Minuten lang.
Gaston

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gaston »

Zur Erinnerung, so waren die Zeiten damals.
Letztlich war es bereits damals keine besonders verantwortungsbewusste Entscheidung, als junge Frau in Bahnhofsnähe, eine oft besonders lebhafte Gegend, abends alleine unterwegs zu sein.
Falls sie sich durchaus verantwortungsbewusst gezeigt hat, dann würde das eher für einen möglicherweise angetretenen Heimweg in die südliche Richtung sprechen, aus der "Gefahrenzone'Bahnhofsnähe raus sozusagen. ZB Husener/Winfriedstr.
„Die Polizei geht in den vier WM-Wochen am Stock. Die Bürger werden die gestiegene Kriminalitätsbelastung deutlich zu spüren bekommen.“

Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Konrad Freiberg (54), ergänzt: „Die Polizei wird zur WM an vielen Stellen fehlen. Schon jetzt werden die Kollegen mit der alltäglichen Kriminalität nicht mehr fertig. Das wird sich zur Weltmeisterschaft noch verschärfen.“ Auch Wolfgang Speck (59), Vorsitzender der Deutschen Polizei-gewerkschaft, sagt mit Blick auf die Sicherheitslage: „Wir werden an unsere Grenzen stoßen.“
Quelle: https://m.bild.de/news/2006/wm-unterwel ... gle.com%2F
Klugscheißer
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Klugscheißer »

Miwei hat geschrieben: ↑Sonntag, 01. November 2026, 23:37:55 War 2006 eine schnelle Rückverfolgung eines Gespräches
überhaupt möglich und welche Hilfsmittel waren dazu
erforderlich ? ...
https://www.welt.de/print-welt/article1 ... erfen.html
Veröffentlicht am 12.10.2006

Handy-Ortung war damals durchaus schon möglich.
Miwei

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Miwei »

Gast hat geschrieben: ↑Montag, 02. November 2026, 11:06:21 Also jemand, der unterdurchschnittlich intelligent wäre und technisch nicht bewandert, hätte Fehler gemacht (zB das Handy stundenlang angemacht). Außerdem wäre Frauke ihm entwischt, und sei es nur durch Hinweise am Telefon gewesen. Er hat das alles aus seiner Sicht perfekt gelöst. Inklusive der Ablage der Leiche passierten ihm keine Fehler, trotz zahlreicher Telefonate seines Opfers, das letzte über 5 Minuten lang.
Der Ablageort der Leiche war gut ausgesucht, allerdings hätte die Leiche viel früher gefunden werden können, da
war viel Glück dabei .
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