MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
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Heckengäu
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
bamberg24
12:25
29.10.2026
Schley vermisst Trauer und Mitgefühl
Nach Einschätzung von Oliver Schley habe Gina H. nach Fabians Tod keine erkennbare Trauer und kein ernsthaftes Mitgefühl gezeigt.
Auch ihr Verhalten bei der polizeilichen Vernehmung kurz nach dem Leichenfund bewertet der Staatsanwalt kritisch. Die Situation habe aus seiner Sicht eher wie ein lockeres Gespräch gewirkt als wie die Reaktion auf den Tod eines Kindes, das Gina H. selbst als ihren „Ziehsohn“ bezeichnet hatte.
Stattdessen habe sie mehrfach darauf gedrängt, nach Hause gehen zu wollen.
Für die Staatsanwaltschaft ist auch dieses Verhalten ein weiterer Punkt, der aus ihrer Sicht nicht zu Gina H.s eigener Darstellung ihrer Beziehung zu Fabian passt.
12:27
29.10.2026
Fabian soll aus Sicht der Anklage zum Konkurrenten geworden sein
Oliver Schley beschreibt nun, welche Rolle Fabian aus Sicht der Staatsanwaltschaft in der Beziehung zwischen Gina H. und Matthias R. eingenommen haben soll.
Der Achtjährige sei für Gina H. zunehmend zum „Konkurrenten“ um Matthias R. geworden. Schley formuliert dazu: „Es entwickelte sich in Fabian ein Feindbild.“
Nach Auffassung der Anklage habe Gina H. dieses Feindbild beseitigen wollen.
Auch ihr Verhalten nach Fabians Verschwinden ordnet Schley in diesem Zusammenhang ein. Die Suche nach dem Jungen habe sie aus Sicht der Staatsanwaltschaft letztlich beenden wollen, um wieder Zugang zu Matthias R. zu bekommen.
12:29
29.10.2026
Ermittlungen richteten sich laut Anklage gezielt auf Fabians Umfeld
Oliver Schley betont, dass in dem Fall in alle Richtungen und außergewöhnlich umfangreich ermittelt worden sei.
Der Ermittlungsaufwand sei nach seinen Worten so groß gewesen, „wie es selbst bei Kapitaldelikten selten der Fall ist“.
Ein Fallanalytiker sei dabei zu dem Ergebnis gekommen, dass der Täter aus Fabians persönlichem Umfeld stammen müsse.
Für die Staatsanwaltschaft ist diese Einschätzung ein weiterer Baustein ihrer Argumentation gegen Gina H.
12:30
29.10.2026
NEUESTES UPDATE
Eltern von Fabian scheiden für die Staatsanwaltschaft aus
Oliver Schley geht auch auf die Frage ein, ob Fabians Eltern als Täter in Betracht kommen könnten.
Die Verteidigung habe zwar versucht, Zweifel am Alibi von Matthias R. zu wecken. Für den Staatsanwalt spricht jedoch schon dessen Verhalten nach Fabians Verschwinden dagegen. Der Vater habe intensiv nach seinem Sohn gesucht und sei dabei sichtbar emotional gewesen.
Auch Fabians Mutter Dorina L. schließt die Staatsanwaltschaft aus. Schley sagt dazu: „Auch Dorina L. hatte ein Alibi und überhaupt kein Motiv.“
Für die Anklage kommen damit beide Eltern als Täter nicht in Betracht.
12:25
29.10.2026
Schley vermisst Trauer und Mitgefühl
Nach Einschätzung von Oliver Schley habe Gina H. nach Fabians Tod keine erkennbare Trauer und kein ernsthaftes Mitgefühl gezeigt.
Auch ihr Verhalten bei der polizeilichen Vernehmung kurz nach dem Leichenfund bewertet der Staatsanwalt kritisch. Die Situation habe aus seiner Sicht eher wie ein lockeres Gespräch gewirkt als wie die Reaktion auf den Tod eines Kindes, das Gina H. selbst als ihren „Ziehsohn“ bezeichnet hatte.
Stattdessen habe sie mehrfach darauf gedrängt, nach Hause gehen zu wollen.
Für die Staatsanwaltschaft ist auch dieses Verhalten ein weiterer Punkt, der aus ihrer Sicht nicht zu Gina H.s eigener Darstellung ihrer Beziehung zu Fabian passt.
12:27
29.10.2026
Fabian soll aus Sicht der Anklage zum Konkurrenten geworden sein
Oliver Schley beschreibt nun, welche Rolle Fabian aus Sicht der Staatsanwaltschaft in der Beziehung zwischen Gina H. und Matthias R. eingenommen haben soll.
Der Achtjährige sei für Gina H. zunehmend zum „Konkurrenten“ um Matthias R. geworden. Schley formuliert dazu: „Es entwickelte sich in Fabian ein Feindbild.“
Nach Auffassung der Anklage habe Gina H. dieses Feindbild beseitigen wollen.
Auch ihr Verhalten nach Fabians Verschwinden ordnet Schley in diesem Zusammenhang ein. Die Suche nach dem Jungen habe sie aus Sicht der Staatsanwaltschaft letztlich beenden wollen, um wieder Zugang zu Matthias R. zu bekommen.
12:29
29.10.2026
Ermittlungen richteten sich laut Anklage gezielt auf Fabians Umfeld
Oliver Schley betont, dass in dem Fall in alle Richtungen und außergewöhnlich umfangreich ermittelt worden sei.
Der Ermittlungsaufwand sei nach seinen Worten so groß gewesen, „wie es selbst bei Kapitaldelikten selten der Fall ist“.
Ein Fallanalytiker sei dabei zu dem Ergebnis gekommen, dass der Täter aus Fabians persönlichem Umfeld stammen müsse.
Für die Staatsanwaltschaft ist diese Einschätzung ein weiterer Baustein ihrer Argumentation gegen Gina H.
12:30
29.10.2026
NEUESTES UPDATE
Eltern von Fabian scheiden für die Staatsanwaltschaft aus
Oliver Schley geht auch auf die Frage ein, ob Fabians Eltern als Täter in Betracht kommen könnten.
Die Verteidigung habe zwar versucht, Zweifel am Alibi von Matthias R. zu wecken. Für den Staatsanwalt spricht jedoch schon dessen Verhalten nach Fabians Verschwinden dagegen. Der Vater habe intensiv nach seinem Sohn gesucht und sei dabei sichtbar emotional gewesen.
Auch Fabians Mutter Dorina L. schließt die Staatsanwaltschaft aus. Schley sagt dazu: „Auch Dorina L. hatte ein Alibi und überhaupt kein Motiv.“
Für die Anklage kommen damit beide Eltern als Täter nicht in Betracht.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
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#Sticker#
Staatsanwaltschaft fordert lebenslange Haft für Gina H.
Die Staatsanwaltschaft fordert für Gina H. eine lebenslange Freiheitsstrafe wegen Mordes. Außerdem beantragt sie, die besondere Schwere der Schuld festzustellen. Damit wäre eine Entlassung nach 15 Jahren deutlich erschwert. Als Tatmittel soll zudem Gina H.s Pick-up eingezogen werden.
29.10.2026 - 12:29 Uhr
Staatsanwaltschaft fordert lebenslange Haft für Gina H.
Die Staatsanwaltschaft fordert für Gina H. eine lebenslange Freiheitsstrafe wegen Mordes. Außerdem beantragt sie, die besondere Schwere der Schuld festzustellen. Damit wäre eine Entlassung nach 15 Jahren deutlich erschwert. Als Tatmittel soll zudem Gina H.s Pick-up eingezogen werden.
29.10.2026 - 12:28 Uhr
Schley spricht von „Frust und Hass“ auf Fabian
Erschwerend wiege laut Staatsanwaltschaft, dass Gina H. die Tat an dem „besonders zutraulichen Fabian“ begangen und sechsmal zugestochen haben soll. Schley spricht von einem „nicht unerheblichen Maß an Frust und Hass“. Besonders drastisch formuliert er: „Fabian sollte wie Müll aufgefressen werden.“
#Sticker#
Staatsanwaltschaft fordert lebenslange Haft für Gina H.
Die Staatsanwaltschaft fordert für Gina H. eine lebenslange Freiheitsstrafe wegen Mordes. Außerdem beantragt sie, die besondere Schwere der Schuld festzustellen. Damit wäre eine Entlassung nach 15 Jahren deutlich erschwert. Als Tatmittel soll zudem Gina H.s Pick-up eingezogen werden.
29.10.2026 - 12:29 Uhr
Staatsanwaltschaft fordert lebenslange Haft für Gina H.
Die Staatsanwaltschaft fordert für Gina H. eine lebenslange Freiheitsstrafe wegen Mordes. Außerdem beantragt sie, die besondere Schwere der Schuld festzustellen. Damit wäre eine Entlassung nach 15 Jahren deutlich erschwert. Als Tatmittel soll zudem Gina H.s Pick-up eingezogen werden.
29.10.2026 - 12:28 Uhr
Schley spricht von „Frust und Hass“ auf Fabian
Erschwerend wiege laut Staatsanwaltschaft, dass Gina H. die Tat an dem „besonders zutraulichen Fabian“ begangen und sechsmal zugestochen haben soll. Schley spricht von einem „nicht unerheblichen Maß an Frust und Hass“. Besonders drastisch formuliert er: „Fabian sollte wie Müll aufgefressen werden.“
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
bamberg24
12:32
29.10.2026
Schley zieht ein klares Fazit aus der Indizienkette
Zum Ende seiner Beweiswürdigung bündelt Oliver Schley noch einmal die aus Sicht der Staatsanwaltschaft wichtigsten Punkte.
Er nennt unter anderem Fuß- und Faserspuren, die Grillanzünderflasche, die Reinigung des Autos, Gina H.s auffälliges Interesse an den Ermittlungen sowie ihre Wege zum späteren Fundort. Hinzu kämen widersprüchliche Erklärungen, der Versuch, sich für den 10. Oktober abzusichern, und ihr Verhalten nach Fabians Verschwinden.
Für Schley ergibt sich daraus kein zufälliges Nebeneinander einzelner Auffälligkeiten.
Sein Fazit fällt deutlich aus: „So viele Zufälle stehen außerhalb jedweder Lebenswahrscheinlichkeit.“
12:33
29.10.2026
Anklage sieht Heimtücke und niedrige Beweggründe
Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft erfüllt die Tat zwei Mordmerkmale.
Oliver Schley spricht zum einen von Heimtücke, zum anderen von niedrigen Beweggründen. Fabian habe aus Sicht der Anklage aus dem Weg geräumt werden sollen und sich für Gina H. zur „Hassperson“ entwickelt.
Schley sagt, Gina H. habe den Achtjährigen für die „vage Hoffnung“ getötet, die bereits beendete Beziehung zu Matthias R. wieder aufnehmen zu können.
Zugunsten der Angeklagten berücksichtigt die Staatsanwaltschaft, dass Gina H. bislang strafrechtlich nicht in Erscheinung getreten sei. Zudem gehe sie nicht davon aus, dass von ihr künftig erneut eine vergleichbare Tat zu erwarten sei.
2:35
29.10.2026
NEUESTES UPDATE
Schley spricht von erheblichem Frust und Hass auf Fabian
Bei der Strafzumessung hebt Oliver Schley mehrere Punkte hervor, die aus Sicht der Staatsanwaltschaft besonders schwer wiegen.
Fabian sei ein „besonders zutraulicher“ Junge gewesen. Nach Darstellung der Anklage soll Gina H. dieses Vertrauen ausgenutzt und sechsmal zugestochen haben.
Schley spricht in diesem Zusammenhang von einem „nicht unerheblichen Maß an Frust und Hass“ gegenüber Fabian.
Besonders drastisch formuliert der Staatsanwalt seine Bewertung des mutmaßlichen Umgangs mit dem Leichnam: „Fabian sollte wie Müll aufgefressen werden.“
12:32
29.10.2026
Schley zieht ein klares Fazit aus der Indizienkette
Zum Ende seiner Beweiswürdigung bündelt Oliver Schley noch einmal die aus Sicht der Staatsanwaltschaft wichtigsten Punkte.
Er nennt unter anderem Fuß- und Faserspuren, die Grillanzünderflasche, die Reinigung des Autos, Gina H.s auffälliges Interesse an den Ermittlungen sowie ihre Wege zum späteren Fundort. Hinzu kämen widersprüchliche Erklärungen, der Versuch, sich für den 10. Oktober abzusichern, und ihr Verhalten nach Fabians Verschwinden.
Für Schley ergibt sich daraus kein zufälliges Nebeneinander einzelner Auffälligkeiten.
Sein Fazit fällt deutlich aus: „So viele Zufälle stehen außerhalb jedweder Lebenswahrscheinlichkeit.“
12:33
29.10.2026
Anklage sieht Heimtücke und niedrige Beweggründe
Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft erfüllt die Tat zwei Mordmerkmale.
Oliver Schley spricht zum einen von Heimtücke, zum anderen von niedrigen Beweggründen. Fabian habe aus Sicht der Anklage aus dem Weg geräumt werden sollen und sich für Gina H. zur „Hassperson“ entwickelt.
Schley sagt, Gina H. habe den Achtjährigen für die „vage Hoffnung“ getötet, die bereits beendete Beziehung zu Matthias R. wieder aufnehmen zu können.
Zugunsten der Angeklagten berücksichtigt die Staatsanwaltschaft, dass Gina H. bislang strafrechtlich nicht in Erscheinung getreten sei. Zudem gehe sie nicht davon aus, dass von ihr künftig erneut eine vergleichbare Tat zu erwarten sei.
2:35
29.10.2026
NEUESTES UPDATE
Schley spricht von erheblichem Frust und Hass auf Fabian
Bei der Strafzumessung hebt Oliver Schley mehrere Punkte hervor, die aus Sicht der Staatsanwaltschaft besonders schwer wiegen.
Fabian sei ein „besonders zutraulicher“ Junge gewesen. Nach Darstellung der Anklage soll Gina H. dieses Vertrauen ausgenutzt und sechsmal zugestochen haben.
Schley spricht in diesem Zusammenhang von einem „nicht unerheblichen Maß an Frust und Hass“ gegenüber Fabian.
Besonders drastisch formuliert der Staatsanwalt seine Bewertung des mutmaßlichen Umgangs mit dem Leichnam: „Fabian sollte wie Müll aufgefressen werden.“
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Heckengäu
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
bamberg24
12:39
29.10.2026
NEUESTES UPDATE
Wichtig
Von der Redaktion oben angeheftet
Staatsanwaltschaft fordert lebenslange Haft und besondere Schwere der Schuld
Am Ende ihres Schlussvortrags stellt die Staatsanwaltschaft ihren Strafantrag.
Für Gina H. fordert sie wegen Mordes eine lebenslange Freiheitsstrafe. Zusätzlich soll das Gericht die besondere Schwere der Schuld feststellen.
Eine solche Feststellung würde eine mögliche vorzeitige Entlassung nach 15 Jahren deutlich erschweren.
Darüber hinaus beantragt die Staatsanwaltschaft, Gina H.s Pick-up einzuziehen. Das Fahrzeug soll aus Sicht der Anklage als Tatmittel gedient haben.
12:39
29.10.2026
NEUESTES UPDATE
Wichtig
Von der Redaktion oben angeheftet
Staatsanwaltschaft fordert lebenslange Haft und besondere Schwere der Schuld
Am Ende ihres Schlussvortrags stellt die Staatsanwaltschaft ihren Strafantrag.
Für Gina H. fordert sie wegen Mordes eine lebenslange Freiheitsstrafe. Zusätzlich soll das Gericht die besondere Schwere der Schuld feststellen.
Eine solche Feststellung würde eine mögliche vorzeitige Entlassung nach 15 Jahren deutlich erschweren.
Darüber hinaus beantragt die Staatsanwaltschaft, Gina H.s Pick-up einzuziehen. Das Fahrzeug soll aus Sicht der Anklage als Tatmittel gedient haben.
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Kalle
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Diese ganzen Reaktionen von G wirken auf mich völlig verstörend. Lächeln, Schmunzeln, Blicke zu den Verteidigern, als freue man sich ein so tolles Team zu sein. Also entweder erkennt sie den Ernst ihrer Situation nicht mehr, ist völligem Fatalismus verfallen, oder ist berauscht von einer "wir schaffen das"-Motivation auf das Finale durch ihre Anwälte im Vorfeld.
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Heckengäu
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Staatsanwalt Oliver Schley (l.) und Oberstaatsanwalt Harald Nowack (r.)
Foto: Fabian Matzerath/BILD
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Pitahaya11
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Das sollte allen eine Mahnung sein, die Mitmenschen gut zu behandeln. Vor allem Kinder und Jugendliche. Nicht jeder Mensch kommt offensichtlich mit einem Input an Frust und Hass klar. Wer F so grausam tötete, wurde wahrscheinlich selbst allzu oft wie Müll behandelt und fühlte sich selbst wie ein Beutel Müll.Heckengäu hat geschrieben: ↑Donnerstag, 29. Oktober 2026, 12:32:51 Bild
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Erschwerend wiege laut Staatsanwaltschaft, dass Gina H. die Tat an dem „besonders zutraulichen Fabian“ begangen und sechsmal zugestochen haben soll. Schley spricht von einem „nicht unerheblichen Maß an Frust und Hass“. Besonders drastisch formuliert er: „Fabian sollte wie Müll aufgefressen werden.“
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Heckengäu
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
bamberg24
12:42
29.10.2026
NEUESTES UPDATE
Pause bis 13 Uhr – danach folgen weitere Schlussvorträge
Nach dem umfangreichen Schlussvortrag von Staatsanwalt Oliver Schley unterbricht das Gericht die Verhandlung zunächst.
Bis 13:00 Uhr ist Pause.
Anschließend soll Oberstaatsanwalt Harald Nowack sein Plädoyer halten. Dieses dürfte nach bisheriger Planung deutlich kürzer ausfallen als der Vortrag von Schley.
Zum Abschluss ist dann Christine Habetha, die Anwältin von Fabians Mutter, an der Reihe. Für ihren Schlussvortrag ist nach derzeitiger Planung gut eine Stunde vorgesehen.
12:42
29.10.2026
NEUESTES UPDATE
Pause bis 13 Uhr – danach folgen weitere Schlussvorträge
Nach dem umfangreichen Schlussvortrag von Staatsanwalt Oliver Schley unterbricht das Gericht die Verhandlung zunächst.
Bis 13:00 Uhr ist Pause.
Anschließend soll Oberstaatsanwalt Harald Nowack sein Plädoyer halten. Dieses dürfte nach bisheriger Planung deutlich kürzer ausfallen als der Vortrag von Schley.
Zum Abschluss ist dann Christine Habetha, die Anwältin von Fabians Mutter, an der Reihe. Für ihren Schlussvortrag ist nach derzeitiger Planung gut eine Stunde vorgesehen.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
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29.10.2026 - 13:00 Uhr
Weitere Plädoyers
Der Oberstaatsanwalt hat noch 20 bis 40 Minuten Plädoyer angekündigt. Danach will die Nebenklage-Anwältin etwa eine Stunde sprechen.
29.10.2026 - 12:59 Uhr
Nach Pause betritt Gina H. den Saal
Nach einer kurzen Pause betritt die Angeklagte wieder den Saal.
29.10.2026 - 13:00 Uhr
Weitere Plädoyers
Der Oberstaatsanwalt hat noch 20 bis 40 Minuten Plädoyer angekündigt. Danach will die Nebenklage-Anwältin etwa eine Stunde sprechen.
29.10.2026 - 12:59 Uhr
Nach Pause betritt Gina H. den Saal
Nach einer kurzen Pause betritt die Angeklagte wieder den Saal.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Ostseewelle
13:00 Uhr: Fortsetzung 33. Prozesstag
Ergänzung zum Plädoyer der Staatsanwaltschaft durch Oberstaatsanwalt Harald Nowack
bamberg24
13:03
29.10.2026
NEUESTES UPDATE
Gina H. wieder im Saal – weitere Plädoyers folgen
Nach der Pause betritt Gina H. erneut den Gerichtssaal.
Nun stehen die nächsten Schlussvorträge an. Oberstaatsanwalt Harald Nowack hat für sein Plädoyer eine Dauer von etwa 20 bis 40 Minuten angekündigt.
Anschließend ist Christine Habetha, die Anwältin von Fabians Mutter, an der Reihe. Für ihren Vortrag ist ungefähr eine Stunde eingeplant.
13:00 Uhr: Fortsetzung 33. Prozesstag
Ergänzung zum Plädoyer der Staatsanwaltschaft durch Oberstaatsanwalt Harald Nowack
bamberg24
13:03
29.10.2026
NEUESTES UPDATE
Gina H. wieder im Saal – weitere Plädoyers folgen
Nach der Pause betritt Gina H. erneut den Gerichtssaal.
Nun stehen die nächsten Schlussvorträge an. Oberstaatsanwalt Harald Nowack hat für sein Plädoyer eine Dauer von etwa 20 bis 40 Minuten angekündigt.
Anschließend ist Christine Habetha, die Anwältin von Fabians Mutter, an der Reihe. Für ihren Vortrag ist ungefähr eine Stunde eingeplant.
- Bernhard
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Ist das dein Fazit? Es ist nicht Ginas alleinige Schuld, sondern auch die des Umfelds? Ich finde das erbärmlich!Pitahaya11 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 29. Oktober 2026, 12:48:11 Wer F so grausam tötete, wurde wahrscheinlich selbst allzu oft wie Müll behandelt und fühlte sich selbst wie ein Beutel Müll.
Wenn es um eine Lehre aus dem Fall geht dann komme ich zu anderen Schlussfolgerungen:
- Arbeiten gehen und selbst für seinen Lebensunterhalt sorgen
- nicht über seine Verhältnisse leben
- nicht lügen
- Schuld bei sich selbst suchen, nicht bei anderen
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
RTL
Vor 12 Minuten
Svenja Hoffmann
Die Verhandlung wird fortgesetzt
Weiter geht es mit dem Plädoyer von Staatsanwalt Harald Nowack. Er tritt ans Rednerpult. Er kündigt ein paar ergänzende Punkte zu den Ausführungen seines Kollegen an. Trotz der umfangreichen Ermittlungen sei alles „koordiniert" abgelaufen.
Vor 5 Minuten
Svenja Hoffmann
„Die einzige Person, die wissen konnte, dass es Bullshit ist, war die Person, die die Tat begangen hat"
Sollte das Gericht den Ausführungen der Staatsanwaltschaft folgen, „würde es bedeuten, dass sie mit Ende 50 wieder auf freiem Fuß wäre".
„Warum bin ich mir so sicher? Ich möchte die Kernbeweismittel darstellen: Wir haben eine Videoaufzeichnung auf dem der Wagen der Angeklagten, um 10:43 Uhr in Richtung der Wohnanschrift des Kindes. Wir haben eine Videoaufzeichnung um 10:52. Neun Minuten später fährt der Wagen aus Güstrow heraus in Richtung des Tatortes. Wir haben eine letzte Handyaktivität von Fabian um 10:50 Uhr. Wir haben ein Foto der Angeklagten um 11:19 Uhr. 1,6 Kilometer vom Tatort entfernt. Dann schaltet sie drei Minuten später ihr Handy aus, was sie noch nie getan hat. Wir haben Zeugenaussagen von Feldarbeitern, einer hat sie aktiv erkannt. Wir haben ca. 15 Uhr ein Foto des Brandes. Anschließend haben wir eine gründliche Reinigung des Fahrzeuges. Wir haben Faserspuren der Jacke des Jungen, die er getragen und erst kurz vorher erhalten hat. Wir haben Schuhspuren der Lieblingsmarke der Angeklagten, die sie an dem Tag getragen hat. Wir haben die Auffindesituation. Die Initiative zu suchen, ging von der Angeklagten aus. Vorher hat die Angeklagte zu keinem Zeitpunkt auch nur Anzeichen einer Suche unternommen. Und am 13.10. fordert sie den Zeugen Christian D. dort zu suchen, wo der Junge liegt."
Und weiter: Als Spürhunde am 13.10. am Inselsee angeschlagen haben, sei angekündigt worden, am 14.10. auch mit Tauchern zu suchen. Gina H. sagte in einer Sprachnachricht am 13.10. um 15:11 Uhr an Erik W.: „Das mit der Spur ist totaler Schwachsinn. Ach so und das mit der Spur: Ich gehe ganz stark davon aus, dass die Hunde einen anderen Geruch in der Nase haben. Aber definitiv nicht von Fabian. Es ist totaler Bullshit, was die Polizei da macht."
Nowack resümiert: „Die einzige Person, die wissen konnte, dass es Bullshit ist, war die Person, die die Tat begangen hat."
Vor 12 Minuten
Svenja Hoffmann
Die Verhandlung wird fortgesetzt
Weiter geht es mit dem Plädoyer von Staatsanwalt Harald Nowack. Er tritt ans Rednerpult. Er kündigt ein paar ergänzende Punkte zu den Ausführungen seines Kollegen an. Trotz der umfangreichen Ermittlungen sei alles „koordiniert" abgelaufen.
Vor 5 Minuten
Svenja Hoffmann
„Die einzige Person, die wissen konnte, dass es Bullshit ist, war die Person, die die Tat begangen hat"
Sollte das Gericht den Ausführungen der Staatsanwaltschaft folgen, „würde es bedeuten, dass sie mit Ende 50 wieder auf freiem Fuß wäre".
„Warum bin ich mir so sicher? Ich möchte die Kernbeweismittel darstellen: Wir haben eine Videoaufzeichnung auf dem der Wagen der Angeklagten, um 10:43 Uhr in Richtung der Wohnanschrift des Kindes. Wir haben eine Videoaufzeichnung um 10:52. Neun Minuten später fährt der Wagen aus Güstrow heraus in Richtung des Tatortes. Wir haben eine letzte Handyaktivität von Fabian um 10:50 Uhr. Wir haben ein Foto der Angeklagten um 11:19 Uhr. 1,6 Kilometer vom Tatort entfernt. Dann schaltet sie drei Minuten später ihr Handy aus, was sie noch nie getan hat. Wir haben Zeugenaussagen von Feldarbeitern, einer hat sie aktiv erkannt. Wir haben ca. 15 Uhr ein Foto des Brandes. Anschließend haben wir eine gründliche Reinigung des Fahrzeuges. Wir haben Faserspuren der Jacke des Jungen, die er getragen und erst kurz vorher erhalten hat. Wir haben Schuhspuren der Lieblingsmarke der Angeklagten, die sie an dem Tag getragen hat. Wir haben die Auffindesituation. Die Initiative zu suchen, ging von der Angeklagten aus. Vorher hat die Angeklagte zu keinem Zeitpunkt auch nur Anzeichen einer Suche unternommen. Und am 13.10. fordert sie den Zeugen Christian D. dort zu suchen, wo der Junge liegt."
Und weiter: Als Spürhunde am 13.10. am Inselsee angeschlagen haben, sei angekündigt worden, am 14.10. auch mit Tauchern zu suchen. Gina H. sagte in einer Sprachnachricht am 13.10. um 15:11 Uhr an Erik W.: „Das mit der Spur ist totaler Schwachsinn. Ach so und das mit der Spur: Ich gehe ganz stark davon aus, dass die Hunde einen anderen Geruch in der Nase haben. Aber definitiv nicht von Fabian. Es ist totaler Bullshit, was die Polizei da macht."
Nowack resümiert: „Die einzige Person, die wissen konnte, dass es Bullshit ist, war die Person, die die Tat begangen hat."
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
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29.10.2026 - 13:17 Uhr
„Nach all dem bin ich sicher“
Die Staatsanwaltschaft habe alle Sachen abgewogen, die sie abwägen müsse. „Und nach all dem bin ich sicher, dass die Angeklagte am 10.10.2025 Fabian abgeholt hat, mit sechs Messerstichen getötet und angezündet hat“, sagt Nowack.
29.10.2026 - 13:15 Uhr
30 bis 40 Beamte pro Tag
Nowack erklärt, die Staatsanwaltschaft habe in einem Verfahren die Aufgabe, die Ermittlungen zu koordinieren und sämtliche Informationen zu sammeln. In diesem Fall sei das „sehr umfangreich und schwierig“ gewesen. Sie hätten 30 bis 40 Beamte pro Tag eingesetzt. „Am Ende der Ermittlungen steht die Staatsanwaltschaft vor einem Problem: Reichen die Ermittlungen dazu aus, jemanden anzuklagen?“, sagt Nowack. Hier sei das der Fall gewesen. Sie waren auch sicher, dass es ausreicht, um Gina H. in Haft zu nehmen. „Die Staatsanwaltschaft macht sich diese Aufgabe nicht leicht, sie weiß welche Verantwortung sie hat“, sagt Nowack.
29.10.2026 - 13:03 Uhr
Ergänzungen von Oberstaatsanwalt
Oberstaatsanwalt Harald Nowack stellt sich ans Rednerpult. Er habe nur einige wenige Ergänzungen, sagt er.
29.10.2026 - 13:17 Uhr
„Nach all dem bin ich sicher“
Die Staatsanwaltschaft habe alle Sachen abgewogen, die sie abwägen müsse. „Und nach all dem bin ich sicher, dass die Angeklagte am 10.10.2025 Fabian abgeholt hat, mit sechs Messerstichen getötet und angezündet hat“, sagt Nowack.
29.10.2026 - 13:15 Uhr
30 bis 40 Beamte pro Tag
Nowack erklärt, die Staatsanwaltschaft habe in einem Verfahren die Aufgabe, die Ermittlungen zu koordinieren und sämtliche Informationen zu sammeln. In diesem Fall sei das „sehr umfangreich und schwierig“ gewesen. Sie hätten 30 bis 40 Beamte pro Tag eingesetzt. „Am Ende der Ermittlungen steht die Staatsanwaltschaft vor einem Problem: Reichen die Ermittlungen dazu aus, jemanden anzuklagen?“, sagt Nowack. Hier sei das der Fall gewesen. Sie waren auch sicher, dass es ausreicht, um Gina H. in Haft zu nehmen. „Die Staatsanwaltschaft macht sich diese Aufgabe nicht leicht, sie weiß welche Verantwortung sie hat“, sagt Nowack.
29.10.2026 - 13:03 Uhr
Ergänzungen von Oberstaatsanwalt
Oberstaatsanwalt Harald Nowack stellt sich ans Rednerpult. Er habe nur einige wenige Ergänzungen, sagt er.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Ostseewelle
Ergänzung zum Plädoyer der Staatsanwaltschaft durch Oberstaatsanwalt Harald Nowack
er beschreibt nochmal die Aufgaben der Staatsanwaltschaft und die umfangreichen Ermittlungen
es waren 30 bis 40 Beamte pro Tag im Einsatz
die Staatsanwaltschaft weiß um die Verantwortung, schließlich wird Gina H. das Gefängnis erst mit Ende 50 wieder verlassen, wenn es zu einer Verurteilung wegen Mordes kommt
der Oberstaatsanwalt spricht nochmal einige belastende Indizien an, die Kameraaufzeichnung des Pick Ups in der Schweriner Straße in Güstrow, letzte Handyaktivitäten von Fabian, Zeugen die Fahrzeug in Tatortnähe gesehen haben, Fasern die scihergestellt wurden, Spuren vom Tatort, die Auffindesituation von Fabians Leiche
obwohl Leichenspürhunde am Güstrower Inselsee angeschlagen haben und dort gesucht wurde, führte die Angeklagte zwei Zeugen zum Tümpel - nur sie konnte wissen, das in dem See nichts ist
Ergänzung zum Plädoyer der Staatsanwaltschaft durch Oberstaatsanwalt Harald Nowack
er beschreibt nochmal die Aufgaben der Staatsanwaltschaft und die umfangreichen Ermittlungen
es waren 30 bis 40 Beamte pro Tag im Einsatz
die Staatsanwaltschaft weiß um die Verantwortung, schließlich wird Gina H. das Gefängnis erst mit Ende 50 wieder verlassen, wenn es zu einer Verurteilung wegen Mordes kommt
der Oberstaatsanwalt spricht nochmal einige belastende Indizien an, die Kameraaufzeichnung des Pick Ups in der Schweriner Straße in Güstrow, letzte Handyaktivitäten von Fabian, Zeugen die Fahrzeug in Tatortnähe gesehen haben, Fasern die scihergestellt wurden, Spuren vom Tatort, die Auffindesituation von Fabians Leiche
obwohl Leichenspürhunde am Güstrower Inselsee angeschlagen haben und dort gesucht wurde, führte die Angeklagte zwei Zeugen zum Tümpel - nur sie konnte wissen, das in dem See nichts ist
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Heckengäu
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
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13:22
29.10.2026
NEUESTES UPDATE
Nowack bündelt die Kernbeweise der Anklage
Oberstaatsanwalt Harald Nowack nutzt seine Ergänzungen, um noch einmal die aus seiner Sicht entscheidenden Beweise in kurzer Folge zusammenzuführen.
Er verweist auf die Videoaufnahmen des Fahrzeugs, die letzte Handyaktivität von Fabian, Gina H.s eigenes Foto in Tatortnähe, das anschließende Ausschalten ihres Handys, Zeugenaussagen, das Foto des Brandes, die Fahrzeugreinigung sowie Faser- und Schuhspuren. Auch die spätere Suche mit Christian D. nennt Nowack als Teil dieser Kette.
Besonders hebt er eine Sprachnachricht vom 13. Oktober um 15:11 Uhr hervor. Darin sagte Gina H. über die Suche der Polizei am Inselsee:
„Es ist totaler Bullshit, was die Polizei da macht.“
Für Nowack ist gerade dieser Satz besonders belastend. Seine Schlussfolgerung lautet:
„Die einzige Person, die wissen konnte, dass es Bullshit ist, war die Person, die die Tat begangen hat.“
Damit stützt auch Nowack die Auffassung der Staatsanwaltschaft, dass sich die einzelnen Indizien aus ihrer Sicht zu einem geschlossenen Gesamtbild verdichten.
Sascha Kunhart
13:18
29.10.2026
Nowack betont den enormen Ermittlungsaufwand
Oberstaatsanwalt Harald Nowack beschreibt nun, wie umfangreich die Ermittlungen in dem Fall geführt wurden.
Nach seinen Angaben seien zeitweise 30 bis 40 Polizeibeamte pro Tag mit dem Verfahren beschäftigt gewesen. Die Aufgabe der Staatsanwaltschaft sei es gewesen, die Ermittlungen zu koordinieren und die Vielzahl an Informationen zusammenzuführen.
Nowack bezeichnet das Verfahren als „sehr umfangreich und schwierig“.
Am Ende stehe für die Staatsanwaltschaft immer die zentrale Frage: „Reichen die Ermittlungen dazu aus, jemanden anzuklagen?“
In diesem Fall habe man diese Frage bejaht. Auch für die Untersuchungshaft habe man die Beweislage als ausreichend angesehen.
Nowack betont dabei die Verantwortung der Anklagebehörde: „Die Staatsanwaltschaft macht sich diese Aufgabe nicht leicht, sie weiß welche Verantwortung sie hat.“
Sascha Kunhart
13:05
29.10.2026
Oberstaatsanwalt kündigt nur kurze Ergänzungen an
Nach der Pause tritt Oberstaatsanwalt Harald Nowack ans Rednerpult.
Sein Schlussvortrag soll deutlich kürzer ausfallen als der von Oliver Schley. Zu Beginn macht Nowack klar, dass er sich auf wenige zusätzliche Punkte beschränken will.
Er habe lediglich „einige wenige Ergänzungen“, sagt der Oberstaatsanwalt.
13:22
29.10.2026
NEUESTES UPDATE
Nowack bündelt die Kernbeweise der Anklage
Oberstaatsanwalt Harald Nowack nutzt seine Ergänzungen, um noch einmal die aus seiner Sicht entscheidenden Beweise in kurzer Folge zusammenzuführen.
Er verweist auf die Videoaufnahmen des Fahrzeugs, die letzte Handyaktivität von Fabian, Gina H.s eigenes Foto in Tatortnähe, das anschließende Ausschalten ihres Handys, Zeugenaussagen, das Foto des Brandes, die Fahrzeugreinigung sowie Faser- und Schuhspuren. Auch die spätere Suche mit Christian D. nennt Nowack als Teil dieser Kette.
Besonders hebt er eine Sprachnachricht vom 13. Oktober um 15:11 Uhr hervor. Darin sagte Gina H. über die Suche der Polizei am Inselsee:
„Es ist totaler Bullshit, was die Polizei da macht.“
Für Nowack ist gerade dieser Satz besonders belastend. Seine Schlussfolgerung lautet:
„Die einzige Person, die wissen konnte, dass es Bullshit ist, war die Person, die die Tat begangen hat.“
Damit stützt auch Nowack die Auffassung der Staatsanwaltschaft, dass sich die einzelnen Indizien aus ihrer Sicht zu einem geschlossenen Gesamtbild verdichten.
Sascha Kunhart
13:18
29.10.2026
Nowack betont den enormen Ermittlungsaufwand
Oberstaatsanwalt Harald Nowack beschreibt nun, wie umfangreich die Ermittlungen in dem Fall geführt wurden.
Nach seinen Angaben seien zeitweise 30 bis 40 Polizeibeamte pro Tag mit dem Verfahren beschäftigt gewesen. Die Aufgabe der Staatsanwaltschaft sei es gewesen, die Ermittlungen zu koordinieren und die Vielzahl an Informationen zusammenzuführen.
Nowack bezeichnet das Verfahren als „sehr umfangreich und schwierig“.
Am Ende stehe für die Staatsanwaltschaft immer die zentrale Frage: „Reichen die Ermittlungen dazu aus, jemanden anzuklagen?“
In diesem Fall habe man diese Frage bejaht. Auch für die Untersuchungshaft habe man die Beweislage als ausreichend angesehen.
Nowack betont dabei die Verantwortung der Anklagebehörde: „Die Staatsanwaltschaft macht sich diese Aufgabe nicht leicht, sie weiß welche Verantwortung sie hat.“
Sascha Kunhart
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29.10.2026
Oberstaatsanwalt kündigt nur kurze Ergänzungen an
Nach der Pause tritt Oberstaatsanwalt Harald Nowack ans Rednerpult.
Sein Schlussvortrag soll deutlich kürzer ausfallen als der von Oliver Schley. Zu Beginn macht Nowack klar, dass er sich auf wenige zusätzliche Punkte beschränken will.
Er habe lediglich „einige wenige Ergänzungen“, sagt der Oberstaatsanwalt.
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Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Nowack zählt noch einmal alle Indizien auf. Besonders geht er auf die Auffindesituation am 13. Oktober ein. Nowack sagt, dass an dem Abend durch die Polizei kommuniziert worden sei, dass Leichenspürhunde am Inselsee in Güstrow angeschlagen hätten – und dass am nächsten Tag mit Tauchern weitergesucht werde. „Alle gingen davon aus, dass man da was finden wird“, sagt Nowack. „Dass man den toten Fabian dort finden wird.“
Nur die Angeklagte habe den Zeugen Christian D. aufgefordert, an einem ganz anderen Ort zu suchen. Er zitiert aus einer Sprachnachricht von Gina H. zu der Suchaktion am Inselsee: „Also ich gehe ganz fest davon aus, dass die Hunde etwas anderes in der Nase hatten. Also nicht den Geruch von Fabian. Das ist totaler Bullshit, was die Polizei macht.“
Nowack sagt: „Der Einzige, der an dem Tag wissen konnte, dass das ‚totaler Bullshit‘ ist, war derjenige, der wusste, wo sich Fabians Leiche befindet.“
#Stern
Nur die Angeklagte habe den Zeugen Christian D. aufgefordert, an einem ganz anderen Ort zu suchen. Er zitiert aus einer Sprachnachricht von Gina H. zu der Suchaktion am Inselsee: „Also ich gehe ganz fest davon aus, dass die Hunde etwas anderes in der Nase hatten. Also nicht den Geruch von Fabian. Das ist totaler Bullshit, was die Polizei macht.“
Nowack sagt: „Der Einzige, der an dem Tag wissen konnte, dass das ‚totaler Bullshit‘ ist, war derjenige, der wusste, wo sich Fabians Leiche befindet.“
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Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Fedders
Jonas Fedders
„Warum sollte die Angeklagte die Polizei zur Leiche führen?“, fragt Nowack. „Das liegt daran, dass ihr Ziel nicht aufging.“ Ihre Hoffnung sei gewesen, dass Matthias R. trauernd zu ihr komme. Das sei aber nicht passiert. „Der Zeuge R. war nämlich intensiv bemüht, seinen Sohn zu suchen, und war genervt von den selbstbezogenen Anfeindungen der Angeklagten.“
Das habe dazu geführt, dass Gina H. sich gedacht habe: Jetzt muss das Opfer gefunden werden. „Diese Ungeduld, die nagte an ihr“, sagt er. „Um ihr Ziel zu erreichen, musste das Opfer her.“
#Stern
Jonas Fedders
„Warum sollte die Angeklagte die Polizei zur Leiche führen?“, fragt Nowack. „Das liegt daran, dass ihr Ziel nicht aufging.“ Ihre Hoffnung sei gewesen, dass Matthias R. trauernd zu ihr komme. Das sei aber nicht passiert. „Der Zeuge R. war nämlich intensiv bemüht, seinen Sohn zu suchen, und war genervt von den selbstbezogenen Anfeindungen der Angeklagten.“
Das habe dazu geführt, dass Gina H. sich gedacht habe: Jetzt muss das Opfer gefunden werden. „Diese Ungeduld, die nagte an ihr“, sagt er. „Um ihr Ziel zu erreichen, musste das Opfer her.“
#Stern
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Heckengäu
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
RTL
Vor 2 Minuten
Svenja Hoffmann
Oberstaatsanwalt Nowack: „Alles Zufälle?"
Harald Nowack fasst zusammen, wie viele Zufälle es gewesen sein müssen, damit Gina H. nicht die Täterin sein könne. „Alles Zufälle? Aber was wir noch nicht berücksichtigt haben: Wer kommt eigentlich als Täter in Betracht? Nach Auffassung der Angeklagten wird nebulös erklärt, die Zeugen sagen die Unwahrheit. Alle Unklarheiten werden in den Raum gestellt? Der Junge ist freiwillig mitgegangen aufgrund einer Legende, die wir vielleicht nie erfahren werden. Er wäre nicht bei Fremden mitgegangen. Es kommt nur ein ganz kleiner Täterkreis in Betracht. Alle anderen haben ein Alibi oder kein Motiv."
Er ergänzt: „Indizien sind auch Beweismittel. Und natürlich sind die Indizien für die Beweisführung von existenzieller Bedeutung. Ich glaube, wir könnten 80 Prozent der Mordfälle nicht aufklären, wenn wir keine Indizien hätten."
Vor 2 Minuten
Svenja Hoffmann
Oberstaatsanwalt Nowack: „Alles Zufälle?"
Harald Nowack fasst zusammen, wie viele Zufälle es gewesen sein müssen, damit Gina H. nicht die Täterin sein könne. „Alles Zufälle? Aber was wir noch nicht berücksichtigt haben: Wer kommt eigentlich als Täter in Betracht? Nach Auffassung der Angeklagten wird nebulös erklärt, die Zeugen sagen die Unwahrheit. Alle Unklarheiten werden in den Raum gestellt? Der Junge ist freiwillig mitgegangen aufgrund einer Legende, die wir vielleicht nie erfahren werden. Er wäre nicht bei Fremden mitgegangen. Es kommt nur ein ganz kleiner Täterkreis in Betracht. Alle anderen haben ein Alibi oder kein Motiv."
Er ergänzt: „Indizien sind auch Beweismittel. Und natürlich sind die Indizien für die Beweisführung von existenzieller Bedeutung. Ich glaube, wir könnten 80 Prozent der Mordfälle nicht aufklären, wenn wir keine Indizien hätten."
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Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Indizien seien auch Beweise, betont Nowack. „Und in diesem Fall sind die Indizien so erdrückend, dass sie unverrückbar sind“. Er sei deshalb der Verteidigung auch nicht böse, dass sie mit ihren Beweisanträgen die Hauptverhandlung verzögert habe. „Was soll die Verteidigung auch machen? Es ist einfach unverrückbar.“
Damit endet Nowack seinen Schlussvortrag. Nun ist Nebenklagevertreterin Christine Habetha an der Reihe.
#Stern
Damit endet Nowack seinen Schlussvortrag. Nun ist Nebenklagevertreterin Christine Habetha an der Reihe.
#Stern
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Heckengäu
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
bamberg24
13:23
29.10.2026
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Nowack legt sich am Ende eindeutig fest
Oberstaatsanwalt Harald Nowack macht zum Abschluss seiner Ausführungen deutlich, dass für ihn nach Abwägung aller Beweise kein entscheidender Zweifel mehr bleibt.
Er sagt: „Und nach all dem bin ich sicher, dass die Angeklagte am 10.10.2025 Fabian abgeholt hat, mit sechs Messerstichen getötet und angezündet hat.“
Damit schließt Nowack seine Bewertung der Beweislage mit einer klaren Festlegung aus Sicht der Staatsanwaltschaft ab.
13:23
29.10.2026
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Nowack legt sich am Ende eindeutig fest
Oberstaatsanwalt Harald Nowack macht zum Abschluss seiner Ausführungen deutlich, dass für ihn nach Abwägung aller Beweise kein entscheidender Zweifel mehr bleibt.
Er sagt: „Und nach all dem bin ich sicher, dass die Angeklagte am 10.10.2025 Fabian abgeholt hat, mit sechs Messerstichen getötet und angezündet hat.“
Damit schließt Nowack seine Bewertung der Beweislage mit einer klaren Festlegung aus Sicht der Staatsanwaltschaft ab.
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