Gaston hat geschrieben: ↑Sonntag, 25. Oktober 2026, 15:24:32
Es sind nicht nur Schwierigkeiten, es ist eigentlich unmöglich Akten an Dritte weiter zu geben. Wer soll denn zB bestimmen wer ein seriöser Hobby Ermittler ist? Wer soll dann die ganzen Anträge bearbeiten? Und wofür? Damit eine Hetzjagd losgeht?
Zum zweiten Teil fehlen mir etwas die Worte. Einen Irish Pub zu besuchen ist nicht gerade was besonderes. Gibt es in jeder größeren Stadt und erfreuen sich häufig an einiger Beliebtheit.
Was meinst mit I. tendiert zum britischen? Die hat halt einen Ehemann aus GB und jetzt? was möchtest du damit sagen?
Was hat ein griechischer Ex und Freunde mit Migrationshintergrund überhaupt mit dem Fall zu tun?
Was hat Fraukes gut situierte Herkunft mit der Herkunft der Freunde zu tun? Kann man als Ausländer nicht gut situiert sein?
Dafür das du betonst, dass es nicht um Vorurteile geht lese ich doch schon viele raus. Klar du darfst die Fragen stellen aber dann musst du jetzt auch diese genauso beantworten
Zuletzt geändert von Sronson am Sonntag, 25. Oktober 2026, 16:00:06, insgesamt 1-mal geändert.
Grund:Zitat gekürzt
Es geht nichts über eine gründliche Recherche:
An der Leiche wurde ein Holzkreuz gefunden. Zunächst dachte die Familie, es müsse vom Täter stammen, aber dann hat sie ein Foto gefunden, wo Frauke das Holzkreuz trägt.
Jetzt bin ich bei 4:06:39. Man gedenkt nun die Metaebene zu verlassen und ich gönne mir abermals ein Päuschen.
Gaston hat geschrieben: ↑Sonntag, 25. Oktober 2026, 15:24:32
Die Behörden ermitteln nach wie vor im Fall Frauke Liebs, daher keine Akteneinsicht. Selbst wenn bei abgeschlossenen Ermitlungen wird es keine Akteneinsicht an Dritte erlaubt, das gibt die Gesetzeslage nicht her und ist auch ziemlich gut so.
Frauke stammt aus der nordöstlichsten Ecke von NRW, eine eher übersichtliche Region. Freund wahrscheinlich Sohn von Gastarbeitern, Fraukes beste Freundin soll Heike heissen und hält sich von dem Trubel fern, Eltern und Geschwister Akademiker oder werdend. Liest sich nun nicht wie Verhältnisse aus dem tiefsten Ruhrgebiet. Mir ist aber nicht klar, worauf du überhaupt mit dem Wink auf Menschen mit Migratioinshintergrund hinaus willst. Gut, wenn man Gespenster sehen will, sieht man sie wahrscheinlich auch, man muss sie sich nur lange genug einbilden und schon hat man aus simplen Zufällen tatsächlich Kausalitäten konstruiert. Selbst wenn Fraukes Elternhaus etwas gegen eine Beziehung mit Männern einer bestimmten Ethnie etwas gehabt hätte, glaube ich nicht daran, dass Frauke sich da hätte reinreden lassen. Das ihre Arbeigtskollegin mit einem Schotten liiert war... wie muss man dies nun verstehen?
Viel interessanter wäre doch mehr über ihr Arbeitsumfeld zu erfahren und ihre Internetkontakte, das geht leider immer unter.
Zuletzt geändert von Sronson am Sonntag, 25. Oktober 2026, 16:53:32, insgesamt 1-mal geändert.
Grund:Zitat gekürzt
Wawuschel hat geschrieben: ↑Sonntag, 25. Oktober 2026, 13:22:49
Ich hab den Podcast nur überflogen und nicht alles mitbekommen. Kannst du die Uhrzeit nennen, wo das thematisiert wird?
Vom Sinn her verstehe ich es nicht. Wie kann man als Täter die Anrufe in die Zeiten legen in denen man ein sicheres Alibi hat. Das schließt sich doch gegenseitig aus. Ginge nur mit einem Komplizen.
Ich habe diesen Podcast, jetzt lach nicht, gestern nebenbei beim Stricken gehört. Nachdem ich hier soviel Ironie, die auch wirklich angebracht ist, heraus las, dachte ich mir, dass ich unbedingt noch etwas anderes tun muss, wenn ich mir das antue. Da ich den Anfang gleich bis Sunde 3 übersprungen habe, kann es nur danach gekommen sein . Ich glaube ab Stunde 6. Und ja, eigentlich geht so etwas nur mit Komplizen.
Wiesenblume hat geschrieben: ↑Sonntag, 25. Oktober 2026, 16:46:31
Ich habe diesen Podcast, jetzt lach nicht, gestern nebenbei beim Stricken gehört.
Ach was, du auch? Was ist es, was du da strickst? Socken? Ich habe gerade einen Möbius-Schal auf den Nadeln. Der Winter naht und wie heißt es so schön, etwas Warmes braucht der Mensch.
Botschafter Kosh hat geschrieben: ↑Sonntag, 25. Oktober 2026, 16:23:33
Die Behörden ermitteln nach wie vor im Fall Frauke Liebs, daher keine Akteneinsicht.
ocram84 hat geschrieben: ↑Sonntag, 25. Oktober 2026, 18:01:13
Ist das eine Vermutung oder eine Aussage?
das ist eine aussage.
einschränkung: der ermittlungsaufwand im vergleich zu anderen delikten ist marginal. frauke befindet sich im aktenstapel ganz unten
Ambassador Kosh hat geschrieben: ↑Sonntag, 25. Oktober 2026, 18:23:22
das ist eine aussage.
einschränkung: der ermittlungsaufwand im vergleich zu anderen delikten ist marginal. frauke befindet sich im aktenstapel ganz unten
... und krabbelt dann hoch, wenn es interessante Spuren gibt ...
ocram84 hat geschrieben: ↑Sonntag, 25. Oktober 2026, 19:12:45
... und krabbelt dann hoch, wenn es interessante Spuren gibt ...
Früher, eher später finden neue Spuren und Hinweise ihren Weg in die Akten. Wie im Anschluß die Prioritäten gesetzt werden kann ich leider nicht benennen, ist nicht unser Ressort. Was ich aber mit Sicherheit sagen kann, vorsichtig formuliert. Was Frau I.L. öffentlich debattiert über die Ermittlungstätigkeiten mittels Audios, TV, Presse, erfährt bei den Behörden keine Beachtung mehr.
ocram84 hat geschrieben: ↑Samstag, 24. Oktober 2026, 20:26:46
Naja, man kann das ja in Etappen hören, wenn man will.
Japp, bin jetzt bei 4 Stunden 50. Ist verblüffenderweise gar nicht langweilig, obwohl es recht plauderig daher kommt. Und durchaus nicht wenige Infos die mir neu oder entfallen waren. Public viewing im Englischen bedeutet übrigens öffentliche Aufbarung bzw. Leichenschau/Totenwache . Das ist ein Scheinanglizismus ähnlich Handy. Also nur so nebenbei.
Botschafter Kosh hat geschrieben: ↑Sonntag, 25. Oktober 2026, 16:23:33
Viel interessanter wäre doch mehr über ihr Arbeitsumfeld zu erfahren und ihre Internetkontakte, das geht leider immer unter.
Ja, was wiederum Teil der Ermittlungsakten ist, richtig?
"Ingrid Liebs, die jetzt das Akteneinsichtsrecht hat, hat festgestellt, dass die Aktenführung der Polizei grausam grottenschlecht war.
In einer Hauptakte werden, so stelle ich mir das vor, werden analog Links gesetzt. Und dann gibt es auch Spurenakten
und irgendwie müsste das konsistent sein. Und die Erkenntnisse aus der Spurenakte müssten wieder zurückwandern in die Hauptakte.
Und Ingrid Liebs sagte, das wusste die Polizei gar nicht, dass die Hauptakte und die Spurenakte an zwei verschiedenen Orten sind."
Woher haben die denn diesen kompletten Schwachsinn?
Frau Liebs hat man die Einsicht in einen Teil der digitalisierten Akten gewährt. Garantiert hat sie kein Akteneinsichtsrecht, was auch immer das sein soll. Das hat noch nicht mal ihr Anwalt.
Ja, es gibt neben der Hauptakte auch Spurenakten, und da hat von Alvensleben immer wieder rumgejammert, dass die StA die nicht freigibt.
Spurenakten sind abgeschlossene Vorgänge und nein, die wandern auch nicht wieder zurück in die Hauptakte.
Aber das muss die Poizei alles gar nicht wissen, denn die führt keine Akten, das macht die Staatsanwaltschaft.
Es ist sinnlos, sich den Podcast noch weiter anzuhören.
Die haben wirklich von nichts Ahnung
Die immer wieder aufkeimende Diskussion über den einen verhängnisvollen Kontakt macht schon nachdenklich.
Ich möchte mal eine eigene Erfahrung aus dem Bekanntenkreis schildern: es trug sich in den 80er Jahren zu. Er, Mitte 40, gutaussehend und auf dem Weg zum Chefarzt. Karrieretyp. Sie, gerade volljährig (19 Jahre alt), gut aussehend, Auszubildende in jenem Klinikum.
Es funkt zwischen beiden. Sie gehen ein Verhältnis ein. Sie wird schwanger. Er sieht sein Kartenhaus zusammenbrechen und zahlt ihr ein hohes Schweigegeld. Sie, aufgrund von wenig Lebenserfahrung, Naivität und instabilen sozialen Verhältnissen, geht darauf ein, holt sich jedoch Hilfe, verlässt die Region, bekommt das Kind und gibt es zur Adoption frei.
Die Spekulationen in dem Klinikum sind nie abgerissen, aber der Sachverhalt nur sehr, sehr wenigen Menschen wirklich bekannt.
Was ich damit nur ausdrücken möchte: eine ähnliche Konstellation könnte hier in der Tat eine Rolle gespielt haben und das ist aus meiner Sicht nicht aus der Luft gegriffen. Einige Sachverhalte wären direkt adaptierbar, insbesondere die Gefährdung einer gewissen Außendarstellung und Karriere.
Faktisch hätte es dann zum Beispiel folgendermaßen gewesen sein können - rein fiktiv:
Es besteht ein Verhältnis zwischen Frauke und einem Angehörigen des KKH, was unter keinen Umständen heraus kommen darf: weder im betrieblichen Innenverhältnis, noch im Privatverhältnis. Ggf. ist oder war der männliche Part sogar noch anderweitig liiert, was die Szenerie dramatisieren würde. Irgendwas bringt die Sache an jenem Abend zur Eskalation - der Täter fühlt sich in die Ecke gedrungen, die Situation eskaliert, womöglich auch auf körperlicher Ebene.
Viele Geschehnisse und Abläufe hätten Fundament: angefangen beim Wissenstand um die Abendplanung, dem Einsatz von Medikamenten, Uhrzeiten und/oder Transportoptionen, Zugriff auf Nachrichten/Funk und (über Umwege) Ermittlungsstände. Das Frauke den Täter nicht benennt, könnte eine Art Vertrauensbeweis dem Täter gegenüber gewesen sein. Letztlich reicht das Vertrauen zur "Rettung" der eigenen "weißen" Weste aber nicht mehr aus und es kommt zum Tötungsdelikt.
Aber: es gibt nicht den Hauch eines Hinweis, Verdachtsmoments oder auch nur den kleinsten Ansatz hierfür, das Thema weiter zu verfolgen. Allein in den Verbindungsdaten wäre hier sicherlich ein Kommunikationsverhältnis aufgefallen. In über 20 Jahren wurde hier wirklich nicht einmal in eine Richtung spekuliert, weil es keinerlei Ansatz hierfür gibt.
Solche Konstellationen, wie oben geschildert, sind natürlich möglich. Aber dann wird ein Fass aufgemacht und der Spekulationsradius kennt keine Grenzen mehr. Es sollte das naheliegendste im Fokus stehen und da gibt es aktuell nur wenige wirkliche Konstellationen, die ausreichend Nährboden mit sich bringen.
Gast hat geschrieben: ↑Montag, 26. Oktober 2026, 10:53:41
Es besteht ein Verhältnis zwischen Frauke und einem Angehörigen des KKH, was unter keinen Umständen heraus kommen darf (...)
Irgendwas bringt die Sache an jenem Abend zur Eskalation (...)
Es könnte genauso gut sein, dass da noch gar kein 'Verhältnis' bestand ...
Es könnte sein, dass man sich lediglich aus der Klinik kannte.
Die 'Gefährdung einer gewissen Außendarstellung und Karriere' gäbe es dann genauso.
Klugscheißer hat geschrieben: ↑Sonntag, 25. Oktober 2026, 15:57:06
ab 3:34:30
Es geht nichts über eine gründliche Recherche:
An der Leiche wurde ein Holzkreuz gefunden. Zunächst dachte die Familie, es müsse vom Täter stammen, aber dann hat sie ein Foto gefunden, wo Frauke das Holzkreuz trägt.
Jetzt bin ich bei 4:06:39. Man gedenkt nun die Metaebene zu verlassen und ich gönne mir abermals ein Päuschen.
Gast hat geschrieben: ↑Montag, 26. Oktober 2026, 10:53:41
Und der betrunkene Kneipengast sucht mal wieder seinen Schlüsselbund im Schein der Straßenlaterne...
Ich erinnere dich höflich daran, das die bekannten Konstellationen auch nicht zur Klärung führten. Du verfährst nach dem Grundsatz, sehe ich nicht gibts also nicht. Kommunikationsprotokolle für die Zeit vor dem 20. Juni wurden nicht angefordert
Was hier schon für Fässer aufgemacht worden sind, da macht eins mehr wahrscheinlich nicht mehr viel aus.
Zuletzt geändert von Sronson am Montag, 26. Oktober 2026, 18:32:11, insgesamt 1-mal geändert.
Grund:Zitat gekürzt
Ambassador Kosh hat geschrieben: ↑Sonntag, 25. Oktober 2026, 20:27:17
Früher, eher später finden neue Spuren und Hinweise ihren Weg in die Akten. Wie im Anschluß die Prioritäten gesetzt werden kann ich leider nicht benennen, ist nicht unser Ressort. Was ich aber mit Sicherheit sagen kann, vorsichtig formuliert. Was Frau I.L. öffentlich debattiert über die Ermittlungstätigkeiten mittels Audios, TV, Presse, erfährt bei den Behörden keine Beachtung mehr.