MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Maria
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Maria »

Spekulatiant hat geschrieben: ↑Freitag, 09. Oktober 2026, 21:24:23 Soweit ich mich erinnere, sagen diese Zeugen (demnächst, ich hab hinten angefangen, den Fall zu verfolgen) ) über den Freitag aus, aber das wurde massiv (und mMn äußerst suggestiv) angezweifelt.
Zu Beginn hat sogar die Polizei selbst noch erzaehlt, dass Dorina dem.Jungen am Nachmittag noch das Rausgehen erlaubt hätte und er seit 18:15 vermisst wäre. (Ostseezeitung vom 12.10.2025, Pressekanal Blaulicht, NDR Podcast 1 (ohne genaue Zeitangabe, wann die Mutter die Erlaubnis erteilt hätte)) Kurz danach hat die Presse ihre Darstellung zwar dahingehend geändert, dass Dorina um 15:30 eine leere Wohnung vorfand, obwohl es für diesen Tag eine von anderen Tagen abweichende Vereinbarung gab, dass er das Haus nicht zum Spielen verlassen durfte. Ein offizielles Eingeständnis einen Fehler gemacht zu haben, gab es meines Wissens aber nie.

Quellen:

1) Pressekanal Blaulicht vom 11.10.2025

(viewtopic.php?p=329176#p329176)

2) OZ vom 12.10.2025 verlinkt in diesem Beitrag.

(viewtopic.php?p=306680#p306680)

3) NDR Podcast zum Fall Fabian vom 25.04.2026 (ca ab Min. 5:04)

Im NDR-Podcast heißt es, die Polizei hätte später gesagt, Dorina hätte dem Jungen noch erlaubt, das Haus zu verlassen, aber hierfür keine genaue Zeit für die Erlaubni genannt.

Im OZ-Artikel vom 12.10.2025 steht zwar auch keine genaue Zeitangabe, aber aus dem Gesamtkontext geht hervor, dass der Nachmittag gemeint ist. Der Artikel beruft sich auf OZ-Informationen und die Pressesprecherin der Polizei.

https://www.ndr.de/radiomv/fall-fabian- ... 35654.html
Spekulatiant hat geschrieben: ↑Freitag, 09. Oktober 2026, 21:24:23SOLLTE es aber so sein, daß sie sich TATSÄCHLICH im Tag geirrt haben, ergaben deren Sichtungen mit dem Zeitablauf eine vollkommen andere Richtung.
Denn ZUETZT LEBEND GESEHEN wurde er OFFIZIELL am DONNERSTAG.

Kannst Du erläutern wie das offiziell gemeint ist?

Meinst Du damit, dass die Aussage Dorinas über die letzte Sichtung nicht als gesichert gilt oder wie ist das zu verstehen?

Zu Beginn der Ermittlungen, also bei der Vermisstenanzeige vom 10.10.2025 schätze ich das so ein, dass Dorinas Aussage, den Jungen am Morgen noch gesehen zu haben, nicht als belastbar galt.

So gesehen bin ich auch der Meinung, dass die Busverbindungen auch für den Donnerstag hätten überprüft werden müssen. Allerdings hat der Imbissbesitzer seine Aussage, wenn ich richtig informiert erst am Wochenende gemacht. Könnte es vielleicht einfach sein, dass die Aufnahmen für den Donnerstag zu diesem Zeitpunkt bereits gelöscht waren?

Es gab ja auch noch die Hundespur am Güstrower Bahnhof. Wenn er unter der Voraussetzung der Verwechslung des Tages (also Donnerstag) lediglich dorthin gefahren wäre, könnte die Fahrt am Donnerstag stattgefunden haben und es gäbe keine Unvereinbarkeit mit Dorinas Darstellung des Freitag Vormittags. Ich hatte mal die Überlegung angestellt, ob er eventuell am Donnerstag eine unerfreuliche Begegnung hatte, zu der er spontan einen räumlichen Abstand herstellen wollte. Das ist natürlich rein spekulativ.

Nur. Zählt Dorinas Aussage über die letzte Sichtung immer noch nicht als gesichert?

Es gibt zwar keine unmittelbaren Zeugen dafür, dass Dorina den Jungen am Morgen noch gesehen hat, aber mittelbare Zeugen. Die Schule wird bestätigt haben, dass der Junge an dem Tag krankgemeldet wurde, der Arbeitgeber war meines Wissens informiert, dass der Junge krank ist. Das heißt, es könnten mittlerweile Dorinas Aussage untermauernde Belege dazu gekommen sein, diese letzte Sichtung mittlerweile als gesichert gilt. Hinzu kommt das Telefonat mit dem besten Freund, das doch dafür spricht, dass der Junge am Donnerstag Abend zuhause war.


Ich wünsche Dorina, dass sie nach dem Prozess von guten Freunden aufgefangen wird.
Spoiler
Mir sind in dem Link zwei Fehler aufgefallen. Im Gedicht von Michael Ende steht, "und Blumen blühn in der Anderwelt" In Strope zwei heißt es "da gehen die Gelächter herum" und nicht "um" https://www.musicanet.org/textes/10/19.htm
Maria
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Maria »

Turmfalke23 hat geschrieben: ↑Sonntag, 11. Oktober 2026, 07:34:08 Die rechtliche Aufarbeitung seines Falles erweist sich für mich als weniger zufriedenstellend.
Was für Angehörige von Fabi zu einem unerträglichen Zustand führen kann.
Zweifelst Du persönlich an Gina Hs. Täterschaft oder findest Du, dass es zu wenig Belege gibt, die eine Verurteilung rechtfertigen? Ich fürchte, dass es ein Urteil geben wird, was unüberzeugend ist und dabei bin ich gar nicht mal 100%-ig von ihrer Unschuld überzeugt.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Kalle »

Anna17 hat geschrieben: ↑Freitag, 09. Oktober 2026, 23:23:05
Auf weitere, von dir durchaus erwähnenswerte Punkte gehe ich an dieser Stelle nicht ein, da lediglich nur eine Meinung im Forum akzeptabel ist und für Zweifler - so wie auch für mich - weder Verständnis geschweige denn Raum ist (was ich übrigens sehr bedauerlich finde).
Vollstes Verständnis und Raum schaffen eben Argumente und nicht deine ständige Polemik. Hör endlich auf zu “Externalisieren” wie wir an Begrifflichkeit ja so schön gelernt haben. Eine Meinung überzeugt oder eben nicht. Das hat einzig mit dir selbst zu tun ob Du im Stande bist dir Raum (vermutlich Gehör) zu verschaffen. Das ist keine Leistung die Du irgendwo hin delegieren kannst um sie dann zu kritisieren wenn dir das Ergebnis nicht passt. Es ist dein immer wiederkehrendes Muster. Wenn man nicht applaudiert, stimmt was mit dem Publikum, der Technik oder dem Saal nicht.
Wann passierte was? Zeitstrahl unter:
https://het-forum.de/viewtopic.php?t=8778
batho66
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von batho66 »

Was ich mich spekulativ frage und vermutlich nie geklärt werden kann: Hat Gina am Morgen schon gewusst, dass sie F ermorden will? Der Hufschmied hat keine Auffälligkeiten festgestellt. Kann man so abgebrüht sein? Oder ist das dann der innere Dr Jeckyll, in den sie sich von einem zum anderen Moment verwandelt? Wie viele Tage vorher hat sie die Tat in Erwägung gezogen? Immerhin hat sie sich vor der Tat nie verplappert, während sie das Nichtauffinden der Leiche nicht ausgehalten hat. Die restlichen Indizien sind natürlich erdrückend, aber an dieser Stelle passt es nicht so ganz.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Pentax77 »

Maria hat geschrieben: ↑Sonntag, 11. Oktober 2026, 09:09:48 Vollzitat
Das ist alles müßig. Wasser auf die Mühlen derer, die sich eine Alternativtheorie für genau diese eine Szene ausdenken und sämtliche Fakten, die dagegen sprechen, ignorieren.
Der Junge war am Vortag auch aus der Schule abgeholt worden und nachmittags draußen. Es war eher normal dass er nachmittags draußen war. So hat Dorina am Freitag nach der Heimankunft direkt angefangen herumzufragen und zu telefonieren (und nicht erst 18.15Uhr), denn dass sein Handy und sein Fahrrad noch da waren, war ein deutliches Zeichen, aber spätestens als er 18.00Uhr nicht daheim war, musste man den Status auf 'Vermisst' setzen. Das hat aber die Polizei getan.

Warum zur Hölle sollte Dorina verschweigen, dass sie ihn morgens gar nicht gesehen hat? Warum unterstellt man der Mutter Falschaussage und ignoriert die Ermittlungsergebnisse?
Was ist mit seinem Handy, dass gesichert die Wohnung nicht verlassen hat, aber den Vormittag noch bis 10:50Uhr benutzt wurde?

Hört bitte endlich auf auch nur im Konjunktiv infrage zustellen, dass Dorina bezüglich ihres Sohnes Falschangaben gemacht hat!!!
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Heckengäu »

Korkplatte hat geschrieben: ↑Freitag, 09. Oktober 2026, 17:14:05 @Heckengäu jetzt erinnert mich Heike ein wenig an die Lokomotive Emma. 😄
Das war mit total unbekannt. Musste googlen um den Hintergrund zu erfahren - das war für mich vor gefühlten 100 Jahren! Gottseidank! :D
Dann sollen von 3 gebauten Filmlokomotiven 2 auf deutschem Grund sich die Räder in die Kessel stehen - ist das zu glauben dass es nur 3 waren?!

Es gab aber tatsächlich ein echtes Vorbild: Eine kleine Dampflokomotive namens Emma, gebaut 1920.
Eine davon tat bis in die 60er Jahre braven Dienst auf dem Werksgelände einer Zuckerrübenfabrik im Verschub von Güterwaggons mit Zuckerrüben.
Dann stand sie rum, auch in einem Garten in Schleswig Holstein, bevor eine Horde nostalgischer Dampflokschützer sie ergriffen und restaurierten
https://www.dampflok-salzwedel.de/fahrzeug_12
100 Emmafotos der echten Dampfemma, mindestens...!

Welche schlimme Ausartungen der "Kult" um Jim Knopf und Lokomotivführer Hoss "Bonanza" Cartwright und Emma nahmen, kann man hier mit Grausen betrachten. Scheibenbwischerbewegung der Hand vor dem Kopf und Drehbewegungen des Zeigefingers neben der Stirn inklusive 8-)
Dampflok Emma ist der Liebling auf der Waldbühne - eine groteske Erscheinung auf dem Fahrgestell einer Citroen 2CV Ente oder eines Renault R4, gebaut vom Wahnhirn eines einzelnen mit 200%er Unähnlichkeit :? Wieder ein schwerer Fall für die Landesirrenanstalt!
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Turmfalke23 »

Maria hat geschrieben: ↑Sonntag, 11. Oktober 2026, 10:07:33 Zweifelst Du persönlich an Gina Hs. Täterschaft oder findest Du, dass es zu wenig Belege gibt, die eine Verurteilung rechtfertigen? Ich fürchte, dass es ein Urteil geben wird, was unüberzeugend ist und dabei bin ich gar nicht mal 100%-ig von ihrer Unschuld überzeugt.
Ich habe deshalb Zweifel, ob von Anfang an im Fall von Fabian gründlich ermittelt wurde, m. E.

Während des Prozesses wurde ja aufgezeigt, dass nicht so alles klar ist, wie die StA es schildert.
Die StA hat Indizien/Beweise zu liefern und nicht Annahmen.

z. B. Ein Messer 3 × untersuchen auf Spuren.

Funkzellen-Auswertung insbesondere am angenommenen Tattag, bez. Örtlichkeiten und Zeitpunkten.
Hier muss man schnell reagieren, die Daten werden nicht für die Ewigkeit aufbewahrt.

Ginas Kfz. ist bestimmt nicht unauffällig und markant zugleich.
Spurenauswertung an Ihrem Ranger sorgfältig genug für ein Kapitalverbrechen ?
Bei der ersten Fahrzeuguntersuchung wurde offensichtlich nichts festgestellt ?

Zu schnelle Freigabe des Ablageortes von Fabian für die Öffentlichkeit, danach erneute Absuche des
Geländes. Für mich sind die vorgefundenen Spuren am Fundort nicht ohne Weiteres nachvollziehbar.

Auch während des Prozesses gibt zu viele nicht feststellbar, möglich, evtl. manchmal einfach: Wir wissen es nicht.

Ich lehne mich nicht allzu weit aus dem Fenster, wenn es im Fall Fabian eine zweite Runde gibt.
So traurig es für Dorina klingen mag.

Dass Gina mit der Tat was zu tun hat, daran habe ich keinen Zweifel. Aber nur was genau ?
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Albatros »

Sronson hat geschrieben: ↑Samstag, 10. Oktober 2026, 03:26:26 Ein Jahr ohne Fabian.

Heute, am 10.10., jährt sich der Tag, an dem Fabian verschwunden ist, zum 1. Mal.

Lasst uns diesen Tag zum Anlass nehmen, um an Fabian zu denken und eine Kerze für ihn anzuzünden.


IMG_0588.jpeg


Unsere Gedanken sind heute auch bei Dorina. Wir schicken ihr ganz viel Liebe & Kraft ♡
Eine schöne Geste… Danke @ Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von batho66 »

@Turmfalke23: Wenn mit Gina noch andere beteiligt wären, dann hätte sie das längst ausgesagt. Ihre Antworten zeigen doch, dass sie auf Dritte keine Rücksicht nimmt, wenn es ihr einen Vorteil einbringt. Warum sollte sie also einen anderen Täter decken? Zumal die Alibis von Fs Umfeld überprüft wurden.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Turmfalke23 »

batho66 hat geschrieben: ↑Sonntag, 11. Oktober 2026, 12:51:26 @Turmfalke23: Wenn mit Gina noch andere beteiligt wären, dann hätte sie das längst ausgesagt. Ihre Antworten zeigen doch, dass sie auf Dritte keine Rücksicht nimmt, wenn es ihr einen Vorteil einbringt. Warum sollte sie also einen anderen Täter decken? Zumal die Alibis von Fs Umfeld überprüft wurden.
Mögliche Schuldzuweisung auf andere Personen würde schon zu Gina passen.

Für mich ist unklar, wie diese Person das ganze Verbrechen und dessen Ablauf denn organisiert hat.
Eine Person mit einem eher niedrigen IQ‑Wert ? Eine solche schwierige Ermittlungsarbeit zu generieren ?
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Pentax77 »

Turmfalke23 hat geschrieben: ↑Sonntag, 11. Oktober 2026, 12:10:56 Ich habe deshalb Zweifel, ob von Anfang an im Fall von Fabian gründlich ermittelt wurde, m. E.

...

Dass Gina mit der Tat was zu tun hat, daran habe ich keinen Zweifel. Aber nur was genau ?
Man darf nicht außer Acht lassen, dass sie eine 95-Seitige Einlassung abgegeben und sich zwei Prozesstage befragen lassen hat.
Das ist ja kein nebensächliches Prozessprodukt im Range irgendeines Zeugen xy, das ist ein sehr entscheidendes und im Gegansatz zu handfesten Ermittlungsergebnissen ein (von der Angeklagten) steuerbares und gewichtiges Instrument.

In ihrer Einlassung hat sie nichts, aber auch gar nichts zu einer alternativen Täterschaft gebracht. Sie hätte die ganzen Lücken der Indizienkette und die schlechte Ermittlungsvorgehensweisen hiermit gut aufbohren können. Hat sie aber nicht.
Warum sollte man dann also Szenarien zugunsten der Angeklagten entwerfen, wenn sie selber dafür keinen Anlass sah, obwohl die Idizien bekanntermaßen klar gegen sie sprachen? Sie hat alles mit Zufall begründet. Mit der Befragung sogar ihre Einlassung an vielen Stellen selber wieder infrage gestellt. Die Einlassung ist wie sie ist.

Die unklare Anfahrt nach Güstrow und die Vorgänge zwischen 11:20 und 12:20Uhr wären auch dann nicht klarer geworden, wenn die EB sofort alle nur denkbar richtigen Schritte vorgenommen hätten, einfach weil niemand dabei war. Mit diesen Lücken muss man einfach leben.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von batho66 »

Wenn sie gar nichts mir der Tat zu tun hat, kann sie auch keine Alternativen benennen. Nur müsste sie dann zumindest erklären, was sie in Güstrow wollte. Bankgeschäfte sind ja widerlegt.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Turmfalke23 »

Das ist ja alles gut und recht, aber in zwei/drei verbleibenden Prozesstagen muss die Kammer ja eine Entscheidung treffen.

Der Gutachter hat ja deutlich gemacht, dass aus seiner Sicht bei Gina keine Einschränkung
gem. § 20 oder 21 StGB infrage kommt.

Es gibt bei diesem Mordfall nur Freispruch oder Schuldspruch.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Heckengäu »

Unsere aller Vorzugsgerichtsreporterin und -tickerin von Bild mit einem Resümee zum 32. Verhandlungstag am 8.10., auch wenn unten fälschlicherweise 31. Verhandlungstag prangt. Vähler bassieren. Im anderen Video von Schwark Media sind 3 Reihen reserviert für Journalisten zu sehen. Meiner Erinnerung nach noch nie so viele Plätze, nachdem am 31. Tag nur 11 Reporter anwesend waren. Der Auftrieb an Justizwachtmeister/innen an diesem Tag war auch beachtenswert; Transportkommando nur Männer wegen zu erwartender Gefangenenbefreiung mit Panzerfaust und Maschinenwaffenfeuer
Spoiler

Kuck mal wer da ist. Die Zuhörer waren alle in schwerer Wintergarderobe gewandet, aufgespannte Regenschirme bis zur Tür mitgeführt. Trotzdem sind links hinten Barfüsse in offenen Puschen Grösse 47 zu erblicken. Hoffentlich wohnt sie gleich umme Ecke, sonst drohen Verkühlungsbeulen, gross wie Gänseeier und darob 50er Puschen vonnöten :(
Auch eine Frau in schwarzer 6/8 Hose mit voll-tätowierten Unterbeinen ist zu erblicken bei SM, die aussahen, als wären sie aus Metallgitter, mit kleinsten hellen Zwischenräumen. Ach ja, die Angeklagte ist ja selbst auch einige Dezimeter² auf ihrer bzw. in ihrer Tapete niedlich bunt getintet
:?
32_1.JPG
32_1.JPG (108.42 KiB) 2736 mal betrachtet
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Pentax77 »

batho66 hat geschrieben: ↑Sonntag, 11. Oktober 2026, 13:22:20 Wenn sie gar nichts mir der Tat zu tun hat, kann sie auch keine Alternativen benennen. Nur müsste sie dann zumindest erklären, was sie in Güstrow wollte. Bankgeschäfte sind ja widerlegt.
Das stimmt zwar, dass sie keine Alternative benennen muss, aber sie hätte durchaus mehr liefern können, was sie entlastet. Wie belastend alles gegen sie spricht war doch zum Zeitpunkt der Einlassung klar und damit auch, dass sie mit dieser Art Einlassung nicht weit kommt.
Es kam ja wirklich null komma null neues. Noch nichtmal so Dinge wie dass sie selber die Steinesammler auch wahrgenommen hat. Wo genau sie herumgelaufen ist im Wald, irgendwas. Und da wo sie Details geliefert hat wie mit ihrer Portemonnaie-Suche ist ihr das hintenraus um die Ohren geflogen.
Keine Ahnung wieso sie nicht mit voller Härte jemanden beschuldigt und darum eine Geschichte ersponnen hat. Sie hätte locker einen CD zum Mittäter erheben können. Hat sie aber nicht gemacht. Na dann.....
Wieso musste sie stattdessen erklären, Olaf wolle sie vernichten. Was für ein Quark.

Da Ohm sich von der Einlassung distanziert hat, muss man schon fragen was Löcker da fabriziert hat. Hilfreich war das keinesfalls.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Anna17 »

Kalle hat geschrieben: ↑Sonntag, 11. Oktober 2026, 10:49:25 Vollstes Verständnis und Raum schaffen eben Argumente und nicht deine ständige Polemik…
Hier dürften ausreichend Argumente (Pro und Contra) im Rollenspiel zweier Rechtsanwälte (Verteidigung versus Anklage + Rostocker Prozessbesucher) zu finden sein. Eine Gegenüberstellung von akribisch zusammengetragenen Argumenten, abseits jeglicher Polemik:

https://youtu.be/ZEb8FKfLFVk?is=Bhd3QuLDpSx9t5PZ

“Ich flehe Sie an: Helfen Sie mir, es zu verstehen." (Zitat H. Schütt am 15.09.2026)
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Keks22 »

Für mich liegt der Schlüssel zur Aufklärung des Verbrechens in der Google Suche von GH am 11.10 um 8 Uhr.
Sie googelt "fressen Wildschweine Menschen und fressen Wildschweine tote Menschen "
Wenn sie selber Fabian angezündet hat machte diese Suche Null Sinn. Warum soll sie sich noch Gedanken machen
Um des Fressverhalten von Wildschweinen wenn sie den Körper selber durch Verbrennen vernichtet hat. Und wenn doch warum informiert sie sich nicht ob Wildschweine Tote verbrannte Menschen fressen.

Es gibt jetzt für mich zwei Überlegungen.
1. Sie hat durch das Verschwinden von Fabian die ganze Nacht darüber gegrübelt ob sich Fabian auf den Weg zu seinem Veter gemacht hat und sich verfahren hat und anschließend verlaufen hat. Bzw könnte sie sich auch mit ihrem Jägersmann darüber ausgetauscht haben was für Gefahren für ein Kind im Wald bestehen.

Uns ist zwar viel von der Kommunikation zwischen GH und CD über die Handys bekannt. Aber wir wissen nichts noch nichtmal Ansatzweise was die beiden von Angesicht zu Angesicht
kommunziert haben.

Wir wissen das sie am Nachmittag an MR die Frage stellte ob Fabian nicht bei ihm sei.
Warum? Weil sie noch den Kenntnisstand hatte das ab Freitag das Vater Sohn Wochenende stattfinden sollte.
Das es erst am Sonnabend starten sollte war höchstwahrscheinlich eine kurzfristige Entscheidung von Dorina wegen dem Schuhkauf und war nur MR bekannt.

Oder reine Show von GH?

2. Sie war am Freitag in Güstrow, entweder wirklich zwecks Bankgeschäften oder sie wollte Wissen ob MR nach Güstrow
gefahren ist zu Dorina. Vielleicht hat sie spitzgekriegt das er nicht mehr auf Arbeit war und wollte wissen was er macht.
Ortungs apps schliesse ich nicht aus auf Grund ihrer Psychopathie und Eifersucht.
Sie hat auch bei Fabian geklingelt und ihn dannn mitgenommen um ihn zum Vater zu bringen und war auch mit ihm in Wald spazieren. Vielleicht hat sie ihn dann auch in der Nähe zum Vater abgesetzt und hat demzufolge keine Ahnung wo er abgeblieben ist oder sie hat ihn einfach
Im Wald alleinegelassen.
Wie bei Hänsel und Gretel und der bösen Stiefmutter.

Klar war ihr natürlich von Anfang an Anfang an das sie das abstreiten muss.

3. Bleibt immer noch das sie mit Ihm zum Tümpel ist und ihn ermordet hat.
Glaube ich allerdings immer noch nicht.

Meine Gutachten zu GH wäre zwar auch nicht besonders positiv ausgefallen .
Aber ich bin der Meinung der Dr Keiper ist übers Ziel hinausgeschossen.
GH hatte vor Fabians Verschwinden auch ein gesellschaftliches und soziales Leben. Sie ist jetzt keine Frau gewesen die im Alltag auffällig war so das zb die Polizei oder Jugendamtsbehörden sich bei ihr die Türklinke in die Hand gegeben haben.
Auch eine Heike hat es mit ihr zwei Jahre ausgehalten.

Wenn man natürlich seit 11 Monaten von einer Person hört das sie sich sozusagen rund um die Uhr manipulativ und psychopathisch Verhalten hat entsteht ein verzeertes Menschenbild.
Ich will hier nichts schönreden. Aber jede sollte doch mal reflektieren was in dem Fall seit Monaten abgeht.

Naja und dann noch die Reiterhosengeschichte. Es ist zwar wichtig auch das Erscheinungsbild einer zu beguchtachtenden Person zu bewerten, aber da hätte ein Herr Keiper drüberstehen können.
Zumal es ja auch völlig Wurscht ist was eine GH trägt.
Auch wäre sie zugeknöpft gewesen hätte man ihr das Manipulation ausgelegt. Sie hätte dann halt so Pluspnkte sammeln wollen.

Ich freue mich auf eure Reaktionen :roll:
Gastleser

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gastleser »

Sronson hat geschrieben: ↑Donnerstag, 08. Oktober 2026, 17:04:31[…..]
Selbstverständlich ist das nicht bei allen Störungsbildern oder in akuten Phasen […..]
@Sronson Dankeschön, dass du den Meldungen der erfolgreich getriggerten Mitleser:innen nachgekommen bist, und den mit Beispielen unterlegten Beitrag zum Interview mit Herrn Ra Löcker zur obskuren Leggings-Erzählung und -Wahrnehmung gelöscht hast ♡ ̆̈


Der Gutachter attestierte Pseudologia phantastica („Lügensucht“):
[…..]
Jedoch hält die Störung vergleichbar der Kategorie F22 lange an, ohne dass sie von Phasen der Normalität unterbrochen wird. Es finden sich in der Regel keine aktuellen äußeren Anlässe für das Verhalten (wie z. B. bei sogenannten „Notlügen“), so dass ein innerer Anlass als Ursache angenommen werden kann. […..]
[…..] Peter Keiper verweist darauf, dass es bei Gina H. nicht bloß um einzelne Lügen gehe, sondern um „Pseudologia phantastica“, eine Art eigene Parallelwelt. […..]
https://www.rtl.de/news/mordprozess-um- ... 95902.html
Wie bewertet, verwertet und verwendet eine Kammer TKÜs, Vernehmungen, Einlassungen und Antworten, wenn diese nur Symptome von Pseudologia phantastica sind?


^^^^^^
"Ungehörig, so etwas zu erwähnen"
Halb durchsichtige Hose? Anwalt von Gina H. reagiert
T-online, Von Leon Pollok, Aktualisiert am 09.10.2026

"Stern" hatte aus dem Gerichtssaal berichtet, wo Keiper etwa ein Treffen mit Gina H. geschildert hatte, zu dem diese in einer halb durchsichtigen Reiterhose und einer engen Trainingsjacke mit auffallend tiefem Ausschnitt gekommen sei. "Was soll das jetzt?", habe er daraufhin gefragt. Keiper hatte die Kleidungswahl in seiner Aussage als Beispiel für das manipulative Verhalten der Angeklagten angeführt.

Löcker sagte t-online dazu: "Ich finde es ungehörig, so etwas zu erwähnen." Er selbst habe Gina H. am selben Tag wie der Gutachter besucht. "Sie hat uns nicht im Ansatz versucht zu manipulieren. Sie hat eine ganz normale Leggings und eine Jacke über einem T-Shirt getragen."

https://www.t-online.de/nachrichten/pan ... sagen.html
^^^^^^


Grimms Meinung:
t-online, Ein Interview von Leon Pollok, 10.10.2026 - 10:59 Uhr

Nina Grimm: Ich habe Gina H. am 22. Prozesstag persönlich im Gerichtssaal erlebt, als sie ihre Einlassung vorgetragen hat. […..]

Die Tat passt nicht zu einer impulsiven Verhaltensstörung wie Borderline. Eine impulsive Tat wäre gewesen: Ich steche einmal mit dem Messer zu und denke mir dann: "Oh mein Gott, was habe ich getan?" Täter würden in einem solchen Fall eher noch versuchen, das Geschehene rückgängig zu machen und den Notarzt zu rufen. In diesem Fall scheint die Tat aber von langer Hand geplant gewesen zu sein. Und zwar mit einem gewissen Aggressionspotenzial, worauf sechs Messerstiche und das Anzünden der Leiche hindeuten. Das passt nicht ins Bild einer Impulsivität. […..]

https://www.t-online.de/nachrichten/pan ... iert-.html
Pentax77
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Pentax77 »

Keks22 hat geschrieben: ↑Sonntag, 11. Oktober 2026, 14:31:15 Für mich liegt der Schlüssel zur Aufklärung des Verbrechens in der Google Suche von GH am 11.10 um 8 Uhr.
Sie googelt "fressen Wildschweine Menschen und fressen Wildschweine tote Menschen "
Wenn sie selber Fabian angezündet hat machte diese Suche Null Sinn. Warum soll sie sich noch Gedanken machen
Um des Fressverhalten von Wildschweinen wenn sie den Körper selber durch Verbrennen vernichtet hat. Und wenn doch warum informiert sie sich nicht ob Wildschweine Tote verbrannte Menschen fressen.
Das liegt für mich klar auf der Hand. Sie hatte Bedenken, dass von der Leiche nichts übrig bleibt was man finden könnte. Dazu auch ihre diversen sinngemäßen Aussagen, dass er hoffentlich gefunden wird und Matthias nicht im Ungewissen bleiben kann etc....
Er musste unbedingt gefunden werden. Ob jetzt für die Lebensversicherung oder weil sie nicht wollte dass der Name Fabian für alle Zeiten zwischen ihr und Matthias herumgeistert, sei dahingestellt.

Am liebsten hätte sie ihn mit Matthias zusammen gefunden, um ihn direkt zu trösten, der wollte aber nicht, alleine konnte sie auch nicht, aber nach 3 Tagen hat sich dann doch ein Trottel gefunden der da mitrennt. Vermutlich hat sie irgendein Gespräch mit CD sogar drauf gebracht, dass Wildschweine an die Leiche rangehen könnten. Dass sie es nicht über einen Anonymen Hinweis gemacht hat sei ihrem IQ und/oder ihrer Art zu denken geschuldet.

Andernfalls hätte sie ihn auch an irgendeinem Ort verschwinden lassen können, von denen es dort endlose gegeben hätte. Er musste aber auffindbar platziert werden!! Die Auffindegeschichte hatte sie sich vielleicht sogar schon vorher 'überlegt'.
"„Wenn man ein bisschen logisch denken tut und eins und eins alles so zusammenzählt, dann kommen nur Fragezeichen raus“
Trillerpfeile

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trillerpfeile »

@Keks22

Es ist nicht Dr. Keipers Aufgabe gewesen, über irgendwas zu stehen. Sie trug halt einfach Reithosen mit Netzanteil. Und ja, dass er das als manipulativ einordnet, ist nicht von der Hand zu weisen. Die JVA hat das auch vermerkt, dass die Wärter in Unterwäsche empfangen wurden und das ebenfalls als manipulativ eingeordnet wurde. Würde ein Mann im Schlüpfer eine Frau empfangen, würde es wahrscheinlich als "sexuelle Belästigung" eingestuft werden. Bei Frauen muss die ganze Welt Nachsicht haben?

Auf den Rest kann ich nicht reagieren, weil es nicht den umfassenden Ermittlungsergebnissen, Sprachnachrichten etc entspricht und das Gesamtbild verzerrt.
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