MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Gastikus
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gastikus »

@Gastleser
hat in diesem Fall das goldene Ermittlernotizbuch für Psychologie verdient
Gastleser hat geschrieben: ↑Freitag, 03. April 2026, 15:57:31 @Caris vermutest du ein Nähe zur Pseudologia phantastica, „Lügensucht“, pathologisches Lügen?
RTL hat geschrieben:Auch der vorsitzende Richter kann sich nun einen Seitenhieb nicht verkneifen: „Ist das so, wie uns der sachverständige Herr Löcker das hier gerade erklärt hat?“, fragt er den Psychiater. Peter Keiper verweist darauf, dass es bei Gina H. nicht bloß um einzelne Lügen gehe, sondern um „Pseudologia phantastica“, eine Art eigene Parallelwelt.
https://www.rtl.de/news/live-ticker-zum ... 24931.html
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

batho66 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 08. Oktober 2026, 15:28:14 Auf diese Einschränkung hätte der Gutachter aber hinweisen können oder sogar müssen.
Oder man verzichtet einfach auf die Nennung des IQs, solange keine vermutete [die Schuldfähigkeit beeinträchtigende] geistige Behinderung im Raum steht. Nun könnte es allerdings sein, dass die Staatsanwaltschaft eine Einschätzung des IQs verlangt hat.

In anderen Fällen wurde mEn kein IQ der Tatverdächtigen ermittelt. Zumindest war das im Fall Alexandra R. nicht so. Stimmt das @Turmfalke?

Ich erinnere mich aber daran, dass bei Ulvi Kulaç der IQ ermittelt wurde; vermutlich weil eine geistige Behinderung bei ihm vorher schon bekannt war.

^^^^^^
Pentax77 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 08. Oktober 2026, 15:31:04 Das ist so, ja. Ich habe selber mal einen gemacht der von genau so einem abgenommen wurde und über tatsächlich mehrere Stunden ging. Selbstfinanziert.
Bitte teile uns umgehend noch das Ergebnis mit. Danke im Voraus!
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Sway
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sway »

In Bezug auf Matthias R. habe sie mit dem wiederhergestellten Kontakt zu Fabian das Gefühl gehabt, „ihn wieder teilen zu müssen“. Fabian habe sie „als störend und lästig“ empfunden. Der Kontakt mit ihm habe die „Lebensumstände verkompliziert“.
Quelle: BILD

Ist das denn eigentlich nun eine vermutete These oder valider Schluss auf Basis der Gespräche, die geführt wurden? (Bzw. Sprachnachrichten, die gehört wurden)
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Pentax77 »

Sronson hat geschrieben: ↑Donnerstag, 08. Oktober 2026, 15:37:57 Bitte teile uns umgehend noch das Ergebnis mit. Danke im Voraus!
So oder so - nein! Ich will hier einfach ein normales Forumsmitglied bleiben... :lol:
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Pentax77 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 08. Oktober 2026, 15:42:53 So oder so - nein! Ich will hier einfach ein normales Forumsmitglied bleiben... :lol:
Ah, ein Hochbegabter, der sich durch Bescheidenheit auszeichnet. Wir fühlen uns geehrt, dass du dich unters Durchschnittsvolk mischst ,-)
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Pentax77 »

Sronson hat geschrieben: ↑Donnerstag, 08. Oktober 2026, 15:46:28 Ah, ein Hochbegabter, der sich durch Bescheidenheit auszeichnet. Wir fühlen uns geehrt, dass du dich unters Durchschnittsvolk mischst ,-)
Du weißt doch, über Gewicht, Alter, sexuelle Vorlieben und IQ spricht man nicht........egal in welche Richtung das jeweils ausgeprägt ist........
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Kalle »

Sronson hat geschrieben: ↑Donnerstag, 08. Oktober 2026, 15:37:57
In anderen Fällen wurde mEn kein IQ der Tatverdächtigen ermittelt. Zumindest war das im Fall Alexandra R. nicht so. Stimmt das @Turmfalke?
Im Eiskeller Fall wurde der Angeklagte eher etwas vage mit “um 80”, eher unterdurchschnittlich bewertet . Es wurde als Lernbehinderung beschrieben, bin aber nicht mehr ganz sicher
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sway »

Sronson hat geschrieben: ↑Donnerstag, 08. Oktober 2026, 11:15:30
„Sie war also in einer aussichtslosen Situation aus ihrer Sicht“, erklärt Keiper. Ihm gegenüber habe sie einmal den Satz geäußert: Manchmal sei es besser, alles zu verlieren, um zu gewinnen.

#Stern
Hier nochmal eine kleine Parallele, die mir aufgefallen ust:

„Nicht alle Stürme kommen, um dein Leben zu erschüttern. Manche kommen, um dir den Weg frei zu machen“.
[Am 10.10. von G aufgerufen]
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Heckengäu »

Sronson hat geschrieben: ↑Donnerstag, 08. Oktober 2026, 14:39:06 Ein besonderer Gruß geht heute an Caris & Jane.Doe raus.
Nach meinem mitlesen liess die Userin Jane.Doe diesen Account verlanden, um wenig später unter neuem Namen zu schreiben, erkennbar an der teils drastischen Ausdrucksweise, was mir natürlich besonders gefällt.
Den neuen Namen habe ich vergessen, weil sie ihn nur wenige Wochen, weniger als eine Hand Finger hat, verwendete, dann ihrer Wege ging, womöglich in einem Ruderboot als prächtige Seewindbraut in die weite Welt zu segeln
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Heckengäu »

Im Bild Ticker oben angepinnt

Gina H. macht Experten sprachlos

„Alles dreht sich um die Egozentrik von Frau H. Das ist ja das, was mich so überrascht, obwohl ich lange Berufserfahrung hab. Diese Emotionslosigkeit … Das ist erstaunlich … Das ist selbst für mich in dem Ausmaß … erstaunlich“, sagt der psychiatrische Gutachter und ringt sichtbar um Worte.

"Entsetzlich" konnte er nicht sagen, dank seiner guten Kinderstube im Bürgerhaus
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Korkplatte hat geschrieben: ↑Donnerstag, 08. Oktober 2026, 14:06:02Jeder der eine Krankheitseinsicht hat, wird auch Medikamente nicht komplett ausschlagen.
Hier gehe ich nicht mit. Ich habe vor vielen Jahren lebensgeschichtliche Interviews mit psychisch kranken Menschen geführt, die sich allesamt ihrer Erkrankung bewusst waren. Die Hälfte von ihnen hat bewusst & gezielt auf eine Medikation verzichtet und stattdessen bspw. mithilfe von Psychoedukation, einem Stimmungstagebuch, kognitiver Verhaltenstherapie, einem geregelten Schlaf-Wach-Rhythmus, sozialer Unterstützung, Entspannungsübungen, Sport u.a. Copingstrategien versucht, weitere Episoden zu verhindern.

Selbstverständlich ist das nicht bei allen Störungsbildern oder in akuten Phasen immer ausreichend. Es stimmt aber einfach nicht, dass jeder, der Krankheitseinsicht hat, einer medikamentösen Behandlung zustimmt. Einige, wenn nicht sogar viele klinische Psychotherapeuten verfolgen ebenfalls einen anderen Ansatz. Es gibt sogar Psychiater, die einen solchen Patientenwunsch [also den Verzicht auf eine medikamentöse Behandlung] aktiv unterstützen. Mit guter Unterstützung können manche in akuten Phasen sogar auf eine stationäre Unterbringung verzichten.

Es wäre schön, wenn die medikamentöse Behandlung psychischer Erkrankungen etwas kritischer betrachtet werden könnte.

^^^

Im Gegensatz zu den o.g. Betroffenen war bei Gina sicherlich ein anderer Grund ausschlaggebend, um auf Medikamente zu verzichten, die mglw. zu einer Besserung/Stabilisierung beigetragen hätten: Der sekundäre Krankheitsgewinn.
Dieser ist bei ihr nämlich besonders stark ausgeprägt:
> Aufgrund ihrer Erkrankung wurde sie von unangenehmen Pflichten, Arbeiten, Verantwortung befreit.
> Die finanziellen Vorteile ihrer Erkrankung waren bisher erheblich.
> Infolge ihrer Suizidversuche erhielt sie vermehrte Aufmerksamkeit. usw.
—> Wenn die Vorteile überwiegen, können Patienten dazu neigen, den Heilungsprozess aktiv auszubremsen.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Korkplatte »

Sronson hat geschrieben: ↑Donnerstag, 08. Oktober 2026, 17:04:31
Das habe ich nicht in Gänze bedacht.
Aber wenn es eine Empfehlung von den Fachleuten für Medikamente gibt, sollte man doch eine entsprechende Compliance voraussetzen.

Ich habe es schon so verstanden, dass G im Laufe der Jahre immer wieder Medikamente angeboten wurden.
Was ist mit dir? :roll:
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Heckengäu »

Bild
Beitragsbild der Redaktion · Bildnachweise

Deutschland
4 Min. Lesezeit

Fall Fabian: Psychiatrisches Gutachten prägt 32. Verhandlungstag – Prozess geht in die Schlussphase

Am 32. Verhandlungstag im Fall Fabian stand das psychiatrisch-forensische Gutachten zu Gina H. im Mittelpunkt. Der Sachverständige sieht keine relevante Einschränkung ihrer Schuldfähigkeit, beschreibt zugleich aber deutliche Persönlichkeitsauffälligkeiten. Nach Abschluss der Befragung geht der Prozess nun in eine dreiwöchige Pause – Ende Oktober beginnen die Plädoyers.
Keine erheblich verminderte Steuerungsfähigkeit

Für das Strafverfahren besonders wichtig ist Keipers Bewertung der Schuldfähigkeit.

Der Psychiater erklärte, die Persönlichkeitsstörung sei nach seiner Einschätzung allenfalls mittelgradig ausgeprägt. Eine Einschränkung der Fähigkeit, das Unrecht einer möglichen Tat zu erkennen, könne er nicht feststellen. Gina H. sei grundsätzlich in der Lage gewesen, „Unrecht und Konsequenzen in vollem Umfang zu erkennen“.

Auch bei der Steuerungsfähigkeit kommt Keiper zu einem klaren Ergebnis: „Es kann sicher ausgeschlossen werden, dass ihre Steuerungsfähigkeit erheblich vermindert oder gar vollkommen aufgehoben war.“

Damit würde die von ihm diagnostizierte Persönlichkeitsstörung aus psychiatrischer Sicht einer vollen strafrechtlichen Verantwortlichkeit nicht entgegenstehen.
Gutachter spricht über mögliche Motive

Besonders aufmerksam wurde es, als Keiper verschiedene mögliche Tat-Hypothesen erläuterte.

Eine davon bezeichnete er als „Alternativtötung“. Dabei könne eine rächende Bestrafung des Vaters durch die Instrumentalisierung des Kindes eine denkbare Erklärung sein. Die Trennung von Matthias R. habe Gina H. nach seiner Einschätzung als „existenzbedrohend“ erlebt.

Fabian könnte dabei aus Sicht des Sachverständigen von Gina H. als jemand wahrgenommen worden sein, wegen dem sie Matthias R. erneut „teilen“ musste. Keiper sprach in diesem Zusammenhang von einem möglichen „Konglomerat aus Egozentrik, Eifersucht und Rache“.

Wichtig bleibt: Dabei handelt es sich um Hypothesen und fachliche Einschätzungen des Sachverständigen. Sie stellen keine gerichtliche Feststellung der Täterschaft dar.
Nach seiner Beobachtung habe sie bei Gesprächen über Fabian kaum echte Gefühlsregungen gezeigt. Anders sei dies bei Themen rund um ihre Pferde oder ihren leiblichen Sohn gewesen. Bei Fabian habe er dagegen keine tiefe Traurigkeit wahrgenommen und sie als „emotional gleichgültig“ erlebt.

Mehrfach zeigte sich Keiper während seines Vortrags selbst überrascht. Über die von ihm wahrgenommene Emotionslosigkeit sagte er unter anderem, dies sei selbst für ihn trotz langer Berufserfahrung in diesem Ausmaß „erstaunlich“ gewesen.
Fazit nach dem 32. Verhandlungstag

Der heutige Prozesstag dürfte für die weitere rechtliche Bewertung von Gina H. von großer Bedeutung sein.

Der Sachverständige attestiert ihr zwar eine Persönlichkeitsstörung und beschreibt zahlreiche problematische Persönlichkeitsmerkmale. Gleichzeitig sieht er keine erhebliche Beeinträchtigung ihrer Einsichts- oder Steuerungsfähigkeit.
https://news.bamberg24.tv/?page=article&id=57

Bild
Beitragsbild der Redaktion · Bildnachweise

3 Wochen Ruhe um Laub zu harken, Kellereingänge mit Stroh und Bretterverschlägen Väterchen Frost, gierig nach Wasserleitungen lauernd, den Eingang zu sperren, Wintergarderoben auszuräumen, Sommerklamotten wehmütig einzusperren, Winterreifen auf die Kärren schrauben (lassen).

Der Nachbar, ein 150%iger UND Sachse, hat am 1. Oktober auf seinen schwatten Cermedes C 300 V6 (Bauzeitraum 2007–2014) die Winterräder getan. Exakt nach der Vorgabe WR von O - O, Oktober bis Ostern, aber sklavisch am 1. O! :D
Ist mir die Jahre zuvor nie aufgefallen - er erledigt das auch sehr schnell, ist in der 2. Hälfte der 60ern - also flott ruckzuck 8-)
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Pentax77 »

Heckengäu hat geschrieben: ↑Donnerstag, 08. Oktober 2026, 18:11:14 Bild
Beitragsbild der Redaktion · Bildnachweise
Da in Rostock 7:25Uhr die Sonne aufgeht (und auch in Rostock im Osten), dürfte dieses Bild - in Verbindung mit den Schatten auf dem Bild und der nicht in Reih und Glied stehenden Menschenmassen - nicht vor dem morgendlichen Verteilung der Platzkarten geschossen worden sein.

Betrug!
"„Wenn man ein bisschen logisch denken tut und eins und eins alles so zusammenzählt, dann kommen nur Fragezeichen raus“
Gastleser

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gastleser »

Sway hat geschrieben: ↑Donnerstag, 08. Oktober 2026, 10:48:15 Nah dran, Kalle :applaus:
@Kalle :applaus: :!:
Sway hat geschrieben: ↑Donnerstag, 08. Oktober 2026, 12:08:46 Exakt das war meine Theorie vor einigen Wochen!
@Sway :applaus: :!:


^^^^^^

Sronson hat geschrieben: ↑Donnerstag, 08. Oktober 2026, 11:24:39[…..]Zu einem Explorationstermin sei sie in einer halb-durchsichtigen Reiterhose und […..]
Er habe das Outfit als unpassend empfunden.

„Na ja, die Haftkleidung ist mir zu weit“, […..]
#Stern
Sway hat geschrieben: ↑Donnerstag, 08. Oktober 2026, 11:31:01 Damit hätte sich auch die Diskussion erübrigt ob die Wärter-Unterwäsche-Situation ein versehen war :D
Keks22 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 08. Oktober 2026, 12:46:32 Was sind übrigens halbdurchsichtige Reiterhosen?
Wenn es keine modische Verwechslung war:
Spoiler


Gibt es „modisch interessante interessierte“ Gutachter:innen? ;)
Spoiler

^^^^^^
Sway hat geschrieben: ↑Donnerstag, 08. Oktober 2026, 15:39:24 Ist das denn eigentlich nun eine vermutete These oder valider Schluss auf Basis der Gespräche, die geführt wurden? (Bzw. Sprachnachrichten, die gehört wurden)
Einen validen Schluss darf ein Gutachter diesbezüglich nicht machen, dass obliegt der Meinung des Gerichts, oder? Der IQ Wert wurde vermutlich genannt, damit es kein Revisionsgrund ist, „zu allgemein“, „nicht quantifiziert“, „keine validen Messwerte“.

Mmn war das eine Äußerung, die eine von mehreren Motivhypothesen darstellt.

In den Tickern wurden nur zwei Gutachter Hypothesen beschrieben, gab es weitere?
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Heckengäu »

Es sind Franken, es ist Bayern und diese stammen von zurückgebliebenen Ostgoten ab.
Daher stand im Grossen Protzhaus vor 140 Jahren "Baiern, diebisches Bergvolk".
Die Franken wiederum stammen zur Hälfte von den Elbgermanen ab und die haben genommen was ihnen gefiel.
Was will man da noch erwarten?! :D
Gastleser

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gastleser »

NDR Podcast Tag 32
Darum hält Experte Gina H. für schuldfähig
NDR, von Axel Krummenauer, Jürn-Jakob Gericke
Sendung: NDR 1 Radio MV | MV IM FOKUS – Darüber spricht Mecklenburg-Vorpommern! | 08.10.2026 | 18:51 Uhr, 25 Min | Verfügbar bis 08.10.2027

Knapp eine Stunde lang hat ein Psychiater im Gericht über Gina H. und ihren psychischen Zustand gesprochen. Er bescheinigt ihr eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung, allerdings hält er sie trotzdem für schuldfähig. Er sagte, mit fast 40 Jahren Berufserfahrung habe er nie Gespräche wie mit dieser Angeklagten erlebt.
Host: Annette Ewen
Reporter: Axel Krummenauer, Jürn-Jakob Gericke
Redaktion: Melanie Jaster, NDR Ostseestudio Rostock
Podcast MV im Fokus: Judith Greitsch
Anregungen, Fragen, Lob? Schreibt uns gerne eine E-Mail an: mvimfokus@ndr.de

https://www.ndr.de/radiomv/fall-fabian- ... 25110.html
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Keks22 »

Turmfalke23 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 08. Oktober 2026, 13:48:32 Oh, da bin ich nicht ganz deiner Meinung. ;)
Lese aber gerne deine Beiträge.

Wenn der Täter bekannt ist und Gina nachgewiesen würde, dass sie die Anstifterin für den Mord an Fabian ist,
bekommt sie die gleiche Strafe wie der Haupttäter? Da bin ich mir sehr sicher !



Anwendungsbeispiel beim Doppelmord von Schnaittach, Mfr. War hier auch schon mal ein Thema im Forum.
Ja habe ich doch gesagt das sie deshalb nicht weniger schuldig ist. Also minderschuldig. Nicht vermindert schuldfähig habe ich damit nicht gemeint und auch nicht geschrieben.
Maikäfer

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Maikäfer »

Sronson hat geschrieben: ↑Donnerstag, 08. Oktober 2026, 11:04:53 Ich verstehe es so, dass die Umstände der Tat als ungünstig hinsichtlich ihrer zukünftigen Entwicklung angesehen werden.

Prognose = Ausblick auf die künftige Entwicklung
Was ja auch sinnig ist. Eine Fragestellung an PK war ja, ob sie wieder zu solch einer Tat fähig sei.
(Falls es noch keiner geschrieben hat- ich hänge nämlich mit dem Lesen hinterher)
Turmfalke23
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Turmfalke23 »

Keks22 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 08. Oktober 2026, 13:16:33 Man könnte eigentlich eher davon ausgehen das GH versucht
hätte eines Ihrer Manipulationsopfer dazu zu bewegen den Mord zu begehen.
Warum hat sie sich diesmal selbst die Hände schmutzig gemacht, wenn sie es denn war. Ist doch gar nicht Ihre Art.

Minderschuldig wäre sie dann natürlich trotzdem nicht.
Das oben hast du geschrieben.

Wenn Gina einen ihrer Manipulationsopfer dazu bewegen könnte, den Mord an Fabian auszuführen und
Ihr wird es nachgewiesen, bekommt sie das gleiche Strafmaß wie der Ausführende.
So seht es doch klar im Gesetz

Als Anstifter wird gleich einem Täter bestraft, wer vorsätzlich einen anderen zu dessen vorsätzlich begangener rechtswidriger Tat bestimmt hat.
Sie erhält eben dieselbe Strafe, also die gleiche wie der Haupttäter. :!:
In dem angenommenen Fall gibt es kein Minderschuldig. Oder ?

https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__26.html
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