MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Sway
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Vielleicht noch eine Mini-Info für die Timeline:
Nicht sicher, warum die StA das noch gezeigt hat.

12.47 h: G Sprachnachricht (mit Fahrgeräuschen) an CD -lt. Ermittler: G wirkte "gestresst"
12.49 h-12.56 h: Telefonat unbekannten Inhalts, M erinnere sich nicht an Inhalt
13.00 h: Pflegekraft-Zeugin berichtet von Rauch auf einer Fahrt nach Klein Upahl auf Höhe Gerdshagen
13:09 h: Nachricht von G an unbekannten Bekannten in Facebook: Hi, was machst?
13.26-13.34 h: Bewegungsdaten von Gs Handy zeichnen Fahrt auf, Treffen offenbar zuende
13.30 h: Das Treffen mit CD am Bolzsee endet lt. CD
13.30 h: CD fährt nach eigenen Angaben nach Lohmen zum Hort

Quelle: JS Live vom 30. Prozesstag
Korkplatte
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Capybara hat geschrieben: ↑Donnerstag, 24. September 2026, 23:23:06 Das kann nicht sein, dass dieses Trio..das Fabian nachts am Tuempel noch mal sichteten Missbrauch mit Fabian betrieben...er drohte alles der Mama zu erzaehlen..wollte schon frueher deswegen nicht mehr an Wochenenden dorthin...deswegen auch Bauchweh...und das ganze Vertuschung sein sollte?
Nicht bloss Rache oder Wunsch nach Versoehnung mit Fabians Vater...vielleicht zusatzliche Einkommensquelle im " Darknet"...krude Theorie ..bloss heutzutage ist alles moeglich mit all den ekelhaften Akteuren
Nein. Einfach nur nein. Ich weiß nicht wo du deine Informationen her hast, aber wenn du mal in den letzten 1420 Seiten stöberst, wirst du feststellen, wie weit hergeholt deine Theorie ist.
Was stört dich an G als alleinige Täterin?
Was ist mit dir? :roll:
Keks22
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Also die drei jetzt als Missbrauchstrio in Verdacht zu bringen,
Hm, da fehlt auch bei mir das Verständnis und die Phantasie.

Aber gut jedem seine Theorien.
Ich nehme mich ja davon nicht aus.

Mit einer Amnesie der Angeklagten nach der Tötung von Fabian kann ich durchaus etwas anfangen.
Generell eine nicht diagnostizierte geistige Erkrankung
würde ich auch noch in Betracht ziehen.
Eine Tötung im Affekt oder Kurzschlusshandlung weil sie Fabian einfach mitgenommen hat hatte ich ja auch schon für möglich erörtert.
Aber im Vorfeld geplant und dann so dilletantisch durchgezogen erachte ich für wenig plausibel.

Mir gefallen auch nicht die Begründungen der richterlichen Instanz in Punkto Ablehnung von Beweisanträgen.
Nichts darf als bedeutungslos in einem Mordprozess
abgetan werden was der Aufklärung hätte dienlich sein können.
Die Auswertung der Handys von CD hätte eine Stärkung der Indizien bzgl der nachträglichen Verbrennung von Fabian bedeuten können oder eine Entlastung der Angeklagten.
Letzteres ist natürlich nicht erwünscht.
Wie man diese Ablehnung im sicherlich folgenden Revisionsverfahren bewerten wird, wird sich noch zeigen.
Auch das Auswerten der Fahrzeugdaten des Ford Rangers, bzw der nicht vorhandenen Fahrzeugdaten hätte durch ein weiteres externes Gutachten zb durch Ford wiederholt werden müssen. Aber auch hier keinerlei Bemühungen.
Ein " kann ich mir auch nicht erklären "des Experten
war ausreichend.
Sollte man vergessen haben die Handyortungsdaten von GH bzgl des 9.10 weil Fabian erst am 10.10 verschwand, man aber GH schon ab dem 16.10 abgehört hat also verdächtigt hat dann kann ich nur gratulieren. Vielleicht nochmal drübernachdenken das es auch ein sogenanntes Vortatverhalten gibt grade wenn man auf geplanten Mord anklagt. Beim nächsten Mal.

Anscheinend hat auch seitens der Ermittlungsbehörden keine Überprüfung der kindlichen Zeugen bzgl Sichtung von Fabian
Am Freitag stattgefunden in Punkto Wahrheitsgehaltes.
Sonst hätte es jetzt nicht diese nachträglichen Zeugenbefragungen gegeben.

Ausreden wie Geld und Zeit lass ich hier nicht gelten.
Es geht um Mord an einem Kind.
Für alles andere ist auch genug Kohle vorhanden.

Auch konnte ich bisher keinen Hinweis erlesen ob jemals eine Befragung bzw Einschätzung eines Revierförsters bzw Jagdpächters des Gebietes um den Tümpel bzgl der Frequention . Es wäre hilfreich zuwissen wie gut frequentiert
Dieser Tümpel ist, wer sich dort regelmäßig aufhält oder auch evtl unerlaubter Weise dort schon Dinge verrichtet
wurden. Und wie wahrscheinlich ist ein zufälliges Auffinden überhaupt.
Eine Befragung hat hoffentlich stattgefunden und befindet sich in den Akten.

Zu sagen ein Zeitfenster ist gross genug obwohl sich die Angeklagte nachweislich noch an zwei anderen Orten während des Tatzeitraumes aufgehalten hat ist für mein Verständnis einfach zu wenig um hier auf Schuldig zu plädieren.

Über die Indizien bin ich hinreichend informiert, bitte daher von etweigen Belehrungen abzusehen. Soll nicht überheblich klingen, aber kommt leider immer wieder.
Mir geht es um die Unklaren Dinge.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Komisar_Rex_ hat geschrieben: ↑Freitag, 25. September 2026, 00:49:42
Spoiler
damit geh ich jetzt ins Bett. Voll knuffig! Danke für den süßesten Post, der ganzen Woche!
PS. hab noch keine Infos über das Video gefunden. Gibts dazu auch außerhalb des Forums, irgendwelche Quellen? Wahrscheinlich bin ich wirklich nur gut im Finden, von Dingen, die ich gar nicht suche. Suchen ist nicht meine Stärke. (Danke für Tipps). Gute Nacht @all.
Fratzebuch Zoo Frankfurt
https://www.facebook.com/ZooFFM/videos/ ... 196743639/
Capybaras oder auch Wasserschweine genannt, obwohl sie mit den Sauen nichts zu tun haben, sind die größten Nagetiere der Welt.
Im Vergleich zu anderen Meerschweinchenarten erreichen sie eine beeindruckende Länge von mehr als 1,3 Metern
Spoiler
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Pentax77
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Keks22 hat geschrieben: ↑Freitag, 25. September 2026, 07:42:27 Vollzitat
ich stimme dir komplett zu. Ich bin zwar der Auffassung sie war es alleine und gehört unter Berücksichtigung ihrer psch.Einschränkung (kann ich nicht einschätzen, akzeptiere da alles) angemessen bestraft, aber die Vorgehensweise von Gericht, StA und EB in diesem Indizienprozess ist für mich als Außenstehender manchmal echt merkwürdig. Umso mehr bin ich aufs Staffelfinale gespannt.

Beispielsweise die Ablehnung weiterer Anträge zum RF-Video. Erst wird es eingebracht, dann nochmal eine weitere Variante angeschaut, als es aber um den Veröffentlichungszeitpunkt geht sagt der Richter ja nee, bringt nix weil das kein Täterwissen offenbaren würde. Hä? Wozu dann überhaupt der Zinnober um das Video, und was Täterwissen? Es ging doch um die Frage ob G gemäß ihrer Einlassung auf den Ort gebracht worden sein könnte, eben unabhängig eines Täterwissens. Haben Kammer und Verteidigungen/NK da so aneinander vorbeigeredet?

Die Ablehnung der weiteren Rangerüberprüfung, der Handydaten etc.pp. Die ganzen Gutachter waren nur sehr vage und viele Folgeanträge dazu wurden weggefegt nach dem Motto ja bringt nun auch nix weiter(überspitzt gesagt, ich kenne ja die Begründungen, sehe das aber eben nicht immer so).

Es wurde durch viele Überprüfungen explizit gezeigt, dass G (eigentlich) nichts vom Daheimsein des F wissen konnte. Bin gespannt was man dann daraus am Ende macht. Passt ja eigentlich nicht zu einer geplanten Tat, dass jemand an einem Schultag um 10 losfährt.....

Die gerade noch akzeptablen Alibis von diversen Beteiligten hat man als gesetzt hingenommen, diese selbst bei der Zeugenvernehmung so gut wie gar nicht mehr hinterfragt. Beispiel: Fragt man den Förster ob das M war der bei ihm war und ob er ihn aus den Medien kennt. Nein, kennt er nicht. Warum legt man ihm kein Bild vor? Usw. Ja klar, die alle wurden nicht als Beschuldigte geführt und im Prozess geht es um Gina, aber dann kann man nicht Anträge der Verteidigung auf Alibi-Überprüfungen wegfegen. Das gehört einfach dazu. mMn.

Das Messer hingegen wurde dreimal untersucht, wobei nicht ansatzweise feststand ob es die Tatwaffe sein könnte. Vermutlich liegt die in einem See. Und auch nicht in einem Misthaufen.
Viele Sprachnachrichten wurde sehr spät in den Prozess eingeführt, an Tagen, die später zusätzlich angesetzt wurden. Wären die dann unter den Tisch gefallen? Für Außenstehende sieht das dann aus wie "ja komm, wir haben noch etwas Zeit, lass noch par Sprachnachrichten einführen". Wie der Richter erklärt hat wären diese ohne ein Vorspielen kein Bestandteil des Prozesses.

Was wollte man bei den Hausdurchsuchungen bei OK und C sowie den Fahrzeugbeschlagnahmungen am 6.11.(!) noch finden??? Doch nicht etwa ein Messer? Oder Grillanzünder. Oder Spuren von F in deren Autos?

Für die Kammer scheint die Indizienkette geschlossen genug zu sein, auf die Begründungen bin ich sehr gespannt. Erst recht auf die Verteidigungsplädoyers.

Wie du sagst sind die für uns offenen Lücken evtl. in den Akten erklärt. Aber bei diesem Mammutprozess wäre es dann ein leichtes gewesen, dies so öffentlich in den Prozess einzuführen/der Öffentlichkeit zu erklären, dass es nachvollziehbar ist, und nicht die Hälfte im Selbstleseverfahren machen und alle drumherum (außer Jens) gucken dumm aus der Wäsche.

Nachtrag: Wir sind ja nur Laien, Hobby. Ich habe auch schon oft genug im Stadion gestanden und um mich herum das ganze Spiel nichts anderes gehört als "was spielen die für eine Sch... heute zusammen?!", dann fällt ein Tor, Spiel gewonnen, was für ein Glück, alle freuen sich. Der Trainer sagt jedoch hinterher war alles genauso defensiv geplant, meine Jungs waren toll. Na gut. Mag sein, Ergebnis zählt, schön bzw. befriedigend wars zwischendurch trotzdem nicht immer so richtig ;-)
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Pentax77 hat geschrieben: ↑Freitag, 25. September 2026, 09:13:12
Beispielsweise die Ablehnung weiterer Anträge zum RF-Video. Erst wird es eingebracht, dann nochmal eine weitere Variante angeschaut, als es aber um den Veröffentlichungszeitpunkt geht sagt der Richter ja nee, bringt nix weil das kein Täterwissen offenbaren würde. Hä? Wozu dann überhaupt der Zinnober um das Video, und was Täterwissen? Es ging doch um die Frage ob G gemäß ihrer Einlassung auf den Ort gebracht worden sein könnte, eben unabhängig eines Täterwissens. Haben Kammer und Verteidigungen/NK da so aneinander vorbeigeredet?
Das lag einzig daran, dass die Verteidigung erst das gekürzte/manipulierte Video eingereicht hat, in dem NUR Klein Upahl verwendet wurde. Danach hat man sich der Sache nochmal angenommen und die NK hat das vollständige Video eingereicht. Dann im Anschluss kam erst folgende Begründung:
Der Richter verkündet zudem den Beschluss, dass auch der Beweisermittlungsantrag, mehrere YouTuber, Influencer und Hobbyermittler als Zeugen zu laden, abgelehnt wird. Diese sollten laut Verteidigung bezeugen können, dass die beste Freundin von Fabians Mutter, Raffaela J., das Video mit der Frage nach Zeugenhinweisen rund um Klein und Groß Upahl bereits am 13. Oktober 2025 in den sozialen Medien gepostet habe. Laut Richter Schütt habe Raffaela J. „nicht nur Klein und Groß Upahl, sondern auch weitere Ortschaften“ erwähnt. Es handele sich „nicht zwingend“ um Täterwissen. Die Anhörung der Zeugen sei daher bedeutungslos.
Der Veröffentlichungszeitpunkt wäre damit eh irrelevant. Zumal die StA ja nochmal ihre Handy- und SM-Aktivitäten überprüft hat und das Video ganz sicherlich da nicht am 13.10. auftaucht.

Stattdessen hat sich die TV vor der Tat Sprüchlein angeguckt wie:
„Nicht alle Stürme kommen, um dein Leben zu erschüttern. Manche kommen, um dir den Weg frei zu machen“.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Sway hat geschrieben: ↑Freitag, 25. September 2026, 09:36:27 Das lag einzig daran, dass die Verteidigung erst das gekürzte/manipulierte Video eingereicht hat, in dem NUR Klein Upahl verwendet wurde. Danach hat man sich der Sache nochmal angenommen und die NK hat das vollständige Video eingereicht. Dann im Anschluss kam erst folgende Begründung:

Laut Richter Schütt habe Raffaela J. „nicht nur Klein und Groß Upahl, sondern auch weitere Ortschaften“ erwähnt. Es handele sich „nicht zwingend“ um Täterwissen. Die Anhörung der Zeugen sei daher bedeutungslos.
Ja eben. Es ist doch gerade interessant eben WEIL Klein Upahl erwähnt wurde. Ob mehrere weitere Ortschaften oder nicht spielt doch hierbei gar keine Rolle. Oder will er damit sagen wenn jemand viele Orte nennt folgt daraus, dass man nicht in genau einem Ort davon suchen geht? Ich verstehe es nicht. Warum sollte sie nur von KU sprechen? Dass die erste Version gekürzt war hat einige Beteiligte offenbar falsch abbiegen lassen.
Stichwort Täterwissen. Es geht doch dabei überhaupt nicht um Täterwissen. Niemand hat RF je Täterwissen unterstellt. Sondern ging es darum, jemanden (zufällig) auf einen Ort gebracht zu haben. Ich als Verteidigung würde da sagen ja sie hat viele Orte genannt, an etlichen Orten wurde nachweislich bereits gesucht da ist sie halt dorthin wo noch nichts los war, nämlich nach Klein Upahl. Weil sie da ohnehin mal Schlitten fahren war. Irgendsowas.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Sway hat geschrieben: ↑Freitag, 25. September 2026, 09:36:27 Der Veröffentlichungszeitpunkt wäre damit eh irrelevant. Zumal die StA ja nochmal ihre Handy- und SM-Aktivitäten überprüft hat und das Video ganz sicherlich da nicht am 13.10. auftaucht.
Ist ja auch nicht mehr aufrufbar der Link, das lässt sich im Handyverlauf ohnehin nicht mehr nachvollziehen ;-)
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Pentax77 hat geschrieben: ↑Freitag, 25. September 2026, 09:44:37
Der Richter ist halt evtl. schlau genug, um zu erkennen, dass es sich bei den genannten Orten nicht um Täterwissen handeln kann, weil es relativ konkretes Ermittlerwissen zu dem Zeitpunkt war:

- Schweriner Straße: wegen Fs Wohnort (aber vermutlich auch wegen der gefundenen Videoaufnahme von Gs Auto)
- Schöninselbrücke (Suche am Inselsee am Vormittag des aufgrund einer Spur der Leichenspürhunde)
- Zehna Bushaltestelle (Leichenhund schlug hier ERST am 13.10. an - hat RF da in ihre Kristallkugel geschaut, wo er das machen wird?)
- Klein Upahl (Fundort)

Ich gehe davon aus Zehna und der Inselsee wurden genannt, weil man evtl. noch die Tatwaffe oder weitere Beweise wie evtl. Kleidung finden wollte und es noch nicht 100%ig klar war, wo F getötet wurde. Denke die Fussspuren waren ggf. am 18.10. noch nicht forensisch untersucht bzw. bewertet und klein Upahl lediglich Fund- aber nicht definierter Tatort.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Sway hat geschrieben: ↑Freitag, 25. September 2026, 09:54:24 Der Richter ist halt evtl. schlau genug, um zu erkennen, dass es sich bei den genannten Orten nicht um Täterwissen handeln kann, weil es relativ konkretes Ermittlerwissen zu dem Zeitpunkt war:

- Schweriner Straße: wegen Fs Wohnort (aber vermutlich auch wegen der gefundenen Videoaufnahme von Gs Auto)
- Schöninselbrücke (Suche am Inselsee am Vormittag des aufgrund einer Spur der Leichenspürhunde)
- Zehna Bushaltestelle (Leichenhund schlug hier ERST am 13.10. an - hat RF da in ihre Kristallkugel geschaut, wo er das machen wird?)
- Klein Upahl (Fundort)

Ich gehe davon aus Zehna und der Inselsee wurden genannt, weil man evtl. noch die Tatwaffe oder weitere Beweise wie evtl. Kleidung finden wollte und es noch nicht 100%ig klar war, wo F getötet wurde. Denke die Fussspuren waren ggf. am 18.10. noch nicht forensisch untersucht bzw. bewertet und klein Upahl lediglich Fund- aber nicht definierter Tatort.

Ja jetzt verstehe ich dich. :idea: Dann wäre es doch schlauer gewesen zu sagen das was im Video aufgezählt wurde war konkretes Ermittlerwissen, welches am 13.10. noch nicht vorliegen konnte. Fertig.

Wenn er sein Urteil so begründet wie das hier dann gute Nacht.....

Dass RF mit ihrem Trupp (ich denke ich habe etliche von denen bereits in der August-Bebel-Straße in Rostock gesehen) ohnehin ihren ganzen Tag damit verbracht hat den Ermittlern am Arsch zu hängen ist ja bekannt.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Spannend ist ja in dem Zusammenhang noch, dass die TV zur Suche am Inselsee sagte, dass die ja totaler Quatsch ist, weil F NIE in einen Wald gehen würde (aber in Klein Upahl schon?). Da könnte man ja wieder besagtes Täterwissen unterstellen ;)

Wieso ist der Wald beim Wohnort seines Vaters so abwegig, aber Klein Upahl ohne jeglichen familiären Bezug ganz und gar nicht?
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Sway hat geschrieben: ↑Freitag, 25. September 2026, 10:06:03 Spannend ist ja in dem Zusammenhang noch, dass die TV zur Suche am Inselsee sagte, dass die ja totaler Quatsch ist, weil F NIE in einen Wald gehen würde (aber in Klein Upahl schon?). Da könnte man ja wieder besagtes Täterwissen unterstellen ;)

Wieso ist der Wald beim Wohnort seines Vaters so abwegig, aber Klein Upahl ohne jeglichen familiären Bezug ganz und gar nicht?
Ganz einfach, weil bei ihr die Fähigkeit, logisch, vorausschauend und zusammenhängend zu denken, nicht gerade gut ausgeprägt ist :P
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Pentax77 hat geschrieben: ↑Freitag, 25. September 2026, 10:24:36 Ganz einfach, weil bei ihr die Fähigkeit, logisch, vorausschauend und zusammenhängend zu denken, nicht gerade gut ausgeprägt ist :P
Touché. In der Tat auch nicht so abwegig :P
In der Gesamtschau betrachtet, aber doch wieder auffällig - und darauf kommt‘s am Ende an.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Übrigens, auch wenn es keine Vorlage sein kann, eine interessante Sache zu Herrn Schütt:

https://www.zeit.de/news/2024-10/28/tei ... -fuer-mann

Auffällig dabei: "Schütt widersprach dem Sachverständigen bei der Frage nach verminderter Schuldfähigkeit: Diese habe nicht vorgelegen."
"...zu einer Haftstrafe von elf Jahren verurteilt....Das Strafmaß liegt über der Forderung der Staatsanwaltschaft, die eine Gesamtfreiheitsstrafe von neuneinhalb Jahren gefordert hatte. "

Muss jetzt nichts für diesen Fall heißen aber im Grunde können wir uns hier das Hirn über den Ausgang und die Urteilshöhe zermartern wie wir wollen, manchmal wird selbst die StA überrascht ;-)
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Sronson hat geschrieben: ↑Donnerstag, 24. September 2026, 21:38:37 Im internationalen Forschungsraum wird man fündig, [...]

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6258786/
Vielen Dank für die Quelle, sehr interessant und überraschend hoch von den Zahlen her!
Auch wenn die Zahlen aus Norwegen stammen, gibt es sicherlich keinen Grund zu erwarten, dass diese Beobachtungen nicht auch auf Deutschland übertragbar sind. Jedenfalls würde ich jetzt nicht denken, dass es hier signifikant anders aussieht.

Was solche Erinnerungslücken angeht, würde ich vielleicht aber noch unterscheiden wollen zwischen
- Tätern, denen bewusst ist, dass sie die Tat begangen haben und nur das eigentliche Tatgeschehen psychisch verdrängt haben, weil es z.B. zu grausam war
- Tätern, die nicht nur das Tatgeschehen verdrängt haben, sondern auch das drum herum, so dass ihnen nicht mal bewusst ist, dass sie diejenigen sind, die die Tat begangen haben

Meine Überlegungen, mit denen ich bei Gina liebäugel, tendieren in die zweite Kategorie. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit dafür nicht sehr hoch sein mag, könnte ich mir zumindest vorstellen, dass Gina ernsthaft davon überzeugt ist, dass sie nicht diejenige gewesen sein kann, die Fabi getötet hat.
Eine solche Form der dissosiativen Amnesie gepaart mit der potentiellen Charktereigenschaft eines pathologischen Lügners führt dann dazu, dass sie sogar sich selbst mit den absurdesten Dingen davon zu überzeugen versucht, dass die ganzen Indizien, die die Ermittler gesammelt haben, anders zu erklären sind
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Keks22 hat geschrieben: ↑Freitag, 25. September 2026, 07:42:27 Also die drei jetzt als Missbrauchstrio in Verdacht zu bringen,
Hm, da fehlt auch bei mir das Verständnis und die Phantasie.
Mir ebenso. Das ist keine Theorie, die auch nur ansatzweise mit der Beweisaufnahme in Einklang zu bringen ist.

Keks22 hat geschrieben: ↑Freitag, 25. September 2026, 07:42:27 Mir gefallen auch nicht die Begründungen der richterlichen Instanz in Punkto Ablehnung von Beweisanträgen.
Nichts darf als bedeutungslos in einem Mordprozess
abgetan werden was der Aufklärung hätte dienlich sein können.
Naja, wenn es dafür keine gesetzlichen Vorgaben gäbe und das Gericht nicht selbst entscheiden dürfte, was es "der Aufklärung dienlich" erachtet und was nicht, dann würden solche Prozesse sich über Jahre ziehen.
Außerdem, nur weil wir mit unseren Bruchteil von Informationen, etwas für intersubjektiv als dienlich erachten, heißt das noch lange nicht, dass es auch dienlich ist, wenn man alles berücksichtigt.

Keks22 hat geschrieben: ↑Freitag, 25. September 2026, 07:42:27 Die Auswertung der Handys von CD hätte eine Stärkung der Indizien bzgl der nachträglichen Verbrennung von Fabian bedeuten können oder eine Entlastung der Angeklagten.
Das Gericht hat hier völlig nachvollziehbar argumentiert, dass man aus den Handydaten von CD rein gar nichts für den Aufenthalt von Gina ableiten kann. Egal, was dabei rausgekommen wäre, juristisch gesehen hätte das Gina damit kein Stück entlasten können. Von daher ist die Einschätzung des Gerichtes als "bedeutungslos" aus meienr Sicht vollkommen korrekt.

Keks22 hat geschrieben: ↑Freitag, 25. September 2026, 07:42:27 Letzteres [Anmerkung von mir: gemeint ist "Gina entlasten]" ist natürlich nicht erwünscht.
Come on!
Willst du dich wirklich auf Verschwörungstheorieniveau begeben und unterstellen, das Gericht möchte gar keine entlastende Dinge betrachten?!

Keks22 hat geschrieben: ↑Freitag, 25. September 2026, 07:42:27 Wie man diese Ablehnung im sicherlich folgenden Revisionsverfahren bewerten wird, wird sich noch zeigen.
Ich denke, in puncto Revision ist mal etwas mehr Aufklärung nötig, nachdem was hier einige Leute von sich geben:
Der BGH wird in einer Revision nichts bewerten (!), sondern Dinge nur prüfen (!). Das ist ein meilenweiter Unterschied, der einigen hier überhaupt nicht klar zu sein scheint.
Die Ablehnung einiger Beweisanträge wird sicherlich bei einer Revision zur Sprache kommen. Aber ist dann nicht so, dass die Richterinnen und Richter des BGH den Sachverhalt bewerten und sich überlegen welche Entscheidungen sie bezüglich dieser Anträge getroffen hätten und falls die nicht mit denen des Landgerichtes übereinstimmen das Urteil kassieren.
Nein, das was passiert ist "nur", dass die Richterinnen und Richter sich die Begründung des Landgerichtes anschauen und prüfen, ob diese Begründung frei von Rechtsfehlern ist, sprich formal korrekt und mit allen Gesetzen in Einklang zu bringen ist. Ob sie selbst mit einer anderen Begründung, anders entschieden und die Anträge stattgegeben hätten, ist völlig egal.

Keks22 hat geschrieben: ↑Freitag, 25. September 2026, 07:42:27 Auch das Auswerten der Fahrzeugdaten des Ford Rangers, bzw der nicht vorhandenen Fahrzeugdaten hätte durch ein weiteres externes Gutachten zb durch Ford wiederholt werden müssen. Aber auch hier keinerlei Bemühungen.
Ein " kann ich mir auch nicht erklären "des Experten
war ausreichend.
Insbesondere keine Bemühungen der Verteidigung 😉
Die Verteidigung hat gefühlt für jeden Furz einen Beweisantrag gestellt, nur in diesem Punkt, gerade nicht. Frag dich mal warum!!!

Keks22 hat geschrieben: ↑Freitag, 25. September 2026, 07:42:27 Anscheinend hat auch seitens der Ermittlungsbehörden keine Überprüfung der kindlichen Zeugen bzgl Sichtung von Fabian
Am Freitag stattgefunden in Punkto Wahrheitsgehaltes.
Sonst hätte es jetzt nicht diese nachträglichen Zeugenbefragungen gegeben.
Alles, was wir im Zusammenhang der kindlichen Zeugen vor Geriicht gehört haben, war bereits vorher in den Akten!!
Von daher ist mir unklar, wie du darauf kommst, dass es erst mit der Zeugenbefragung zur einer Überprüfung dieser Sichtung gekommen sein soll.
Gastleser

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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HE_Gffnkkd hat geschrieben: ↑Freitag, 25. September 2026, 11:25:16[…..] Insbesondere keine Bemühungen der Verteidigung 😉. […..]
„Sie hofft, dass sie freigesprochen wird“

stern.de, von Jonas Fedders, 25. September 2026, 09:36 Uhr 6 Min.
Spoiler
Bild
Rechtsanwalt Andreas Ohm verteidigt Gina H. Seiner Mandantin wird vorgeworfen, den achtjährigen Fabian aus Güstrow erstochen zu haben
© stern-Montage: Fotos: Picture Alliance

Andreas Ohm entzündete eine Kerze für Fabian, dann verteidigte er dessen mutmaßliche Mörderin. Im Interview erklärt er, warum er an der Schuld von Gina H. zweifelt.

Schranke:
https://https://www.stern.de/panorama/v ... 87124.html
Spoiler
HE_Gffnkkd
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von HE_Gffnkkd »

Pentax77 hat geschrieben: ↑Freitag, 25. September 2026, 09:13:12 Wie du sagst sind die für uns offenen Lücken evtl. in den Akten erklärt. Aber bei diesem Mammutprozess wäre es dann ein leichtes gewesen, dies so öffentlich in den Prozess einzuführen/der Öffentlichkeit zu erklären, dass es nachvollziehbar ist, und nicht die Hälfte im Selbstleseverfahren machen und alle drumherum (außer Jens) gucken dumm aus der Wäsche.

[Farbliche Hervorhebungen von mir]
Das ist doch komplett widersprüchlich. Gerade weil es ein Mammutprozess ist, wäre es ein Mammutaufgabe, alle Dinge so in den Prozess einzuführen, dass der Öffentlichkeit alles genauso klar wird, wie dem Gericht und den Ermittlern.
Wir haben nunmal keinen Anspruch darauf, alles zu erfahren, was in den Akten steht. Damit müssen wir leben.
Wir können doch schon froh sein, dass Herr Schütt alles dafür getan hat, dass die Plädoyers öffentlich gehalten werden können.

Pentax77 hat geschrieben: ↑Freitag, 25. September 2026, 09:44:37 Stichwort Täterwissen. Es geht doch dabei überhaupt nicht um Täterwissen. Niemand hat RF je Täterwissen unterstellt. Sondern ging es darum, jemanden (zufällig) auf einen Ort gebracht zu haben.
Herr Ohm hat RF mit seinem Beweisantrag sehr wohl potentielles Täterwissen unterstellt.
Von daher ist es auch vollkommen richtig, dass das Gericht hier dagegen argumentiert und darlegt, warum es sich nicht zwingend um Täterwissen handeln muss, selbst wenn das Video vom 13.10. wäre.
Zusätzlich hat das Gericht ja auch noch gesagt, dass außer bei der Einlassung von Gina niermals ein solches Video als Grund genannt wurde, insbesondere sich aus der Sprachnachricht von Gina an CD klar ergibt, dass sie dort suchen wollte, weil sie da mal Schlittenfahren war.
Mit anderen Worten, das Gericht hat disen Antrag abgelehnt, weil es sich aus seiner Sicht um eine offensichtliche Schutzbehauptung handelt.
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HE_Gffnkkd hat geschrieben: ↑Freitag, 25. September 2026, 11:44:25 Herr Ohm hat RF mit seinem Beweisantrag sehr wohl potentielles Täterwissen unterstellt.
Das hatte ich tatsächlich nicht auf dem Schirm. Dann ziehe ich meine Aussage dazu zurück :-)
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Maria
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Maria »

Pentax77 hat geschrieben: ↑Freitag, 25. September 2026, 10:05:42 Ja jetzt verstehe ich dich. :idea: Dann wäre es doch schlauer gewesen zu sagen das was im Video aufgezählt wurde war konkretes Ermittlerwissen, welches am 13.10. noch nicht vorliegen konnte. Fertig.

Wenn er sein Urteil so begründet wie das hier dann gute Nacht.....

Dass RF mit ihrem Trupp (ich denke ich habe etliche von denen bereits in der August-Bebel-Straße in Rostock gesehen) ohnehin ihren ganzen Tag damit verbracht hat den Ermittlern am Arsch zu hängen ist ja bekannt.
Muss es denn Täterwissen gewesen sein, damit Gina durch das Video auf die Idee gebracht worden sein kann, dort zu suchen? Dass die Hunde am Inselsee angeschlagen haben, wurde in der Presse meines Wissens erst am Abend des 13.10.2025 bekannt gegeben. Ist das ein Ausschlusskriterium dafür, dass es sich informell schon früher rumgesprochen haben kann, dass dort Hunde im Einsatz sind?


Bin ich eigentlich die einzige, die sich immer noch vorstellen kann, dass der Tatort in der Nähe des Inselsees war und Fabian nach Klein-Upahl gebracht wurde, vielleicht am 13.10. als die Schäferin ihre Beobachtungen machte?
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