Das impliziert ja schon der Ausschnitt meines Beitrags, den Du zitiert hast.
MORDFALL LIEBS -- Diskussion
- Iven
- Beiträge: 7298
- Registriert: Mittwoch, 23. Januar 2013, 19:59:11
- Kronen:
- Sterne:
- Wohnort: Hamburg
Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Das impliziert ja schon der Ausschnitt meines Beitrags, den Du zitiert hast.
Wann wird er kommen, der gesetzliche Feiertag "Tag der Befreiung von linker Ideologie"?
© 2025 | Iven Lewerentz | Hamburg
© 2025 | Iven Lewerentz | Hamburg
-
Gast N
Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Was könnte und sollte sich denn tun, hier im Forum?unverwundbar hat geschrieben: ↑Samstag, 29. August 2026, 23:01:45 Und wieder von vorne......auf die nächsten 20 jahre.... kurz dachte man, JETZT tut sich was........ das ist keine Kritik. Das ist einfach der Fakt.
Worauf hoffst Du?
-
Owl
- Beiträge: 47
- Registriert: Freitag, 12. Juni 2026, 18:13:32
- Kronen:
- Sterne:
Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Systematische Gegenüberstellung aller Haupttheorien im Fall Frauke Liebs
Betreff: Analyse der Tatvarianten: Warum die Logik der „Teilwahrheiten im Nahfeld“ die meisten Rätsel löst
Hallo zusammen,
da in den Diskussionen oft sehr viele Einzelspuren isoliert betrachtet werden (vom Rauchstopp in Lichtenau bis hin zu zufälligen Kneipengästen), habe ich mir die Mühe gemacht, die gängigen Haupt-Tatvarianten systematisch gegenüberzustellen.
Ein zentrales Problem in der Betrachtung des Falls ist oft das Fehlen von Kontakten auf Fraukes Handy kurz vor dem Verschwinden. Bekanntlich war ihr Akku fast leer (sie lieh sich im Pub noch ein Ladekabel), und die spätere Auswertung zeigte keine alternativen Verabredungen oder unbekannten Nummern. Sie war den gesamten Dienstagabend gedanklich sowie digital fast ausschließlich auf ihre Verabredung mit ihrem neuen Bekannten (N.) fixiert.
Vor diesem Hintergrund ergibt sich folgende Gegenüberstellung der Szenarien:
1. Die Gängigen Haupttheorien im Vergleich
Variante A: Der völlig anonyme Zufalls-/Serientäter (Fremdtäter)
Hypothese: Frauke wird auf dem Nachhauseweg vom Pub (ca. 23:00 Uhr) von einem Unbekannten z. B. unter Vorhalt einer Waffe oder durch spontane Gewalt ins Auto gezogen.
Vorteile (Was dafür spricht):
Erklärt, warum im direkten Bekanntenkreis trotz intensiver Ermittlungen über 20 Jahre keine verwertbare DNA oder Beweise gefunden wurden.
Deckt sich mit dem Szenario, dass der Täter nach der Tat spurlos aus dem Umfeld verschwinden konnte (z. B. durch Umzug oder Pendlertätigkeit).
Nachteile (Was massiv dagegen spricht):
Das Anruf-Dilemma: Ein reiner Fremdtäter hat absolut keinen Grund, über eine Woche hinweg das enorme Risiko einzugehen, mit dem Opfer für kurze Telefonate in Paderborner Industriegebiete zu fahren. Ein Fremdtäter wird vom Umfeld des Opfers nicht verdächtigt und muss keine Zeit gewinnen oder Ermittler im Nahbereich täuschen.
Keine Zeugen für Gewalt: Ein gewaltsames Abgreifen mitten im Stadtgebiet an einem Sommerabend (WM 2006) ohne jegliche Schreie oder Kampfspuren ist extrem unwahrscheinlich.
Variante B: Die „Pub-Gäste / Vorbestrafte Brüder / Tuningszene“-Theorie
Hypothese: Personen aus dem Pub (z. B. vorbestrafte Brüder) oder Bekanntschaften aus der Tuningszene / ein „Schrauber aus Nieheim“ haben Frauke beobachtet, nach dem Pub abgefangen oder sie lockten sie spontan zum Uniparkplatz.
Vorteile (Was dafür spricht):
Erklärt, warum die erste SMS aus dem Raum Nieheim gesendet wurde (falls ein Bezug zu Nieheim/Entrup vorlag).
Greift reale Zeugenaussagen auf (z. B. Erwähnungen von Schrauber-Bekanntschaften am Nachmittag).
Nachteile (Was massiv dagegen spricht):
Zeit und Kontext: Es war Dienstagabend, 23:00 Uhr. Frauke war müde, hatte am nächsten Morgen früh Pflegeschule. Dass sie spontan ohne Handy-Absprache noch zum Uniparkplatz oder auf ein Schraubertreffen läuft, ist unplausibel.
Fehlender Kontakt im Pub: Frauke hat den gesamten Abend im Pub nachweislich nur mit ihrer Freundin gesprochen und SMS an N. getippt. Es gab keine Kontaktaufnahme zu anderen Gästen.
Spurenlage: Bei späteren Hausdurchsuchungen (selbst Jahre danach) gab es keinerlei materielle Spuren. Auch das Verstecken einer Geisel in unmittelbarer Nähe zum eigenen Wohnort (z. B. in dicht bebauten Nachbarschaften) birgt ein extremes Entdeckungsrisiko.
Variante C: Der britische Soldat
Hypothese: Ein in Paderborn stationierter britischer Soldat griff Frauke ab. Durch die spätere Verlegung der Truppen verlief die Spur im Sande.
Vorteile (Was dafür spricht):
Liefert eine schlüssige Erklärung, warum der Täter für die deutsche Polizei nach Jahren ungreifbar blieb.
Nachteile (Was massiv dagegen spricht):
Gleiches Problem wie bei Variante A: Ein ausländischer Soldat hätte keinerlei Veranlassung gehabt, das Opfer tagelang für beruhigende Anrufe bei der Familie zu nutzen. Er hatte kein Verfolgungsrisiko im privaten Nahfeld von Fraukes Umfeld.
Variante D: Täternachschau an der Fundstelle („Der Rauchstopp im Wald“)
Hypothese: Drei Männer halten an einer Haltebucht bei Lichtenau; einer steigt aus, tut so, als begutachte er Windschäden, raucht eine Zigarette und geht in den Wald.
Bewertung:
Kriminalistisch zwar als mögliche Täternachschau (Prüfung, ob die Leiche entdeckt wurde) gewertet, jedoch ohne jede Verifizierung. Es kann sich genauso gut um ein völlig belangloses Ereignis (Zigarettenpause/Pinkelpause von Passanten) handeln. Ein Täter, der eine Leiche kontrolliert, verhält sich in der Regel extrem unauffällig und setzt sich nicht vor Zeugen an einer Haltebucht in Szene.
2. Das Alternativ-Szenario: „Teilwahrheiten, Insider-Wissen & Funkzellen-Effekt“
Dieses Szenario basiert auf der Kombination aus beziehungsdynamischer Kriminalpsychologie, technischer Realität und der maximalen Ausnutzung von Insiderwissen.
Der Tathergang & Die Täuschung in der Nähe des Pubs
1. Das Kontaktszenario: N. hatte für den Abend abgesagt. Sein Kumpel/Arbeitskollege (A.) wohnte oder bewegte sich im Nahbereich des Pubs. A. wusste von der Absage, kannte Fraukes Aussehen (das auffällige rote England-Shirt), kannte ihren Namen und wusste aus Chatinformationen, wo sie sich aufhielt.
2. Das reibungslose Einsteigen: A. spricht Frauke in der Nähe des Pubs an. Er nutzt sein konkretes Insider-Wissen: „Hey Frauke, ich bin A., ein Kollege von N. Ich komme gerade von ihm / er zockt drüben noch eine Runde Snooker. Er hat gesagt, ich soll dich kurz mitbringen / nach Hause fahren.“
3. Die Folge: Für Frauke, die den ganzen Abend gedanklich bei N. war, existiert null Skepsis. Sie steigt freiwillig und völlig ohne Kampfspuren ein. Eine eigene Handy-Verabredung war nicht nötig, da die Ansprache mündlich vor Ort über das Insiderwissen erfolgte.
Das Splitting-Alibi („Teilwahrheiten“) & Die späte Kooperation
Die Masche beim Alibi: In Befragungen geben N. und A. an, sie hätten den Abend zusammen verbracht (z. B. Snooker spielen und Döner essen).
Die Realität: Das Alibi basiert auf einer Teilwahrheit. N. hat tatsächlich stundenlang alleine versunken Snooker geübt; A. war in der Zeit alleine unterwegs (z. B. Döner holen oder nach Hause fahren), griff Frauke ab und deckte die Abwesenheit nachträglich ab. Da Überwachungskamera-Aufnahmen nach Wochen gelöscht waren und Zeugen im Lokal sich nach Tagen nicht an minuziöse Uhrzeiten erinnern konnten, hielt dieses Alibi stand.
Warum N. das Alibi deckte (Zwei Logiken):
Möglichkeit 1 (Ahnungslosigkeit / Gefälligkeit): N. wusste in den ersten Tagen gar nicht, was A. getan hatte. Er bestätigte die gemeinsame Zeit im Nachhinein schlicht aus Überzeugung, Kumpelhaftigkeit oder falscher zeitlicher Erinnerung, ohne die Tragweite zu begreifen.
Möglichkeit 2 (Nachträgliche Komplizenschaft nach der Eskalation): Als die Lage im Versteck völlig eskalierte und Frauke nicht mehr einfach freigelassen werden konnte, weihte A. den N. ein oder bat um Hilfe bei der Logistik/den Verdeckungsfahrten. Ab diesem Zeitpunkt griff das Prinzip der gemeinsamen Schuld: N. musste A. ein felsenfestes Alibi geben, weil eine Aufdeckung von A. auch ihn wegen Mitwisserschaft oder Beihilfe ins Gefängnis gebracht hätte.
Der Ort des Verstecks & Der Funkzellen-Trugschluss
Das Versteck: Kein abgelegenes Bauernhöfchen in Nieheim, sondern ein funktionaler Raum im urbanen/gewerblichen Raum (z. B. ein Kellerraum, ein Lagerraum oder eine Tiefgarage in einem Beton-Hochhauskomplex im Stadtgebiet Paderborn).
Die Akustik: Massive Betonwände, dicke Brandschutztüren sowie die typische Grundgeräuschkulisse (Lüftungen, anfahrende Autos, Be- und Entladung) schlucken Schall und verhindern eine Richtungsortung. Ein dumpfes Schlagen wird von Anwohnern/Mitarbeitern automatisch als zufallende Brandschutztür oder Geräusch aus der Tiefgarage abgetan.
Der Funkzellen-Effekt: Dass das Handy in verschiedenen Masten (Berliner Ring, Benhauser Feld etc.) eingeloggt war, muss keine ständige Fahrzeugbewegung gewesen sein. Ein Handysignal in einem abgeschirmten Stahlbetonkeller/-bunker sucht sich je nach Netzschwankung und Dämpfung ständig den nächststärksten Masten. Das Gerät führt im Schnittpunkt dreier Funkzellen einen automatischen Ping-Pong-Effekt (Handover) durch, obwohl es physisch an einem festen Ort liegt. Die Anrufe aus dem Versteck dienten dem Täter rein zur panischen Schadensbegrenzung und Zeitgewinnung nach einer fehlgeschlagenen Annäherung/Eskalation.
3. Gegenüberstellung der Kernkriterien
Im direkten Vergleich der Theorien zeigt sich, warum das Szenario der Teilwahrheit & Insider-Kumpel kriminalistisch deutlich stetiger ist als die Alternativen:
Gewaltfreies Einsteigen: Fremdtäter oder Soldaten hätten Gewalt anwenden müssen (was ohne Zeugen/Schreie unplausibel ist). Bei Pub-Gästen oder der Tuningszene gab es keinen Kontakt im Pub. Das Szenario um A. erklärt das Vertrauen durch konkretes Insider-Wissen zu N. perfekt.
Leeres Handy / Keine Verabredung: Ein fremder Täter oder Bekannte aus der Szene hätten eine vorherige Kontaktaufnahme benötigt. Die Ansprache durch A. erklärt lückenlos, warum Frauke spontan vor Ort ohne Handy-Nachricht einstieg.
Sinn der Anrufe über 1 Woche: Fremdtäter oder Soldaten hatten kein Verfolgungsrisiko im Nahfeld und somit keinen Grund für Anrufe. Das Szenario mit A. liefert das Motiv der panischen Schadensbegrenzung, um Zeit zu gewinnen und Ermittler zu täuschen.
Standhalten der Vernehmungen: Fremdtäter hatten gar keinen Verhörbezug; andere Spuren verließen sich auf Spurenmangel. Das Szenario um N. und A. erklärt das Standhalten durch felsenfest wirkende Teilwahrheiten und die Zwangslage zur gegenseitigen Deckung.
Wechselnde Funkzellen: Die meisten Theorien müssen ständige Fahrten annehmen. Das Szenario um den Betonbunker erklärt die Mastenwechsel elegant durch Reflexionen und den Handover-Effekt an einem einzigen festen Ort.
Zusammenfassung:
Während viele Hypothesen im Forum auf extremen Zufällen oder unlogischem Täterverhalten bei den Anrufen basieren, erklärt das Szenario der Teilwahrheiten im Nahbereich die Kernrätsel (gewaltfreies Einsteigen, Motiv der Anrufe, Standhalten der Alibis und den Funkzellen-Effekt) mit den geringsten logischen Widersprüchen.
Betreff: Analyse der Tatvarianten: Warum die Logik der „Teilwahrheiten im Nahfeld“ die meisten Rätsel löst
Hallo zusammen,
da in den Diskussionen oft sehr viele Einzelspuren isoliert betrachtet werden (vom Rauchstopp in Lichtenau bis hin zu zufälligen Kneipengästen), habe ich mir die Mühe gemacht, die gängigen Haupt-Tatvarianten systematisch gegenüberzustellen.
Ein zentrales Problem in der Betrachtung des Falls ist oft das Fehlen von Kontakten auf Fraukes Handy kurz vor dem Verschwinden. Bekanntlich war ihr Akku fast leer (sie lieh sich im Pub noch ein Ladekabel), und die spätere Auswertung zeigte keine alternativen Verabredungen oder unbekannten Nummern. Sie war den gesamten Dienstagabend gedanklich sowie digital fast ausschließlich auf ihre Verabredung mit ihrem neuen Bekannten (N.) fixiert.
Vor diesem Hintergrund ergibt sich folgende Gegenüberstellung der Szenarien:
1. Die Gängigen Haupttheorien im Vergleich
Variante A: Der völlig anonyme Zufalls-/Serientäter (Fremdtäter)
Hypothese: Frauke wird auf dem Nachhauseweg vom Pub (ca. 23:00 Uhr) von einem Unbekannten z. B. unter Vorhalt einer Waffe oder durch spontane Gewalt ins Auto gezogen.
Vorteile (Was dafür spricht):
Erklärt, warum im direkten Bekanntenkreis trotz intensiver Ermittlungen über 20 Jahre keine verwertbare DNA oder Beweise gefunden wurden.
Deckt sich mit dem Szenario, dass der Täter nach der Tat spurlos aus dem Umfeld verschwinden konnte (z. B. durch Umzug oder Pendlertätigkeit).
Nachteile (Was massiv dagegen spricht):
Das Anruf-Dilemma: Ein reiner Fremdtäter hat absolut keinen Grund, über eine Woche hinweg das enorme Risiko einzugehen, mit dem Opfer für kurze Telefonate in Paderborner Industriegebiete zu fahren. Ein Fremdtäter wird vom Umfeld des Opfers nicht verdächtigt und muss keine Zeit gewinnen oder Ermittler im Nahbereich täuschen.
Keine Zeugen für Gewalt: Ein gewaltsames Abgreifen mitten im Stadtgebiet an einem Sommerabend (WM 2006) ohne jegliche Schreie oder Kampfspuren ist extrem unwahrscheinlich.
Variante B: Die „Pub-Gäste / Vorbestrafte Brüder / Tuningszene“-Theorie
Hypothese: Personen aus dem Pub (z. B. vorbestrafte Brüder) oder Bekanntschaften aus der Tuningszene / ein „Schrauber aus Nieheim“ haben Frauke beobachtet, nach dem Pub abgefangen oder sie lockten sie spontan zum Uniparkplatz.
Vorteile (Was dafür spricht):
Erklärt, warum die erste SMS aus dem Raum Nieheim gesendet wurde (falls ein Bezug zu Nieheim/Entrup vorlag).
Greift reale Zeugenaussagen auf (z. B. Erwähnungen von Schrauber-Bekanntschaften am Nachmittag).
Nachteile (Was massiv dagegen spricht):
Zeit und Kontext: Es war Dienstagabend, 23:00 Uhr. Frauke war müde, hatte am nächsten Morgen früh Pflegeschule. Dass sie spontan ohne Handy-Absprache noch zum Uniparkplatz oder auf ein Schraubertreffen läuft, ist unplausibel.
Fehlender Kontakt im Pub: Frauke hat den gesamten Abend im Pub nachweislich nur mit ihrer Freundin gesprochen und SMS an N. getippt. Es gab keine Kontaktaufnahme zu anderen Gästen.
Spurenlage: Bei späteren Hausdurchsuchungen (selbst Jahre danach) gab es keinerlei materielle Spuren. Auch das Verstecken einer Geisel in unmittelbarer Nähe zum eigenen Wohnort (z. B. in dicht bebauten Nachbarschaften) birgt ein extremes Entdeckungsrisiko.
Variante C: Der britische Soldat
Hypothese: Ein in Paderborn stationierter britischer Soldat griff Frauke ab. Durch die spätere Verlegung der Truppen verlief die Spur im Sande.
Vorteile (Was dafür spricht):
Liefert eine schlüssige Erklärung, warum der Täter für die deutsche Polizei nach Jahren ungreifbar blieb.
Nachteile (Was massiv dagegen spricht):
Gleiches Problem wie bei Variante A: Ein ausländischer Soldat hätte keinerlei Veranlassung gehabt, das Opfer tagelang für beruhigende Anrufe bei der Familie zu nutzen. Er hatte kein Verfolgungsrisiko im privaten Nahfeld von Fraukes Umfeld.
Variante D: Täternachschau an der Fundstelle („Der Rauchstopp im Wald“)
Hypothese: Drei Männer halten an einer Haltebucht bei Lichtenau; einer steigt aus, tut so, als begutachte er Windschäden, raucht eine Zigarette und geht in den Wald.
Bewertung:
Kriminalistisch zwar als mögliche Täternachschau (Prüfung, ob die Leiche entdeckt wurde) gewertet, jedoch ohne jede Verifizierung. Es kann sich genauso gut um ein völlig belangloses Ereignis (Zigarettenpause/Pinkelpause von Passanten) handeln. Ein Täter, der eine Leiche kontrolliert, verhält sich in der Regel extrem unauffällig und setzt sich nicht vor Zeugen an einer Haltebucht in Szene.
2. Das Alternativ-Szenario: „Teilwahrheiten, Insider-Wissen & Funkzellen-Effekt“
Dieses Szenario basiert auf der Kombination aus beziehungsdynamischer Kriminalpsychologie, technischer Realität und der maximalen Ausnutzung von Insiderwissen.
Der Tathergang & Die Täuschung in der Nähe des Pubs
1. Das Kontaktszenario: N. hatte für den Abend abgesagt. Sein Kumpel/Arbeitskollege (A.) wohnte oder bewegte sich im Nahbereich des Pubs. A. wusste von der Absage, kannte Fraukes Aussehen (das auffällige rote England-Shirt), kannte ihren Namen und wusste aus Chatinformationen, wo sie sich aufhielt.
2. Das reibungslose Einsteigen: A. spricht Frauke in der Nähe des Pubs an. Er nutzt sein konkretes Insider-Wissen: „Hey Frauke, ich bin A., ein Kollege von N. Ich komme gerade von ihm / er zockt drüben noch eine Runde Snooker. Er hat gesagt, ich soll dich kurz mitbringen / nach Hause fahren.“
3. Die Folge: Für Frauke, die den ganzen Abend gedanklich bei N. war, existiert null Skepsis. Sie steigt freiwillig und völlig ohne Kampfspuren ein. Eine eigene Handy-Verabredung war nicht nötig, da die Ansprache mündlich vor Ort über das Insiderwissen erfolgte.
Das Splitting-Alibi („Teilwahrheiten“) & Die späte Kooperation
Die Masche beim Alibi: In Befragungen geben N. und A. an, sie hätten den Abend zusammen verbracht (z. B. Snooker spielen und Döner essen).
Die Realität: Das Alibi basiert auf einer Teilwahrheit. N. hat tatsächlich stundenlang alleine versunken Snooker geübt; A. war in der Zeit alleine unterwegs (z. B. Döner holen oder nach Hause fahren), griff Frauke ab und deckte die Abwesenheit nachträglich ab. Da Überwachungskamera-Aufnahmen nach Wochen gelöscht waren und Zeugen im Lokal sich nach Tagen nicht an minuziöse Uhrzeiten erinnern konnten, hielt dieses Alibi stand.
Warum N. das Alibi deckte (Zwei Logiken):
Möglichkeit 1 (Ahnungslosigkeit / Gefälligkeit): N. wusste in den ersten Tagen gar nicht, was A. getan hatte. Er bestätigte die gemeinsame Zeit im Nachhinein schlicht aus Überzeugung, Kumpelhaftigkeit oder falscher zeitlicher Erinnerung, ohne die Tragweite zu begreifen.
Möglichkeit 2 (Nachträgliche Komplizenschaft nach der Eskalation): Als die Lage im Versteck völlig eskalierte und Frauke nicht mehr einfach freigelassen werden konnte, weihte A. den N. ein oder bat um Hilfe bei der Logistik/den Verdeckungsfahrten. Ab diesem Zeitpunkt griff das Prinzip der gemeinsamen Schuld: N. musste A. ein felsenfestes Alibi geben, weil eine Aufdeckung von A. auch ihn wegen Mitwisserschaft oder Beihilfe ins Gefängnis gebracht hätte.
Der Ort des Verstecks & Der Funkzellen-Trugschluss
Das Versteck: Kein abgelegenes Bauernhöfchen in Nieheim, sondern ein funktionaler Raum im urbanen/gewerblichen Raum (z. B. ein Kellerraum, ein Lagerraum oder eine Tiefgarage in einem Beton-Hochhauskomplex im Stadtgebiet Paderborn).
Die Akustik: Massive Betonwände, dicke Brandschutztüren sowie die typische Grundgeräuschkulisse (Lüftungen, anfahrende Autos, Be- und Entladung) schlucken Schall und verhindern eine Richtungsortung. Ein dumpfes Schlagen wird von Anwohnern/Mitarbeitern automatisch als zufallende Brandschutztür oder Geräusch aus der Tiefgarage abgetan.
Der Funkzellen-Effekt: Dass das Handy in verschiedenen Masten (Berliner Ring, Benhauser Feld etc.) eingeloggt war, muss keine ständige Fahrzeugbewegung gewesen sein. Ein Handysignal in einem abgeschirmten Stahlbetonkeller/-bunker sucht sich je nach Netzschwankung und Dämpfung ständig den nächststärksten Masten. Das Gerät führt im Schnittpunkt dreier Funkzellen einen automatischen Ping-Pong-Effekt (Handover) durch, obwohl es physisch an einem festen Ort liegt. Die Anrufe aus dem Versteck dienten dem Täter rein zur panischen Schadensbegrenzung und Zeitgewinnung nach einer fehlgeschlagenen Annäherung/Eskalation.
3. Gegenüberstellung der Kernkriterien
Im direkten Vergleich der Theorien zeigt sich, warum das Szenario der Teilwahrheit & Insider-Kumpel kriminalistisch deutlich stetiger ist als die Alternativen:
Gewaltfreies Einsteigen: Fremdtäter oder Soldaten hätten Gewalt anwenden müssen (was ohne Zeugen/Schreie unplausibel ist). Bei Pub-Gästen oder der Tuningszene gab es keinen Kontakt im Pub. Das Szenario um A. erklärt das Vertrauen durch konkretes Insider-Wissen zu N. perfekt.
Leeres Handy / Keine Verabredung: Ein fremder Täter oder Bekannte aus der Szene hätten eine vorherige Kontaktaufnahme benötigt. Die Ansprache durch A. erklärt lückenlos, warum Frauke spontan vor Ort ohne Handy-Nachricht einstieg.
Sinn der Anrufe über 1 Woche: Fremdtäter oder Soldaten hatten kein Verfolgungsrisiko im Nahfeld und somit keinen Grund für Anrufe. Das Szenario mit A. liefert das Motiv der panischen Schadensbegrenzung, um Zeit zu gewinnen und Ermittler zu täuschen.
Standhalten der Vernehmungen: Fremdtäter hatten gar keinen Verhörbezug; andere Spuren verließen sich auf Spurenmangel. Das Szenario um N. und A. erklärt das Standhalten durch felsenfest wirkende Teilwahrheiten und die Zwangslage zur gegenseitigen Deckung.
Wechselnde Funkzellen: Die meisten Theorien müssen ständige Fahrten annehmen. Das Szenario um den Betonbunker erklärt die Mastenwechsel elegant durch Reflexionen und den Handover-Effekt an einem einzigen festen Ort.
Zusammenfassung:
Während viele Hypothesen im Forum auf extremen Zufällen oder unlogischem Täterverhalten bei den Anrufen basieren, erklärt das Szenario der Teilwahrheiten im Nahbereich die Kernrätsel (gewaltfreies Einsteigen, Motiv der Anrufe, Standhalten der Alibis und den Funkzellen-Effekt) mit den geringsten logischen Widersprüchen.
-
Gast
Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Schaffst du es auch mal ohne KI selbständig etwas zu verfassen? Frauke lieh sich kein Ladekabel... Rest weier zu lesen habe ich mir geschenkt.Owl hat geschrieben: ↑Sonntag, 30. August 2026, 00:12:46 Systematische Gegenüberstellung aller Haupttheorien im Fall Frauke Liebs
Betreff: Analyse der Tatvarianten: Warum die Logik der „Teilwahrheiten im Nahfeld“ die meisten Rätsel löst
Hallo zusammen,
da in den Diskussionen oft sehr viele Einzelspuren isoliert betrachtet werden (vom Rauchstopp in Lichtenau bis hin zu zufälligen Kneipengästen), habe ich mir die Mühe gemacht, die gängigen Haupt-Tatvarianten systematisch gegenüberzustellen.
Ein zentrales Problem in der Betrachtung des Falls ist oft das Fehlen von Kontakten auf Fraukes Handy kurz vor dem Verschwinden. Bekanntlich war ihr Akku fast leer (sie lieh sich im Pub noch ein Ladekabel), und die spätere Auswertung zeigte keine alternativen Verabredungen oder unbekannten Nummern. Sie war den gesamten Dienstagabend gedanklich sowie digital fast ausschließlich auf ihre Verabredung mit ihrem neuen Bekannten (N.) fixiert.(...)
-
Hamburger
- Beiträge: 403
- Registriert: Sonntag, 02. Juni 2024, 23:48:42
- Kronen:
- Sterne:
Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Bezogen sich die Aussagen und Angaben von "DerGast", die Östermann als korrekt bestätigte, nur auf etwas, was einigen (wenn nicht den meisten) im Dorf und Freundeskreis des Beschuldigten bekannt war? Z. B. seine Vorstrafe, seinen Aufenthalt im Pub am Abend von Fraukes Verschwinden, seine Kenntnis (als Hobbyjäger) von Jagdhütten etc.?Iven hat geschrieben: ↑Donnerstag, 27. August 2026, 13:28:16 Das wäre dann aber ein bis ins kleinste Detail geplantes und durchdachtes Ablenkungsmanöver gewesen, denn KHK Östermann hat – wie ich schon des Öfteren schrieb – sämtliche Aussagen und Angaben sowie die damit einhergehenden Indizien des Zeugen "DerGast" mir gegenüber als korrekt bestätigt.
-
gastmann
Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Normalerweise geht man zu einer Sturmschadenbeschauung nicht alleine in den Wald. Wenn der Waldarbeiter die Beiden mal kurz alleine im Auto gelassen hatte, dann lässt das Spielraum für Spekulationen, u.A. um zu schaun wie die darauf reagieren, sich vielleicht etwas zu sagen haben, oder in welche Richtung ihre Blicke gehen.
- Iven
- Beiträge: 7298
- Registriert: Mittwoch, 23. Januar 2013, 19:59:11
- Kronen:
- Sterne:
- Wohnort: Hamburg
Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Hamburger hat geschrieben: ↑Sonntag, 30. August 2026, 03:31:46 Bezogen sich die Aussagen und Angaben von "DerGast", die Östermann als korrekt bestätigte, nur auf etwas, was einigen (wenn nicht den meisten) im Dorf und Freundeskreis des Beschuldigten bekannt war? Z. B. seine Vorstrafe, seinen Aufenthalt im Pub am Abend von Fraukes Verschwinden, seine Kenntnis (als Hobbyjäger) von Jagdhütten etc.?
Nein, in der Gesamtheit sicherlich nicht.
Wann wird er kommen, der gesetzliche Feiertag "Tag der Befreiung von linker Ideologie"?
© 2025 | Iven Lewerentz | Hamburg
© 2025 | Iven Lewerentz | Hamburg
- Agatha Christie
- Moderatorin
- Beiträge: 5938
- Registriert: Samstag, 28. Januar 2017, 12:39:28
- Kronen: Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
(ausgezeichnet mit fünf Goldenen Kronen für 5000 Beiträge) - Sterne:
Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Der Sturmschadenbesichtiger hätte vielleicht noch beobachten können, in welche Richtung die Blicke der beiden Mitfahrer gegangen wären, aber er hätte nicht hören können, worüber sich die beiden im Auto unterhalten, oder? Wenn einer der beiden der anonyme Hinweisgeber war – glaubst du, der Sturmschadenbesichtiger könnte gewusst haben, wo Fraukes Leichnam liegt, und wollte testen, ob die beiden es auch wissen?gastmann hat geschrieben: ↑Sonntag, 30. August 2026, 10:08:54 Normalerweise geht man zu einer Sturmschadenbeschauung nicht alleine in den Wald. Wenn der Waldarbeiter die Beiden mal kurz alleine im Auto gelassen hatte, dann lässt das Spielraum für Spekulationen, u.A. um zu schaun wie die darauf reagieren, sich vielleicht etwas zu sagen haben, oder in welche Richtung ihre Blicke gehen.
Beharrlichkeit führt auch zum Ziel!
-
Detective Bartek
Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Danke dir für deine Antwort! Was die Geschichte mit dem britischen Soldaten angeht, fällt es mir wirklich schwer, das zu glauben. Das Ganze wirkt einfach ziemlich unglaubwürdig. Zum einen wegen der Sprachbarriere zwischen ihm und Frauke, zum anderen wegen des Ortes, an dem sie angeblich festgehalten worden sein soll. Es kann eigentlich kaum sein, dass ein britischer Soldat Frauke in einer Militärbasis festgehalten hätte. Um das zu glauben, müsste man schon ziemlich tief in Verschwörungstheorien und irgendwelche anderen verrückten Erklärungen einsteigen. Wahrscheinlich war das einfach ein erfundenes Gerücht, das sich mit der Tatsache vermischt hat, dass die Polizei den Fall tatsächlich ziemlich schlecht bearbeitet hat.
Die andere Sache finde ich dagegen wirklich interessant: dass Frauke beim Burger King auf dem Parkplatz der Universität gesehen worden sein soll. Vor allem deshalb, weil du davon schon praktisch direkt nach den Ereignissen im Jahr 2006 gehört hast und dieses Gerücht im Laufe der Jahre offenbar auch immer wieder von anderen Leuten erwähnt wurde.
Weißt du vielleicht noch, ob deine Bekannte die Geschichte direkt von ihren Kollegen bei der Arbeit gehört hat? Wenn sie dort gearbeitet hat, müsste sie ja eigentlich mit den Mitarbeitern darüber gesprochen haben. Falls du noch Kontakt zu ihr hättest, könnte man vielleicht relativ leicht herausfinden, wer die ursprünglichen Zeugen waren.
Ich finde das wirklich ziemlich spannend. Denn wenn jemand Frauke persönlich kannte, sollte es doch eigentlich schwer sein, sie mit einer anderen Person zu verwechseln, wenn man sie direkt vor sich auf einem Parkplatz sieht.
Zuletzt geändert von Sronson am Sonntag, 30. August 2026, 17:55:52, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat gekürzt
Grund: Zitat gekürzt
-
gastmann
Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Um Gespräche aufzuzeichnen braucht man keinen grösseren Aufwand zu betreiben, ein Gerät dafür hatten viele in der Hosentasche.Agatha Christie hat geschrieben: ↑Sonntag, 30. August 2026, 14:35:42 Der Sturmschadenbesichtiger hätte vielleicht noch beobachten können, in welche Richtung die Blicke der beiden Mitfahrer gegangen wären, aber er hätte nicht hören können, worüber sich die beiden im Auto unterhalten, oder? Wenn einer der beiden der anonyme Hinweisgeber war – glaubst du, der Sturmschadenbesichtiger könnte gewusst haben, wo Fraukes Leichnam liegt, und wollte testen, ob die beiden es auch wissen?
Wenn ein Gast hier mit Nachdruck behauptet hatte, man hätte direkt an der Abllagestelle etwas gefunden, das dem Täter eindeutig zugeordnet werden könne, quasi auf dem Silbertablett, dann muss dieser Gegenstand dort schon länger als eine Woche gelegen haben und er wusste es woher?
Wie das ganze Thema hier zustande kam kann ich nur erahnen.
-
caro
- Beiträge: 722
- Registriert: Sonntag, 10. November 2024, 00:29:13
- Kronen:
- Sterne:
Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Hätte dazu auch noch ein paar Gedanken und Fragen.
Zum einen;
auf einen Sturmschaden an dieser Stelle, an der man vermutlich mit höher Geschwindigkeit unterwegs ist, reagiert man doch - würde ich meinen - eher verzögert.
D.h. man bemerkt den Schaden, bremst und kommt erst dann mehrere Meter nach der beobachteten Schadestelle zum stehen.
In der Frage der Glaubwürdig- und Nachvollziehbarkeit, ob der TV dort ausgestiegen ist, um tatsächlich nachzuschauen oder dies nur vorgab, scheint es mitunter entscheidend, aus welcher Richtung er kam und an welcher Stelle er bei der Einfahrt anhielt und nachschauen ging.
Würdest du, unter dieser Annahme aus betrachtet, die Schilderungen eher zweifelhaft oder für glaubwürdig einschätzen?
Zum anderen;
ich hatte immer den Eindruck (den Satellitenfotos von 2004/08 nach), dass genau die Stelle, an der Frauke abgelegt wurde, im Vergleich zu anderen Stellen unmittelbar davor oder danach eher dünner und spärlicher bewachsen ist.
Auch standen dort die Bäume - in der Mehrzahl - nicht so dicht an der Straße, dass für den Verkehr Gefahr durch ein Umstürzen oder herunterfallene Äste bestand.
Beispielsweise hatte man, wenn man vor der Einfahrt stand, rechts die hochgewachsenen Fichten und links (bei Frauke) den Mischwald mit Lichtung.
So gesehen würde mir eine beobachtete Schadstelle links von der Einfahrt leicht ungläubig erscheinen.
Wie waren dazu die Schilderungen des Gastes?
Ist der TV ausgestiegen und bog zu Fuß in die Einfahrt ab, ohne dabei sichtbar zu sein, welche Seite (ob links oder rechts) er in Augenschein nahm?
Eine letzte Sache noch;
wie würdest du und der Gast bewerten, dass der TV das Auto auf der Strasse parkte, und das Fahrzeug nicht - für andere Verkehrsteilnehmer sicherheitshalber - in einer der beiden Einfahrten geparkt hatte?
Wenn man doch entweder gerade an ihnen vorbei gekommen war oder diese in Sichtweite lagen.
Wie lange soll die Sturmschadenbegutachtung gedauert haben?
-
z3001x
- Moderator
- Beiträge: 7590
- Registriert: Montag, 23. September 2013, 03:07:45
- Kronen: ♔♔♔♔♔♔♔
- Sterne: 👣
Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Der Gastbeitrag von So 30. Aug 2026 0:18:06 ist übrigens nicht von mir, auch wenn in den Benachrichtigungen dazu steht "Antwort von z3001x in Thema: „MORDFALL LIEBS -- Diskussion“". Dass ich da eingetragen bin, kommt davon, dass ich das lange Zitat gekürzt hab. Irgendwie nimmt das System dann (manchmal) den letzten Editierer als Autor. Das nur damit mir nicht wieder unangemessenes Moderieren vorgeworfen wird ^^ .
-
Heckengäu
- Beiträge: 3114
- Registriert: Dienstag, 28. Februar 2023, 08:21:50
- Kronen:
- Sterne:
Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Das Rauchen einer Filterzigarette ist min 8 min zu berechnenIven hat geschrieben: ↑Freitag, 28. August 2026, 23:30:32 Weil die beiden Zeugen bei der Begutachtung der "Windschäden" gar nicht dabei waren, sie warteten im Auto.
Nach der Dauer einer Zigarettenlänge kam der TV zurück und sie fuhren weiter.
Der TV hat die beiden Jungs jetzt nicht speziell mit zum Fundort genommen, sondern er hat sie unterwegs auf einer Straße aufgelesen, als sie zu Fuß auf dem Rückweg zu ihrem Dorf waren. Da die drei sich ganz gut kannten, hat er sie halt mitgenommen und nach Hause gebracht.
-
caro
- Beiträge: 722
- Registriert: Sonntag, 10. November 2024, 00:29:13
- Kronen:
- Sterne:
Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Ok, diese Angabe ist für Nichtraucher schon mal greifbarer
Hatte diese Angabe wohl überlesen oder schon wieder vergessen gehabt, also danke schon mal für die Antwort auf diese Frage.
-
Oliver Cromwell
- Beiträge: 983
- Registriert: Montag, 13. Mai 2024, 00:55:51
- Kronen: 0
- Sterne: -
- Kontaktdaten:
Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Ich nrauch maximal 5 und bin kein hektischer Raucher
-
Solid
Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Der Typ hat da wahrscheinlich einfach nur mal austreten müssen.
-
Solid
Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Dafür braucht man keine AI.Owl hat geschrieben: ↑Sonntag, 30. August 2026, 00:12:46 Systematische Gegenüberstellung aller Haupttheorien im Fall Frauke Liebs
Betreff: Analyse der Tatvarianten: Warum die Logik der „Teilwahrheiten im Nahfeld“ die meisten Rätsel löst
Zusammenfassung:
Während viele Hypothesen im Forum auf extremen Zufällen oder unlogischem Täterverhalten bei den Anrufen basieren, erklärt das Szenario der Teilwahrheiten im Nahbereich die Kernrätsel (gewaltfreies Einsteigen, Motiv der Anrufe, Standhalten der Alibis und den Funkzellen-Effekt) mit den geringsten logischen Widersprüchen.
Das ist, jedenfalls von dem was öffentlich bekannt ist, einfach die wahrscheinlichste Variante. Und genau das ist auch der Grund, warum alle hier, die vehement gegen die „üblichen Verdächtigen“ argumentieren auf irgendeine Art und Weise voreingenommen sind.
Mit gesundem Menschenverstand und unvoreingenommener Sichtweise kann man nur zu dem gleichen Resume kommen, wie die AI. Spricht für die AI
- Iven
- Beiträge: 7298
- Registriert: Mittwoch, 23. Januar 2013, 19:59:11
- Kronen:
- Sterne:
- Wohnort: Hamburg
Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
caro hat geschrieben: ↑Sonntag, 30. August 2026, 21:07:19 Hätte dazu auch noch ein paar Gedanken und Fragen.
Zum einen;
auf einen Sturmschaden an dieser Stelle, an der man vermutlich mit höher Geschwindigkeit unterwegs ist, reagiert man doch - würde ich meinen - eher verzögert.
D.h. man bemerkt den Schaden, bremst und kommt erst dann mehrere Meter nach der beobachteten Schadestelle zum stehen.
Da hast Du offensichtlich etwas missverstanden. Es gab keine von der Straße aus sichtbaren Sturmschäden. Der TV hat direkt hinter der Einfahrt angehalten und sagte sinngemäß zu den Jungs, er wolle mal kurz nach Sturmschäden im Wald schauen, also gucken, ob es welche gibt.
wie würdest du und der Gast bewerten, dass der TV das Auto auf der Strasse parkte, und das Fahrzeug nicht - für andere Verkehrsteilnehmer sicherheitshalber - in einer der beiden Einfahrten geparkt hatte?
Das halte ich für eher irrelevant, er parkte dort ja am hellichten Tag (nachmittags) und nicht spätabends im Dunkeln oder gar mitten in der Nacht.
Wie lange soll die Sturmschadenbegutachtung gedauert haben?
Etwa eine Zigarettenlänge (= 7 - 8 Minuten). Das sage ich Dir als leidenschaftlicher Raucher.
Wann wird er kommen, der gesetzliche Feiertag "Tag der Befreiung von linker Ideologie"?
© 2025 | Iven Lewerentz | Hamburg
© 2025 | Iven Lewerentz | Hamburg
-
caro
- Beiträge: 722
- Registriert: Sonntag, 10. November 2024, 00:29:13
- Kronen:
- Sterne:
Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Ok, gehen wir von 5 Minuten aus.Oliver Cromwell hat geschrieben: ↑Sonntag, 30. August 2026, 22:05:55 Ich nrauch maximal 5 und bin kein hektischer Raucher
Auch in dieser Zeit hätte jemand anderes vorbei kommen, sich vielleicht sogar erkundigt, ob es eine Panne gegeben hat und seine Hilfe angeboten.
In dieser Situation schien es dem TV also egal, ob noch weitere und andere Verkehrsteilnehmer (mögl. Nachbarn oder Bekannte) vorbei kommen und ihn dort sehen.
-
Detective Bartek
Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Wenn ich all diese Informationen und Fakten aus diesem Thread lese, komme ich langsam zu dem Gedanken, dass der Täter eigentlich so gut wie bekannt ist – es fehlen nur die Beweise, um ihn verurteilen zu können.
Wenn das, was der Gast erzählt, tatsächlich stimmt, dann kann das doch eigentlich unmöglich alles Zufall sein. Es gibt für mich keine plausible Erklärung dafür, dass er wirklich einfach nur den Zustand des Waldes überprüfen wollte und all diese Umstände rein zufällig zusammengekommen sind.
Entweder war er also selbst der Täter, oder er weiß, wer der Täter ist – zum Beispiel, weil dieser sich ihm anvertraut hat oder weil er sein Mitwisser bzw. Komplize war.
Falls der Gast dagegen eine falsche Beschuldigung konstruiert hat, würde das wiederum bedeuten, dass er möglicherweise dem Täter sehr nahesteht und dessen Identität kennt.
Wie auch immer man es betrachtet: Ich glaube inzwischen immer mehr, dass in diesem Thread der entscheidende Hinweis zur Lösung des Falls Frauke steckt.
Wenn das, was der Gast erzählt, tatsächlich stimmt, dann kann das doch eigentlich unmöglich alles Zufall sein. Es gibt für mich keine plausible Erklärung dafür, dass er wirklich einfach nur den Zustand des Waldes überprüfen wollte und all diese Umstände rein zufällig zusammengekommen sind.
Entweder war er also selbst der Täter, oder er weiß, wer der Täter ist – zum Beispiel, weil dieser sich ihm anvertraut hat oder weil er sein Mitwisser bzw. Komplize war.
Falls der Gast dagegen eine falsche Beschuldigung konstruiert hat, würde das wiederum bedeuten, dass er möglicherweise dem Täter sehr nahesteht und dessen Identität kennt.
Wie auch immer man es betrachtet: Ich glaube inzwischen immer mehr, dass in diesem Thread der entscheidende Hinweis zur Lösung des Falls Frauke steckt.
Açieeed! style by