VERMISSTENFALL VANESSA HUBER (39), UNTERHACHING, 2022

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Ungeklärte Fälle: Carolin Schmidt (NEU), Martin Bach, Tabita Cirvele, Heidi Dannhäuser, Sergej Enns, Nancy Förster, Denis Franke, Helga Frings, Monika Frischholz, Inga Gehricke, Leonie Gritzka, Jascha Hardenberg, Karl Erivan Haub, Felix Heger, Ines Heider, Vanessa Huber, Anett Carolin Kaiser, Baris Karabulut, Elke Kerll, Inka Köntges, Katrin Konert, Ralf Kottmann, Leitner/Baumgartner, Monika Liebl, Danuta Lysien, Jennifer M. (Bühl/Bremen), Alexandra May, Maddie McCann, Lars Mittank, Tanja Mühlinghaus, Mandy Müller, Mine O. (Duisburg), Harald Oelschläger, Birgit Rösing (gen. Storck), Scarlett Salice, Petra Schetters, Dirk Schiller, Rosi Strohfus, Anton Thanner, Hartmut Weiske

Geklärte Fälle: Vera B. (Datteln), Liam Colgan, Anna E. (Herrieden), Fritz Hagedorn, Kevin Hantl, Maria Henselmann, Rondk Kaniwar, Birgit Keller, Malina Klaar, Timo Kraus, Wolfgang Loh, Mike Mansholt, Marc Otto, Rainer Schaller, Sophie Sherpa, Jeannette Stehr, Annika T. (Seelze-Lohnde), Lars Wunder
Gastleser

Re: VERMISSTENFALL VANESSA HUBER (39), UNTERHACHING, 2022

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Heckengäu hat geschrieben: ↑Donnerstag, 13. August 2026, 23:19:32 Auf der verlinkten BKA Seite steht unter Delikt: Totschlag.
Der Danpfreiniger könnte ein starkes Indiz für die Annahme sein, auch der Streit kurz zuvor.


Trotzdem liefen vor 3 Jahren die „Ermittlungen in alle Himmels-Richtungen“, schließlich wurde den Hinweisen des Hellsehers 🔮🪄 immer nachgegangen:

Spoiler
Der erste Satz war bestimmt eine frühe Auftrags-Prosa, @Heckengäu für Merkur:
5. November 2022, 16.40 Uhr:
[…..]
Eine Überwachungskamera filmt das Paar, als es zwischen Taschentüchern und Putenfleisch durch die Regalreihen streift.
5. November 2022, 17 bis 18 Uhr:
In der gemeinsamen Wohnung kommt es zum Streit. So gibt es der Ehemann später bei der Polizei an. Vanessa Huber habe die Wohnung verlassen – und war seither nicht mehr gesehen. […..]

17. November 2022:
[…..]
„Die Umstände des Verschwindens sind derzeit noch ungeklärt“, betont ein Sprecher des Polizeipräsidiums München auf Anfrage. Man ermittle in jede Richtung. Auch ein Gewaltdelikt ist somit „nicht auszuschließen“.

25. November 2022:
Ein selbst ernannter Heiler und Seher hat der Polizei in der Zwischenzeit seine Hilfe angeboten. Nachdem er Hubers Bild gesehen hat, hätte er eine Eingebung gehabt: Er nennt der Kripo eine Stelle im Perlacher Forst, wo die Leiche der Unterhachingerin liegen soll. […..]
Auch die Reiterstaffel ist im Einsatz.
Ein Gewaltverbrechen schließen die Ermittler nicht aus, ebenso wenig Selbstmord. Allerdings seien keine psychischen Vorbelastungen bekannt.

17. Januar 2023:
Die Polizei spricht inzwischen konkret von einem „Gewaltdelikt“. […..]
„Wir haben keinen Anhaltspunkt“, sagt ein Sprecher des Polizeipräsidiums. „Wir müssen alles versuchen.“
[…..]
Auch gegen den Ehemann hat die Kripo ermittelt „wegen des Anfangsverdachts der vorsätzlichen Tötung“. Der Tatverdacht habe sich jedoch „bislang nicht erhärtet“, sagt ein Präsidiumssprecher.

29. Januar 2023:
Der Hellseher taucht wieder auf. Eine Oberhachingerin meldet der Polizei, dass er sie einige Tage zuvor kontaktiert und ihr Geo-Koordinaten genannt hat. Dort, im Deisenhofener Forst, solle sie nach der Leiche suchen. Vor Ort entdeckt die Frau tatsächlich einen Erdhügel, den Beamte der PI Unterhaching noch am selben Tag überprüfen. Mit Schaufeln graben sich auch an anderen Stellen.

2. Februar 2023:
Die Polizei überprüft den Erdhügel und die Umgebung nochmals mit einem Leichenspürhund – ohne etwas zu finden.

Mai 2023
Die Polizei ermittelt nach wie vor; im K11 beschäftigt sich ein Sachbearbeiter mit Hubers Verschwinden, unterstützt durch weitere Beamte. Zusammen ist man 51 Hinweisen und 13 Spuren nachgegangen, hat 86 Personen befragt und vernommen.

Neben leerstehenden Gebäuden in Unterhaching sowie Kanälen hat man Anwesen der Familie im oberbayerischen Trostberg, in Schweden und Spanien durchsucht.

Aktuell, so teilt die Polizei auf Anfrage mit, ist eine „gezielte Absuche einer Fläche“ geplant. „Näheres kann aus ermittlungstaktischen Gründen nicht genannt werden“, sagt ein Sprecher.

Man ermittle weiterhin in alle Richtungen.

Auch weil es keine heiße Spur gibt. „Jedoch dürfte die Chance, dass Vanessa Huber noch lebend gefunden wird, äußerst gering sein“, so der Polizeisprecher.

https://www.merkur.de/lokales/muenchen- ... 54663.html
z3001x
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Re: VERMISSTENFALL VANESSA HUBER (39), UNTERHACHING, 2022

Ungelesener Beitrag von z3001x »

Gastleser hat geschrieben: ↑Freitag, 14. August 2026, 00:54:59Trotzdem liefen vor 3 Jahren die „Ermittlungen in alle Himmels-Richtungen“, schließlich wurde den Hinweisen des Hellsehers 🔮🪄 immer nachgegangen [...]
Die Hinweise des Siegburger Hellsehers Michael Schneider - angeblich hat er die sogar überwiegend über ein "Proxy", eine Frau aus Unterhaching, die er irgendwie als seine Botschafterin zu instrumentalisieren vermochte, an die Kripo übermittelt - die haben sich ja aber schon auf die hell-gesehenen Ablageorte der Fr. Huber bezogen. Also vermutlich solche, wo sie ein Fremdtäter abgelegt haben würde, ggf. auch welche nach einem hell-gesehenen Suizid. Mir schienen das keine Orte, die ihren neuen gewöhnlichen, selbstbestimmten Aufenthaltsort darstellen sollten.

Denkemal die Kripo ist darauf eingegangen, weil sie Zeugenhinweise auf Ablageort hier wertschätzt. Denn sie können kaum alle infrage kommenden Waldgebiete im relevanten Umkreis absuchen. Weil das endlos wäre und damit Ressourcenverschwendung. Aus einem Hinweis kann und darf man (auch der verfahrenssteuernde StA gegenüber als Rechtfertigung) aber einen Ermittlungsansatz generieren. Was bei der Grundananhme, sie läge irgendwo im Umkreis (aber wo?), eben willkommen sein dürfte.

Leider sind die zahlreichen Eingebungen des Sehers ziemlich randomisiert und seine wenigen Treffer vermutlich Glückstreffer innerhalb der Statistik. Wenn er noch mal 100 nachliefert würde evtl. sogar der richtige dabei sein ;-).
z3001x
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Re: VERMISSTENFALL VANESSA HUBER (39), UNTERHACHING, 2022

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@Bee
Bee hat geschrieben: ↑Donnerstag, 13. August 2026, 17:42:54Was ich nicht verstehe, warum ich als Mörder nicht eine Brille, ein Handy und einen Geldbeutel verschwinden lassen kann. Das ist das Einfachste. Vorallem in einer Großstadt wie München. Dann hätte er als evtl. Mörder etwas Verdacht von sich ablenken können und die Version des Untertauchens von Vanessa aufrechterhalten können. Er hat ja anscheinend direkt nach dem Verschwinden von ihr sein Auto gesäubert und die Matratzen sauber gemacht. Dazu war er ja auch in der Lage. Das spricht für mich eher, dass er sie nicht umgebracht hat.
Okay guter Gedanke. Ist halt nicht immer so klar - wenn man jetzt mal unterstellt, der Verdacht sei valide - wie ein Täter denkt. In Diskussionen wird oft angenommen, dass Täter im Nachtat-Verhalten prinzipiell keine Fehler machen, und akribisch, fleißig, umfangreich und konsistent alles Erdenkliche unternehmen, um bei der anzunehmender Weise folgenden kriminaltechnischen Untersuchung keine Verdachtsmomente zu präsentieren. Also wie eine Anti-Spurensicherung sozusagen. Aber oftmals sind die ja gar nicht so 100 % in ihren Selbstschutzmaßnahmen. Sondern entfernen manches und übersehen anderes.
Speziell in dem Fall könnte es auch sein, dass er nicht annahm, dass seine Wohnung, PKW usw. sofort untersucht würden. Ist ja an sich nicht der Standard. Außerdem kommt es darauf an was er erwartet. Das kann ja ziemlich subjektiv abweichend sein, u.a weil sich ein Durchschnittsmensch i.d.R. nicht so extrem gut auskennt, mit dem Prozedere der Kripo zu Beginn eines Vermisstenfalls.

Auch denkbar, dass einige Dinge die von bei TH und in der Wohnung gefunden worden, für ihn vom emotionalen Wert waren: Ehering, Verlobungsring, z.B. oder von materiellem: Geldkarten, oder auch Handy und Smartwatch (um es bei den Geldsorgen zu verkaufen). Last not least weiß man nicht, ob die Dinge evtl. durchaus versteckt waren und bei einer oberflächlichen Durchsuchung (die schon eher dem Standard bei einer Vermisstensuche entspricht und dann auch freiwilliger Zustimmung des Wohnungsinhabers gründet und eben kürzer dauert und wo nicht alles auf links gedreht wird) übersehen worden wären.

Es könnte auch sein, dass er rein persönlichkeitsbedingt und auch durch die eskapistischen Drogen eher der Typ war, der denkt, ich komm schon mit allem durch. Man weiß nicht viel von TH (dem Gatten), aber ein bisschen wirkt es so, dass er sich eher darauf verlässt, dass er versorgt wird, als dass er der Machertyp ist, der alle selbst regelt. Oder der Überbesorgte der alle Eventualitäten im Blick hat. Aber das ist natürlich gemutmaßt und ein vager Eindruck. Wie gesagt ist über seine Person einfach sehr wenig bekannt.

Bee hat geschrieben: ↑Donnerstag, 13. August 2026, 17:42:54Wenn ich untertauchen wöllte verbunden mit einer gewissen Angst, gestalkt zu werden, würde ich auch alles zurücklassen. Aber was, wenn Vanessa die Trennung doch mehr zusetzte. Vielleicht hatte sie Angst vor ihm und wollte lieber ein Leben in Freiheit. Das würde ich mir für sie wünschen. Wenn ein Partner schon die Schlüssel austauscht, das ist schon ein agressiver Akt. Es gibt die Traumabindung und posttraumatische Belastungsstörung.
Würde ich auch so sehen, generell. Aber objektiv gibt es keine Hinweise auf Stalking und auch nicht auf physische häusliche Gewalt. Auf Manipulativität und auch dass VH schon eine Abhängigkeit bzw. besserausgedrückt: noch eine starke emotionale Bindung hatte, aber schon. Ist ja auch nicht verwerflich. Sie waren ja 10 Jahre zusammen verheiratet und ihr Plan war ihr ganzes Leben mit ihm zu verbringen.
Und fatalerweise ging sie nach dem Schlösserwechsel-Aussperren zu ihm zurück und schrieb dann auch der Freundin, dass "Fabian" (Tarnname in XY) sei der Mann ihres Lebens und sie wolle es noch einmal mit ihm versuchen. Das geht vom Inhalt und der Timeline aus dem XY-Filmfall hervor.
D.h. sie hatte nur 4 Tage vor dem Verschwinden, noch die Absicht die Beziehung zu retten. Direkt nach diesem krass-brutalen Akt des Aussperrens. Da klang nichts nach der Einschätzung, dass sie vor einem Angreifer fliehen muss und sie fürchtet, er würde sei bei einer Trennung verfolgen. Auch klang es nicht nach der Einschätzung, dass die Ehe quasi zu einem Endpunkt gekommen sei. Möglicherweise hat sich das in den verbleibenden 4 Tagen geändert oder speziell auch an dem Samstag. Die ganzen Eckpunkte, die die Beziehungsdynamik dokumentieren (Versöhnung im Perlacher Forst, Aussperren, Rückkehr, Vollmacht für TH auf vorher VH-exklusives Anlagekonto), ereigneten sich ja in einem kurzen Zeitfernster von nur einer Woche(!). Und das Ende war, dass Vaness Huber weg ist, umgebracht oder geflohen. Was dokumentiert ist, sieht nach ihrer Absicht aus, die Ehe retten zu wollen und das Vertrauen wieder aufzubauen, und eben bei "Fabian" zu bleiben, in der gemeinsamen Wohnung. Zurück zum Aggressor und Manipulator, gewissermassen. Was oft fatal endet.
Bee hat geschrieben: ↑Donnerstag, 13. August 2026, 17:42:54Sie hat alles verloren, warum nicht back to the roots und sich einfach ausklinken aus dem Leben im Sinne von Untertauchen. Der ganze Fleiß der ganzen Jahre hat sich für sie nicht gelohnt. Und der Traummann hat sich als Nichtsnutz entwickelt. Aber ein Nichtsnutz muss nicht zwingend ein Mörder sein. Und eine ehrgeizige Frau kann auch mal aufgeben und alles hinter sich lassen. Ich würde so ein Verhalten auf ihrer Seite verstehen.Wenn eine Trennung nicht gelingt, dann eine andere Identität annehmen und dann gibt es mich nicht mehr. Ich weiß nicht, ob die Suchmaßnahmen der Polizei ihr nicht in Rechnung gestellt werden können. Sie hätte ja nicht nur den Partner getäuscht, sondern auch die Behörden. Wenn er ein eiskalter Mörder wäre, warum hat er dann Suizid gemacht? Oder war er einfach nur überfordert, weil sie weg war. Hat sie jetzt ein schlechtes Gewissen und taucht deswegen nicht auf? Ich würde mir sehr wünschen, dass es sie an der Ostsee war und dass sie den Mut findet, sich zu stellen. Wir würden uns alle über ein Happy End freuen.
Also ich würde mich auch freuen, wenn sie untergetaucht ist und lebt. Wer könnte es wirklich vollkommen ausschließen? Kann man nur hoffen, dass dieses Wunder wahr ist und das sich demnächst auch zeigt. Wunder werden halt selten wahr. Aber manchmal schon 😊
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Re: VERMISSTENFALL VANESSA HUBER (39), UNTERHACHING, 2022

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Es gibt eine neue Pressemeldung der Polizei Rostock - es war doch nicht Vanessa Huber:
POL-HRO: Vermisstenfall Vanessa Huber - Hinweis aus der Bevölkerung geklärt
Rostock (ots)


Im Zusammenhang mit dem Vermisstenfall der seit November 2022 vermissten Vanessa Huber gingen bei der Polizei Rostock in den vergangenen Tagen Hinweise auf eine mögliche Sichtung im Großraum Rostock ein. Siehe Pressemitteilung: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/6328659

Nach einem akuten Hinweis gestern um 22:10 Uhr konnte eine Frau am Strand von Warnemünde durch Polizeikräfte angetroffen werden.

Die Überprüfung hat ergeben, dass es sich bei der Angetroffenen trotz gewisser Ähnlichkeit nicht um die vermisste Vanessa Huber handelt.

Das Bewegungsbild der Frau passt zu den Sichtungen der vergangenen Tage. Die entsprechenden Hinweise konnte damit geklärt werden. Die Ermittlungen der Polizei und Staatsanwaltschaft München im Vermisstenfall Vanessa Huber dauern unabhängig davon an.

Die Polizei bedankt sich bei den Hinweisgeberinnen und Hinweisgebern für ihre Unterstützung.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Rostock
Newsroom
Sophie Pawelke
Telefon: 038208 888-2041
Fax: 038208 888 2006
E-Mail: pressestelle-pp.rostock@polizei.mv-regierung.de
http://www.polizei.mvnet.de
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/6333369
andi55
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Re: VERMISSTENFALL VANESSA HUBER (39), UNTERHACHING, 2022

Ungelesener Beitrag von andi55 »

@Fränkin
Danke für die Info. Wäre nun wirklich äußerst unzufriedenstellend gewesen, wenn man weder Vanessa noch die Doppelgängerin gefunden hätte.
Ich kenne selbst eine Person nur vom sehen, die einer anderen Person die ich persönlich kenne, fast schon beängstigend ähnlich sieht. Unglaublich. Nicht nur das Gesicht und die Haare, auch die Figur und Gestik und Mimik.
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Re: VERMISSTENFALL VANESSA HUBER (39), UNTERHACHING, 2022

Ungelesener Beitrag von z3001x »

Fränkin hat geschrieben: ↑Freitag, 14. August 2026, 11:17:01 Es gibt eine neue Pressemeldung der Polizei Rostock - es war doch nicht Vanessa Huber [...]
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/6333369
Danke für die Info, @Fränkin. Offenbar gab es auch dieses Mal Hinweise von Zeugen, die Polizei an den Strand von Warnemünde geführt haben. Um 22:10 sei "der akute Hinweis ein(gegangen), der die Einsatzkräfte zu einer Frau am Strand führt." In den Tagen zuvor sei sie "am Strand, auf dem Riesenrad oder bei der Hanse Sail" in Warnemünde gesehen worden.
Ist ja schön echt verrückt, dass die Leute so maximal weit entfernt von München so aufmerksam sind und den Fall überhaupt kennen und die Frau Huber zu erkennen glauben. Und in München dagegen hat damals scheinbar niemand irgendetwas gesehen von ihr :roll:
https://www.rtl.de/news/vanessa-huber-v ... 93593.html
Heckengäu
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Re: VERMISSTENFALL VANESSA HUBER (39), UNTERHACHING, 2022

Ungelesener Beitrag von Heckengäu »

RTL (Richtig tolle Nachrichten) Polizei fängt Frau am Strand ;)
"Sie erzählte dass sie in Berlin geboren sei aber längere Zeit in Süddeutschland gelebt habe"
ist natürlich eine erfundene Schwindelstory äh Lügengeschichte, aus dem hohlen Daumen gesaugt von meldegeilen Doppelrosstäuschern :P

Bald aber kommen die ersten Verschwörungsschnüffler ums Eck gewackelt "Ja klar sie hat eine andere Identität angenommen - sie isses!"
Logisch, das geht so geschwind wie's Katzenmachen
Bee

Re: VERMISSTENFALL VANESSA HUBER (39), UNTERHACHING, 2022

Ungelesener Beitrag von Bee »

Ja, schade. Dann wars doch so, wie bereits vermutet. Ist eine Frau wieder zu gutmütig und zu emotional verstrickt gewesen und hat sich nicht rechtzeitig in Sicherheit gebracht. Das macht wirklich traurig. Es müsste mehr Aufklärung geben zum Schutz vor Femiziden. Mittlerweile denke ich, dass es fast schon ein Risiko ist mit einem Mann in einer Partnerschaft zu sein.
Kalle
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Re: VERMISSTENFALL VANESSA HUBER (39), UNTERHACHING, 2022

Ungelesener Beitrag von Kalle »

Nachdem Interview mit den Eltern lässt mich mein Eindruck nicht mehr los, dass diese auf mich etwas zu gefasst wirkten. Naturgemäß war durch das Alter die erwachsene Tochter nicht mehr so emotional nah, aber Kind bleibt doch immer Kind.
Das mit dem gemeinsamen Sparkonto von Mutter und Tochter empfand ich auch komisch. Wenn das ein sehr hoher Betrag, ggf aus Erbschaft gewesen wäre ok, aber eine sinnvolle Begründung ausser als “Notgroschen” gab es da wohl nicht, in der damaligen Niedrigzinsphase. Da hätte man besser Schulden getilgt? Nun ja.
Aber das dann auch noch zu verheimlichen?
Daher: Wissen die Eltern wo sie ist? Unterstützen sie ein Untertauchen? Und wenn ja warum? Nur um Schulden abzuschütteln, macht das auch keinen Sinn zumal man ja hätte verkaufen können, ggf sogar mit Gewinn.

Weiterhin legt das Zurücklassen ja den Suizid nahe. Da ich nicht allzu weit weg wohne, bin ich damals mal die S-Bahn Strecke abgelaufen. Sowie den Weg zum Wohnort durch das Wohngebiet. Die S-Bahn dort ist geradezu “einladend” für akut verzweifelte Suizidgedanken, die Gleise weitestgehend offen zugänglich, Feld, Park, Wohnanlagen entlang.
Ich habe etwas recherchiert - es gibt wohl wenige Fälle- wo solche Suizide vom Zugführer unbemerkt blieben. Allerdings hätte man natürlich im Nachgang etwas gefunden. Also war halt meine wilde Theorie eines “Abprallens” und versterbens im Gleisbereich, ggf zurückgeschleudert ins zahlreich vorhandene Gestrüpp um die Gleisanlagen. Natürlich Fehlanzeige.

Um den Ort ohne Fahrrad oder Auto zu verlassen ist die S Bahn oder Busse dann das Mittel der Wahl. Schwarzfahren ist easy bei uns. Aber alles voller Kameras, auch das wird untersucht worden sein.

Ich komme zu dem Schluss das die Tötung durch den Partner das Wahrscheinlichste ist. Es ist nicht ganz meine Hood, aber mir ist aufgefallen dass dort viel gebaut und angelegt wurde. Wohnungsbau, Parks, Teiche usw.
Ob das zeitlich passt, dass da ein paar Baugruben sich anboten?
Wann passierte was? Zeitstrahl unter:
https://het-forum.de/viewtopic.php?t=8778
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