MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995
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Der-Geist
Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995
Nicht selbst vor Ort gewesen, aber alles verzerren.
Die 2km existieren auch nur in deiner Fantasie. Und ein Foto mit Joggern würde ich auch gerne mal sehen.
Nein, lieber nicht. Viel Spaß noch.
Die 2km existieren auch nur in deiner Fantasie. Und ein Foto mit Joggern würde ich auch gerne mal sehen.
Nein, lieber nicht. Viel Spaß noch.
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Marcella
Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995
Bitte bewahrt Ruhe! Es ist verständlich, dass die Nerven blank liegen, aber streiten hilft nur dem Täter und seinen Mitwissern.
BITTE, BITTE nehmt nichts persönlich. Im Text fehlt ganz viel Kommunikation (Mimik, Gestik, Stimmlage,...). Das vervielfacht die Interpretationsmöglichkeiten.
Lasst uns einfach weiter Material zusammentragen.
BITTE, BITTE nehmt nichts persönlich. Im Text fehlt ganz viel Kommunikation (Mimik, Gestik, Stimmlage,...). Das vervielfacht die Interpretationsmöglichkeiten.
Lasst uns einfach weiter Material zusammentragen.
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Tom80
Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995
Keiner hat von Joggern auf einem Foto gesprochen. Oberhalb des Verstecks, ca 150m davon entfernt, lässt es sich jedoch joggen.Der-Geist hat geschrieben: ↑Freitag, 24. Juli 2026, 21:06:52 Nicht selbst vor Ort gewesen, aber alles verzerren.
Die 2km existieren auch nur in deiner Fantasie. Und ein Foto mit Joggern würde ich auch gerne mal sehen.
Nein, lieber nicht. Viel Spaß noch.
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Marcella
Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995
Das liegt schon viel näher am Standard. Laut Studien tragen die meisten Träger ihre Opfer maximal 50m. Da wären 100m immernoch extrem weit. Das machen wohl nur 5% bis 10% der Täter. Die Felsspalte muss ihn extrem motiviert haben..Tom80 hat geschrieben: ↑Freitag, 24. Juli 2026, 19:34:12 Oberhalb des Verstecks, östlich, mit einer Entfernung von ca. 100 Metern, verläuft heute ein Waldweg, auf dem es sich sicher super joggen lässt. Und genau dort stehen die Personen, um die es hier in deinem Text ging. Sie stehen ca. 80 bis 100m entfernt vom Zelt, also nicht DIREKT überhalb des Verstecks, dennoch überhalb.
Der Endpunkt des Waldweges ist die Wiese bei Grösdorf!
https://summit.sfu.ca/_flysystem/fedora ... 675819.pdf
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10826203/
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Tom80
Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995
Es waren sogar nur rund 5.200 Einwohner damals und das verteilt auf alle Ortsteile.Bee hat geschrieben: ↑Freitag, 24. Juli 2026, 18:56:02 1995 hatte Kipfenberg ca. 5600 Einwohner. Ich vermute einen Mann als Täter zwischen 20 und 30.
Bei der genauen Kenntnis des Verstecks, der Nachsorge und Wiederkehr spricht einiges dafür, dass der Täter im sehr nahen Umkreis gewohnt hat.
Dafür käme die Kernstadt Kipfenberg in Frage, Böhming, Grösdorf und Ibling. Alles in weiterer Entfernung schon mit deutlich geringerer Wahrscheinlichkeit.
Die Wiederkehr spricht außerdem für eine gewisse Sicherheit im Bezug darauf, nicht entdeckt zu werden. Da wusste jenand ganz genau, wie wenig Frequenz da im Gebiet herrschte, was für einen Nebel es da gab etc.
Dennoch bestand natürlich das Risiko, relevante, frische Spuren zu hinterlassen. Der Täter war also in einem gewissen Zwiespalt. Die ihm wohl zu eigene Kontrollsucht schien aber zu überwiegen. Das ist ebenfalls ein starkes Indiz dafür, dass er zum Tatzeitpunkt und wahrscheinlich lange darüber hinaus, in der näheren Umgebung zu Hause war. Warum hätte er sich neuem Risiko aussetzen sollen, wenn er einer von 1,5 Millionen Münchnern wäre oder aus dem Speckgürtel der Hauptstadt käme?! Ergibt wenig Sinn, Kontrollsucht hin oder her...
Laut BKA verhält es sich bezüglich Täter folgendermaßen:
Das typische Alter für Tatverdächtige bei Mord und Vergewaltigung liegt in beiden Fällen im erwachsenen Bereich zwischen 21 und Mitte 40.
n absoluten Zahlen erstreckt sich die Hauptmasse der Täter über das Alter von 21 bis unter 50 Jahren. Ältere Personen ab 50 oder 60 Jahren sind in diesen Statistiken deutlich seltener vertreten.
Der Anteil der Männer zwischen 21 und 45 liegt bei ca 16%.
Wenn wir jetzt nur die benannten 4 Ortsteile betrachten, dann reden wir vielleicht von 3.000 Menschen in Summe und ca 500 Individuen, die da potentiell in Frage kämen.
Da sollte man vielleicht mal mit Vollgas ran!
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Marcella
Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995
Wenn der Waldweg oberhalb des Felsens heute befestigt ist, war der Boden damals sicherlich auch schon gut befahrbar. So etwas kann doch eigentlich nur ein Förster, Waldarbeiter oder Jäger sicher einschätzen....
Zum Verschwinden der Wölfe und Schakale:
Das Altmühltal ist berüchtigt für seine vielen Schluchten, Höhlen und Bodenlöcher. Wer weiß, wer noch alles dort versteckt liegt....
In diesem Zusammenhang interessiert mich auch, wieso "Gastgeber" seine Frage nach den Knochen ausgerechnet in das Sonja Engelbrecht Forum geschickt hat. Ist dieser Fall überregional so bekannt? Welche anderen Vermisstenfälle gibt's in Bayern?
Man könnte ableiten, dass die Gerüchteküche schon vor der Veröffentlichung brodelte und zwar hinsichtlich Sonja. Nur dann ist die Frage, woher die kollektive Intuition stammt...
Zum Verschwinden der Wölfe und Schakale:
Das Altmühltal ist berüchtigt für seine vielen Schluchten, Höhlen und Bodenlöcher. Wer weiß, wer noch alles dort versteckt liegt....
In diesem Zusammenhang interessiert mich auch, wieso "Gastgeber" seine Frage nach den Knochen ausgerechnet in das Sonja Engelbrecht Forum geschickt hat. Ist dieser Fall überregional so bekannt? Welche anderen Vermisstenfälle gibt's in Bayern?
Man könnte ableiten, dass die Gerüchteküche schon vor der Veröffentlichung brodelte und zwar hinsichtlich Sonja. Nur dann ist die Frage, woher die kollektive Intuition stammt...
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Marcella
Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995
Du hast die Buffer Zone vergessen. Täter legen ihre Opfer nicht direkt vor ihrer eigenen Haustür ab. Der Täter kann genauso gut in Kindling, Eichstätt oder sogar Ingolstadt gelebt haben. Die Kenntnis vom Fels stammt dann aus der Kindheit.Tom80 hat geschrieben: ↑Freitag, 24. Juli 2026, 22:46:30 Laut BKA verhält es sich bezüglich Täter folgendermaßen:
Das typische Alter für Tatverdächtige bei Mord und Vergewaltigung liegt in beiden Fällen im erwachsenen Bereich zwischen 21 und Mitte 40.
Der Anteil der Männer zwischen 21 und 45 liegt bei ca 16%.
Wenn wir jetzt nur die benannten 4 Ortsteile betrachten, dann reden wir vielleicht von 3.000 Menschen in Summe und ca 500 Individuen, die da potentiell in Frage kämen.
@Bee
Zur Reue des Täters. Wäre diese zu groß, hätte ihn diese längst zu Grunde gerichtet. In diesem Fall hätte er Selbstmordversuche und dergleichen hinter sich. Er wäre psychologisch und über die Jahrzehnte auch körperlich ein Wrack. Der hätte auch nicht das Kalkül besessen nochmal zum Fels zurück zu kehren. Ich vermute eher eine Persönlichkeit, die sich emotional sehr stark von Sonja als Mensch und von der Tat distanziert hat. Nach außen hin wirkt er wie der nette Nachbar, der hilfsbereite Kumpel, der liebevolle Vater,...
Der engere Kreis wird schon eher seine Erfahrung mit diesem Charakter gemacht haben. Seine emotionale Kälte muss sich dort widerspiegeln, ob er nun psychopatisch ist oder nicht.
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Tom80
Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995
Hier weitere Indizien, dass der Täter aus unmittelbarer Nähe kam und vielleicht noch kommt:
"Beziehungslose Taten / Spontantaten: Der Median der Distanz zwischen dem Wohnort des Täters und dem Tat- oder Kontaktort liegt laut kriminologischen Studien oft bei unter 4 bis 5 Kilometern. Kriminalgeografen sprechen hier vom Prinzip des geringsten Aufwands (principle of least effort)".
Eine Verbringung der lebenden Sonja nach Kipfenberg halte ich für zu riskant.
Arnulfpark kommt mir da immer wieder in den Sinn, als damals idealer Tatort.
Aufenthalt, passendes Fahrzeug und Verpackungsmaterial stehen ggfs. mit der Bauma in Verbindung.
Wenn man sich in München nicht oder nur bedingt auskennt und hat, weil etwas eskalierte, nun eine Leiche an Bord, dann liegt der Transport in bekannte Gefilde, noch dazu mit so tollen Verstecken, doch nahe.
Der Täter hätte die Leiche natürlich auch einfach liegen lassen können, wo immer es tatsächlich passierte. Seine Kontrollsucht und Angst vor Entdeckung hat dies jedoch verhindert. Stellt sich die Frage, woher die Angst rührte. Vielleicht ging es schlicht darum, keine tatrelevanten Spuren zu hinterlassen. Man weiß ja schließlich nicht, was das künftige Leben noch so bringt und inwiefern diese Spuren da wieder Relevanz haben könnten.
"Beziehungslose Taten / Spontantaten: Der Median der Distanz zwischen dem Wohnort des Täters und dem Tat- oder Kontaktort liegt laut kriminologischen Studien oft bei unter 4 bis 5 Kilometern. Kriminalgeografen sprechen hier vom Prinzip des geringsten Aufwands (principle of least effort)".
Eine Verbringung der lebenden Sonja nach Kipfenberg halte ich für zu riskant.
Arnulfpark kommt mir da immer wieder in den Sinn, als damals idealer Tatort.
Aufenthalt, passendes Fahrzeug und Verpackungsmaterial stehen ggfs. mit der Bauma in Verbindung.
Wenn man sich in München nicht oder nur bedingt auskennt und hat, weil etwas eskalierte, nun eine Leiche an Bord, dann liegt der Transport in bekannte Gefilde, noch dazu mit so tollen Verstecken, doch nahe.
Der Täter hätte die Leiche natürlich auch einfach liegen lassen können, wo immer es tatsächlich passierte. Seine Kontrollsucht und Angst vor Entdeckung hat dies jedoch verhindert. Stellt sich die Frage, woher die Angst rührte. Vielleicht ging es schlicht darum, keine tatrelevanten Spuren zu hinterlassen. Man weiß ja schließlich nicht, was das künftige Leben noch so bringt und inwiefern diese Spuren da wieder Relevanz haben könnten.
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Tom80
Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995
Wat? Die sind einfach weiter gezogen und Feierabend!Marcella hat geschrieben: ↑Freitag, 24. Juli 2026, 23:04:13 Zum Verschwinden der Wölfe und Schakale:
Das Altmühltal ist berüchtigt für seine vielen Schluchten, Höhlen und Bodenlöcher. Wer weiß, wer noch alles dort versteckt liegt....
Was sollen die Wölfe mit dem zu tun haben, was da so versteckt liegt?? Paar Wildtierknochen mal außen vor gelassen.
Verstehe diese Sätze nicht.
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Marcella
Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT, MÜNCHEN, 1995
Hier haben wir eine Antwort auf die Frage nach den Schranken im Wald. Einheimisches Kennzeichen noch dazu bei schlechtem Wetter in abgelegenen Wald kam damals bestimmt keinem komisch vor.
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Tom80
Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995
Die 'Buffer Zone' hat lediglich bei Serientätern ihre Bedeutung und hat bei einer isolierten Einzeltat kaum bis keinerlei Nutzen, da der Täter den Tatort völlig frei oder zufällig gewählt haben kann.Marcella hat geschrieben: ↑Freitag, 24. Juli 2026, 23:17:41 Du hast die Buffer Zone vergessen. Täter legen ihre Opfer nicht direkt vor ihrer eigenen Haustür ab. Der Täter kann genauso gut in Kindling, Eichstätt oder sogar Ingolstadt gelebt haben. Die Kenntnis vom Fels stammt dann aus der Kindheit.
Noch was anderes: Die Ermittler neigen oft dazu, den Ankerpunkt des Täters vom Fundort des Opfers abzuleiten. In Wahrheit ist der Kontaktort allerdings viel relevanter dahingehend.
Bezogen auf die nur 25 aufgeklärten Fälle in D, aus dem Zeitraum 1971 bis 2001, bei denen nach einer Sexualstraftat die Leiche verbracht wurde, lässt sich Folgendes feststellen: In weniger als der Hälfte der Fälle (44%), lagen zwischen Leichenfundort und Ankerpunkt der Täter weniger als 20 km. Dagegen fand die Kontaktaufnahme in rund drei Viertel der Fälle in geringerer Entfernung als 5 km zum Ankerpunkt des Täters statt (im städtischen Gebiet). Insgesamt fand bei 9 von 10 Fällen die Kontaktaufnahme in weniger als 20 km Entfernung vom Ankerpunkt statt.
In wieweit das auf diesen spezifischen Fall anzuwenden ist, sei dahingestellt.
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Kartoffelsack
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Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995
Weshalb sollen sie geleugnet haben, Sonja zu kennen? Was für einen Grund sollte es gegeben haben? Wenn man bedenkt, dass der Junge aus der Schellingstraße angeblich gedealt haben soll, so mussten sie auf ahnunglos machen, damit man sie nicht als Verkäufer von Droggen mit Sonja in Verbindung bringen würde. Das liegt für mich auf der Hand. Zum Zeitpunkt der Befragung dürften sie nicht geahnt haben, dass Sonja nie wieder auftauchen würde.Brooklyn Bridge hat geschrieben: ↑Sonntag, 19. Juli 2026, 09:54:55 Danke für die Korrektur/Ergänzung. Das mit den Geburtstagen im Kalender hatte ich auch schon mal gelesen, fiel mir wieder ein, aber vergessen, also auch da danke dafür.
Ja, je mehr man hier ein wenig nur tief gräbt, desto mehr Widersprüche zur offiziellen Version tauchen auf. Auch solche Dinge wie, dass Robert ihr immer aus seinem Urlaub eine Karte geschickt hat, diesmal aber nicht. Warum? Nur Kleinigkeiten, die den Fall nicht lösen, schon klar, aber seltsam ist es doch. Ich weiß von keinem bezeugten Streit zwischen ihm und ihr vor seiner Abreise, also warum änderte er hier auf einmal sein Standardverhalten?
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Brooklyn Bridge
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Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995
Den Grund warum sie eventuell geleugnet haben können nur sie dir geben. Wieso sollte man, wenn einer davon wirklich gedealt hat, automatisch davon ausgehen, dass Sonja als Kundin bei ihnen in der Wohnung war? Gibts denn Anzeichen, dass Sonja Drogenkonsumentin gewesen wäre? Da ist mir nichts bekannt. Warum hätten die EB dann sofort einen Drogenzusammenhang zwischen den Jungs und ihr schließen sollen?Kartoffelsack hat geschrieben: ↑Samstag, 25. Juli 2026, 12:17:05 Weshalb sollen sie geleugnet haben, Sonja zu kennen? Was für einen Grund sollte es gegeben haben? Wenn man bedenkt, dass der Junge aus der Schellingstraße angeblich gedealt haben soll, so mussten sie auf ahnunglos machen, damit man sie nicht als Verkäufer von Droggen mit Sonja in Verbindung bringen würde. Das liegt für mich auf der Hand. Zum Zeitpunkt der Befragung dürften sie nicht geahnt haben, dass Sonja nie wieder auftauchen würde.
Dass sie zum Zeitpunkt der Befragung bereits wußten, mindestens ahnten, dass sie nie wieder auftauchen würde, davon gehe ich aus. Da die EB ja vor Ende der Ferien gar nicht aktiv wurde, weil sie dachten, Sonja wäre evtl. mit Robert in dessen Heimaturlaub, kann die Befragung der Jungs ja eh nicht vor so ca. zwei bis drei Wochen nach der Nacht des Verschwindens stattgefunden haben.
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Marcella
Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995
Bei der Buffer Zone (so, wie ich das gefunden habe) geht es um die Distanz zwischen Fundort und Wohnort, bzw Komfortzone des Täters - ähnlich des Ankerpunkts. Wir denken also in die gleiche Richtung. Meiner Recherche nach greift "so ein Täter" sein Opfer in einer Gegend auf, die er gut einschätzen kann und legt es dort ab, wo er glaubt Kontrolle behalten zu können.Tom80 hat geschrieben: ↑Samstag, 25. Juli 2026, 09:15:07 Die 'Buffer Zone' hat lediglich bei Serientätern ihre Bedeutung und hat bei einer isolierten Einzeltat kaum bis keinerlei Nutzen, da der Täter den Tatort völlig frei oder zufällig gewählt haben kann.
Noch was anderes: Die Ermittler neigen oft dazu, den Ankerpunkt des Täters vom Fundort des Opfers abzuleiten. In Wahrheit ist der Kontaktort allerdings viel relevanter dahingehend.
Bezogen auf die nur 25 aufgeklärten Fälle in D, aus dem Zeitraum 1971 bis 2001, bei denen nach einer Sexualstraftat die Leiche verbracht wurde, lässt sich Folgendes feststellen: In weniger als der Hälfte der Fälle (44%), lagen zwischen Leichenfundort und Ankerpunkt der Täter weniger als 20 km. Dagegen fand die Kontaktaufnahme in rund drei Viertel der Fälle in geringerer Entfernung als 5 km zum Ankerpunkt des Täters statt (im städtischen Gebiet). Insgesamt fand bei 9 von 10 Fällen die Kontaktaufnahme in weniger als 20 km Entfernung vom Ankerpunkt statt.
In wieweit das auf diesen spezifischen Fall anzuwenden ist, sei dahingestellt.
"So ein Täter", der 110km fährt, die Leiche mehrfach einpackt und dicht verklebt, mindestens 100m mit der Leiche durch den Wald stampft, den Ablageort nochmals mindestens 1x kontrolliert und 30 Jahre lang emotional diese Tat abspalten kann (oder dem es einfach nichts ausmacht) zeigt einen kühlen, rationalen Charakter. Er war nach der Tat definitiv handlungsfähig. Auch findet man so eine Felsspalte nicht zufällig im Wald, selbst wenn man danach sucht. Foristen, wie die Krähe beschrieben, dass sie mehrere Tage stundenlang nach der Spalte suchen mussten, obwohl sie schon wussten, dass da eine ist. Der Täter kannte den Fundort und wusste um dessen Sicherheit. Ein reiner Fremdtäter verhält sich anders.
Mehrere Lagen Plane verklebt mit Panzertape deuten darauf hin, dass der Täter Geruch, Flüssigkeiten und eventuelle Spuren eindämmen wollte und die Leiche transportfähig machen wollte. Zudem verhinderte diese Verpackung, dass Tiere die Leiche riechen und somit zerteilen und verschleppen konnten.
Dieser erhebliche körperliche und zeitliche Aufwand spricht für eine zumindest teilweise geplante Tat (gezielte und vorbereitet Handlung, sorgfältige Durchführung). D.h. der Täter phantasierte lange vor der Tat bereits davon ein Opfer zu vergewaltigen und zu töten. Die Felsspalte hatte er schon eingeplant. Vielleicht hatte er sie sogar vorher schon genutzt, um zum Beispiel tote Tiere darin zu verstecken. Das würde dann auf einen gewissen Sadismus hinweisen.
Und dann hat er auch noch 30 Jahre geschwiegen. Dieser Täter muss emotional extrem stabil sein und externe Selbstkontrolle beherrschen - oder eben
Auf jeden Fall ist so ein Täter
- diszipliniert und kontrolliert
- sehr strukturiert und organisiert
- er denkt in Kosten - Nutzen Kategorien
- zumindest wenn es ihm wichtig ist, wird er sehr gründlich, sorgfältig und gewissenhaft bis hin zum Perfektionismus. Das kann sich auch im Alltag zeigen.
- wenig impulsiv oder emotional (sachlich und verschlossen)
- geringes Bedürfnis nach Anerkennung oder Erleichterung durch Beichten
=> Deutlich verringerte Empathiefähigkeit bzw emotionale Resonanz.
Der lebt wahrscheinlich ein unauffälliges Leben (Beruf, Familie, Integration in seiner Nachbarschaft).
@ die Wölfe
Bezogen aufs Thema kann ich mir nur zu gut vorstellen, dass in noch mehr Felsspalten noch mehr Leichen versteckt liegen.
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Gast
Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995
https://youtu.be/dl3sY4fW00k?is=ikF3Lp5DxUuOYGnW
Unter diesem Link hatte die Krähe ein Video von Sonjaa Felsspalte gepostet.
Vielen Dank dafür.

Die Öffnung, die nun zugeschüttet wurde, sieht sehr eng aus. Ich stelle in Abrede, dass man Sonja dort einfach hinein gleiten lassen können. Vor allem nicht ohne Leichenstarre.
Auf Seite 46 ist auch ein Foto veröffentlicht auf dem man Passanten oberhalb des Fundortes laufen, bzw stehen sieht.
Unter diesem Link hatte die Krähe ein Video von Sonjaa Felsspalte gepostet.
Vielen Dank dafür.
Die Öffnung, die nun zugeschüttet wurde, sieht sehr eng aus. Ich stelle in Abrede, dass man Sonja dort einfach hinein gleiten lassen können. Vor allem nicht ohne Leichenstarre.
Auf Seite 46 ist auch ein Foto veröffentlicht auf dem man Passanten oberhalb des Fundortes laufen, bzw stehen sieht.
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Der-Geist
Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995
Meine letzten fünf Cent: die Felsspalte wurde anschließend nicht verfüllt.
Zitat:
Die sterblichen Überreste der seit 1995 vermissten Sonja Engelbrecht wurden im März 2022 in einer abgelegenen Felsspalte bei Kipfenberg (Landkreis Eichstätt) entdeckt. Von einer künstlichen oder nachträglichen „Verfüllung“ der Felsspalte durch Bauarbeiten oder Erde ist in den offiziellen Polizeiberichten keine Rede; die Leiche wurde mitsamt Planen, Müllsäcken und Deckenfetzen in der natürlichen, schwer zugänglichen Felsspalte versteckt abgelegt. (ARD-Mediathek)
Zitat:
Die sterblichen Überreste der seit 1995 vermissten Sonja Engelbrecht wurden im März 2022 in einer abgelegenen Felsspalte bei Kipfenberg (Landkreis Eichstätt) entdeckt. Von einer künstlichen oder nachträglichen „Verfüllung“ der Felsspalte durch Bauarbeiten oder Erde ist in den offiziellen Polizeiberichten keine Rede; die Leiche wurde mitsamt Planen, Müllsäcken und Deckenfetzen in der natürlichen, schwer zugänglichen Felsspalte versteckt abgelegt. (ARD-Mediathek)
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Tom80
Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995
Marcella hat geschrieben: ↑Samstag, 25. Juli 2026, 17:26:23 Bei der Buffer Zone (so, wie ich das gefunden habe) geht es um die Distanz zwischen Fundort und Wohnort, bzw Komfortzone des Täters - ähnlich des Ankerpunkts. Wir denken also in die gleiche Richtung.
[…]
Die KI schreibt dazu Folgendes:
Der Begriff Distance Decay (Distanzabnahme) beschreibt in der Kriminologie das Phänomen, dass die Wahrscheinlichkeit für die Ausübung einer Straftat mit wachsender Entfernung zum Wohnort des Täters abnimmt. Täter verüben ihre Taten also eher in ihrer Nähe als weit entfernt.Kernkonzepte des Distance DecayWohnortnähe: Die Mehrheit der Täter begeht Delikte in der geografischen Umgebung des eigenen Zuhauses.Aufwand und Kosten: Mit zunehmender Entfernung steigen für den Täter der Zeitaufwand, die Kosten und der Energieaufwand.Gefühl der Vertrautheit: Täter kennen die nähere Umgebung besser, was das gefühlte Risiko für sie senkt.
Der Ankerpunkt ist der Wohnort des Täters oder ein Ort, an dem er häufig zugegen ist. Die Buffer Zone beim lokalen Täter beträgt in der Regel nur wenige hundert Meter, mobile Serientäter haben einen größeren Radius.
Wie bereits vorher von mir dargestellt, macht es bzgl. Radius einen großen Unterschied bezogen auf Kontaktaufnahme vs. Ablage der Leiche. Kontaktaufnahme erfolgt meist im näheren Umfeld, Verbringung erfolgt oft in größerer Entfernung.
Sonst alles richtig, was du da schreibst bzgl. Täter und Fundort.
Die Frage ist, warum er zurückkehrte. Sehr wahrscheinlich wegen Nachbesserung und Kontrolle.
Macht eher Sinn, wenn man in der Nähe wohnt und beim Fund sehr schnell in die Schusslinie geraten würde.
Wenn der Täter dagegen in München lebte, dann hätte er sich in erster Linie nur Sorgen machen müssen, wenn er bereits wegen etwas anderem auffällig und ggfs. aktenkundig war.
Zuletzt geändert von Sronson am Samstag, 25. Juli 2026, 19:20:43, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat gekürzt
Grund: Zitat gekürzt
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Gast
Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995
Wenn man beim ÖRR in der ersten Reihe sitzt...Der-Geist hat geschrieben: ↑Samstag, 25. Juli 2026, 18:41:32 Meine letzten fünf Cent: die Felsspalte wurde anschließend nicht verfüllt.
Zitat:
Die sterblichen Überreste der seit 1995 vermissten Sonja Engelbrecht wurden im März 2022 in einer abgelegenen Felsspalte bei Kipfenberg (Landkreis Eichstätt) entdeckt. Von einer künstlichen oder nachträglichen „Verfüllung“ der Felsspalte durch Bauarbeiten oder Erde ist in den offiziellen Polizeiberichten keine Rede; die Leiche wurde mitsamt Planen, Müllsäcken und Deckenfetzen in der natürlichen, schwer zugänglichen Felsspalte versteckt abgelegt. (ARD-Mediathek)
Manche vermuten ja bis heute das Versteck im Steilhang, weil das der Fernseher mal gesagt hat.
Es gibt Bilder, die zeigen eine abgesägte, dicke Astwurzel über einer klar erkennbar verfüllten Spalte. Und es gibt Bilder, die die Spalte vor der Verfüllung zeigten.
Bei dem Aufwand, den der Täter betrieben hat, kaum zu glauben, dass irgendwelche Plastikbeutel aus dem Versteck lugten und ggfs. noch im Winde wehten.
Dass dort keine 'Bauarbeiten' stattgefunden haben werden, wird sich jeder denken können.
Viel spannender die Frage, warum das im zitierten Text so explizit erwähnt wird. Das muss ja gute Gründe haben. So gute, wie damals bei der Mär mit dem Steilhang
Und bevor jetzt der Gegenschuss kommt: Ja, gesucht hatte man zunächst im Hang.
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GastGhost
Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995
Habe mir vor allem die Videos Sonja 4 u 5 wieder und wieder genau angeschaut , da sieht nichts
verfüllt an der Spalte aus vielmehr wird sie weiter drin von Felsbrocken die wahrscheinlich vor
sehr langer Zeit in Bewegung waren von oben größtenteils verschlossen , man sieht von oben
deshalb auch nicht wie weit die Spalte noch in den Fels reicht , ich vermute mal das das schon
fast Höhlen mäßig wird.
Ich denke deshalb das der Täter Sonjas Leiche von unten in die Spalte zog und was weiß ich mit
welchen Manövern im hintersten Teil deponierte , schon erstaunlich der muss genauste Kenntnis
der Spalten Beschaffenheit gehabt haben und auch die Sicherheit das sein Deponierungsversuch
nicht fehlschlägt jemand fremdes hätte die Leiche da gar nicht rein bekommen.
verfüllt an der Spalte aus vielmehr wird sie weiter drin von Felsbrocken die wahrscheinlich vor
sehr langer Zeit in Bewegung waren von oben größtenteils verschlossen , man sieht von oben
deshalb auch nicht wie weit die Spalte noch in den Fels reicht , ich vermute mal das das schon
fast Höhlen mäßig wird.
Ich denke deshalb das der Täter Sonjas Leiche von unten in die Spalte zog und was weiß ich mit
welchen Manövern im hintersten Teil deponierte , schon erstaunlich der muss genauste Kenntnis
der Spalten Beschaffenheit gehabt haben und auch die Sicherheit das sein Deponierungsversuch
nicht fehlschlägt jemand fremdes hätte die Leiche da gar nicht rein bekommen.
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Bee
Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995
Finde den Spalt auch sehr ungewöhnlich eng, um dort zu verstecken. Von außen betrachtet würde ich gar nicht denken, dass da ein Mensch rein passt. Und wenn der Spalt von unten offen ist, vielleicht ist das auch ein anderer Spalt, dann finde ich ihn nicht so sicher. In der fränkischen Schweiz gibt es auch so Felsen und Höhlen. Aber es ist touristischer als hier. Und das denke ich ist der Knackpunkt, die Einsamkeit der Gegend. Irgendwie glaube ich nicht an eine geplante Tat. Dann wäre er inzwischen Wiederholungstäter geworden und er hätte Fehler gemacht. Dennoch glaube ich, dass den Spalt nur wenige in Grösdorf oder Kipfenberg kennen. Ich vermute mittlerweile einen engen Bezug zu den beiden Orten. Von weiter weg würde man nicht dort hin fahren, so schön ist es nicht. Und es gibt überall in Bayern um die Ecke schöne Ecken in der Natur.
Açieeed! style by