MORDFALL BAUMER -- Diskussion
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Aggie
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Re: MORDFALL BAUMER -- Diskussion
Liste von Fragen zum Fall (Fortsetzung):
WER besaß neben MB und CF noch einen Schlüssel zur Regensburger Wohnung der Verlobten?
Wurde nach Marias "Verschwinden" Türschloss zur Wohnung der Verlobten ausgetauscht?
Falls ja, wann?
Falls nein, warum nicht?
WER meldete sich anonym beim Wochenblatt und behauptete, dass Maria von einem 34jährigen Handwerker im Wald erwürgt wurde?
WANN begannen Marias beunruhigende Gedächtnisaussetzer?
Als sie noch in Bayreuth wohnte, oder erst, nachdem sie von Bayreuth nach Regensburg zurückgekehrt war?
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Jeder meiner Beiträge gibt lediglich meinen persönlichen Eindruck wieder, ohne Anspruch auf Faktizität
WER besaß neben MB und CF noch einen Schlüssel zur Regensburger Wohnung der Verlobten?
Wurde nach Marias "Verschwinden" Türschloss zur Wohnung der Verlobten ausgetauscht?
Falls ja, wann?
Falls nein, warum nicht?
WER meldete sich anonym beim Wochenblatt und behauptete, dass Maria von einem 34jährigen Handwerker im Wald erwürgt wurde?
WANN begannen Marias beunruhigende Gedächtnisaussetzer?
Als sie noch in Bayreuth wohnte, oder erst, nachdem sie von Bayreuth nach Regensburg zurückgekehrt war?
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Re: MORDFALL BAUMER -- Diskussion
04. April 2016
11:42 Uhr
Baumers Verlobter wird angeklagt
Der Krankenpfleger soll zwei Domspatzen-Schüler missbraucht und eine ehemalige Patientin betäubt und genötigt haben.

Die Jugendkammer am Landgericht Regensburg muss nun entscheiden, ob sie die Anklage zur Hauptverhandlung zulässt.
REGENSBURG.Die Staatsanwaltschaft Regensburg hat Anklage gegen den früheren Verlobten der tot aufgefundenen Maria Baumer erhoben. Nicht in dem mysteriösen Todesfall seiner Lebensgefährtin, sondern wegen sexuellen Missbrauchs von zwei Schülern des Regensburger Domspatzengymnasiums, wegen sexueller Nötigung und vorsätzlicher Körperverletzung einer ehemaligen Patientin am Bezirksklinikum, wegen Diebstahls von Medikamenten sowie dem Besitz von kinderpornografischen Darstellungen, bestätigte Theo Ziegler, Sprecher der Staatsanwaltschaft Regensburg, unserer Zeitung. Dem 31-jährigen Krankenpfleger am Bezirksklinikum Regensburg droht – sofern das Landgericht Regensburg die Anklage zur Hauptverhandlung zulässt – im schlimmsten Fall eine Haftstrafe von bis zu 15 Jahren.
Zwei Wochen in Untersuchungshaft
Über zwei Jahre dauerten die umfangreichen Ermittlungen in den nun abgeschlossenen Fällen. Im Zusammenhang mit dem Vorwurf einer ehemaligen Patientin Betäubungsmittel verabreicht und sie sexuell genötigt zu haben, saß der 31-Jährige zwei Wochen in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft geht in ihrer Anklage davon aus, dass der Krankenpfleger die damals 20-jährige Frau, die er als Pfleger im Bezirksklinikum kennengelernt hatte, mit aus der Klinik gestohlenen Medikamenten betäubte und es dann zu sexuellen Handlungen kam.
Die angeklagten Missbrauchsfälle von zwei ehemaligen Schülern des Domspatzengymnasiums erstrecken sich über einen Zeitraum von mehreren Jahren. Der 31-Jährige, selbst ehemaliger Domspatz, lernte die deutlich jüngeren Buben während der gemeinsamen Schulzeit kennen. Bei einem damals elf- oder zwölfjährigen Schüler soll es 2003 oder 2004 zu einem sexuellen Übergriff sogenannter „einfacherer Art“, also einem Übergriff ohne Sexualverkehr, gekommen sein. Im Falle eines weiteren Schülers soll es den Ermittlungen zufolge im Zeitraum zwischen Februar 2006 und Juli 2011 zu mehreren Taten gekommen sein, darunter einen einfachen sowie einen schweren sexuellen Missbrauch mit Eindringen in den Körper im Jahr 2006. Der Schüler war damals 13 Jahre alt. In der Folgezeit habe es weitere sexuelle Handlungen mit dem nun Jugendlichen gegeben, sagt Staatsanwalt Ziegler. Der Krankenpfleger und der Schüler waren befreundet und übernachteten auch gemeinsam. In vier Fällen sei es zu sexuellen Berührungen im Schlaf gekommen, die der Angeschuldigte auch gefilmt oder fotografiert habe. Auf dem Rechner des Krankenpflegers wurden zudem drei weitere kinderpornografische Videos gefunden, die ebenfalls zur Anklage gebracht werden.
Das Landgericht Regensburg bestätigte den Eingang der Anklage gegenüber der MZ. Zuständig sei die Jugendkammer, sagte Sprecher Thomas Polnik. Dort muss nun zunächst darüber entschieden werden, ob die Anklage zur Hauptverhandlung zugelassen wird. Mit einem möglichen Prozess ist deshalb erst in einigen Monaten zu rechnen. Der Anwalt des Beschuldigten, Michael Haizmann, war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.
Keine Erkenntnisse im Fall Baumer
Unterdessen bleibt der Tod von Maria Baumer, der ehemaligen Verlobten des Krankenpflegers, weiter ungeklärt. „Die Ermittlungen der Polizei laufen weiter“, sagte Staatsanwalt Ziegler. Es gebe keine neuen Entwicklungen. Die junge Frau aus Muschenried (Lkr. Schwandorf) war im September 2013 tot in einem Waldstück bei Bernhardswald gefunden worden, rund zehn Kilometer von ihrem letzten Aufenthaltsort entfernt. Zuvor war 16 Monate nach der vermissten Oberpfälzerin gesucht worden. Wie, wo und warum die damalige Landesvorsitzende des Katholischen Landjugendbundes ums Leben kam, konnte bis heute nicht abschließend geklärt werden. Der Körper war in einer ausgehobenen Grube gelagert und nach MZ-Informationen mit einer Mischung aus Löschkalk und Fassadenputz bestreut, die die Zersetzungsprozesse beschleunigte. Die Ermittler gehen deshalb von einer gezielten Beseitigung der Leiche aus. Der ehemalige Verlobte steht seit Beginn der Ermittlungen im Verdacht, etwas mit dem Verschwinden und dem Tod der Frau zu tun zu haben. Der 31-Jährige streitet dies vehement ab.
http://www.mittelbayerische.de/region/s ... 61891.html
11:42 Uhr
Baumers Verlobter wird angeklagt
Der Krankenpfleger soll zwei Domspatzen-Schüler missbraucht und eine ehemalige Patientin betäubt und genötigt haben.
Die Jugendkammer am Landgericht Regensburg muss nun entscheiden, ob sie die Anklage zur Hauptverhandlung zulässt.
REGENSBURG.Die Staatsanwaltschaft Regensburg hat Anklage gegen den früheren Verlobten der tot aufgefundenen Maria Baumer erhoben. Nicht in dem mysteriösen Todesfall seiner Lebensgefährtin, sondern wegen sexuellen Missbrauchs von zwei Schülern des Regensburger Domspatzengymnasiums, wegen sexueller Nötigung und vorsätzlicher Körperverletzung einer ehemaligen Patientin am Bezirksklinikum, wegen Diebstahls von Medikamenten sowie dem Besitz von kinderpornografischen Darstellungen, bestätigte Theo Ziegler, Sprecher der Staatsanwaltschaft Regensburg, unserer Zeitung. Dem 31-jährigen Krankenpfleger am Bezirksklinikum Regensburg droht – sofern das Landgericht Regensburg die Anklage zur Hauptverhandlung zulässt – im schlimmsten Fall eine Haftstrafe von bis zu 15 Jahren.
Zwei Wochen in Untersuchungshaft
Über zwei Jahre dauerten die umfangreichen Ermittlungen in den nun abgeschlossenen Fällen. Im Zusammenhang mit dem Vorwurf einer ehemaligen Patientin Betäubungsmittel verabreicht und sie sexuell genötigt zu haben, saß der 31-Jährige zwei Wochen in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft geht in ihrer Anklage davon aus, dass der Krankenpfleger die damals 20-jährige Frau, die er als Pfleger im Bezirksklinikum kennengelernt hatte, mit aus der Klinik gestohlenen Medikamenten betäubte und es dann zu sexuellen Handlungen kam.
Die angeklagten Missbrauchsfälle von zwei ehemaligen Schülern des Domspatzengymnasiums erstrecken sich über einen Zeitraum von mehreren Jahren. Der 31-Jährige, selbst ehemaliger Domspatz, lernte die deutlich jüngeren Buben während der gemeinsamen Schulzeit kennen. Bei einem damals elf- oder zwölfjährigen Schüler soll es 2003 oder 2004 zu einem sexuellen Übergriff sogenannter „einfacherer Art“, also einem Übergriff ohne Sexualverkehr, gekommen sein. Im Falle eines weiteren Schülers soll es den Ermittlungen zufolge im Zeitraum zwischen Februar 2006 und Juli 2011 zu mehreren Taten gekommen sein, darunter einen einfachen sowie einen schweren sexuellen Missbrauch mit Eindringen in den Körper im Jahr 2006. Der Schüler war damals 13 Jahre alt. In der Folgezeit habe es weitere sexuelle Handlungen mit dem nun Jugendlichen gegeben, sagt Staatsanwalt Ziegler. Der Krankenpfleger und der Schüler waren befreundet und übernachteten auch gemeinsam. In vier Fällen sei es zu sexuellen Berührungen im Schlaf gekommen, die der Angeschuldigte auch gefilmt oder fotografiert habe. Auf dem Rechner des Krankenpflegers wurden zudem drei weitere kinderpornografische Videos gefunden, die ebenfalls zur Anklage gebracht werden.
Das Landgericht Regensburg bestätigte den Eingang der Anklage gegenüber der MZ. Zuständig sei die Jugendkammer, sagte Sprecher Thomas Polnik. Dort muss nun zunächst darüber entschieden werden, ob die Anklage zur Hauptverhandlung zugelassen wird. Mit einem möglichen Prozess ist deshalb erst in einigen Monaten zu rechnen. Der Anwalt des Beschuldigten, Michael Haizmann, war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.
Keine Erkenntnisse im Fall Baumer
Unterdessen bleibt der Tod von Maria Baumer, der ehemaligen Verlobten des Krankenpflegers, weiter ungeklärt. „Die Ermittlungen der Polizei laufen weiter“, sagte Staatsanwalt Ziegler. Es gebe keine neuen Entwicklungen. Die junge Frau aus Muschenried (Lkr. Schwandorf) war im September 2013 tot in einem Waldstück bei Bernhardswald gefunden worden, rund zehn Kilometer von ihrem letzten Aufenthaltsort entfernt. Zuvor war 16 Monate nach der vermissten Oberpfälzerin gesucht worden. Wie, wo und warum die damalige Landesvorsitzende des Katholischen Landjugendbundes ums Leben kam, konnte bis heute nicht abschließend geklärt werden. Der Körper war in einer ausgehobenen Grube gelagert und nach MZ-Informationen mit einer Mischung aus Löschkalk und Fassadenputz bestreut, die die Zersetzungsprozesse beschleunigte. Die Ermittler gehen deshalb von einer gezielten Beseitigung der Leiche aus. Der ehemalige Verlobte steht seit Beginn der Ermittlungen im Verdacht, etwas mit dem Verschwinden und dem Tod der Frau zu tun zu haben. Der 31-Jährige streitet dies vehement ab.
http://www.mittelbayerische.de/region/s ... 61891.html
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Re: MORDFALL BAUMER -- Diskussion
Na also. Aus der Nummer kommt er nicht mehr raus, und das ist gut so.
Wenn sie ihn erstmal von der Straße weg haben, wird auch der Mord an Maria geahndet werden, da bin ich mir sicher. Was für ein Früchtchen.
Wenn sie ihn erstmal von der Straße weg haben, wird auch der Mord an Maria geahndet werden, da bin ich mir sicher. Was für ein Früchtchen.
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Re: MORDFALL BAUMER -- Diskussion
Stand: 04.04.2016
Todesfall Maria Baumer
Ex-Verlobter wegen Missbrauchs an Domspatzen angeklagt
Seitdem die Oberpfälzerin Maria Baumer 2013 tot aufgefunden wurde, steht ihr Ex-Verlobter unter Verdacht. Jetzt wird der 31-Jährige angeklagt - aber in einem anderen Fall: es geht um sexuellen Missbrauch.

Ex-Verlobter von Maria Baumer blickt auf See
Die Staatsanwaltschaft Regensburg hat den Ex-Verlobten der 2013 tot aufgefundenen Maria Baumer wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern angeklagt. Der 31-Jährige soll sich an zwei Domspatzen-Schülern vergangen haben.
Die Anklage gegen den 31-Jährigen erstreckt sich außerdem auf Verbreitung, Erwerb und Besitz von kinderpornographischen Schriften. Das bestätigt Thomas Polnik, der Sprecher des Landgerichts Regensburg. Das Gericht muss jetzt über die Eröffnung eines Hauptverfahrens entscheiden.
Vor drei Jahren wurde die Tote gefunden
Der Tod von Maria Baumer aus dem oberpfälzischen Muschenried im Landkreis Schwandorf ist bis heute nicht geklärt. Die damalige Landesvorsitzende der Katholischen Landjugend war seit 2012 vermisst. Ihr skelettierter Leichnam wurde 2013 in einem Waldstück bei Bernhardswald im Landkreis Regensburg gefunden.
Der Ex-Verlobter stand seither im Verdacht, die damals 26 Jahre alte Maria Baumer getötet zu haben. Der 31-Jährige bestreitet die Tat. Neue Ermittlungsergebnisse gibt es derzeit nicht.
Fall Maria Baumer

http://www.br.de/nachrichten/oberpfalz/ ... h-100.html
Todesfall Maria Baumer
Ex-Verlobter wegen Missbrauchs an Domspatzen angeklagt
Seitdem die Oberpfälzerin Maria Baumer 2013 tot aufgefunden wurde, steht ihr Ex-Verlobter unter Verdacht. Jetzt wird der 31-Jährige angeklagt - aber in einem anderen Fall: es geht um sexuellen Missbrauch.

Ex-Verlobter von Maria Baumer blickt auf See
Die Staatsanwaltschaft Regensburg hat den Ex-Verlobten der 2013 tot aufgefundenen Maria Baumer wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern angeklagt. Der 31-Jährige soll sich an zwei Domspatzen-Schülern vergangen haben.
Die Anklage gegen den 31-Jährigen erstreckt sich außerdem auf Verbreitung, Erwerb und Besitz von kinderpornographischen Schriften. Das bestätigt Thomas Polnik, der Sprecher des Landgerichts Regensburg. Das Gericht muss jetzt über die Eröffnung eines Hauptverfahrens entscheiden.
Vor drei Jahren wurde die Tote gefunden
Der Tod von Maria Baumer aus dem oberpfälzischen Muschenried im Landkreis Schwandorf ist bis heute nicht geklärt. Die damalige Landesvorsitzende der Katholischen Landjugend war seit 2012 vermisst. Ihr skelettierter Leichnam wurde 2013 in einem Waldstück bei Bernhardswald im Landkreis Regensburg gefunden.
Der Ex-Verlobter stand seither im Verdacht, die damals 26 Jahre alte Maria Baumer getötet zu haben. Der 31-Jährige bestreitet die Tat. Neue Ermittlungsergebnisse gibt es derzeit nicht.
Fall Maria Baumer

http://www.br.de/nachrichten/oberpfalz/ ... h-100.html
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Re: MORDFALL BAUMER -- Diskussion
Hier kann man noch einmal sehr gut die Erinnerungen an den Fall auffrischen.
Der Fall Maria Baumer
Chronologie eines ungeklärten Verbrechens
An Pfingsten 2012 ist Maria Baumer spurlos verschwunden. Lange hoffte ihre Familie, sie lebend wiederzusehen, doch im September 2013 wurde ihre Leiche gefunden. Eine Chronologie der Ereignisse.
http://www.br.de/nachrichten/spezial/ve ... t-100.html
Der Fall Maria Baumer
Chronologie eines ungeklärten Verbrechens
An Pfingsten 2012 ist Maria Baumer spurlos verschwunden. Lange hoffte ihre Familie, sie lebend wiederzusehen, doch im September 2013 wurde ihre Leiche gefunden. Eine Chronologie der Ereignisse.
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Re: MORDFALL BAUMER -- Diskussion
04.04.2016
Ermittlungen
Sexueller Missbrauch zweier Domspatzen? Staatsanwalt klagt Baumers Ex-Verlobten an

Der ehemalige Verlobte der toten Maria Baumer wird angeklagt – wegen sexuellen Missbrauchs zweier Domspatzen. Im September 2013 hatte man die Überreste Baumers gefunden, der Ex-Verlobte gilt nach wie vor als Verdächtiger.
Der Fall Maria Baumer ist um ein weiteres Rätsel reicher: Laut Staatsanwaltschaft Regensburg ist ihr früherer Verlobter nun angeklagt, zwei Domspatzen sexuell missbraucht zu haben. Das berichtete die Mittelbayerische Zeitung online.

Zwar gilt der Ex-Verlobte der am 26. Mai 2012 verschwundenen Baumer nach wie vor als Verdächtiger. Doch deshalb wird er nicht angeklagt. Nachdem stark verweste Überreste der früheren Vorsitzenden der Katholischen Landjugend Bayerns 2013 in einem Waldstück bei Bernhardswald gefunden wurden, wurde der gelernte Krankenpfleger verhaftet, musste aber im November 2013 wieder aus der Untersuchungshaft entlassen werden.
Nach Angaben von Oberstaatsanwalt Theo Ziegler wirft die Behörde dem 31-Jährigen vor, zwei Domspatzen-Schüler sexuell missbraucht zu haben. Zudem soll er sich wegen vorsätzlicher Körperverletzung und sexueller Nötigung einer Patientin am Bezirksklinikum vor Gericht verantworten. Auch der Besitz von kinderpornografischen Videodateien, die bei den Ermittlungen bei dem heute 31-Jährigen gefunden worden sein sollen, werden ihm vorgeworfen.

Mysteriöser Vermisstenfall: Polizei findet Leiche von Maria Baumer - War es Mord oder ein tragischer Unfall?
Der 31-Jährige ehemalige Domspatz soll zwischen 2003 und 2004 einen damals zwölfjährigen Schüler sexuell missbraucht haben, allerdings soll es dabei nicht zum Sexualverkehr gekommen sein. Schwerer wiegt der Vorwurf, einen damals zunächst13-jährigen Domspatzen zwischen 2006 und 2011 mehrfach schwer sexuell missbraucht zu haben.
Nun muss das Landgericht entscheiden, ob die Anklage zur Hauptverhandlung zugelassen wird. Die Ermittlungen in diesem Verfahren dauerten zwei Jahre.

Schreckliche Gewissheit: Maria Baumer ist tot!
http://www.wochenblatt.de/nachrichten/r ... 172,361625
Ermittlungen
Sexueller Missbrauch zweier Domspatzen? Staatsanwalt klagt Baumers Ex-Verlobten an

Der ehemalige Verlobte der toten Maria Baumer wird angeklagt – wegen sexuellen Missbrauchs zweier Domspatzen. Im September 2013 hatte man die Überreste Baumers gefunden, der Ex-Verlobte gilt nach wie vor als Verdächtiger.
Der Fall Maria Baumer ist um ein weiteres Rätsel reicher: Laut Staatsanwaltschaft Regensburg ist ihr früherer Verlobter nun angeklagt, zwei Domspatzen sexuell missbraucht zu haben. Das berichtete die Mittelbayerische Zeitung online.

Zwar gilt der Ex-Verlobte der am 26. Mai 2012 verschwundenen Baumer nach wie vor als Verdächtiger. Doch deshalb wird er nicht angeklagt. Nachdem stark verweste Überreste der früheren Vorsitzenden der Katholischen Landjugend Bayerns 2013 in einem Waldstück bei Bernhardswald gefunden wurden, wurde der gelernte Krankenpfleger verhaftet, musste aber im November 2013 wieder aus der Untersuchungshaft entlassen werden.
Nach Angaben von Oberstaatsanwalt Theo Ziegler wirft die Behörde dem 31-Jährigen vor, zwei Domspatzen-Schüler sexuell missbraucht zu haben. Zudem soll er sich wegen vorsätzlicher Körperverletzung und sexueller Nötigung einer Patientin am Bezirksklinikum vor Gericht verantworten. Auch der Besitz von kinderpornografischen Videodateien, die bei den Ermittlungen bei dem heute 31-Jährigen gefunden worden sein sollen, werden ihm vorgeworfen.

Mysteriöser Vermisstenfall: Polizei findet Leiche von Maria Baumer - War es Mord oder ein tragischer Unfall?
Der 31-Jährige ehemalige Domspatz soll zwischen 2003 und 2004 einen damals zwölfjährigen Schüler sexuell missbraucht haben, allerdings soll es dabei nicht zum Sexualverkehr gekommen sein. Schwerer wiegt der Vorwurf, einen damals zunächst13-jährigen Domspatzen zwischen 2006 und 2011 mehrfach schwer sexuell missbraucht zu haben.
Nun muss das Landgericht entscheiden, ob die Anklage zur Hauptverhandlung zugelassen wird. Die Ermittlungen in diesem Verfahren dauerten zwei Jahre.

Schreckliche Gewissheit: Maria Baumer ist tot!
http://www.wochenblatt.de/nachrichten/r ... 172,361625
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AngRa
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Re: MORDFALL BAUMER -- Diskussion
Da darf man nun gespannt sein, ob das Landgericht Regensburg die Anklage zulässt.
Besonders interessant finde ich in den neuen Berichten diese Passage:
Es besteht also aus Sicht der Staatsanwaltschaft keinesfalls nur ein hinreichender Tatverdacht auf sexuelle Übergriffe der einfachen Art, sondern es besteht auch der Verdacht auf schweren sexuellen Missbrauch. Wenn sich das alles in der Hauptverhandlung beweisen lässt, dann ergibt sich doch hieraus meiner Meinung nach auch ein Motiv in Sachen Mord an Maria Baumer. Eine solche pädophile homosexuelle Neigung, wie beim Angeklagten vermutet, hat doch unweigerlich Auswirkungen auf die Beziehung zur Verlobten, die lt. Angaben des Verteidigers harmonisch gewesen sein soll. Das hakt doch gewaltig.
Besonders interessant finde ich in den neuen Berichten diese Passage:
.Die angeklagten Missbrauchsfälle von zwei ehemaligen Schülern des Domspatzengymnasiums erstrecken sich über einen Zeitraum von mehreren Jahren. Der 31-Jährige, selbst ehemaliger Domspatz, lernte die deutlich jüngeren Buben während der gemeinsamen Schulzeit kennen. Bei einem damals elf- oder zwölfjährigen Schüler soll es 2003 oder 2004 zu einem sexuellen Übergriff sogenannter „einfacherer Art“, also einem Übergriff ohne Sexualverkehr, gekommen sein. Im Falle eines weiteren Schülers soll es den Ermittlungen zufolge im Zeitraum zwischen Februar 2006 und Juli 2011 zu mehreren Taten gekommen sein, darunter einen einfachen sowie einen schweren sexuellen Missbrauch mit Eindringen in den Körper im Jahr 2006. Der Schüler war damals 13 Jahre alt. In der Folgezeit habe es weitere sexuelle Handlungen mit dem nun Jugendlichen gegeben, sagt Staatsanwalt Ziegler. Der Krankenpfleger und der Schüler waren befreundet und übernachteten auch gemeinsam. In vier Fällen sei es zu sexuellen Berührungen im Schlaf gekommen, die der Angeschuldigte auch gefilmt oder fotografiert habe. Auf dem Rechner des Krankenpflegers wurden zudem drei weitere kinderpornografische Videos gefunden, die ebenfalls zur Anklage gebracht werden
Es besteht also aus Sicht der Staatsanwaltschaft keinesfalls nur ein hinreichender Tatverdacht auf sexuelle Übergriffe der einfachen Art, sondern es besteht auch der Verdacht auf schweren sexuellen Missbrauch. Wenn sich das alles in der Hauptverhandlung beweisen lässt, dann ergibt sich doch hieraus meiner Meinung nach auch ein Motiv in Sachen Mord an Maria Baumer. Eine solche pädophile homosexuelle Neigung, wie beim Angeklagten vermutet, hat doch unweigerlich Auswirkungen auf die Beziehung zur Verlobten, die lt. Angaben des Verteidigers harmonisch gewesen sein soll. Das hakt doch gewaltig.
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AngRa
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Re: MORDFALL BAUMER -- Diskussion
Interessant ist auch dass die sexuellen Berührungen gefilmt wurden, sowie auch die vorgefundenen kinderpornografischen Videos.
Hier mal die entsprechende Vorschrift im Strafgesetzbuch:

Hier mal die entsprechende Vorschrift im Strafgesetzbuch:
Das Filmen der sexuellen Handlungen dürfte sich strafverschärfend auswirken. Vielleicht wurden diese Aufnahmen auch noch verbreitet.Strafgesetzbuch (StGB)
§ 176a Schwerer sexueller Mißbrauch von Kindern
(1) Der sexuelle Missbrauch von Kindern wird in den Fällen des § 176 Abs. 1 und 2 mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft, wenn der Täter innerhalb der letzten fünf Jahre wegen einer solchen Straftat rechtskräftig verurteilt worden ist.
(2) Der sexuelle Missbrauch von Kindern wird in den Fällen des § 176 Abs. 1 und 2 mit Freiheitsstrafe nicht unter zwei Jahren bestraft, wenn 1.
eine Person über achtzehn Jahren mit dem Kind den Beischlaf vollzieht oder ähnliche sexuelle Handlungen an ihm vornimmt oder an sich von ihm vornehmen lässt, die mit einem Eindringen in den Körper verbunden sind,
2.
die Tat von mehreren gemeinschaftlich begangen wird oder
3.
der Täter das Kind durch die Tat in die Gefahr einer schweren Gesundheitsschädigung oder einer erheblichen Schädigung der körperlichen oder seelischen Entwicklung bringt.
(3) Mit Freiheitsstrafe nicht unter zwei Jahren wird bestraft, wer in den Fällen des § 176 Abs. 1 bis 3, 4 Nr. 1 oder Nr. 2 oder des § 176 Abs. 6 als Täter oder anderer Beteiligter in der Absicht handelt, die Tat zum Gegenstand einer pornographischen Schrift (§ 11 Abs. 3) zu machen, die nach § 184b Absatz 1 oder 2 verbreitet werden soll.
(4) In minder schweren Fällen des Absatzes 1 ist auf Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren, in minder schweren Fällen des Absatzes 2 auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren zu erkennen.
(5) Mit Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren wird bestraft, wer das Kind in den Fällen des § 176 Abs. 1 bis 3 bei der Tat körperlich schwer misshandelt oder durch die Tat in die Gefahr des Todes bringt.
(6) In die in Absatz 1 bezeichnete Frist wird die Zeit nicht eingerechnet, in welcher der Täter auf behördliche Anordnung in einer Anstalt verwahrt worden ist. Eine Tat, die im Ausland abgeurteilt worden ist, steht in den Fällen des Absatzes 1 einer im Inland abgeurteilten Tat gleich, wenn sie nach deutschem Strafrecht eine solche nach § 176 Abs. 1 oder 2 wäre.
Re: MORDFALL BAUMER -- Diskussion
Laut heutigem Wochenblatt-Artikel, ich zitiere:
Ich bin überzeugt, dass die Tür zur Anklageerhebung im Fall Baumer nun weit geöffnet ist, insbesondere bei einer in den anderen Fällen nun zu erwartenden Verurteilung. Die Beweislage scheint ziemlich eindeutig zu sein."Die Anklage gegen den 31-Jährigen erstreckt sich außerdem auf Verbreitung, Erwerb und Besitz von kinderpornographischen Schriften. Das bestätigt Thomas Polnik, der Sprecher des Landgerichts Regensburg. Das Gericht muss jetzt über die Eröffnung eines Hauptverfahrens entscheiden."
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AngRa
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Re: MORDFALL BAUMER -- Diskussion
Ok, Gast, Danke, das hatte ich überlesen!
Re: MORDFALL BAUMER -- Diskussion
Welch guten Riecher hatte doch Nicoline Pratt bereits 2013 in Ihren Posts! Und auch Axel B. mit den immer wieder geschrieben Vermutungen, dass bereits der damalige Heiratsantrag zu Silverster evtl. nur der erste Schritt für eine "Alibi" war.
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AngRa
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Re: MORDFALL BAUMER -- Diskussion
Es sind einige Delikte angeklagt, so erklärt sich wohl auch die Dauer der Ermittlungen bis es zur Anklage kam. Offensichtlich sind einige der Jungs mit dem Angeklagten befreundet gewesen. Wenn er schweigt, was anzunehmen ist, dann wird es auf ihre Aussagen ankommen.
Interessant ist auch der Tatvorwurf der sexuellen Nötigung, begangen an der jungen Frau, sowie der vorangegangene Medikamentendiebstahl, der ihm zur Last gelegt wird.
Interessant ist auch der Tatvorwurf der sexuellen Nötigung, begangen an der jungen Frau, sowie der vorangegangene Medikamentendiebstahl, der ihm zur Last gelegt wird.
Re: MORDFALL BAUMER -- Diskussion
Ob die Ermittler wohl auch in Chile recherchiert haben?
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AngRa
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Re: MORDFALL BAUMER -- Diskussion
Ja, davon gehe ich aus, dass sie auch in Chile ermittelt haben.
Was wohl mit dem Haftbefehl ist, der damals außer Vollzug gesetzt worden ist? Wurde der immer noch aufrechterhalten mit den Meldeauflagen obwohl sich die Anklageerhebung so lange hinzog? Ist da jemandem etwas bekannt?
Was wohl mit dem Haftbefehl ist, der damals außer Vollzug gesetzt worden ist? Wurde der immer noch aufrechterhalten mit den Meldeauflagen obwohl sich die Anklageerhebung so lange hinzog? Ist da jemandem etwas bekannt?
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Re: MORDFALL BAUMER -- Diskussion
Ja, so sieht es wohl aus. Aber damals wollte es niemand wahrhaben; dabei lag es so auf der Hand. Hier durfte offenbar etwas partout nicht wahr sein, weil es zu unangenehm war. Aber nun gibt es kein Halten mehr.Bärbel hat geschrieben:Welch guten Riecher hatte doch Nicoline Pratt bereits 2013 in Ihren Posts! Und auch Axel B. mit den immer wieder geschrieben Vermutungen, dass bereits der damalige Heiratsantrag zu Silverster evtl. nur der erste Schritt für eine "Alibi" war.
Re: MORDFALL BAUMER -- Diskussion
Ja, jetzt geht die Post ab - und ich kann mich gar nicht genug freuen, dass dieser unsägliche Spuk wohl langsam zu Ende geht.
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AngRa
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Re: MORDFALL BAUMER -- Diskussion
Der Bericht in der MZ ist sehr interessant:
"Der nette Pfleger kommt nun vor Gericht", MZ vom 5.4.2016
http://www.mittelbayerische.de/region/s ... 62173.html
Offensichtlich hat die Polizei den Fall der genötigten Patientin immer in Zusammenhang mit dem Fall Maria Baumer gesehen. Es hat also auch intensive Ermittlung in diese Richtung gegeben und die Polizei ist offenbar der Auffassung, dass Maria Baumers Verlobter an dieser Frau bereits stark interessiert war als Maria noch lebte. Daraus könnte sich ebenfalls ein Motiv entwickelt haben.
Zu der Zeit als Maria verschwunden war, ging er bei deren Eltern offenbar bereits aus und ein und hat zumindest die Mutter durch sein Verhalten beeindruckt. Der jungen Frau gelang es wohl auch nie ihn auf Distanz zu halten, obwohl sie keine Gefühle für ihn entwickeln konnte, die über Freundschaft hinaus gingen.
Man kann sich somit gut vorstellen, dass er auch Marias Familie zunächst durch seine guten Manieren und sein freundliches Verhalten beeindruckt hat.
Die Polizei hat CF offensichtlich damals beschattet als er in der Wohnung der jungen Frau war und ihr wahrscheinlich Medikamente verabreicht hat. . Daher wissen sie zumindest, dass beide am selben Ort waren. Nur für das, was sich in der Wohnung abgespielt hat, gibt es natürlich keine Zeugen. Da wird es entscheidend auf die Glaubwürdigkeit der jungen Frau ankommen. Man kann ihr nur wünschen, dass sie sich bei ihrer Aussage vor Gericht nicht beirren lässt, auch wenn der Verteidiger ihre Glaubwürdigkeit in Frage stellen wird. .
Die Polizei hatte offensichtlich schon vor einem Jahr diese Erkenntnisse und hat noch mit der Anklageerhebung gewartet. Vielleicht haben sie abgewartet, inwieweit die psychische Verfassung des Opfers stabil bleibt. Trotzdem verstehe ich die Ängste des Opfers und dessen Eltern, dass der Prozess ihr schwer zusetzen wird.
Was mir auch noch auffällt ist, dass der Verlobte wohl sehr an Personen interessiert war, die jünger, vielleicht auch schwächer ( wegen Krankheit) und unerfahrener waren als er. Das war bei den jüngeren Domspatzen so und es war bei dem jungen Mädchen so, dass zudem auch noch krank war, als er es kennenlernte.
Vor einem solchen Hintergrund hat Maria eigentlich nicht ins Schema gepasst, denn sie war ja eine erfolgreiche und selbstbewusste Person, es sei denn, dass sie früher beim Kennenlernen auch Phasen durchlebt hat, in denen es ihr psychisch nicht so gut ging, beispielsweise nach dem Tod des Bekannten. Das könnte sie zunächst für den Verlobten interessant gemacht haben.
"Der nette Pfleger kommt nun vor Gericht", MZ vom 5.4.2016
http://www.mittelbayerische.de/region/s ... 62173.html
.Die Mutter sah die Fotos der damals noch vermissten Maria Baumer und meinte, eine Ähnlichkeit mit ihrer Tochter zu entdecken – dieselben halblangen, dunkelblonden Haare, die grünen Augen, das herzförmige Gesicht. Doch sie habe sich nichts dabei gedacht. Die Polizei beschäftigte sich später mit der Frage, ob der Krankenpfleger Gefühle für seine Patientin entwickelt haben könnte, als Maria Baumer noch am Leben war. Die Eltern sind nach allem, was sie aus Gesprächen mit der Polizei wissen, davon überzeugt
Offensichtlich hat die Polizei den Fall der genötigten Patientin immer in Zusammenhang mit dem Fall Maria Baumer gesehen. Es hat also auch intensive Ermittlung in diese Richtung gegeben und die Polizei ist offenbar der Auffassung, dass Maria Baumers Verlobter an dieser Frau bereits stark interessiert war als Maria noch lebte. Daraus könnte sich ebenfalls ein Motiv entwickelt haben.
Zu der Zeit als Maria verschwunden war, ging er bei deren Eltern offenbar bereits aus und ein und hat zumindest die Mutter durch sein Verhalten beeindruckt. Der jungen Frau gelang es wohl auch nie ihn auf Distanz zu halten, obwohl sie keine Gefühle für ihn entwickeln konnte, die über Freundschaft hinaus gingen.
Man kann sich somit gut vorstellen, dass er auch Marias Familie zunächst durch seine guten Manieren und sein freundliches Verhalten beeindruckt hat.
Die Polizei hat CF offensichtlich damals beschattet als er in der Wohnung der jungen Frau war und ihr wahrscheinlich Medikamente verabreicht hat. . Daher wissen sie zumindest, dass beide am selben Ort waren. Nur für das, was sich in der Wohnung abgespielt hat, gibt es natürlich keine Zeugen. Da wird es entscheidend auf die Glaubwürdigkeit der jungen Frau ankommen. Man kann ihr nur wünschen, dass sie sich bei ihrer Aussage vor Gericht nicht beirren lässt, auch wenn der Verteidiger ihre Glaubwürdigkeit in Frage stellen wird. .
Die Polizei hatte offensichtlich schon vor einem Jahr diese Erkenntnisse und hat noch mit der Anklageerhebung gewartet. Vielleicht haben sie abgewartet, inwieweit die psychische Verfassung des Opfers stabil bleibt. Trotzdem verstehe ich die Ängste des Opfers und dessen Eltern, dass der Prozess ihr schwer zusetzen wird.
Was mir auch noch auffällt ist, dass der Verlobte wohl sehr an Personen interessiert war, die jünger, vielleicht auch schwächer ( wegen Krankheit) und unerfahrener waren als er. Das war bei den jüngeren Domspatzen so und es war bei dem jungen Mädchen so, dass zudem auch noch krank war, als er es kennenlernte.
Vor einem solchen Hintergrund hat Maria eigentlich nicht ins Schema gepasst, denn sie war ja eine erfolgreiche und selbstbewusste Person, es sei denn, dass sie früher beim Kennenlernen auch Phasen durchlebt hat, in denen es ihr psychisch nicht so gut ging, beispielsweise nach dem Tod des Bekannten. Das könnte sie zunächst für den Verlobten interessant gemacht haben.
Re: MORDFALL BAUMER -- Diskussion
Werte @AngRa, wie passt die ziemlich heftige Gewichtszunahme und das Erscheinungsbild von Maria in den Monaten vor ihrem "Verschwinden" in Deine Sicht von einer selbstbewußten Maria? Ich für meinen Teil sehe in dieser Entwicklung eher ein sensibles, sehr angekratztes Selbstbewußtsein von Maria, möglicherweise ausgelöst durch ihrer für sie unerklärbaren "Aussetzer" - und ggf. auch noch mehr in ihrem engsten Umfeld...
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AngRa
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Re: MORDFALL BAUMER -- Diskussion
@Zorro
Es gehört Selbstbewusstsein dazu sich in ein Kirchenamt wählen zu lassen. Außerdem beschrieb ihre Schwester sie als Menschen, der für sie immer die großen Steine aus dem Weg geräumt hat. Ihr Vater meinte auch, dass sie alles immer mit Freude angepackt hätte. Ich kannte Maria ja nicht und reime mir daher ein Bild zusammen mit Aussagen, die von den nächsten Angehörigen stammen.
Es gehört Selbstbewusstsein dazu sich in ein Kirchenamt wählen zu lassen. Außerdem beschrieb ihre Schwester sie als Menschen, der für sie immer die großen Steine aus dem Weg geräumt hat. Ihr Vater meinte auch, dass sie alles immer mit Freude angepackt hätte. Ich kannte Maria ja nicht und reime mir daher ein Bild zusammen mit Aussagen, die von den nächsten Angehörigen stammen.
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Re: MORDFALL BAUMER -- Diskussion
Mich würde ja mal interessieren, wann diese mutmaßliche Bestie endlich in U-Haft genommen wird.
Worauf wartet die Staatsanwaltschaft Regensburg noch, oder ist das rechtlich derzeit noch nicht möglich?
Worauf wartet die Staatsanwaltschaft Regensburg noch, oder ist das rechtlich derzeit noch nicht möglich?
Wann wird er kommen, der gesetzliche Feiertag "Tag der Befreiung von linker Ideologie"?
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