MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
HET_GAST

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Überlegung hat geschrieben: Sonntag, 21. Juni 2026, 09:57:58 Guten Morgen an alle, siehe Vollzitat
Ich denke, irgendwo müssen sie anfangen, wenn eine Leiche gemeldet wird und in der heutigen Zeit ist das Handy ein zentrales Beweismittel (GPS-Daten, Fotos, Dateien, Anrufe/Nachrichten usw.). Ob es so üblich ist, kann ich dir nicht sagen, aber ich vermute es. Es macht sicher auch ein Unterschied ob Beschuldigter oder Zeuge. Ich denke, das Handy und auch ihr Auto (Info von Raffaela, dass das Auto noch beschlagnahmt ist) sind nach wie vor noch asserviert. Unter dem "Spiegeln" (oder Klonen) eines Handys versteht man das vollständige Auslesen des Speichers, um alle Daten – auch gelöschte für Ermittlungen verfügbar zu machen. Digitalforensiker der Polizei oder spezialisierte private Forensik-Unternehmen werden dazu rangezogen.

Wie es rechtlich aussieht, da habe ich keine Ahnung, @Turmfalke23, kannst du weiterhelfen ?
Überlegung

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Heckengäu hat geschrieben: Sonntag, 21. Juni 2026, 10:31:44 Mit ein wenig Nachdenken kommt man durch Logik auf einige Gründe

……..
Ja, aber wären sie dazu verpflichtet gewesen, an dieser Stelle die Handys abzugeben?
Bezüglich der o. g. Punkte ist aus polizeilicher Sicht klar, dass da ein Interesse besteht, aber erzwingen hätten die Beamten es da vor Ort nicht können, oder?
Zuletzt geändert von Kalle am Sonntag, 21. Juni 2026, 10:55:25, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat gekürzt
HET_GAST

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Was mich umtreibt, wieso GH über diesen langen Zeitraum (6.1125 bis heute) doch relativ ruhig herüber kommt. Sie hat ja keine Macht über irgendjemanden (außer vielleicht MR) und somit auch keine Manipulationsmöglichkeiten mehr. Ob sie seit ihrem U-Haftantritt medikamentös eingestellt ist, auch um den jetzt stattfindenden Prozess nicht zu gefährden ? Das Handy als Kommunikationsinstrument ist ja auch weggefallen, von jetzt auf gleich, also die totale Umstellung für sie. Sonst stand sie ja (bzw. sah sie sich so) immer im Mittelpunkt. Ich stelle mir das unter dem noch dazu einschneidenden Freiheitsentzug fast nicht aushaltbar vor, gerade auch bei einer so jung-quirligen 30erin. Laut Google verfügt die JVA Bützow über einen großen psychologischen und psychiatrischen Fachdienst, der Behandlungsbedarfe ermittelt.
Juve
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Überlegung hat geschrieben: Sonntag, 21. Juni 2026, 10:41:23 Ja, aber wären sie dazu verpflichtet gewesen, an dieser Stelle die Handys abzugeben?
Bezüglich der o. g. Punkte ist aus polizeilicher Sicht klar, dass da ein Interesse besteht, aber erzwingen hätten die Beamten es da vor Ort nicht können, oder?
Und selbst wenn es nur vom Polizeibeamten "gut geblufft" war - egal -- denn dieser Aspekt wurde bei aller vermeintlicher Planung der Tat (sofern GH auch wirklich die Täterin wäre) komplett übersehen und sie hat bei der Bitte/Aufforderung so reagiert, als hätte man sie gebeten, bitte ihren rechten Arm abzugeben (was das Handy ja auch vermutlich für sie war, nämlich ein "Körperteil" ...) :)
arcimboldo2.0
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Heckengäu hat geschrieben: Sonntag, 21. Juni 2026, 10:31:44 Mit ein wenig Nachdenken kommt man durch Logik auf einige Gründe
der polizist + seine kollegin wurden von der see-suche abberufen (da hatten hunde angeschlagen) und zum tümpel beordert. dann stehen die zwei damen gegenüber, am ende der welt, an einem abgelegenen tümpel, wo tatsächlich die kinderleiche liegt. im inzwischen schon medienübergreifenden vermisstenfall.

könnte mir vorstellen, dass
- polizisten schlicht und ergreifend nehmen, was sie kriegen können, in solchen situation. warum denn nicht?
- es sagt ja auch keiner: möchten sie vllt bitte eine freiwillige alkoholprobe abgeben? sondern mglerweise eher: "sind sie noch fahrtüchtig? nee? ja? also bitte die alkoholprobe jetzt"
- ich hätte als polizist auch noch den ausweis mitgenommen, wenn sie mir den aushändigen; i.S.v. pass abgeben, fluchtgefahr

gut wäre gewesen, wenn die fotos von den finderinnen gemacht hätten.
auto auch, innen aussen, reifen. aber wurde das gemacht ?
HET_GAST

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Überlegung hat geschrieben: Sonntag, 21. Juni 2026, 10:41:23 Ja, aber wären sie dazu verpflichtet gewesen ... siehe Vollzitat
Bei "Gefahr im Verzug" (wenn die richterliche oder staatsanwaltliche Anordnung nicht abgewartet werden kann, weil Beweise vernichtet werden könnten) dürfen auch Polizeibeamte das Handy einziehen.

Quelle:
https://www.anwalt-suchservice.de/recht ... 28483.html

Die rechtliche Grundlage hierfür ist in erster Linie § 94 der Strafprozessordnung (StPO) in Verbindung mit § 159 StPO (Todesermittlungsverfahren).

Quelle:
https://www.gesetze-im-internet.de/stpo/__94.html

https://www.gesetze-im-internet.de/stpo/__159.html
valleycruiser
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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HET_GAST hat geschrieben: Sonntag, 21. Juni 2026, 10:11:56 Was ist an dem Wort Alibi falsch einzuordnen :?:
Alibi bedeutet umgangssprachlich "Ausrede". Jeder der von Alibi spricht, meint nicht immer zwangsläufig das Alibi für eine Straftat. Es kommt auf den Kontext an. Dies wird das Gericht auch zu würdigen haben ob in den Sprachnachrichten / Telefonaten das Alibi im juristischen Kontext gemeint ist. Kommen Umstände hinzu die in den möglichen Tatzeitraum passen, ist eher von einem juristischen Alibi auszugehen, aber auch nicht zwangsläufig.

Was mich etwas erstaunt ist, dass bisher keine vorbereitenden Handlungen von G in ihren Google suchen gefunden wurden. Manchmal suchen Täter hier Begriffe wie "perfekter Mord" oder informieren sich über eine mögliche Tatausführung.
HET_GAST

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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valleycruiser hat geschrieben: Sonntag, 21. Juni 2026, 11:19:49 Alibi bedeutet umgangssprachlich "Ausrede" ...
Was mich etwas erstaunt ist ...
siehe Vollzitat
Das macht sinn, dank dir ! Es las sie für mich halt komisch.

Da bin ich auch schon drüber gestolpert. Eigentlich hätten da ja tausende von Google-Suchen rekonstruiert werden müssen. War es das Handy, das MR wohlmöglich verbrannt hat oder hatte GH auch ein zweites, das sich auch verabschieden musste ? Auf alle Fälle passt das so gar nicht zu ihrer Art und ihren Aktivitäten.
arcimboldo2.0
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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HET_GAST hat geschrieben: Sonntag, 21. Juni 2026, 11:26:31 Das macht sinn, dank dir ! Es las sie für mich halt komisch.

Da bin ich auch schon drüber gestolpert. Eigentlich hätten da ja tausende von Google-Suchen rekonstruiert werden müssen. War es das Handy, das MR wohlmöglich verbrannt hat oder hatte GH auch ein zweites, das sich auch verabschieden musste ? Auf alle Fälle passt das so gar nicht zu ihrer Art und ihren Aktivitäten.
ja, die war schlau.

ein großteil der angeblichen "INDIZIEN" unterstreicht im prinzip ginaHs angebliche "ahnungslosigkeit". mMn.
als mörderin, als planerin, als ausgebuffte psycho.

auch den anruf von vater-fabian am 11.10. (? sowie andere gespräche, die uns vllt nicht vorliegen): polizei taucht gleich bei dir auf.. (so in etwa)
muss man schon im "alibi-kontext" sehen.

die verteidigung oder ginaH selbst sollten diese angeblichen indizien wunderbar eliminieren können.
und ihre im prinzip (doch im kern) vermutlich gute seele damit rehabilitieren.
vvlt werden wir uns schämen, sie derart verdächtigt zu haben.. :twisted:
Überlegung

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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HET_GAST hat geschrieben: Sonntag, 21. Juni 2026, 11:11:27 Bei "Gefahr im Verzug" (wenn die richterliche oder staatsanwaltliche Anordnung nicht abgewartet werden kann, weil Beweise vernichtet werden könnten) dürfen auch Polizeibeamte das Handy einziehen.

Quelle:
https://www.anwalt-suchservice.de/recht ... 28483.html

Die rechtliche Grundlage hierfür ist in erster Linie § 94 der Strafprozessordnung (StPO) in Verbindung mit § 159 StPO (Todesermittlungsverfahren).

Quelle:
https://www.gesetze-im-internet.de/stpo/__94.html

https://www.gesetze-im-internet.de/stpo/__159.html
Gefahr in Verzug bei zwei Personen, gegen die erstmal noch kein Verdacht besteht? Dünnes Eis...
Ich denke eher da wurde die beiden durch die Polizei überzeugt dann doch "freiwillig" abzugeben und das es eher vom Gefühl her so war, dass als müsste das gemacht werden.
HET_GAST

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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arcimboldo2.0 hat geschrieben: Sonntag, 21. Juni 2026, 11:39:47 ja, die war schlau.
Ganz nach dem Motto:
"Widdewiddewitt und Drei macht Neune !! Ich mach' mir die Welt Widdewidde wie sie mir gefällt .... Hey - Pippi Langstrumpf trallari trallahey tralla hoppsasa"

Quelle:
https://www.youtube.com/watch?v=96Bsrso ... rt_radio=1
HET_GAST

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Überlegung hat geschrieben: Sonntag, 21. Juni 2026, 11:40:39 Gefahr in Verzug bei zwei Personen ... siehe Vollzitat
Ja, es geht um Mord, noch dazu an einem Kind, das 4 Tage verzweifelt gesucht wurde.
Heckengäu » Sonntag, 21. Juni 2026, 10:31:44

Mit ein wenig Nachdenken kommt man durch Logik auf einige Gründe ... siehe Vollzitat
Caris
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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HET_GAST hat geschrieben: Sonntag, 21. Juni 2026, 04:00:33 Danke @Caris für dein Feedback und deine nochmaligen Ausführungen.



Doch, man hätte die Eskalation der Person GH entgegentreten können. Es hätte bei mindestens zwei S****dversuchen gehandelt werden müssen. Die psychologische Betreuung hätte viel engmaschiger erfolgen müssen und nicht nur aller 6 Wochen. Dann wäre nämlich in intensiven Gesprächen heraus gekommen, wer da eigentlich vor einem sitzt. Steile These, aber da lag mindestens Eigengefährdung vor, wenn nicht sogar noch mehr. Sie hatte ja auch eine Familienhilfe. Da frage ich mich, warum das Jugendamt nicht viel eher mit ins Boot geholt wurde. Und selbst wenn GH nicht von sich aus gewollt hätte, Ämter und Ärzte haben Möglichkeiten einzuschreiten (Druck durch das Jugendamt, entweder auf Therapie einlassen oder wir tun was wegen möglicher Kindeswohlgefährdung zum Beispiel). Auch mache ich dem Umfeld von ihr Vorwürfe. Es kann mir doch keiner erzählen, dass erst mit dem Ende der Beziehung im August 2025 und den dann folgenden Ermittlungen heraus gekommen ist, wie sie tickt. Ich denke, wir kennen da nur einen kleinen Teil der gesamten Wahrheit.

Aber so ist es sehr oft im Leben, jeder ist sich erstmal selbst am nächsten. Es ist aber auch ein Drahtseilakt, ab wann ist es Hilfe und ab wann Denunziantentum. Hier hätte aber ein kleiner Junge von gerade mal 8 Jahren die Möglichkeit gehabt weiter zu leben, seine Schule zu beenden, eine Lehre zu beginnen oder zu studieren, die erste Freundin oder den ersten Freund zu haben, also ein ganz normales Leben zu führen.
habe leider einen Mord an zwei Kindern miterleben müssen (also nicht direkt, aber in der Behandlung der Überlebenden involviert) bei dem das Jugendamt bereits vollumfänglich involviert war wegen Gefährlichkeit des Vaters. Menschen mit Psychopathie gehen zudem nicht in Therapie bzw. nur alibimäßig, um es so aussehen zu lassen, wie wenn sie was ändern wollten.

Suizidversuche von Menschen mit dieser Persönlichkeitsstruktur sind zudem idR nicht mit dem Ziel zu sterben, sondern ebenfalls instrumentell manipulativ eingesetzt. (Wenn sie gelingen, dann aus Versehen quasi, weil man sich mit der Methode überschätzt hat /die Gefahr nicht richtig eingeschätzt hat).

Sorry, wenn ich kompliziert schreibe. Das ist nicht mein Ansinnen. Ich versuche es verständlicher von nun an.
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