MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
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HET_GAST
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
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Heckengäu
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Aus aktuellem Anlass Das Frauengefängnis Hoheneck
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valleycruiser
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Nehmen wir an, unendlich viele Besucher würden den Prozess in einem Saal mit unendlich vielen Plätzen besuchen und sich die Namen notieren.HET_GAST hat geschrieben: ↑Samstag, 20. Juni 2026, 20:26:29 Ich war jetzt wirklich zu faul, das alles selber auszuformulieren, geschuldet dem weekend und den vorherrschenden Temperaturen, dolle sorry.
Google-KI sagt:
Gerichte tagen öffentlich, damit der Staat transparent bleibt. Medien unterliegen jedoch dem Presserecht und dem informationellen Persönlichkeitsschutz. Sie verkürzen Namen, um eine Vorverurteilung (Unschuldsvermutung) zu verhindern und die Betroffenen vor dem digitalen Pranger sowie dauerhafter gesellschaftlicher Stigmatisierung zu schützen.
Dann wären auch jedem die vollen Namen bekannt. Wo ist der Unterschied dann zu Medien?
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HET_GAST
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
ergänzend, auch wenn off-topic(er) - ich finde es nach vor sehr interessant und hat doch auch mit dem Fall Fabian indirekt zu tun - weil wie wurden Menschen zu dem, was sie heute sind. Wie sind sie aufgewachsen, was hat sie geprägt und welche Schicksalsschläge finden sich in ihren Biographien. Warum konnte eine GH sich zu so einem Menschen entwickeln ? Und da "muss" man auch mintunter Generationen (Eltern - Großeltern z.B.) zurückspringen, um noch besser zu verstehen. Und der Knick mit der Wende war auch für mich ein großer geschichtlicher Umbruch, nicht nur, das sich von heute auf morgen eine Währung geändert hat.Heckengäu hat geschrieben: ↑Samstag, 20. Juni 2026, 20:35:48 Aus aktuellem Anlass Das Frauengefängnis Hoheneck
https://www.youtube.com/watch?v=oJglhfXWhHE
https://www.youtube.com/watch?v=CmqNQiIfXic
https://www.youtube.com/watch?v=jfyuh_ymg44
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z3001x
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Da im realen Leben das Beispiel oben nicht vorkommt (unendliche viele Plätze, sowas gibt es nur digital, ebenso wie unbegrenzte Verbreitung einer Information), sondern eben nur vglsweise wenige Leute an so einem Prozess teilnehmen und sich auch diese Namen notieren oder ansehen.valleycruiser hat geschrieben: ↑Samstag, 20. Juni 2026, 20:39:21 Nehmen wir an, unendlich viele Besucher würden den Prozess in einem Saal mit unendlich vielen Plätzen besuchen und sich die Namen notieren.
Dann wären auch jedem die vollen Namen bekannt. Wo ist der Unterschied dann zu Medien?
D.h. der Verbreitungseffekt, wenn es im Gericht an einem Board steht vs. dem, dass es in Online-Medien oder anderswo öffentlich im Internet und für jedermann allzeit zugänglich ist, ist um Dimensionen geringer und insbesondere die reale Gefahr, dass Leute die inadäquat mit der Information umgehen ist durch einfache und vielfache Zugänglichkeit im Internet inkl. Social Media immens höher.
Daher ist die Frage weniger, ob man die Namen öffentlich nennen darf (das dürfte man rechtl. gesehen an sich sogar), sondern eben wie weite Kreis das zieht. Und ob man das unterstützen will oder sollte.
Man hat beim Fall Rebecca Reusch gesehen, auf was für welche Wahnsinnsideen True-Crimer kommen könne. Dann wurde in Grundstücke eingebrochen, weil fälschlicherweise verbreitet wurde, dass angeblich Rebeccas Reusch 6 Jahre vorher da eine Party gefeiert hätte.
Bei Fabian kann man jedenfalls befürchten, dass wenn das Urteil fällt und die Angeklagte anzunehmender Weise verurteilt wird, dass es instabilen Subjekten ihrer Fanbase als notwendig erscheinen könnte, dieses "Fehlurteil" (aus ihrer Sicht) nicht hinzunehmen und das bei den Schöffen, deren Wohnanschrift man dann auch alsbald kennt, in irgendeiner Form zum Ausdruck zu bringen. Das muss nicht passieren, aber kann, besonders angesichts des riesigen Rummels um den Fall.
Und da es jetzt nicht so völlig klar ist, was es überhaupt bringt, wenn man die Schöffen von ihrer Biografie, vom Namen oder vom Foto her kennt, scheint es in der Güterabwägung am Ende des Tages sinnvoller, die Infos erst mal zurückzuhalten.
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HET_GAST
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Für mich als Laie und Ottonormalbürger würde ich es damit begründen, das wie schon @Scronsen geschrieben hatte, solche Informationen (Vollname) nicht öffentlich in einen Thread, wie diesem z.B., diskutiert werden dürfen, auch wenn Menschen da draußen der vollständige Name bekannt ist. Es sind sicher die Unterschiede bei Rechten und Pflichten, was die Medien und Besucher auf der einen Seite und den Menschen außerhalb eines Gerichtssaales auf der anderen Seite, betrifft. Und es ist nochmal ein Unterschied, ob es im Nachhinein, so wie hier, öffentlich (aus)diskutiert werden würde. Oft reicht nur der Vollname und man hat schwupps di wupps eine komplette Adresse herausgefunden. Ist mir selber schon passiert und vorgekommen.valleycruiser hat geschrieben: ↑Samstag, 20. Juni 2026, 20:39:21 Nehmen wir an, unendlich viele Besucher würden den Prozess in einem Saal mit unendlich vielen Plätzen besuchen und sich die Namen notieren.
Dann wären auch jedem die vollen Namen bekannt. Wo ist der Unterschied dann zu Medien?
Ein Kumpel schickte mir ein Bild und einen Namen und ich brauchte keine 5 Minuten und habe ihm die genaue und komplette Adresse übermittelt. Geht natürlich nicht immer so schnell und problemlos, aber so wird dem vorgebeugt und ein Riegel davor geschoben.
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Fragjanur
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Da muss ich dich enttäuschen. So moralingesäuert bin ich nicht, als dass ich Menschen aus welchen Gründen auch immer, Affären oder Techtelmechtel absprechen würde.Bernhard hat geschrieben: ↑Samstag, 20. Juni 2026, 09:49:09 So alleine dastehend kann ich das nicht 100% nachvollziehen, denn ...
... dazu gehören zwei, die TV hat ja auch ein Techtelmechtel mit einem verheirateten Mann angefangen.
Würdest du also schreiben "Mein Mitleid mit diesem Schlag Mensch..." und damit G und D meinen, dann würde ich das verstehen und zustimmen.
Es sollte im besagten Fall wohl so aussehen, dass TZ1 Christian D. sich als "anständigen" Ehemann verkaufen wollte. Anständig wäre gewesen, die Polizei zu rufen. Anständig wäre gewesen, einer verzweifelten Mutter Gewissheit zu geben. Dass er alles andere als "anständig" im Sinne Treue war, belgen die Nachfragen nach Fotos, das intensive Zeitkontingent, dass er in heimliche Treffen, Chats und dergleichen investiert hat.
Und Gina möchte ich menschlich gar nicht charakterisieren, das wäre ein Widerspruch in sich.
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HET_GAST
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
OFF-TOPIC
Heute den ganzen Tag schon und bis mindestens morgen früh 6.30 Uhr - ZDFinfo - DDR.
Es ist einfach so, das die Uhren hier im Osten auch nach über 37 Jahren immer noch erheblich anders ticken. Und um das ein bisschen nachvollziehen zu können und zu verstehen, übe ich mich selbst nach wie vor in Aufarbeitung der Geschichte, mit Interessenschwerpunkt Machtübernahme der Nationalsozialisten, 2. Weltkrieg und die Nachkriegszeit in beiden deutschen Staaten, bis hin zur Wiedervereinigung, dem Eurobeitritt und dem hier und jetzt.
Heute den ganzen Tag schon und bis mindestens morgen früh 6.30 Uhr - ZDFinfo - DDR.
Es ist einfach so, das die Uhren hier im Osten auch nach über 37 Jahren immer noch erheblich anders ticken. Und um das ein bisschen nachvollziehen zu können und zu verstehen, übe ich mich selbst nach wie vor in Aufarbeitung der Geschichte, mit Interessenschwerpunkt Machtübernahme der Nationalsozialisten, 2. Weltkrieg und die Nachkriegszeit in beiden deutschen Staaten, bis hin zur Wiedervereinigung, dem Eurobeitritt und dem hier und jetzt.
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HET_GAST
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Nur ich für mich.
Ich war zum Glück noch nie in solch einer Situation.
Einen toten Menschen zu finden entbehrt mir jegliche Phantasie und ein totes Kind gleich x-fach nicht (und ich bin viel allein mit Hund in Wald und Feld - keine Wege, eher das Gestrüpp dazwischen). Ich wüsste nicht wie ich reagieren würde, ganz ehrlich. Ich hätte auch viel zu viel Angst vor allem Möglichen, genau wie die 2 TZ. Und ganz besonders vor den privaten und gesellschaftlichen Konsequenzen. Das ist bei mir zumindest der Ur-Reflex eines Menschen, erstmal Flucht und dann erst überlegen. Als erstes denke ich da nur an mich, wie komme ich am besten und schnellsten wieder aus dieser Situation heraus, ohne mich belasten zu lassen. Das ich dann natürlich Fehler mache, weil ich mir Geschichten bastele, ist mir zu diesem Zeitpunkt natürlich nicht bewusst. Und hier ist dann der Kipppunkt, vielen Sachen sind nicht mehr stimmig und wenig passt noch. Es ist für mich erstmal menschlich. Das da so einiges nicht in Ordnung war, steht auf einem anderen Blatt. Von meinem Sofa hier aus, kann ich schnell verurteilen und sagen-schreiben, also NEIN, das hätte ich niemals-nie so gemacht. Theorie und Praxis klaffen auch hier auseinander. Ich hätte insgesamt ähnlich wie "unsere" zwei Beiden gehandelt.
Bei all der Trauer, der Wut und dem Unverständnis, eine Gina ist ein Mensch und auch sie sollte dementsprechend so behandelt werden. Ich verachte ihre Tat, keine Frage. Aber es als Widerspruch zu sehen, sie menschlich gar nicht charakterisieren zu wollen, finde ich nicht in Ordnung. Hinter jedem Menschen steckt eine Geschichte, auch hinter einer GH.
Wir sollten in Zukunft, angefangen bei mir selber, viel genauer hinschauen und uns fragen, geht hier alles mit rechten Dingen zu, auch ein mehr an Miteinander und mehr Menschlichkeit.
Einfach mal die alte alleinstehende Dame fragen, ob sie Hilfe brauch und ob bei ihr alles in Ordnung ist.
Im Kleinen fängt es an und wenn es da schon nicht funktioniert, wie dann im Großen auf der
Welt ?
Ich bin mir ziemlich sicher: Hätte man bei GH genauer hingeschaut und Zeichen rechtzeitig erkannt, hätte man dieses grausame Verbrechen verhindern können. Ihre Persönlichkeit hat sie ja nicht erst 2025 hervor gebracht.
Frei nach Herbert Grönemeyer: ME N S C H
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Turmfalke23
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Normalerweise antworte ich nicht auf Gastbeiträge.Gastleser hat geschrieben: ↑Samstag, 20. Juni 2026, 11:06:16 Diese “Ausnahmen” sind hier in jedem Fall gegeben:
Das Betreten des bestellten Ackers und das Betreten der geschützten “Hinmelsauge” ist nicht für jedermann gestattet.
§59
“[…..] sowie das Betreten aus wichtigen Gründen, insbesondere aus solchen des Naturschutzes und der Landschaftspflege, des Feldschutzes und der land- und forstwirtschaftlichen Bewirtschaftung, zum Schutz der Erholungsuchenden, zur Vermeidung erheblicher Schäden oder zur Wahrung anderer schutzwürdiger Interessen des Grundstücksbesitzers einschränken. […..]
Die Himmelsaugen, die Schweinesuhle, gehört per se zu den geschützten Biotoptypen (§ 32 Abs. 1 Nr. 1 BbgNatSchG) in der Gruppe der Kleingewässer.
Anmerkung:
Jagdscheininhaber seit Jahrzehnten
Warum soll eine Schweinesuhle eine schutzbedürftige Einrichtung sein ? Begründung ?
Welcher Fachmann hat den Tümpel denn als Schweinesuhle bezeichnet ? Die Medien etwa ?
Wieso wird in der XY-Sendung nach Spaziergängern gefragt, welche sich in der Umgebung des Tümpels aufgehalten haben ?
Es ist von mehreren Personen die Rede, wohl ein Verstoß n. § 59 Betreten der freien Landschaft/Natur ?
Evtl. kennst du den Bay. Wald ein Naturschutzgebiet. Was würde die erholungssuchende Bevölkerung dazu sagen, wenn sie den Park nicht mehr betreten dürfte ?
Es wird wohl kaum ein Naturliebhaber über einen frisch angesäten Acker laufen oder gar ein Schlammbad in einer Suhle nehmen.
Es gibt auch noch andere Wildarten, die ebenfalls eine Suhle aussuchen.
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Heckengäu
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Richtig, Umgebung: Die Feuerzeugin beschrieb 3 ältere Paare die auf dem Waldweg spazieren gingen.Turmfalke23 hat geschrieben: ↑Samstag, 20. Juni 2026, 22:10:10 Wieso wird in der XY-Sendung nach Spaziergängern gefragt, welche sich in der Umgebung des Tümpels aufgehalten haben ?
Zwischen Weg und Schweinesuhle liegen mehr als 40 Meter. Ältere Menschen sind oft schlecht zu Fuss.
Es ist aber möglich dass sich 2 der Männer zur Suhle bequemten. Es wurden 2 Schuhspuren ermittelt, die nicht zuzuordnen sind.
Das ist verständlich. Wenn es wirklich so war, dann haben die 2 den wohl schlimmsten Schock ihres Lebens erhalten.
Zudem mussten sie es den Frauen verschweigen. Das ist natürlich furchtbar schwierig und unangenehm: Harmlos tun.
Es ist daher für mich selbst sehr verständlich dass sich diese Spaziergänger nie meldeten. Sonst wären sie vor aller Augen in
einen Saal gezerrt worden, mit einer Riege streng blickender schwarzer Roben, 150 Zuschauern und 30 Pressemenschen - um zu
bestätigen dass sie "etwas" gesehen haben. Ihre Namen wären öffentlich benannt worden und die Meldungen über Medien
rund um die Welt gesaust
Schliesslich haben sie keinen Mord Live oder ein sonstiges Verbrechen beobachtet.
Sie haben aber eine Reiterin gesehen, die ihren Fotocolt zog und 3 Schuss abfeuerte. Daraus konnten sie schliessen dass
diese Frau und Zeugin die Fotos an die zuständigen Behörden leiten würde. Und genau so ist es gekommen.
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Nachtgrüße
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Lieber @HET_GAST
DANKE für deine wunderbare Sichtweise!
DANKE für deine wunderbare Sichtweise!
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Caris
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
zum obigen Punkt hatte ich ja auch schon was gesagt: nachvollziehbares Verhalten im Rahmen einer akuten Belastungsstörung bei den zwei Männern. Diese waren auch, im Vergleich zur Tümpelzeugin, einem ungleich höherem Maß an Trauma (Konfrontation entstellte Leiche) ausgesetzt. Es gilt das Dosis-Wirkungsprinzip.HET_GAST hat geschrieben: ↑Samstag, 20. Juni 2026, 22:04:33 Vollzitat
Davon abgesehen, ist das so ein Ding wie das, dass doch die meisten von der bequemen, ungefährlichen Gegenwart aus sicher zu wissen meinen, dass sie damals Widerstandskämpfer gewesen wären. -Wie es in realiter, wenn wir wirklich getestet worden wären und unser Leben auf dem Spiel gestanden hätte, ausgesehen hätte, das kann keiner von uns wissen. Man würde es sich natürlich von sich wünschen, dass man dann richtig gehandelt hätte, aber wissen kann man es nicht.
zum zweiten Punkt: hate the deed , not the person sollte immer gelten, auch wenn es einem in Fällen wie diesen vor eine große Herausforderung stellt. -Dass eine Persönlichkeit wie die ihre weder erst seit 2025 besteht, noch schon von Geburt an vorlag, steht für mich ebenso zweifelsfrei fest. Ich kann sowas nur sinnvoll als Traumafolgestörung sehen (und einen komplexen Beziehungstraumatisierungshintergrund hat sie ja). -Ob man es hätte verhindern können, weiß ich nicht. Das ist auch so eine Erfahrung, dass man eben, auch wenn man noch soviel hinsieht und mitfühlend ist etc, , eben nicht alles Böse verhindern kann.
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HET_GAST
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
DankeschÖÖÖÖn, mit dem herzen sieht man eben doch besserNachtgrüße hat geschrieben: ↑Sonntag, 21. Juni 2026, 00:23:12 Lieber @HET_GAST
DANKE für deine wunderbare Sichtweise!![]()
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HET_GAST
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Danke @Caris für dein Feedback und deine nochmaligen Ausführungen.
Ganz ehrlich, ich muss mir deine Beiträge immer mehrmals durchlesen, sie haben Tiefgang, aber ich brauche da immer ein Stück länger ehe ich alles zusammen bekomme und es klick macht in meinem Oberstübchen. Aber am Ende zählt ja das Ergebnis.
Ich habe in akuten Belastungssituationen nicht immer richtig gehandelt, weil ich auf mein Ur-Instinkt vertraut habe und fürs erste nur an mich gedacht habe, ohne an die Folgen zu denken. Im Nachhinein ist man(N) und auch Frau immer schlauer, aber man lernt und auch dazu. Die meisten Geschehnisse kann man ja doch wieder glatt bügeln, aber wenn es wie hier um ein Menschenleben geht, ich glaube das sitzt und man würde in Zukunft nicht noch einmal so entscheiden (obwohl es eher unwahrscheinlich ist, noch ein zweites mal so etwas zu erleben). Auf alle Fälle einschneidend und es prägt einen für das weitere Leben so richtig. Wir wissen ja auch nicht, ob es doch noch im Laufe des Prozesses doch noch Wendungen und dementsprechende Konsequenzen gibt. Bei MR ist es ja schon der Fall.
Doch, man hätte die Eskalation der Person GH entgegentreten können. Es hätte bei mindestens zwei S****dversuchen gehandelt werden müssen. Die psychologische Betreuung hätte viel engmaschiger erfolgen müssen und nicht nur aller 6 Wochen. Dann wäre nämlich in intensiven Gesprächen heraus gekommen, wer da eigentlich vor einem sitzt. Steile These, aber da lag mindestens Eigengefährdung vor, wenn nicht sogar noch mehr. Sie hatte ja auch eine Familienhilfe. Da frage ich mich, warum das Jugendamt nicht viel eher mit ins Boot geholt wurde. Und selbst wenn GH nicht von sich aus gewollt hätte, Ämter und Ärzte haben Möglichkeiten einzuschreiten (Druck durch das Jugendamt, entweder auf Therapie einlassen oder wir tun was wegen möglicher Kindeswohlgefährdung zum Beispiel). Auch mache ich dem Umfeld von ihr Vorwürfe. Es kann mir doch keiner erzählen, dass erst mit dem Ende der Beziehung im August 2025 und den dann folgenden Ermittlungen heraus gekommen ist, wie sie tickt. Ich denke, wir kennen da nur einen kleinen Teil der gesamten Wahrheit.
Aber so ist es sehr oft im Leben, jeder ist sich erstmal selbst am nächsten. Es ist aber auch ein Drahtseilakt, ab wann ist es Hilfe und ab wann Denunziantentum. Hier hätte aber ein kleiner Junge von gerade mal 8 Jahren die Möglichkeit gehabt weiter zu leben, seine Schule zu beenden, eine Lehre zu beginnen oder zu studieren, die erste Freundin oder den ersten Freund zu haben, also ein ganz normales Leben zu führen.
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