MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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Trodat5203
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trodat5203 »

Miwei hat geschrieben: Samstag, 20. Juni 2026, 09:13:11 Das sehe ich ein wenig anders, eigenartig an dem Kreuz
am Fundart ist,dass zuerst niemand es kannte,also es
vom Täter stammt,dann gabs auf einmal ein Foto mit
Frauke mit dem Kreuz,die Ermittler haben diese Spur
dann abgehakt
Gut, dann Frage ich dich Mal: könntest du jedes Schmuckstück deiner Bekannten oder Angehörigen zweifelsfrei identifizieren, insbesondere, wenn es sich nicht um einen Schmuck handelt der gerne und oft getragen wurde/wird? Manchen Menschen fällt nicht Mal auf, wenn jemand kürzlich beim Friseur war oder man kommt ins Grübeln wenn man gefragt wird, ob XY Brillenträger oder Raucher ist. Frauke soll die Kreuzkette unter ihrem Shirt getragen haben und Frau Liebs hat mir dazu gesagt, dass das T-Shirt von Frauke Druckknöpfe hatte und sie trug es an dem Abend hochgeschlossen. Das kann der Grund sein, warum niemandem die Kette in Erinnerung war. Schaut man sich alte Partyfotos von Frauke an, fällt auf, dass sie wechselnden Schmuck trug. Immer Mal eine andere Kette oder andere Ohrringe. Lediglich die Uhr ist mehrfach zu sehen.
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John

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von John »

Gast67 hat geschrieben: Samstag, 20. Juni 2026, 08:21:37 ...

Ehrlicherweise muss ich allerdings sagen, dass mir noch kein schlüssiges Szenario einfällt, warum man die SIM aus Fraukes Handy herausnehmen sollte und warum die SIM und das Handy getrennte Wege gegangen sein sollen. Es erschließt sich mir noch nicht, warum die SIM-Karte z.B. nicht in der Nähe von Frauke (und ihrem Handy) gewesen sein sollen. Ob die Kontaktaufnahmen nun von Fraukes Handy oder von ihrer SIM-Karte kamen, macht für mich nicht den Unterschied.
Schlüssig wäre: einer der sich mit der damaligen Technik etwas ausgekannt hat, wusste das wenn FL gesucht wird Handydaten von ihr überprüft werden können. Sprich Verbindungsdaten werden überprüft. Bleibt dieses Handy aber aus bleibt auch diese Handyspur kalt.
Vlt. hat der Täter soweit gedacht aber nicht gewusst das sein eigenes Handy mit der Sim auch Daten sendet (die IMEI), die dann auf sein Handy zurück zu führen ist. -mein Wissensstand war ähnlich, ich wusste mein Handy kann geortet werden, ich wusste aber nicht das jedes eigene Handy ganz allein für sich etwas Preis gibt, was NUR AUSSCHLIEẞLICH dieses jeweilige Handy betrifft.-

Macht die Erklärung für dich Sinn, verstehst du wie ich es meine?
Shadow
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Shadow »

Wiesenblume hat geschrieben: Freitag, 19. Juni 2026, 18:40:00 Auch wenn wir hier das Foto nicht kennen, Frau Liebs dieses Foto nicht kennt, muss es jemand gemacht haben. Und er muss von der Brisanz des Themas "Fraukes Kreuz" gewusst haben. Warum hat er sich nicht zeitnah gemeldet ? Es vergingen erst einige Jahre bis es zu der Meldung durch Östermann kam, dass das Kreuz Frauke zuzuordnen sei.-- Wer ist dieser Fotograf ? Warum ist dieses Bild so geheim ?-- Es kursieren nicht wenige Darstellungen, woher dieses Kreuz nun stammen soll.
Ich könnte mir vorstellen dass das Kreuz Foto durch Zufall Jahre später gefunden wurde , sonst wäre die Info früher veröffentlicht worden.
Das nun das Foto top Secret ist , kann ich mir nur damit erklären das ein ehemaliger ,verdächtiger der Fotograf sein könnte oder sogar mit Frauke zusammen auf dem Bild zu sehen ist.
Wenn er die Polizei hinters Licht geführt hätte , hätte er sich das leisten können etwas persönliches zurück zu lassen.
Selbst wenn es zu ihm führen könnte , mit Alibi kalte Spur.
Scheich Manfred hat geschrieben: Freitag, 19. Juni 2026, 20:00:08 Seitdem ich den Fall kenne schwebt mir auch ein Rachemotiv vor.
Was mich aber aktuell auf die Palme bringt ist der Umstand, dass hunderte von Seiten auf Basis falscher bzw nicht vollständiger Informationen diskutiert wurde, hier auf die erste SMS bezogen.
Über Jahre hiess es -kommuniziert von den EB selbst- das Fraukes Handy die SMS abgesetzt hat. Das ist nun zu 50% vom Tisch denn es kann auch ein anderes Handy mit Fraukes SIM gewesen sein. Wenn ich daran denke was da möglicherweise für eine Chance vertan wurde...
Ist das das vielzitierte präzise und akkurate Vorgehen der EB?
vorzeitiges festlegen macht mich auch sauer.
Präzise und akkurat ist es wenn man erstmal prüft ,um sich dann festlegen zu können.
Nur weil von Erfahrungenswerten ausgegangen wurde anstatt auf Ermittlungsergebnisse der IMEI Prüfung ist der Ermittlungsansatz auf wackeligen Füßen.
Frau Liebs erwähnte ja noch das die IMEI Prüfung später nachgeholt hätte werden können , da sie es nicht nachgeholt haben, zeigt das doch das sie am Zufallstäter der Erfahrungswerte unbeirrt festhalten.
Das heißt im Umkehrschluss das die Rachetheorie wohl von vornherein als zu unwahrscheinlich galt , weil gänzlich ohne vorherige , negative Auffälligkeiten.
Damit konnte sich dann wohl auch die Geo - Profiling Überprüfung erübrigt haben.
Johnny77
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Johnny77 »

Shadow hat geschrieben: Samstag, 20. Juni 2026, 12:02:27 Ich könnte mir vorstellen dass das Kreuz Foto durch Zufall Jahre später gefunden wurde , sonst wäre die Info früher veröffentlicht worden.
Das nun das Foto top Secret ist , kann ich mir nur damit erklären das ein ehemaliger ,verdächtiger der Fotograf sein könnte oder sogar mit Frauke zusammen auf dem Bild zu sehen ist.
Wenn er die Polizei hinters Licht geführt hätte , hätte er sich das leisten können etwas persönliches zurück zu lassen.
Selbst wenn es zu ihm führen könnte , mit Alibi kalte Spur.



vorzeitiges festlegen macht mich auch sauer.
Präzise und akkurat ist es wenn man erstmal prüft ,um sich dann festlegen zu können.
Nur weil von Erfahrungenswerten ausgegangen wurde anstatt auf Ermittlungsergebnisse der IMEI Prüfung ist der Ermittlungsansatz auf wackeligen Füßen.
Frau Liebs erwähnte ja noch das die IMEI Prüfung später nachgeholt hätte werden können , da sie es nicht nachgeholt haben, zeigt das doch das sie am Zufallstäter der Erfahrungswerte unbeirrt festhalten.
Das heißt im Umkehrschluss das die Rachetheorie wohl von vornherein als zu unwahrscheinlich galt , weil gänzlich ohne vorherige , negative Auffälligkeiten.
Damit konnte sich dann wohl auch die Geo - Profiling Überprüfung erübrigt haben.
Keine Ahnung, warum du über einen Zufallstäter immer wieder schreibst. Davon ist die Polizei jedenfalls nicht ausgegangen.
Woher willst du eigentlich so viel über dieses Kreuz-Foto wissen, insb. ob Frau Liebs es kennt oder nicht?
Shadow
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Shadow »

@ Johnny77
Dann würde ich dir empfehlen mal die ersten Artikel zu lesen zum Fall.
Dort kann man nachlesen das die Polizei von Anfang an von ausging das etwas aus dem Ruder gelaufen sei und die Anrufe alle zum Zeit schinden dienten.
Ergo keine geplante Tat = Zufallstäter/ Vertuschung
Nieheim als Ermittlungsansatz weil angenommen wurde sie sei dort freiwillig zu letzt gewesen.
Und die nicht geprüfte IMEI Nummer zeigt doch auch das ein planender Täter von vornherein für unwahrscheinlich gehalten wurde.

Bezüglich Foto : Weil es bekannt ist das Frau Liebs Kenntnis vom Foto hat aber wie es hieß sehen wollte aber nicht durfte.
Miwei

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Miwei »

Meiner Meinung hatte F. dieses Kreuz in ihrer Handtasche mit, die Täter (in) haben dann bei der Ablage der Leiche
dasselbe dazugelegt, oder sie hat es in ihrer Notlage getragen. Wie es auch war, die junge Frau ist auf mysteröse
Weise verschwunden und ums Leben gekommen, sie
würde heute mitten im Leben stehen, für die Angehörigen
wird es auch nach 20 Jahren schwer sein zu begreifen,
was hier wirklich passiert ist.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Miss_Erfolg »

Jolu65 hat geschrieben: Freitag, 19. Juni 2026, 13:34:08 @shadow
Der Fall ist klar. Wenn sie das Kreuz am 20.06.2006 nicht trug, muss sie es zu Hause geholt haben !
Das ist völlig klar und liegt auf der Hand.

Die zentrale Frage in diesem Fall ist die, ob sie das Kreuz trug oder nicht. Was es nämlich bedeuten würde, wenn sie nach dem Pub noch einmal zu Hause gewesen wäre, weiß ja hier hoffentlich jeder !
Oder sie hat es kurz vorher der Tatperson das Kreuz geschenkt/ geliehen oder bei ihr/ ihm vergessen.


Ich halte das Kreuz auch für relevanter, als es sich in den allgemeinen Überlegungen widerspiegelt. Schon durch die Frage, warum sie es "behalten durfte", die Uhr aber nicht.

Ich finde es auch interessant, was @Trodat5203 schrieb, man konnte das Kreuz nicht sehen, weil das Shirt hochgeschlossen war. An einem sehr heißen Tag? Mh.

Gab es da eigentlich mal eine Aussage von Frau Liebs? Ich weiß, dass im anderen Forum zwei User beim Östermann nachfragten und dieses sagte, die Herkunft des Kreuzes sei geklärt. Zumindest bei einem der User ist die Mail durch die Administratoren verifiziert worden ( hab ich erfragt). Dort geistert auch rum, das Kreuz sei im Griechenlandurlaub gekauft worden. Seitens der Familie ist mir da aber keine öffentliche Aussage bekannt, stattdessen erwähnt Frau Liebs das Kreuz sowohl beim Stawski als auch im MAE Podcast. Insofern könnte man vermuten, dass sie es für nicht ganz unwichtig hält?
gastmann

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von gastmann »

Könnte ja auch sein, dass die Person erst kürzlich aus dem Ausland nach Deutschland angereist war, und diese noch keine gültige Sim-Karte fürs deutsche Netz hatte?
Fraukes Handy war ja leer, ein Akkutausch vielleicht wegen unterschiedlichen Modellen nicht möglich. Aber mit der Sim-Karte aus Fls Handy hätte sie über ein fremdes Handy zu Hause anrufen können.
z3001x
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von z3001x »

Gast67 hat geschrieben: Samstag, 20. Juni 2026, 08:21:37 Ob die Kontaktaufnahmen nun von Fraukes Handy oder von ihrer SIM-Karte kamen, macht für mich nicht den Unterschied.
Einen kleinen Unterschied gäb es schon.
Wenn die SMS nicht von Fraukes Handy kam, und man akkurat ermittelt hätte, hätte man die IMEI des anderen Gerätes. Das würde eine direkte Spur zum Besitzer dieses anderen Gerätes legen. Der möglicherweise bzw. sehr wahrscheinlich "in den Fall involviert" wäre. Ggf. sogar der Täter.

Es gab Fälle, die so gelöst wurde, bspw. Gabriele Z., litauische Austauschstudentin, ermordet 2013 in Mannheim. Mörder hatte ihr Handy als Trophäe mitgenommen und dann einfach einmal für wenige Minuten die SIM-Karte des Opfers in sein Handy gesteckt und irgendeine Aktion auf diesem seinem Handy, bestückt mit der Opfer-SIM, getätigt. Ich glaub einen Anruf. Evtl sogar nur einen Login. Die Soko hatte die Nummer in die aktive permanente Suche eingegeben und die Aktivierung der IMSI von Gabrieles Handy sofort berichtet bekommen. Die IMEI konnte man dann dem Täter zuordnen und den dann auch mit seinem Gerät lokalisieren und auch identifizieren. Danach ging es schnell, bis ein SEK Grüß-Gott sagte.

Gäbe es so eine Täter-IMEI wäre auch hier es prinzipiell möglich gewesen, die erste zuverlässige Info zur Identität des/r Täter/s zu erlangen. Und sobald man die hat, kann man ja "loslegen".

Einschränkend muss man natürlich sagen, der Umstand, dass es laut Fr. Liebs' neusten, aus der Erinnerungen berichteten Schilderungen versäumt wurde die IMEI oder andere Gerätedaten zu erfassen, ist mEn nicht dasselbe, wie dass das 100 % sicher ist. Eben weil aus der Erinnerung nach 20 Jahren berichtet. Es wäre ganz nüchtern formuliert möglich, dass sie sich täuscht, was durcheinanderbringt. Das ist prinzipiell immer drin bei Zeugen und wie gesagt bei so lange zurückliegenden Ereignissen. Auf der anderen Seite wirkt es in dem neusten Podcast durchaus bestimmt und fest wie sie das darstellt. Nicht so on the fly daher gesagt.
Weiterer Aspekt ist natürlich, dass das Versäumnis, die IMEI zu erfassen, nicht dasselbe ist, wie dass wirklich ein anderes Gerät mit andere IMEI verwendet wurde. Allerdings wäre es eine Erklärung wie es mit leerem Akku möglich war, die Nachricht zu schicken.

Mich wundert es ein bisschen, weil die IMEI eigentlich ein Quasi-Standard-Bestandteil von mobilen Telefonabrechnungsdaten ist, sog. CDRs. Da muss man sich schon bemühen, die nicht zu bekommen, wenn man nach den Verbindungsdaten fragt. Auch in der VDS (die in DE aber erst ab 2007 einheitlich eingesetzt wurde) ist die IMEI ebenso wie die "Telefonnummer" Standard-Inhalt. Wenn es stimmt ist es schon ein Hammer, dass man das versäumt hat.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Oliver Cromwell »

z3001x hat geschrieben: Samstag, 20. Juni 2026, 14:27:04 Mich wundert es ein bisschen, weil die IMEI eigentlich ein Quasi-Standard-Bestandteil von mobilen Telefonabrechnungsdaten ist, sog. CDRs. Da muss man sich schon bemühen, die nicht zu bekommen, wenn man nach den Verbindungsdaten fragt. Auch in der VDS (die in DE aber erst ab 2007 einheitlich eingesetzt wurde) ist die IMEI ebenso wie die "Telefonnummer" Standard-Inhalt. Wenn es stimmt ist es schon ein Hammer, dass man das versäumt hat.
Die Ermittlung und Speicherung der IMEI bei Kommunikationsdaten ergibt sich aus Paragraph 172 TKG und ist daher Standard.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Shadow »

Miss_Erfolg hat geschrieben…
Oder sie hat es kurz vorher der Tatperson das Kreuz geschenkt/ geliehen oder bei ihr/ ihm vergessen.
Ich finde es auch interessant, was @Trodat5203 schrieb, man konnte das Kreuz nicht sehen, weil das Shirt hochgeschlossen war. An einem sehr heißen Tag? Mh.
Ich könnte mir auch vorstellen das ein zurück gegebenes Geschenk einen Beschenker sauer bzw. verletzt haben könnte.

Trodats Beschreibungen galt einer Halskette.
Halsketten liegen unten um den Hals und können ins Shirt rutschen.
Nur meinem Verständnis nach ist eine Halskette kein enganliegendes Lederhalsband.
Auf den Fotos von Frauen im Internet mit zugeknöpften Poloshirt , sah man bei den Trägerinnen trotzdem das enganliegende Lederband um den Hals.
Deswegen denke ich wäre ein Lederband schon aufgefallen , wenn sie denn eins getragen hätte.

Frau Liebs äußerte sich zum Kreuz , das Frauke das hässliche Ding ihrer Meinung nur jemanden zu liebe getragen hätte.
Jemanden zu liebe“ könnte bedeuten es hätte einen besonderen Menschen gegeben.
Nur wohnte Frauke nicht mehr zuhause für einen näheren Einblick in ihrem Leben.
Wobei wenn es Streit / Konflikte mit dieser Person gegebenen hätte , hätte das eine kommunikative Frauke doch bestimmt erzählt.
Und hier könnte der Trugschluss sein , Frauke könnte ohne etwas zu erzählen eine Freundschaft abgehackt haben.
Dann könnte man sich vorstellen das er vielleicht das Ende so von Frauke nicht aktzeptieren wollte.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von z3001x »

Oliver Cromwell hat geschrieben: Samstag, 20. Juni 2026, 14:43:05 Die Ermittlung und Speicherung der IMEI bei Kommunikationsdaten ergibt sich aus Paragraph 172 TKG und ist daher Standard.
Danke für das Update. Wusste ich nicht. Google KI meint dazu (Eingabe: 'Paragraph 172 TKG stand 2006'), dass der § 172 TKG so chronologisch betrachtet im Jahr 2007 geschaffen wurde, wie auch die VDS. Und:

Die Paragrafen 172 bis 174 wurden erst durch das Gesetz zur Neuregelung der Telekommunikationsüberwachung und anderer verdeckter Ermittlungsmaßnahmen im Jahr 2007 (BGBl. I S. 2802) in das TKG eingefügt.

Gesetzeslage 2004/2006: Die datenschutzrechtlichen und sicherheitsrelevanten Vorgaben (u.a. Auskunftsersuchen für Sicherheitsbehörden, Mitwirkungspflichten) waren damals noch in anderen, früheren Paragrafen des TKG geregelt.


Aber egal, unterm Strich läuft es darauf hinaus bzw. scheint, dass es merkwürdig ist, wenn die IMEI fehlt, weil sie eigentlich so routinemäßig mitgeloggt wird. Hängt nat auch von der Datenübermittlung von Provider zu Ermittlern ab. Wenn da jmd nur anruft, bekommt er vermutlich nur wonach er fragt :?:
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von DarkMark »

z3001x hat geschrieben: Samstag, 20. Juni 2026, 14:56:41 Danke für das Update. Wusste ich nicht. Google KI meint dazu (Eingabe: 'Paragraph 172 TKG stand 2006'), dass der § 172 TKG so chronologisch betrachtet im Jahr 2007 geschaffen wurde, wie auch die VDS. Und:

Die Paragrafen 172 bis 174 wurden erst durch das Gesetz zur Neuregelung der Telekommunikationsüberwachung und anderer verdeckter Ermittlungsmaßnahmen im Jahr 2007 (BGBl. I S. 2802) in das TKG eingefügt.

Gesetzeslage 2004/2006: Die datenschutzrechtlichen und sicherheitsrelevanten Vorgaben (u.a. Auskunftsersuchen für Sicherheitsbehörden, Mitwirkungspflichten) waren damals noch in anderen, früheren Paragrafen des TKG geregelt.


Aber egal, unterm Strich läuft es darauf hinaus bzw. scheint, dass es merkwürdig ist, wenn die IMEI fehlt, weil sie eigentlich so routinemäßig mitgeloggt wird. Hängt nat auch von der Datenübermittlung von Provider zu Ermittlern ab. Wenn da jmd nur anruft, bekommt er vermutlich nur wonach er fragt :?:
Ohne eine akute richterliche Anordnung wegen eines Kapitalverbrechens (das zu dem Zeitpunkt noch nicht offiziell vorlag) wurden die sogenannten Call Detail Records (CDR), in denen IMSI und IMEI verknüpft sind, bei manchen Anbietern nach der Abrechnung extrem schnell gelöscht oder gar nicht erst dauerhaft für Abfragen vorgehalten.

Vielleicht lag es also an der verspäteten Abfrage.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Miss_Erfolg »

Noch ein Gedanke zum neuen Podcast. Bei ca. Minute 6:20 sagt Frau Liebs sinngemäß: an diesem Abend haben sie abwechselnd mal von Fraukes Handy gechattet ( SMS sind gemeint), mal von Isabellas um die Gebühren zu verteilen. SMS waren damals teuer.

Da macht der angebliche Akkutausch, um eine letzte SMS zu empfangen, ja noch weniger Sinn, sollte das so gewesen sein.
Zudem hätte man auch I. Handy sehr zeitnah überprüfen müssen, um eine Übersicht zu bekommen, mit wem an dem Abend geschrieben und/oder telefoniert wurde. Bei N. passierte das ja erst nach einer ganzen Weile.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Pope1107 »

Johnny77 hat geschrieben: Samstag, 20. Juni 2026, 10:22:31 Vermutlich alle, die seit dem Nachmittag des 20.6. mit Frauke sprachen oder schrieben, und ihre Ausdrucksweise kannten.


Das sehe ich genau so. Der Insider dient der Suggestion der Authentizität der SMS, falls nicht von Frauke verfasst.
Weshalb sollten denn alle, die ab dem Nachmittag vor genau 20 Jahren mit F in Kontakt standen, davon wissen, dass F mit C darüber sprach, dass es hoffentlich nicht gegen England geht?

Darauf zielt die Aussage in der SMS ja wahrscheinlich ab, ein Bezug auf genau dieses Thema zwischen F und C.
Das Entscheidende an der SMS, was auch die EB dazu verleitete, die SMS als freiwillig, authentisch und von F geschrieben anzusehen, ist ja, dass es den Bezug auf ein voriges Thema zwischen F und C hatte.

Es mögen sich viele gedacht haben, dass hoffentlich nicht England der Gegner wird, aber dass dies dann ein Dritter, ohne die Kenntnisse der Thematik zwischen den beiden, zufällig einfügte und damit genau ins Schwarze traf, halte ich für nahezu ausgeschlossen.
Und weshalb mehrere Leute von dem Gespräch zwischen den beiden wussten, könnte ich auch nicht ohne weiteres erklären.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von z3001x »

DarkMark hat geschrieben: Samstag, 20. Juni 2026, 15:24:11 Ohne eine akute richterliche Anordnung wegen eines Kapitalverbrechens (das zu dem Zeitpunkt noch nicht offiziell vorlag) wurden die sogenannten Call Detail Records (CDR), in denen IMSI und IMEI verknüpft sind, bei manchen Anbietern nach der Abrechnung extrem schnell gelöscht oder gar nicht erst dauerhaft für Abfragen vorgehalten.

Vielleicht lag es also an der verspäteten Abfrage.
Man wusste ja schon donnerstags, 22.6.2006, dass die SMS vom 21.6.6 0:49 aus Nieheim kam. Was bedeutet, dass man da schon Verbindungsdaten angefragt und erhalten hatte - und also auch gleich alles hätte abfragen können. Und da war der entsprechende CDR ja sicher noch nicht gelöscht.
Außerdem braucht Abrechnungsdaten ja auch für Abrechnungen. Paar Wochen hätte man das also vermutlich gehabt. Frage ist zusätzlich, ob diese CDRs die einzige und erste Quelle sind/wären. Das Beispiel war ja mehr zu "illustrieren" dass so eine IMEI nix exotisches ist beim Nachverfolgen telefonischer Aktivitäten. Aber die CDR sind ja mW nicht identisch mit den eigentlichen Verbindungsdaten und deren Speicherung.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von DarkMark »

z3001x hat geschrieben: Samstag, 20. Juni 2026, 15:54:52 Man wusste ja schon donnerstags, 22.6.2006, dass die SMS vom 21.6.6 0:49 aus Nieheim kam. Was bedeutet, dass man da schon Verbindungsdaten angefragt und erhalten hatte - und als auch gleich alles hätte abfragen können. Und da war der entsprechende CDR ja sicher noch nicht gelöscht.
Außerdem braucht Abrechnungsdaten ja auch für Abrechnungen. Paar Wochen hätte man das also vermutlich gehabt. Frage ist zusätzlich, ob diese CDRs die einzige und erste Quelle sind/wären. Das Beispiel war ja mehr zu "illustrieren" dass so eine IMEI nix exotisches ist beim Nachverfolgen telefonischer Aktivitäten. Aber die CDR sind ja mW nicht identisch mit den eigentlichen Verbindungsdaten und deren Speicherung.
Natürlich, da hast du sicherlich recht. Es ist schon …merkwürdig…. was in diesem Fall (nicht) unternommen wurde.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Johnny77 »

Pope1107 hat geschrieben: Samstag, 20. Juni 2026, 15:47:40 Weshalb sollten denn alle, die ab dem Nachmittag vor genau 20 Jahren mit F in Kontakt standen, davon wissen, dass F mit C darüber sprach, dass es hoffentlich nicht gegen England geht?

Darauf zielt die Aussage in der SMS ja wahrscheinlich ab, ein Bezug auf genau dieses Thema zwischen F und C.
Das Entscheidende an der SMS, was auch die EB dazu verleitete, die SMS als freiwillig, authentisch und von F geschrieben anzusehen, ist ja, dass es den Bezug auf ein voriges Thema zwischen F und C hatte.

Es mögen sich viele gedacht haben, dass hoffentlich nicht England der Gegner wird, aber dass dies dann ein Dritter, ohne die Kenntnisse der Thematik zwischen den beiden, zufällig einfügte und damit genau ins Schwarze traf, halte ich für nahezu ausgeschlossen.
Und weshalb mehrere Leute von dem Gespräch zwischen den beiden wussten, könnte ich auch nicht ohne weiteres erklären.
Es ist naheliegend, dass Frauke den nächsten möglichen Gegner Deutschlands mit jedem während der zwei Spiele besprochen hat ("Hoffentlich nicht gegen England").
Der "Insider" in der SMS an Chris, falls nicht von Frauke geschrieben, muss nicht auf vorherige Konversationen zw. Frauke und Chris abzielen, sondern lediglich den Gedankengang Fraukes in Bezug auf Fussball wiedergeben, um die SMS authentisch aussehen zu lassen. In dem Sinne ist es auch kein Insider zwischen den beiden.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von DarkMark »

Miss_Erfolg hat geschrieben: Samstag, 20. Juni 2026, 15:44:23 Noch ein Gedanke zum neuen Podcast. Bei ca. Minute 6:20 sagt Frau Liebs sinngemäß: an diesem Abend haben sie abwechselnd mal von Fraukes Handy gechattet ( SMS sind gemeint), mal von Isabellas um die Gebühren zu verteilen. SMS waren damals teuer.

Da macht der angebliche Akkutausch, um eine letzte SMS zu empfangen, ja noch weniger Sinn, sollte das so gewesen sein.
Zudem hätte man auch I. Handy sehr zeitnah überprüfen müssen, um eine Übersicht zu bekommen, mit wem an dem Abend geschrieben und/oder telefoniert wurde. Bei N. passierte das ja erst nach einer ganzen Weile.
Und der arme N durfte die Kosten alleine tragen… aber es stimmt schon, ein Akku Tausch macht wenig Sinn wenn ohnehin von beiden Handys aus geschrieben wurde.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trodat5203 »

Miss_Erfolg hat geschrieben: Samstag, 20. Juni 2026, 13:40:19

Ich finde es auch interessant, was @Trodat5203 schrieb, man konnte das Kreuz nicht sehen, weil das Shirt hochgeschlossen war. An einem sehr heißen Tag? Mh.
Abends waren es damals nur noch 20 Grad. Das ist jetzt nicht zu heiß, um ein T-Shirt hoch geschlossen zu tragen. Sie hatte ja auch eine Jeans und Turnschuhe an und keine kurze Hose und Flipflops.
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