fassbinder hat geschrieben: ↑Donnerstag, 18. Juni 2026, 23:20:45
… Es ist schon widerwärtig zu suggerieren, dass wahrscheinlich irgendwo eine Tatwaffe rumliegt, deren Spuren Sebastian als Mörder überführen würden.
Richtig. Und ebenso verabscheuenswürdig ist die von Holderle ins Feld geführte Krankmeldung Sebastians „nach dem Tattag“.
andi55 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 18. Juni 2026, 23:48:50
… Völlig sachlich und unaufgeregt berichtet der Vater des jungen Mannes …
Ein gutes Beispiel. Dieser Vater ist Rechtsanwalt und sollte dem Kollegen Holderle mitsamt dessen Mandanten als Vorbild dienen!
andi55 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 18. Juni 2026, 23:48:50
… Ich finde es absolut verwerflich, dass anscheinend bis heute niemand Hanna's Eltern gesagt hat, dass es Umstände gibt, die niemals restlos aufgeklärt werden können. … Es wird immer noch die Hoffnung bei Hanna's Eltern geschürt, es gäbe irgendwann Aufklärung.
Noch niederträchtiger finde ich, dass vom OVB immer wieder aufs Neue die weinerliche Uneinsichtigkeit des Vaters zu Markte getragen wird, um ein demagogisches Narrativ emotional zu festigen.
fassbinder hat geschrieben: ↑Freitag, 19. Juni 2026, 01:58:12
… Ich wundere mich auch, warum Holderle unbedingt das Labudde-Gutachten beauftragt haben will, wenn er sonst immer darauf pocht, dass es die Gutachten von LMU und Neubiberg tun. Im Prozess hätte es Sinn gemacht, damit man etwaigen Gutachten der Verteidigung etwas zu entgegensetzen hat. Aber so finde ich es einen Widerspruch.
Alles nur Show: Bei Gericht wäre das Labudde-Gutachten für Holderle zum Verhängnis geworden. (Was sollte der Bioinformatiker Labudde über Verletzungsursachen sagen, das Rechtsmediziner, ein Unfallsachverständiger, ein Hydrologe und ein Geodät nicht wissen?) Folgerichtig zog die Nebenklage den Schwanz ein, nachdem klar war, dass nicht nur die Schlacht, sondern auch der Krieg verloren ist. Gegenüber der Öffentlichkeit jedoch setzt Holderle zum Schein weiter auf ein solches Gutachten – eine Lusche, die er dem Volk als Joker verkauft.
Immer dann, wenn Holderle hätte juristisch agieren können (z. B. Befangenheitsantrag gegen die Kammer von Heike Will, Revision gegen den Freispruch), blieb er untätig. Weil er weiß, dass er auf diesem Feld keinen Erfolg haben kann. Stattdessen tritt er gegenüber der Öffentlichkeit auf: als PR-Matador und Brandstifter.
Konzertierte Lügenaktion?
Immer mehr drängt sich mir der Eindruck auf, dass hier innerhalb einer Seilschaft und von langer Hand abgesprochen die Öffentlichkeit ganz bewusst manipuliert werden soll. Zufällig deckungsgleiche Verfehlungen einzelner Protagonisten erscheinen mir zunehmend abwegig.
Was nicht ins Narrativ passt, wird weggelassen, Tatsachen werden verfremdet und ein Kontext wird suggeriert, den es in Wirklichkeit gar nicht gibt. Um von der Realität abzulenken und um die Enttarnung durch das gemeine Volk zu erschweren, wird der Gegenseite vorgeworfen, was in Wirklichkeit nur allein die rhetorisch geschickten Demagogen selbst tun: schamlose Manipulation aus egoistischen Interessen.
Unisono und mit suggestiv manipulativer Rhetorik wird die Mär vom „inhaltlich“ standfesten Urteil Aßbichlers erzählt, das nur wegen eines klitzekleinen „Verfahrensfehlers“ am BGH gescheitert sei. Hinzu kommt das Narrativ, dass das OLG bei der besonderen Haftprüfung (§§
121,
122 StPO) den dringenden Tatverdacht bestätigt habe – verschwiegen wird, dass dies auf Grundlage eines fundamental falschen Sachverhalts geschehen war. Dazu passt die Rhetorik Aßbichlers: Verunglimpfung kritischer Medienberichte, Beschimpfung der Verteidigung und zuguterletzt ein Meterstab, mit dem sie zynisch demonstriert, wie leicht sich Hanna angeblich hätte selbst retten können – und mit dem sie zugleich ihre eigene „Traunsteiner Messlatte“ als Symbol für vermeintlich millimetergenaue Justiz hochhält. Zuletzt suggerierte OVB-Redakteur Weiser wahrheitswidrig, RAin Rick wolle den Angeklagten im Fall Eman E. mit einer Unfallthese „aus der Schusslinie ziehen“. Die lange Latte betrügerischer Falschbehauptungen ließe sich fast beliebig fortsetzen …
Gebetsmühlenartig werden die Lügen den Chiemgauern ins Hirn gemeißelt. Wie verzweifelt und der Wirklichkeit entrückt müssen die Urheber sein?
Die auf den ersten Blick wichtigsten Protagonisten:
► RA
Walter Holderle, Nebenklagevertreter, bis zum Überdruss bekannte Rhetorik – auf dem Rücken bestenfalls ahnungsloser Mandanten
►
Michael Weiser, OVB-Redakteur, der als ehemaliger Student der Geschichte (siehe
Profil auf OVB online) mit der Schule des Doktor Goebbels bestens vertraut sein dürfte
►
Wolfgang Beckstein, Leiter der StA Traunstein, am 13.09.2025 im Traunsteiner Tagblatt (siehe
hier)
►
Anja Kesting, Präsidentin des LG Traunstein, am 30.09.2025 im Regional-Fernsehen Oberbayern (siehe bei
RFO oder
hier im vorletzten Abschnitt)
►
Rotary-Club Chiemsee, der mit Vorträgen „eines Direktors eines Instituts für Rechtsmedizin“ (Graw bzw. Peschel von der LMU?) und „einer Vorsitzenden Richterin“ (Aßbichler?) alternative Fakten schaffen wollte – und der mit einem Leserbrief an „Die Zeit“ selbst den Anstoß gab, dass die abgründige Verlogenheit aufflog
►
Jacqueline Aßbichler, Vorsitzende im ersten Prozess, mündliche Urteilsbegründung am 19.03.2024 (siehe
hier und
hier)
Verschwörungstheorien sind mir fremd. Dennoch scheint mir hier ein organisiertes System gemeinschaftlichen Handelns zusammenzuwirken. Wie denkt Ihr darüber?