MORDFALL LIEBS -- Diskussion

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Zebra
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Zebra »

Kroko37 hat geschrieben: Dienstag, 09. Juni 2026, 23:05:53 Wenn man sich das genau ansieht, dann sagt die Mutter, sie wusste sofort, dass etwas passiert ist. Sofort in höchster Alarmbereitschaft.

Und C., Frank und Karen kommen F. aber bis zum Ende mit der Frage ob sie freiwillig weg ist.
Auf diese Idee wäre ihre Mutter vielleicht nicht im Traum gekommen. Doch niemals im letzten Telefongespräch wenn das ihre Chance ist mit ihrer Tochter zu sprechen und die eine Woche weg ist.

Dann müsste der Mann der bei F. war doch davon ausgehen, dass F. entweder den Namen sagt oder die Mutter so argumentiert, dass es zu einer Planänderung kommt.

Ich könnte jetzt hier ein abstruses Szenario stricken mit einer geringen Wahrscheinlichkeit aber halt auch nicht völlig ausgeschlossen.
Weil man diese merkwürdige Woche eben vielleicht auch getrennt vom Tod von F. sehen muss.
Ganz genau so wirkt es nämlich. Der Bruder dringt durch, kann mit ihr telefonieren und macht ihr eine Ansage als Monolog, vergisst sogar, wer aufgelegt bzw. das Gespräch beendet hat (nutzlose Kontaktaufnahme), C fragt nach ner Woche noch immer mal mehr oder weniger direkt, ob sie festgehalten wird und wo sie sei. Am Ende wiederholt er ein und die selbe Frage gleich drei mal und merkt offensichtlich nicht mal dann, dass das Vorgehen so nicht funktioniert.
Ihre Mutter hätte intuitiv etwas anders gemacht. Was, das wird sie selbst nicht vorab gewusst haben, hatte vielleicht keinen Plan dafür aber WENN sie mit ihrer Tochter hätte sprechen können, hätten wir heute andere Erkenntnisse und der Fall wäre gelöst. So ist meine Meinung, das kann der Täter so vielleicht befürchtet haben.
chrissy
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von chrissy »

Solitär hat geschrieben: Dienstag, 09. Juni 2026, 22:15:01 Hm. Bitte erklär mir dann "Bitte gib mir Karen" im letzten Gespräch. Das lässt ein Sadist zu? Dass Frauke frei über die Gesprächsführung entscheidet? Sorry. Die Gesprächsinhalte passen einfach nicht zu einer sadistischen Absicht eines Täters. Ich könnte hier noch viel mehr aufführen.
Wenn er sich sicher sein kann, dass F. nichts verraten kann, was ihm gefährlich wird, who cares.
Solitär
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Solitär »

Pope1107 hat geschrieben: Dienstag, 09. Juni 2026, 23:02:58 Mein Text beinhaltet doch zahlreiche Fragen, die ich nacheinander aufwerfe.

Ich würde begrüßen, würdest du sie beantworten, das kann ja durchaus konstruktiv sein.

Im Nachgang müssten wir aber dann über Machbarkeit, Plausibilität und Realismus deiner subjektiven Annahmen nach menschlichem Ermessen sprechen, die du bei deinen Beantwortungen zugrunde legst. Nur eine Antwort zu haben reicht (juristisch) nicht - sie muss auch in die Gesamtschau passen. Das scheint aber dein Anspruch zu sein - chapeau - dann gerne.
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Was interessieren mich Deine Juristereien. Deine Kumpels von der EB haben doch auf ganzer Linie versagt. Es gibt noch nicht mal einen einzigen offiziellen Tatverdächtigen. Gab es nie. Also fangen wir an. Etwas konkreter von Deiner Seite wäre schon sinnvoll gewesen. Fangen wir mit Deiner ersten Frage an.

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ALLES GEMÄSS MEINER THEORIE als Diskussiongrundlage
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1. Was hat es mit der SMS auf sich?

Ich vermute Du meinst die erste SMS von Frauke:

21. Juni // Mittwoch // 0.49 Uhr // Funkzelle Nieheim-Entrup
SMS an Mitbewohner Chris
Frauke: „Komme später. Das Spiel war lustig nicht gegen England :) Hdgdl bis später"

Diese SMS wurde von Frauke geschrieben, nachdem sie kurz vor Verlassen des Pubs den Akku mit Isabella zurückgetauscht hat. Laut Isabella ging das Handy von Frauke mit Fraukes Akku nämlich nochmal an. Diese SMS war für Chris gedacht und bezeugt, dass Frauke noch eine Verabredung im Anschluss an ihren Pubbesuch hatte.

Leider ist sie nicht mehr rausgegangen, da, wie hier ausführlich technisch professionell erläutert, der Akku zwar noch die Kapazität hatte die SMS zu verfassen, aber nicht mehr zu versenden. Diese SMS wurde dann in die Nieheimer - Funkzelle eingeliefert um 0.49 Uhr weil der Täter wahrscheinlich diese SMS aus Versehen versendet hat, als er das Handy von Frauke um 0.49 Uhr kontrollierte.

Will sagen: Die Situation war spätestens hier schon eskaliert.

Fragen hierzu?

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ALLES GEMÄSS meiner Theorie als Diskussiongrundlage
Johnny77
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Johnny77 »

chrissy hat geschrieben: Dienstag, 09. Juni 2026, 23:16:40 Wenn er sich sicher sein kann, dass F. nichts verraten kann, was ihm gefährlich wird, who cares.
Jeder Sadist cares: er hat das Sagen, er bestimmt die Regeln, er trifft die Entscheidungen usw., niemand sonst.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Kroko37 »

Plausibilität, Realismus, Täterprofil haben möglicherweise überhaupt erst in die Sackgasse geführt.

Ich bin ziemlich sicher, dass genau deshalb manche Personen nicht so genau geprüft wurden wie andere.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Kroko37 »

Wie oft kommt das denn vor in der Realität, dass zwei Menschen im Umfeld von Personen auf tragische Weise, hier Selbstmord und Mord, ums Leben kommen? Das alleine geht schon in den höchst unwahrscheinlichen Bereich. Ist aber passiert.

MaE-Podcast:

"Und sie hat sich gefragt warum das passiert ist. ... sie hat damals auch erzählt, dass N.s Freund sich minderwertig gefühlt habe weil er noch nie eine Frau geküsst habe. Übgigens ähnlich wie N. bis er jetzt F. kennengelernt hat. F. ist sich jedenfalls sicher: Irgendetwas stimmt da nicht."

"... sie fand es nämlich mega komisch, dass N.s Freund keinen Abschiedsbrief hinterlassen hat."
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Scheich Manfred »

Solitär hat geschrieben: Dienstag, 09. Juni 2026, 23:19:20 ------------------

(...)

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Diese SMS wurde von Frauke geschrieben, nachdem sie kurz vor Verlassen des Pubs den Akku mit Isabella zurückgetauscht hat. Laut Isabella ging das Handy von Frauke mit Fraukes Akku nämlich nochmal an. Diese SMS war für Chris gedacht und bezeugt, dass Frauke noch eine Verabredung im Anschluss an ihren Pubbesuch hatte.

Bitte nicht die kommunizierten Daten verfälschen! In der Kriminalistik gilt "Verstand geht vor Herz", alles andere ist Murks.
Deine Angaben zur SMS stimmen nicht.
Richtig ist: Es ist nicht bekannt, wann die erste SMS geschrieben wurde.
Es ist nicht bekannt, wo die erste SMS geschrieben wurde.
Es ist nicht bekannt, wer die erste SMS verfasst hat.
Nur Datum/Uhrzeit und Basisstation des Absetzens der ersten SMS sind gesichert. Warum nimmst Du nicht diese Daten erstmal als Grundlage für eine Diskussion, anstatt kontinuierlich den Klugsch...modus zu fahren? und dem Gastschreiber Pope1107 mit Herablassung und Arroganz zu begegnen?
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Solitär »

Scheich Manfred hat geschrieben: Dienstag, 09. Juni 2026, 23:58:09 Bitte nicht die kommunizierten Daten verfälschen! In der Kriminalistik gilt "Verstand geht vor Herz", alles andere ist Murks.
Deine Angaben zur SMS stimmen nicht.
Richtig ist: Es ist nicht bekannt, wann die erste SMS geschrieben wurde.
Es ist nicht bekannt, wo die erste SMS geschrieben wurde.
Es ist nicht bekannt, wer die erste SMS verfasst hat.
Nur Datum/Uhrzeit und Basisstation des Absetzens der ersten SMS sind gesichert. Warum nimmst Du nicht diese Daten erstmal als Grundlage für eine Diskussion, anstatt kontinuierlich den Klugsch...modus zu fahren? und dem Gastschreiber Pope1107 mit Herablassung und Arroganz zu begegnen?
Kannst Du lesen: Über meinen Ausführungen steht: "GEMÄSS MEINER THEORIE". Und wie ich mit Pope1107 umgehe überlass mal gerne mir. Er ist hier nicht aus altruistischen Gründen - da kannst Du mal ganz sicher sein.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Kroko37 »

Scheich Manfred hat geschrieben: Dienstag, 09. Juni 2026, 23:58:09 Bitte nicht die kommunizierten Daten verfälschen! In der Kriminalistik gilt "Verstand geht vor Herz", alles andere ist Murks.
Deine Angaben zur SMS stimmen nicht.
Richtig ist: Es ist nicht bekannt, wann die erste SMS geschrieben wurde.
Es ist nicht bekannt, wo die erste SMS geschrieben wurde.
Es ist nicht bekannt, wer die erste SMS verfasst hat.
Nur Datum/Uhrzeit und Basisstation des Absetzens der ersten SMS sind gesichert. Warum nimmst Du nicht diese Daten erstmal als Grundlage für eine Diskussion, anstatt kontinuierlich den Klugsch...modus zu fahren? und dem Gastschreiber Pope1107 mit Herablassung und Arroganz zu begegnen?
Plausibel ist aber, dass F. die SMS selbst geschrieben hat. So haben es auch die EB angenommen.
Ferner wäre plausibel, dass sie diese zumindest nicht erst um kurz vor 00:49 Uhr geschrieben hat.
Sie wurde Zuhause erwartet. Und 00:49 Uhr ist nicht plausibel.

Nicht bekannt wäre dann der Ort und wer sie am Ende versendet hat.
Johnny77
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Johnny77 »

Moment, Solitär wurde nach seiner/ihrer Ablauf-Hypothese gefragt. Er/Sie begann sie vorzustellen. Klar, dass es keinen Beweis dafür gibt, dass die SMS um 23 Uhr geschrieben wurde, es spricht aber technisch nichts kategorisch dagegen.
Zum Schluss hat er/sie die Diskussion angeboten.
Wie soll es sonst laufen?
Scheich Manfred
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Scheich Manfred »

Solitär hat geschrieben: Mittwoch, 10. Juni 2026, 00:01:45 Kannst Du lesen: Über meinen Ausführungen steht: "GEMÄSS MEINER THEORIE". Und wie ich mit Pope1107 umgehe überlass mal gerne mir. Er ist hier nicht aus altruistischen Gründen - da kannst Du mal ganz sicher sein.
Also, ich weiss nicht weshalb Pope1107 hier ist, klär uns doch bitte auf und lass uns an Deinem überragenden Wissen teil haben.
Vielleicht ist der Mann überhaupt nicht auf einer Mission, vielleicht nur ein stinknormaler Jurist, der ein besonderes Interesse an diesem mysteriösen Fall hat?
Kroko37
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Kroko37 »

Johnny77 hat geschrieben: Mittwoch, 10. Juni 2026, 00:07:03 Moment, Solitär wurde nach seiner/ihrer Ablauf-Hypothese gefragt. Er/Sie begann sie vorzustellen. Klar, dass es keinen Beweis dafür gibt, dass die SMS um 23 Uhr geschrieben wurde, es spricht aber technisch nichts kategorisch dagegen.
Zum Schluss hat er/sie die Diskussion angeboten.
Wie soll es sonst laufen?
Weißt Du doch. Die Fakten sind dort Fakten wo es passt, aber in anderen Dingen sind es Möglichkeiten. Siehe Briefe.
Manchmal ist das hier so als wolle man den Passierschein A38 bekommen wollen. ;)

Wenn Sie den Passierschein möchten, dann müssen Sie vorher erstmal zum Kreuz gehen.
Scheich Manfred
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Scheich Manfred »

Kroko37 hat geschrieben: Mittwoch, 10. Juni 2026, 00:04:26 Plausibel ist aber, dass F. die SMS selbst geschrieben hat. So haben es auch die EB angenommen.
Ferner wäre plausibel, dass sie diese zumindest nicht erst um kurz vor 00:49 Uhr geschrieben hat.
Sie wurde Zuhause erwartet. Und 00:49 Uhr ist nicht plausibel.

Nicht bekannt wäre dann der Ort und wer sie am Ende versendet hat.
Viele Überlegungen in diesem Fall sind plausibel, keine Frage. Wenn aber über einen bestimmten Sachverhalt KEINE Gewissheit vorherrscht, dann bleibt es schlichtweg nur eine Annahme und die einzig angemessene Antwort auf obige Fragestellung lautet: Wir wissen es nicht. Frauke ist mit hoher Wahrscheinlichkeit zu jemandem ins Auto gestiegen; was wenn ihre Fahrt sie nach Bad Driburg geführt hat, z.b. ins Mäkkes und die SMS dort geschrieben wurde? Wissen wir ebenfalls nicht, aber diese Möglichkeit besteht, nur mal so als Beispiel.
Mir käme nie in den Sinn, meine Annahmen und Theorien als in Stein gemeisselt zu kommunizieren, etwas was ich z.b. dem User Solitär explizit zum Vorwurf mache. Ich habe etwas dagegen wenn jede nur erdenkliche Informationen in eine Theorie hineingezwängt und frisiert werden damit der im Vorfeld auserkorene Schuldige auch tatsächlich der Schuldige verbleibt.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Johnny77 »

Scheich Manfred hat geschrieben: Mittwoch, 10. Juni 2026, 00:29:10 Viele Überlegungen in diesem Fall sind plausibel, keine Frage. Wenn aber über einen bestimmten Sachverhalt KEINE Gewissheit vorherrscht, dann bleibt es schlichtweg nur eine Annahme und die einzig angemessene Antwort auf obige Fragestellung lautet: Wir wissen es nicht. Frauke ist mit hoher Wahrscheinlichkeit zu jemandem ins Auto gestiegen; was wenn ihre Fahrt sie nach Bad Driburg geführt hat, z.b. ins Mäkkes und die SMS dort geschrieben wurde? Wissen wir ebenfalls nicht, aber diese Möglichkeit besteht.
Wir wissen es nicht. Deshalb schreiben wir ja von hypothetischen Abläufen und Theorien. Und dabei ist es absolut legitim, eine bestehende Verabredung und eine SMS um kurz nach 23 Uhr anzunehmen. Auf Plausibilität wird im Anschluss geprüft, weitest gehend subjektiv, versteht sich.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Solitär »

Zimmer 101 hat geschrieben: Dienstag, 09. Juni 2026, 22:50:42 falsch! so wie fast alle deine naiv-realitaetsfernen theorien. es ist genau das was ein böser geist tun wuerde.
wenn du dich dazu in der lage siehst, deinen meinungskorridor zu vergroessern hier eine andere sicht. fraukes peiniger war ihr intellektuell hoch ueberlegen. wen hatte er eine woche unter seiner kontrolle? denk mal nach.
eine lebens unerfahrene gutmuetige junge frau, ein junger mensch der bis dato noch nie mit der boesen und dunklen seite des menschseins konfrontiert war. er war der tonangebende part und manipulator, er konnte mit frauke verfahren wie es ihm beliebte. die anrufe sind ein sicheres indiz fuer seine negative intelligenz. er liess frauke nur in dem glauben, selbstbestimmt handeln zu koennen. das maedchen hatte nie eine chance. glaubst du wirklich, zwei buddys aus normalen lebensverhaeltnissen kriegen das hin?
Schwierig. Du könntest Recht haben. Und da Du ein Profi und vom Fach zu sein scheinst, höre ich natürlich sehr genau hin, wenn Du dich hier äußerst.

Aber was genau tut nun der "böse geist". Er lässt Frauke telefonieren. Relativ frei bestimmt im letzten Gespräch sprechen. So jedenfalls der Eindruck des im Nachhinein verfassten Protokolls. Sie darf sogar weitersprechen, als sie sich anscheinend verhaspelt mit "ja, nein, nein".

Vorstellbar, dass ein kleiner Fingerzeig eines sadistischen Täters hier sehr schnell zu dem "nein, nein" geführt hat, da bin ich bei Dir.

Woraus schliesst Du aber, dass der "Peiniger von Frauke" ihr intelektuell hochüberlegen war? Dein Mitstreiter hier, @Pope1107, hat gerade das genaue Gegenteil für möglich gehalten.

Wir wissen doch so gut wie nichts über den Täter. Ausser dass er die Anrufe und die Gesprächsinhalte zugelassen hat und Frauke durch ihn "irgendwie" verstorben ist / getötet worden ist. Vielleicht hast Du mehr Hintergrundwissen und bist professionell unterwegs, aber ich bin auch nicht ganz blöd und kann zumindest aus den Gesprächen mir nicht zwingend erschliessen, dass der "Peiniger" Frauke intellektuell hoch überlegen war - ich will es allerdings auch nicht ausschliessen.

Ich halte einen solchen Täter, wie Du ihn eindrücklich beschreibst, für durchaus möglich. Die äußeren Umstände lassen mich jedoch etwas anderes vermuten. Und die "zwei buddys aus normalen Lebensverhältnissen": Wie normal sind diese Verhältnisse, wenn sich der beste Freund von N an seinem Geburtstag suizidiert hat und sich N dafür sehr schuldig fühlt und des Nachts das Grab seines suizidierten Freundes besucht. Das sind ja keine "normalen Lebensverhältnisse", zudem wir nicht wissen, was T dazu bewogen hat sich zu suizidieren - es liegt nahe, dass er damit N schaden wollte / ihn damit extrem verletzen wollte, wenn er dies am Geburtstag von N gemacht hat.

Und dass kurz darauf Frauke als neue Bekannte von N ermordet wird, deutet ja auch nicht gerade auf "normale" Lebensverhältnisse von N hin. Zudem kommt er ziemlich "creepy" rüber: Erst behauptet er es wäre mit Frauke so gewesen, als hätten sie sich schon immer gekannt (Seelenverwandte) - später sagt er, dass Frauke sich um ihn wegen ihres Samariterfimmels gekümmert hätte - nicht gerade nett von ihm - und deshalb lasse ich hier auch jeden Respekt ihm gegenüber vermissen. Mal abgesehen davon, dass Frau Liebs nach Durchsicht der Akten anscheinend der Überzeugung ist, dass N gar kein Alibi hat und damit auch A nicht.

Wenn Du Lust hast, können wir uns aber gerne mal bei einem Kaffee über die Geschichte austauschen. Ich habe gerade - wie man merkt - recht viel Zeit. Ich denke über Deinen Text auch noch mal nach.

ps. Du hast mir meine letzte Frage nicht beantwortet, warum Du von einem Zwillingsbruder von A in Deinem letzten Beitrag sprichst (gibt es ja nicht) und damit indirekt C da mit reinziehst (weil der hat ja einen eineiigen Zwillingsbruder), den Du somit in Verdacht hast mit der Sache zu tun zu haben?!?. Das macht Deine Beiträge leider nicht glaubwürdiger, wobei ich schon davon ausgehe, wie gesagt, dass Du vom Fach bist.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Kroko37 »

Übrigens wenn ich auf die Briefe zurückgehe in Verbindung mit dem Pubbesuch.

Auf Grundlage dessen was im Podcast von Stawski bekannt wird.

Dann ist doch der Ablauf doch so, dass N. und F. beim Picknick wohl ein Treffen für 23 Uhr vereinbaren.
Oder sie vereinbaren etwas lose und danach sagt N. noch irgendwie zu, dass er und A. kommen. Am Montag zum Beispiel.
Am Dienstag höchstwahrscheinlich passiert das: F. hatte I. einen Brief geschrieben, dass N. und A. um 23 Uhr kommen.

Und dann ist doch die Frage ob sich I. als sie das erfahren hat sich und die anderen nicht zwischengeschoben hat sich im Pub zu treffen. Sie musste doch wissen, dass N. kommen wollte denn sonst hätte jener nicht bei ihr absagen müssen. Hat er aber weil I. vorher schon versucht hatte ihn noch zum Kommen zu überreden. Und dann hat aber folglich auch N. gewusst, dass I. und andere im Pub sind.

Und dann schickt I. aber eine SMS, dass F. doch gerne ins Pub kommen soll.
Was ist also der Sinn der SMS von I.? Zieht sie es in Zweifel, dass F. wirklich kommt?
Das Treffen im Pub stand doch schon. Sie haben doch ausgemacht und das dann wohl vorher schon mündlich, dass F. und I. in England-Farben kommen.

Hat sie es also nicht erwarten können, dass F. endlich kommt? Oder hatte sie Zweifel daran, dass F. kommt weil jene schon von der Absage von N. wusste?
Kroko37
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Kroko37 »

Das kann ja gut möglich sein, dass er F. manipuliert hat und sie in dem Glauben liess sie hätte eine Chance.
Er kann sie auch Anrufe annehmen lassen wenn für ihn die Gefahr gleich null ist.

Wie man daraus aber schliessen kann, dass er ihr hochüberlegen gewesen sein soll an Intelligenz ist mir schleierhaft.
Das hat auch gar nichts mit dem Alter zu tun.
Er ist schlicht und ergreifend in der viel besseren Position. Für diese Theorie jedenfalls.
NinJa

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von NinJa »

Johnny77 hat geschrieben: Mittwoch, 10. Juni 2026, 00:07:03 Moment, Solitär wurde nach seiner/ihrer Ablauf-Hypothese gefragt. Er/Sie begann sie vorzustellen. Klar, dass es keinen Beweis dafür gibt, dass die SMS um 23 Uhr geschrieben wurde, es spricht aber technisch nichts kategorisch dagegen.
Zum Schluss hat er/sie die Diskussion angeboten.
Wie soll es sonst laufen?
Ja genau.
Das Problem ist halt das sowohl Pope als auch Solitär zwar über den Fall Frauke sprechen, aber das ist schon fast das einzige gemeinsame Thema:

Solitär beschreibt eine Hypothese die ja in sich (größtenteils) plausibel dargelegt und durch keine uns bekannten ( wasserdichten ;) )FAKTEN widerlegt ist.
Aber ist natürlich nur eine Theorie, die man ja mal gedanklich spinnen kann.Auch wenn man den Eindruck kriegen kann Solitär hielte diese Theorie selbst für Fakt.

Pope hingegen hat auf seiner Ebene aber ja auch (größtenteils) Recht, nur argumentiert er nicht auf der hypothetischen Ebene, sondern was für die EB oder juristisch greifbar/verwertbar wäre. Auch wenn man den Eindruck kriegen kann Pope hielte einmal ermitteltes für ewigen Fakt.

Das sind halt verschiedene Ebenen.

Ich hoffe das die beiden jetzt nicht sich wieder nur diesselben Punkte verschiedener Ebenen um die Ohren hauen, vielleicht kommen ja doch noch neue Gedanken bei raus?
caro
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von caro »

Zimmer 101 hat geschrieben: Dienstag, 09. Juni 2026, 22:50:42 falsch! so wie fast alle deine naiv-realitaetsfernen theorien. es ist genau das was ein böser geist tun wuerde.
wenn du dich dazu in der lage siehst, deinen meinungskorridor zu vergroessern hier eine andere sicht. fraukes peiniger war ihr intellektuell hoch ueberlegen. wen hatte er eine woche unter seiner kontrolle? denk mal nach.
eine lebens unerfahrene gutmuetige junge frau, ein junger mensch der bis dato noch nie mit der boesen und dunklen seite des menschseins konfrontiert war. er war der tonangebende part und manipulator, er konnte mit frauke verfahren wie es ihm beliebte. die anrufe sind ein sicheres indiz fuer seine negative intelligenz. er liess frauke nur in dem glauben, selbstbestimmt handeln zu koennen. das maedchen hatte nie eine chance. glaubst du wirklich, zwei buddys aus normalen lebensverhaeltnissen kriegen das hin?
Solitär hat darauf ja schon mit einigen guten Punkte geantwortet.
Und mal gegengefragt; wer und wessen Umfeld wurde denn damals mit der bösen und dunklen Seite des Menschseins konfrontiert?

Zudem; ob der Täter mit Frauke - oder besser gesagt mit der Situation - verfahren konnte, wie es ihm beliebte, würde ich ganz stark bezweifeln.
Auch, dass die Anruffahrten ihn "Freude" bereiteten.
Es war eher so, dass der Täter fremdbestimmt war. Die Anrufe waren notwendig, geschahen aus Angst vor Entdeckung, eine Flucht nach vorn.
Ardnas
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Ardnas »

Scheich Manfred hat geschrieben: Mittwoch, 10. Juni 2026, 00:16:25 Also, ich weiss nicht weshalb Pope1107 hier ist, klär uns doch bitte auf und lass uns an Deinem überragenden Wissen teil haben.
Vielleicht ist der Mann überhaupt nicht auf einer Mission, vielleicht nur ein stinknormaler Jurist, der ein besonderes Interesse an diesem mysteriösen Fall hat?
Boar- zwei drei Leute sind hier schon anstrengend! Da frag ich mich können die lesen und das verstehen?

Man muss ja nicht gleicher Meinung sein aber man kann auch andere Meinungen bzw Theorien akzeptieren.

Ich finde Solitär hat in ganz vielen Punkten einen logischen Ablauf geschildert und dem schlies ich mich an
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