MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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Kroko37
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Kroko37 »

Johnny77 hat geschrieben: Dienstag, 09. Juni 2026, 12:53:02 Hat Isabella Frau Liebs in den Jahren 2007 - 2014 getroffen? Also im Zeitraum nach der Bestattung Fraukes und vor dem Treffen in Rahmen der Recherchen Stawskys?
Weiß ich auch nicht. Aber warum sollte man das mit dem Frühstück später gesondert erwähnen wenn es vorher bereits ein Treffen gegeben hätte?
Johnny77
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Johnny77 »

Kroko37 hat geschrieben: Dienstag, 09. Juni 2026, 13:19:35 Weiß ich auch nicht. Aber warum sollte man das mit dem Frühstück später gesondert erwähnen wenn es vorher bereits ein Treffen gegeben hätte?
Das Frühstück war 2020. Ich denke über eine Aussage Isabellas nach, deshalb die Frage.
Gab es keine weiteren Treffen?
Kroko37
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Kroko37 »

Johnny77 hat geschrieben: Dienstag, 09. Juni 2026, 13:52:15 Das Frühstück war 2020. Ich denke über eine Aussage Isabellas nach, deshalb die Frage.
Gab es keine weiteren Treffen?
Ich denke auch über einige nach. Ich vermute es gab keine weiteren Treffen.
Zum Beispiel sagt I. auch, sie fragt sich was passiert wäre wenn sie nicht F. ins Pub eingeladen hätte.
Und ob das aber überhaupt eine Rolle spielte, frage ich mich.
Oder dass sie sagt, vielleicht hat der Täter einen Bezug zu Nieheim.

Sicher ist sie bei Heimweg von F. und der Täter kommt nicht aus F.s Umfeld von Paderborn.
Man hätte sonst ja schon mal auf die Idee kommen können wenn F. mehrmals Paderborn sagte.
Wenn sie aber in den Fängen des Höxter-Paars gewesen wäre, so ist das eine ganz schreckliche Vorstellung für I.
Wäre ja dann möglich.

Und als sie C. angerufen hat am Morgen nach dem Verschwinden und fragte wo F. i... also ob sie sie sprechen kann gab es erst mal eine lange Pause bei C. bis eine Antwort kam.
Johnny77
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Johnny77 »

Kroko37 hat geschrieben: Dienstag, 09. Juni 2026, 14:04:00 Zum Beispiel sagt I. auch, sie fragt sich was passiert wäre wenn sie nicht F. ins Pub eingeladen hätte.
Und ob das aber überhaupt eine Rolle spielte, frage ich mich.
Ja, diese Stelle ist sehr merkwürdig.
N. formuliert es für sich ganz anders.
Scheich Manfred
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Scheich Manfred »

HHmoin hat geschrieben: Dienstag, 09. Juni 2026, 09:36:24 War C ihr Ex eigentlich Muslim ?
Christos ist Grieche. Welcher Konfession er angehört oder ob er überhaupt einer angehört ist nicht bekannt. Wahrscheinlich ist er griechisch-orthodox.
Warum fragst Du danach? Teile uns bitte Deine Überlegungen mit.
Scheich Manfred
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Scheich Manfred »

KlaresH2o hat geschrieben: Montag, 08. Juni 2026, 21:59:05 Ja, das trifft zu, nichts anderes!
Kannst Du überhaupt nicht wissen, blosse Spekulation von Dir.
Gast-

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast- »

Scheich Manfred hat geschrieben: Dienstag, 09. Juni 2026, 14:41:02 Christos ist Grieche. Welcher Konfession er angehört oder ob er überhaupt einer angehört ist nicht bekannt. Wahrscheinlich ist er griechisch-orthodox.
Warum fragst Du danach? Teile uns bitte Deine Überlegungen mit.
Ich befürchte, die Frage hat wieder irgend was mit dieser wirren Kreuz Theorie zu tun.
Pope1107

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Pope1107 »

Solitär hat geschrieben: Montag, 08. Juni 2026, 19:50:46 @Zebra

Es ist ganz einfach:

Zwei Täter sind sich eine Woche untereinander nicht einig geworden, was mit Frauke passieren soll und haben die Entscheidung darüber von Tag zu Tag verschoben.

Bis zum Dienstag. Da war Ende und Frauke hatte so gut wie keine Kraft und Hoffnung mehr auf Freilassung. Aber „die Hoffnung stirbt zuletzt“ und deshalb hat sie den Namen des ihr bekannten Täters auch in diesem Telefonat nicht gesagt.

Die ganze Idee so zu tun als würde sie von einem fremden Täter festgehalten stammte m.E. von Frauke um einen Ausweg aus der verfahrenen Situation zu finden.

Und weil der Täter so cool ist, nervenstark, selbstsicher und siegesgewiss lässt er das letzte Telefonat auch weiterlaufen, nachdem F eine - aus Tätersicht vermutliche - Grenze überschritt, indem sie ein Festhalten bejahte und der Täter machte sich keinerlei Sorgen, dass F (den von dir vermuteten) Täter dann auch noch namentlich erwähnen könnte, den ja deiner Theorie nach jede hier relevante Person in F‘s Umkreis deutlich namentlich kennen müsste?

Diese vom Täter an den Tag gelegte Sorglosigkeit angesichts der drohenden zerstörten Zukunft, der resultierenden Haftstrafe und dem gewiss zerstörtem Leumund spricht dann für eine Mischung aus Chuck Norris, Scarface und John Wick als Täter.

Und vermutlich auch die hätten das Telefonat spätestens nach dem herausgerutschten „Ja“ beendet - sofern sie denn namentlich bekannt gewesen wären.
Jolu65
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Jolu65 »

Warum gibt FL keinen Hinweis auf einen Täter oder einen Ort ?
Sie kennt weder den Täter noch den Ort.
Sie kennt den Täter sehr genau und hegt(e) einen sehr engen Kontakt mit ihm.

Ersteres is etwas unwahrscheinlicher als Letzteres.
Warum ?
Sollte ein unbekannter Psychopath hinter der Tat stecken, wäre es ja egal zu wem und zu welcher Zeit FL Kontakt aufgenommen hätte. Es erscheint ja auch völlig ungewöhnlich zu sein, dass ein psychopathischer Täter diese expliziten Telefonkontakte überhaupt zugelassen hätte.
Wenn FL der Täter bzw. dessen Umfeld sehr vertraut gewesen wäre, dann wäre eine feindselige Atmosphäre zunächst nicht zu erwarten gewesen, WENN FL eine psychische Ausnahmesituation des Täters erkannt hätte. Eine solche Ausnahmesituation kann vorausgesetzt werden. Vorstellbar ist eine Verhandlungssituation, bei der ein Täter etwas einforderte und FL dazu nicht bereit war. Quasi: Wenn Du mir das oder das versprichst, dann kannst du gehen. Sie kann und will das nicht versprechen, weil sie dann zwar nicht konkret der Freiheit beraubt wird, aber sonst im Leben unfrei wäre.
Scheich Manfred
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Scheich Manfred »

Jolu65 hat geschrieben: Dienstag, 09. Juni 2026, 17:13:39 Warum gibt FL keinen Hinweis auf einen Täter oder einen Ort ?
Sie kennt weder den Täter noch den Ort.
Sie kennt den Täter sehr genau und hegt(e) einen sehr engen Kontakt mit ihm.

Ersteres is etwas unwahrscheinlicher als Letzteres.
Warum ?
Sollte ein unbekannter Psychopath hinter der Tat stecken, wäre es ja egal zu wem und zu welcher Zeit FL Kontakt aufgenommen hätte. Es erscheint ja auch völlig ungewöhnlich zu sein, dass ein psychopathischer Täter diese expliziten Telefonkontakte überhaupt zugelassen hätte.
Wenn FL der Täter bzw. dessen Umfeld sehr vertraut gewesen wäre, dann wäre eine feindselige Atmosphäre zunächst nicht zu erwarten gewesen, WENN FL eine psychische Ausnahmesituation des Täters erkannt hätte. Eine solche Ausnahmesituation kann vorausgesetzt werden. Vorstellbar ist eine Verhandlungssituation, bei der ein Täter etwas einforderte und FL dazu nicht bereit war. Quasi: Wenn Du mir das oder das versprichst, dann kannst du gehen. Sie kann und will das nicht versprechen, weil sie dann zwar nicht konkret der Freiheit beraubt wird, aber sonst im Leben unfrei wäre.
Zitierst Du jemanden in den ersten drei Zeilen Deines Kommentars oder handelt es sich um Deine Überlegungen?
Frauke nimmt in beinahe jedem Kontakt redundant auf Paderborn Bezug, aus welchem Grund auch immer.

Bei Deinen Überlegungen zu einem Psychopathen gehe ich grösstenteils nicht mit. Gerade bei Gewalttaten eines Psychopathen entzieht sich der Modus Operandi oftmals dem Rationalen; es kann sich sehr wohl um einen völlig Unbekannten Täter gehandelt haben; die Anrufe sollten hierbei nicht als Ausschlusskriterium angesehen werden.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Jolu65 »

@Scheich Manfred
Nein ich zitiere niemand, jedenfalls nicht bewusst.

Sie nimmt deshalb (wahrscheinlich) so redundant Bezug auf Paderborn als Zeichen, dass sie nicht mehr in Lübbecke lebt UND / ODER weil das ja offenbar verifizierbar stimmte.

Kann es sein, dass sie in Lübbecke gefangen war ?
Dieser Einwand einer Fahrzeugkontrolle ist mE nicht relevant. Ich bin 40 Jahre lang in keine Verkehrskontrolle geraten. Meine Fahrleistung in dieser Zeit beläuft sich auf mehrere Millionen Kilometer......
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Solitär »

Pope1107 hat geschrieben: Dienstag, 09. Juni 2026, 16:25:42 Und weil der Täter so cool ist, nervenstark, selbstsicher und siegesgewiss lässt er das letzte Telefonat auch weiterlaufen, nachdem F eine - aus Tätersicht vermutliche - Grenze überschritt, indem sie ein Festhalten bejahte und der Täter machte sich keinerlei Sorgen, dass F (den von dir vermuteten) Täter dann auch noch namentlich erwähnen könnte, den ja deiner Theorie nach jede hier relevante Person in F‘s Umkreis deutlich namentlich kennen müsste?

Diese vom Täter an den Tag gelegte Sorglosigkeit angesichts der drohenden zerstörten Zukunft, der resultierenden Haftstrafe und dem gewiss zerstörtem Leumund spricht dann für eine Mischung aus Chuck Norris, Scarface und John Wick als Täter.

Und vermutlich auch die hätten das Telefonat spätestens nach dem herausgerutschten „Ja“ beendet - sofern sie denn namentlich bekannt gewesen wären.
Was John Wick gemacht hätte, bedarf, glaube ich, keiner weiteren Erläuterung: "Ich werde sie alle töten".

Wenn ich mir so die Hobbys, Vorlieben und Leidenschaften von N anschaue, ja, könnte irgendeine Mischung aus den Charaktereigenschaften der o.g. Protagonisten sein. Auf jeden Fall creepy. Wer geht schon des Nachts auf den Friedhof an das Grab seines suizidierten Freundes, an dessen Tod sich N extrem schuldig fühlte...

Zurück zum Fall: Nochmal: Ich gehe davon aus, dass zwei Personen hier involviert sind, eine starke und ein psychisch sehr schwache, in die Frauke total verknallt war. Meine Hypothese lautet, dass die Anrufe von Frauke selbst initiiert und durchgeführt wurden. SIE WOLLTE diese Anrufe tätigen, sie wurde dazu nicht gezwungen. Die Anrufe waren ihre Idee, um dem ihr bekannten Täter zu beweisen, dass sie ihn nicht verraten würde, wenn der sie wieder frei lassen würde. Wenn der Täter sie frei gelassen hätte, hätte sie gesagt, dass sie von einem völlig Fremden festgehalten worden ist. Hat leider nicht funktioniert. Wahrscheinlich weil der starke Mitwisser dem schwachen Täter das ausgeredet hat. Aus meiner Sicht völlig schlüssig. Wenn man natürlich, wie Du, nach wie vor glaubt, Östermann sei ein exzellenter KHK gewesen und das K11 habe erstklassige Arbeit geleistet, dann sind einem solche Szenarien "verschlossen".

ps. Wenn meine Hypothese stimmt, dann hat N die einzige Frau, die ihn jemals geliebt hat, sterben lassen. Und das eventuell nur, weil I ihm erzählt hat, dass Frauke ihn nur als Kumpel gesehen hat - was gar nicht stimmte und von I gelogen war - warum auch immer. Vielleicht geht N doch noch einmal in sich und offenbart sich gegenüber Frau Liebs, das würde allen Beteiligten wahrscheinlich sehr helfen, inklusive ihm selbst.
Scheich Manfred
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Scheich Manfred »

Jolu65 hat geschrieben: Dienstag, 09. Juni 2026, 17:40:56 @Scheich Manfred
Nein ich zitiere niemand, jedenfalls nicht bewusst.

Sie nimmt deshalb (wahrscheinlich) so redundant Bezug auf Paderborn als Zeichen, dass sie nicht mehr in Lübbecke lebt UND / ODER weil das ja offenbar verifizierbar stimmte.

Kann es sein, dass sie in Lübbecke gefangen war ?
Dieser Einwand einer Fahrzeugkontrolle ist mE nicht relevant. Ich bin 40 Jahre lang in keine Verkehrskontrolle geraten. Meine Fahrleistung in dieser Zeit beläuft sich auf mehrere Millionen Kilometer......
Dass Frauke in Lübbecke festgehalten wurde halte ich für unwahrscheinlich, schon wegen der relativ grossen Distanz zu Paderborn von ca. 85km.
Allerdings spiele ich in meinen Überlegungen immer wieder die Möglichkeit durch, dass Fraukes Entführer irgend einen Bezug in der Vergangenheit zu Lübbecke gehabt haben könnte.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Zebra »

Pope1107 hat geschrieben: Dienstag, 09. Juni 2026, 16:25:42 Und weil der Täter so cool ist, nervenstark, selbstsicher und siegesgewiss lässt er das letzte Telefonat auch weiterlaufen, nachdem F eine - aus Tätersicht vermutliche - Grenze überschritt, indem sie ein Festhalten bejahte und der Täter machte sich keinerlei Sorgen, dass F (den von dir vermuteten) Täter dann auch noch namentlich erwähnen könnte, den ja deiner Theorie nach jede hier relevante Person in F‘s Umkreis deutlich namentlich kennen müsste?

Diese vom Täter an den Tag gelegte Sorglosigkeit angesichts der drohenden zerstörten Zukunft, der resultierenden Haftstrafe und dem gewiss zerstörtem Leumund spricht dann für eine Mischung aus Chuck Norris, Scarface und John Wick als Täter.

Und vermutlich auch die hätten das Telefonat spätestens nach dem herausgerutschten „Ja“ beendet - sofern sie denn namentlich bekannt gewesen wären.
Was genau hätte ihn denn überhaupt so dermaßen nervös werden lassen sollen? Es handelte sich nicht um ein Tötungsdelikt, Frauke lebte, Frauke rief fast täglich daheim an und bestätigte, dass sie freiwillig weg sei.
Nicht einmal, wenn der Täter gefasst worden wäre, wäre auch sicher damit zu rechnen gewesen, dass er nennenswert bestraft werden würde. Sofern Frauke unverletzt war, hätte sie erstmal beweisen müssen, dass man sie gegen ihren Willen festgehalten hat. Wäre das so einfach gewesen? Die Nachrichten klingen nicht so. Es gibt nicht ein Telefonat, das das Gegenteil darstellt. Nichts.

Und nun würde sie den Namen nennen...und dann? Sagt er eben, dass sie das wollte. Kann man ja überall nachlesen. Er konnte genau genommen ziemlich sorglos sein. Gerade weil er sie ständig zu diesen SMS und Anrufen zwang, war doch sein Risiko nicht so immens. Ihm hätten doch nicht 15 Jahre Haft geblüht, im Gegenteil.
Scheich Manfred
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Scheich Manfred »

Gast- hat geschrieben: Dienstag, 09. Juni 2026, 14:55:15 Ich befürchte, die Frage hat wieder irgend was mit dieser wirren Kreuz Theorie zu tun.
Das befürchte ich leider auch.
Dabei ist die Sache mit dem Kreuz in meiner Wahrnehmung eigentlich recht einfach zu handhaben. Frauke könnte am Pubabend das Kreuz unter ihrem Polohemd getragen haben, der Täter hat es in der Festhaltewoche entweder nicht wahrgenommen oder der Anhänger war ihm gleichgültig. Daneben gibt es auch die Möglichkeit, dass der Täter Frauke das Kreuz bewusst nicht wegnahm, beides wissen wir nicht.
Die Möglichkeit, dass der Täter das Kreuz zum Ablageort eigens mitbrachte und es ihrem toten Körper beigab ist ebenfalls möglich, aber auch hier erübrigt sich für mich jede Frage und Diskussion weil definitiv nicht mehr ermittelbar oder rekonstuierbar. Diskussionen in diesem Zusammenhang führen zu nichts, ausser zu Meinungsverschiedenheiten.
Was über das Kreuz bekannt ist: Zu Beginn der Ermittlungen konnte es nicht Frauke zugeordnet werden, dies geschah erst später durch das Durchforsten von Bildmaterial. Die Herkunft des Kreuzes kann aber weiterhin nicht geklärt werden.
Vermutung: Diese Art von Kreuzanhängern haben eher Modeschmuckcharakter und werden gerne im mediterranen Raum -bevorzugt an stark frequentierten Urlaubsorten- als eine Art Souvenier angeboten, hierfür spricht die Befestiung mittels Lederband. Im mediterranen Glaubensraum ist das Tragen von Kreuzanhängern höher gewichtet als bei uns im Norden. Das Material der Wahl ist nahezu immer Gold mit Goldkette, der Besatz mit Edelsteinen ist nicht üblich. Aus den eben genannten Gründen schliesse ich für mich, dass das Kreuz aus dem Mittelmeerraum stammt. Es stellt keinen hohen Materialwert dar, mit dem Lederband erst recht nicht. Die zwölf Steinchen könnten für die zwölf Apostel stehen, letztere haben im mediterranen Raum eine höhere Bedeutung als im Norden.
Es ist bekannt, dass Chris mit Frauke einen Urlaub in Griechenland verbracht hat, möglicherweise stammt dieses Kreuz auch aus diesem Urlaub, aber das ist nur meine Vermutung und für mich nicht fallrelevant.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Solitär »

Meine Vermutung ist, dass das Kreuz ursprünglich von T stammte und Frauke von N geschenkt wurde. Eventuell beim Picknick. Da aber Östermann und seine Truppe N irgendwann als Täter ausgeschlossen haben, spielte das Kreuz ab dann - auch wenn es von T / N stammte, keinerlei Rolle mehr für die EB.
Pope1107

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Pope1107 »

Zebra hat geschrieben: Dienstag, 09. Juni 2026, 18:17:01 Was genau hätte ihn denn überhaupt so dermaßen nervös werden lassen sollen? Es handelte sich nicht um ein Tötungsdelikt, Frauke lebte, Frauke rief fast täglich daheim an und bestätigte, dass sie freiwillig weg sei.
Nicht einmal, wenn der Täter gefasst worden wäre, wäre auch sicher damit zu rechnen gewesen, dass er nennenswert bestraft werden würde. Sofern Frauke unverletzt war, hätte sie erstmal beweisen müssen, dass man sie gegen ihren Willen festgehalten hat. Wäre das so einfach gewesen? Die Nachrichten klingen nicht so. Es gibt nicht ein Telefonat, das das Gegenteil darstellt. Nichts.

Und nun würde sie den Namen nennen...und dann? Sagt er eben, dass sie das wollte. Kann man ja überall nachlesen. Er konnte genau genommen ziemlich sorglos sein. Gerade weil er sie ständig zu diesen SMS und Anrufen zwang, war doch sein Risiko nicht so immens. Ihm hätten doch nicht 15 Jahre Haft geblüht, im Gegenteil.
Völlig legitimer Gedanke, den man juristisch und kriminalistisch immer auch bedenken muss. Definitiv.

Nichts desto trotz kann davon auszugehen sein, dass ein „Herauskommen“ der Tat in seinen von dir angesprochenen, möglicherweise milderen Konsequenzen (auch nur bei einer akzeptierten, falschen Darstellung der Geschehnisse)nicht von einem Täter bedacht worden sein könnte.

Zu berücksichtigen wäre auch, dass wir nicht wissen, inwieweit F nachprüfbare oder sichtbare Verletzungen hatte.

Wie der Ausgang der Entführung zeigt, handelte es sich sehr wohl um ein schwerstes Kapitaldelikt letztendlich.
Daher kann davon ausgegangen werden, dass dies auch von vornherein eine solche (zB mindestens Entführung und Freiheitsberaubung) war und der Täter sich selbst erstmal der Schwere seiner Straftat bewusst war.
Ob er dann die Denkweise an den Tag legte, die Nennung des Namens und damit seine somit sichere Enttarnung (bei mutmaßlicher Täterschaft des N wäre egal, halte ich für nicht realistisch nach menschlichem Ermessen.

Zumal - da könnte ich etliche Fälle referieren - die Anschuldigung einer solchen oder vergleichsweiser Taten die soziale Existenz eines Menschen beenden kann.
Es wäre nicht plausibel, dass einem Täter dies nicht bewusst ist während des mindestens einwöchigen Tatablaufes und es ihm unter Anbetracht der genannten Sachverhalte also „egal wäre“, ob sein Name genannt und seine Enttarnung gegeben wäre.

Letztlich starb F - auch ein starkes Indiz dafür, dass es dem Täter nicht egal war, ob diese Tat, die deiner Argumentation zufolge bis zum Todeszeitpunkt ggf. nur milde Konsequenzen - wenn überhaupt - gehabt hätte, aufgeflogen wäre oder der Täter bekannt geworden wäre.

Der Gedanke ist aber völlig legitim - hält meines Erachtens einer plausiblen Überprüfung des „für und wider“ nicht stand.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Eichkater31 »

Zebra hat geschrieben: Dienstag, 09. Juni 2026, 18:17:01 Es handelte sich nicht um ein Tötungsdelikt, Frauke lebte, Frauke rief fast täglich daheim an und bestätigte, dass sie freiwillig weg sei.
Nicht einmal, wenn der Täter gefasst worden wäre, wäre auch sicher damit zu rechnen gewesen, dass er nennenswert bestraft werden würde. Sofern Frauke unverletzt war, hätte sie erstmal beweisen müssen, dass man sie gegen ihren Willen festgehalten hat. Wäre das so einfach gewesen? Die Nachrichten klingen nicht so.
Wenn Fraukes Geschichte schlüssig gewesen wäre und zwar ab dem Zeitpunkt des Zusammentreffens mit dem Täter, dann spricht viel dafür, dass Staatsanwaltschaft und Gericht ihr den Tatablauf so geglaubt hätten. Auch der Umstand, dass sie mit mehrtätigigem unentschuldigtem Fehlen ihren Ausbildungsplatz gefährdet (oder zumindest einen bleibenden negativen Eindruck hinterlassen) hätte, spricht gegen die Freiwilligkeit.
Der Täter wäre anschließend mit absoluter Sicherheit "vorbestraft" im Sinne des Gesetzes gewesen, wobei ihm auch bei Gewaltlosigkeit und ohne Vorstrafen eine Freiheitsstrafe gedroht hätte. Natürlich von der Höhe her keine Strafe, die verhindert, dass er sich iwieder in die Gesellschaft eingliedern könnte, aber der Makel, ein "Entführer" zu sein, noch dazu in einem so spektakulären Fall, würde ihm auf unbestimmte Zeit anhängen.
Solitär
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Solitär »

Eichkater31 hat geschrieben: Dienstag, 09. Juni 2026, 18:37:28 Wenn Fraukes Geschichte schlüssig gewesen wäre und zwar ab dem Zeitpunkt des Zusammentreffens mit dem Täter, dann spricht viel dafür, dass Staatsanwaltschaft und Gericht ihr den Tatablauf so geglaubt hätten. Auch der Umstand, dass sie mit mehrtätigigem unentschuldigtem Fehlen ihren Ausbildungsplatz gefährdet (oder zumindest einen bleibenden negativen Eindruck hinterlassen) hätte, spricht gegen die Freiwilligkeit.
Der Täter wäre anschließend mit absoluter Sicherheit "vorbestraft" im Sinne des Gesetzes gewesen, wobei ihm auch bei Gewaltlosigkeit und ohne Vorstrafen eine Freiheitsstrafe gedroht hätte. Natürlich von der Höhe her keine Strafe, die verhindert, dass er sich iwieder in die Gesellschaft eingliedern könnte, aber der Makel, ein "Entführer" zu sein, noch dazu in einem so spektakulären Fall, würde ihm auf unbestimmte Zeit anhängen.
Na ja nun, ich hatte dies ja hier für Dich schon einmal ausgeführt, ohne eine Erwiderung von Dir zu erhalten: Wenn selbst die Polizei der Ansicht war, dass Frauke freiwillig weg war, warum sollte es dann ein Gericht / ein Richter anders sehen. Weil Frauke das so / anders erzählt nachdem sie freigekommen wäre? Klar, wenn sie Blessuren / Verletzungen gehabt hat, dann ja, aber wenn sie völlig unverletzt gewesen wäre, ich weiss nicht, ob das vor Gericht gereicht hätte. Mit einem guten Anwalt für N bestimmt nicht.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von caro »

Pope1107 hat geschrieben: Dienstag, 09. Juni 2026, 18:35:26 Völlig legitimer Gedanke, den man juristisch und kriminalistisch immer auch bedenken muss. Definitiv.

Nichts desto trotz kann davon auszugehen sein, dass ein „Herauskommen“ der Tat in seinen von dir angesprochenen, möglicherweise milderen Konsequenzen (auch nur bei einer akzeptierten, falschen Darstellung der Geschehnisse)nicht von einem Täter bedacht worden sein könnte.

Zu berücksichtigen wäre auch, dass wir nicht wissen, inwieweit F nachprüfbare oder sichtbare Verletzungen hatte.

Wie der Ausgang der Entführung zeigt, handelte es sich sehr wohl um ein schwerstes Kapitaldelikt letztendlich.
Daher kann davon ausgegangen werden, dass dies auch von vornherein eine solche (zB mindestens Entführung und Freiheitsberaubung) war und der Täter sich selbst erstmal der Schwere seiner Straftat bewusst war.
Ob er dann die Denkweise an den Tag legte, die Nennung des Namens und damit seine somit sichere Enttarnung (bei mutmaßlicher Täterschaft des N wäre egal, halte ich für nicht realistisch nach menschlichem Ermessen.

Zumal - da könnte ich etliche Fälle referieren - die Anschuldigung einer solchen oder vergleichsweiser Taten die soziale Existenz eines Menschen beenden kann.
Es wäre nicht plausibel, dass einem Täter dies nicht bewusst ist während des mindestens einwöchigen Tatablaufes und es ihm unter Anbetracht der genannten Sachverhalte also „egal wäre“, ob sein Name genannt und seine Enttarnung gegeben wäre.

Letztlich starb F - auch ein starkes Indiz dafür, dass es dem Täter nicht egal war, ob diese Tat, die deiner Argumentation zufolge bis zum Todeszeitpunkt ggf. nur milde Konsequenzen - wenn überhaupt - gehabt hätte, aufgeflogen wäre oder der Täter bekannt geworden wäre.

Der Gedanke ist aber völlig legitim - hält meines Erachtens einer plausiblen Überprüfung des „für und wider“ nicht stand.
Wäre es dann nicht auch vorstellbar, dass Frauke den sozialen Tod des "Täters" (auch als ein Opfer der Umstände wahrnehmend) verhindern wollte?
Eine Situation und Zwickmühle/Sackgasse, aus dem es kein unbeschadetes Zurück mehr gab.
Eine Nennung des Namen hätte (neben der eigenen Gesundheit) folgenschwere Konsequenzen für das Umfeld gehabt.
Die Nicht-Nennung geschah im Glauben - bis zum Schluss - die Situation noch irgendwie gedreht zu bekommen.
Und letztlich war die Nicht-Nennung des Namen eine Fügung, Frauke umbringen zu können.
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